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	<title>Komplexes System - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Komplexes_System&amp;diff=9832&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-06T15:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Climate-system.jpg|mini|hochkant=1.2|Extrem vereinfachte schematische Darstellung von Wechselwirkungen, die das Erdklima, eines der am besten untersuchten natürlichen Systeme, beeinflussen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komplexe Systeme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Offenes System|nach außen offene]], hochgradig geordnete und organisierte, uneinheitlich aufgebaute &amp;#039;&amp;#039;(heterogene)&amp;#039;&amp;#039; [[Ganzheit]]en von funktionalen Strukturen &amp;#039;&amp;#039;(= [[System]]e)&amp;#039;&amp;#039;, deren [[Vernetzung]]sgrade unüberschaubar sowie wandelbar sind &amp;#039;&amp;#039;(Kontingenz)&amp;#039;&amp;#039; und deren [[Interaktion|Wechselwirkungen]] zu nichtlinearen Entwicklungen führen &amp;#039;&amp;#039;(= [[Komplexität]])&amp;#039;&amp;#039;. Der permanente Wandel erfolgt als ([[Evolution (Begriff)|evolutionärer]]) Um- und Ausbau in immer kürzerer Zeit &amp;#039;&amp;#039;(Dynamik)&amp;#039;&amp;#039;. Die Wechselwirkungen sind passend aufeinander bezogen (Kohärenz) und führen zu weiter steigender Ordnung und Komplexität. Der ebenfalls steigenden Gefahr durch [[Chaos|Unordnung und Desorganisation]] &amp;#039;&amp;#039;(Entropie)&amp;#039;&amp;#039; begegnet das System durch zunehmende Kontroll- und Schutzfunktionen &amp;#039;&amp;#039;(Stabilität),&amp;#039;&amp;#039; die vor allem auf [[Rückkopplung]] von Prozessen beruhen &amp;#039;&amp;#039;(Prozessualität).&amp;#039;&amp;#039; Je komplexer Systeme werden, desto größer werden ihre Reaktionsmöglichkeiten, desto eher können gänzlich neue Systemeigenschaften entstehen &amp;#039;&amp;#039;(Emergenz)&amp;#039;&amp;#039; und desto selbstständiger werden sie. Lebende Systeme schaffen, erhalten und organisieren sich selbst &amp;#039;&amp;#039;(Autopoiesis).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theorie komplexer Systeme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; macht heute einen wesentlichen Teil der [[Systemtheorie]] aus. Komplexe Systeme lassen sich in praktisch allen Fachgebieten der Wissenschaften abgrenzen. Dazu gehören beispielsweise das [[Klima]]system der Erde, das [[Leben]], [[Ökosystem]]e, [[Gehirn]]e, [[Quantenmechanik|Quantensysteme]], [[Gesellschaft (Soziologie)|Menschliche Gesellschaften]], [[Wirtschaftssystem]]e, [[Finanzmarkt|Finanzmärkte]], [[Multinationales Unternehmen|multinationale Konzerne]], [[Infrastruktur-Netzwerk|Infrastrukturnetze]] und das [[Internet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine allgemeingültige Definition gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale und Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die exemplarische Definition der Einleitung umfasst folgende Merkmale und Eigenschaften, die für komplexe Systeme charakteristisch sind (wenngleich nicht immer alle vorkommen müssen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komplexität versus Grade der Ordnung und Organisation ===&lt;br /&gt;
[[System#Struktur, Ordnung und Organisation|Struktur, Ordnung und Organisation]] sind &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; wesentlichen Eigenschaften &amp;#039;&amp;#039;aller&amp;#039;&amp;#039; Systeme bzw. lassen sich abstrahieren, untersuchen und vergleichen, sodass sie als Maß für den Grad von Komplexität verwendet werden können. Je komplexer Ordnung und Organisation, desto tiefgehender sind die inneren Regeln und Gesetzmäßigkeiten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;steven&amp;quot;&amp;gt;{{cite book| last = Johnson| first = Steven| title = Emergence: The Connected Lives of Ants, Brains, Cities| publisher = Scribner| year = 2001| location = New York| url = https://books.google.de/books?id=Au_tLkCwExQC| page = 19| isbn = 3411040742}}&amp;lt;/ref&amp;gt; desto größer ist die Informationsübermittlung zwischen den Elementen, die zunehmend [[Wirkungsgrad|effizienter]] wird (immer weniger [[Redundanz (Informationstheorie)|Redundanzen]]),&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; desto mehr Bedeutung gewinnen die Prozesse gegenüber den Strukturen, desto geringer ist die Vorhersagbarkeit und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch [[Chaos|Unordnung und Desorganisation]] [[systemimmanent]] sind. Eine Existenz „am Rande des Chaos“&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 89, 194, Fußnote 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 10–11.&amp;lt;/ref&amp;gt; kennzeichnet die komplexesten Systeme, die damit auf der einen Seite anfällig und labil sind, auf der anderen Seite jedoch zu eigenen [[Entität]]en mit unverwechselbarer [[Identität]] werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 88–93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle komplexen Phänomene sind auch komplexe Systeme aufgrund ihres Umfanges, ihrer Veränderlichkeit und Unvorhersehbarkeit sprachlich nicht allumfassend beschreibbar. [[Reduktionismus|Reduktionistische]] Betrachtungen der Einzelteile sind daher ungeeignet. Notwendig ist eine präzise Sprache, aber vor allem [[Holismus|ganzheitliches Denken]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;C&amp;quot;&amp;gt;Wagner, S.&amp;amp;nbsp;2–3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entropie, nichtlineares Wachstum und Emergenz ===&lt;br /&gt;
{{Annotiertes Bild&lt;br /&gt;
| image = Entropy Time Arrow.gif&lt;br /&gt;
| image-width = 768&lt;br /&gt;
| image-left = -420&lt;br /&gt;
| image-top = -100&lt;br /&gt;
| width = 200&lt;br /&gt;
| height = 200&lt;br /&gt;
| caption = Jegliche Ordnung in Systemen erfordert Energie zu ihrer Erhaltung. Andernfalls geht sie unweigerlich verloren. (Animation startet alle 20 Sekunden bei einem geordneten Zustand)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz dauerhafter komplexer Systeme ist nur möglich, wenn die Komponenten selbst [[Offenes System|offene Systeme]] sind, die in einem ständigen Stoff- und Energieaustausch mit der Umgebung stehen. Nur so wird verhindert, dass die „Unordnung“ (bzw. die [[Entropie]]) nach dem [[Zweiter Hauptsatz der Thermodynamik|Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik]] stetig zunimmt und alle Wechselwirkungen mangels Energiezufuhr irgendwann zum Erliegen kommen ([[Thermodynamisches Gleichgewicht]]). Das bedeutet, dass offene Systeme von einem permanenten Durchfluss von Energie bzw. Materie abhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei komplexen Systemen sind diese energetischen, materiellen und informatorischen Wechselwirkungen extrem umfangreich. Da sie auf verschiedene Weise alle mehr oder weniger miteinander in Verbindung stehen, müssen sie sehr schnell auf Veränderungen reagieren können. Dies führt zu einer enormen Flexibilität des Gesamtsystems. Sie äußert sich vor allem in einer Entwicklung, die nicht geradlinig und gleichmäßig verläuft, sondern unerwartete Sprünge, aber auch Pausen aufweisen kann &amp;#039;&amp;#039;([[Nichtlinearität]])&amp;#039;&amp;#039;. Kleine Störungen des Systems oder minimale Unterschiede in den Anfangsbedingungen führen hier oft zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen ([[Schmetterlingseffekt]], [[Phasenübergang|Phasenübergänge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je komplexer Systeme werden, desto größer werden ihre Reaktionsmöglichkeiten auf Umwelteinflüsse und desto eher können gänzlich neue Systemeigenschaften entstehen: Dies wird als [[Emergenz]] bezeichnet.&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 11, 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Entgegen einer verbreiteten Vereinfachung bedeutet Emergenz nicht, dass die Eigenschaften der emergierenden Systemebenen von den darunter liegenden Ebenen vollständig unabhängig sind. Emergente Eigenschaften lassen sich jedoch auch nicht aus der isolierten Analyse des Verhaltens einzelner Systemkomponenten erklären. Emergenz liegt immer dann vor, wenn man das Gesamtverhalten eines Systems – trotz vollständiger [[Information]]en über seine [[Einzelkomponente]]n und deren Wechselwirkungen – &amp;#039;&amp;#039;nicht eindeutig&amp;#039;&amp;#039; beschreiben kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;steven&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heterogenität durch kontingente Vernetzung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung von [[Homogenität|homogenen]] (gleichartigen) zu [[Heterogenität|heterogenen]] („uneinheitlich“ aus ungleichen Elementen aufgebauten und „ungewöhnlich“ organisierten sowie veränderlichen) Strukturen ist ein Grundmerkmal komplexer (physischer) Systeme. Die zunehmende Differenzierung zu gleichartigen Gruppen von Subsystemen bis hin zu „radikaler Vielfalt“&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; – deren Einzelteile die gleiche Funktion im Gesamtsystem erfüllen, jedoch selbst sehr unterschiedlich sein können (beispielsweise [[Destruent]]en in einem Ökosystem oder Personen in einer Gesellschaft) – setzt [[Kontingenz (Philosophie)|Kontingenz]] voraus. Dies ist gewissermaßen die „Freiheit“ (eines Lebewesens, einer Zelle, eines Moleküls), sich ohne Notwendigkeit bei verschiedenen, ähnlichen Reaktionsmöglichkeiten für eine zu „entscheiden“.&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philosophie des [[Panpsychismus]] betrachtet eben diese „Freiheit“ als Hinweis auf ein &amp;#039;&amp;#039;geistiges Prinzip&amp;#039;&amp;#039;, dass nicht erst in Gehirnen entsteht, sondern eine grundlegende Eigenschaft der [[Materie]] ist. In diesem Zusammenhang weisen Vertreter des Panpsychismus darauf hin, dass die hochkomplexe „Welt“ eines Ich-Bewusstseins im Gegensatz zum heterogener werdenden Phyischen „[[Homogenität|homogen]]“ bleibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spät&amp;quot;&amp;gt;Patrick Spät: &amp;#039;&amp;#039;Panpsychismus: ein Lösungsvorschlag zum Leib-Seele-Problem.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, FreiDok der Universität Freiburg, Freiburg 2010, [https://freidok.uni-freiburg.de/data/7608 PDF], abgerufen am 17. Juni 2023. S. 3, 17, 121, 137–138, 196–197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kohärentes, evolutionäres Wachstum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cosmic Calendar No Text.png|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Evolution&amp;#039;&amp;#039; des Universums als komplexestem Gesamtsystem]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung komplexer Systeme führt im Laufe langer Zeiträume von [[Wirtschaftswachstum#Begriffe|quantitativem]] zu [[Qualitatives Wachstum|qualitativem Wachstum]]: einer zunehmenden „Verfeinerung“ der Strukturen sowie Ausdifferenzierung neuer Funktionen und Möglichkeiten in Subsystemen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;C&amp;quot;&amp;gt;Wagner, S.&amp;amp;nbsp;49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da dies in nicht [[Vorhersagbarer Prozess|vorhersagbaren]], [[Irreversibler Prozess|nicht umkehrbaren]] und nicht wiederholbaren Ereignissen geschieht, die gemeinsam eine starke Richtungskomponente aufweisen,&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 10, 12–13.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist der [[Evolutionsbegriff|Begriff der Evolution]] zutreffend.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Ebeling (Physiker)|Werner Ebeling]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstorganisation – Entwicklung des Konzeptes und neue Anwendungen.&amp;#039;&amp;#039; Festvortrag auf dem Leibniztag 2003, [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin|Leibniz-Sozietät]]/Sitzungsberichte 60(2003)4, 37–47, [https://leibnizsozietaet.de/wp-content/uploads/2012/11/05_ebeling.pdf PDF] abgerufen am 9. September 2023. S. 42–43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Evolution weist [[Pfadabhängigkeit]] auf; das heißt, das zeitliche Verhalten des Systems ist nicht nur vom aktuellen Zustand, sondern auch von seiner Vorgeschichte abhängig. Die genannte &amp;#039;&amp;#039;Richtungskomponente&amp;#039;&amp;#039; hingegen zeigt sich etwa in Entwicklungen auf ganz bestimmte (zukünftige) Zustände hin (so genannte [[Attraktor]]en), die komplexe Systeme – unabhängig von ihren Anfangsbedingungen oder Zustandsabfolgen und ohne steuernde Eingriffe von außen&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot; name=&amp;quot;S_16&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; – selbstständig anstreben. Solche Zustandsabfolgen können auch chaotisch sein (im Sinne einer nicht erkennbaren, aber durchaus vorhandenen Ordnung); dies sind die „seltsamen Attraktoren“ der [[Chaosforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfade und Attraktoren sowie das grundlegende Wirken von (ausgleichenden oder verstärkenden) [[Rückkoppelung]]en zwischen Ursachen und Wirkungen&amp;lt;ref group=&amp;quot;C&amp;quot;&amp;gt;Wagner, S.&amp;amp;nbsp;34–42.&amp;lt;/ref&amp;gt; formen sich nach eigenen Kriterien des Systems im Sinne einer &amp;#039;&amp;#039;[[Kohärenztheorie|kohärenten]]&amp;#039;&amp;#039; Entwicklung: Das heißt, alle Veränderungen in Subsysteme werden mit der Gesamtentwicklung „abgestimmt“ und führen im Endeffekt zu einem Nutzen für das Ganze.&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot; name=&amp;quot;S_16&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der systemischen Vernetzung und Evolution kann die isolierte Betrachtung einzelner Komponenten (meist „Unter-Systeme“) leicht zu Fehlschlüssen führen &amp;#039;&amp;#039;(vgl. [[Reduktionismus]] und [[Holismus]])&amp;#039;&amp;#039;. So sind etwa alle natürlichen Systeme auf der Erde im Rahmen der [[Biosphäre]] als komplexestem Gesamtsystem miteinander vernetzt.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 78, 86–87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 13–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dynamik versus Stabilität ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuronal activity DARPA.jpg|mini|Dynamik im System: Je nach Prägung und Bewusstseinszustand ändern sich die neuronalen Aktivitätsmuster im Gehirn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je komplexer ein System ist, desto größer ist der Anteil „[[Chaosforschung|chaotischer Ordnungsprozesse]]“, bei denen kleinste Veränderungen zu massiven, unvorhersagbaren Zustandsänderungen führen können.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies hat nichts mit [[Chaos]] im allgemeinen Sinn zu tun, da keine &amp;#039;&amp;#039;Unordnung&amp;#039;&amp;#039; entsteht, sondern lediglich eine sehr schnelle &amp;#039;&amp;#039;Neuordnung&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der systemischen Gesetzmäßigkeiten. Bei einer Häufung chaotischer Zustände kann es zu einer &amp;#039;&amp;#039;chaotischen Dynamik&amp;#039;&amp;#039; kommen: Statt einer „Normalisierung“ treten entweder komplett neue Systemzustände auf oder das System bricht zusammen (aktuelles Beispiel ist das [[Klima]]system der Erde beim [[Globale Erwärmung|anthropogenen Treibhauseffekt]]).&amp;lt;ref group=&amp;quot;C&amp;quot;&amp;gt;Wagner, S.&amp;amp;nbsp;69–72, 79–80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umbau, Ausbau, Anpassung und Wachstum geschehen in immer kürzerer Zeit.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 91–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot; name=&amp;quot;S_16&amp;quot; /&amp;gt; Auch diese [[System#Dynamik|Dynamik]] ist heterogen, etwa weil die Rückkopplungen immer mit einer zeitlichen Verzögerung auftreten, die häufig unmerklich wenig, aber je nach Zusammenhang auch sehr viel Zeit benötigen (etwa die [[Folgen der globalen Erwärmung]]). Solche Zeitverzögerungen können zu einer Schwingungsdynamik führen; einem ständigen Wechsel zwischen zwei Extremzuständen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;C&amp;quot;&amp;gt;Wagner, S.&amp;amp;nbsp;44–45, 81–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dynamik komplexer Systeme ist gleichermaßen Ursache und Folge der intensiven Vernetzungen und gegenseitigen Abhängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für ein extrem dynamisches System ist das Gehirn: Seine Komplexität – bzw. die der neuronalen Aktivitätsmuster – ändert sich je nach Bewusstseinszustand. So ist sie etwa im [[Tiefschlaf]] am geringsten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spät&amp;quot; /&amp;gt; Diese [[Systemeigenschaften#Dynamik|Eigendynamik]] entsteht aus den Kombinationsmöglichkeiten der [[Vernetzung]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;C&amp;quot;&amp;gt;Wagner, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt; die ein [[Vielfaches]] der verknüpften Elemente ausmachen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;   Komplexe Systeme haben die Tendenz, sich im Laufe der Zeit evolutionär zu immer höher organisierten, kleinteiliger strukturierten, „arbeitsteiligen“ Verbindungen zu entwickeln.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rein mathematisch betrachtet müsste die Empfindlichkeit eines Systems mit der Vielzahl seiner Strukturen steigen. Komplexe Systeme wirken dem entgegen, indem sie relativ abgegrenzte Subsysteme bilden, sodass Störungen häufig auf ein Subsystem begrenzt bleiben. Diese Strategie macht komplexe Systeme vergleichsweise stabiler als einfache Systeme.&amp;lt;ref group=&amp;quot;C&amp;quot;&amp;gt;Wagner, S.&amp;amp;nbsp;62–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Stabilität&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dynamik&amp;#039;&amp;#039; sind in komplexen Systemen [[Aporie|unvereinbare, aber notwendige Gegenpole]]: Ohne Stabilität wäre das System angreifbar und empfindlich gegenüber jeglichen Störungen. Ohne (aktive) Dynamik könnte das System weder wachsen noch sich an veränderte Bedingungen anpassen. In beiden Fällen würde es über kurz oder lang zusammenbrechen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;C&amp;quot;&amp;gt;Wagner, S.&amp;amp;nbsp;68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Selbstorganisation und Autopoiesis ===&lt;br /&gt;
Die Rückkopplungsschleifen in komplexen Systemen und die Gesamtheit ihrer Reaktionen auf Umwelteinflüsse werden als &amp;#039;&amp;#039;[[Selbstregulation]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet: Dadurch können sie die Fähigkeit zur inneren Harmonisierung entwickeln. Sie sind also in der Lage, das innere Gleichgewicht zu verstärken. Dies ermöglicht die Bildung insgesamt stabiler Strukturen (Selbststabilisierung oder [[Homöostase]]), die ihrerseits das thermodynamische Ungleichgewicht aufrechterhalten. Komplexe Systeme können demnach ihre Kohärenz am besten in einem dynamischen Zustand zwischen Ordnung und Chaos aufrechterhalten.&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 10, 13–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nönnig, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen führen zu permanenten Störungen des Systemgleichgewichts. Die führt irgendwann zur Entstehung einer &amp;#039;&amp;#039;[[Selbstorganisation]]&amp;#039;&amp;#039;, durch die die Elemente und Subsysteme durch selbst geschaffene Verknüpfungen die Selbstregulation optimieren beziehungsweise durch neue Regelkreise ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für selbstorganisiert erzeugte Strukturen in der unbelebten Natur sind die [[Rayleigh-Bénard-Konvektion]], bei der durch einen Wärmestrom stabile Konvektionszellen erzeugt werden, und die [[Belousov-Zhabotinsky-Reaktion]], bei der durch einen autokatalytischen Teilprozess stabile Muster oder regelmäßige Farbwechsel erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstregulation und -organisation führt zu größerer Unabhängigkeit eines Systems. Offene Systeme können auf diese Weise zu „operational geschlossenen“ – [[Selbstreferenzialität|selbstreferenziellen]] – Systemen werden: In Bezug auf den Austausch von Energie und Materie sind sie nach wie vor offen, ihre Prozesse sind jedoch immer mehr auf sich selbst bezogen. Die größere Komplexität macht es immer aufwändiger, die innere Balance zu halten und die [[Entropie]] weiterhin zu verringern. Damit nimmt das reine „Überleben“ des (Sub-)Systems neben seiner ursprünglichen Aufgabe im übergeordneten System eine immer größere Rolle ein.&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Stufe der Selbstorganisation und -bezogenheit wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Autopoiesis]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Autopoietische Systeme regulieren und organisieren nicht nur ihre inneren Regelkreise und Verknüpfungen, sondern sie &amp;#039;&amp;#039;produzieren&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;reproduzieren&amp;#039;&amp;#039; auch selbst die Elemente, aus denen die Strukturen gebildet werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;Straubinger, S. 14–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wikipedia as a complex system.pdf|mini|Auch die Wikipedia-Community weist einige wesentliche Eigenschaften komplexer Systeme auf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gehirn]] des Menschen ist ein Beispiel für ein komplexes System, da es aus untereinander vielfach verknüpften Bausteinen – den Neuronen – und weiteren Begleitzellen – deren Funktion weitgehend unbekannt ist – aufgebaut ist. [[Bewusstsein]] ist eventuell ein [[Emergenz|emergentes]] Phänomen des menschlichen Gehirns. Es muss hier allerdings unterschieden werden zwischen Bewusstsein an sich (als Medium im [[Ontologie|ontologischen]] Sinne) und Bewusstseinsinhalten als Informationen, die sich innerhalb des ontologischen Mediums &amp;#039;Bewusstsein&amp;#039; manifestieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres anschauliches Beispiel für ein komplexes (physikalisches) System ist das [[Klima|Erdklima]], welches durch eine enorme Vielzahl von Agenten und lokale Wechselwirkungen mit globalen Auswirkungen charakterisiert ist. Für die Erforschung der Grundlagen sowie die Modellierung dieses komplexen Systems wurde der [[Nobelpreis für Physik]] im Jahr 2021 verliehen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Eidemüller |url=https://www.weltderphysik.de/thema/nobelpreis/nobelpreis-fuer-physik-2021/ |titel=Nobelpreis für Physik 2021 |werk=Welt der Physik |datum=2021-10-05 |sprache=de |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Verleihung eines Nobelpreises für Physik für die Erforschung komplexer Systeme stellt ein Novum dar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=Ffsj9UU5pNM |titel=Sensation beim Physik-Nobelpreis 2021 {{!}} Harald Lesch reagiert |sprache=de-DE |abruf=2021-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aufgrund des [[Globale Erwärmung|anthropogenen Klimawandels]] ist das Erdklima das am besten untersuchte komplexe natürliche System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wikipedia zeigt – wenn man es zusammen mit den Autoren als &amp;#039;&amp;#039;biotechnisches&amp;#039;&amp;#039; System betrachtet – viele Eigenschaften komplexer Systeme: Heterogenität, Stabilität sowie diskontinuierliche Dynamik mit ständigem Aus-, Ab- und Umbau, kontingente Entwicklung, nichtlineares Wachstum mit zunehmenden Kontrollmechanismen, Selbstorganisation und -regulation, Wechselwirkungen zwischen Artikeln und Autoren sowie durch die [[Hyperlink]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Forscher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:15em; column-count:3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Yaneer Bar-Yam]]&lt;br /&gt;
* [[Stafford Beer]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Bertalanffy]]&lt;br /&gt;
* [[Fritjof Capra]]&lt;br /&gt;
* [[John L. Casti]]&lt;br /&gt;
* [[Jay Wright Forrester]]&lt;br /&gt;
* [[Brian Goodwin]]&lt;br /&gt;
* [[Murray Gell-Mann]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Haken (Physiker)|Hermann Haken]]&lt;br /&gt;
* [[John H. Holland]]&lt;br /&gt;
* [[Stuart Kauffman]]&lt;br /&gt;
* [[Peter Kruse]]&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hasselmann]]&lt;br /&gt;
* [[Christopher Langton]]&lt;br /&gt;
* [[Niklas Luhmann]]&lt;br /&gt;
* [[Fredmund Malik]]&lt;br /&gt;
* [[Syukuro Manabe]]&lt;br /&gt;
* [[Bernhard von Mutius]]&lt;br /&gt;
* [[Giorgio Parisi]]&lt;br /&gt;
* [[Stefan Thurner]]&lt;br /&gt;
* [[Frederic Vester]]&lt;br /&gt;
* [[Stephen Wolfram]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Institute zur Erforschung komplexer Systeme ==&lt;br /&gt;
* [[New England Complex Systems Institute]] (NECSI) in Cambridge (Massachusetts).&lt;br /&gt;
* [[Institute for Scientific Interchange]] in Turin.&lt;br /&gt;
* [[Santa Fe Institute]] in New Mexico.&lt;br /&gt;
* [http://www.cscs.umich.edu/index.html Center for the Study of Complex Systems]  an der University of Michigan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einrichtungen in Deutschland&lt;br /&gt;
* [https://www.fkp.tu-darmstadt.de/ Arbeitsgruppe Komplexe Systeme] in Darmstadt&lt;br /&gt;
* [http://www.itp.uni-bremen.de/complex/ Arbeitsgruppe Komplexe Systeme] in Bremen&lt;br /&gt;
* [[Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme]] in Dresden.&lt;br /&gt;
* [[Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme]] in Magdeburg.&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-goettingen.de/de/433694.html Institut für Dynamik komplexer Systeme] in Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einrichtungen in Österreich&lt;br /&gt;
* [[Internationales Institut für angewandte Systemanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Complexity Science Hub Vienna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Yaneer Bar-Yam: &amp;#039;&amp;#039;Dynamics of Complex Systems (Studies in Nonlinearity).&amp;#039;&amp;#039; Westwing Press, o.&amp;amp;nbsp;O. 2003, ISBN 0-8133-4121-3 (englisch, [https://necsi.edu/dynamics-of-complex-systems kapitelweise online als pdf]).&lt;br /&gt;
* [[Hermann Haken (Physiker)|Hermann Haken]], [[Günter Schiepek]]: Synergetik in der Psychologie. Selbstorganisation verstehen und gestalten. Verlag Hogrefe, Göttingen 2006, ISBN 3-8017-1686-4.&lt;br /&gt;
* Klaus Mainzer: &amp;#039;&amp;#039;Komplexe Systeme und Nichtlineare Dynamik in Natur und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, 1999, ISBN 3-540-65329-5.&lt;br /&gt;
* [[Andrey Korotayev|A. Korotayev]], A. Malkov, D. Khaltourina: [http://cliodynamics.ru/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=124&amp;amp;Itemid=70 &amp;#039;&amp;#039;Introduction to Social Macrodynamics: Compact Macromodels of the World System Growth.&amp;#039;&amp;#039;] Moskau, URSS, 2006, ISBN 5-484-00414-4. [http://urss.ru/cgi-bin/db.pl?cp=&amp;amp;lang=en&amp;amp;blang=en&amp;amp;list=14&amp;amp;page=Book&amp;amp;id=34250 (online)]&lt;br /&gt;
* David C. Krakauer: &amp;#039;&amp;#039;The Complex World. An Introduction to the Foundations of Complexity Science&amp;#039;&amp;#039;. [[Santa Fe Institute|SFI Press]], Santa Fe 2024, ISBN 978-1-947864-62-7.&lt;br /&gt;
* Roger Lewin: &amp;#039;&amp;#039;Die Komplexitäts-Theorie.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann &amp;amp; Campe, 1993. (Allgemeinverständlich geschriebene Geschichte des jungen Wissenschaftszweiges)&lt;br /&gt;
* [[Stefan Thurner]], Rudolf Hanel und Peter Klimek: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to the Theory of Complex Systems&amp;#039;&amp;#039;. [[Oxford University Press]], Oxford 2018, ISBN 978-0-19882-19-39.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard von Mutius]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die andere Intelligenz. Wie wir morgen denken werden.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 2004, ISBN 3-608-94085-5.&lt;br /&gt;
* M. Mitchell Waldrop: &amp;#039;&amp;#039;Inseln im Chaos. Die Erforschung komplexer Systeme.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1996, ISBN 3-499-19990-4.&lt;br /&gt;
* [[Hans Poser (Philosoph)|Hans Poser]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftstheorie. Eine philosophische Einführung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Reclam, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-15-018995-5, S. 291–311.&lt;br /&gt;
* Manfred Füllsack: &amp;#039;&amp;#039;Gleichzeitige Ungleichzeitigkeiten. Eine Einführung in die Komplexitätsforschung&amp;#039;&amp;#039;. VS-Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-17952-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.complex-systems.com/index.html Complex Systems]&amp;#039;&amp;#039;. Complex Systems Publications, Inc., Champaign 1987–2017, 4 Ausgaben jährlich, ISSN 0891-2513.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;What is a complex system?&amp;#039;&amp;#039;, James Ladyman and Karoline Wiesner, Yale University Press (2020).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4114261-5}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://necsi.edu/projects/yaneer/points.html |titel=Significant Points in the Study of Complex Systems |autor=Yaneer Bar-Yam |werk=necsi.edu |sprache=en |abruf=2023-08-29 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* Drei Beispiele für komplexe Systeme, bzw. deren Anwendung von Yaneer Bar-Yam (englisch): [http://necsi.edu/guide/examples/hiv.html HIV-Infektion], [http://necsi.edu/guide/examples/er.html Medizinisches Management], [http://necsi.edu/guide/examples/sports.html Sport und Komplexität]&lt;br /&gt;
* [https://www.swemorph.com/pdf/it-webart.pdf Modelling Complex Socio-Technical Systems using Morphological Analysis] (PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB) From the [https://www.swemorph.com/ Swedish Morphological Society] (PDF; 396&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.civic-edu.com/ Angewandte Komplexitätsforschung im Rahmen bürgerlicher Erziehung und Bildung] der European Civic Education Foundation&lt;br /&gt;
* [https://www.complexityexplorer.org/ Complexity Explorer:] Website des [[Santa Fe Institute]] mit Einführungskursen in die Komplexitätsforschung&lt;br /&gt;
* [https://wirtschaftslexikon.gabler.de///Definition/dynamische-komplexitaet.html Gabler Wirtschaftslexikon zum Stichwort: Dynamische Komplexität]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
A) Jörg Rainer Nönnig: &amp;#039;&amp;#039;ARCHITEKTUR SPRACHE KOMPLEXITÄT&amp;#039;&amp;#039;, hier Essay III: &amp;#039;&amp;#039;Exkurs: Das Phänomen Komplexität.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der [[Bauhaus-Universität Weimar]], Weimar 2006, [https://e-pub.uni-weimar.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/931/file/Noennig_pdfa.pdf PDF], abgerufen am 10. September 2023. S. 71–99.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
B) Gabriela Straubinger: &amp;#039;&amp;#039;Komplexität – Wie interdisziplinäre Teams mit komplexen Aufgabenstellungen umgehen,&amp;#039;&amp;#039; hier Theoretische Grundlagen, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;2. Wissenschaftlicher Bezugsrahmen von Komplexität.&amp;#039;&amp;#039; Masterarbeit an der [[Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften]], Zürich 2010, [https://digitalcollection.zhaw.ch/bitstream/11475/874/1/ma0018.pdf PDF] abgerufen am 11. September 2023. S. 6–16.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;B&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
C) Reinhard Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Vermittlung systemwissenschaftlicher Grundkonzepte.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz, Berlin 2002, [https://www.fraktalwelt.de/systeme/rw_diplomarbeit.pdf PDF] abgerufen am 25. September 2023.&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;C&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Teilgebiete der Kybernetik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4114261-5|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:System]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Systemtheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biophysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kybernetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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