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	<title>Johann Heinrich Tischbein der Ältere - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-10T21:57:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Johann_Heinrich_Tischbein_der_%C3%84ltere&amp;diff=13380&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-67802-2: Nach der Abbildung ist die Höhe 95 und die Breite 72 cm. Diese Maße sind beim Gemälde ebenfalls falsch !</title>
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		<updated>2025-09-22T15:37:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nach der Abbildung ist die Höhe 95 und die Breite 72 cm. Diese Maße sind beim Gemälde ebenfalls falsch !&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Heinrich Tischbein dÄ Selbstbildnis 1770.jpg|mini|Johann Heinrich Tischbein der Ältere,  um 1770, Selbstporträt mit Pinseln und Palette]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tischbein der Ältere und seine Töchter.jpg|mini|Der Künstler und seine Töchter. Von links, Tochter Wilhelmine Friederike, Tochter [[Amalie Tischbein|Wilhelmine Caroline Amalie]], Tischbein selbst. An der Wand Porträts der verstorbenen Ehefrauen des Künstlers. Links Marie Sophie und rechts Julie Marianne Pernette.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Heinrich Tischbein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Ältere (* [[14. Oktober]] [[1722]] in [[Haina (Kloster)|Haina]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haina.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[22. August]] [[1789]] in [[Kassel]]; genannt &amp;#039;&amp;#039;der Kasseler&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Künstler]], einer der anerkanntesten [[Maler]] und einer der größten [[Porträt]]isten des [[18. Jahrhundert]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tischbein war das bedeutendste Mitglied der hochbegabten, über vier Generationen reichenden Malerfamilie [[Tischbein (Künstlerfamilie)|Tischbein]]. Er war Mitbegründer und Lehrer für Malerei an der [[Kunsthochschule Kassel|Kasseler Kunstakademie]] und entwickelt sich gemäß der aktuellen Zeitströmung zu einem Protagonisten des frühen [[Klassizismus]] in Deutschland. Er war Hofmaler in Kassel und fertigte vornehmlich Porträts, aber auch mythologische Szenen, Historiengemälde und Landschaften sowie Gemälde mit religiösen Themen. Sein Lebenswerk umfasst mehr als 300 Gemälde. Laut Meyers Großem Lexikon von 1984 gilt er als der vorzüglichste Maler von Frauenbildnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tischbein war Sohn des Bäckers Johann Heinrich Tischbein und der Susanne Margaretha Hinsing. Nach einer Malerlehre 1736 bis 1741 in Kassel beim Tapetenmaler Zimmermann und bei [[Johann Georg von Freese]] (1701–1775) stand er im Dienste kleinerer Fürstenhöfe. 1743 ging er, finanziell unterstützt von Graf [[Johann Philipp von Stadion]], nach Paris und wurde Schüler von [[Carle van Loo]] (1705–1765). 1749 reiste er nach Venedig zu [[Giovanni Battista Piazzetta]] (1682–1754). 1750/51 war er in Rom. 1753 erfolgte die Ernennung zum Hofmaler des Landgrafen [[Wilhelm VIII. (Hessen-Kassel)|Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel]]. In derselben Zeit begannen die Arbeiten am landgräflichen Sommerschloss [[Schloss Wilhelmsthal (Calden)|Wilhelmsthal]], hier hinterließ Tischbein insgesamt 66 Gemälde, unter anderem die „Schönheitsgalerie“.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabian Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;Wo Ungestört Der Lenz Regiert, Schloss Wilhelmsthal bei Calden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Museumslandschaft Hessen Kassel und Michael Eissenhauer. Monografische Reihe, Band 21. Kassel 2007, ISBN 978-3-422-02144-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der französischen Besatzungszeit flüchtete er von 1756 bis 1762 mit verschiedenen Aufenthalten. 1762 wurde er Professor an der neu gegründeten Akademie [[Collegium Carolinum (Kassel)|Collegium Carolinum]] in Kassel. Zwischendurch verbrachte er einige Zeit am schwäbischen „Musenhof“ bei Graf Stadion auf Schloss [[Warthausen]] bei [[Biberach an der Riß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Freundschaft mit [[Friedrich Gottlieb Klopstock]] und seinem zeitweilig in Hamburg ansässigen Bruder war er eng mit der Hansestadt verbunden. Am 31. Oktober 1756 heiratete Tischbein die Kanzleisekretärstochter Marie Sophie Robert (gest. 1759) und nach deren Tod in zweiter Ehe 1763 deren jüngster Schwester Anne Marie Pernette, die aber schon im darauffolgenden Jahr verstarb. Johann Heinrich Tischbein war wie auch sein Neffe [[Johann Friedrich August Tischbein|Johann Friedrich August]] Mitglied der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zum gekrönten Löwen&amp;#039;&amp;#039; in Kassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Artemisia.jpg|220px|mini|Johann Heinrich Tischbein der Ältere: &amp;#039;&amp;#039;Artemisia&amp;#039;&amp;#039;, 1775.]]&lt;br /&gt;
Zu seinem bekanntesten Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Artemisia&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Gemälde zeigt die überlieferte, uns heute makaber erscheinende Szene, als Artemisia II., Schwester und Witwe des Königs Mausolos II. (377 – 353 v. Chr.) von Karien, diesen bei seinem Tod nicht in sein von ihm errichtetes Grabmal ([[Mausoleum von Halikarnassos]]) bestatten ließ, sondern einäschern und seine Asche aus übergroßer Liebe, aber auch zur Verdoppelung beider Gottesherkunft, in einen Pokal mit Wein streute und diesen vermischt mit eigenen Tränen in tiefer Trauer austrank. – Die Könige von Karien leiteten sich, ähnlich wie die ägyptischen Pharaonen, in göttlicher Abstammung von Sonnengöttern her. Dem zufolge war auch Geschwisterehe möglich.&amp;lt;/ref&amp;gt; (95 × 72cm, Öl auf Leinen) saß ihm 1775 die achtzehnjährige Gräfin [[Auguste Reuß zu Ebersdorf]] Modell; sie galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Heinrich Tischbein dÄ Familie Timmermann.jpg|mini|Die Hamburger Familie Timmermann 1758. [[Maria Elisabeth Vogel|Elisabeth Maria Timmermann]] mittig im gelben Kleid. Tischbein steht am rechten Bildrand hinter dem rot gekleideten Weinhändler im Lehnstuhl.]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auferstehung&amp;#039;&amp;#039; (1763), Altargemälde der [[Hauptkirche Sankt Michaelis (Hamburg)]], 1906 verbrannt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verklärung Christi&amp;#039;&amp;#039; (1764), [[Lutherische Kirche am Graben]] in Kassel&lt;br /&gt;
* Passions- und Himmelfahrtszyklus (1778) für die katholische [[Elisabethkirche (Kassel)|Elisabethkirche]] in Kassel, Teile heute im [[Dommuseum Fulda]], andere in der heutigen Kirche [[Sankt Elisabeth (Kassel)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreuzabnahme&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; (1787), Altargemälde der [[St.-Jakobi-Kirche (Stralsund)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christus am Ölberg&amp;#039;&amp;#039; (1788), [[Kloster Haina]]&lt;br /&gt;
* Selbstbildnis mit seiner ersten Frau&lt;br /&gt;
* Bildnis der Schauspielerin Evérard&lt;br /&gt;
* Bildnis der Dichterin [[Philippine Engelhard]] geb. Gatterer&amp;lt;ref&amp;gt;Das Porträt der Philippine Engelhard, geb. Gatterer, wird in einem Brief der Caroline Michaelis vom 8. September 1780 kommentiert: {{&amp;quot; |Text=…Tischbein hat sie gemahlt als Muse in einem himmelblauen Gewand, auf die Leyer gestützt und einen Kranz von Lorbeern und Rosen im Haar... Sie ist nicht wenger&amp;lt;!--Richtig??--&amp;gt; als schön, das Portrait soll ähnlich sein und doch hübsch… |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Caroline. Briefe aus der Frühromantik.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1913, Reprint 1970, Nr. 18}}. Philippine Gatterer bedankte sich mit einem Gedicht bei Johann Heinrich Tischbein: {{&amp;quot; |Text=An den Herrn Rath Tischbein in Cassel. Als ihr Bildniß in Göttingen ankam. Den 5. August 1780. |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Philippine Engelhard. Ausgewählte Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 43, Würzburg 2008}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Landgraf Friedrich II.&lt;br /&gt;
* Allegorie zur Gründung der Kasseler Akademie&lt;br /&gt;
* Hercules and Omphale&lt;br /&gt;
* Maifest bei [[Fuldabrück#Tischbein-Gemälde|Gut Freienhagen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Familie Timmermann&amp;#039;&amp;#039;, Leinwand, 91,5 × 118 cm (Bildmaß), Signatur: bez. Mitte r.: J H Tischbein Pinx 1758, ([https://altemeister.museum-kassel.de/30094 online], Gemäldegalerie Alte Meister, Museumslandschaft Hessen Kassel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1989/1990 Kassel: Johann Heinrich Tischbein d. Ä. (1772–1789)&lt;br /&gt;
* 2005/2006 Kassel: 3 x Tischbein&lt;br /&gt;
* 2022 [[Schloss Fasanerie (Eichenzell)|Schloss Fasanerie]] in Eichenzell bei Fulda: Tischbein – Meisterwerke des Hofmalers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Joseph Friedrich Engelschall: &amp;#039;&amp;#039;Johann Heinrich Tischbein, ehemaliger Fürstlich Hessischer Rath und Hofmaler, als Mensch und Künstler dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Raspesche Buch- und Kunsthandlung, Nürnberg 1797 ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10067407.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Anna-Charlotte Flohr: &amp;#039;&amp;#039;Johann Heinrich Tischbein d.Ä. (1722–1789) als Porträtmaler. Mit einem kritischen Werkverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Tuduv-Verlagsgesellschaft, München 1997.&lt;br /&gt;
* {{ADB|38|362|371|Tischbein, Johann Heinrich|[[Louis Katzenstein]]|ADB:Tischbein, Johann Heinrich der Ältere}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|300|302|Tischbein Johann Heinrich der Ältere|Karin Schrader|118758349}}&lt;br /&gt;
* Petra Tiegel-Hertfelder: &amp;#039;&amp;#039;„Historie war sein Fach“. Mythologie und Geschichte im Werk Johann Heinrich Tischbeins d. Ä. (1722–1789)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Manuskripte für Kunstwissenschaft in der Wernerschen Verlagsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 49). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1996, ISBN 978-3-88462-948-2&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=Hans Vollmer |Lemma=Tischbein, Johann Heinrich d. Ält. |Band=33 |Seite=210 |SeiteBis=212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johann Heinrich Tischbein|Johann Heinrich Tischbein}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118758349}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Tischbein+d.+%C3%84.,+Johann+Heinrich}}&lt;br /&gt;
* [https://altemeister.museum-kassel.de/0/34135/0/0/0/0/0/objektliste.html Werke Johann Heinrich Tischbeins]  in der [[Gemäldegalerie Alte Meister (Kassel)|Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel]]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118758349|titel=Tischbein, Johann Heinrich der Ältere|datum=2020-07-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118758349|LCCN=nr89014883|VIAF=45097819}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tischbein, Johann Heinrich Der Altere}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Collegium Carolinum Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunsthochschule Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Künstlerfamilie Tischbein|Johann Heinrich Der Altere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1722]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tischbein, Johann Heinrich, der Ältere&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kasseler Tischbein (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler in Kassel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Oktober 1722&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haina (Kloster)|Haina]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1789&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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