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	<title>Karlshagen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Karlshagen&amp;diff=14336&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk0704: /* Verkehr */ siehe Artikel</title>
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		<updated>2025-07-05T19:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; siehe Artikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = Wappen Karlshagen.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 54/7/1/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 13/49/52/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Karlshagen in VG.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
| Amt              = Usedom-Nord&lt;br /&gt;
| Höhe             = 3&lt;br /&gt;
| PLZ              = 17449&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 038371&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 13075058&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Möwenstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;17454 Zinnowitz&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.karlshagen.de/ www.karlshagen.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Sven Käning&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karlshagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ostsee]]bad im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Die Gemeinde wird vom [[Amt Usedom-Nord]] mit Sitz in [[Zinnowitz]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Karlshagen liegt im Norden der [[Insel]] [[Usedom]] zwischen [[Trassenheide]] und [[Peenemünde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1900 ===&lt;br /&gt;
In Folge des Aufblühens der Kolonie Hammelstall (später Trassenheide) wurde die zugehörige Fischerkolonie, das spätere Karlshagen, 1829 mit 27 Wohnstellen ausgesondert. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Carlshagen&amp;#039;&amp;#039; erhielt der Ort 1836 mit der urkundlichen Ersterwähnung, wobei der Namen zu Ehren des [[Stettin]]er Regierungsrates [[Carl Ferdinand Triest|Carl Triest]] gewählt wurde, der sich um die Selbstständigkeit der Ansiedlung verdient gemacht hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern I&amp;#039;&amp;#039;. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 1: Usedom. (= &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S. 23 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War in dem PUM (Preußisches Urmesstischblatt) von 1835 am Weg nach Peenemünde nur ein halbes Dutzend Gebäude zu erkennen, so war die Ansiedlung Karlshagen im [[Messtischblatt]] (MTB) 1880 beträchtlich angewachsen. Vom Friedhof bis zum „Forsthaus Scheide“ war entlang der Straße ein geschlossener Ort mit Abzweigungen in Richtung Peenestrom eingetragen. Am Strand waren nur die Bootsstelle und die Schuppen der Fischer, aber auch schon eine Gaststätte „Strandhalle“, sowie ein Damen- und ein Herrenbad vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1865 hatte der Ort 307 Einwohner, die überwiegend vom Fischfang lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1, W. Dietze, Anklam-Berlin 1865, S. 468–469.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 entstand in Karlshagen eine [[Seebrücke]]. 1912 erhielt der Ort eine [[Kirche Karlshagen|eigene Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1900 bis heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlshagen-Nackedei.jpg|mini|Strandpromenade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Werksiedlung HVA Karlshagen.jpg|mini|Ehemalige Werksiedlung der Peenemünder Versuchsstellen]]&lt;br /&gt;
Nach dem MTB 1920 verdichtete sich die Besiedlung Karlshagens an der Straße und in Richtung Peenestrom weiter, es befanden sich fast alle Bauten südlich der Straße, lediglich die neu erbaute Kirche befand sich nördlich davon. Erst nach 1990 ist jenseits des Waldes und der breiten Dünenlandschaft am Strand ein als „Seebad Karlshagen“ bezeichneter Ortsteil entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagen lag von 1939 bis 1945 im Sperrgebiet der [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde]] (HVP). In den 1930er Jahren wurde eine Wohnsiedlung („Peenemünde II“) für die Führungskräfte, Wissenschaftler, Techniker und Arbeiter der Peenemünder Versuchsstellen errichtet. Obwohl die Siedlung zum größten Teil bei den Luftangriffen in den Jahren 1943/44 zerstört wurde, sind noch einige Straßenzüge mit den Häusern erhalten. Zwischen dem nördlichen und südlichen Siedlungsteil verliefen die Straße und die [[Bahnstrecke Zinnowitz–Peenemünde|Bahnlinie nach Peenemünde]]. Dort befand sich der Bahnhof Karlshagen-Siedlung. Dieser war mit beiden Siedlungsteilen durch einen langen befestigten Tunnel verbunden, der auch als Luftschutzbunker diente. Hier verkehrten [[Peenemünder Schnellbahnzüge|S-Bahn-Züge]] in dichtem Takt zwischen Karlshagen und Peenemünde. Auch das Wehrmachtslager und die Gefangenenlager waren mit der S-Bahn erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gab es im Sperrgebiet mehrere [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiterlager]]. Das waren im Wesentlichen in der Peenestraße in Karlshagen ein „Polenlager“, ein Kriegsgefangenenlager für sowjetische und zeitweise französische Gefangene und ein [[Ostarbeiter]]lager sowie zwischen Karlshagen und [[Trassenheide]] das [[Lager Trassenmoor|&amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftslager Trassenheide&amp;#039;&amp;#039;]], in dem neben deutschen, italienischen und niederländischen Vertragsarbeitern auch hunderte Ukrainer und Polen („Polenlager&amp;amp;nbsp;II“) untergebracht waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kanetzki&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Manfred Kanetzki]] |Titel=Angriffsziel Peenemünde: Die alliierten Bombenangriffe auf Peenemünde 1943–1944 |Verlag=MediaScript |Ort=Berlin |Datum=2021 |ISBN=978-3-9814822-9-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{rp|40}} Im eigentlichen Heeresgutsbezirk Peenemünde befanden sich ab 1943 zudem zwei [[KZ-Außenlager|Außenlager]] des [[KZ&amp;amp;nbsp;Ravensbrück]] mit KZ-Häftlingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kanetzki&amp;quot; /&amp;gt;{{rp|42}} Einige von ihnen starben beim Bombenangriff auf [[Peenemünde]] und Karlshagen am 18. August 1943 ([[Operation Hydra]]). Die Bombenangriffe auf Karlshagen hatten eigentlich das Ziel, die wissenschaftliche Elite der HVP auszuschalten. Insgesamt starben bei den Angriffen am Boden mindestens 703&amp;amp;nbsp;Menschen, die meisten davon waren aber Frauen, Kinder und einfache deutsche Arbeiter. Am 21. August 1943, wurden 333 namentlich bekannte Bombenopfer auf dem neuen &amp;#039;&amp;#039;Ehrenfriedhof Karlshagen&amp;#039;&amp;#039; offiziell beigesetzt. Die getöteten 131 ausländischen Arbeiter, die toten 16 KZ-Häftlinge und die 66 nicht identifizierten Personen hatte man bereits vorher in einem Massengrab auf dem Friedhof beigesetzt. Nach dem Krieg errichtete man neben der Friedhofshalle einen Gedenkstein für die 213 im Massengrab beerdigten ausländischen Arbeiter und KZ-Häftlinge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kanetzki&amp;quot; /&amp;gt;{{rp|111}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Karlshagen-vor-Bombardierung-01.jpg|Wohnsiedlung der HVP vor der Bombardierung 1943&lt;br /&gt;
Karlshagen-nach Bombardierung-02.jpg|Wohnsiedlung der HVP nach der Bombardierung 1943&lt;br /&gt;
Karlshagen-Bahntunnel-100916-227.JPG|Bahnhofstunnel und Luftschutzbunker&lt;br /&gt;
Karlshagen Gedenkstaette für die Zwangsarbeiter Mosaik.jpg|Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen&lt;br /&gt;
Karlshagen-Gräberfeld-090903-116.JPG|Gräberfelder in der Mahn- und Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine [[Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen|Mahn- und Gedenkstätte]] für [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]], KZ-Häftlinge und [[Zwangsarbeit]]er, die für den Bau der [[Fieseler Fi 103|V1]]- und [[A4 (Rakete)|V2]]-Raketen im nahen Peenemünde eingesetzt wurden, befindet sich seit 1971 unweit des [[Geschlossene Ortschaft|Ortsausgangsschildes]] in Richtung Trassenheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]]- und [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten war das Gebiet nordwestlich von Karlshagen einschließlich des Dorfes Peenemünde weiterhin Sperrgebiet, zuerst der Sowjetarmee und danach der [[Nationale Volksarmee|NVA]]. Der Schlagbaum mit der Wache&amp;amp;nbsp;1 befand sich am nordwestlichen Ortsausgang von Karlshagen, dort, wo er auch zu Zeiten der HVP lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Wende befand sich im Südosten Karlshagens bei Trassenheide eines der größten Kinderferienlager der DDR. Die Fläche wurde mit einem Kurzentrum neu erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagen ist seit dem Jahr 1997 wieder staatlich anerkannter Erholungsort, und im Jahr 2001 erfolgte die Ernennung zum „Ostseebad Karlshagen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karlshagen gehörte seit seiner Gründung zur preußischen [[Provinz Pommern]] und war von 1818 bis 1945 Teil des [[Landkreis Usedom-Wollin|Landkreises Usedom-Wollin]]. Von 1945 bis 1952 bildete der nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bei Deutschland verbliebene Teil des Landkreises den Landkreis Usedom, der 1952 im [[Kreis Wolgast]] im [[Bezirk Rostock]] aufging. Die Gemeinde gehört seit dem Jahr 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern und seit dem Jahr 1994 zum [[Landkreis Ostvorpommern]]. Dieser ging 2011 im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3778&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3209&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3116&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3145&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 3184&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 3219&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 3216&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3218&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3191&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Karlshagen besteht aus 14 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 65,9 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/aktuelles/wahlen/2024EuropaKommunal/Bekanntmachung%20Wahlergebnis%20GV%20Khg.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/aktuelles/wahlen/2019kommunaleuropawahlen/WahlergebnisseNEU/KarlshagenGemeindevertretung.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Miteinander Karlshagen gestalten (MKg) || – || – || || 56,6 % || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 31,4 % || 4 || || 18,4 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergemeinschaft „Initiative für Karlshagen“ (WIK) || 23,4 % || 3 || || 13,9 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürger für Karlshagen (BfK) || 20,5 % || 3 || || {{0}}7,6 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Nicky Henck || – || – || ||  {{0}}3,5 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Sven Käning || 21,9 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}2,8 %  || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2019 entsprach der Stimmenanteil von Sven Käning drei Sitzen. Er kandidierte sowohl als Gemeindevertreter als auch als Bürgermeister. Da er die Wahl zum Bürgermeister annahm, blieben alle drei Sitze in der Gemeindevertretung unbesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-LKWGMVV3P65 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 65 (1) Punkt 6]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1991–1994: Ewald Bluhm&lt;br /&gt;
* 1994–2014: Marlies Seiffert (Die Linke)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimatverein-karlshagen.de/27056.html &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Ortes Karlshagen nach 1990&amp;#039;&amp;#039;] auf heimatverein-karlshagen.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014–2019: Christian Höhn (Initiative für Karlshagen)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/aktuelles/wahlen/wahlen2014/wahlen2014-gemeinde-karlshagen/wahlergebnisse2014karlshagen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2014.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 347&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: Sven Käning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Käning wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019 mit 60,2 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/aktuelles/wahlen/2019kommunaleuropawahlen/endgltigesWahlergebnisStichwahlKarlshagen.pdf Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 9. Juni 2024 mit 74,2 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/aktuelles/wahlen/2024EuropaKommunal/Bekanntmachung%20Wahlergebnis%20BM%20Khg.pdf Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtsdauer beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Karlshagen.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Karlshagen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Geteilt durch einen Wellenschnitt; oben in Blau eine linksfliegende silberne Möwe mit goldenem Schnabel; unten in Silber ein blaues Fischernetz.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von Roland Bornschein (Wismar) gestaltet. Es wurde am 2. Februar 1999 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 180 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         = Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;363/364.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = In dem Wappen soll mit dem Wellenschnitt und der Möwe die Lage des Badeortes an der Ostsee versinnbildlicht werden. Das Fischernetz nimmt zum einen Bezug auf den Ursprung des Ortes, die Fischerkolonie, zum anderen auf die Fischerei, den einstigen Haupterwerbszweig der Einwohner. Mit der Tingierung wird auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zum Landesteil Vorpommern verwiesen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Karlshagen flag.png|links|mini|hochkant|Flagge der Gemeinde Karlshagen]]&lt;br /&gt;
Die Flagge ist gleichmäßig längs gestreift von Weiß und Blau. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des weißen und blauen Streifens übergreifend, das Gemeindewappen. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;[http://www.amtusedomnord.de/images/pdf/ortsrecht/karlshagen/satzungen/hauptsatzung/ab01012020/Lesefassung_Neufassung_Hauptsatzung_ab_Wahlperiode_2019.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hauptsatzung der Gemeinde Ostseebad Karlshagen, § 1.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 160&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift „GEMEINDE OSTSEEBAD KARLSHAGEN“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Karlshagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche karlshagen2.JPG|mini|Kirche Karlshagen]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Karlshagen]]; die evangelische Kirchgemeinde ist seit März 2009 Mitglied der Nagelkreuzgemeinschaft, die aus der Aktion des [[Nagelkreuz von Coventry|Nagelkreuzes von Coventry]] entstanden ist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nagelkreuzgemeinschaft.de/news/133-ein-nagelkreuz-fuer-usedom.html |text=www.nagelkreuzgemeinschaft.de |wayback=20130730132939}} abgerufen am 20. April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Promenadenplatz mit Konzertpavillon und zentraler Bronzeplastik&lt;br /&gt;
* [[Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen]] zur Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und an das Schicksal der in Peenemünde internierten KZ-Häftlinge&lt;br /&gt;
* [[Hafen Karlshagen]] mit Hotel und gastronomischen Einrichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== 110-kV-Leitung ===&lt;br /&gt;
Zwischen Peenemünde und Karlshagen überquert eine zweikreisige 110-kV-Drehstrom-[[Freileitung]] den Peenestrom, deren 75 Meter hohe Masten weit sichtbar sind. Die Leitung wurde Anfang der 1950er Jahre gebaut, um den im Kohle[[kraftwerk Peenemünde]] erzeugten Strom, der nach Auflösung der Heeresversuchsanstalt zum größten Teil nicht mehr auf Usedom gebraucht wurde, zum Festland abzuführen. Später wurde von dieser Leitung eine Stichleitung zum Umspannwerk Karlshagen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Kraftwerk Peenemünde 1990 stillgelegt wurde, wurde die 110-kV-Freileitung vom Abzweig der Stichleitung nach Karlshagen zum Kraftwerk Peenemünde abgebaut, so dass die über die Peene führende 110-kV-Drehstromleitung nur noch das Umspannwerk Karlshagen speist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlshagen, Hafen.jpg|mini|Hafen Karlshagen]]&lt;br /&gt;
Karlshagen liegt an der [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern|L 264]] zwischen Peenemünde und [[Trassenheide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Karlshagen&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Zinnowitz–Peenemünde]]. Er wird von der [[Regionalbahn]]linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Mecklenburg-Vorpommern#Regionalbahn|RB&amp;amp;#8239;24]] (Zinnowitz–Peenemünde) bedient. Der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Karlshagen Siedlung&amp;#039;&amp;#039; ist aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hafen Karlshagen]] am Peenestrom ist der größte Hafen im deutschen Teil der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Karlshagen befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Heine-Schule&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Grundschule|Grund-]] und [[Regionale Schule]]. Die Regionale Schule ist als [[Ganztagsschule]] konzipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://heinrich-heine-schule-karlshagen.de/regionale-schule/ Heinrich-Heine-Schule Karlshagen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus und Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlshagen, Dünenresidenz 3.jpg|mini|Ferienhäuser in Karlshagen]]&lt;br /&gt;
Der Tourismus ist für Karlshagen von erheblicher Bedeutung. Der Ort verfügte 2019 über 3751 Gästebetten und verzeichnete 2019 im [[Kurtaxe#Kommunale Abgaben eigener Art|kurtaxpflichtigen]] Zeitraum 569.594&amp;amp;nbsp;Übernachtungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karlshagen.de&amp;quot;&amp;gt;[http://www.karlshagen.de/ karlshagen.de], abgerufen am 20. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über 70&amp;amp;nbsp;Prozent der Gäste kamen aus den [[Neue Bundesländer|neuen Bundesländern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar in Strandnähe hinter den Dünen, im Dünenwald gelegen, erstreckt sich auf ca. ein Kilometer Länge mit dem &amp;#039;&amp;#039;Dünencamp&amp;#039;&amp;#039; ein ganzjährig geöffneter [[Campingplatz]] mit einer Kapazität von etwa 340&amp;amp;nbsp;Stellplätzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karlshagen.de&amp;quot; /&amp;gt; Am Ostufer des [[Peenestrom]]s befindet sich einer der wichtigsten [[Marina (Hafen)|Yachthäfen]] Usedoms mit 112&amp;amp;nbsp;Liegeplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radwege führen vom Hafen nach Peenemünde mit Deich, Peeneblick, Ruinen der Peenebunker&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://museum-peenemuende.de/das-museum/die-denkmal-landschaft/#station-16-die-bunkeranlagen-in-den-peenewiesen|titel=&amp;#039;&amp;#039;Station 16 – Die Bunkeranlagen in den Peenewiesen&amp;#039;&amp;#039;|hrsg=[[Historisch-Technisches Museum Peenemünde]]|zugriff=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Kämmerersee sowie von Peenemünde in Richtung Karlshagen mit Forsthaus, Ruine Alte Wache, Original-Haltestelle der Werkbahn, Verladeplatz für Baumaterial der HVP&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://museum-peenemuende.de/das-museum/die-denkmal-landschaft/#sation-9-die-verladerampen|titel=&amp;#039;&amp;#039;Station 9 – Die Verladerampe&amp;#039;&amp;#039;|hrsg=[[Historisch-Technisches Museum Peenemünde]]|zugriff=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Restbebauung der früheren Wohnsiedlung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://museum-peenemuende.de/das-museum/die-denkmal-landschaft/#station-10-die-wohnsiedlung|titel=&amp;#039;&amp;#039;Station 10 – Die Wohnsiedlung&amp;#039;&amp;#039;|hrsg=[[Historisch-Technisches Museum Peenemünde]]|zugriff=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Peenemünder Versuchsstellen mit Bahnhofstunnel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://museum-peenemuende.de/das-museum/die-denkmal-landschaft/#station-12-der-bahnhof-karlshagen-siedlung|titel=&amp;#039;&amp;#039;Station 12 – Der Bahnhof Karlshagen Siedlung&amp;#039;&amp;#039;|hrsg=[[Historisch-Technisches Museum Peenemünde]]|zugriff=2022-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 findet jährlich mit dem [[Usedom-Beachcup]] eines der größten [[Beachvolleyball]]turniere Europas am Strand des Ostseebades statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Addi Münster (Musiker)|Addi Münster]], eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Jost Münster&amp;#039;&amp;#039; (* 1935), Jazzposaunist, Fußballfunktionär und Steuerberater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Karlshagen}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Karlshagen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.karlshagen.de/ Website Ostseebad Karlshagen]&lt;br /&gt;
* [http://amtusedomnord.de/gemeinden/karlshagen Karlshagen auf der Website des Amtes Usedom Nord]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatverein-karlshagen.de/ Interessengemeinschaft Heimatgeschichte Karlshagen e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4496929-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4496929-6|LCCN=n2007034666|VIAF=242728551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
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