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	<title>Kornrade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Kornrade&amp;diff=8109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hsingh: /* Lateinisches Mittelalter und Neuzeit */ steht so im Buch</title>
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		<updated>2025-07-23T21:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lateinisches Mittelalter und Neuzeit: &lt;/span&gt; steht so im Buch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kornrade&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Agrostemma githago&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kornraden&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Agrostemma&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sileneae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nelkengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Caryophyllaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Nelkenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caryophyllales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Kornrade Habitus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kornrade (&amp;#039;&amp;#039;Agrostemma githago&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kornrade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Agrostemma githago&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korn-Rade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler1996&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rote-Liste-Zentrum&amp;quot; /&amp;gt; ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]], die zur Familie der [[Nelkengewächse]] (Caryophyllaceae) gehört. Weitere deutsche [[Trivialname#Biologie|Trivialnamen]] sind &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ackerrade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ackerkrone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kornnelke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kornrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; im [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] wird sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klockenblume&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und am Rhein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pisspöttken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Gartenform wird auch einfach als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Margot Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Im Garten zu Hause.&amp;#039;&amp;#039; VLB, 1979, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 war die Kornrade [[Blume des Jahres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kornrade ist wohl ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brun2009&amp;quot; /&amp;gt; Als [[Unkraut|Ackerwildkraut]], das einerseits wegen seiner Giftigkeit, andererseits aufgrund der Saatgutreinigung im modernen [[Ackerbau]] in Mitteleuropa nur noch selten anzutreffen ist, gehört sie zu den „stark gefährdeten“ Pflanzenarten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rote-Liste-Zentrum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bolderik 26-08-2005 12.41.20.JPG|mini|Blüte von der Seite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kornrade2.jpg|mini|Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Agrostemma githago sl14.jpg|mini|Kapselfrüchte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Agrostemma githago seeds.jpg|mini|Samen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Agrostemma githago kz23.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
Die Kornrade ist eine [[Einjährige Pflanze|einjährige]], [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von meist 60 bis 90 (50 bis zu 100) Zentimetern. Die spindelförmige [[Pfahlwurzel]] kann bis zu 85 Zentimeter&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; lang werden. Die oberirdischen Pflanzenteile sind angedrückt bis zottig grau-filzig behaart. Der aufrechte [[Stängel]] besitzt kaum, wenn überhaupt, dann nur im oberen Bereich Verzweigungen, manchmal einige Seitentriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind gegenständig am Stängel angeordnet. Die einfache, sitzende, ganzrandige Blattspreite ist bei einer Länge von 4 bis 13 Zentimetern und einer Breite von 2 bis 10 Millimetern schmal-eilanzettlich mit einer etwas verwachsenen Basis und einem spitzen oberen Ende sowie einem erhabenen Mittelnerv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Phänologie|Blütezeit]] reicht von Juni bis August. Die endständigen Blüten erscheinen meist einzeln oder bis zu dritt. Die Blütenstiele sind sehr lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist zwittrigen [[Blüte]]n sind [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf 3 bis 6 Zentimeter langen [[Kelchblätter]] sind zu einer 1,2 bis 1,5 Zentimeter langen, außen zottig behaarten, rippigen Kelchröhre verwachsen und die 2 bis 3, selten bis zu 4 Zentimeter langen, schmal-eilanzettlichen, spitzen Kelchzipfel sind länger als die Kronblätter. Die fünf 3 bis 3,6 Zentimeter langen, [[Nagel (Botanik)|genagelten]] [[Kronblatt|Kronblätter]] sind weiß, purpurviolett bis rosafarben,  die verkehrt-eiförmigen [[Platte (Botanik)|Platten]] besitzen ein leicht ausgerandetes oberes Ende. Eine [[Nebenkrone]] ist nicht vorhanden. Die zehn [[Staubblätter]] überragen die Blütenkrone leicht. Der oberständige [[Fruchtknoten]] ist einkammerig. Die fünf freien, behaarten [[Griffel (Botanik)|Griffel]] überragen die Blütenkrone leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte reifen zwischen Juli und September. Die Kapselfrucht ist mit einer Länge von 1,2 bis 1,8 Zentimetern nur wenig länger als der beständige Kelch. Die eiförmige, septizide bzw. scheidewandspaltige [[Kapselfrucht]] öffnet sich mit fünf Zähnen und enthält viele Samen. Die schwärzlichen Samen sind bei einer Länge von 2,5 bis 3 Millimetern ei- bis nierenförmig mit erhabenen, spitzen Warzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl beträgt 2n = 24 oder 4n = 48.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die Kornrade ist ein winterannueller, überwinternd grüner, skleromorpher (austrocknungstoleranter), [[Körperbautyp#Somatotypen|mesomorpher]] [[Therophyt]]. Als Ackerbeikraut im [[Getreide]] ist sie ideal an ihren Standort angepasst. Die laubigen [[Kelchblätter]] ragen mit den Blüten aus dem Getreide heraus und werden zur [[Photosynthese]] benutzt. Die [[Samen (Pflanze)|Samen]] werden meist erst beim Dreschen frei. Die Art wurzelt bis zu 85 Zentimeter tief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch handelt es sich um „Stieltellerblumen“. Die Kornrade ist [[Gynodiözie|gynodiözisch]], selten [[Subdiözie|gynomonözisch]]; die Blüten sind meist zwittrig, aber auch rein weibliche Exemplare kommen vor. [[Bestäuber]] sind [[Lepidopterophilie|Tagfalter]]. Die Blüten sind oft [[Dichogamie|protandrisch]], also vormännlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Esser1910&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Loew1894&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der Samen ist stark menschenabhängig, da sie durch den Wind oder Tiere nur wenig ausgebreitet werden. Die Kapselfrüchte öffnet sich erst wenn sie vollkommen trocken sind oder beim [[Dreschen]] zerstört werden. Vor Einführung moderner Methoden der Saatreinigung wurden die Samen kaum vom Getreide getrennt und wurden deshalb wieder ausgesät.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bornemann1923&amp;quot;&amp;gt;[[Felix Bornemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die wichtigsten landwirtschaftlichen Unkräuter.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Parey, 1923, S.&amp;amp;nbsp;121–125, {{Google Buch |BuchID=b_N3DgAAQBAJ |Seite=PA121}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Als Ausnahme wurden in Hessen Kapselfrüchte gefunden, die sich zur [[Fruchtreife]] öffnen (dehiscent). wo steht das?, Quelle?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile sind stark giftig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weise2020&amp;quot;&amp;gt;Christoph Weise, Achim Schrot, Leonie T. D. Wuerger, Jacob Adolf, Roger Gilabert-Oriol, Simko Sama, Matthias F. Melzig, Alexander Weng: &amp;#039;&amp;#039;An unusual type I ribosome-inactivating protein from Agrostemma githago L.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature Scientific Reports.&amp;#039;&amp;#039; Volume 10, 15377, 2020, [[doi:10.1038/s41598-020-72282-2]].&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Belege fehlen}}Von den [[Samen (Pflanze)|Samen]] gelten schon drei bis fünf Gramm als giftig. Wegen der giftigen Samen und der mangelhaften Reinigung des Getreides war die Kornrade lange Zeit ein „gefürchtetes Ackerunkraut“. Heute sind Vergiftungen sehr selten; außerdem ist die Kornrade durch moderne Saatgutaufbereitung als Ackerunkraut fast ausgerottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwirkstoffe sind [[Saponine]] wie [[Githagin]] und dessen [[Aglycon]] [[Githagenin]], daneben [[Agrostemmasäure]]. Die giftige Wirkung beruht nicht auf den enthaltenen Saponinen allein, sondern kommt durch einen [[Synergismus]] aus Saponin und Ribosomen inhibierenden Proteinen zu Stande.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitdank2023&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hardy Mitdank |Titel=Entwicklung und Charakterisierung Triterpensaponin-optimierter Gentransfer-Systeme |Ort=Berlin |Datum=2023 |Sprache=de |Seiten=15f. |Online=https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/40172/Dissertation_Mitdank.pdf?sequence=3&amp;amp;isAllowed=y}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen, Gefährdung und Kulturform ==&lt;br /&gt;
Die Kornrade gilt als ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brun2009&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist nach anderen Autoren in Europa, in den gemäßigten Gebieten Asiens und in Nordafrika beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; In Nord- und Südamerika, in Australien, auf den Kanaren und im südlichen Afrika ist die Kornrade ein [[Neobiota|Neophyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kornrade ist auf Ausbreitung mit [[Saatgut]] angewiesen. Durch moderne [[Saatgutreinigung]] ([[Trieur]]) ist die Ausbreitungskette unterbrochen worden. In Mitteleuropa wird die Kornrade als ungefährdet eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Die Kornrade wurde 1996 in Deutschland nach der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] als vom „Aussterben bedroht“ bewertet; 2018 wurde sie noch als „stark gefährdet“ geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rote-Liste-Zentrum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kornrade gedeiht am besten auf mäßig basen- und stickstoff-salzhaltigen, trockenen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]]. Sie gedeiht in [[Pflanzengesellschaft]]en der Klasse Secalietea.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Nachdem die Kornrade selbst in botanischen Schausammlungen als Unterrichtsmaterial für Studierende der [[Phytomedizin]] nicht mehr verfügbar war, hat man diese Art weltweit gesucht und wiedergefunden. Inzwischen ist sie sogar im Samenhandel erhältlich. Sie lässt sich leicht in einem breiten Spektrum ökophysiologischer Bedingungen kultivieren, auch im Ziergarten. Es existiert eine weiße Kulturform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Agrostemma githago&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, Seite 435.&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot; /&amp;gt; Ein [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] für &amp;#039;&amp;#039;Agrostemma githago&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} ist &amp;#039;&amp;#039;Lychnis githago&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Scop.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichtliche Funde ==&lt;br /&gt;
Der erste Nachweis der Kornrade in Deutschland stammt aus dem [[Trichterbecherkultur|trichterbecherzeitlichen]] ([[Walternienburg-Bernburger Kultur]]) [[Mauerkammergrab]] [[Kreienkopp]] bei [[Ditfurt]] am [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmund2008&amp;quot;&amp;gt;Monika Hellmund: &amp;#039;&amp;#039;The Neolithic records of Onopordum acanthium, Agrostemma githago, Adonis cf. aestivalis and Claviceps purpurea in Sachsen-Anhalt, Germany.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation History and Archaeobotany.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, Supplement 1, 2008, S. 125. [[doi:10.1007/s00334-008-0180-8]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühneolithikum ist sie als Unkraut unbekannt, wohl, weil es sich um ein [[Saat#Herbst|Wintersaatunkraut]] handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Monika Hellmund: &amp;#039;&amp;#039;The Neolithic records of Onopordum acanthium, Agrostemma githago, Adonis cf. aestivalis and Claviceps purpurea in Sachsen-Anhalt, Germany.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation History and Archaeobotany.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, Supplement 1, 2008, S. 126. [[doi:10.1007/s00334-008-0180-8]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Großbritannien wurde sie erstmals in eisenzeitlichen Schichten nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Preston2004&amp;quot;&amp;gt;Christopher D. Preston, David A. Pearman, Allan R. Hall: &amp;#039;&amp;#039;Archaeophytes in Britain.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Botanical Journal of the Linnean Society.&amp;#039;&amp;#039; Band 145, 2004, S. 278.&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Nachweise stammen aus der Einhegung von Longstones Field, [[Avebury]] ([[Wiltshire]]);&amp;lt;ref name=&amp;quot;Young2008&amp;quot;&amp;gt;R. Young: &amp;#039;&amp;#039;Archaeobotanical material.&amp;#039;&amp;#039; In: Mark Gillings, Josh Pollard, D. Wheatley, R. Peterson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landscapes of the megaliths: excavation and fieldwork on the Avebury monuments, 1997–2003.&amp;#039;&amp;#039; Oxbow Books, Oxford 2008, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; da aber aus vorrömischer Zeit sonst wenig Nachweise bekannt sind, halten Ruth Pelling et al. eine Verunreinigung aus späteren Schichten für möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pelling2015&amp;quot;&amp;gt;Ruth Pelling, Gill Campbell, Wendy Carruthers, Kath Hunter, Peter Marshall: &amp;#039;&amp;#039;Exploring contamination (intrusion and residuality) in the archaeobotanical record: case studies from central and southern England.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation History and Archaeobotany.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, 2015, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Frankreich stammen bronzezeitliche Reste (Bronze IIa) aus der [[Baume Layrou]] ([[Trèves (Gard)|Trèves]], [[Département Gard|Gard]]) im Tal der [[Trèvezel]] im Languedoc.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouby2005&amp;quot;&amp;gt;Laurent Bouby, Gilbert Fages, Jean Michel Treffort: &amp;#039;&amp;#039;Food storage in two Late Bronze Age caves of Southern France: palaeoethnobotanical and social implications.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vegetation History and Archaeobotany.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 2005, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die in den Kräuterbüchern der Antike, der Spätantike und des Mittelalters aufgeführten Pflanzennamen lassen sich nur sehr unsicher den uns bekannten Pflanzenarten zuordnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZurGeschichte&amp;quot;&amp;gt;Otto Brunfels: &amp;#039;&amp;#039;Contrafayt Kreüterbůch.&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1532, Vorwort, Kapitel 19 [https://daten.digitale-sammlungen.de/0005/bsb00054201/images/index.html?id=00054201&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=yztsewqxdsydeayaxseayaeayayztseayaqrsqrs&amp;amp;no=7&amp;amp;seite=24 (Digitalisat)] – [[Henry E. Sigerist]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Texte zur frühmittelalterlichen Rezeptliteratur.&amp;#039;&amp;#039; Barth, Leipzig 1923, Vorwort, S. V. – [[Charles Singer]]: &amp;#039;&amp;#039;The herbal in antiquity.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The journal of hellenistic studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 47, 1927, S. 1–52. - Brigitte Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Das Kräuterbuch des Hieronymus Bock. Wissenschaftshistorische Untersuchung. Mit einem Verzeichnis sämtlicher Pflanzen des Werkes, der literarischen Quellen der Heilanzeigen und der Anwendungen der Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Hiersemann, Stuttgart 1969 – [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Phytotherapie und Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Phytotherapie.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 1985, S. 172–178 u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
[[Mittelalter]]liche und [[Frühe Neuzeit|frühneuzeitliche]] Autoren glaubten die Kornrade in folgenden Heilpflanzen zu erkennen, die in [[Antike|antiken]] und [[Spätantike|spätantiken]] Quellen beschrieben wurden:&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Melanthion&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;melaspermon&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;git&amp;#039;&amp;#039; bei [[Pedanios Dioskurides]], bei [[Plinius der Ältere|Plinius]] und bei [[Galenos|Galen]]&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Lychnis agria&amp;#039;&amp;#039; bei Pedanios Dioskurides&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Lolium&amp;#039;&amp;#039; bei [[Galenos|Galen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius Berendes (Apotheker)|Julius Berendes]]: &amp;#039;&amp;#039;Des [[Pedanios Dioskurides]] Arzneimittellehre in 5 Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Enke, Stuttgart 1902, Band III, Cap. 83: &amp;#039;&amp;#039;melanthion&amp;#039;&amp;#039; [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fdigital.ub.uni-duesseldorf.de%2Foai%2F%3Fverb%3DGetRecord%26metadataPrefix%3Dmets%26identifier%3D2437704&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=329 (Digitalisat)]; Band III, Cap. 105: &amp;#039;&amp;#039;lychnis agria&amp;#039;&amp;#039; [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fdigital.ub.uni-duesseldorf.de%2Foai%2F%3Fverb%3DGetRecord%26metadataPrefix%3Dmets%26identifier%3D2437704&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=345 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plinius der Ältere]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039;. Buch XX, § 182–184: &amp;#039;&amp;#039;melanthium&amp;#039;&amp;#039; (Kapitel LXXI) [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Pliny_the_Elder/20*.html#lxxi (Digitalisat Latein)]; Ausgabe [[Philipp H. Külb|Külb]] 1840–1864 [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10246059_00781.html (Digitalisat Deutsch)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Galenos|Galen]]: &amp;#039;&amp;#039;De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus&amp;#039;&amp;#039;, lib. VII, Cap. XII/7 (Ausgabe Kühn, Band XII, S. 69): &amp;#039;&amp;#039;melanthium&amp;#039;&amp;#039; [http://www2.biusante.parisdescartes.fr/livanc/?p=72&amp;amp;cote=45674x12&amp;amp;do=page (Digitalisat)]; &amp;#039;&amp;#039;De alimentorum facultatibus&amp;#039;&amp;#039;, lib. I, Cap. 37 (Ausgabe Kühn, Band VI, S. 551): &amp;#039;&amp;#039;lolium&amp;#039;&amp;#039; [http://www2.biusante.parisdescartes.fr/livanc/?p=554&amp;amp;cote=45674x06&amp;amp;do=page (Digitalisat)]; &amp;#039;&amp;#039;De simplicium medicamentorum temperamentis ac facultatibus&amp;#039;&amp;#039;, lib. V, Cap. 10 (Ausgabe Kühn, Band XI, S. 816): Lolium [http://www2.biusante.parisdescartes.fr/livanc/?p=819&amp;amp;cote=45674x11&amp;amp;do=page (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arabisches Mittelalter ===&lt;br /&gt;
In arabischen Quellen bzw. in deren lateinischen Übersetzungen wurde den Namen &amp;#039;&amp;#039;melanthion&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;git&amp;#039;&amp;#039; der Name &amp;#039;&amp;#039;nigella&amp;#039;&amp;#039; hinzugefügt. [[Avicenna]] beschrieb außerdem noch ein Getreide mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;zinzania&amp;#039;&amp;#039;, welches später als Kornrade gedeutet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Avicenna]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Kanon der Medizin]]&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe Andrea Alpago, Basel 1556, Buch II, S. 277, &amp;#039;&amp;#039;nigella&amp;#039;&amp;#039; [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00090355&amp;amp;pimage=325&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)]; Buch II, S. 322:  &amp;#039;&amp;#039;zizania&amp;#039;&amp;#039; [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00090355&amp;amp;pimage=370&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konstantin der Afrikaner]] in seiner lateinischen Übersetzung des Buches &amp;#039;&amp;#039;Liber de gradibus simplicium&amp;#039;&amp;#039; des [[Ibn al-Dschazzar|Ibn Al Jazzar]]. [[Konstantin der Afrikaner]]. &amp;#039;&amp;#039;Opera&amp;#039;&amp;#039;. Druck-Ausgabe Basel 1536, S. 375: &amp;#039;&amp;#039;nigella&amp;#039;&amp;#039; [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10147937_00399.html (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Circa instans]]&amp;#039;&amp;#039;. 12. Jh. Druck. Venedig 1497, Blatt 199v: &amp;#039;&amp;#039;git&amp;#039;&amp;#039; [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00061068&amp;amp;pimage=402&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)]; Blatt 204v: &amp;#039;&amp;#039;nigella&amp;#039;&amp;#039; [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00061068&amp;amp;pimage=412&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 207 (&amp;#039;&amp;#039;Nigella – raden, melanchion, git melanchium, caruon, stanix, rate&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Aggregator (Pseudo-Serapion)|Pseudo-Serapion]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Jh. Druck. Venedig 1497, Blatt 145r: &amp;#039;&amp;#039;nigella&amp;#039;&amp;#039; [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00061068&amp;amp;pimage=293&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lateinisches Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert wurde die Kornrade unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;lolium&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;nigella&amp;#039;&amp;#039; erstmals sicher nachweisbar. Im [[Macer floridus]] (11. Jh.) und inhaltlich gleichlautend im [[Macer floridus|Älteren Deutschen Macer]] (13. Jh.) wurde ausschließlich die äußerliche Anwendung der Kornrade beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nigella - Von dem raten. Nigella heiſet zu dute raten. Raten geſtosen mit [[Meerrettich|merretiche]] vnde wenic ſalzes, heilet vlechtende ſer&amp;lt;ref&amp;gt;flechtenartig sich verbreitende Geschwüre&amp;lt;/ref&amp;gt; vnde cancrum. Cancer ist einerhande ſwer ane ſwlst mit vil lochern vnde ſtillet als di miſelsucht&amp;lt;ref&amp;gt;und heilt auch krankhafte Farbveränderung im Gesicht&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der raten mit ſwebele vnde mit tubenmiſte vnde mit lylien ſame geſoten in ſtarchem wine, vnde alſo ein plaſter vf di boſen druſen geleit, vertribet ſi. Daſ ſelbe vf di ſwern geleit brichet ſi. Das plaſter weichet allerhand ſwlst. Der raten geſoten mit [[Weihrauch|wirouche]] vnde mit ſidinvar&amp;lt;ref&amp;gt;Seidenfarbe - Safran&amp;lt;/ref&amp;gt; vnde mit mulſa&amp;lt;ref&amp;gt;Honigzubereitung mit Wasser&amp;lt;/ref&amp;gt;, acht teil waſſerz, das nunde honic, vnde vf das dich&amp;lt;ref&amp;gt;Auf den Oberschenkel&amp;lt;/ref&amp;gt; geleit, vertribet ſcyasim&amp;lt;ref&amp;gt;Ischiasschmerz&amp;lt;/ref&amp;gt;, di ſwlst an dem dieche. Das ſwanger wip, vnderrouchet ſi ſich mit dem raten zu rechter zit, ſi gebirt ane ſwerde&amp;lt;ref&amp;gt;ohne Beschwerden&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Bernhard Schnell]], William Crossgrove&lt;br /&gt;
 |Quelle=Der deutsche &amp;gt;Macer&amp;lt;. Vulgatfassung. Mit dem Abdruck des lateinischen Macer Floridus &amp;gt;De viribus herbarum&amp;lt;. Kritisch herausgegeben.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Niemeyer, Tübingen 2003, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heidelberg, [[Codices Palatini germanici|Cpg 226]], Elsaß, 1459-1469, Blatt 188v [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg226/0398/image (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert beschrieb [[Konrad von Megenberg]] in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Buch der Natur]]&amp;#039;&amp;#039; die Giftwirkung der Kornrade: „...wer des krautes ſâmen izt, den macht er trunken vnd vnſinnich.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hildegard von Bingen]], 12. Jh., &amp;#039;&amp;#039;[[Physica]]&amp;#039;&amp;#039;, Buch I, Kapitel 12: Radte. Edition. [[Charles Victor Daremberg]] und Friedrich Anton Reuß (1810–1868): &amp;#039;&amp;#039;S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem.&amp;#039;&amp;#039; Migne, Paris 1855. Sp. 1133 [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10801026_00571.html (Digitalisat)]; Buch I, Kapitel 153: Gicht. Edition. [[Charles Victor Daremberg]] und Friedrich Anton Reuß (1810–1868): &amp;#039;&amp;#039;S. Hildegardis Abbatissae Subtilitatum Diversarum Naturarum Creaturarum Libri Novem.&amp;#039;&amp;#039; Migne, Paris 1855. Sp. 1190 [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10801026_00599.html (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Pfeiffer (Germanist)|Franz Pfeiffer]]. Konrad von Megenberg: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Natur.&amp;#039;&amp;#039; Aue, Stuttgart, 1861, V / 89: &amp;#039;&amp;#039;Zizania&amp;#039;&amp;#039; [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10076915.html?pageNo=500 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelalterliche Bezeichnungen der Kornrade waren auch &amp;#039;&amp;#039;Gith&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Git&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;draspe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;rate&amp;#039;&amp;#039;, wobei damit teilweise auch andere (Acker-)Unkräuter wie [[Schwarzkümmel|Nigella]] und [[Lolch|Lolium]] (insbesondere [[Taumel-Lolch]]) bzw. „Zizania“ benannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 190, 199 und 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Zyzania&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ratem&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Prawn korn pluem&amp;#039;&amp;#039; bildete [[Vitus Auslasser]] 1479 die Kornrade ab. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Kleines Destillierbuch|Kleinen Destillierbuch]]&amp;#039;&amp;#039; empfahl [[Hieronymus Brunschwig]] zur Herstellung eines Destillats aus der Kornrade die ganze, im Mai gesammelte Pflanze zu verwenden. Für dieses Destillat gab er folgende Indikationen an: A Lähmung („schwinden der glider“). B Migräne („nagel in den ougen“). C Fisteln&amp;lt;ref&amp;gt;Vitus Auslasser: &amp;#039;&amp;#039;Herbarius.&amp;#039;&amp;#039; 1479,  BSB Clm 5905, Blatt 231: &amp;#039;&amp;#039;Zyzania, ratem, prawn kornpluem&amp;#039;&amp;#039; [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0009/bsb00092488/images/index.html?seite=00465&amp;amp;l=de (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Herbarius Moguntinus&amp;#039;&amp;#039;. [[Peter Schöffer]], Mainz 1484, Teil I, Kapitel 97: &amp;#039;&amp;#039;Nigella rate&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0002/bsb00027407/images/index.html?id=00027407&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=qrssdaseayasdasfsdrxdsydxdsydqrseayasdasyzts&amp;amp;no=18&amp;amp;seite=205 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gart der Gesundheit&amp;#039;&amp;#039;. Peter Schöffer, Mainz 1485, Kapitel 277: &amp;#039;&amp;#039;Nigella raden&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0003/bsb00032739/images/index.html?id=00032739&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xsyztsxdsydewqsdasfsdrqrsxdsydeayaewq&amp;amp;no=4&amp;amp;seite=445 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hortus sanitatis&amp;#039;&amp;#039;, Jacobus Meydenbach, Mainz 1491, Buch I, De herbis, Kapitel 310: &amp;#039;&amp;#039;Nigella&amp;#039;&amp;#039; [https://daten.digitale-sammlungen.de/0002/bsb00027846/images/index.html?id=00027846&amp;amp;groesser=&amp;amp;fip=xsyztsxdsydewqsdasfsdrqrsyztsqrs&amp;amp;no=18&amp;amp;seite=283 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hieronymus Brunschwig]]:  &amp;#039;&amp;#039;[[Kleines Destillierbuch]],&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1500, Blatt 96r–96v, &amp;#039;&amp;#039;Ratten krut wasser&amp;#039;&amp;#039; [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;l=de&amp;amp;bandnummer=bsb00031146&amp;amp;pimage=00231&amp;amp;v=100&amp;amp;nav= (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Väter der Botanik]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Otto Brunfels]], [[Hieronymus Bock]] und [[Leonhard Fuchs]]) beschrieben die Pflanze nur kurz und waren sehr zurückhaltend in der Empfehlung von Anwendungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Brunfels: &amp;#039;&amp;#039;Contrafeyt Kreüterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1532, S. 265, &amp;#039;&amp;#039;Raten&amp;#039;&amp;#039; [http://bildsuche.digitale-sammlungen.de/index.html?c=viewer&amp;amp;bandnummer=bsb00054201&amp;amp;pimage=305&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=&amp;amp;l=de (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hieronymus Bock: &amp;#039;&amp;#039;New Kreütter Buch.&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1539, Buch I, Cap. 40, &amp;#039;&amp;#039;Raden&amp;#039;&amp;#039; [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11069345_00087.html (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Leonhart Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;New Kreütterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Straßburg 1543, Kapitel 44, &amp;#039;&amp;#039;Radten&amp;#039;&amp;#039; [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017437/images/index.html?id=00017437&amp;amp;fip=xsyztsxdsydewqsdasxsqrsxdsydwen&amp;amp;no=15&amp;amp;seite=150 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19.&amp;amp;nbsp;Jh. wurde die [[Toxikologie]] der Pflanze erforscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Schulze (Cottbus): &amp;#039;&amp;#039;Über Agrostemmin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv der Pharmacie.&amp;#039;&amp;#039; Hannover, (2) Band LVI (1848), S. 163–166 [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb10285840.html?pageNo=181 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. B. Henkel (Übersetzer): A. W. M. van Hasselt: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Giftlehre für Chemiker, Ärzte, Apotheker und Gerichtspersonen.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig 1862, Teil I &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Giftlehre und die Gifte des Pflanzenreichs.&amp;#039;&amp;#039; S. 469–470 [https://archive.org/details/handbuchdergift00henkgoog/page/n489 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Husemann]], [[Theodor Husemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzenstoffe in chemischer, physiologischer, pharmakologischer und toxikologischer Hinsicht. Für Aerzte, Apotheker, Chemiker und Pharmakologen.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1871, S. 100: Agrostemmin [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb11010860.html?pageNo=116 (Digitalisat)], S. 750: Githagin [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb11010860.html?pageNo=766 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lewin: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Toxikologie.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, 2. Auflage, Wien 1897, S. 265–266  [http://archive.org/details/lehrbuchdertoxik00lewi/page/265 (Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Lorenz Geiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Pharmacie zum Gebrauche bei Vorlesungen &amp;amp; zum Selbstunterrichte für Ärzte, Apotheker &amp;amp; Droguisten&amp;#039;&amp;#039;. Wolters, Stuttgart, 2. Band, 1. Hälfte 1830, S. 884–886: &amp;#039;&amp;#039;Lychnis Githago&amp;#039;&amp;#039; [https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb11268601?page=916 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Schneider (Pharmaziehistoriker)|Wolfgang Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Arzneimittelgeschichte. Sachwörterbuch zur Geschichte der pharmazeutischen Botanik, Chemie, Mineralogie, Pharmakologie, Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Govi-Verlag, Frankfurt am Main Band 5/1 (1974), S. 58: &amp;#039;&amp;#039;Agrostemma&amp;#039;&amp;#039; [https://leopard.tu-braunschweig.de/rsc/viewer/dbbs_derivate_00023007/max/00000058.jpg (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Abbildungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Melanthion.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Dioskurides]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Melanthion&amp;#039;&amp;#039; 6. Jh.&lt;br /&gt;
Lychnis agria.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Wiener Dioskurides&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Lychnis agria&amp;#039;&amp;#039; 6. Jh.&lt;br /&gt;
1479 Auslasser Nigella.jpg|Vitus Auslasser 1479&lt;br /&gt;
1484 Herbarius Nigella.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Herbarius Moguntinus]]&amp;#039;&amp;#039;  1484&lt;br /&gt;
1485 Gart Nigella.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Gart der Gesundheit]]&amp;#039;&amp;#039; 1485&lt;br /&gt;
KORNRADE Hortus.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Hortus sanitatis]]&amp;#039;&amp;#039; 1491&lt;br /&gt;
Nigella ratten 1497 und 1500.jpg|Links: &amp;#039;&amp;#039;Hortus sanitatis&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Straßburg 1497 (Nigella). Rechts: &amp;#039;&amp;#039;[[Kleines Destillierbuch]]&amp;#039;&amp;#039; 1500 (Ratten Krut)&lt;br /&gt;
KORNRADE.jpg|Otto Brunfels 1532&lt;br /&gt;
Fuchs Radten.jpg|[[Leonhart Fuchs]] 1543&lt;br /&gt;
Bock Groß Raden.jpg|Hieronymus Bock. Raden 1546&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Lu Dequan, Magnus Lidén, Bengt Oxelman: &amp;#039;&amp;#039;Agrostemma.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200007024 &amp;#039;&amp;#039;Agrostemma githago.&amp;#039;&amp;#039;] In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of China.&amp;#039;&amp;#039; Volume 6: &amp;#039;&amp;#039;Caryophyllaceae through Lardizabalaceae&amp;#039;&amp;#039;, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2001, ISBN 1-930723-05-9, S. 100.&lt;br /&gt;
* John W. Thieret: &amp;#039;&amp;#039;Agrostemma.&amp;#039;&amp;#039; [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&amp;amp;taxon_id=200007024 &amp;#039;&amp;#039;Agrostemma githago.&amp;#039;&amp;#039;] In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of North America North of Mexico.&amp;#039;&amp;#039; Volume 5: &amp;#039;&amp;#039;Magnoliophyta: Caryophyllidae, part 2.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York / Oxford 2005, ISBN 0-19-522211-3.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, Max Daunderer, Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen – Pflanzengifte. Vorkommen, Wirkung, Therapie, allergische und phototoxische Reaktionen. Mit Sonderteil über Gifttiere.&amp;#039;&amp;#039; 6., überarbeitete Auflage. Sonderausgabe. Nikol, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86820-009-6.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Willem Michiel van Hasselt]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Giftlehre und die Gifte des Pflanzenreichs.&amp;#039;&amp;#039; Nach der 2. Auflage aus dem Holländischen frei bearbeitet und mit Zusätzen versehen von J. B. Henkel. Braunschweig 1862, S. 469–471.&lt;br /&gt;
* [[Louis Lewin]]: &amp;#039;&amp;#039;Gifte und Vergiftungen.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Berlin 1928, S. 649–650. (Reprint: Haug, Heidelberg 1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|116|Agrostemma githago L., Korn-Rade}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=6300292|WissName=Agrostemma githago}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=315|Rang=genus|WissName=Agrostemma|Abruf=2017-09-06}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;biodiversitylibrary&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.biodiversitylibrary.org/page/358454 Erstveröffentlichung eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-8001-3131-5|Seite=360}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Esser1910&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Peter Esser (Botaniker)|Peter Esser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Giftpflanzen Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1910, ISBN 978-3-663-19900-7 (Reprint), S. 46 f, Tafel 22.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rothmaler1996&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
M. Bäßler, E. J. Jäger, K. Werner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gefäßpflanzen: Grundband.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 16., stark bearbeitete Aufl., 1996, Gustav Fischer Verlag Jena, Stuttgart, S. 173.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rote-Liste-Zentrum&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.rote-liste-zentrum.de/de/Detailseite.html?species_uuid=66b6c551-360e-425d-9690-36c2cafafa23&amp;amp;species_organismGroup=Farn-%20und%20Bl%C3%BCtenpflanzen&amp;amp;q=Korn-Rade Korn-Rade (Rote-Liste-Zentrum)].&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brun2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cécile Brun: &amp;#039;&amp;#039;Biodiversity changes in highly anthropogenic environments (cultivated and ruderal) since the Neolithic in eastern France.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Holocene.&amp;#039;&amp;#039; Band 19, Nr. 6, 2009, S. 867.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Agrostemma githago|Kornrade (&amp;#039;&amp;#039;Agrostemma githago&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|116}}&lt;br /&gt;
* {{PFAF|WissName=Agrostemma githago}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=471|WissName=Agrostemma githago L.|Abruf=2015-10-08}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Nelkengewaechse/rade.htm#Gew%C3%B6hnliche%20KOrnrade Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* [http://www.giftpflanzen.com/agrostemma_githago.html Infos zur Giftigkeit bei &amp;#039;&amp;#039;giftpflanzen.com&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Blume des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nelkengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildkraut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hsingh</name></author>
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