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	<title>Keith Jarrett - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Keith_Jarrett&amp;diff=1862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nessaalk: Text ergänzt (Klassik-Aufnahmen)</title>
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		<updated>2025-06-27T08:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text ergänzt (Klassik-Aufnahmen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Keith Jarrett.jpg|mini|Keith Jarrett (1975)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Keith Jarrett-commons.jpg|mini|250px|Keith Jarrett in Frankreich (2003)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Keith Jarrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1945]] in [[Allentown (Pennsylvania)|Allentown]], [[Pennsylvania]]) ist ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Pianist]], der überwiegend [[Jazz-Piano|Jazz]], aber auch [[klassische Musik]] spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jarretts Spiel war vor allem in den 1970er Jahren durch weit ausgreifende [[Improvisation (Musik)|Soloimprovisationen]] gekennzeichnet, die in ungewöhnlich umfangreichen [[Livealbum|Livemitschnitten]] dokumentiert sind (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Solo Concerts Bremen/Lausanne]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[The Köln Concert]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Sun Bear Concerts]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Keith Jarrett ist der älteste von fünf Söhnen einer christlich geprägten Familie. Er hatte seit dem dritten Lebensjahr Klavierunterricht und stand als Siebenjähriger zum ersten Mal auf der Bühne. Als „[[Wunderkind]]“ spielte er weitere Konzerte. Seine Mutter und er schlugen ein Angebot zur Ausbildung bei [[Nadia Boulanger]] in [[Paris]] aus. Jarrett verbrachte ein Jahr am [[Berklee College of Music]] in Boston, dem er aber – außerordentlich begabt und spieltechnisch versiert – wenig abgewinnen konnte. Schon zuvor begann er als [[Barpianist]] seine Laufbahn als Live-Musiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1963 spielte er für längere Zeit mit [[Art Blakey]] zusammen. 1966 engagierte ihn der Saxofonist [[Charles Lloyd]] für seine Band, mit der er mehrere Europatourneen und auch Auftritte beim [[Monterey Jazz Festival]] und im [[Fillmore East|Fillmore West]] absolvierte. Mitte 1968 gründete er mit dem Bassisten [[Charlie Haden]] und dem Schlagzeuger [[Paul Motian]] ein eigenes Trio, das er von 1971 bis 1976 um den Saxofonisten [[Dewey Redman]] ergänzte, das sogenannte amerikanische Quartett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Durchbruch jedoch gelang Jarrett als Mitglied der [[Fusion (Musik)|Jazzrockformationen]] von [[Miles Davis]], wo er zwischen 1969 und 1971 vor allem [[E-Piano]] und [[Elektronische Orgel|Orgel]] spielte. Erst im Anschluss trat er auch als Solokünstler auf und spielte Soloplatten ein. Bis zum Jahr 1975 spielte er rund 50 Solo-Konzerte in aller Welt. Aufnahmen wie &amp;#039;&amp;#039;Solo Concerts Bremen/Lausanne&amp;#039;&amp;#039; (1974) und &amp;#039;&amp;#039;The Köln Concert&amp;#039;&amp;#039; (1975) dokumentieren dies. Die Aufnahmen von fünf Solo-Auftritten in Japan vor 40.000 Zuhörern wurden 1978 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Sun Bear Concerts]]&amp;#039;&amp;#039; in einer Kassette mit zehn LPs veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr zur gleichen Zeit brachte ihn sein Produzent [[Manfred Eicher]] zu Projekten wie seinem sogenannten europäischen Quartett mit dem Saxofonisten [[Jan Garbarek]] und der aus [[Palle Danielsson]] und [[Jon Christensen]] bestehenden Rhythmusgruppe (&amp;#039;&amp;#039;[[Belonging]]&amp;#039;&amp;#039;, 1974, &amp;#039;&amp;#039;My Song&amp;#039;&amp;#039;, 1978). Während der frühen 1970er Jahre arbeitete Jarrett aber auch mit anderen Musikern wie [[Freddie Hubbard]], [[Airto Moreira]], [[Kenny Wheeler]] (&amp;#039;&amp;#039;Gnu High&amp;#039;&amp;#039;, 1975) und Charlie Haden (&amp;#039;&amp;#039;Closeness&amp;#039;&amp;#039;) zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Aktivitäten im Konzertsaal begann Jarrett auch, sich für klassische Musik und im Jazz unübliche Instrumente zu interessieren. Die Alben &amp;#039;&amp;#039;Hymns, Spheres&amp;#039;&amp;#039; (1976) und &amp;#039;&amp;#039;Invocations – Moth and the Flame&amp;#039;&amp;#039; (1979) entstanden an der [[Karl Joseph Riepp|Riepp-Kirchenorgel]] in [[Kloster Ottobeuren|Ottobeuren]], die Aufnahme &amp;#039;&amp;#039;In the Light&amp;#039;&amp;#039; brachte ihn 1973 mit dem [[Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR|Südfunk-Sinfonieorchester]] zusammen, &amp;#039;&amp;#039;Book of Ways&amp;#039;&amp;#039; (1986) präsentierte ihn am [[Clavichord]]; die während der folgenden Jahre entstandenen, mehrfach preisgekrönten, bei der Kritik umstrittenen Einspielungen von [[Johann Sebastian Bach]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Goldberg-Variationen]]&amp;#039;&amp;#039; (1989)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allmusic.com/album/bach-goldberg-variations-mw0001810111 |titel=Keith Jarrett - Bach: Goldberg Variations Album Reviews, Songs &amp;amp; More |werk=allmusic.com |sprache=en |abruf=2022-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seines &amp;#039;&amp;#039;[[Das Wohltemperierte Klavier|Wohltemperierten Klaviers]]&amp;#039;&amp;#039; (1987/90) spielte er zum Teil auf dem [[Cembalo]]. Bis Ende der 1990er Jahre erschienen bei [[ECM Records]] weitere Einspielungen mit Werken von [[Händel]] und [[Mozart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der 1980er Jahre, nach einer ersten großen persönlichen Krise, belebte er mit der 1983 einsetzenden Serie von Standards-Einspielungen das [[Broadway (Theater)|Broadway]]- und [[Tin Pan Alley|Tin-Pan-Alley]]-Repertoire wieder und gab im Trio mit [[Gary Peacock]] am Kontrabass und [[Jack DeJohnette]] am Schlagzeug auch dem Klaviertrio-Format neue Impulse. Seitdem folgten zahlreiche, überwiegend live aufgenommene Einspielungen dieser Gruppe, wobei die Schallplattenfirma allerdings auf eine abwechselnde Veröffentlichung mit Solo-Darbietungen (aus Paris 1988, Wien 1991 und Mailand 1995) achtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jarrett litt ab 1996 für drei Jahre am [[Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom|Chronischen Fatigue-Syndrom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theguardian.com/friday_review/story/0,3605,345455,00.html |titel=Back from the brink |werk=The Guardian |datum=2000-07-21 |abruf=2024-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch während der Krankheitsphase nahm er 1998 das Solo-Album &amp;#039;&amp;#039;[[The Melody at Night, with You (Album)|The Melody at Night, with You]]&amp;#039;&amp;#039; auf, das zunächst nur ein privates Weihnachtsgeschenk für seine zweite Frau Rose Anne war. In einem Interview äußerte Jarrett, jedes Solokonzert sei für ihn etwas ganz Besonderes, weil ihm diese Krankheit klargemacht habe, dass jedes Konzert sein letztes sein könnte. Das höre man auch seiner Musik an. Er gebe sich sichtlich Mühe, bei seinen neuen Konzerten vollkommen zu spielen und nicht mehr „einfach drauflos“ wie bei seinen berühmten Aufnahmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAZ-Interview&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Sandner |Titel=Das Geheimnis der Tokyo Tapes – Keith Jarrett spricht erstmals über seine Krankheit, die Zukunft der Musik und die Fehler des Klaviers |TitelErg=Interview |Sammelwerk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |Datum=2001-07-28 |Seiten=41 |Zitat=Ein Interview und einen Fototermin mit Keith Jarrett zu bekommen, ist ungefähr so schwierig wie die Aufzucht von [[Großer Panda|Panda]]-Bären.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem setzte er seine internationale Konzerttätigkeit mit seinem Trio fort. Zu seinen wichtigsten Aufnahmen der neuesten Zeit gehören &amp;#039;&amp;#039;[[Always Let Me Go]]&amp;#039;&amp;#039; (2001), &amp;#039;&amp;#039;[[Up for It]]&amp;#039;&amp;#039; (2002), die Solo-Doppel-CD &amp;#039;&amp;#039;[[Radiance]]&amp;#039;&amp;#039; (2005) und [[Munich 2016]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik von Keith Jarrett ist, wie er in einem Fernsehinterview 2005 berichtete, geprägt durch die Philosophie und Lehre [[Georges I. Gurdjieff]]s, dessen &amp;#039;&amp;#039;Sacred Hymns&amp;#039;&amp;#039; (ECM) er bereits 1980 veröffentlichte, sowie durch die Beschäftigung mit verschiedenen außermusikalischen Themenbereichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keith Jarrett gab im Oktober 2020 Gesundheitsprobleme bekannt; so habe er 2018 zwei [[Schlaganfall|Schlaganfälle]] erlitten, seine linke Körperhälfte sei immer noch teilweise gelähmt. Daher werde er vermutlich nie mehr live auftreten und ebenso wenig Klavier spielen können, zumindest nicht auf dem Niveau, auf dem er spielen möchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;down&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://downbeat.com/news/detail/pianist-keith-jarrett-discusses-previously-unknown-strokes |titel=Pianist Keith Jarrett Discusses Previously Unknown Strokes |hrsg=Down Beat |datum=2020-10-21 |sprache=en |abruf=2020-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Gespräch, das der Youtuber [[Rick Beato]] im Februar 2023 veröffentlichte, sitzt er in seinem Haus am Flügel und spielt unter anderem [[Desafinado]] allein mit der rechten Hand. Beim Anhören eines virtuosen Ausschnitts aus einem Solokonzert scherzt er: „Ja, damals hatte ich noch mehr Hände.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=xgL30jDhoQU |titel=The Keith Jarrett Interview |sprache=en |abruf=2023-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Keith Jarrett gehört zu den erfolgreichsten und stilprägenden Musikern der vergangenen fünf Jahrzehnte und hat vor allem durch seine frühen Solo-Konzerte maßgeblich die Vorstellung vieler Menschen von zeitgenössischer Improvisation beeinflusst. Dabei baute er ein leicht verständliches, transparentes Prinzip des freien Flusses motivisch geprägter Improvisationen aus und kultivierte es. Ueli Bernays schrieb in der [[NZZ]], dass Jarretts physische Performance in das Setting der Rockkultur passte, die in übertriebenen körperlichen Gesten die orgiastische Wirkung der Musik unterstrich.&amp;lt;ref&amp;gt;Ueli Bernays: ‘‘Aus der Euphorie in die Erschöpfung. Keith Jarrett wird achtzig. Die Karriere des phänomenalen Pianisten ist von Erfolg und Strapazen geprägt‘‘, [[NZZ]], 8. Mai 2025, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Durchbruch kam 1975 schlagartig mit der Veröffentlichung seines legendären, eigentlich unter unglücklichen Umständen stattfindenden Konzerts in Köln, das von der damals achtzehnjährigen Konzertveranstalterin [[Vera Brandes]] organisiert wurde. Bei Kritikern und beim Publikum war das &amp;#039;&amp;#039;Köln Concert&amp;#039;&amp;#039; ein großer Erfolg. Die Platte bekam den Preis der Deutschen Phono-Akademie und wurde vom [[Time Magazine]] zu einer der „Records of the Year“ gewählt. Die Verkaufszahlen liegen bei rund 3,5&amp;amp;nbsp;Millionen verkaufter CDs und Schallplatten. Die Platte mit ihrem markanten weißen Cover war in vielen Haushalten zu sehen und „zierte die Plattenschränke jener Zeit wie die Poster von Che Guevara in Studentenbuden ein Jahrzehnt zuvor.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAZ-Interview&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist nach wie vor Jarretts bekannteste Plattenaufnahme. Die Ereignisse um das Konzert wurden 2025 in einem Spielfilm nacherzählt. &amp;#039;&amp;#039;[[Köln 75]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Polen|polnisch]]-[[Belgien|belgischer]] [[Spielfilm]] unter der Regie von [[Ido Fluk]] und feierte im Februar 2025 auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2025|Berlinale]] seine Weltpremiere in der Sektion [[Internationale Filmfestspiele Berlin 2025#Berlinale Special und Berlinale Special Gala|Berlinale Special Gala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
2002 wurde Jarrett in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt. 2003 erhielt er den [[Polar Music Prize]], 2004 wurde er mit dem [[Léonie-Sonning-Musikpreis]] ausgezeichnet. 2008 wurde er in die [[Down Beat]] &amp;#039;&amp;#039;Hall of Fame&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. 2014 erhielt er mit der [[NEA Jazz Masters Fellowship]] die höchste amerikanische Auszeichnung für Jazzmusiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Jarrett hat vier jüngere Brüder, von denen zwei Musiker sind; [[Chris Jarrett]] ist gleichfalls Pianist und lebt in Deutschland. Sein Bruder Scott Jarrett ist als [[Singer-Songwriter]] und Produzent tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 heiratete Jarrett Margot Erney, eine High-School-Freundin aus [[Emmaus (Pennsylvania)|Emmaus]], [[Pennsylvania]], mit der er in Boston zusammen war. Das Paar hat zwei Söhne, Gabriel und Noah. Die Ehe wurde im Jahr 1979 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://articles.mcall.com/2008-09-14/news/4192395_1_piano-record-piano-pieces-jazz-recordings/3 |titel=Keith Jarrett - Page 3 - tribunedigital-mcall |datum=2016-01-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160113065346/http://articles.mcall.com/2008-09-14/news/4192395_1_piano-record-piano-pieces-jazz-recordings/3 |archiv-datum=2016-01-13 |abruf=2022-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1980 bis 2010 war er mit Rose Anne (geb. Colavito) verheiratet. Seitdem ist die Japanerin Akiko seine Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Sandner |Titel=Keith Jarrett: Eine Biographie |Datum=2015 |Seiten=110}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jarrett lebt in [[New Jersey]], in einem Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert in Oxford Township im ländlichen [[Warren County (New Jersey)|Warren County]]. Er nutzte eine umgebaute Scheune auf seinem Grundstück als Übungsraum und Aufnahmestudio.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Corinna da Fonseca-Wollheim |url=https://www.wsj.com/articles/SB123319724806127435 |titel=A One-of-a-Kind Artist Prepares for His Solo |werk=[[Wall Street Journal|wsj.com]] |datum=2009-01-29 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150415211327/https://www.wsj.com/articles/SB123319724806127435 |archiv-datum=2015-04-15 |abruf=2022-11-07 |kommentar=Original hinter Paywall; Volltext im Archiv}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Söhnen aus seiner ersten Ehe ist Noah Jarrett Bassist und Komponist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allaboutjazz.com/musicians/noah-jarrett/ |titel=Noah Jarrett |werk=allaboutjazz.com |datum=2018-01-11 |sprache=en |abruf=2023-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Gabriel Schlagzeuger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://jambands.ca/f/index.php?%2Ftopic%2F21781-interview-w-gabe-jarrett-vorcza%2F |text=jambands.ca: Interview with Gabe Jarrett |wayback=20180204182329}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
Unter dem [[ECM Records|ECM]]-Label wurden über 80 Alben des Pianisten veröffentlicht. Zusätzlich hat er einige Aufnahmen des klassischen Repertoires herausgegeben. Hier sind vor allem die Einspielungen der &amp;#039;&amp;#039;[[Goldberg-Variationen]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[Wohltemperiertes Klavier|Wohltemperierten Klaviers]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Sebastian Bach]] zu erwähnen sowie die Solo-Suiten für Cembalo von [[Georg Friedrich Händel]] und auch die 24 Präludien und Fugen von [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Dmitri Schostakowitsch]]. Außerdem wirkte Keith Jarrett als Pianist bei Produktionen anderer Musiker wie Miles Davis (&amp;#039;&amp;#039;Live-Evil, Miles At Fillmore&amp;#039;&amp;#039;), Jan Garbarek oder Kenny Wheeler mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den berühmten Solokonzerten, bei denen er (mit Ausnahme der Zugaben) ausschließlich improvisierte, ist sein Jazztrio mit Gary Peacock am [[Kontrabass|Bass]] und Jack DeJohnette am [[Schlagzeug]] sehr bekannt. Die Zusammenarbeit begann mit den Aufnahmen zu den &amp;#039;&amp;#039;Standards&amp;#039;&amp;#039;-Alben. Auf jüngeren Live-Aufnahmen versuchte sich das Trio in der freien Improvisation, während auf älteren Alben die Interpretation von [[Jazz-Standard]]s betont wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtung verdienen auch die vor allem in den 1970er Jahren entstandenen Werke, die er mit seinen beiden Quartetten, dem europäischen und dem amerikanischen, aufgenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keith Jarrett spielt neben Klavier auf manchen Aufnahmen auch [[Orgel]], [[Flöte]] oder [[Saxophon]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg ’72]]&amp;#039;&amp;#039; (mit Charlie Haden und Paul Motian), 1972, ECM 2014&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solo Concerts Bremen/Lausanne]]&amp;#039;&amp;#039;, ECM 1973 (solo)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treasure Island&amp;#039;&amp;#039; (mit Dewey Redman, Haden, Motian, sowie [[Sam T. Brown|Sam Brown]], Danny Johnson, [[Guilherme Franco]]) Impulse 1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Belonging&amp;#039;&amp;#039; (mit Jan Garbarek, Palle Danielsson, Jon Christensen), ECM 1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[The Köln Concert]]&amp;#039;&amp;#039;, ECM 1975 (solo)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[The Survivors’ Suite]]&amp;#039;&amp;#039; (mit Dewey Redman, Charlie Haden, Paul Motian), ECM 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tales of Another]]&amp;#039;&amp;#039; (als „Sideman“; mit Gary Peacock und Jack DeJohnette), ECM 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Standards, Vol. 2]]&amp;#039;&amp;#039; (mit Gary Peacock und Jack DeJohnette), ECM 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bye Bye Blackbird (Keith-Jarrett-Album)|Bye Bye Blackbird]]&amp;#039;&amp;#039; (mit Gary Peacock und Jack DeJohnette), ECM 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jasmine (Album)|Jasmine]]&amp;#039;&amp;#039; (Duo mit Charlie Haden), ECM 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Last Dance (Album)|Last Dance]]&amp;#039;&amp;#039; (Duo mit Charlie Haden), ECM 2014, erschienen drei Wochen vor Hadens Tod&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulf Kubalke |url=https://www.laut.de/Keith-Jarrett-Charlie-Haden/Alben/Last-Dance-93649 |titel=Ein würdig emotionaler Abschied. |werk=[[laut.de]] |datum=2014-06-13 |abruf=2022-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Creation (Album)|Creation]]&amp;#039;&amp;#039;, ECM 2015 (solo)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[A Multitude of Angels]]&amp;#039;&amp;#039; (Die letzten Aufnahmen vom Oktober&amp;amp;nbsp;1996 aus Italien, bevor ihn das Chronische Fatigue-Syndrom zu einer längeren Pause zwang), ECM 2016 (solo)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Budapest Concert]]&amp;#039;&amp;#039;, ECM 2020 (solo, rec. 2016)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bordeaux Concert]]&amp;#039;&amp;#039;, ECM 2022 (solo, rec. 2016)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Werner Stiefele]] |url=https://www.rondomagazin.de/kritiken.php?kritiken_id=12035 |titel=Bordeaux Concert Keith Jarrett (ECM) |werk=[[Rondo (Musikmagazin)|Rondo]] |datum=2022-09-29 |abruf=2022-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[The Old Country: More from the Deer Head Inn]]&amp;#039;&amp;#039;, ECM 2024 (mit Gary Peacock und Paul Motian, rec. 1992)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[New Vienna (Album)|New Vienna]]&amp;#039;&amp;#039;, ECM, 2025, solo&lt;br /&gt;
{{Eingebundene Diskografie|Keith Jarrett/Diskografie|Überschrift=Studioalben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Audiovisuelle Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keith Jarrett – Der amerikanische Jazzpianist im Porträt.&amp;#039;&amp;#039; 2007, 30&amp;amp;nbsp;Minuten, Buch und Regie: Frank Zervos und Ekkehard Wetzel, Produktion: [[ZDFdokukanal]]&lt;br /&gt;
* DVD „Standards I / II“ Recorded Live 1985 und 1986 in Tokyo. 22 Standards auf 2 DVDs. 210&amp;amp;nbsp;Minuten. Color 4:3. ECM Records 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Andresen: &amp;#039;&amp;#039;Keith Jarrett. Sein Leben, seine Musik, seine Schallplatten.&amp;#039;&amp;#039; Oreos, Gauting-Buchendorf 1985, ISBN 3-923657-09-9.&lt;br /&gt;
* [[Ian Carr]]: &amp;#039;&amp;#039;Keith Jarrett. The Man and His Music.&amp;#039;&amp;#039; Paladin, London 1992, ISBN 0-586-09219-6.&lt;br /&gt;
* [[Martin Kunzler]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Lexikon, Band 1: A–L.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-16512-0, S. 616–618&lt;br /&gt;
* [[Roberto Masotti]]: &amp;#039;&amp;#039;Keith Jarrett – a Portrait.&amp;#039;&amp;#039; Seipersei, Siena / Italien 2015, ISBN 978-88-944906-7-1&lt;br /&gt;
* [[Peter Rüedi]]: &amp;#039;&amp;#039;Keith Jarrett: Die Augen des Herzens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Siegfried Schmidt-Joos]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Idole 5. Nur der Himmel ist Grenze. Sammy Davis jr., Jimi Hendrix, Keith Jarrett.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1985, ISBN 3-548-36514-0. S.&amp;amp;nbsp;155–212.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Sandner (Musikkritiker)|Wolfgang Sandner]]: &amp;#039;&amp;#039;Keith Jarrett. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Berlin 2015, ISBN 978-3-87134-780-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jazzecho.de/keithjarrett/biografie/ Biografie bei JazzEcho]&lt;br /&gt;
* [http://arts.gov/honors/jazz/keith-jarrett &amp;#039;&amp;#039;Keith Jarrett.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[NEA Jazz Masters Fellowship|NEA Jazz Masters]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [[Konrad Heidkamp (Journalist)|Konrad Heidkamp]]: [https://web.archive.org/web/20140223212203/https://www.zeit.de/1999/48/199948.jarrett-intervie.xml/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Das Klavier singt doch.&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Zeit]], 25. November 1999&lt;br /&gt;
* [https://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=4632979 &amp;#039;&amp;#039;Jazz Pianist Keith Jarrett.&amp;#039;&amp;#039;] [[National Public Radio]] (NPR), 11. September 2000&lt;br /&gt;
* Wolfgang Sandner: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Tokyo Tapes – Keith Jarrett spricht erstmals über seine Krankheit, die Zukunft der Musik und die Fehler des Klaviers.&amp;#039;&amp;#039; [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] (FAZ), 28. Juli 2001&lt;br /&gt;
* Konrad Heidkamp: [https://web.archive.org/web/20090103094708/http://www.zeit.de/2007/39/KS-Jarrett?page=all &amp;#039;&amp;#039;„Du musst nicht gut finden, was du spielst“.&amp;#039;&amp;#039;] Zeit, 20. September 2007&lt;br /&gt;
* Janko Tietz: [https://www.spiegel.de/kultur/ich-habe-das-klavier-gehasst-a-95d2e7b4-0002-0001-0000-000053364580 &amp;#039;&amp;#039;Jazz: »Ich habe das Klavier gehasst«.&amp;#039;&amp;#039;] Spiegel, 21. Oktober 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118557068|LCCN=n81026503|NDL=00468947|VIAF=74037900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jarrett, Keith}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keith Jarrett| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Jazz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jarrett, Keith&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazz-Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Allentown (Pennsylvania)|Allentown]], [[Pennsylvania]], USA&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nessaalk</name></author>
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