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	<title>Jump Cut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Jump_Cut&amp;diff=1706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dornwald: Kürzung; Wortwahl.</title>
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		<updated>2024-03-23T14:59:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kürzung; Wortwahl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Jump Cut als Form des Filmschnitts; zu weiteren  Bedeutungen siehe [[Jump Cut (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jump Cut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen [[Filmschnitt]], der die klassischen [[Anschluss (Film)|Continuity-Regeln]] bricht und die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der Bildsprung kann für den Zuschauer irritierend sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/kultur/film/dokmal/filmbegriffe/jump-cut-100.html |titel=Jump cut |datum=2018-06-11 |abruf=2020-01-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Jump Cuts“ können auf unterschiedliche Weise entstehen, haben aber immer zur Folge, dass die Bildübergänge als „Sprung“ wahrgenommen werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unterschiede im Bildanschluss/Bewegungsanschluss am Schnittübergang (z.&amp;amp;nbsp;B. die Körperhaltung einer Figur variiert plötzlich) &lt;br /&gt;
* Missachtung der räumlichen Anschlüsse (die Figur „springt“ und befindet sich plötzlich an einer anderen Stelle im Raum). Hierbei kann es sich um eine beabsichtigte zeitliche Auslassung im Handlungsstrang handeln. &lt;br /&gt;
* die Kombination von ähnlichen Einstellungsgrößen bei gleicher Kameraposition (Bruch der so genannten „[[30-Grad-Regel]]“.) &lt;br /&gt;
Ob die Bezeichnung Jump Cut nur für die absichtliche Verletzung der Schnittkonventionen reserviert ist oder auch für versehentliche Anschlussfehler gilt, darüber gehen die Meinungen in der Literatur auseinander: In seinem Sachlexikon Film behauptet [[Rainer Rother]], dass versehentliche Anschlussfehler damit nicht gemeint seien,&amp;lt;ref name=rother/&amp;gt; [[Ira Konigsberg]] hingegen meint, der Begriff bezeichne sowohl gewollte als auch unbeabsichtigte Bildsprünge.&amp;lt;ref name=konigsberg/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jean-Luc Godard]] verwendete den Jump Cut, da die erste Fassung seines Erfolgsfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Außer Atem]]&amp;#039;&amp;#039; (1960) viel zu lang war. Als Gegenbewegung zum [[Mainstream]] war der Jump Cut ein wichtiges Stilmittel der [[Nouvelle Vague]], einer Bewegung rund um Godard, [[François Truffaut|Truffaut]] und andere Filmschaffende.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hesam Misaghi |Titel=Konkretisierung der drei Spielarten des Bewegungs-bildes anhand des Beispiels À bout de souffle |Online=https://www.academia.edu/36384169/Konkretisierung_der_drei_Spielarten_des_Bewegungsbildes_anhand_des_Beispiels_%C3%80_bout_de_souffle |Abruf=2020-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Jump Cut ist heute ein gängiges filmisches Mittel, z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Lars von Trier]] oder [[Steven Soderbergh]]. Auch Gollums Selbstgespräch mit seiner Spiegelung auf dem Wasser in der [[Der Herr der Ringe (Filmtrilogie)|Verfilmung von &amp;#039;&amp;#039;Der Herr der Ringe&amp;#039;&amp;#039;]] ist beispielsweise als Jump Cut inszeniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Unsichtbarer Schnitt|Continuity Editing]] des [[US-amerikanischer Film|klassischen Hollywoodkinos]] wurde diese Technik selten angewandt. Eine ähnliche Technik wie den „Jump Cut“ entwickelte in den 1960er Jahren der amerikanische [[Multimedia]]künstler [[Andy Warhol]] in seinen [[Experimentalfilm]]en mit dem [[Strobe cut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem „Jump Cut“ verwandt ist der [[Zeitraffer]], der unter anderem mit dem „[[Stoptrick]]“ visualisiert werden kann. Beispiel: Eine Person wird in einem Kaufhaus gezeigt, wie sie viele verschiedene Kleider anprobiert. Die Einstellung bleibt immer die gleiche, nur die Kleider der Person ändern sich von Schnitt zu Schnitt. Durch diese Methode merkt der Zuschauer, dass Zeit vergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders beliebt ist diese Schnitttechnik in Musikvideos, um Bewegungen passend zum Takt der Musik zu schneiden. Die Technik wird ebenfalls von vielen [[Vlog|Vloggern]], beispielsweise auf der Video-Plattform [[YouTube]], eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere spezielle Schnittvariante ist der [[Match Cut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rother&amp;quot;&amp;gt;Rainer Rother: &amp;#039;&amp;#039;Sachlexikon Film.&amp;#039;&amp;#039;  Rowohlt, 1997, ISBN 3499165155, Seite 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;konigsberg&amp;quot;&amp;gt;Ira Konigsberg: &amp;#039;&amp;#039;Complete Film Dictionary.&amp;#039;&amp;#039; Plume, 1989, englisch, ISBN 0452009804, Seite 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.montagetheorie.de/index_resources/theory/texte_speckenbach/event_montage.html Match frame, jump cut und die Eventmontage. Text von Jan Speckenbach]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://filmlexikon.uni-kiel.de/index.php?q=imp |titel=Lexikon der Filmbegriffe |abruf=2020-01-16}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ejumpcut.org/archive/onlinessays/JC14folder/October.html |titel=Eisenstein&amp;#039;s October by Murray Sperber |abruf=2020-01-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lori Jane Coleman (Autor), Diana Friedberg (Mitwirkende) |Titel=JUMP*CUT |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Routledge (16. November 2016) |Ort= |Datum= |ISBN=978-1138691353 | Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmgestaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dornwald</name></author>
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