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	<title>Johanna Spyri - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Johanna_Spyri&amp;diff=7909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz: /* Die letzten Jahre */ regulärer Absatzabstand</title>
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		<updated>2025-08-05T14:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die letzten Jahre: &lt;/span&gt; regulärer Absatzabstand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zentralbibliothek Zürich - Johanna Spyri - 000006279 2.tif|mini|Johanna Spyri, Foto: [[Johannes Ganz (Fotograf)|Johannes Ganz]], etwa 1870 bis 1879 [[Datei:Signatur Johanna Spyri.JPG|rahmenlos|zentriert|220px|klasse=notpageimage]]]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johanna Spyri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ˈʃpiːri]}}, gebürtig «Johanna Louise Heusser» (* [[12. Juni]] [[1827]] in [[Hirzel]], [[Kanton Zürich]]; † [[7. Juli]] [[1901]] in [[Zürich]]) war eine [[Schweiz]]er [[Schriftsteller]]in. Ihre &amp;#039;&amp;#039;[[Heidi (Roman)|Heidi]]&amp;#039;&amp;#039;-Romane gehören zu den international bekanntesten und erfolgreichsten Werken der [[Belletristik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Spyri war das vierte von sechs Kindern des Arztes [[Johann Jakob Heusser]] und der [[Meta Heusser-Schweizer]]. Zu ihrer Familie gehörten Persönlichkeiten der Zürcher Landschaft: ihre Mutter Meta Heusser war eine Dichterin, ihr Grossvater Diethelm Schweizer-Gessner Pfarrer in Zürich, ihr älterer Bruder [[Jakob Christian Heusser]] Geologe und Mineraloge, ihre Nichte [[Emilie Kempin-Spyri]] die erste promovierte Juristin der Schweiz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|9342|Emilie Kempin-Spyri |Autor=Marianne Delfosse |Datum=2008-12-02 |Abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanna Spyri wuchs im [[Hirzel]] auf, einem Dorf im Kanton Zürich am [[Zimmerberg]] über dem [[Zürichsee]]. Im Alter von fünfzehn Jahren zog sie zu ihrer Tante nach Zürich, wo sie die Schule besuchte. Im Sommer 1844 ging sie für zwei Jahre in ein Pensionat in [[Yverdon]], um Französisch zu lernen. Ein Jahr später kam sie zurück und wohnte bis 1852 in Hirzel. Sie unterrichtete ihre jüngeren Geschwister und half der Mutter im Haushalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1851 verlobte sie sich mit dem Zürcher Juristen und Redakteur Bernhard Spyri (1821–1884), der zum engsten Freundeskreis von [[Richard Wagner]] in Zürich gehörte. Die Hochzeit fand 1852 in der [[Alte Kirche Wollishofen|Kirche Wollishofen]] statt. Die erste Wohnung des Paares lag an der Stadelhoferstrasse 22 im «Kleinen Baumwollenhof».&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doktorhaus Hirzel.jpeg|Spyris Geburtshaus&lt;br /&gt;
Johann Jakob Heusser 1783-1859.jpeg|Vater&amp;lt;br /&amp;gt; [[Johann Jakob Heusser]]&lt;br /&gt;
Meta Heusser-Schweizer (bearb Sp).jpg|Mutter&amp;lt;br /&amp;gt; [[Meta Heusser-Schweizer]]&lt;br /&gt;
Regula Schweizer 1791-1874 (bearb Sp 2).jpeg|Regula Schweizer,&amp;lt;br /&amp;gt; Johannas Tante&amp;lt;/gallery&amp;gt; &amp;lt;gallery&amp;gt;Spyri 1852.jpg|Johanna mit ihrer Mutter und der jüngeren Schwester Meta&lt;br /&gt;
Johanna Spyri 21jährig 2.jpg|Im Alter von 21 Jahren, Gemälde ihrer Freundin [[Anna Susanna Fries]]&lt;br /&gt;
Bernhard und Johanna Spyri 1852.jpg|Bernhard Spyri und Johanna Heusser 1852&lt;br /&gt;
Spyri 1856.jpg|Mit Sohn Bernhard&lt;br /&gt;
Spyri Handschrift.jpg|Spyris Handschrift&amp;lt;br /&amp;gt;Brief an die Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
1855 kam Spyris einziges Kind  zur Welt, ihr Sohn Bernhard Diethelm. Während der Schwangerschaft geriet Johanna in eine tiefe [[Depression]], die jahrelang anhielt. Im September zog die Familie an den [[Hirschengraben (Zürich)|Hirschengraben]] 10 ins Haus «Zum liegenden Hirschli». Drei Jahre später erwarb Bernhard Spyri am Hirschengraben 6 das «Bremerhaus». Nach seiner Ernennung zum Stadtschreiber zog die Familie 1868 in das [[Bauhaus (Zürich)|Stadthaus]] am [[Kratzquartier|Kratzplatz]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe der Spyris war nicht glücklich. Halt fand Spyri in ihrer tiefen Freundschaft mit [[Betsy Meyer]], der Schwester von [[Conrad Ferdinand Meyer]].&lt;br /&gt;
=== Erste Wohnorte ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kleiner Baumwollhof.jpeg|Stadelhoferstrasse 22&amp;lt;br /&amp;gt;«Kleiner Baumwollenhof»&lt;br /&gt;
Hirschengraben 10.jpeg|[[Hirschengraben (Zürich)|Hirschengraben]] 10&amp;lt;br /&amp;gt;«Zum liegenden Hirschli»&lt;br /&gt;
Hirschengraben 6.jpeg|Hirschengraben 6&amp;lt;br /&amp;gt;«Bremerhaus»&lt;br /&gt;
Bauhaus 1883.jpg|Altes Stadthaus&amp;lt;br /&amp;gt;«Bauhaus»&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bremer Zeit ===&lt;br /&gt;
Spyris Mutter war verwandt mit dem [[Bremen|Bremer]] Theologen Johann Wichelhausen (1773–1838)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pfarrherren.ch/band1/suche  Memorabilien von Meta Heusser-Schweizer]&amp;lt;/ref&amp;gt; und über ihren Ehemann befreundet mit dem Bremer Juristen Hans Heinrich Spöndlin (1812–1872) und dem Pastor der [[Liebfrauenkirche (Bremen)|Liebfrauenkirche Bremen]], [[Cornelius Rudolph Vietor]] (1814–1897). Dieser regte Johanna Spyri als Erster zum Schreiben an. Sie besuchte ihn in Bremen, und Vietor hielt sich öfters in Zürich auf; und er gab seine Töchter für ein Jahr in die Familie Spyri. Pastor Vietor veranlasste sie, einige erbauliche Erzählungen in Bremen durch die Druckereien Hilgerloh und dann C.&amp;amp;nbsp;E.&amp;amp;nbsp;Müller drucken zu lassen und zu veröffentlichen. Ihre erste Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Ein Blatt auf Vrony’s Grab&amp;#039;&amp;#039; erschien 1871 in Bremen und wurde ein grosser Erfolg. Es ist die Geschichte über eine Frau, die von ihrem trunksüchtigen Mann misshandelt wird und sich betend in ihr Schicksal fügt, wie der Herr Pfarrer ihr geraten hat. Es folgten in Bremen die Geschichten &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Vaterhaus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aus früheren Tagen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ihrer keins vergessen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Verirrt und gefunden&amp;#039;&amp;#039;. Die Erzählungen erschienen unter dem [[Pseudonym]] «J.S.» und waren nicht sonderlich erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frau Stadtschreiberin in Zürich ===&lt;br /&gt;
1875 wurde «Frau Stadtschreiber Spyri» in die Aufsichtskommission der Höheren Töchterschule in Zürich bestellt, wo sie bis 1892 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erstes Kinderbuch &amp;#039;&amp;#039;Heimathlos&amp;#039;&amp;#039; enthielt die Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;Am Silser- und am Gardasee&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wie Wiseli’s Weg gefunden wird&amp;#039;&amp;#039; und erschien 1878 bei [[Friedrich Andreas Perthes|F. A. Perthes]] in [[Gotha]]. Als Autorin war nicht Johanna Spyri angegeben, sondern «Von der Verfasserin von &amp;#039;&amp;#039;Ein Blatt auf Vrony’s Grab&amp;#039;&amp;#039;». Erstmals fand sich auf dem Umschlag die Anmerkung «Eine Geschichte für Kinder und auch für Solche, welche die Kinder lieb haben», welche auf fast allen Ausgaben Spyris zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolg mit &amp;#039;&amp;#039;Heidi&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Kurz vor Weihnachten 1879 erschien ebenfalls bei F.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;Perthes &amp;#039;&amp;#039;[[Heidi (Roman)#Heidis Lehr- und Wanderjahre|Heidis Lehr- und Wanderjahre]]&amp;#039;&amp;#039;, das sofort zu einem grossen Erfolg wurde und Johanna Spyri einen sehr komfortablen Lebensabend ermöglichte. 1881 folgte der zweite Band &amp;#039;&amp;#039;[[Heidi (Roman)#Heidi kann brauchen, was es gelernt hat|Heidi kann brauchen was es gelernt hat]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Heidi&amp;#039;&amp;#039; wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abg.ch/index.php?id=bestseller_2 Bestseller 1860–1909, Stadtbibliothek Basel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch wurde mehrfach verfilmt. Umstritten ist die Behauptung des Germanisten Peter Büttner (2010), Johanna Spyri habe die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Adelaide, das Mädchen vom Alpengebirge&amp;#039;&amp;#039; (1830) von [[Hermann Adam von Kamp]] als Vorlage ihrer &amp;#039;&amp;#039;Heidi&amp;#039;&amp;#039;-Bücher verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spyri Heidi.jpg|Erstausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Heidi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Spyri Heidi Cover 1887.jpg|Titel einer Heidi-Ausgabe von 1887, [[Klett-Perthes Verlag|Friedrich Andreas Perthes]], Gotha&lt;br /&gt;
Heidi Bild.jpg|Illustration von [[Rudolf Münger]], 1952&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Mannes zog Spyri im April 1885 für ein Jahr an die [[Bahnhofstrasse (Zürich)|Bahnhofstrasse]] 48, Ecke Augustinergasse, anschliessend in die «Escherhäuser» an den Zeltweg 9, wo sie bis zu ihrem Tod wohnte. Während ihrer letzten Lebensjahre schrieb und reiste sie viel. Mit [[Conrad Ferdinand Meyer]] hatte sie regelmässig freundschaftlichen Kontakt. Als sie 1901 an Krebs erkrankte, liess sie sich von der ersten Schweizer Ärztin [[Marie Heim-Vögtlin]] behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanna Spyri wurde auf dem Zürcher [[Friedhof Sihlfeld]] (Grab-Nr. PG 81210) beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/spyrischriftsteller_39.html Das Grab von Johanna Spyri]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spyri um 1890.jpg|Johanna Spyri um 1890&lt;br /&gt;
Spyri_Wohnhaus.jpg|Spyris Wohnhaus am Zeltweg&lt;br /&gt;
Johanna Spyri Grave.jpg|Grabstätte von Johanna Spyri auf dem [[Friedhof Sihlfeld]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschwister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Theodor Diethelm Heusser 1822-1893.jpg|Theodor Diethelm,&amp;lt;br /&amp;gt; 1822–1893&lt;br /&gt;
Anna Elisabetha Heusser 1825-1907.jpeg|Anna Elisabetha,&amp;lt;br /&amp;gt; 1825–1907&lt;br /&gt;
Jakob Christian Heusser 1826-1909.jpeg|[[Jakob Christian Heusser|Jakob Christian]],&amp;lt;br /&amp;gt; 1826–1909, Johannas Lieblingsbruder&lt;br /&gt;
Regula Sophie Heusser 1830-1919.jpeg|Regula Sophie,&amp;lt;br /&amp;gt; 1830–1919&lt;br /&gt;
Meta Louise Heusser1836- 1904.jpeg|Meta Louise,&amp;lt;br /&amp;gt;1836–1904&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
* Ihr Ehemann Bernhard Spyri (*&amp;amp;nbsp;21. September 1821; †&amp;amp;nbsp;19. Dezember 1884 in Zürich), Sohn von Johann Bernhard Spyri aus [[Amlikon]], 1844 Bürger von Hirzel, 1854 Bürger von Zürich, war Jurist, Anwalt und Redaktor der &amp;#039;&amp;#039;[[Eidgenössische Zeitung|Eidgenössischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Er war zweimal im Kantonsrat und von 1859 bis 1868 Rechtskonsulent der Stadt Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt; Regine Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Johanna Sypri, Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; An seiner Beerdigung im Zürcher [[Fraumünster]] drei Tage später würdigte der Zürcher Stadtpräsident [[Melchior Römer]] Spyris berufliches Wirken während seiner 25-jährigen Tätigkeit im Dienste der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zuerich24.ch/articles/282703-der-mann-an-der-seite-der-weltbekannten-heidi-schoepferin Zürich24]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ihr Sohn Bernhard Diethelm Spyri (*&amp;amp;nbsp;17. August 1855 in Zürich; †&amp;amp;nbsp;3. Mai 1884) studierte Rechtswissenschaften in Zürich, Leipzig und Göttingen, war Sekretär der Kaufmännischen Gesellschaft in Zürich und reiste 1881/1882 nach Argentinien zu seinem Onkel Christian Heusser, dem Bruder seiner Mutter. Schwer an [[Tuberkulose]] erkrankt, suchte er 1883/1884 Erholung am Lago Maggiore und in Pisa. Er starb im Alter von 28 Jahren.&lt;br /&gt;
* Ihre Nichte [[Emilie Kempin-Spyri]] (1853–1901) war die erste Schweizerin, die in der Schweiz als [[Jurist]]in [[Promotion (Doktor)|promoviert wurde]] und sich [[Habilitation|habilitierte]]. Als Frau durfte sie nicht als Anwältin praktizieren; sie zog nach [[New York City|New York]], wo sie an einer von ihr gegründeten Rechtsschule für Frauen unterrichtete.&lt;br /&gt;
* Zu ihren heutigen Nachfahren zählt der Schweizer Künstler und Kurator [[Andreas Heusser]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Stammbaum Heusser |url=https://archive.org/details/stammbaum-heusser-17.8.2022 |access-date=25. Juli 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bernhard Spyri.jpg|Bernhard Spyri&lt;br /&gt;
Bernhard Diethelm Spyri.jpg|Bernhard Diethelm Spyri&lt;br /&gt;
(UAZ) AB.1.0518 Kempin-Spyri 01.jpg|Emilie Kempin-Spyri, ca. 1885&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Spyri-Museum 12.jpg|mini|Heidi-Bücher im [[Johanna-Spyri-Museum]] in Hirzel ZH]]&lt;br /&gt;
In den dreissig Jahren von 1871 bis zu ihrem Tod veröffentlichte Spyri 31 Bücher, 27 Erzählbände und 4 Broschüren, insgesamt 48 Erzählungen. Ihr Nachlass wird im Johanna Spyri-Archiv beim [[Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien|Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM)]] in Zürich aufbewahrt. Seit 2011 lagern über 1000 wertvolle Briefe, Manuskripte und Dokumente im Besitz des Archivs als Depositum in der [[Zentralbibliothek Zürich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sikjm&amp;quot;&amp;gt;[https://sikjm.ch/forschung-bibliothek/johanna-spyri-archiv/bestand/ &amp;#039;&amp;#039;Bestand des Johanna Spyri-Archivs.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 19. Mai 2023. Das Johanna Spyri-Archiv ist Teil der historischen Bestände des [[Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien|Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM]] und wird von diesem betreut, aufbewahrt und zur Verfügung gestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2023 nahm die [[UNESCO]] das Johanna Spyri-Archiv und das Heidi-Archiv in Zürich in ihr Register des [[Weltdokumentenerbe]]s auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nachrichten.idw-online.de/2023/05/19/johanna-spyri-und-heidi-archive-in-das-memory-of-the-world-register-der-unesco-aufgenommen &amp;#039;&amp;#039;Johanna Spyri- und Heidi-Archive in das «Memory of the World»-Register der UNESCO aufgenommen.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 19. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Liste der meistübersetzten deutschsprachigen Werke im Deutschen Buch- und Schriftmuseum liegt «Heidi» auf dem 5. Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://rp-online.de/kultur/buch/dieses-deutsche-buch-wurde-am-haeufigsten-uebersetzt_aid-96090103|title=Dieses deutsche Buch wurde am häufigsten übersetzt|date=2023-10-09|accessdate=2025-01-21|work=Rheinische Post}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele ihrer Bücher und Texte werfen einen kritischen, nichts beschönigenden Blick auf die Schweiz und auf die Lebensbedingungen der Menschen während der frühen [[Industrialisierung]]. Besonders das Schicksal der Kinder und jungen Frauen lag ihr am Herzen. Ihre Texte sind deshalb nicht nur von literarischem, sondern auch sozialgeschichtlichem Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In Zürich ist die Jugendschriftstellerin Johanna Spyri im Alter von 74 Jahren gestorben. Sie hatte sich in ihren Schriftwerken nur an Diejenigen gewandt, welche die Kunst naivgläubig genießen, an die Kinder und das Volk, und in diesem Reiche bedeutet ihr Hinscheiden einen überaus schmerzlichen Verlust. Wie die ‹[[Neue Zürcher Zeitung|N. Zürcher Ztg.]]› schreibt, ragte Johanna Spyri aus der großen Wasser-, beinahe möchte man sagen Sintfluth der Jugendliteratur der letzten Jahrzehnte mit ihren Jugendschriften so hoch empor, wie [[Gottfried Keller]] über die Großzahl der anderen Dichter seiner Zeit. Eine feinsinnige Frau mit starkem und tiefem religiösen Empfinden, war sie schon durch ihre poetische Natur von vornherein gegen die Behandlung solcher Stoffe gesichert, die sich nicht für die Jugend geeignet hätten. Den großen Conflicten und Nachtseiten des Lebens ging ihr frommes Auge wie ihr zarter Stift aus dem Wege. Sie zeigte sich in ihren zahlreichen Werken als eine geschickte Erzählerin mit echt poetischem, malerischem und plastischem Stil, der sich an den besten Mustern, offenbar auch an Gottfried Keller, geschult hatte. Manche ihrer Erzählungen sind nach Inhalt und Form eigentliche Kunstwerke. In ihrer großen Menschenliebe suchte sie gern die Stätte des Elends und der Armuth auf, um zu trösten, am liebsten aber suchte sie Reich und Arm zu versöhnen, zu zeigen, wie Alle auf einander angewiesen sind und deshalb sich gegenseitig brauchen und deshalb einander helfen müssen, die Jungen den Alten, die Reichen den Armen und umgekehrt.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Quelle=Nachruf im [[Neues Wiener Journal|Neuen Wiener Journal]] vom 23. Juli 1901 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|23|07|1901|7|Johanna Spyri †}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Cover Vrony.jpeg|mini|hochkant|«Ein Blatt auf Vrony&amp;#039;s Grab»]]&lt;br /&gt;
* 1871: &amp;#039;&amp;#039;Ein Blatt auf Vrony’s Grab&amp;#039;&amp;#039; ({{archive.org|einblattaufvron00spyrgoog|4. Aufl. Bremen anno 1883 online}})&lt;br /&gt;
* 1872: &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Vaterhause!&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1873: &amp;#039;&amp;#039;Aus früheren Tagen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1872: &amp;#039;&amp;#039;Ihrer Keines vergessen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1872: &amp;#039;&amp;#039;Verirrt und gefunden (Aus dem Leben)&amp;#039;&amp;#039; (Erzählband)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Verirrt und gefunden. Frühe Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2020, ISBN 978-3-7437-3538-5.&lt;br /&gt;
* 1878: &amp;#039;&amp;#039;Heimathlos.&amp;#039;&amp;#039; (mit den Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;Am Silser- und am Gardasee&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wie Wiseli’s Weg gefunden wird&amp;#039;&amp;#039;) ([https://archive.org/details/heimatloszweige00spyrgoog Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Heimatlos. Zwei Geschichten für Kinder und auch für solche, welche die Kinder lieb haben&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2015, ISBN 978-3-8430-2883-7.&lt;br /&gt;
* 1879: &amp;#039;&amp;#039;Aus Nah und Fern.&amp;#039;&amp;#039; (mit den Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;Der Mutter Lied&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Peppino, fast eine Räubergeschichte&amp;#039;&amp;#039;). ([https://archive.org/details/bub_gb_YYgMAQAAIAAJ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* 1879: &amp;#039;&amp;#039;Verschollen, nicht vergessen. Ein Erlebnis, meinen guten Freundinnen, den jungen Mädchen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1880: &amp;#039;&amp;#039;Heidi’s Lehr- und Wanderjahre.&amp;#039;&amp;#039; {{DTAW|spyri_heidi_1880}}.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Heidis Lehr- und Wanderjahre / Heidi kann brauchen, was es gelernt hat&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2015, ISBN 978-3-8430-9760-4.&lt;br /&gt;
* 1880: &amp;#039;&amp;#039;Im Rhonethal&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Im Rhonetal&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2017, ISBN 978-3-7437-0955-3.&lt;br /&gt;
* 1880: &amp;#039;&amp;#039;Aus unserem Lande.&amp;#039;&amp;#039; (mit den Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;Daheim und wieder drauẞen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wie es in Waldhausen zugeht&amp;#039;&amp;#039;) ([https://archive.org/details/bub_gb_CdUqAAAAYAAJ_2 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* 1881: &amp;#039;&amp;#039;Am Sonntag&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Erzählung erschien zunächst im Verlag von H. Klein in Barmen ({{DNB|576488364}}) und wurde 1900 vom Verlag [[Martin Warneck]] in Berlin übernommen und von ihm in mehreren Nachauflagen veröffentlicht, zuletzt 1913; {{DNB|363660801}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ([https://archive.org/details/bub_gb_QZAyAQAAMAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* 1881: &amp;#039;&amp;#039;Heidi kann brauchen, was es gelernt hat.&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/heidikannbrauche00spyr Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Heidis Lehr- und Wanderjahre / Heidi kann brauchen, was es gelernt hat&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2015, ISBN 978-3-8430-9760-4.&lt;br /&gt;
* 1881: &amp;#039;&amp;#039;Ein Landaufenthalt von Onkel Titus.&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/bub_gb_0GEuAAAAYAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* 1882: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichten für Kinder und auch für Solche, welche die Kinder lieb haben.&amp;#039;&amp;#039; (mit den Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;Beim Weiden-Joseph&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/bub_gb_JkBAAAAAYAAJ Digitalisat]), &amp;#039;&amp;#039;Rosen-Resli&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/rosenresli00spyr Digitalisat]), &amp;#039;&amp;#039;Der Toni von Kandergrund&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/dertonivonkander00spyr Digitalisat]), &amp;#039;&amp;#039;Und wer nur Gott zum Freunde hat, dem hilft er allerwegen!&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;In sicherer Hut&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Rosenresli. Fünf Geschichten für Kinder&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2019, ISBN 978-3-7437-3250-6.&lt;br /&gt;
* 1883: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Volksschriften&amp;#039;&amp;#039; (mit den Texten &amp;#039;&amp;#039;Ein goldener Spruch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wie einer dahin kam, wo er nicht hin wollte&amp;#039;&amp;#039;), ([https://archive.org/details/bub_gb_9WMqAAAAYAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* 1883: &amp;#039;&amp;#039;Wo Gritlis Kinder hingekommen sind&amp;#039;&amp;#039;. [http://books.google.de/books?id=MWh-wrZ8NdAC books.google]&lt;br /&gt;
* 1884: &amp;#039;&amp;#039;Gritlis Kinder kommen weiter.&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/bub_gb_BVIuAAAAYAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** beide vorgenannten Bücher ungekürzt in einem Band: &amp;#039;&amp;#039;Gritlis Kinder&amp;#039;&amp;#039;. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München/Zürich 1957.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Gritlis Kinder: Wo Gritlis Kinder hingekommen sind / Gritlis Kinder kommen weiter&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2017, ISBN 978-3-7437-0957-7.&lt;br /&gt;
* 1885: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben eines Advocaten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1886: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichten für Kinder und auch für Solche, welche die Kinder lieb haben. Zweiter Band.&amp;#039;&amp;#039; (mit den Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;Moni der Geissbub&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/monidergeissbub00spyrgoog Digitalisat]), &amp;#039;&amp;#039;Was der Grossmutter Lehre bewirkt&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/bub_gb_dLMXAAAAIAAJ Digitalisat]), &amp;#039;&amp;#039;Vom This, der doch etwas wird&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Am Felsensprung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Was Sami mit den Vögeln singt&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1887: &amp;#039;&amp;#039;Was soll denn aus ihr werden? Eine Erzählung für junge Mädchen&amp;#039;&amp;#039;. ([https://archive.org/details/bub_gb_p2EuAAAAYAAJ_2 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* 1888: &amp;#039;&amp;#039;Artur und Squirrel.&amp;#039;&amp;#039; ([https://archive.org/details/bub_gb_RkUuAAAAYAAJ_2 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Artur und Squirrel&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2017, ISBN 978-3-7437-0959-1.&lt;br /&gt;
* 1888: &amp;#039;&amp;#039;Aus den Schweizer Bergen.&amp;#039;&amp;#039; (mit den Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;In Hinterwald&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Elfe von Intra&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vom fröhlichen Heribli&amp;#039;&amp;#039;). ([https://archive.org/details/ausdenschweizerb00spyr Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* 1889: &amp;#039;&amp;#039;Was aus ihr geworden ist. Eine Erzählung für junge Mädchen.&amp;#039;&amp;#039; – Später neu bearb. von Charlotte Gottschalk: &amp;#039;&amp;#039;Was aus Dori geworden ist&amp;#039;&amp;#039;, Hoch-Verlag 1956&lt;br /&gt;
* 1890: &amp;#039;&amp;#039;Einer vom Hause Lesa. Eine Geschichte für Kinder und auch für Solche, welche die Kinder lieb haben.&amp;#039;&amp;#039; (später auch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Kinder vom Lesahof. Das Lied des Berges&amp;#039;&amp;#039;, und Teil 2 des Originals unter &amp;#039;&amp;#039;Stefeli. Weitere Schicksale der Kinder vom Lesahof&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Einer vom Hause Lesa&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2023, ISBN 978-3-7437-4768-5.&lt;br /&gt;
* 1890: &amp;#039;&amp;#039;Cornelli wird erzogen&amp;#039;&amp;#039; (Gotha, Friedrich Andreas Perthes)&lt;br /&gt;
* 1891: &amp;#039;&amp;#039;Volksschriften von Johanna Spyri. Zweiter Band.&amp;#039;&amp;#039; (mit den Texten &amp;#039;&amp;#039;In Leuchtensee&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wie es mit der Goldhalde gegangen ist&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1892: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wildenstein.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Schloss Wildenstein. Eine Erzählung für die Jugend&amp;#039;&amp;#039;, Neuausgabe Hofenberg, Berlin 2019, ISBN 978-3-7437-3246-9.&lt;br /&gt;
* 1901: &amp;#039;&amp;#039;Die Stauffer-Mühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Titel erschien 1901 mit Originalzeichnungen von Fritz Rüdiger zunächst im Verlag von [[Martin Warneck]] in Berlin (Auflage 1 bis 10 Tausend), dann im Folgejahr (Auflage 11 bis 22 Tausend) sowie in den Jahren 1909 (Auflage 23 bis 25 Tausend) und 1910 (Auflage 26 bis 28 Tausend) und zuletzt bei Warneck 1913 (Auflage 29 bis 31 Tausend). 1919 wurde dieser Titel vom &amp;#039;&amp;#039;Verlag von F. A. Perthes AG&amp;#039;&amp;#039; in Gotha übernommen ({{DNB|1016160062}}) laut &amp;#039;&amp;#039;Fünfundzwanzig Jahre Verlag Martin Warneck&amp;#039;&amp;#039;, 1920, S. 203 ({{DNB|578223457}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was Sami mit den Vögeln singt&amp;#039;&amp;#039;, [[Schweizerisches Jugendschriftenwerk]] (SJW), Heft 78.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer Gott zum Freunde hat&amp;#039;&amp;#039;, SJW-Heft 79.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allen zum Trost&amp;#039;&amp;#039;, SJW-Heft 80.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lauris Krankheit&amp;#039;&amp;#039;, SJW-Heft 81/82.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom This, der doch etwas wird&amp;#039;&amp;#039;, z.&amp;amp;nbsp;B. Band 10 der &amp;#039;&amp;#039;Geschichten für Jung und Alt im Volk&amp;#039;&amp;#039;, Perthes/Gotha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass, Dokumentensammlung ==&lt;br /&gt;
Johanna Spyri lehnte es stets ab, ihre Autobiografie zu veröffentlichen. Geschriebene Briefe verlangte sie von den Empfängern zurück und verfügte testamentarisch, dass alle ihre Unterlagen vernichtet werden sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Otto Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Tourismus-Ikone und Unesco-Welterbe&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Terra Grischuna]] 1/2024, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zürich befinden sich das Johanna Spyri-Archiv&amp;lt;ref name=&amp;quot;sikjm&amp;quot; /&amp;gt; und das Heidi-Archiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heidiheritage.com/heidiseum-the-heidi-heritage-project-und-das-heidi-archiv-2/ Heidi-Archiv], auf heidiheritage.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Dokumentensammlungen wurden im Mai 2023 in das [[Weltkulturerbe]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Melanie Nyfeler |url=https://idw-online.de/de/news814550 |titel=Johanna Spyri- und Heidi-Archive in das «Memory of the World»-Register der UNESCO aufgenommen |werk=idw-online.de |hrsg=Informationsdienst Wissenschaft e.&amp;amp;nbsp;V. Richard-Wagner-Str. 36, 95444 Bayreuth |datum=2023-05-19 |sprache=de |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Isabel Heusser: &amp;#039;&amp;#039;Heidi soll auch in der Heimat die gebührende Aufmerksamkeit bekommen, In Zürich ist ein multimediales Zentrum über Johanna Spyris Romanfigur geplant&amp;#039;&amp;#039; in: [[Neue Zürcher Zeitung]] vom 24. Januar 2023, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johanna-Spyri-Archiv ===&lt;br /&gt;
Das Johanna-Spyri-Archiv des [[Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien|Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien]] (SIKJM) beherbergt die weltweit grösste Sammlung historischer Dokumente, Literatur, Objekte und Medien rund um Johanna Spyri. Die historischen und aktuellen Buchbestände, wissenschaftlichen Publikationen, Nachlässe und Objekte aus dem Medienverbund umfassen rund 85 Laufmeter. Das Johanna-Spyri-Archiv befindet sich in der Bibliothek des SIKJM in Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sikjm.ch/forschung-bibliothek/johanna-spyri-archiv/bestand/ |titel=SIKJM {{!}} Bestand |sprache=de-DE |abruf=2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
In Spyris Geburtsort Hirzel ist im ehemaligen Dorfschulhaus das [[Johanna-Spyri-Museum]] untergebracht, das dem Leben und Wirken der Schriftstellerin gewidmet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heidi-Archiv ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heidi (Roman)#Heidi-Archiv}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmung ihrer Werke ==&lt;br /&gt;
Fernsehserien:&lt;br /&gt;
* 1974: [[Heidi (Anime)]], Anime-Serie von [[Isao Takahata]] nach den Heidi-Romanen ab 1880&lt;br /&gt;
* 1978: [[Heidi (Fernsehserie, 1978)]], 26-teilige Fernsehserie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielfilme:&lt;br /&gt;
* 1920: [[Heidi (1920)]], USA, Stummfilm, Regie: Frederick A. Thomson&lt;br /&gt;
* 1937: [[Heidi (1937)]], USA, sehr freie Romanadaption nach damaligen US-amerikanischen Wertevorstellungen&lt;br /&gt;
* 1952: [[Heidi (1952)]], CH, freie, aber nahe am Roman angelegte Adaption, erster deutschsprachiger Heidifilm&lt;br /&gt;
* 1954: [[Rosen-Resli]], frei nach der Novelle von 1882&lt;br /&gt;
* 1955: [[Heidi und Peter]], CH, Fortsetzung von Heidi (1952) frei nach dem 2. Heidi-Band&lt;br /&gt;
* 1965: [[Heidi (1965)]], A, Remake in Farbe des Schwarz-Weiss-Films von 1952&lt;br /&gt;
* 1968: [[Heidi kehrt heim]] USA/D&lt;br /&gt;
* 1978: [[The New Adventures of Heidi]], USA, freie Romanadaption&lt;br /&gt;
* 1993: [[Heidi (1993)]], USA/A/LUX, freie Romanadaption&lt;br /&gt;
* 2001: [[Heidi (2001)]], CH, frei ins 21. Jahrhundert gesetzt&lt;br /&gt;
* 2005: [[Heidi (2005)]], GB, 104 min, Regie: Paul Marcus&lt;br /&gt;
* 2015: [[Heidi (2015, Film)]], CH/D, Regie: Alain Gsponer&lt;br /&gt;
* 2015: [[Heidi (2015, Fernsehserie)]], FR/AUS/D/BEL, computeranimierte Fernsehserie, Neuauflage des Anime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marie Frey-Uhler: &amp;#039;&amp;#039;Johanna Spyri 1827–1901&amp;#039;&amp;#039;, Biographie ab 12 J. SJW-Heft&lt;br /&gt;
* Jean Villain: &amp;#039;&amp;#039;Der erschriebene Himmel&amp;#039;&amp;#039;, 1997&lt;br /&gt;
* Regine Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Johanna Spyri: Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; Pendo Verlag, Zürich 1997.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|772|773|Spyri, Johanna|Regine Schindler|118616455}}&lt;br /&gt;
* Regine Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Johanna Spyri (1827–1901). Neue Entdeckungen und unbekannte Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2015, ISBN 978-3-03823-361-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johanna Spyri|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://open.spotify.com/show/4bPrXlRW9lBGKvP4ApG8t6 Podcast mit Werken von Johanna Spyri]&lt;br /&gt;
* Filme zu den Orten der Werke von Johanna Spyri https://www.youtube.com/@MehralsHeidi&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118616455}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118616455}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118616455}}&lt;br /&gt;
* {{Nationalphonothek}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/johanna-spyri/}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|12304|Autor=Verena Rutschmann}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Spyri,+Johanna}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|562}}&lt;br /&gt;
* {{PGIA|2491}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Johanna%20Spyri&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Johanna Spyri] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* [https://www.fh-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Spyri/spy_intr.html Werke] in der [[Bibliotheca Augustana]]&lt;br /&gt;
* [https://www.spyri-museum.ch/ Johanna-Spyri-Museum]&lt;br /&gt;
* [https://www.sikjm.ch/bibliothek-spyri-archiv/johanna-spyri-archiv/ Johanna-Spyri-Archiv] beim Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM)&lt;br /&gt;
* [https://www.mehralsheidi.ch/ Allgemeine Informationen zu den Werken Johanna Spyris] mit Verlinkung diverser Projekte &amp;amp; Literatur bei &amp;quot;Mehr als Heidi&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118616455|LCCN=n50028543|NDL=00457393|VIAF=76323123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spyri, Johanna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johanna Spyri| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heidi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spyri, Johanna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heusser, Johanna Louise (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juni 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hirzel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
	</entry>
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