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	<title>Kanone - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silverije am 8. Juli 2025 um 16:57 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-08T16:57:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Wappenfigur siehe [[Kanone (Heraldik)]], für die gleichnamige Achterbahn siehe [[Kanonen]], für das Trinkgefäß siehe [[Tafelloge#Kanonen|Tafelloge § Kanonen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gribeauval cannon de 12 An 2 de la Republique.jpg|mini| Französische 12-Pfünder-[[Feldkanone]] von 1793, ein [[Vorderlader]] mit Bronzerohr]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Video Kanonenschüsse Preußentag Festung Ehrenbreitstein Koblenz 2011.webm|mini|Kanonenschüsse während des Preußentages auf der [[Festung Ehrenbreitstein]] in [[Koblenz]] 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KanoneFrundsbergfestAlexanderHauk.jpg|mini| Kanone beim [[Frundsbergfest]] in [[Mindelheim]] (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Victory 24pdr gundeck (5694559646).jpg|mini| Schiffskanonen auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Victory (Schiff, 1778)|Victory]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ursprünglich die Bezeichnung für ein [[Geschütz]], das sowohl bei der [[Artillerie]] (Erdartillerie, [[Schiffsartillerie]], [[Flakartillerie]]) als auch zur Flugzeug- (Bordkanone auch Maschinenkanone) und Panzerbewaffnung ([[Kampfwagenkanone]] oder [[Panzerkanone]]) verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage (Liz.5, P189/84, LSV:0547, B-Nr. 746 635 0), Militärverlag der DDR (VEB), Berlin 1985, Band 1, S. 325 – „Kanone“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rohrlänge beträgt mindestens das Zwanzigfache des [[Kaliber]]s ([[Kaliberlänge]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Im Militärwesen des ehemaligen [[Warschauer Pakt]]s war die &amp;#039;&amp;#039;Kanone&amp;#039;&amp;#039; der Erdartillerie als &amp;#039;&amp;#039;Flachfeuergeschütz&amp;#039;&amp;#039; mit einer Rohrerhöhung bis +40° und einer Rohrlänge von über 30 bis 70 Kalibern definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gilt die &amp;#039;&amp;#039;Kanone&amp;#039;&amp;#039; als [[Flachfeuergeschütz]], das im Unterschied zum [[Steilfeuer]]geschütz ([[Haubitze]], [[Mörser (Geschütz)|Mörser]], [[Raketenwerfer]] oder [[Granatwerfer]]) vornehmlich im [[Direkter Schuss|direkten Feuerkampf]] (auch direktes Richten) verwendet wird. Weitere von der &amp;#039;&amp;#039;Kanone&amp;#039;&amp;#039; abgeleitete Waffensysteme sind beispielsweise Feldkanone, [[Flugabwehrkanone]], Jagdkanone, [[Kanonenhaubitze]], [[Panzerabwehrkanone]], Panzerjägerkanone, Schiffskanone und [[Sturmgeschütz]] (Sturmkanone).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich wird zwischen den Begriffen &amp;#039;&amp;#039;Geschütz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kanone&amp;#039;&amp;#039; oft kein Unterschied gemacht, obwohl Geschütz ein Oberbegriff ist, der sowohl die Kanonen als auch die &amp;#039;&amp;#039;Mörser&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Haubitzen&amp;#039;&amp;#039; umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff stammt vom [[Italienische Sprache|italienischen]] Wort &amp;#039;&amp;#039;canna&amp;#039;&amp;#039; (wie [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;canon&amp;#039;&amp;#039;) für „Röhre“ oder „Rohr“, das mit einer [[Augmentativ]]endung zu &amp;#039;&amp;#039;cannone&amp;#039;&amp;#039; erweitert ist. Das zugrundeliegende lateinische Wort &amp;#039;&amp;#039;canna&amp;#039;&amp;#039; ist seinerseits eine Übernahme aus dem Griechischen, wo κάννα (&amp;#039;&amp;#039;kanna&amp;#039;&amp;#039;) „Rohr“ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden. Das Herkunftswörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-411-20907-0, Seite 324 s. v. &amp;#039;&amp;#039;Kanal&amp;#039;&amp;#039;. Wie die Belegstellen bei [[Karl Ernst Georges]] (&amp;#039;&amp;#039;Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Spalten 959 f.) zeigen, geschah die Übernahme im 1. Jahrhundert.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geschütze gibt es, unter verschiedenen Bezeichnungen, im deutschen Sprachraum seit dem [[14. Jahrhundert]]. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kanone&amp;#039;&amp;#039; hat sich im [[Deutsche Sprache|Deutschen]] erst im 17. Jahrhundert eingebürgert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Harder]]: &amp;#039;&amp;#039;Werden und Wandern unserer Wörter.&amp;#039;&amp;#039; 1897, Seite 79 ({{Google Buch |BuchID=nwAomuA4tRQC |Linktext=Online}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Unterscheidung der Geschützarten Kanone, Haubitze und Mörser lässt sich im späten 18. Jahrhundert belegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaiserlich-Königliche Ingenieurs-Akademie: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung über die Befestigungskuns.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlag [[Thomas von Trattner]], 1795, S. 29 [https://books.google.de/books?id=mGpAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA29]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In frühen Zeiten galt vor allem die Art der verschossenen Munition und die Kaliberlänge als Unterscheidungskriterium. Kanonen verschossen Vollkugeln und auf kurze Distanz [[Kartätsche (Munition)|Kartätschen]] im Direktschuss. Die 1683 erfundenen Haubitzen verschossen Kugelgranaten mit Zeitzündern im Direkt- und leichten Bogenschuss, und Mörser verschossen solche im Steilfeuer. [[Kammergeschütz]]e haben ein zweigeteiltes Rohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanonen durchliefen eine Reihe von Weiterentwicklungen ihrer Bauart. Vom Ende des 15. Jahrhunderts an setzte sich bei flach feuernden Kanonen eine konische Form durch. Sie sollte durch die größere Wandstärke im hinteren Bereich dem Explosionsdruck des [[Schwarzpulver]]s besser standhalten. Haubitzen und Mörser wurden zunächst auch als Kammerstück bezeichnet, da das hintere Ende der Rohrseele, die Pulverkammer, im Durchmesser reduziert war. Von der Mitte des 16. Jahrhunderts setzten sich hingegen durchgängig gleich breite Bohrungen durch. Zudem verdrängten vom [[Stückgießer]] gegossene Rohre zunehmend die geschmiedeten. In Verbindung mit eisernen, insbesondere gegossenen, Kanonenkugeln reduzierten diese Verfahren den Zwischenraum zwischen Geschoss und Rohrwand, den sogenannten „Wind“. Der Wind verringerte durch vorbeiströmende Explosionsgase nicht nur die Kraftübertragung an das Geschoss, sondern führte durch das herumgeschleuderte Geschoss auch zu Beschädigungen am Rohr und zu einer großen Abweichung beim Austrittswinkel der Kugel aus dem Rohr und damit zu einer geringen Genauigkeit. Zunächst wurden Rohre über den Kern gegossen. Dabei wurde eine mit Seilen umwickelte und mit Lehm verschmierte Eisenstange als Negativform verwendet, um die herum das Eisen gegossen wurde. Später erfolgte eine Glättung des Rohrinneren mit einem Reibewerkzeug. Dennoch traten beim Gussverfahren zahlreiche Qualitätsmängel auf. Blasen in der Gussmasse, ein nicht genau zentrierter oder sich unter Hitze verziehender Kern konnten die Einsatzfähigkeit des Geschützes erheblich verringern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Dirk Götschmann]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2018-0083/html |titel=Die Effizienz der frühneuzeitlichen Feuerwaffen |werk=[[Militärgeschichtliche Zeitschrift]] Band 78 Heft 1 |datum=2018-05-06 |seiten=99–122, hier 110f. |format=PDF |sprache=de |abruf=2021-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erhebliche Verbesserung stellte ein 1714/15 von [[Johann Maritz]] erfundenes Verfahren dar, massiv gegossene Rohre zu bohren. Dadurch wurden die Fehlerquellen des Gussverfahrens erheblich reduziert. Die Rohre schossen exakter und konnten höheren Drücken standhalten, was wiederum höhere Schussreichweiten, eine größere Genauigkeit, einen geringeren Verschleiß und größere Wirkungen im Ziel ermöglichte. Im Verlauf des 18. Jahrhunderts setzte sich das Bohrverfahren bei nahezu allen Waffenschmieden durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Dirk Götschmann]] |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/mgzs-2018-0083/html |titel=Die Effizienz der frühneuzeitlichen Feuerwaffen |werk=[[Militärgeschichtliche Zeitschrift]] Band 78 Heft 1 |datum=2018-05-06 |seiten=99–122, hier 112 |format=PDF |sprache=de |abruf=2021-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Kaliber ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 17. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Kaliber von Kanonen mit glattem Lauf nach dem Gewicht der als Standardmunition verwendeten Eisenkugeln, mit dem für den Lauf passenden Durchmesser, in Pfund angegeben. Als Standardkaliber gelten 6, 12, 18, 24, 32 oder 42 Pfünder. Daneben existierten aber auch Zwischengrößen und sehr große Geschütze mit einem Nennkaliber von bis zu 68 Pfund.&lt;br /&gt;
Eisen war in dieser Zeit das am häufigsten verwendete Material für Artilleriemunition und kugelförmige Geschosse die am häufigsten benutzte Form. In der militärischen Praxis gab es jedoch nationale Unterschiede in der tatsächlichen Masse des Geschosses bei gleichen [[Nennkaliber]]n. Abhängig vom Herstellungsland konnte der Bohrungsdurchmesser der Kanone daher erheblich variieren. So hatte beispielsweise das französische [[Livre]] bis 1812 eine Masse von 489,5 Gramm während das zeitgenössische englische Pfund (lb) etwa 454 Gramm wog. Hierdurch verfeuerte ein französisches 32-Pfünder Geschütz in der [[Schlacht von Trafalgar]] ein 1,138&amp;amp;nbsp;kg (2,51&amp;amp;nbsp;lb) schwereres Geschoss, als ein englisches 32-Pfünder Geschütz.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Britische Geschützkaliber um 1800&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Nennkaliber (lb)&lt;br /&gt;
! Geschossmasse (kg)&lt;br /&gt;
! Geschossdurchmesser (cm)&lt;br /&gt;
! Geschossvolumen (cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
! Bohrungskaliber (cm)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 0,9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 115&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 6,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1,4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 6,9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 172&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 7,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1,8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 7,6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 230&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 8,4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 2,7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 8,7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 345&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 9,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 4,1&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 10&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 518&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 12&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 5,4&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 10,9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 691&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 12,1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 18&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 8,2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 12,6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1037&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 13,8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 24&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 10,9&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 13,8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1383&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 15,2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 32&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 14,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 15,2&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1844&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 16,7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 68&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 30,8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 19,6&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 3924&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot;| 21,2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Kanonen ==&lt;br /&gt;
Moderne Kanonen sind Flachfeuergeschütze mit einer Elevationsmöglichkeit bis etwa 35°. Da sie dem Geschoss aufgrund der hohen Mündungsgeschwindigkeit eine gestreckte Flugbahn erteilen, sind sie für indirektes Feuer und zum Direktschuss einsetzbar. Im Gegensatz dazu können [[M109 (Panzerhaubitze)|Haubitzen]] (Rohrerhöhung −5° bis 75°) und Mörser als [[Steilfeuergeschütz]]e für [[indirektes Feuer]] eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Panzerabwehrkanone]]n wurden weitgehend durch die leichteren und beweglichen [[Panzerabwehrlenkwaffe]]n abgelöst. Waffensysteme wie der [[Flugabwehrkanonenpanzer Gepard|FlakPanzer Gepard]] sind weiterhin im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kanone&amp;#039;&amp;#039; wird heute noch für die Hauptwaffe (auch [[Kampfwagenkanone]]) von [[Kampfpanzer]]n, die [[Flugabwehrkanone]] oder kleinere [[Maschinenkanone]]n verwendet. In der [[Wehrtechnik|Militärtechnik]] wird der Begriff ebenfalls für als Waffe benutzte [[Laser#Militär|Laser]] und elektromagnetische Kanonen wie [[Railgun]] und [[Gaußgewehr|Coilgun]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Armata przeciwpancerna wz. 1937 (2).jpg|Sowjetische [[45-mm-Panzerabwehrkanone M1937 (53-K)|45-mm-Panzerabwehrkanone M1937]]&lt;br /&gt;
  5-cm-KwK 39 L-60 Munster.jpg|{{Center|Deutsche [[5-cm-KwK 39|Kampfwagenkanone]]}}&lt;br /&gt;
  Uss iowa bb-61 pr.jpg|Kanonenfeuer auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Iowa (Schiff, 1943)|Iowa]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  15inchgunsatImperialWarMuseumLondon.jpg|Zwei 15-Zoll-Schiffskanonen vor dem [[Imperial War Museum]] in London&lt;br /&gt;
  Saluting Battery at Noon.jpg|Zeremonieller Salutschuss um 12 Uhr Mittags in der &amp;#039;&amp;#039;Saluting Battery&amp;#039;&amp;#039; über dem [[Grand Harbour]] von [[Valletta]] (Malta)&lt;br /&gt;
  Flak18-36.jpg|Deutsche [[8,8-cm-Flak 18/36/37|8,8-cm-Flugabwehrkanone]]&lt;br /&gt;
  Rovinj - stari top, istok.jpg |Mittelalterliche Kanone in einer Verteidigungsposition auf der Klippe der Stadt [[Rovinj]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Redensart ==&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kanone&amp;#039;&amp;#039; sind [[Kanone (Metapher)|Redensarten und Metaphern]] verbunden wie beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Kanonenfutter]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sportskanone&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Alarmkanonen|Alarmkanone]]&lt;br /&gt;
* [[Kartoffelkanone]]&lt;br /&gt;
* [[Gulaschkanone]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carlo M. Cipolla]]: &amp;#039;&amp;#039;Segel und Kanonen. Die europäische Expansion zur See&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1999, ISBN 3-8031-3602-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carl von Decker |Titel=Versuch einer Geschichte des Geschützwesens und der Artillerie in Europa, von ihrem Ursprunge bis auf die gegenwärtigen Zeiten |Auflage= |Verlag=Mittler |Ort=Berlin |Datum=1819 |OCLC=633885523 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Erich Egg]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Kanonen III. Geschichte der Artillerie &lt;br /&gt;
 | Auflage=&lt;br /&gt;
 | Verlag=Pawlak&lt;br /&gt;
 | Ort=Herrsching&lt;br /&gt;
 | Datum=1975&lt;br /&gt;
 | OCLC=74203507&lt;br /&gt;
 | Seiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3811218786}}&amp;lt;!-- Hogg: Ari.d.20. Jhd. (2000) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Werner Kießhauer&lt;br /&gt;
 | Titel=Kanonen und Haubitzen: Aufbau, Munition, Einsatz&lt;br /&gt;
 | Auflage=1&lt;br /&gt;
 | Reihe=Militärtechnische Hefte MTH&lt;br /&gt;
 | Verlag=Militärverlag der DDR&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Datum=1985&lt;br /&gt;
 | OCLC=67380654&lt;br /&gt;
 | Seiten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alfred Muther |Titel=I. Teil Feldgeschütze |TitelErg= |Sammelwerk=Das Gerät der leichten Artillerie vor, in und nach dem Weltkrieg |Hrsg= |Band=5. Band |Auflage= |Verlag=Bernhard &amp;amp; Graefe |Ort=Berlin |Datum=1937 |ISBN= |Seiten= |Online=[https://digitalnistudovna.army.cz/uuid/uuid:82b0b4d6-b1bf-11ea-ac01-001b63bd97ba Online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alfred Muther |Titel=II. Teil  Infanteriegeschütze, Tankabwehr und Tankbestückung |TitelErg= |Sammelwerk=Das Gerät der leichten Artillerie vor, in und nach dem Weltkrieg |Hrsg= |Band=5. Band |Auflage= |Verlag=Bernhard &amp;amp; Graefe |Ort=Berlin |Datum=1937 |ISBN= |Seiten= |Online=[https://digitalnistudovna.army.cz/uuid/uuid:35f23f1b-b7a0-11ea-8e8b-001b63bd97ba Online]}}&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Rathgen (Waffenhistoriker)|Bernhard Rathgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Geschütz im Mittelalter. Quellenkritische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;. VDI-Verlag, Berlin 1928 ([https://archive.org/details/RathgenDasGeschuetzImMittelalter/page/n9 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hermann Schirmer |Titel=Das Gerät der schweren Artillerie |TitelErg=in vor und nach dem Weltkrieg |Sammelwerk= Sammelwerk=Das Gerät der Artillerie |Hrsg=Alfred Muther |Band=V. Teil, Vol. 1 |Auflage= |Verlag=Bernhard &amp;amp; Graefe |Ort=Berlin |Datum=1937 |ISBN= |Seiten= |Online=[https://digitalnistudovna.army.cz/uuid/uuid:79f0a4e5-b1cc-11ea-9ad9-001b63bd97ba Online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hermann Schirmer |Titel=Das Gerät der schweren Artillerie |TitelErg=in vor und nach dem Weltkrieg |Sammelwerk= Sammelwerk=Das Gerät der schweren Artillerie |Hrsg=Alfred Muther |Band=V. Teil, Vol. 2 |Auflage= |Verlag=Bernhard &amp;amp; Graefe |Ort=Berlin |Datum=1937 |ISBN= |Seiten= |Online=[https://digitalnistudovna.army.cz/uuid/uuid:ed7b9506-b1ce-11ea-b950-001b63bd97ba Online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Josef Schmölzl |Titel=Die gezogene Kanone : deren geschichtliche Entwicklung und gegenwärtige Vervollkommnung; eine militärische Zeitstudie |Auflage= |Verlag=Cotta |Ort=München |Datum=1860 | OCLC=833107057 |Seiten= |Online=[https://books.google.de/books?id=8kpMV3tKMpwC&amp;amp;newbks Online bei Google Books]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Doris Schön |Titel=Kanonen und Kunst. Das Gusshaus auf der Wieden |Auflage= |Verlag=Phoibos |Ort=Wien |Datum=2018 |ISBN=3851611861 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* Eugène Viollet-le-Duc: &amp;#039;&amp;#039;Engins&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire raisonné de l’architecture française du XIe au XVIe siècle&amp;#039;&amp;#039;. Tome 5. B. Bance, Paris 1861 ([[:s:fr:Dictionnaire raisonné de l’architecture française du XIe au XVIe siècle/Engin|französischer Volltext bei Wikisource]]) – ab [https://fr.wikisource.org/wiki/Page:Viollet-le-Duc_-_Dictionnaire_raisonn%C3%A9_de_l%E2%80%99architecture_fran%C3%A7aise_du_XIe_au_XVIe_si%C3%A8cle,_1854-1868,_tome_5.djvu/220 S. 218 Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Engins de Guerre&amp;#039;&amp;#039;] über frühe Geschütze und Lafetten, auch als ISBN 3-8491-4697-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cannons|Kanonen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4311688-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschütz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silverije</name></author>
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