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	<title>Kiel-Holtenau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Kiel-Holtenau&amp;diff=14959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. Stand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Kiel-Holtenau&amp;diff=14959&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-26T09:35:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Holtenau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kiel&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 54/22/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/8/31/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SH&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 15 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.912&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 6052&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/statistik_kieler_zahlen/_quartalsdaten_stadtteile/2024/Quartalsdaten_aus_den_Stadtteilen_I_2024.pdf |titel=Quartalsdaten aus den Stadtteilen I 2024 |hrsg=Stadt Kiel |seiten=4 |format=PDF; 1,57 MB |abruf=2024-06-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-03-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1922-10-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 24159&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0431&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Kieler-Stadtteil-18.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schilksee-Holtenau-Pries-Friedrichsort-1898.png|mini|Karte von Holtenau und Umgebung von 1898]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kiel-Holtenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Dänische Sprache|dänisch]]: Holtenå&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil von [[Kiel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt; Kiel-Holtenau befindet sich am Endpunkt des [[Nord-Ostsee-Kanal]]s an der [[Kieler Förde]] ([[Ostsee]]) und ist bekannt für seine großen [[Schleuse]]n für [[Seeschifffahrt|Seeschiffe]] und als Standort des [[Flugplatz Kiel-Holtenau|Kieler Flugplatzes]]. Nördlich von Kiel-Holtenau befindet sich der Olympiahafen in [[Kiel-Schilksee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrzeichen Holtenaus sind neben Schleusen und Kanal der [[Leuchtturm Holtenau]] und der Tiessenkai. Ein weiteres markantes Bauwerk ist das Kanal-Packhaus. Die [[Holtenauer Hochbrücken]] sind zwar unübersehbar, weisen aber nicht mehr die Besonderheiten der [[Holtenauer Hochbrücken#Erste Prinz-Heinrich-Brücke|ersten Kanal-Hochbrücke]] von [[Friedrich Voß]] auf, von der nur noch kleinste Reste vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Holtenau liegt im südöstlichsten Zipfel des [[Dänischer Wohld|Dänischen Wohldes]]. In der Kanalstraße ist noch an einigen Stellen das ehemalige Steilufer der [[Levensau]] zu erkennen, ehemals Grenzfluss zwischen [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]] und [[Herzogtum Holstein|Holstein]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kurt Petersen |Titel=Holtenau vom Leibeigenendorf zum Grossstadtteil. Prüfungsarbeit für die zweite Lehrerprüfung für das Lehramt an Volksschulen. |Auflage= |Verlag= |Ort=Kiel-Holtenau |Datum=1952-02 |ISBN= |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Dorf Holtenau ist heute durch eine dichte Wohnbebauung geprägt. Da aber auch der Flughafen, das ehemalige [[Marinefliegergeschwader 5|Militärgelände]], Hafengebiet und nördlich des Flughafens sogar landwirtschaftliche Flächen zum Stadtteilgebiet gezählt werden, ist die offizielle Bevölkerungsdichte vergleichsweise niedrig. Begrenzt wird der Stadtteil 18 – Holtenau im Nordosten von der [[Bahnstrecke Neuwittenbek–Kiel Schusterkrug]], im Osten vom Kieler Hafen bzw. von der Kieler Förde, im Süden vom Südufer des Nord-Ostsee-Kanals. Im Westen hat Holtenau eine Wassergrenze im Nord-Ostsee-Kanal. Bis zum [[Gut Knoop]] ist hier das Nordufer des Nord-Ostsee-Kanals die Grenze. Ab diesem Punkt verläuft die Grenze schräg über den Nord-Ostsee-Kanal zum Südufer kurz vor den [[Levensauer Hochbrücken]]. Von der [[Villa Hoheneck (Altenholz)|Villa Hoheneck]] bis hoch zur Bahnstrecke Neuwittenbek–Kiel Schusterkrug bildet dann die [[Bundesstraße 503]] die Stadtteilgrenze. Nordwestlich liegt [[Altenholz]], nordöstlich [[Kiel-Pries|Pries]] und südlich die [[Kiel-Wik|Wik]]. Die östlich angrenzenden Wasserflächen zählen zum Stadtteil [[Friedrichsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ims.kiel.de/extern/kielmaps/ |titel=Stadtplan der Landeshauptstadt Kiel |abruf=2020-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In alten Urkunden finden sich die Bezeichnungen Olthena oder Altena. Möglicherweise bezeichnet die Wortendung &amp;#039;&amp;#039;-a&amp;#039;&amp;#039; das spätere Wort &amp;#039;&amp;#039;au&amp;#039;&amp;#039;, denn nicht zuletzt zeigt der Name [[Levensau]], dass aus dem Nordischen stammende Bezeichnungen durchaus in Gebrauch waren. Der Zusammenhang mit dem heutigen Holtenau ist ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15. Jahrhundert finden sich sichere Informationen über das Bauerndorf Holtenau. 1479 wird Holtenau in einer Urkunde als „Holtena ime kerspel to [[Dänischenhagen|Stabbenhagen]]“ erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kultur&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz Wilde (Bearb.) unter Mitw. von Renate Jacobs |Hrsg=Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein Landeshauptstadt Kiel / hrsg. in Verbindung mit der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte |Titel=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;amp;nbsp;[…] |Reihe=Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte |BandReihe=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Wachholtz |Ort=Neumünster |Datum=1995 |ISBN=3-529-02520-8 |Seiten=81 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D946610630 |Abruf=2020-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf gehörte erst zum [[Gut Knoop]], dann ab 1575 mit acht Hufen und vier Katen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kultur&amp;quot; /&amp;gt; zum [[Gut Seekamp]], das dort im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert am Ort der heutigen Dankeskirche einen [[Meierhof]] errichtete. Da die Siedlung nördlich der Levensau lag, gehörte sie zu [[Südschleswig|Schleswig]]. Der Großteil der Stadt Kiel gehört zu [[Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des Alten [[Eider-Kanal]]s im Süden des Dorfes und dessen Fertigstellung 1779 hatte nur geringen Einfluss auf den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 wurde im Gutsbezirk Seekamp und damit auch in Holtenau die Leibeigenschaft aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt verfügte Holtenau über vier Hofstellen, zwei Halbhufen und zusammengenommen 25 Katen- und Instenstellen. Außerhalb des Dorfes gehörten auch kleinere Häusergruppen und Einzelgebäude zu Holtenau, namentlich Schusterkrug, Muschelkate, Dieken, Diestelbrook, Diekmissen und Voßbrook.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kultur&amp;quot; /&amp;gt; Diese Grenzziehung wurde in Bezug auf den Stadtteil 18 Holtenau bis heute beibehalten, wobei durch den zwischenzeitlichen Bau des Flughafens und des MFG-5-Geländes z.&amp;amp;nbsp;B. Schusterkrug, Diekmissen und Voßbrook vom Dorf Holtenau abgetrennt wurden und somit landläufig nur noch das ursprüngliche Dorf Holtenau als Holtenau bezeichnet wird. Schusterkrug und Diekmissen gehen nahtlos in den Stadtteil Pries über und nach Aufgabe des MFG-5-Geländes werden in den nächsten Jahren mit dem Sanierungsgebiet Holtenau Ost im Voßbrook weitere Bebauungslücken zwischen Dorf Holtenau, Schusterkrug und Pries geschlossen. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg kam Holtenau zu Preußen und gehörte ab 1867 zum neuen [[Kreis Eckernförde]]. Es zählte damals um die 400 Einwohner. Ein Teil Holtenaus gehörte zum [[Kanalgutsbezirk Eckernförde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1895 fertiggestellte Kaiser-Wilhelm-Kanal (später [[Nord-Ostsee-Kanal]]) veränderte nicht nur das Gesicht Holtenaus fundamental, sondern führte durch die Schaffung von neuen Behörden für den Kanalbetrieb, den Zuzug von Händlern und Fachpersonal sowie die Schaffung notwendiger Infrastruktur (z.&amp;amp;nbsp;B. Brücke und Fähre über den Kanal) zu einer neuen Bebauung, die den dörflichen Charakter zurückdrängte. Zu dieser Zeit hatte Holtenau knapp 1100&amp;amp;nbsp;Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie an der gesamten Kieler Förde wurden auch in Holtenau Befestigungsanlagen errichtet (Fort Holtenau), die jedoch nie zum Einsatz kamen und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geschleift wurden. 1913&amp;amp;nbsp;wurde Holtenau zur Keimzelle des kaiserlichen Seefliegerwesens, aus dem später die Marinefliegerei hervorging. 1916/1917&amp;amp;nbsp;war [[Gunther Plüschow]], einer der berühmtesten Frontflieger im Ersten Weltkrieg und in der Marinegeschichte als „Flieger von Tsingtau“ bekannt, [[Kommandant]] der Seefliegerstation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mkkiel.de/historie.htm#marinestadt |text=Marinekameradschaft Kiel: Die Marinestadt Kiel von Albert Nitzschke, ergänzt von Klaus Schotte |wayback=20100304154724}} Abgerufen: 25. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende des Ersten Weltkriegs und der [[Monarchie]] brachten auch den vorläufigen Abzug der [[Marine]] und der Seeflieger. Als Holtenau 1922 nach Kiel [[Eingemeindung|eingemeindet]] wurde, zählte man über 3000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren kam es nach der Eingemeindung auch zu einer Veränderung des Holtenauer Ortsbildes durch den vollständigen Abriss der Holtenauer Festungsanlagen (Fort Holtenau), die dem Schutz der [[Festung Friedrichsort]] als zentraler Kieler Festung und damit der Förde als [[Marinestützpunkt|Kriegshafen]] dienten, und dem Bau eines Flugplatzes. Im Jahr 1928 wurde der [[Flugplatz Kiel-Holtenau]] in Betrieb genommen, der im Zuge der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] zu seiner heutigen Größe ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1945 war Holtenau erneut Standort von Einheiten der [[Reichsmarine|Reichs-]] bzw. [[Kriegsmarine]] sowie einer [[Seenotstaffeln der Wehrmacht|Seenotstaffel der Luftwaffe]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb Holtenau trotz des Marinestandorts und einem zeitweiligen [[U-Boot]]-Bau der Werft [[Deutsche Werke|Deutsche Werke Kiel]] (DWK) im Bereich des Schleuseneingangs verhältnismäßig verschont von den [[Luftangriffe auf Kiel|Luftangriffen auf Kiel]], die im Sommer&amp;amp;nbsp;1944 ihren Höhepunkt erreichten. Dies wird vor allem auf die strategische Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals zum Verlegen von Marineschiffen der [[Alliierte|Westalliierten]] im sich anbahnenden [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] mit der [[Sowjetunion]] nach dem Weltkrieg zurückgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Oddey: &amp;#039;&amp;#039;Bomben auf Kiel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinischer Heimatbund&amp;#039;&amp;#039;, Magazin, Ausgabe 6/2000, S. 8 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 wurde Holtenau Standort der [[Bundesmarine]], die [[Marineflieger]] auf dem Fliegerhorst stationierte, wie etwa von 1958 bis 2012 das [[Marinefliegergeschwader 5]]. Aus diesem wurde das Sanierungsgebiet Holtenau Ost, auf dem 2000 Wohnungen entstehen sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kiel.de/de/kiel_zukunft/kiel_plant_baut/sanierungsgebiet_holtenau_ost.php |titel=Kieler Sanierungsgebiet Holtenau Ost – Entwicklung des MFG 5-Geländes |sprache=de |abruf=2019-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2025 wurde bekannt, dass die Bundesmarine einen Rückkauf und Nutzung prüft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR.de |url=https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/bundeswehr-prueft-ausbau-des-marinestandorts-in-kiel,regionkielnews-236.html |titel=Kiel im Fokus: Bundeswehr plant Marine-Ausbau |sprache=de |abruf=2025-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort könnten mehrere Marine-Standorte zusammengeführt werden und Investitionen von ca. 1 Mrd. Euro erfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henning Baethge |url=https://www.shz.de/deutschland-welt/schleswig-holstein/artikel/bundeswehr-will-frueheres-gelaende-der-kieler-marineflieger-zurueck-48961172 |titel=Bundeswehr will früheres Gelände der Kieler Marineflieger zurück |datum=2025-07-08 |sprache=de |abruf=2025-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurden Teile des Holtenauer Stadtteilgebiets nach [[Altenholz]] umgemeindet. Im Gegenzug wurden Teile des Altenholzer Gemeindegebiets [[Kiel-Pries]] zugeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Kieler Straßenlexikon |ID=1854 |Name=Uhlenhorster Weg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz Wilde (Bearb.) unter Mitw. von Renate Jacobs |Hrsg=Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein Landeshauptstadt Kiel / hrsg. in Verbindung mit der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte |Titel=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;amp;nbsp;[…] |Reihe=Sonderveröffentlichungen der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte |BandReihe=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmale in Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Wachholtz |Ort=Neumünster |Datum=1995 |ISBN=3-529-02520-8 |Seiten=81 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D946610630 |Abruf=2020-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1741: 140 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1876: 330 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1900: 1434 Einwohner + 160 Einwohner im [[Eckernförde (Kanalgutsbezirk)|Kanalgutsbezirk]]&lt;br /&gt;
* 1922: 3179 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2014: 5204 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum des Ortes befindet sich die [[Grundschule]] Holtenau, ehemals Grund- und [[Hauptschule]] Holtenau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stayfriends.de/Schule/Kiel/Hauptschule/Grund--und-Hauptschule-Holtenau-S-TJW-S Grund- und Hauptschule Holtenau, Kiel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Jahr 1741 wurde die Holtenauer Schule erwähnt. Das jetzige Schulgebäude entstand 1961.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://schuleholtenau.lernnetz.de/Schulchronik.html |text=Schulchronik |wayback=20140809051402}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich vom [[Flugplatz Kiel-Holtenau]] im Schusterkrug 5 am ehemaligen Standort der [[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]] „Emil-Nolde-Schule“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stayfriends.de/Schule/Kiel/Foerderschule/Emil-Nolde-Schule-S-KJB-S Emil-Nolde-Schule, Förderschule, Kiel]&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet sich heute die [[Kindertagesstätte]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lernwerft.de/unser-konzept/kindergarten/ |text=Kindergarten und Kinderkrippe der Lernwerft |wayback=20140729000619}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;Lernwerft GmbH – [[Club-of-Rome-Schule]] Kiel&amp;#039;&amp;#039;, die ihren Sitz im Kieler Stadtteil [[Friedrichsort]] hat. Die nächstgelegenen anderen Schularten sind im Nachbarort [[Altenholz]] ein [[Gymnasium]], in Kiel-Friedrichsort eine [[Gemeinschaftsschule|Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe]] und in [[Dänischenhagen]] die nächstgelegene [[Dansk Skoleforening for Sydslesvig|dänische Schule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Religion ==&lt;br /&gt;
Kirchlich wurde Holtenau bis 1895 von der Kirchengemeinde Dänischenhagen betreut. Dann wurde in Holtenau eine eigenständige [[Lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] Gemeinde gegründet. Zwei Jahre nach ihrer Gründung wurde die auf einer Anhöhe oberhalb des Kanals befindliche [[Dankeskirche (Kiel-Holtenau)|Dankeskirche]] eingeweiht. Ihr Name drückt die Dankbarkeit für den 1895 vollendeten Bau des Nord-Ostsee-Kanals aus. Beim Ausbau des Kieler Flugplatzes wurde die Höhe des Kirchturms 1935 von 52&amp;amp;nbsp;Meter auf 26&amp;amp;nbsp;Meter reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.apt-holtenau.de/holtenau-info/history/dankeskirche.htm |titel=Die Kirchengemeinde Holtenau |hrsg=Holtenau-Info |abruf=2020-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1899 wurde der Friedhof eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.apt-holtenau.de/holtenau-info/history/friedhof.htm |titel=Geschichte Holtenaus - Der Holtenauer Friedhof |abruf=2020-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1926 ist Holtenau Standort der [[Deutsche Seemannsmission|Seemannsmission]], die im Ort zwei Seemannsheime betreibt. Auch eine evangelische [[Dänische Kirche in Südschleswig|dänische Gemeinde]] findet sich am Ort. Die Räumlichkeiten der dänischen Gemeinde in der Westenhofstraße 8 werden mit dem Kulturverein SSF (&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;q&amp;gt;Sydslesvigsk Forening&amp;lt;/q&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;), dem Südschleswigschen Wählerverband SSW (&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;q&amp;gt;Sydslesvigsk Vælgerforening&amp;lt;/q&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;), dem Arbeiterverein SAF (&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;q&amp;gt;Sønderjysk Arbejderforening&amp;lt;/q&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;) und dem Hausfrauenverein (&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;q&amp;gt;Husmoderforening&amp;lt;/q&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;) geteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.apt-holtenau.de/holtenau-info/history/daenische-minderheit.htm |titel=daenische-minderheit.mdn |abruf=2019-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere römisch-[[römisch-katholische Kirche|katholische]] Elisabethkirche im Mählsweg 38 wurde 2003 aufgrund niedriger Besucherzahlen im Verhältnis zu den jährlichen Unterhaltungskosten [[Profanierung|profaniert]] und 2006 zu einem Architektenbüro umgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.apt-holtenau.de/holtenau-info/history/sankt-elisabeth.htm |titel=Die Filialkirche &amp;quot;Sankt Elisabeth&amp;quot; |hrsg=Holtenau-Info |abruf=2020-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Holtenau sind der [[TuS&amp;amp;nbsp;Holtenau]] und der FC Holtenau&amp;amp;nbsp;07 beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schifffahrt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adler 1, Fähre in Kiel am Nord-Ostsee-Kanal NIK 2230.JPG|mini|Kanalfähre &amp;#039;&amp;#039;Adler I&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Kanallotsen der [[Kanallotse|Lotsenbrüderschaft NOK 2 Kiel/Lübeck/Flensburg]] sind auf der Schleuseninsel am nördlichen Eingang des [[Nord-Ostsee-Kanal|Nord-Ostsee-Kanals (NOK)]] stationiert. Von hier aus nehmen sie [[Lotse|Lotsaufgaben]] auf dem Kanal, vor Kiel und [[Lübeck]] sowie in der [[Flensburger Förde]] wahr. Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt bezogen auf die Anzahl der Schiffspassagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kiel-canal.org/deutsch.htm |text=Geografische Einordnung des Kiel-Canals in Europa |wayback=20130606050657}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/aktuelles/blaues-telefon/welche-ist-die-meist-befahrene-wasserstrasse-der-welt.html Welche ist die meist befahrene Wasserstraße der Welt?, abgerufen am 9. Februar 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schiffe einer bestimmten Größe sind verpflichtet, neben einem Lotsen auch einen Kanalsteurer an Bord zu nehmen, der im Kanal das Steuer des Schiffes übernimmt. Die Kanalsteurer sind ebenfalls in Kiel-Holtenau ansässig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pressebox.de/pressemitteilung/fachhochschule-flensburg/Kanalsteurer-trainieren-Extremsituationen-im-Simulator-der-FH/boxid/629064 Pressemitteilung, 20. September 2013.] Fachhochschule Flensburg; pressebox.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr für Fußgänger und Radfahrer über den Nord-Ostsee-Kanal erfolgt mit der Fähre Wik–Holtenau und wird mit der 14&amp;amp;nbsp;Meter langen und 5&amp;amp;nbsp;Meter breiten &amp;#039;&amp;#039;[[Adler I]]&amp;#039;&amp;#039; durchgeführt. Das bis zu 49&amp;amp;nbsp;Personen und etwa 24&amp;amp;nbsp;Fahrräder aufnehmende Fahrzeug befördert während der Sommermonate 3000–4000&amp;amp;nbsp;Fahrgäste täglich auf der 3–5&amp;amp;nbsp;Minuten langen Fahrt vom einen zum anderen Ufer, im Winter sind es nur bis zu 1000.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kleinort: &amp;#039;&amp;#039;Mit dem Schuhkarton über den Kanal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Täglicher Hafenbericht]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Oktober 2016, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Kiel-Holtenau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiel (Meteorit) - Informationstafel.jpg|mini|Informationstafel am Fundort des [[Kiel (Meteorit)|Meteoriten „Kiel“]]]]&lt;br /&gt;
* [[Kiel (Meteorit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter Holtenaus ===&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dieckmann (Politiker)|Hermann Dieckmann]] (1885–1957); deutscher Politiker der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Carl Esmarch]] (1792–1863); Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung&lt;br /&gt;
=== Weitere mit Holtenau verbundene Personen ===&lt;br /&gt;
* [[Gerhardt Böhmig]] (1901–1994), [[Kapitän zur See]] und Amtsvorstand des Kanalamtes Kiel-Holtenau&lt;br /&gt;
* [[Armin Zimmermann (Admiral)|Armin Zimmermann]] (1917–1976), [[Admiral]] und [[Generalinspekteur der Bundeswehr]]; wohnte in Holtenau in der Waffenschmiede&lt;br /&gt;
* [[Hans Peter Jürgens]] (1924–2018), Kapitän und [[Kap Hoornier]] sowie [[Autor]] und einer der bekanntesten [[Marinemalerei|Marinemaler]]; lebte in Holtenau&lt;br /&gt;
* [[Jochen Steffen]] (1922–1987), 1965 bis 1975 Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein. wohnte in Kiel-Holtenau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Kiel-Holtenau-Leuchtturm.jpg|Leuchtturm Kiel-Holtenau&lt;br /&gt;
   Schleusen.jpg|Schleusen in Kiel-Holtenau (Einmündung des Nord-Ostsee-Kanals in die Kieler Förde)&lt;br /&gt;
   Hochbruecke Levensau um 1900.jpg|[[Levensauer Hochbrücken|Hochbrücke Levensau]] um 1900&lt;br /&gt;
   Bau der Prinz-Heinrich-Brücke.jpg|Bau der von Friedrich Voß konzipierten Prinz-Heinrich-Brücke, 1912&amp;amp;nbsp;eingeweiht, 1992&amp;amp;nbsp;abgebrochen&lt;br /&gt;
   Kiel-Holtenau-Packhaus.JPG|Packhaus des Eider-Kanals&lt;br /&gt;
   Nord-ostsee-kanal-schleusenstrasse.JPG|Blick von der Schleusenbrücke&lt;br /&gt;
   Tiessenkai Holtenau-Kiel2-msu-2021-4-.jpg|Tiessenkai, Ausgangspunkt vieler [[Segeltörn]]s&lt;br /&gt;
   Tiessenkai Nov 2014.jpg|Historische Gebäude auf dem Tiessenkai&lt;br /&gt;
   Lotsenboot Holtenau 2018.jpg|Lotsenboot &amp;#039;&amp;#039;Holtenau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   Schleswig-Holstein, Schülp b. Rendsburg, Lotsenstation Rüsterbergen NIK 8946.JPG|Lotsenboot &amp;#039;&amp;#039;Holtenau&amp;#039;&amp;#039; im Einsatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Panaroma des Nord-Ostsee-Kanal, Holtenau.jpg|ohne|mini|760x760px|Blick auf den Nord-Ostsee-Kanal von Holtenau aus blickend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Holtenau}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.apt-holtenau.de/holtenau-info/home.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Holtenauer Geschichte&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-03-12&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [http://kiel-wiki.de/index.php?title=Holtenau Kieler Stadtteil Holtenau.] In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtwiki Kiel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Stadtteile von Kiel}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1922]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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