<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Josef_Kentenich</id>
	<title>Josef Kentenich - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Josef_Kentenich"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Josef_Kentenich&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-06T19:33:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Josef_Kentenich&amp;diff=8296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: Änderung 258376489 von ~2025-28353-2 rückgängig gemacht; Beleg?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Josef_Kentenich&amp;diff=8296&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-28T22:02:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/258376489&quot; title=&quot;Spezial:Diff/258376489&quot;&gt;258376489&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-28353-2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-28353-2&quot;&gt;~2025-28353-2&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Beleg?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kentenich sonrisa.jpg|mini|hochkant|Josef Kentenich (1956)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef (Joseph) Kentenich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;verborgene-jahre-s21&amp;quot;&amp;gt;Dorothea M. Schlickmann: &amp;#039;&amp;#039;Die verborgenen Jahre.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1885]] in [[Gymnich]] bei [[Köln]]; † [[15. September]] [[1968]] in [[Schönstatt (Vallendar)|Schönstatt]]) war [[Pater]] in der Gesellschaft der [[Pallottiner]], einer [[Gesellschaft apostolischen Lebens]], und Gründer der internationalen [[Schönstattbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus Kentenich.jpg|mini|Geburtshaus in Gymnich]]&lt;br /&gt;
Kentenich wurde in Gymnich bei Köln als uneheliches Kind von Katharina Kentenich und Matthias Josef Köp aus [[Eggersheim]] geboren und auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Peter Josef&amp;#039;&amp;#039; getauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothea M. Schlickmann: &amp;#039;&amp;#039;Die verborgenen Jahre.&amp;#039;&amp;#039; S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 23. September 1899 bis 1904 besuchte er das Pallottiner-Gymnasium in [[Koblenz-Ehrenbreitstein]]. Nach dem zweijährigen [[Noviziat]] vom 24.&amp;amp;nbsp;September 1904 bis 1906 studierte er von 1906 bis 1911 im Missionshaus der Pallottiner in [[Limburg a. d. Lahn]] [[katholische Theologie]]. Am 8. Juli 1910 empfing er in Limburg die [[Priesterweihe]]. Am 18.&amp;amp;nbsp;September 1911 wurde er Lehrer in Ehrenbreitstein. Von 1912 bis 1919 wirkte er als [[Spiritual]] (geistlicher Begleiter) am Studienkolleg der Pallottiner in [[Vallendar]] am Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathias Köp,&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtenbuch Standesamt Binsfeld Nr. 41/1841.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Vater von Joseph Kentenich, wurde am 9. Dezember 1847 in [[Eggersheim]] im Haus Bachstraße&amp;amp;nbsp;9 geboren. Er starb am 19. März 1931&amp;lt;ref&amp;gt;Sterbebuch Standesamt Binsfeld Nr. 10/1931.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Haus Kurfürstenstraße&amp;amp;nbsp;7. Köp hatte nie geheiratet und starb ledig. Nach dem Lagerbuch zum Friedhof starb er an Altersschwäche und wurde in Grab Nr. 119 beerdigt. Das Grab wurde in den 1970er Jahren eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köp war Verwalter auf dem Heuserhof im damaligen [[Alt-Oberbolheim]]. Dort hatte er auch die Mutter von Josef Kentenich, Katharina Kentenich, kennengelernt. Unbelegt ist, dass Josef Kentenich seinen Vater 1910 in Eggersheim besucht hat, und zwar ohne seine Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung Schönstatts ===&lt;br /&gt;
Am 19. April 1914 gründete Peter Josef Kentenich in Vallendar zusammen mit einigen der ihm anvertrauten Studenten eine [[Marianische Kongregation]], aus der später das [[Schönstattbewegung|Schönstattwerk]] hervorging. Der 18. Oktober 1914 gilt als Gründungstag, an dem er in der Michaelskapelle einen Vortrag vor seinen Studenten hielt und mit ihnen ein „[[Liebesbündnis]]“ schloss. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] erweiterte sich die junge Schönstattbewegung um Mitglieder außerhalb des Vallendarer Kollegs. Im Jahr 1919 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Apostolische Bund&amp;#039;&amp;#039; und 1920 die &amp;#039;&amp;#039;Apostolische Liga&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Der &amp;#039;&amp;#039;Apostolische Bund&amp;#039;&amp;#039; war ein Sammelbecken für Menschen – ob Schüler, Theologiestudenten, Priester, Frauen, Männer, Akademiker, Lehrer oder wer auch immer –, die sich von Schönstatt aus zum apostolischen Engagement motivieren und befähigen lassen wollten. Am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 1920 wurden die ersten Frauen offiziell in den &amp;#039;&amp;#039;Apostolischen Bund&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. Aus diesem Bund heraus bildeten sich verschiedene neue Gemeinschaften. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1926 gründete Kentenich die [[Schönstätter Marienschwestern]] als erstes [[Säkularinstitut]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Pater Josef Kentenich Erinnerungstafel in Koblenz.jpg|mini|hochkant|Erinnerungstafel in Koblenz]]&lt;br /&gt;
Bis 1951 gehörte Kentenich der Hausgemeinschaft des 1928 errichteten Bundesheims (heute Pallotti-Haus) an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kentenich, Pater Joseph – Josef-Kentenich-Institut&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef Kentenich Dachau Arolsen Archives DocID10128542.jpg|mini|hochkant|Registrierungskarte von Josef Kentenich als Gefangener im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
1936 ermöglichte Kentenich dem Chirurgen und Frauenarzt [[Paul Bosse]] die Gründung einer Privatklinik, indem er Schönstätter Marienschwestern nach Wittenberg schickte, die Einzigen, die es wagten, den „jüdisch versippten“ und 1933 gekündigten Chefarzt zu unterstützen. Seiner evangelischen, zur „Jüdin“ gemachten, später im KZ ermordeten Frau standen sie tapfer bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Stummeyer, Ute Stummeyer: &amp;#039;&amp;#039;Paul Bosse. Seine Klinik in Wittenberg. Unerwünschte Wahrheitssuche&amp;#039;&amp;#039;. Darin das Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Die standhaften Marienschwestern und die Bosse-Klinik.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;140–166.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von Kentenichs strikt ablehnender Haltung dem [[Nationalsozialismus]] gegenüber wurde er am 20.&amp;amp;nbsp;September 1941 in Koblenz von der [[Gestapo]] verhaftet. Am 13.&amp;amp;nbsp;März 1942 wurde er in das [[Konzentrationslager Dachau]] überstellt, wo er bis zum 6.&amp;amp;nbsp;April 1945 inhaftiert war. Am 16.&amp;amp;nbsp;Juli 1942 gründete er im KZ zwei Schönstattgemeinschaften: das &amp;#039;&amp;#039;Schönstatt-Institut Marienbrüder&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;brud&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schoenstatt-marienbrueder.de/de/geschichte |titel=Geschichte |werk=schoenstatt-marienbrueder.de |abruf=2020-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das &amp;#039;&amp;#039;Institut der Schönstattfamilien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fam&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://if-schoenstatt.org/de/unser-institut/ |titel=Unser Instituto. Die Vision |sprache=de es pt cs en pl |abruf=2021-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1945 gründete Kentenich den [[Schönstatt-Institut Diözesanpriester|Verband der Diözesanpriester]] und am 2.&amp;amp;nbsp;Februar 1946 das Institut der Frauen von Schönstatt. Am 16.&amp;amp;nbsp;November 1945 begann er Auslandsreisen in die [[Schweiz]], nach [[Italien]], [[Lateinamerika]], [[Südafrika]] und in die [[Vereinigte Staaten|USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1948 das Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern kirchenrechtlich von Rom anerkannt worden war, erfolgte im Februar 1949&amp;lt;ref&amp;gt;{{Schönstatt-Lexikon |Autor=Joachim Schmiedl |Titel=Stein, Bernhard |ID=3828}}&amp;lt;/ref&amp;gt; überraschend eine diözesane [[Visitation]] Schönstatts und der Schwesterngemeinschaft durch den Trierer Weihbischof [[Bernhard Stein]]. Pater Kentenich, der sich im Ausland aufhielt, nahm zu dem Visitationsbericht offen Stellung (Brief vom 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1949: „Epistola perlonga“) und wollte dadurch eine genauere Auseinandersetzung mit seinem pastoralen Anliegen herbeiführen, das eine „organische Verbindung von natürlicher und übernatürlicher Lebensgestaltung“ beinhaltete. Dies wurde kirchlicherseits als Provokation empfunden und führte zu einer Anklage beim [[Dikasterium für die Glaubenslehre|Heiligen Offizium]],&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothea M. Schlickmann: &amp;#039;&amp;#039;Josef Kentenich.&amp;#039;&amp;#039; S. 245 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; die eine päpstliche Visitation durch den an der [[Päpstliche Universität Gregoriana|Päpstlichen Universität Gregoriana]] lehrenden [[Jesuit]]en [[Sebastian Tromp]] nach sich zog. Im Anschluss wurde Kentenich durch ein Dekret des päpstlichen Visitators am 30. September 1951 aus Europa verbannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Schönstatt-Lexikon |Autor=Joachim Schmiedl |Titel=Schönstatt, Geschichte |ID=3784}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere einschränkende Dekrete folgten, ohne dass ihm Hintergründe für diese Maßnahmen mitgeteilt wurden. Kentenichs Hoffnung auf allseitige Aufarbeitung der sich häufenden Verdächtigungen wurde nicht erfüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen in Dorothea M. Schlickmann: &amp;#039;&amp;#039;Josef Kentenich.&amp;#039;&amp;#039; S. 226–265, 276ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Öffnung der Archive aus der Zeit Pius’ XII. Anfang Juli 2020 wurde öffentlich bekannt, dass die Gründe für Kentenichs Verbannung nicht allein theologische Differenzen waren, sondern das Heilige Offizium auf diese Weise den systematischen [[Machtmissbrauch]] gegenüber den Schönstatter Marienschwestern maßregelte, der nach Darstellung der Tromp-Biographin und Kirchenhistorikerin [[Alexandra von Teuffenbach]] auch [[Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen|sexuellen Missbrauch]] einschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/exklusiv-dokumente-bezichtigen-pater-kentenich-des-sexuellen-missbrauchs;art4874,209741 |titel=Exklusiv: Dokumente bezichtigen Pater Kentenich des sexuellen Missbrauchs |werk=[[Die Tagespost|die-tagespost.de]] |datum=2020-07-01 |abruf=2020-07-01}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/26097-missbrauchsverdacht-gegen-kentenich-die-wahrheit-muss-ans-licht |titel=Missbrauchsverdacht gegen Kentenich: „Die Wahrheit muss ans Licht“ |werk=[[katholisch.de]] |datum=2020-07-08 |abruf=2020-07-10 |kommentar=Interview mit Alexandra von Teuffenbach}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Generalpräsidium des internationalen Schönstattwerkes wies den Missbrauchsvorwurf zunächst noch „mit Entschiedenheit“ zurück,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schoenstatt.de/de/news/4927/112/Stellungnahme-zu-Missbrauchsvorwuerfen-gegen-P-Josef-Kentenich.htm |titel=Schönstatt – Stellungnahme zu Missbrauchsvorwürfen gegen P. Josef Kentenich |werk=schoenstatt.de |datum= |abruf=2020-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; während Teuffenbach an ihrer auf Archivfunden basierenden Darstellung festhielt, die sie veröffentlicht habe, um „die Biografie des Gründers, dessen Kult das Schönstattwerk betreibt, um einige Elemente zu ergänzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/26080-historikerin-haelt-an-missbrauchsverdacht-gegen-kentenich-fest |titel=Historikerin hält an Missbrauchsverdacht gegen Kentenich fest |werk=katholisch.de |datum=2020-07-06 |abruf=2020-10-26 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Exilzeit verbrachte Kentenich ab dem 21. Juni 1952 in [[Milwaukee]] in den USA als Seelsorger für Deutsche und befolgte alle gegen ihn verhängten Auflagen. Im September 1965 erhielt er ein (anonymes) Telegramm mit einer Einladung in das Generalat der Pallottiner in Rom, wo er am 17.&amp;amp;nbsp;September 1965 eintraf. Infolge der Trennung der Schönstattbewegung von den Pallottinern bat Kentenich um Aufnahme in den Diözesanklerus der Diözese Münster. Am 16.&amp;amp;nbsp;November 1965 wurde er von Bischof [[Joseph Höffner]] in die Diözese Münster inkardiniert. Im Dezember empfing [[Papst]] [[Paul VI.]] Kentenich in einer Audienz. Am Heiligen Abend 1965 kehrte er – über achtzigjährig – nach Schönstatt zurück, wo er sich noch drei Jahre lang der Leitung seines weltweiten Werkes widmete. Der Interpretation der Schönstattanhänger, die Rückkehr nach Deutschland sei aufgrund einer Rehabilitierung erfolgt, wurde im Zuge der Aufarbeitung seines Falls Anfang der 2020er Jahre widersprochen. Entgegen späteren Darstellungen wurde seine Verbannung niemals offiziell aufgehoben. Der damalige Kardinal [[Joseph Ratzinger]] schrieb am 2. April 1982: „In der Sitzung des Hl. Offiziums vom 29. Oktober 1965 wurde keine der früheren Entscheidungen des Heiligen Offiziums, die die Lehre, Tätigkeit und Person Kentenichs betreffen, annulliert. Man bestand lediglich nicht darauf, dass Kentenich, der ohne Erlaubnis der Kongregation, sondern aufgrund eines fehlinterpretierten Telegramms von den USA nach Rom gekommen war, wieder dorthin zurückkehren müsse.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alexandra von Teuffenbach]] |Titel=Ratzinger: Kentenich wurde nicht rehabilitiert |Sammelwerk=Die Tagespost |Nummer=32 |Datum=2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;September 1968, dem [[Gedächtnis der Schmerzen Mariens|Fest der Sieben Schmerzen Mariens]], feierte Pater Kentenich zum ersten und zugleich letzten Mal die [[heilige Messe]] in der neu erbauten [[Anbetungskirche (Schönstatt)|Dreifaltigkeitskirche]] auf [[Berg Schönstatt]] und verstarb unmittelbar nach der Messe völlig überraschend in der [[Sakristei]] der Kirche. Diese ehemalige Sakristei ist heute die Grabkapelle von Pater Kentenich. Sein [[Sarkophag]] trägt die [[latein]]ische Inschrift {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;Dilexit Ecclesiam&amp;#039;&amp;#039;}} („Er liebte die Kirche“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Josef Kentenich verstand sich als [[Pädagoge]] und hat sein pädagogisches Tun auch in hohem Grad reflektiert. Die Schönstatt-Bewegung wollte er nicht nur als spirituelle und apostolische, sondern auch als pädagogische Bewegung verstanden wissen. Die von ihm entwickelte [[Kentenich-Pädagogik]] entsprang seinem Menschen-, Gemeinschafts- und Gottesbild. Sie zielt auf die Freiheit und Vollentfaltung des Menschen (Idealpädagogik). Sie hat die geistige und seelische Bindungsfähigkeit und Bindungsfülle des Menschen im Blick (Bindungspädagogik). Durchgehend vertritt Kentenich ein Gottesbild, wonach Gott der Erzieher des Menschen ist. Auch sein Marienbild ist davon geprägt. Maria ist die Erzieherin schlechthin (Bündnispädagogik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwurf von Regelverstößen und Übergriffen ==&lt;br /&gt;
Die Kirchenhistorikerin [[Alexandra von Teuffenbach]] veröffentlichte im Herbst 2020 Dokumente aus dem Limburger [[Ordensprovinz|Provinzarchiv]] der Pallottiner; in einer zweiten Veröffentlichung sollten vatikanische Akten zur Visitation Tromps folgen. Die Unterlagen waren bisher nicht öffentlich zugänglich, aber sehr wohl intern bekannt. Von Teuffenbach legt dabei den Schwerpunkt auf die teilweise unter Eid gemachten Aussagen von betroffenen Frauen. Kentenich werden zahlreiche Regelverstöße vorgeworfen, wie Machtmissbrauch, unzulässige [[Beichte|Beichtpraktiken]] und körperliche Berührungen. Sie warf Kentenich sexuell-körperlichen Missbrauch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Pitz |url=https://www.katholisch.de/artikel/34136-historikerin-ueber-kentenich-es-ist-noch-lange-nicht-alles-bekannt |titel=Historikerin über Kentenich: „Es ist noch lange nicht alles bekannt“ |werk=katholisch.de |datum=2022-05-04 |kommentar=Interview mit Alexandra von Teuffenbach |abruf=2022-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; vor. Mehrere Schwestern hätten beschrieben, wie unpassend und unangenehm ihnen die körperliche Nähe schien, die Kentenich wiederholt suchte. Mit dem Zwang, dass Schwestern ihren Beichtvater nicht selbst wählen konnten, sondern bei ihm beichten mussten, verstieß er gegen das kirchenrechtliche Verbot der Vermischung von Leitungsgewalt und Beichte. Über Bischöfe, Ordensobere und externe Priester äußerte sich Kentenich den Dokumenten zufolge abfällig; wer Kentenichs Machtanspruch als „Vater“ und den um ihn getriebenen Personenkult in Frage gestellt habe, sei isoliert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/27353-kentenich-und-seine-schwestern-vater-darf-das |titel=Aussagen von Betroffenen und Zeugen belasten Schönstatt-Gründer schwer. Kentenich und seine Schwestern: „Vater darf das“ |werk=katholisch.de |datum=2020-10-26 |abruf=2020-10-26}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/themen/sexueller-missbrauch/2020-10-26/machtmissbrauch-und-manipulation-neue-dokumente-zu-schoenstatt-gruender-kentenich-veroeffentlicht |titel=Neue Dokumente zu Schönstatt-Gründer Kentenich veröffentlicht: Machtmissbrauch und Manipulation |werk=domradio.de |datum=2020-10-26 |abruf=2020-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reaktionen seitens der Schönstattbewegung auf diese Veröffentlichungen sind uneinheitlich. Die Leitung der Schönstätter Marienschwestern nannte die Dokumentation „offensichtlich einseitig“ und forderte am 28. Oktober 2020, die Glaubhaftigkeit der Aussagen und die dahinter liegenden Motive umfassend zu untersuchen. Von Teuffenbach verwies darauf, dass „das Archiv der Marienschwestern für alle, besonders aber für wissenschaftliche Forschung verschlossen“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/27465-teuffenbach-widerspricht-schoenstatt-dokumentation-nicht-einseitig |titel=Teuffenbach widerspricht Schönstatt: Dokumentation nicht „einseitig“ |werk=katholisch.de |datum=2020-11-02 |abruf=2020-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu den Marienschwestern erklärte der Vorsitzende des Generalpräsidiums von &amp;#039;&amp;#039;Schönstatt International&amp;#039;&amp;#039;, Pater Juan-Pablo Catoggio, am 30. Oktober 2020 in einem Schreiben an alle Mitglieder, die Zeugnisse aus dem Seligsprechungsprozess seien bisher nur den verantwortlichen Personen bekannt gewesen und daher für die Schönstatt-Bewegung „neu und schockierend“. Die Bewegung habe keine Angst vor der Wahrheit und werde sich einer gründlichen historischen Aufarbeitung der Vorwürfe gegen Kentenich stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/27435-schoenstatt-generalpraesidium-wir-haben-keine-angst-vor-der-wahrheit |titel=Schönstatt-Generalpräsidium: „Wir haben keine Angst vor der Wahrheit“ |werk=katholisch.de |datum=2020-10-26 |abruf=2020-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Säkularinstitut der [[Schönstätter Marienschwestern]] verwahrte sich gegen eine „Vorverurteilung“ Kentenichs und versuchte, die Buchveröffentlichung Teuffenbachs mit juristischen Mitteln zu unterbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Aleja Slaughter, Bernd Biberger |url=https://www.schoenstatt.de/de/news/5163/112/Rechtliche-Schritte-gegen-die-Buchveroeffentlichung-von-Dr-Alexandra-von-Teuffenbach.htm |titel=Rechtliche Schritte gegen die Buchveröffentlichung von Dr. Alexandra von Teuffenbach |werk=schoenstatt.de |datum=2021-03-06 |abruf=2021-03-24}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/themen/glaube/2021-03-07/schoenstatt-bewegung-kommt-nicht-zur-ruhe-kritisches-buch-ueber-kentenich-beschaeftigt-die-justiz?_gb_c=2D7968F29CCD4CAB82F4E7978BF34EB3&amp;amp;gb_clk=9-20210307193418-18410012-0-48872 |titel=Kritisches Buch über Kentenich beschäftigt die Justiz: Schönstatt-Bewegung kommt nicht zur Ruhe |werk=domradio.de |datum=2021-03-07 |abruf=2021-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bistum Trier, in dem der Gründungsort und das heutige Zentrum der Schönstatt-Bewegung in Vallendar liegt, berief im März 2021 eine Expertengruppe ein, die den durch die Archivfunde Teuffenbachs offengelegten Vorwürfen geistlichen, emotionalen und körperlich-sexuellen Missbrauchs nachgehen solle; dabei sollte auch bis dahin nicht zugängliches Archivmaterial berücksichtigt werden. Der Kommission gehörten Wissenschaftler (Kirchenhistoriker, Pastoraltheologen, Religionspädagogen) sowie Vertreter der Pallottiner und der Schönstatt-Bewegung an, nicht jedoch Alexandra von Teuffenbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/28092-causa-kentenich-bischof-setzt-experten-statt-historikerkommission-ein |titel=Causa Kentenich: Bischof setzt Experten statt Historikerkommission ein |werk=katholisch.de |datum=2021-03-05 |abruf=2020-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersucht werden sollten auch Vorwürfe, die sich auf Vorfälle in Kentenichs Zeit in Milwaukee beziehen. Dort soll er einen Mann zwischen 1958 und 1962 sexuell missbraucht haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Milwaukee&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/29187-kentenich-historikerin-fordert-von-bistum-trier-umfassende-aufklaerung |titel=Kentenich: Historikerin fordert von Bistum Trier umfassende Aufklärung |werk=katholisch.de |datum=2021-03-23 |abruf=2021-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorwürfe seien der [[Erzbistum Milwaukee|Erzdiözese Milwaukee]] ab 1994 bekannt gewesen und auch untersucht worden, erklärte der Trierer Bischof [[Stephan Ackermann]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Milwaukee&amp;quot; /&amp;gt; Das dortige [[Kirchengericht#Römisch-katholische Kirche|kirchliche Gericht]] habe damals keinen Anlass gesehen, die Sache weiter zu verfolgen. Das Bistum Trier habe die Gerichtsunterlagen im Rahmen des Seligsprechungsverfahrens erhalten und als „stimmig“ erachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Milwaukee&amp;quot; /&amp;gt; Der Fall müsse jetzt noch einmal neu bewertet werden, um zu prüfen, „ob die damalige Untersuchung auch nach heutigen Kriterien als ausreichend betrachtet werden kann, oder ob Aspekte unberücksichtigt geblieben sind, die für eine abschließende Bewertung unbedingt noch mit einbezogen werden müssen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/29023-ackermann-neuer-missbrauchsvorwurf-gegen-kentenich-wird-untersucht |titel=Ackermann: Neuer Missbrauchsvorwurf gegen Kentenich wird untersucht |werk=katholisch.de |datum=2021-03-10 |abruf=2020-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beendigung des bischöflichen [[Seligsprechung]]sverfahrens im Frühjahr 2022 zog sich das Bistum Trier schließlich ganz aus der Kentenich-Forschung zurück und verzichtete auf die Einsetzung einer weiteren Historikerkommission, wie sie die Seligsprechungsregularien vorsehen, da die weitere Forschung nicht kirchlich bestimmt sein dürfe und sonst als interessengeleitet wahrgenommen werden könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schluss&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schoenstatt.org/de/kentenich-de/2022/05/seligsprechungsverfahren-fuer-pater-kentenich-ausgesetzt/ |titel=Seligsprechungsverfahren für Pater Kentenich ausgesetzt |werk=schoenstatt.org |datum=2022-05-03 |sprache=de |abruf=2022-08-12 |kommentar=Mit Stellungnahmen von Bf. Ackermann und Schönstatt Generalpräsidium}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechungsverfahren ==&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1975 wurde in [[Bistum Trier|Trier]] der Seligsprechungsprozess für Josef Kentenich eröffnet. Von 1996 bis 2016 war der [[Schönstatt-Patres|Schönstatt-Pater]] Ángel Lorenzo Strada [[Postulator]] im Seligsprechungsverfahren Kentenichs. Der 1939 geborene Argentinier hatte ihn noch persönlich kennengelernt. Bereits 2016 hatte er in einem Interview eingeräumt, für den Seligsprechungsprozess müsste „auf ein Bild unseres Gründers, wo alles vollkommen ist, wo von Anfang an Heiligkeit da war“, verzichtet werden: „Dieser Kentenich hat nicht existiert.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/26188-ehemaliger-kentenich-postulator-es-gab-kein-rehabilitierungs-dekret |titel=Ehemaliger Kentenich-Postulator: Es gab kein Rehabilitierungs-Dekret |werk=katholisch.de |datum=2020-07-15 |abruf=2020-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stradas Nachfolger wurde der Chilene Eduardo Aguirre Cancino, der ebenfalls zu den Schönstatt-Patres gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Juan Pablo Catoggio |url=https://www.schoenstatt.org/de/kentenich-de/2016/12/p-eduardo-aguirre-neuer-postulator-des-seligsprechungsprozesses-von-pater-josef-kentenich/ |titel=P. Eduardo Aguirre neuer Postulator des Seligsprechungsprozesses von Pater Josef Kentenich |hrsg=Schönstattbewegung |datum=2016-12-12 |abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2022 teilte das Bistum Trier mit, dass Bischof Ackermann wegen der Anschuldigungen, die noch nicht entkräftet werden konnten, das Seligsprechungsverfahren ausgesetzt habe; das Bistum werde das Verfahren nicht aktiv fortführen. Nötig sei zunächst eine vertiefte externe Forschung zu Person und Wirken von Josef Kentenich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/34118-bischof-ackermann-setzt-kentenich-seligsprechung-vorerst-aus |titel=Bischof Ackermann setzt Kentenich-Seligsprechung vorerst aus |werk=katholisch.de |datum=2022-05-03 |abruf=2022-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das auf den 3. Mai datierte &amp;#039;&amp;#039;Dekret über die Aussetzung des Seligsprechungsverfahrens für Pater Josef Kentenich&amp;#039;&amp;#039; wurde zwei Monate später im Wortlaut veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schluss&amp;quot; /&amp;gt; Der Postulator Aguirre führte die Entscheidung des Bistums auf den öffentlichen Druck zurück und wehrte sich noch im Herbst 2022 öffentlich gegen die Vorwürfe. In einer Predigt zum 54. Todestag Kentenichs zeigte er sich überzeugt, dass der Schönstatt-Gründer voll entlastet und das Seligsprechungsverfahren künftig wiederaufgenommen werden könne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/41745-postulator-haelt-kentenich-seligsprechung-weiter-fuer-moeglich |titel=Postulator hält Kentenich-Seligsprechung weiter für möglich |werk=katholisch.de |datum=2022-10-28 |abruf=2022-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Denkmäler ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Josef-Kentenich.JPG|mini|hochkant|Bronzestatue des Gründers neben einem Kapellchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidtmansches Schlösschen 04 Koblenz 2014.jpg|mini|hochkant|Kentenich-Statue &amp;lt;small&amp;gt;(im Garten des ehemaligen [[Weidtmansches Schlösschen|Weidtmanschen Schlösschens]] in Koblenz)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
* Kentenichs Leben wurde 1985 von [[Ludger Edelkötter]] und [[Wilhelm Willms]] mit dem Musical &amp;#039;&amp;#039;[[Wagnis und Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; vertont.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verzeichnis lieferbarer Bücher |Verlag=Verlag der Buchhändler-Vereinigung |Datum=1986 |Seiten=3375 |Online=https://www.google.at/books/edition/Subject_guide_to_German_books_in_print/bRgnAQAAIAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Kentenichs+%22Wagnis+und+Liebe%22&amp;amp;dq=Kentenichs+%22Wagnis+und+Liebe%22&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2025-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bei einer Zuschauerumfrage des [[ZDF]] im Jahr 2003 landete Kentenich auf Platz&amp;amp;nbsp;17 der „besten Deutschen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.klartextsatire.de/kultur/100besten-011-020.htm |titel=Die 100 größten Deutschen oder: Ranking ohne Ende ZDF-Ranking |werk=klartextsatire.de |kommentar=nach [http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,2051839,00.html zdf.de] |datum=2003-11-28 |abruf=2019-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jahr 2005 legte der Patris Verlag mit dem Buch von Christian Feldmann die erste von einem Nicht-Schönstätter geschriebene Biografie Kentenichs vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Feldmann |Titel=Gottes sanfter Rebell: Joseph Kentenich und seine Vision von einer neuen Welt |Verlag=Patris-Verl |Ort=Vallendar-Schönstatt |Datum=2005 |ISBN=978-3-87620-279-2 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der modernen Heilig-Geist-Kirche im polnischen [[Kołobrzeg|Kolberg]] findet sich im Kirchenvorraum eine Kupfer-Gedenktafel für Josef Kentenich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maria Fischer |url=https://www.schoenstatt.org/de/leben/2013/10/pater-kentenich-statue-fur-polen/ |titel=Pater-Kentenich-Statue für Polen |datum=2013-10-08 |sprache=de-DE |abruf=2025-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christian Feldmann (Schriftsteller)|Christian Feldmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gottes sanfter Rebell. Joseph Kentenich und seine Vision von einer neuen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Patris-Verlag, Vallendar-Schönstatt 2005, ISBN 3-87620-279-5.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629024557/http://www.bautz.de/bbkl/k/Kentenich.shtml |band=3|spalten=1352-1354|autor=[[Martin Persch]]|artikel=Kentenich, Josef}}&lt;br /&gt;
* Dorothea M. Schlickmann [[Schönstätter Marienschwestern|ISSM]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Verborgenen Jahre: Pater Josef Kentenich. Kindheit und Jugend (1885–1910).&amp;#039;&amp;#039; Schönstatt-Verlag, Vallendar 2007, ISBN 978-3-935396-11-0.&lt;br /&gt;
* Dorothea M. Schlickmann: &amp;#039;&amp;#039;Herbststürme 1912: Eine Revolution im Innern beginnt … Skizze zur Pädagogik von Pater Josef Kentenich.&amp;#039;&amp;#039; Schönstatt-Verlag, Vallendar 2012, ISBN 978-3-935396-35-6.&lt;br /&gt;
*Dorothea M. Schlickmann, &amp;#039;&amp;#039;Entscheidende Jahre. Pater Josef Kentenich. Von der Priesterweihe bis zur Gründung Schönstatts&amp;#039;&amp;#039;, Schönstatt-Verlag, Vallendar 2014. ISBN 978-3-935396-57-8.&lt;br /&gt;
* Dorothea M. Schlickmann: &amp;#039;&amp;#039;Josef Kentenich: Ein Leben am Rande des Vulkans.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 2019, ISBN 978-3-451-38388-5 (Erstauflage 2018).&lt;br /&gt;
* [[Alexandra von Teuffenbach]]: &amp;#039;&amp;#039;„Vater darf das!“ Eine Archivdokumentation: Sr. M. Georgina Wagner und andere missbrauchte Schönstätter Marienschwestern.&amp;#039;&amp;#039; Bautz Verlag, Nordhausen 2020, ISBN 978-3-95948-494-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Joseph Kentenich}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118561421}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118561421}}&lt;br /&gt;
* Schönstatt-Lexikon, Stichworte [https://www.j-k-i.de/lexikon/kentenich-pater-joseph/ Kentenich, Pater Joseph], [https://www.j-k-i.de/lexikon/schoenstatt-geschichte/ Schönstatt, Geschichte]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Heinrich M. Hug, Agathe Hug |url=http://www.paterkentenich.de/ |titel=paterkentenich.de |abruf=2020-10-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://cmsms.schoenstatt.de/de/ueber-schoenstatt/kentenich.htm |titel=Der Gründer: Pater Josef Kentenich |werk=schoenstatt.de |abruf=2020-10-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Heinrich M. Hug, Agathe Hug, Antonio Bracht |url=http://urheiligtum.de/DE/index.php |titel=Urheiligtum – ein Heiligtum für alle |hrsg=Schönstatt-Patres International |abruf=2020-10-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Felix Neumann |url=https://www.katholisch.de/artikel/27353-kentenich-und-seine-schwestern-vater-darf-das |titel=Aussagen von Betroffenen und Zeugen belasten Schönstatt-Gründer schwer – Kentenich und seine Schwestern: „Vater darf das“ |werk=[[katholisch.de]] |datum=2020-10-26 |abruf=2020-10-26 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118561421|titel=Kentenich, Peter Joseph|datum=2019-11-18}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=pk00346|name=Kentenich, Joseph / 1885–1968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118561421|LCCN=n/50/44755|VIAF=89724606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kentenich, Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schönstatt-Bewegung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründer einer katholischen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eröffneter Seligsprechungsprozess]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Milwaukee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pallottiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionspädagoge (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Vallendar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kentenich, Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kentenich, Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pater, Gründer der internationalen Schönstatt-Bewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gymnich]] bei [[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schönstatt (Vallendar)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
	</entry>
</feed>