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	<title>Karl Landsteiner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; ZU&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den österreichischen Pathologen. Für den katholischen Theologen siehe [[Karl Borromäus Landsteiner]].}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Karl Landsteiner young.jpg|thumb|Karl Landsteiner im Labor (um 1900)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Landsteiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1868]] in [[Baden (Niederösterreich)|Baden bei Wien]]; † [[26. Juni]] [[1943]] in [[New York City|New York]]) war ein [[österreich]]isch-[[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Pathologie|Pathologe]], [[Hämatologie|Hämatologe]] und [[Serologie|Serologe]], der 1900 das [[AB0-System]] der [[Blutgruppe]]n entdeckte, wofür er 1930 den [[Nobelpreis für Physiologie oder Medizin]] erhielt. Zusammen mit [[Erwin Popper]] gelang ihm 1908 der experimentelle Nachweis, dass die [[Poliomyelitis]] (Kinderlähmung) eine durch [[Infektion]] übertragbare Krankheit ist. 1921 führten ihn weitere Arbeiten zur Prägung des Begriffs [[Haptene|Hapten]]. Landsteiner gelang es zusammen mit [[Clara Nigg]] in den Jahren 1930–1932 [[Rickettsien|Rickettsia prowazekii]], den [[Fleckfieber]]erreger, in lebenden Gewebekulturen zu züchten. 1940 beschrieb er mit [[Alexander Solomon Wiener]] und [[Philip Levine (Mediziner)|Philip Levine]] den [[Rhesusfaktor]], eine Blutkörpercheneigenschaft. Er gilt als „Vater der [[Immunhämatologie]]“. „Millionen von Menschen verdanken ihm ihr Leben oder ihre Heilung“, beschreibt das [[Pathologisches Institut (Wien)|pathologische Institut]] der Universität Wien seine Leistungen auf seiner Ehrentafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Landsteiners Vater [[Leopold Landsteiner|Leopold]] (* 1817 in Wien; † 22. Februar 1875 ebenda), ein bekannter [[Journalist]] und erster Chefredakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, starb mit 58 Jahren, als Karl sechs Jahre alt war, wodurch er eine sehr enge Beziehung zu seiner Mutter Fanny Landsteiner, geborene Heß, hatte. Seine Mutter stammte aus einer mährischen jüdischen Handelsfamilie und war 20 Jahre jünger als ihr Mann, den sie nach nur sieben Ehejahren verließ. Ihre [[Totenmaske]] hing bis zu seinem Tod in Karls Schlafzimmer. Die Landsteiners waren [[Judentum|jüdischen]] Glaubens. Wegen einer Eintragung über seine [[Brit Mila|Beschneidung]] in Wien galt lange Zeit die Hauptstadt als Geburtsort Karl Landsteiners. Die neuere Forschung fand heraus, dass er in Baden das Licht der Welt erblickt hatte, wo Leopold Landsteiner und seine Frau jahrelang die Sommer verbrachten. Nach seiner am heutigen [[Gymnasium Wasagasse]] in Wien (damals &amp;#039;&amp;#039;K. K. Staatsgymnasium im IX. Bezirke Wiens&amp;#039;&amp;#039;) mit Vorzug bestandenen [[Matura]] (Abitur)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Große Österreicher&amp;quot;&amp;gt;[[Pia Maria Plechl]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Landsteiner&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Chorherr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Österreicher&amp;#039;&amp;#039;. [[Ueberreuter]], Wien/Heidelberg 1985, ISBN 3-8000-3212-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte Landsteiner ab 1885 an der [[Universität Wien]] Medizin und wurde dort 1891 [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Während seines Studiums veröffentlichte er eine Arbeit über den Einfluss von Diäten auf die Zusammensetzung des Blutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der [[Gründerkrach#Wiener Börsenkrach von 1873|Börsenkrach von 1873]] mit der wirtschaftlichen Stagnation in die „Gründerkrise“ überging, wurden auch [[Juden]] dafür verantwortlich gemacht. Seit Anfang der 1890er Jahre betonten die [[Antisemitismus|Antisemiten]] den „Rassegedanken“ immer stärker. Kurz vor Beendigung seines Studiums konvertierte Landsteiner 1890 im Rahmen einer großen Austrittswelle aus dem jüdischen Glauben in Wien vom Judentum zum [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Glauben]].&amp;lt;ref&amp;gt;Staudacher, Anna L. (2009) &amp;#039;&amp;#039;„… meldet den Austritt aus dem mosaischen Glauben“. 18.000 Austritte aus dem Judentum in Wien, 1868–1914: Namen – Quellen – Daten&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Frankfurt, ISBN 978-3-631-55832-4, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1916 heiratete er nach jahrelanger Verlobungszeit&amp;amp;nbsp;– Landsteiner hatte sich aufgrund seiner freiwilligen Arbeitslast lange nicht zur Heirat entschließen können&amp;amp;nbsp;– Leopoldine Helene Wlasto, eine griechisch-orthodoxe Frau, die zum römisch-katholischen Glauben ihres Mannes konvertierte. 1937 ergriff Landsteiner erfolglos rechtliche Schritte&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://americanjewisharchives.org/publications/concise.php|title=Concise Dictionary of American Jewish Biography|publisher=The Jacob Rader Marcus Center of the American Jewish Archives}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen einen amerikanischen Verleger, der ihn in das Buch &amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in American Jewry&amp;#039;&amp;#039; („Who is Who des amerikanischen Judentums“) aufgenommen hatte. Landsteiner ging es um die Vermeidung etwaiger Diskriminierung und erklärte, dass es für ihn schädlich sein werde, die Religion seiner Vorfahren öffentlich zu betonen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|author=Österreichische Nationalbibliothek, Wien, Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer|title=Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft: 18. bis 20. Jahrhundert|url=https://books.google.com/books?id=QnrPXZ_eT44C&amp;amp;pg=PA781|date=2011-12-22|publisher=Walter de Gruyter|isbn=978-3-11-094900-1|pages=781}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.jta.org/1937/04/06/archive/dr-landsteiner-sues-to-escape-being-labelled-jew|title=Dr. Landsteiner Sues to Escape Being Labelled Jew|date=1937-04-06|website=[[Jewish Telegraphic Agency]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 wurde sein Sohn Ernst Karl geboren. Landsteiner war ein guter und äußerst fürsorglicher Vater, dem es im letzten Kriegsjahr gelang, eine Ziege aufzutreiben, so dass trotz allen Mangels wenigstens frische Milch im Haus zur Verfügung stand. Eigenhändig sammelte er Kräuter, damit daraus Ersatzspinat gekocht werden konnte. In der Gemeinde [[Purkersdorf]] hatte er ein Haus gekauft, damit sein Nachwuchs nicht in der Stadt, im [[Alsergrund|9. Wiener Gemeindebezirk]], aufwachsen musste. Landsteiner war ein ausgezeichneter Pianist. Er hatte einen großen [[C. Bechstein|Bechsteinflügel]] in seinem Salon. Privat las er gerne, heimlich auch Kriminalromane&amp;amp;nbsp;– heimlich deswegen, weil er diese Lektüre eigentlich als unter seiner Würde empfand. Er war von kräftiger Statur und hatte einen herabhängenden Schnurrbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er wie auch seine Frau seit 1929 die amerikanische Staatsbürgerschaft hatte, fühlte er sich zeit seines Lebens als Europäer, sprach Deutsch allerdings nur dann, wenn er ungehalten wurde, wie seine Schüler an der Universität feststellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Landsteiner war ein Mensch voller Energie und Forscherdrang. Typisch dafür ist auch sein Ende: Mit 75 Jahren, am 24. Juni 1943, erlitt er während der Arbeit in seinem Labor am Rockefeller-Institut einen Herzinfarkt, dem er zwei Tage später erlag. In seinen letzten Lebensjahren galt seine Aufmerksamkeit auch der [[Onkologie]], aus einem traurigen, menschlichen Grund: Seine Frau litt an einer bösartigen [[Schilddrüsenkrebs|Geschwulst an der Schilddrüse]], und um ihr helfen zu können, studierte er maligne Geschwülste, leider ohne den ersehnten Erfolg. Seine Frau, die im selben Jahr wie er und am Weihnachtstag starb, und er wurden Seite an Seite am Prospect Hill Cemetery in [[Nantucket]], [[Massachusetts]], beigesetzt, einer Insel vor der Nordost-Küste der Vereinigten Staaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Große Österreicher&amp;quot; /&amp;gt; Sie hatten in einem kleinen Haus nahe dem Leuchtturm [[Sankaty Head Light]] auf Nantucket gelebt, wo er sich in Ruhe seiner Arbeit widmen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Eleonore Kemetmüller, [https://www.kl.ac.at/news/am-grab-von-karl-landsteiner Am Grab von Karl Landsteiner], Karl Landsteiner Universität. Abgerufen am 11. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich gedachte man seiner erst 18 Jahre später, beziehungsweise 31 Jahre nach Erhalt des Nobelpreises: Im [[Hauptgebäude der Universität Wien#Der Arkadenhof|Arkadenhof der Wiener Universität]] wird ihm 1961 eine Gedenkplakette gewidmet und Fachkollege [[Paul Speiser (Mediziner)|Paul Speiser]] (1920–2009) schreibt die überfällige Landsteiner-Biographie. Seinen Zorn über die Unterlassungssünden, deren sich Österreichs Hochschulmedizin an einem ihrer großen Geister schuldig gemacht hat, kann Speiser nur schwer unterdrücken: „Eines von vielen beschämenden Indizien: Landsteiner hat im Laufe seines Lebens eine große Zahl von Auszeichnungen empfangen, darunter Ehrendoktorate vieler Universitäten. Nur eines fehlt: das von Wien. Statt voll Stolz einen Nobelpreisträger aus den eigenen Reihen zu feiern, bestraft man ihn mit Neid. Erst mit Karl Landsteiners Portrait auf dem blauen Tausender der letzten Schilling-Banknotenserie ist Österreich 1997 bei der Neuordnung seines Pantheons einen wichtigen Schritt weitergekommen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|author=Dietmar Grieser|title=Heimat bist du großer Namen: Österreicher in aller Welt|url=https://books.google.com/books?id=SZl3DwAAQBAJ&amp;amp;pg=PT208|date=4. Juli 2017|publisher=Amalthea Signum Verlag|isbn=978-3-903083-86-8|pages=208–}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Die Landsteinergasse im Wiener 16. Bezirk, Ottakring, ursprünglich Landsteinerstraße, wurde am 4.&amp;amp;nbsp;November 1909 nicht nach Karl Landsteiner, sondern nach dem Priester und Schriftsteller [[Karl Borromäus Landsteiner]] benannt.). Weiters wurde die in Krems an der Donau (Österreich) beheimatete Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften nach Karl Landsteiner benannt. Sie nahm 2013 ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Landsteiners Nachfahren gehört der Neurologe und Psychiater [[Heinz Dietrich (Mediziner)|Heinz Dietrich]]&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1918–2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Polio Hall of Fame.jpg|mini|Karl Landsteiner (4. v. l.) in der [[Polio Hall of Fame]]]]&lt;br /&gt;
Nach seinem Studium verbrachte Landsteiner fünf Jahre im Ausland in Laboratorien in [[Zürich]] bei [[Arthur Hantzsch]], in [[Würzburg]] bei dem berühmten deutschen Chemiker [[Emil Fischer]] und in [[München]] bei [[Eugen Bamberger (Chemiker)|Eugen Bamberger]]. 1896 kehrte er nach Wien zurück und wurde zunächst Operationszögling an der 1. Chirurgischen Klinik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Achim Thom]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Landsteiner&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Wolfgang U. Eckart]], [[Christoph Gradmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;H. Beck, München 1995, S. 226 f., ISBN 3-406-37485-9, 3. Aufl., Springer, Heidelberg/Berlin et al. 2006, S. 203, Print und Online-Version ( ISBN 978-3-540-29584-6 bzw. ISBN 978-3-540-29585-3).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss dieser praktischen Ausbildung verschrieb er sich erneut der Theorie und wurde Assistent am von [[Max von Gruber]] geleiteten Hygienischen Institut. Dort führte er Studien über den Mechanismus der Immunität und das Wesen von [[Antikörper]]n durch. Zwischen 1898 und 1908 war Landsteiner Assistent an der Pathologischen Anatomie der Universität Wien, danach bis 1919 [[Prosektor]] am [[Klinik Ottakring|Wilhelminenspital]] in Wien, wo er 3639 Sektionen durchführte. 1903 [[Habilitation|habilitierte]] er sich bei [[Anton Weichselbaum]] im Fach Pathologie und 1911 erfolgte die Ernennung Landsteiners zum [[Professor#Außerordentliche Universitätsprofessuren|außerordentlichen Professor]] für Pathologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Poliomyelitis ==&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit veröffentlichte er viele medizinische Arbeiten, unter anderem über die Übertragung der [[Poliomyelitis|Kinderlähmung]]. Landsteiners Leistung – zusammen mit [[Erwin Popper]] – war die Entdeckung des [[Poliovirus]], womit der endgültige Nachweis gelang, dass Kinderlähmung eine infektiöse Krankheit ist. Bewiesen wurde dies durch die Injektion von Rückenmarksflüssigkeit eines an der Krankheit verstorbenen Kindes auf Affen und die darauf folgende Übertragung von einem Tier zum nächsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der Publikation: K. Landsteiner, E. Popper: &amp;#039;&amp;#039;Übertragung der Poliomyelitis acuta auf Affen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Immunitätsforschung und experimentelle Therapie&amp;#039;&amp;#039;, Band 2 (1909), S. 377–390&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte damit die Grundlagen für die spätere (1948/55) Entwicklung des Impfstoffes gegen die Kinderlähmung des MS-Forschers [[Jonas Salk|Jonas Edward Salk]] (1914–1995).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung der Blutgruppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blood transfusion Wellcome L0024143.jpg|mini|Bluttransfusion in einem Lazarett im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
Landsteiner bemerkte 1900, dass [[Blut]] zweier Menschen beim Vermischen oft verklumpte. Die Beobachtung war ihm in ihrer Tragweite beim Verfassen des Manuskriptes noch nicht offenbar, denn er schildert den Vorgang der [[Hämagglutination]] lediglich in einer Fußnote:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das Serum gesunder Menschen wirkt nicht nur auf tierische Blutkörperchen agglutinierend, sondern öfters auch auf menschliche, von anderen Individuen stammende. Es bleibt zu entscheiden, ob diese Erscheinung durch ursprünglicher individuelle Verschiedenheiten oder durch erfolgte Einwirkung von Schädigungen etwa bakterieller Natur bedingt ist. Thatsächlich fand ich das erwähnte Verhalten bei Blut, das von Schwerkranken herrührte, besonders ausgeprägt.&lt;br /&gt;
 |Autor=Karl Landsteiner&lt;br /&gt;
 |ref= &amp;lt;ref&amp;gt;Karl Landsteiner: &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis der antifermentativen, lytischen und agglutinierenden Wirkungen des Blutserums und der Lymphe.&amp;#039;&amp;#039; Darin der Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;IV. Zur Kenntnis des  chemischen Verhaltens der Lysine, Agglutinine (1), Antifermente.&amp;#039;&amp;#039; Seite 361 in: &amp;#039;&amp;#039;Centralblatt für Bakteriologie, Parasitenkunde und Infektionskrankheiten&amp;#039;&amp;#039; 27/10+11/1900: 357–362. [http://archive.org/details/bub_gb_NAsuAAAAIAAJ/page/n369 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Und er berichtete, dass dieser Effekt auch durch Kontakt von Blut mit [[Blutserum]] eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Ueber Agglutinationserscheinungen normalen menschlichen Blutes&amp;#039;&amp;#039; forderte er erstmals, wiederum in einer Fußnote, es müsse drei Blutgruppen geben.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Landsteiner: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Agglutinationserscheinungen normalen menschlichen Blutes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener klinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Nr. 46, 1901, S. 1132–1134. [[doi:10.1016/B978–012448510–5.50165–5]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gelang ihm, die Blutgruppenmerkmale A, B und 0 (letzteres damals als C bezeichnet) zu identifizieren. Für die Entdeckung der Blutgruppen erhielt Landsteiner 1930 den [[Nobelpreis für Physiologie oder Medizin|Nobelpreis für Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das (erst 1910 von [[Emil von Dungern]] und [[Ludwik Hirszfeld]] so bezeichnete) Blutgruppenmerkmal AB wurde 1902 von zwei Kollegen Landsteiners, dem Wiener Internisten [[Alfred von Decastello-Rechtwehr]] (1872–1960) und dessen Mitarbeiter [[Adriano Sturli]] (1873–1964), entdeckt. Die 1910 von Dungern und Hirszfeld vorgeschlagene AB0-Nomenklatur wurde international erst 1928 übernommen. Unabhängig fanden auch der tschechische Psychiater [[Jan Janský]] sowie [[William Lorenzo Moss]] die Einteilung in vier Blutgruppen (siehe [[AB0-System]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landsteiner war es auch, der erkannte, dass die [[Bluttransfusion]] zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führte, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen, so dass im Jahre 1907 die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende Bluttransfusion am [[Mount Sinai Hospital (New York)|Mount Sinai Hospital]] in [[New York City|New York]] von [[Reuben Ottenberg]] durchgeführt wurde. Die erste Gabe einer mit Citratlösung haltbar gemachten Blutkonserve erfolgte am 9. November 1914 im Hospital Rawson de Buenos Aires ([[Argentinien]]) unter [[Luis Agote]] (1868–1954).&lt;br /&gt;
Aus Landsteiners Entdeckung folgten auch die ersten Abstammungsuntersuchungen im Sinne eines [[Abstammungsgutachten|Vaterschaftstests]]. Bereits 1924 erkannte [[Felix Bernstein]], dass Blutgruppen sich nach den [[Mendelsche Regeln|mendelschen Gesetzen]] vererben, sodass durch Blutgruppengutachten in einigen Fällen eine biologische Vaterschaft ausgeschlossen werden konnte. Noch im selben Jahr wurden der deutschen Gesellschaft für gerichtliche und soziale Medizin die ersten Abstammungsgutachten vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|author=Bernd Süß|title=Die Feststellung der Vaterschaft unabhängig von Anfechtungsverfahren: das neue Abstammungsrecht unter besonderer Berücksichtigung der Perspektive der Väter|url=https://books.google.com/books?id=FqJx1JfvQNwC&amp;amp;pg=PA7|year=2010|publisher=Peter Lang|isbn=978-3-631-60264-5|pages=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es brauchte jedoch einige Jahre, bis diese Tests auch gerichtlich anerkannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen weiß man, dass Menschen mit der Blutgruppe AB Erythrozyten aller anderen Blutgruppen akzeptieren (Universalempfänger), Erythrozyten der Blutgruppe 0 können von allen Gruppen empfangen werden (Universalspender). Dies liegt daran, dass Menschen mit der Blutgruppe AB keine Antikörper gegen die Blutgruppe A oder B bilden. Die Blutgruppe 0 dagegen besitzt weder das Merkmal A noch das Merkmal B, so dass nach der Übertragung beim Empfänger auch keine Antikörper dagegen gebildet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage werden bei Bluttransfusionen nur Erythrozytenkonzentrate ohne Blutserum mit Antikörpern übertragen. Diese Erkenntnis ist besonders bei Bluttransfusionen und Operationen sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Forschungstätigkeit ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war die wirtschaftliche Not in Österreich groß und die Perspektiven für eine geordnete akademische Karriere in Wien schienen äußerst ungewiss. Landsteiner nahm daher Stellenangebote aus dem Ausland an. 1919 ging er nach [[Den Haag]], wo er die [[Prosektur]] eines kleinen Katholischen Krankenhauses leitete. Er blieb weiter wissenschaftlich aktiv und behandelte in zwölf Veröffentlichungen verschiedene serologische Probleme. So berichtete er 1921 über niedermolekulare „spezifische Substanzen“, die die Bindung an ein [[Protein]] benötigen, um ein Vollantigen zu werden, und für die er die Bezeichnung Haptene vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Syphilis ==&lt;br /&gt;
Die Darstellung von [[Treponema pallidum|Spirochaeta pallida]], dem Erreger der [[Syphilis]] mittels [[Dunkelfeldmikroskopie]], und die Einführung des Rinderherzextraktes als Reagens der [[August von Wassermann|Wassermann-Reaktion]] waren essentielle Beiträge zur Syphilis-Diagnostik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhesusfaktor ==&lt;br /&gt;
1922 nahm Landsteiner eine Stelle am [[Rockefeller University|Rockefeller-Institut]] in New York an, wo er 1940 zusammen mit seinen Schülern [[Philip Levine (Mediziner)|Philip Levine]] und [[Alexander Solomon Wiener]] den [[Rhesusfaktor]] beschrieb, den er im Blut von [[Rhesusaffe]]n entdeckt hatte. Dadurch wurde die IgG-Anti-D-Prophyalxe des [[Morbus haemolyticus neonatorum]], einer schwerwiegenden und komplexen Gesundheitsstörung des Fetus und des Neugeborenen, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Arbeit an den Blutgruppen beschäftigte er sich mit Fragen zur Entstehung der [[Autoimmunhämolytische Anämie#AIHA vom Donath-Landsteiner-Typ (Paroxysmale Kältehämoglobinurie)|Paroxysmalen Kältehämoglobinurie]], in deren Folge die [[Donath-Landsteiner-Reaktion]] als Test zur Diagnosesicherung entwickelt werden konnte. In den Jahren 1927/1928 fungierte er als Präsident der [[American Association of Immunologists]]. 1935 wurde er zum Mitglied der [[American Philosophical Society]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.amphilsoc.org/memhist/search?creator=Karl+Landsteiner&amp;amp;title=&amp;amp;subject=&amp;amp;subdiv=&amp;amp;mem=&amp;amp;year=&amp;amp;year-max=&amp;amp;dead=&amp;amp;keyword=&amp;amp;smode=advanced |titel=Member History: Karl Landsteiner |hrsg=American Philosophical Society |abruf=2018-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fleckfiebererreger ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der [[Bakteriologie]] gelang es Landsteiner zusammen mit Clara Nigg in den Jahren 1930–1932 &amp;#039;&amp;#039;[[Rickettsien|Rickettsia prowazekii]]&amp;#039;&amp;#039;, den [[Fleckfieber]]erreger, in lebenden Gewebekulturen zu züchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Landsteiner (1868-1943), bas-relief (bronze) in the Arkadenhof of the University of Vienna-.jpg|mini|Gedenkplakette im Arkadenhof der Wiener Universität, Künstler: [[Arnold Hartig]] (1878–1972), enthüllt 1961]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alserstr.4 AKH Path.Anatom.Institut 1153.JPG|mini|Gedenktafel am pathologischen Institut in Wien, 1990]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Landsteiner Gedenktafel Portrait KL Privatuniversität Krems.jpg|mini|Gedenktafel für den Namensgeber der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems, 2013]]&lt;br /&gt;
* [[Jubiläumskreuz 1908|Jubiläumskreuz für Zivilstaatsbedienstete]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=shb&amp;amp;datum=1918&amp;amp;page=908&amp;amp;size=45 &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;] 1918, Seite 529.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorate der Universitäten Chicago, Cambridge, Brüssel und Harvard, jedoch keines von seiner Heimatuniversität Wien&lt;br /&gt;
* 1926 [[Aronson-Preis|Jahrespreis der Hans Aronson-Stiftung]] Berlin&lt;br /&gt;
* Er war seit 1927 Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]].&lt;br /&gt;
* 1930 [[Nobelpreis für Physiologie oder Medizin]]&lt;br /&gt;
* 1930 Erster Preisträger der Goldenen [[Paul-Ehrlich-Medaille]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.docme.su/doc/1925973/die-ersten-preistrger-der-paul-ehrlich-stiftung. Die ersten Preisträger der Paul-Ehrlich-Stiftung], Zeitschrift für angewandte Chemie. 43. J., 1930, S. 335–336.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1931 Ehrenmitglied der [[Gesellschaft der Ärzte in Wien]]&lt;br /&gt;
* 1932 wurde Landsteiner in die [[National Academy of Sciences]] gewählt.&lt;br /&gt;
* 1933 Goldene Medaille der Niederländischen Gesellschaft des Roten Kreuzes&lt;br /&gt;
* 1938 erhielt er den [[Cameron Prize for Therapeutics of the University of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
* 1941 Foreign member of the [[Royal Society]]&lt;br /&gt;
* 1946 wurde er postum mit dem [[Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
* Seit 1954 wird der &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Landsteiner Memorial Award]]&amp;#039;&amp;#039; durch die [[American Association of Blood Banks]] (AABB) verliehen.&lt;br /&gt;
* Für seine bahnbrechenden Erkenntnisse, die als Grundlage für die Poliobekämpfung gelten, wurde er posthum in die [[Polio Hall of Fame]] in [[Warm Springs (Georgia)]] aufgenommen, die im Januar 1958 eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
* 1961 Gedenkplakette im [[Hauptgebäude der Universität Wien#Der Arkadenhof|Arkadenhof der Wiener Universität]] – der Ruhmeshalle der Universität&lt;br /&gt;
* 1968 brachte die Österreichische Post zum 100. Geburtstag eine Sonderbriefmarke heraus.&lt;br /&gt;
* Seit 1972 wird alle zwei Jahre die „Landsteiner-Vorlesung“ der [[Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie|Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie]] (DGTI) vergeben.&lt;br /&gt;
* Zu Ehren von Landsteiner wird seit 1973 der [[Deutscher Immunologie-Preis|Avery-Landsteiner-Preis]] verliehen.&lt;br /&gt;
* Seit 1976 ist der Mondkrater [[Landsteiner (Mondkrater)|Landsteiner]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Seit 1988 vergibt die [[Österreichische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie]] (ÖGAI) jährlich den „[[Karl Landsteiner-Preis]]“ für hervorragende wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der immunologischen Grundlagenforschung.&lt;br /&gt;
* Von 1990 bis 2002 (bis zur [[Euro]]-Umstellung) zierte sein Bild den österreichischen 1000-[[Österreichischer Schilling|Schilling]]-Schein. Die Rückseite zeigte ihn in seinem Labor im Pathologisch-Anatomischen Institut der Universität Wien.&lt;br /&gt;
* Im Jahre 2003 wurde von der ÖGAI die „[[Karl Landsteiner-Medaille]]“ für ein hervorragendes Lebenswerk auf dem Gebiete der Immunologie gestiftet und 2004 erstmals verliehen.&lt;br /&gt;
* Am Geburtstag Karl Landsteiners (14. Juni) wird seit 2004 der „[[Weltblutspendetag]]“ begangen.&lt;br /&gt;
* Seit 2005 besteht in Niederösterreich die „[[Karl Landsteiner Gesellschaft]]“ als Verein zur Durchführung von wissenschaftlichen Forschungen im Bereich der Medizin und verwandter wissenschaftlicher Disziplinen.&lt;br /&gt;
* In [[Klagenfurt am Wörthersee|Klagenfurt]] ist die Karl-Landsteiner-Gasse nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Auf Beschluss des [[Leipzig]]er Stadtrates&amp;lt;ref&amp;gt;Ratsversammlung vom 18. Mai 2011 (Beschluss-Nr. RBV-822/11), amtliche Bekanntmachung: Leipziger Amtsblatt Nr.&amp;amp;nbsp;11 vom 4. Juni 2011, bestandskräftig seit dem 5. Juli 2011 bzw. 5. August 2011. Vgl. Leipziger Amtsblatt Nr.&amp;amp;nbsp;16 vom 10. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 2011 eine Straße im Stadtbezirk Mitte, Ortsteil Zentrum-Südost, nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* 2013 nahm in [[Krems an der Donau]] (Österreich) die [[Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften]] ihren Betrieb auf.&lt;br /&gt;
* 2016 widmete ihm Google zu seinem Geburtstag einen eigenen [[Google Doodle|Doodle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.com/doodles/karl-landsteiners-148th-birthday Doodle zu Karls Landsteiners 148. Geburtstag], Google.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Würzburg]], [[Dreieich]] und [[Wels (Stadt)|Wels]] ist die Landsteiner Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber Agglutinationserscheinungen normalen menschlichen Blutes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener klinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 1901, S. 1132–1134.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Verwertbarkeit individueller Blutdifferenzen für die forensische Praxis&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Medizinalbeamte, 1903&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Abhängigkeit der serologischen Spezifität von der chemischen Struktur&amp;#039;&amp;#039;, 1918&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spezifische Serumreaktionen mit einfach zusammengesetzten Substanzen bekannter Konstitution&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Serologische Studien über das Blut von Menschenaffen&amp;#039;&amp;#039;, 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;On Individual Differences in Human Blood&amp;#039;&amp;#039;, 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Blutgruppen und ihre praktische Bedeutung, besonders für die Bluttransfusion&amp;#039;&amp;#039;, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Spezifität der serologischen Reaktionen&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1933, Neuaufl. 1962)&lt;br /&gt;
* mit Alexander Solomon Wiener: &amp;#039;&amp;#039;An agglutinable factor in human blood recognized by immune sera for Rhesus blood&amp;#039;&amp;#039;. In: Proceedings of the Society of Experimental Biology and Medicine, 43 (1940), 223&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Speiser. &amp;#039;&amp;#039;Karl Landsteiner, Entdecker der Blutgruppen und Pionier der Immunologie. Biographie eines Nobelpreisträgers aus der Wiener Medizinischen Schule.&amp;#039;&amp;#039; 3., unveränderte Auflage. Blackwell Ueberreuter-Wiss., Berlin 1990, ISBN 3-89412-084-3.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|4|433|434|Landsteiner, Karl}}&lt;br /&gt;
* Ralf-Dieter Hofheinz: &amp;#039;&amp;#039;Von der Wiener Pathologie ins Forschungslabor nach New York: Karl Landsteiner und die Entdeckung der Blutgruppen im Jahr 1900.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ärzte-Zeitung, die aktuelle Zeitung von Springer Medizin.&amp;#039;&amp;#039; (Berlin/Neu-Isenburg) Nr. 176, 4. Oktober 2000, S. 32.&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;J–R.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S.&amp;amp;nbsp;781.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|521|523|Landsteiner, Karl|Hans Schadewaldt|118726226}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Holubar]]: &amp;#039;&amp;#039;Landsteiner, Karl.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 822.&lt;br /&gt;
* [[Axel W. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Karl Landsteiner: Entdecker der Blutgruppen in Wien – Nobelpreisträger in New York.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Transfusionsmedizin&amp;#039;&amp;#039; 8 (2018), S. 164–169.&lt;br /&gt;
* Masaya Itou, Mitsuharu Sato, Takashi Kitano: &amp;#039;&amp;#039;Analysis of a larger SNP dataset from the HapMap project confirmed that the modern human A allele of the AB0 blood group genes is a descendant of a recombinant between B and 0 alleles.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Internat J Evol Biol 2013. [http://www.oalib.com/paper/3071351#W7-P-vZuldV Freier Artikel.]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{DictSciBiogr |Autor=Paul Speiser |Lemma=Landsteiner, Karl |Band=7 |Seiten=622–625}}&lt;br /&gt;
* Michael Heidelberger, [http://www.nasonline.org/publications/biographical-memoirs/memoir-pdfs/landsteiner-karl.pdf Karl Landsteiner, A Biographical Memoir], National Academy of Sciences (englisch), 1969, mit umfangreichem Verzeichnis seiner Veröffentlichungen. Abgerufen am 12. Juli 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Landsteiner,_Karl}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118726226}}&lt;br /&gt;
* {{Nobel-med|1930|Karl Landsteiner}} und [http://nobelprize.org/educational_games/medicine/landsteiner/index.html Blutgruppen-Lernspiel] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.billrothhaus.at/intro.html Arbeiten Karl Landsteiners im Volltext]&lt;br /&gt;
* [http://www.pbs.org/wnet/redgold/innovators/bio_landsteiner.html Ausführliche engl. Biografie auf: „Red Gold – the epic story of blood“]&lt;br /&gt;
* [http://www.oegai.org/html/ Österreichische Gesellschaft für Allergologie und Immunologie]&lt;br /&gt;
* [http://www.karl-landsteiner.at/ Karl-Landsteiner-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
* Billrothhaus: [https://www.billrothhaus.at/index.php?option=com_content&amp;amp;id=67&amp;amp;task=view&amp;amp;Itemid=86 Online verfügbare Texte Landsteiners]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in Medizin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118726226|LCCN=n50038729|VIAF=32791609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landsteiner, Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl Landsteiner| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rockefeller University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poliomyelitis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transfusionsmediziner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Landsteiner, Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Pathologe, Serologe und Nobelpreisträger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baden (Niederösterreich)|Baden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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