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	<title>Kondensationsreaktion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Kondensationsreaktion&amp;diff=14059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NooNOyy: Link für niedermolekulare Verbindung hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-04-02T15:49:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link für niedermolekulare Verbindung hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit der chemischen Reaktion. Zur physikalischen Kondensation siehe [[Kondensation]], zur Kondensation in der Biologie siehe [[Kondensation (Genetik)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kondensationsreaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der Chemie eine Reaktion, bei der sich zwei [[Molekül]]e unter Abspaltung von  [[Wasser]]  – alternativ auch [[Ammoniak]], [[Kohlenstoffdioxid]], [[Chlorwasserstoff]], ein [[Alkanol]] oder ein anderer [[Niedermolekulare Verbindung|niedermolekularer Stoff]] – miteinander verbinden. Kondensationsreaktionen sind auch [[Molekular|intramolekular]] möglich und verlaufen oft reversibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die Kondensationsreaktion ist die enzymkatalysierte Reaktion zweier [[Aminosäuren]] zu einem [[Peptid|Dipeptid]] nach folgendem Reaktionsschema:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AminoacidCondensation.svg|mini|ohne|hochkant=3|Schematische Präsentation: Zwei [[Aminosäuren]] kondensieren enzymkatalysiert, wobei eine [[Peptidbindung]] (Bindung zwischen dem jeweils &amp;lt;span style=&amp;quot;color:red;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markierten Kohlenstoff- und dem Stickstoffatom) gebildet und Wasser (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;) abgespalten wird. Dabei reagiert die [[Carboxygruppe]] der einen Aminosäure mit der primären [[Aminogruppe]] der anderen Aminosäure.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kondensation spielt in der [[Organische Chemie|organischen Chemie]] eine wichtige Rolle. Dazu gehören unter anderem folgende Reaktionen:&lt;br /&gt;
* [[Aldolkondensation]]&lt;br /&gt;
* [[Acyloin-Kondensation]]&lt;br /&gt;
* [[Claisen-Kondensation]]&lt;br /&gt;
* [[Dieckmann-Kondensation]]&lt;br /&gt;
* [[Etherbildung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hydrazone|Hydrazonbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Imine|Iminbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Nukleotide|Nukleotidbildung]]&lt;br /&gt;
* [[Peptid]]- und [[Protein]]bildung&lt;br /&gt;
* [[Polykondensation]] zur Kunststoffherstellung&lt;br /&gt;
* [[Ugi-Reaktion]]&lt;br /&gt;
* [[Veresterung]]&lt;br /&gt;
* [[Säurekondensation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kondensationsreaktion ist die Basis für die Herstellung vieler hochmolekularer Verbindungen, zum Beispiel [[Polyamide#Nylon|Nylon]], [[Polyester]] und verschiedener [[Epoxide]], ebenso wie für [[Silicate]] und [[Polyphosphate]]. Auch die Synthese von [[Biopolymer]]en ([[Proteine]], [[Polysaccharide]], [[Fette]], [[Nukleinsäuren]]) im [[Stoffwechsel]] der Zellen erfolgt durch Kondensationsreaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktion, bei der [[Monomer]]e zu einem [[Polymer]] reagieren, nennt man [[Polykondensationsreaktion]]. Im Gegensatz zu den anderen Arten der Polymergewinnung ([[Polymerisation]] und [[Polyaddition]]) werden bei der Polykondensation ein oder mehrere Nebenprodukte, die Kondensate (Wasser, Ammoniak, Alkohole oder andere), frei.&lt;br /&gt;
Diese Nebenprodukte müssen kontinuierlich abgeführt werden, um einen hohen Umsatz zu erhalten ([[Massenwirkungsgesetz]]). Der Reaktionsumsatz einer Polykondensation muss deutlich oberhalb von 95 % liegen, da ansonsten nur kurzkettige [[Oligomer]]e erhalten werden ([[Carothers-Gleichung]]).&lt;br /&gt;
Damit ein Monomer an der Reaktion teilnehmen kann, muss es mindestens zwei funktionelle Gruppen besitzen, die reaktionsfähig sind (z. B. –OH, –COOH, –CO, –NH&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, …).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umkehrung ==&lt;br /&gt;
Die Umkehrung der Kondensationsreaktion ist die [[Hydrolyse]] (im Falle von Wasser; sonst auch [[Aminolyse]], [[Alkoholyse]], …); meist im sauren Milieu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Olation und Oxolation ==&lt;br /&gt;
In der anorganischen Chemie ist die Olation eine zur Gruppe der Kondensationsreaktionen zählende Verbrückung von Elementatomen mit Hydroxid-Ionen (Kurzbezeichnung: Ol) unter einer Verdrängung von koordinativ gebundenem Wasser. Die Oxolation ist dagegen eine Verbrückung von Elementatomen mit Oxid-Ionen (Kurzbezeichnung: Oxo) unter einer Abspaltung von Wasser aus an dem entsprechenden am Element gebundenen Hydroxygruppen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Wiberg, Arnold F. Holleman, [[Egon Wiberg]], Gerd Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der anorganischen Chemie.&amp;#039;&amp;#039; 102., stark umgearb. u. verb. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1, S. 1159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Olation und Oxolation sind verantwortlich für viele natürliche und synthetische Materialien, wie zum Beispiel [[Polymere]] und [[Polyoxometallate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Olation Oxolation.png|mini|ohne|700px|Die Oxolation und die Olation im Vergleich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[K. P. C. Vollhardt]], N. E. Schore: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH, Weinheim 2000, ISBN 3-527-29819-3.&lt;br /&gt;
* R. Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Reaktionsmechanismen: Organische Reaktionen, Stereochemie, Moderne Synthesemethoden.&amp;#039;&amp;#039; 3., akt. und überarb. Auflage. Spektrum, 2004, ISBN 3-8274-1579-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kondensationsreaktion| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NooNOyy</name></author>
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