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	<title>Julie Wolfthorn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Julie_Wolfthorn&amp;diff=9166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: + wikilink</title>
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		<updated>2025-07-26T13:12:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julie Wolfthorn.JPG|mini|hochkant|Julie Wolfthorn in ihrem Atelier (1902)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Philipp Kester, Julie Wolfthorn, 1906.jpg|mini|hochkant|Julie Wolfthorn, 1906 fotografiert von [[Philipp Kester]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Wolf-Thorn&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Wolf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wolff&amp;#039;&amp;#039;, geboren am [[8. Januar]] [[1864]] in [[Toruń|Thorn]], [[Westpreußen]]; gestorben am [[29.&amp;amp;nbsp;Dezember]] [[1944]] im [[Ghetto Theresienstadt]]) war eine deutsche [[Malerei|Malerin]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnerin]] und [[Grafikerin]] der [[Moderne]]. Als [[Juden|Jüdin]] wurde sie ein Opfer der [[Shoa]]. Bis auf wenige Bilder in den Depots deutscher Museen galt ihr umfangreiches Werk lange Zeit als verschollen und wurde erst seit Beginn der 1990er Jahre wiederentdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lostwomenart.de/julie-wolfthorn-freundeskreis/ |titel=Julie Wolfthorn Freundeskreis |sprache=de |abruf=2025-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bülowstr90 AG-für-Bauausführungen StrFassade-um-1910.jpg|mini|Bülowstraße 90, großbürgerliches Wohn- und Geschäftshaus der „Actiengesellschaft für Bauausführungen“ in Berlin-Schöneberg, um 1910, Schmuckfassaden-Strassenansicht der nördlichen Straßenseite nahe der Frobenstraße, verkehrsgünstig an der U-Hochbahntrasse zwischen Berlin und Charlottenburg gelegen (heute: U2)]]&lt;br /&gt;
Julie Wolfthorn wurde unter dem Namen Julie Wolf(f) als jüngstes von fünf Kindern einer bürgerlichen jüdischen Familie in Thorn geboren; zu ihren vier Geschwistern gehörte der Bildhauer [[Georg Wolf (Bildhauer)|Georg Wolf]]. Wolfthorn wurde mit sechs Jahren [[Waise]]. Sie und ihre vier Geschwister wuchsen bei Verwandten auf. Die Sommer verbrachte sie in [[Ferch]] am [[Schwielowsee]] im Haus ihrer Cousine Olga Hempel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ostsee-Zeitung |url=https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/ribnitz-damgarten/ausstellung-gegen-das-vergessen-in-ahrenshoop-45YXZALUAPVY66QWPUJB4NFUCU.html |titel=Ausstellung gegen das Vergessen in Ahrenshoop |abruf=2024-12-29 |kommentar=Paywall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in [[Berlin]] und ab 1892 an der [[Paris]]er [[Académie Colarossi]] bei [[Gustave Courtois]] und [[Edmond Aman-Jean]]. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück und lebte von 1908 bis 1911 als „Malerin“ zunächst im großbürgerlichen Schöneberg Mietwohnhaus [[Bülowstraße]] 90, in welchem im Quergebäude sowie (später) zweitem Hof auch der renommierte Samuel Fischer Verlag seinen langjährigen Geschäftssitz hatte (Gebäude ist in „entstucktem“ Zustand weitgehend erhalten). Ab 1912 wohnte sie mit ihrer älteren Schwester, der Schriftstellerin [[Luise Wolf (Übersetzerin)|Luise Wolf]]&amp;lt;!--(nur die Malerin führte den Künstlernamen, die anderen Geschwister schrieben sich weiterhin Wolff bzw. wie Luise Wolf)--&amp;gt;, jahrzehntelang im heute nicht mehr existenten Haus [[Kurfürstenstraße (Berlin-Tiergarten)|Kurfürstenstraße]] 50. 1895 besuchte sie die von [[Curt Herrmann]] geleitete Zeichen- und Malschule für Damen. Im Jahr 1897 verbrachte sie den Sommer in der [[Künstlerkolonie Worpswede]], deren Atmosphäre sie aber nicht für sie einnahm. Die dort lebende Malerin [[Paula Modersohn-Becker]] nannte sie in ihrem Tagebuch abschätzig eine „Hosendame“.&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Engler: [https://www.welt.de/print/wams/hamburg/article118447742/Schwestern-zur-Sonne-zur-Freiheit.html &amp;#039;&amp;#039;Schwestern, zur Sonne, zur Freiheit!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bülowstr90 BAB-1908 ZLB-Band-III-S-3444f.jpg|mini|Julie Wolfthorn als „Malerin“ sowie ihre ältere Schwester, Luise Wolf als „Schriftstellerin“, jeweils als Mieterinnen im großbürgerlich ausgestatteten Mietwohnhaus der „Actiengesellschaft für Bauausführungen“, Bülowstraße 90 in Berlin-Schöneberg aufgeführt (von 1898 bis 1911), zudem noch ein Justizrat E. Wollf / Quelle: Berliner Adressbuch von 1908, Band III (Zentrale Landesbibliothek Berlin, ZLB online)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 wurde sie als eine von vier [[Frauen in der Kunst|kunstschaffenden Frauen]] Gründungsmitglied der [[Berliner Secession]], die sie zusammen mit [[Max Uth]], [[Hugo Lederer]] und anderen verließ, da sie sich benachteiligt fühlte. Ihrem Anliegen zwei Jahre später, dies rückgängig zu machen, wurde nicht entsprochen. Bis 1913 stellte sie regelmäßig in der Berliner Secession aus. 1898 war sie Mitglied des „[[Verein der Berliner Künstlerinnen|Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin]]“. Sie gehörte um die Jahrhundertwende zu den wenigen Frauen, die regelmäßig Aufträge des [[Jugendstil]]-Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend (Zeitschrift)|Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; erhielten, für das sie Illustrationen und Titelblätter (so etwa für die Nr. 36, III. Jahrgang vom 3. September 1898,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mtb|03|09|1898|7|Vom Zeitungstisch. Nr. 36 der „Jugend“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; siehe Abbildung rechts) erstellte. Im Jahre 1899 gehörte sie (neben [[Ephraim Moses Lilien]] oder [[Käthe Münzer]]) zu den etwa 50 Künstlerinnen und Künstlern, die in Berlin die genossenschaftlicher Organisation &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Placatausstellung G.m.b.H.&amp;#039;&amp;#039; gründeten, um ein „geschäftliches Unternehmen“ zu betreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|buz|13|04|1899|6|Kleine Mittheilungen|HERVORHEBUNG=Julie&amp;amp;#32;Wolfthorn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 heiratete Wolfthorn den Kunsthistoriker und -kritiker [[Rudolf Klein-Diepold]]. 1905 unterzeichnete Julie Wolfthorn mit über 200 Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung an der [[Universität der Künste Berlin|Preußischen Akademie der Künste]], die von dem Akademiedirektor [[Anton von Werner]] abgelehnt wurde. Künstlerinnen wurden zu dieser Zeit verächtlich als „[[Malweiber]]“ bezeichnet. 1906 findet sich ihr Name im Mitgliederverzeichnis des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]].&amp;lt;ref&amp;gt;s. &amp;#039;&amp;#039;Wolfthorn, Julie, Malerin, Berlin W., Kurfürstenstr. 50&amp;#039;&amp;#039;, Mitgliederverzeichnis im Katalog &amp;#039;&amp;#039;3. Deutsche Künstlerbund-Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;, Weimar 1906. (S.&amp;amp;nbsp;59) [https://archive.org/stream/3.DeutscheKuenstlerbundausstellung1906/1906-cr#page/n61/mode/2up online], abgerufen am 7. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr gründete sie mit [[Käthe Kollwitz]] die Ausstellungsgemeinschaft „Verbindung Bildender Künstlerinnen“. Im Jahre 1911 war sie Mitglied im [[Verein der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sti|00|00|1911|29|Verzeichnis der Ehrenmitglieder, der ordentlichen, der auswärtigen und der beitragenden Mitglieder|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1912 wurde sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt. 1913 war sie Gründungsmitglied und Teil des Vorstandes im [[Frauenkunstverband]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Aus Künstler- und Kunstvereinen |Sammelwerk=[[Die Werkstatt der Kunst]] |Band=12. Jahrgang |Nummer=Heft 38 |Verlag=Seemann |Ort=Leipzig |Datum=1913 |ISSN=2566-9575 |Seiten=527 |Online=[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/werkstatt_kunst1912_1913/0539/ Digitalisat] |Abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1927 trat sie dem [[Hiddensoer Künstlerinnenbund]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 in der [[Zeit des Nationalsozialismus|Frühzeit des Nationalsozialismus]] wurde der Hiddensoer Künstlerinnenbund aufgelöst. 1933 wurde sie als Jüdin mit [[Fanny Remak]], die nach England emigrierte, aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Sie blieb in Berlin und arbeitete mit dem [[Kulturbund Deutscher Juden]] zusammen, der 1941 verboten wurde. Die Mitarbeiter wurden verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem „68. Alterstransport“&amp;lt;!--((Irrtum, diesen Ort gab es zu dem Zeitpunkt nicht mehr: _aus dem Jüdischen Altersheim, einem Sammellager in der Berliner Gerlachstraße 19–21))--&amp;gt; in das von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] so genannte [[Ghetto Theresienstadt]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]]. Dort zeichnete sie, soweit ihr das unter den Umständen möglich war.&amp;lt;!--((der Rest ist Legende, da man nur ein einziges Porträt aus der Zeit kennt: weiter: das KZ-Leben, die Höfe und Straßen, die Häftlinge.))--&amp;gt; Sie überlebte hier zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Seit seiner Gründung 1998 beschäftigt sich der &amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn Freundeskreis&amp;#039;&amp;#039; mit Leben und Werk der Künstlerin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lostwomenart.de/julie-wolfthorn-freundeskreis/ |titel=Julie Wolfthorn Freundeskreis |sprache=de |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Julie Wolfthorn erinnert seit 2005 der Name einer neuen Straße am [[Berlin Nordbahnhof|Berliner Nordbahnhof]]. Eine Tafel am Platz des ehemaligen Luisen-Lyzeums in der [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Mitte/Spandauer Vorstadt#Denkmal 09080390 (Ziegelstraße 12, Schule)|Ziegelstraße 12]] nennt sie als prominente Schülerin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dieter-kloessing.com/berlin-mitte-ziegelstrasse.html |titel=Berlin-Mitte, Ziegelstrasse |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 wurden für sie und ihre Schwester [[Stolpersteine]] vor dem Haus Kurfürstenstraße 50  gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stolpersteine-berlin.de/de/kurfurstenstrasse/50/julie-wolfthorn |titel=Julie Wolfthorn {{!}} Stolpersteine in Berlin |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch vor ihrem Sommerhaus in [[Vitte (Insel Hiddensee)|Vitte]] auf der Insel [[Hiddensee]] gibt es seit 2011 einen Stolperstein für sie (siehe [[Liste der Stolpersteine in Insel Hiddensee]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.seebad-hiddensee.de/kultur/stolpersteine/ |titel=Stolpersteine - Seebad Hiddensee |datum=2024-01-23 |sprache=de |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Gedenktafel Ziegelstr 12 (Mitte) Erste städtische höhere Mädchenschule, Luisenschule.JPG|Gedenktafel am Haus Ziegelstraße 12, in [[Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
   Stolperstein Kurfürstenstr 50 (Tierg) Julie Wolfthorn.jpg|Stolperstein, Kurfürstenstraße 50, in [[Berlin-Tiergarten]]&lt;br /&gt;
   Hiddensee asv2022-08 img19 Vitte Stolperstein Wolfthorn.jpg|Stolperstein in Vitte, Insel Hiddensee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Julie Wolfthorn wurde vor allem durch ihre Porträtmalerei bekannt. Sie porträtierte [[Ida Dehmel]], [[Richard Dehmel]], [[Hedda Eulenberg]], [[Gerhart Hauptmann]] (im Doppelporträt mit seiner Frau Margarete), [[Gabriele Reuter]], die Familienmitglieder des schreibenden und übersetzenden Paares [[Hedwig Lachmann]] und [[Gustav Landauer]], die Familie des Architekten [[Hermann Muthesius]], die Ärzte [[Salomon Neumann]] und [[Carl Ludwig Schleich]], die Opernsängerin [[Irmgard Scheffner]], viele Schauspielerinnen wie [[Tilla Durieux]] oder [[Carola Neher]] – und andere berühmte Zeitgenossen, vorwiegend aus der Berliner Gesellschaft, darunter besonders viele engagierte Frauen. Ihr weiterer Schwerpunkt war die [[Landschaftsmalerei]], die sie oft mit Menschen darin verband (u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;Abend in der Mark&amp;#039;&amp;#039;, gezeigt 1904 auf der Münchner Jahresausstellung im [[Glaspalast (München)|Glaspalast]],&amp;lt;ref&amp;gt;s. Abb. in: &amp;#039;&amp;#039;Neunter Band Freie Kunst, der „Kunst für Alle“, XIX. Jahrgang&amp;#039;&amp;#039;, S&amp;amp;nbsp;572, {{archive.org |diekunstmonatshe09mnuoft |Blatt=572}} &amp;lt;!-- search/Abend+in+der+Mark --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Mädchen im Walde&amp;#039;&amp;#039;, angekauft von der [[Kunsthalle zu Kiel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museen-sh.de/Objekt/DE-MUS-076017/lido/348 &amp;#039;&amp;#039;Mädchen im Walde&amp;#039;&amp;#039;.] museen-sh.de; abgerufen am 30. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein besonderer poetischer Reiz steckt in den Phantasiebildern der Berlinerin Julie Wolfthorn; ja man muß constatieren, diese Berlinerin besitzt sogar einen feinen decorativen Geschmack.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Rezension einer Ausstellung im [[Salon Pisko]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse|Neuen Freien Presse]]&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Januar 1902&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|21|01|1902|7|„Acht Künstlerinnen und ihre Gäste“|HERVORHEBUNG=Julie&amp;amp;#32;Wolfthorn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Julie Wolfthorn - Jugend Nr. 36, September 1898.jpg|Titelbild des Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Jugend (Zeitschrift)|Jugend]]&amp;#039;&amp;#039; (1898)&lt;br /&gt;
 Julie Wolfthorn Mädchen mit blaugrünen Augen.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit blaugrünen Augen&amp;#039;&amp;#039; (1899), Sammlung Jack Daulton, Los Altos Hills, Kalifornien&lt;br /&gt;
 HE Porträt Wolfthorn 300.png|&amp;#039;&amp;#039;Porträt von [[Hedda Eulenberg]]&amp;#039;&amp;#039; (1901)&lt;br /&gt;
 Julie Wolfthorn - Portrait of a Sculptor.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Porträt des Bildhauers [[Georg Wolf (Bildhauer)|Georg Wolf]]&amp;#039;&amp;#039; (1905)&lt;br /&gt;
 Julie Wolfthorn, Carola Neher 1929.jpg|Carola Neher in dem Theaterstück von [[Noël Coward]] &amp;#039;&amp;#039;Gefallene Engel&amp;#039;&amp;#039; (1929)&lt;br /&gt;
 Julie Wolfthorn - Portrait der Marta Baedeker, c. 1929.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Porträt der [[Marta Baedeker]]&amp;#039;&amp;#039; (um 1929)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Sonderausstellung&amp;#039;&amp;#039; zu Julie Wolfthorn durch den &amp;#039;&amp;#039;Freundeskreis Julie Wolfthorn&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der Ausstellung „Berliner Secession“ in der Thiede Villa (vormals Hamspohn) am Wannsee&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein bisschen Erfrischung - In der Villa Hamspohn wird die Malerin Julie Wolfthorn wiederentdeckt&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Märkische Allgemeine]], 20. Mai 2007, print&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/was-machen-wir-heute-zwei-villen-am-wannsee-besuchen/971722.html &amp;#039;&amp;#039;Zwei Villen am Wannsee besuchen&amp;#039;&amp;#039;], tagesspiegel.de, abgerufen am 26. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;„Meine Bilder sind wie meine Kinder“&amp;#039;&amp;#039;, erste Einzelausstellung der Nachkriegszeit zu Julie Wolfthorn, Internationale Fredener Musiktage&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;„Mit Pinsel und Palette die Welt erobern“&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung über ihr Werk im Barkenhoff – früherer Wohnsitz von [[Heinrich Vogeler]], Worpswede&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Galerie &amp;quot;DER PANTHER&amp;quot;-fine art |url=https://galerie-der-panther.de/2013/06/10/julie-wolfthorn-mit-pinsel-und-palette-die-welt-erobern/ |titel=Julie Wolfthorn – Mit Pinsel und Palette die Welt erobern |datum=2013-06-10 |sprache=de |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015/16: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinnen der Moderne – Magda Langenstraß-Uhlig und ihre Zeit&amp;#039;&amp;#039;, [[Potsdam-Museum]], Potsdam&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.potsdam-museum.de/de/kuenstlerinnen-der-moderne-magda-langenstrass-uhlig-und-ihre-zeit |titel=Künstlerinnen der Moderne - Magda Langenstraß-Uhlig und Ihre Zeit&amp;quot; {{!}} Potsdam Museum |sprache=de |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015/16: &amp;#039;&amp;#039;Frauen der Secession II&amp;#039;&amp;#039;, [[Liebermann-Villa]], Berlin&lt;br /&gt;
* 2015/16: &amp;#039;&amp;#039;Zeitenwende&amp;#039;&amp;#039;, [[Bröhan-Museum]], Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-woche.de/charlottenburg/kultur/secession-wie-man-sie-noch-nicht-sah-ausstellung-zeitenwende-im-broehan-museum-d89746.html &amp;#039;&amp;#039;Secession wie man sie noch nicht sah: Ausstellung „Zeitenwende“ im Bröhan-Museum&amp;#039;&amp;#039;.] berliner-woche.de; abgerufen am 8. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;Einfühlung und Abstraktion. Die Moderne der Frauen in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunsthalle Bielefeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.portalkunstgeschichte.de/meldung/einfuehlung_und_abstraktion__die_moderne_der_frauen_in_deutschland__kunsthalle_bielefeld__bis_28__februar_2016-7168.html |titel=:: Portal Kunstgeschichte – Das Informationsportal für Kunsthistoriker im deutschsprachigen Raum |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn – Der Mythos von Ferch – das Paradies auf Erden&amp;#039;&amp;#039;, [[Museum der Havelländischen Malerkolonie]], [[Ferch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://havellaendische-malerkolonie.de/austellungen/julie-wolfthorn/ |titel=Julie Wolfthorn - Der Mythos von Ferch - Havelländische Malerkolonie |sprache=de |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: &amp;#039;&amp;#039;„Malweiber“ aus Schwaan&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunstmuseum Schwaan]], [[Schwaan]], 1. Oktober bis 13. November 2016&lt;br /&gt;
* 2024: &amp;#039;&amp;#039;Vergessen Sie uns nicht - Julie Wolfthorn zurück in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellung zum 160. Geburts- und 80. Todesjahr von Julie Wolfthorn, [[Verein der Berliner Künstlerinnen|Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V.]], Berlin, 12. April 2024 bis 26. Mai 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=KUNSTLEBEN BERLIN |url=https://www.kunstleben-berlin.de/vergessen-sie-uns-nicht-julie-wolfthorn-zurueck-in-berlin/ |titel=Vergessen Sie uns nicht – Julie Wolfthorn zurück in Berlin |werk=Kunstleben Berlin - das Kunstmagazin |datum=2024-04-08 |sprache=de |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katja Behling: &amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn 1864–1944&amp;#039;&amp;#039;. In: Dies. und Anke Manigold: &amp;#039;&amp;#039;Die Malweiber. Unerschrockene Künstlerinnen um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Insel 2013, ISBN 978-3-458-35925-8, S. 76–79.&lt;br /&gt;
* [[Gerda Breuer]], Julia Meer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Women in Graphic Design / 1890–2012 Frauen und Grafik-Design.&amp;#039;&amp;#039; Jovis, Berlin 2012, ISBN 978-3-86859-153-8.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerda Breuer&lt;br /&gt;
   |Titel=Her Stories in Graphic Design. Dialoge, Kontinuitäten, Selbstermächtigungen. Grafikdesignerinnen 1880 bis heute.&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Jovis]] Verlag GmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2023&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86859-773-8&lt;br /&gt;
   |Seiten=339}}&lt;br /&gt;
* Heike Carstensen: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk der Malerin und Graphikerin Julie Wolfthorn (1864–1944). Rekonstruktion eines Künstlerinnenlebens.&amp;#039;&amp;#039; Tectum Verlag, Marburg 2011, ISBN 978-3-8288-2728-8.&lt;br /&gt;
* Heike Carstensen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn. Der Mythos von Ferch – das Paradies auf Erden.&amp;#039;&amp;#039; Förderverein Havelländische Malerkolonie e.&amp;amp;nbsp;V., Schwielowsee 2016.&lt;br /&gt;
* Heike Carstensen: &amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn. Mit Pinsel und Palette bewaffnet will ich mir die Welt erobern&amp;#039;&amp;#039;. Hentrich &amp;amp; Hentrich Verlag, Berlin Leipzig 2020 (Jüdische Miniaturen; 228), ISBN 978-3-95565-289-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jutta Götzmann]], Anna Havemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinnen der Moderne: Magda Langenstraß-Uhlig und ihre Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag Berlin, 2015, ISBN 978-3-86732-227-0 ([https://books.google.de/books?id=94nZCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA142#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]).&lt;br /&gt;
* Alexandra Koronkai-Kiss: &amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Tobias Hoffmann (Kunsthistoriker)|Tobias Hoffmann]] / Anna Grosskopf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ansehen! Kunst und Design von Frauen 1880–1940&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 2022 (Veröffentlichungen des Bröhan-Museums; 43), ISBN 978-3-7774-4009-5, S. 60–67.&lt;br /&gt;
* Beate Spitzmüller: &amp;#039;&amp;#039;Julie Wolfthorn&amp;#039;&amp;#039;. In: Britta Jürgs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denn da ist nichts mehr, wie es die Natur gewollt. Portraits von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen um 1900.&amp;#039;&amp;#039; AvivA Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-932338-13-8, S. 248–259.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Um uns ist ein Schöpfungstag“. Von der Künstlerkolonie bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Kunstmuseum Ahrenshoop]]. Ahrenshoop 2013, ISBN 978-3-9816136-1-2, S. 106f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.julie-wolfthorn.de/julie-wolfthorn/ Biografie auf julie-wolfthorn.de (Heike Carstensen)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=pVxo7kB1zgg Julie Wolfthorn: Die vergessene deutsch-jüdische Malerin der Berliner Moderne | Kunst &amp;amp; Geschichte] (Draw my Business GmbH. Kurze Darstellung von Leben und Werk.)&lt;br /&gt;
* [https://www.artnet.de/K%C3%BCnstler/julie-wolfthorn/auktionsresultate Julie Wolfthorn] auf [[artnet]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ghetto-theresienstadt.de/pages/w/wolfthornj.htm &amp;#039;&amp;#039;Wolfthorn (Wolff-Thorn), Julie&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Theresienstadt Lexikon.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://verlorene-generation.com/kuenstler/julie-wolfthorn/ Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012920224|LCCN=no2011195738|VIAF=96245384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolfthorn, Julie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Secession]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Mecklenburg-Vorpommern ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolfthorn, Julie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wolf-Thorn, Julie; Wolf, Julie; Wolff, Julie&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Toruń|Thorn]], Westpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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