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	<title>Knalltrauma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-05T16:29:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Knalltrauma&amp;diff=11117&amp;oldid=prev</id>
		<title>80.71.142.166 am 3. Januar 2025 um 19:07 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-03T19:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knalltrauma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; spricht man, wenn die Einwirkung eines sehr hohen [[Schalldruck]]s auf das Ohr zu einer Schädigung des [[Innenohr]]es führt. Das ist dann der Fall, wenn der schädigende Schall nur sehr kurz einwirkt (1 bis 3&amp;amp;nbsp;ms). Längeres Einwirken eines sehr hohen Schalldrucks führt primär zur Verletzung von [[Trommelfell]] und [[Gehörknöchelchen]]. Das Knalltrauma ist ein Teilaspekt des [[Schalltrauma|akustischen Traumas]].&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Pfander: &amp;#039;&amp;#039;Das Knalltrauma – Analyse, Vorbeugung, Diagnose, Behandlung, Prognose und Begutachtung&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Explosionstrauma kann zusätzlich zu den Schäden des Knalltraumas auch eine Schädigung des Innenohres auftreten. In der [[Ohrenheilkunde]] wird also zwischen Knalltrauma und Explosionstrauma auf Grund der Folgen der Schalleinwirkung und nicht der physikalischen Eigenschaften des einwirkenden Schalls unterschieden. Viele ehemalige Bergarbeiter leiden am Knalltrauma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dan Hadani collection (990044426930205171).jpg|mini|Ein Soldat versucht, seine Ohren vor dem Abschussknall seiner Haubitze zu schützen.]]&lt;br /&gt;
Jedes kurze [[Schallereignis]], das einen gewissen [[Schalldruckpegel]] übersteigt, kann ein Knalltrauma verursachen. Beispiele sind Pistolen- oder Gewehrschüsse, [[Schreckschusswaffe]]n, [[Knallkörper]], [[Airbag]], Sprengungen, [[Ohrfeige|Schlag auf das Ohr]], zufallende Türen, platzende Reifen und nahe [[Blitz]]einschläge. Der ins Innenohr übertragene Pegel tiefer Frequenzen wird durch die Maximalauslenkung des Trommelfells begrenzt und es entsteht Übersteuerung. Durch die Übersteuerung entstehen neue Frequenzen&amp;lt;sup&amp;gt;1)&amp;lt;/sup&amp;gt; Geschädigt wird das Gehör im Bereich der neu entstandenen hohen Frequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sehr hohen Frequenzen&amp;lt;sup&amp;gt;2)&amp;lt;/sup&amp;gt; von Schreckgeräten (Marderschreck, Katzenschreck, Fuchsschreck usw.) verursachen bei ungenügendem Abstand bereits im Einschaltmoment irreversible Innenohrverletzungen. [[Trägheit|Masseträgheit]] verhindert bei hohen Frequenzen eine Auslenkung von Gehörknöchelchen und Trommelfell in einen kritischen Bereich. Gehörknöchelchen und Trommelfell werden auch bei minutenlanger Beschallung nie beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.knalltrauma.ch/Theorie/Knalltrauma.html „Knalltrauma durch Marderschreckgeräte“] auf knalltrauma.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Bewegung von Trommelfell ist synchron zu Audiosignal. Deshalb entsteht physikalisch identisches Verhalten, egal ob die [[Übersteuern (Signalverarbeitung)|Übersteuerung]] im Audiosignal, bei der Lautsprechermembran oder beim Trommelfell geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Vorausgesetzt die [[Amplitude]] ist konstant, steigt die Belastung im Innenohr in der dritten Potenz zur Frequenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
* Gefühl eines verstopften Ohres&lt;br /&gt;
* [[Hörverlust]]&lt;br /&gt;
* [[Tinnitus]]&lt;br /&gt;
* Eventuell kurzer, stechender Schmerz&lt;br /&gt;
* [[Hyperakusis]] (Geräuschüberempfindlichkeit)&lt;br /&gt;
* Schwindel bzw. Gleichgewichtsstörungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehörgang und Trommelfell sind nicht beeinträchtigt, das Knalltrauma betrifft allein das Innenohr. Im [[Tonaudiogramm]] findet man eine meistens asymmetrische [[Schwerhörigkeit#Schallempfindungsschwerhörigkeit|Schallempfindungsschwerhörigkeit]] in Form einer Senke der Hörschwellenkurve im Hochtonbereich. In der Regel verbessert sich das Hörvermögen wieder in den ersten Stunden und Tagen nach dem Ereignis, häufig bleibt aber eine dauernde Hörstörung bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie und Prognose ==&lt;br /&gt;
Operativ muss nur eingegriffen werden, wenn eines oder beide Fenster des Innenohres beschädigt sind oder sich eine Perilympfistel gebildet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prognose eines Knalltraumas ist generell sehr gut. In der Regel erfolgt eine Besserung innerhalb von sechs Wochen nach dem Ereignis, häufig bis zur völligen Wiederherstellung. Zumeist nicht therapierbar sind jedoch Beschwerden, die noch nach Ablauf der sechs Wochen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schalltrauma]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Pfander: &amp;#039;&amp;#039;Das Knalltrauma – Analyse, Vorbeugung, Diagnose, Behandlung, Prognose und Begutachtung&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, 1975, ISBN 978-3-642-86061-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.knalltrauma.ch/Theorie/Knalltrauma.html „Das Knalltrauma“] Sammlung von Belegen auf knalltrauma.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hören]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ohrkrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörbehinderung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.71.142.166</name></author>
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