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	<title>Kohlrabi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Kohlrabi&amp;diff=1996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WA1TF0R: /* Inhaltsstoffe */</title>
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		<updated>2025-03-19T08:33:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Inhaltsstoffe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kohlrabi&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Brassica oleracea &amp;#039;&amp;#039;var.&amp;#039;&amp;#039; gongylodes&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Varietät&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Gemüsekohl&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Brassica oleracea&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kohl&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Brassica&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Brassiceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kreuzblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Brassicaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kreuzblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Brassicales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Koolrabi (Brassica oleracea convar. acephala alef. var. gongylodes).jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohlrabi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Brassica oleracea&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;gongylodes&amp;#039;&amp;#039; [[Carl von Linné|L.]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | hrsg = [[Integrated Taxonomic Information System]] (ITIS) | url = {{ITIS|TSN=530960|Linktext=nein}} | sprache = en | titel = Brassica oleracea var. gongylodes L. | titelerg = [[Integrated Taxonomic Information System#Taxonomic Serial Number|TSN]]: 530960 | werk = ITIS.gov | zugriff = 2016-02-28 | kommentar = }}&amp;lt;/ref&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberkohlrabi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberrübe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohlrübe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Wien), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rübkohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Schweiz), &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stängelrübe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | hrsg = [[Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft]] (LfL) – Institut für [[Lebensmittelwirtschaft|Ernährungswirtschaft]] und Markt | url = https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/merkblaetter/p_20067.pdf | format = [[Portable Document Format|PDF]] | titel = Der Kohlrabi. Rohkost für Feinschmecker | titelerg = Merkblatt | werk = LfL.bayern.de | seiten = 2 (Sp.&amp;amp;nbsp;1) | datum = | zugriff = 2016-02-28 | kommentar = 177&amp;amp;thinsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Luftkohlrabi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://woerterbuchnetz.de/?sigle=RhWB&amp;amp;mode=Vernetzung&amp;amp;hitlist=&amp;amp;patternlist=&amp;amp;lemid=RL05554#XRL05567 |titel=Wörterbuchnetz - Rheinisches Wörterbuch |abruf=2019-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Gemüsepflanze]]. Er ist eine der vielen Zuchtformen des [[Gemüsekohl]]s. Genutzt wird hier die verdickte, oberirdische Sprossachse ([[Sprossknolle]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich von den [[latein]]ischen Wörtern „caulis“ (Kohl) und „rapum“ (Rübe/Wurzelknollen) ab, bedeutet somit Kohlrübe. Oberrübe daher, da sie im Gegensatz zu anderen [[Rübe]]n über der Erde wächst (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Steckrübe|Unterkohlrabi]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohlrabi violett blueht seitlich.jpg|mini|Blütenbildung im zweiten Jahr]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohlrabi Samen.jpg|mini|Samen]]&lt;br /&gt;
Kohlrabi ist eine [[zweijährige Pflanze]], wobei im ersten Jahr die Sprossknolle gebildet wird und im zweiten Jahr der Stängel mit einem verzweigten [[Blütenstand]] entsteht, aus dem sich Schoten bilden, die die Samen enthalten. Reife Samen zeigen schwarze volle Körner und lassen sich auf festem Untergrund nicht zerdrücken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.arche-noah.at/media/kohlrabi_qualitaetsstandards_fuer_arche_noah_saatgutvmehrung.pdf Arche Noah], abgerufen am 10. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knolle ist der gestauchte, verdickte Hauptspross der Pflanze. Er entsteht über dem zweiten oder dritten Laubblatt durch primäres [[Dickenwachstum]] der Sprossachse. Die Form der Knolle kann kugelig, plattrund oder oval sein, die Farbe der Schale weißlich, weißgrün bis kräftig grün, rötlich oder violett. Der Durchmesser ist je nach Sorte zwischen 5 und 20 cm, oder noch mehr. Das Gewicht liegt je nach Sorte und Verwendung zwischen 100 g und über 8 kg pro Knolle. Einzelwerte können noch wesentlich darüber liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind lang gestielt, dunkelgrün, länglich eirund und mehr oder weniger stark gezähnt. Sie sind mit einer bläulich-weißen Wachsschicht überzogen. Die Pflanzen bilden eine [[Pfahlwurzel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blütenbildung kann bereits im Zweiblattstadium durch längere Kältereize ausgelöst werden ([[Vernalisation]]); ebenso führen hohe Temperaturen zu einer [[Devernalisation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
100 g Frischsubstanz des essbaren Anteils der Knolle enthalten im Mittel 91,6 g Wasser, 1,9 g [[Protein]], 0,1 g [[Fette|Fett]], 3,8 g [[Kohlenhydrate]] und 1,4 g [[Ballaststoffe]]. An Mineralstoffen sind [[Kalium]] (380 mg), [[Calcium]] (70 mg), [[Phosphor]] (50 mg), [[Magnesium]] (45 mg) und [[Eisen]] (0,9 mg) zu nennen. An Vitaminen sind [[Vitamin C]] (65 mg), [[Vitamin A]] ([[Carotin]], 0,2 mg), [[Vitamin B1]] (0,05 mg), [[Vitamin B2]] (0,05 mg) und [[Niacin]] (1,8 mg) vorhanden. Der [[Physiologischer Brennwert|physiologische Brennwert]] beträgt 103&amp;amp;nbsp;[[Kilojoule|kJ]]/100&amp;amp;nbsp;g (24&amp;amp;nbsp;[[kcal]]/100&amp;amp;nbsp;g).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschmack des Kohlrabi beruht auf dem Gehalt an Zucker, Fruchtsäuren und [[Senfölglycoside|Senfölglykoside]]n. Bei den Fruchtsäuren dominieren [[Äpfelsäure]] und [[Citronensäure]] deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohlrabiblätter haben gegenüber der Knolle einen rund doppelt so hohen Gehalt an Vitamin C, der Gehalt an Carotin beträgt das 100-fache, der an Calcium und Eisen das 10-fache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sorten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pink Kohlrabi.jpg|miniatur|„Blauer“ Kohlrabi]]&lt;br /&gt;
Es gibt etliche Sorten, in Deutschland 30 weiße und 14 blaue Kohlrabi-Sorten. Es setzen sich vermehrt [[Cytoplasmatisch-männliche Sterilität|CMS-Sorten]] (F1-Hybride) durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roger Müller |url=https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/themen/konsum/schweizer-gemuese-aus-gen-labor-konsument-hat-keine-wahl |titel=Schweizer Gemüse aus Gen-Labor: Konsument hat keine Wahl |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|srf.ch]] |datum=2014-09-02 |zugriff=2019-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wichtige Eigenschaften sind: Ertrag, geringe Neigung der Knollen zum Verholzen und Platzen, Schnellwüchsigkeit und geringe Neigung zum [[Schossen]]. Die Sorten, die die größten Knollen liefern, sind &amp;#039;&amp;#039;Gigant&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Superschmelz&amp;#039;&amp;#039;. Die Sorten unterscheiden sich nach Farbe (weiß und blau) und der Anbauzeit, weiße Kohlrabisorten benötigen eine geringere Kulturzeit als blaue Sorten. Bei zu geringem Pflanzabstand bildet Kohlrabi, hauptsächlich aufgrund von Lichtmangel, zylindrische Knollenformen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf von Hösslin: [https://link.springer.com/article/10.1007/BF00709461 &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss der Standweite auf die Bildung zylindrischer Knollenformen des Kohlrabi&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;Der Züchter&amp;#039;&amp;#039;, Volume 23, Nummer 4–5 / April 1953, S. 134–136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-----Die Lagerdauer von Frühsorten beträgt lediglich zwei bis drei Wochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbstkohlrabi können ohne Laub mehrere Monate lang gelagert werden. ----- Beleg fehlt ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau ==&lt;br /&gt;
In der EU gibt es zwei [[Güteklasse]]n:&lt;br /&gt;
* Kohlrabi der Klasse I müssen gut geformt, ohne Risse und ohne Schalenfehler sein. Die Wurzel ist dicht an der Knolle abgeschnitten, bei Kohlrabi ohne Laub sind auch die Blätter dicht an der Knolle abgeschnitten. Der Mindestdurchmesser (nach dem größten Querdurchmesser) beträgt für Treibkohlrabi mit Laub 30 mm, für Freilandkohlrabi mit Laub 40 mm, für Kohlrabi ohne Laub 50 mm. Darüber hinaus gibt es Sortierungen: mit Laub 40–55 mm, 55–70 mm und über 70 mm; ohne Laub 50–70 mm und über 70 mm.&lt;br /&gt;
* Für die Klasse II sind leichte Fehler der Form und der Farbe zulässig, ebenso leichte Risse und Beschädigungen. Größensortierung ist nicht vorgeschrieben. Der Mindestdurchmesser beträgt für Kohlrabi mit Laub 30 mm, ohne Laub 40 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kohlrabifeld bei Glückstadt NIK 5910.JPG|mini|Kohlrabifeld bei [[Glückstadt]]]]&lt;br /&gt;
Bezüglich des Bodens ist Kohlrabi empfindlich gegen größere Schwankungen der Bodenfeuchte, dies führt zu einem Aufplatzen der Knollen. Klimatisch hat Kohlrabi eine breite Amplitude und wächst in Mittel- und Westeuropa gut. Im Sommer und Herbst reichen niedrige Temperaturen aus, im Jugendstadium braucht er allerdings Wärme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Fruchtfolge]] sind längere Anbaupausen zu anderen Kreuzblütlern anzustreben. Kurze Fruchtfolgen erhöhen die Gefahr von bodenübertragenen Krankheiten, besonders der [[Kohlhernie]]. Andere Ansprüche bezüglich der Vorfrucht stellt Kohlrabi nicht. Ebenso sind als Nachfrucht alle Gemüsearten geeignet. Kohlrabi stellt keine besonderen Anforderungen an die Stickstoff-Versorgung; überhöhte Stickstoff-Düngung kann leicht zu erhöhten [[Nitrat]]-Gehalten in der Knolle führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kohlrabi gibt es in Mitteleuropa Früh-, Sommer- und Herbstproduktion im Freiland, die für den Frischmarkt und die Verarbeitungsindustrie produzieren. Kohlrabi hat eine kurze Entwicklungszeit und wird daher häufig als Vor-, Zwischen- oder Nachfrucht angebaut. Mitteleuropäischer Anbau kann den Markt zwischen Mai und November mit Frischware versorgen. Der Anbau für den Frischmarkt erfolgt dabei überwiegend in gärtnerischen Gemüsebaubetrieben, der Anbau für die industrielle Verarbeitung hingegen zumeist in landwirtschaftlichen Betrieben ([[Feldgemüsebau]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit verbreitet ist die Anzucht von Jungpflanzen und die anschließende Pflanzung im Feld. Die Bestandsdichten variieren zwischen 16 und 17 Stück pro m² im Frühjahrsanbau und 8 bis 10 Stück pro m² bei den späteren Sorten. Im Frühjahr werden die Pflanzen zur Verfrühung teilweise einfach oder doppelt mit Folien abgedeckt. Die Erträge liegen im Frühjahrsanbau bei 20 bis 30 Tonnen pro Hektar, im Sommer und Herbst bei 45 bis 70 Tonnen pro Hektar. Die Ernte erfolgt bei Frischware per Hand. Große Kohlrabi für die industrielle Verarbeitung können mit [[Kopfkohlerntemaschine]]n mit speziellem Kohlrabi-Schneidwerk geborgen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewächshaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-S75718, Kohlrabiernte.jpg|mini|Kohlrabiernte im Gewächshaus 1947]]&lt;br /&gt;
Der Anbau von Kohlrabi im Gewächshaus ist besonders in den Niederlanden, in Deutschland, der Schweiz und Österreich verbreitet. Im Gewächshaus erfolgt die Kultur auch für Ernten im Winter. An Krankheiten sind lediglich bei schlechter Belüftung [[Falscher Mehltau]] und [[Schwarzbeinigkeit]] von Bedeutung. Geerntet wird Gewächshauskohlrabi mit Laub, das den Frischegrad anzeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten und Schädlinge ==&lt;br /&gt;
Virenerkrankungen haben beim Kohlrabi keine wirtschaftliche Bedeutung, das [[Blumenkohlmosaikvirus]] kommt gelegentlich vor. Die Bakterien- und Pilzkrankheiten sind im Wesentlichen die gleichen wie bei [[Kopfkohl]] und [[Blumenkohl]]: besonders [[Kohlhernie]] und [[Falscher Mehltau]]. Vor allem bei Kohlrabi tritt der Pilz &amp;#039;&amp;#039;[[Cylindrosporium concentricum]]&amp;#039;&amp;#039; auf, der Blätter und Knolle befällt. Die Blätter fallen frühzeitig ab, das Gewebe wird graugrün, an der Knolle bilden sich schwarzgraue Flecken, später [[Kallus (Botanik)|Kallusgewebe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den tierischen Schädlingen sind die gleichen wie bei Kopf- und Blumenkohl zu nennen. Bedeutsam im Freilandbau ist der [[Großer Kohltriebrüssler|Große Kohltriebrüssler]] (&amp;#039;&amp;#039;Ceutorhynchus napi&amp;#039;&amp;#039;). Die abgelegten Eier führen zum Aufplatzen der Knollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die jungen Knollen werden geschält und in Scheiben oder Stücke geschnitten gekocht oder gedünstet – als Beilage, Püree, in Eintöpfen und Suppen, für Füllungen und Aufläufe. Junge Blätter können wie anderes Blattgemüse verwendet werden. In Teilen Frankreichs werden die Knollen gehobelt und wie [[Sauerkraut]] konserviert. Auch als Rohkost ist Kohlrabi geeignet.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gefüllte Kohlrabi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Kohlrabi ist ungeklärt. Häufig genannte Gebiete der möglichen [[Domestikation]] sind der [[Mittelmeerraum]] und [[Mittelasien]]. Ebenso unklar ist der Zeitpunkt der Entstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sichere Belege gibt es erst aus Europa im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit gibt es eindeutig identifizierbare Zeichnungen in [[Kräuterbuch|Kräuterbüchern]]. Aus dem 18. Jahrhundert stammen erste Hinweise auf plattrunde Knollen. Im deutschsprachigen Raum wurde der Kohlrabi besonders im 19. Jahrhundert verbreitet. Er gilt vielfach als typisch deutsches Gemüse, sodass der deutsche Name in etliche andere Sprachen übernommen wurde, so etwa ins Englische, Russische, Koreanische und Japanische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Fortsetzung des Allgemeinen teutschen Garten-Magazins&amp;#039;&amp;#039; von 1815 werden von den weißen Kohlrabisorten der &amp;#039;&amp;#039;kleine frühe (Wiener) Kohlrabi&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;große Glaskohlrabi&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;gemeine grüne Kohlrabi&amp;#039;&amp;#039; aufgezählt, von den blauen bzw. roten Sorten der &amp;#039;&amp;#039;frühe blaue Glaskohlrabi&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;späte blaue Kohlrabi&amp;#039;&amp;#039;. Heute sind die in Deutschland bekanntesten Sorten [[Wiesmoor weißer Trieb]], [[Wiener blauer Glas]] und [[Blauer Speck]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|wayback=20140410020054|url=http://www.unspokenwords.de/food/lexikon/lexikon_gemuese.htm#km|text=Gemüselexikon: Kohlrabi}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* Georg Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des speziellen Gemüsebaues&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 1996. ISBN 3-8001-5285-1, S. 304–323&lt;br /&gt;
* Ulrich Sachweh (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Der Gärtner, Band 3, Baumschule, Obstbau, Samenbau, Gemüsebau&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Ulmer, Stuttgart 1986/1989, ISBN 3-8001-1148-9, S. 221&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Brassica oleracea var. gongylodes|Kohlrabi (&amp;#039;&amp;#039;Brassica oleracea&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;gongylodes&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WA1TF0R</name></author>
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