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	<title>Jerzy Buzek - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-08-07T05:10:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jerzy Buzek Senate of Poland 01.jpg|miniatur|Jerzy Buzek &lt;br /&gt;
[[Datei:Jerzy Buzek Signature.svg|rahmenlos|Unterschrift]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jerzy Karol Buzek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|Pl-Jerzy Buzek.ogg|[ˈjɛʒɨ &amp;#039;karɔl ˈbuzɛk]}} (* [[3. Juli]] [[1940]] in [[Smilovice u Třince|Smilowitz]], [[Landkreis Teschen]]) ist ein [[Polen|polnischer]] [[Politiker]] des liberalkonservativen Spektrums (heute [[Platforma Obywatelska|PO]]). Er war von 1997 bis 2001 [[Ministerpräsident (Polen)|Ministerpräsident Polens]] und von 2009 bis 2012 [[Präsident des Europäischen Parlaments]]. Als Ministerpräsident erreichte er den NATO-Beitritt und verhandelte die Bedingungen für den EU-Beitritt seines Landes. Er stand dem Europaparlament während der [[Eurokrise]] und nach den Kompetenzerweiterungen im [[Vertrag von Lissabon]] vor. Er gilt als Experte für Energie- und Außenpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und akademische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jerzy Buzek wurde in der evangelisch-lutheranischen Familie des Ingenieurs Paweł Buzek geboren. Jerzy Buzek legte das Abitur 1957 am [[Juliusz Słowacki|Juliusz-Słowacki]]-Gymnasium in [[Chorzów]] ab und studierte daraufhin an der [[Schlesische Technische Universität|Schlesischen Technischen Universität]] ({{plS|&amp;#039;&amp;#039;Politechnika Śląska&amp;#039;&amp;#039;}}) in [[Gliwice]], wo er das Studium 1963 als Ingenieur für Chemie abschloss. Danach arbeitete er als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] an der [[Polnische Akademie der Wissenschaften|Polnischen Akademie der Wissenschaften]] in Gliwice und wurde dort 1969 in Chemie promoviert. Fortan lehrte er als Dozent in Gliwice und an der [[Technische Universität Opole|Technischen Universität Opole]], an der er 1997 zum Professor ernannt wurde. Buzek war 2002 bis 2004 Prorektor der Polonia-Akademie in [[Częstochowa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;eu&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sitepres.europarl.europa.eu/president/de/the_president/biography.html |wayback=20150610172918 |text=&amp;#039;&amp;#039;Jerzy Buzek - Präsident des Europäischen Parlaments.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-08-07 05:10:54 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;Europarl.Europa.eu&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buzek ist Mitglied der [[Polnische Akademie der Wissenschaften|Polnischen Akademie der Wissenschaften]] und Vertreter Polens in der [[Internationale Energieagentur|Internationalen Energieagentur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Von September 1980 an engagierte sich Buzek in der Gewerkschaft [[Solidarność]], 1981 als Vorsitzender des ersten Solidarność-Kongresses. Während des [[Kriegsrecht in Polen 1981–1983|Kriegszustandes bis 1983]] unter General [[Wojciech Jaruzelski]] entging er der Verhaftung und wirkte im Untergrund in führenden Positionen der Solidarność, unter anderem als Herausgeber der illegal gedruckten Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Biuletin S&amp;#039;&amp;#039;, bis er sich wegen einer schweren Erkrankung seiner Tochter 1987 in die wissenschaftliche Arbeit zurückzog, der er sich auch nach dem [[Revolutionen im Jahr 1989|Systemumbruch 1989]] widmete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident Polens (1997–2001) ===&lt;br /&gt;
Von 1997 bis 2001 war Buzek polnischer Ministerpräsident. Dabei führte er zunächst eine Koalition der gemäßigt konservativen [[Akcja Wyborcza Solidarność]] (&amp;#039;&amp;#039;AWS&amp;#039;&amp;#039;) und der liberalen [[Unia Wolności]] (&amp;#039;&amp;#039;UW&amp;#039;&amp;#039;). Nach dem Ausscheiden der Unia Wolności aus der Regierung im Jahr 2000 leitete er eine AWS-Minderheitsregierung. Von Januar 1999 bis Oktober 2001 war er auch Vorsitzender der AWS, die als eine Sammlungsbewegung von rund 50 Einzelgruppierungen und vier unterschiedlichen ideologischen Grundströmungen an die Macht gekommen war und die von Beginn der Regierung an von Uneinigkeit und Unzuverlässigkeit geprägt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus  Ziemer]], Claudia-Yvette Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Das politische System Polens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Ismayr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die politischen Systeme Osteuropas.&amp;#039;&amp;#039; Leske &amp;amp; Budrich, Opladen 2002, ISBN 978-3-322-96397-0, S. 185–237, hier [https://books.google.de/books?id=aDHyBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA217 S. 217].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der starke Mann der Regierung war zunächst nicht der weithin unbekannte und ohne politische Machtbasis agierende Buzek, sondern der Partei- und Fraktionsvorsitzende der AWS, [[Marian Krzaklewski]]. Es gelang Buzek mit seiner moderierenden Amtsführung jedoch gegen die Erwartungen der meisten Beobachter, eine Parlamentsmehrheit hinter seiner Regierung über die gesamte Legislaturperiode zu versammeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Frances Millard: &amp;#039;&amp;#039;Politics and Society in Poland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Routledge Studies of Societies in Transition&amp;#039;&amp;#039;). Routledge, London 2003, ISBN 0-203-44467-1, [https://books.google.de/books?id=XPuFAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA27 S. 27–30].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politik Buzeks zielte auf eine rasche Hinführung Polens zur [[Europäische Union|Europäischen Union]] ab; seine Regierung hatte erhebliche Schwierigkeiten, die dafür notwendigen Maßnahmen innenpolitisch durchzusetzen. Der Popularitätsverlust führte zu Konflikten innerhalb der Regierungspartei AWS, die [[Parlamentswahl in Polen 2001|2001]] eine herbe Wahlniederlage erlitt. Jerzy Buzek wurde nach der Wahl von [[Leszek Miller]] ([[Sojusz Lewicy Demokratycznej|SLD]]) abgelöst und zog sich für einige Jahre aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit wurde Polen in 16 neue [[Woiwodschaft]]en umstrukturiert, der Beitritt Polens zur [[NATO]] erreicht und die Verhandlungen zum EU-Beitritt geführt. Außerdem wurden weitreichende Veränderungen des Sozialsystems (Rente, Gesundheit, Bildung) und der Wirtschaft (Bergbau) durchgeführt; Buzek bezeichnete seine Politik im Rückblick als hartes, aber erfolgreiches Reformprogramm: „Wenn Sie politisch mutig sind, können Sie selbst unglaublich große Krisen lösen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;eder&amp;quot; /&amp;gt; Er setzte sich als Ministerpräsident dafür ein, in [[Oświęcim]] ein internationales Bildungszentrum für Menschenrechtsfragen einzurichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied des Europäischen Parlaments (seit 2004) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diskussion &amp;quot;Wohin geht Europa?&amp;quot; (8244720564).jpg|mini|hochkant|Bei der Diskussion „Wohin geht Europa?“ mit [[Michael Spindelegger]] (2012)]]&lt;br /&gt;
Jerzy Buzek ist heute Mitglied der liberalkonservativen [[Platforma Obywatelska]] (PO, &amp;#039;&amp;#039;Bürgerplattform&amp;#039;&amp;#039;) und wurde bei der [[Europawahl 2004]] als Abgeordneter in das [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] gewählt. Als Abgeordneter der Bürgerplattform ist Buzek Mitglied der [[Fraktion im Europäischen Parlament|Fraktion]] [[EVP-ED]] und ist Vorsitzender des [[Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie|Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie]].&amp;lt;ref&amp;gt;europarl.de: {{Webarchiv|url=http://www.europarl.de/de/aktuell_presse/presse/aktuell/aktuell-2015/aktuell-feb/buzekinterview.html |wayback=20160130211916 |text=&amp;#039;&amp;#039;Interview mit Jerzy Buzek zur Energieunion&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den Europawahlen [[Europawahl in Polen 2009|2009]] und [[Europawahl in Polen 2014|2014]] wurde er ins Europäische Parlament wiedergewählt. Buzek gilt als sehr aktiver Abgeordneter und wurde dafür mehrfach von verschiedenen Medien ausgezeichnet; unter anderem unterstützte er die [[Orange Revolution]] in der Ukraine. Er äußert sich regelmäßig zu außen- und energiepolitischen Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buzek gehört zu den 89 Personen aus der Europäischen Union, gegen die [[Russland]] im Mai 2015 ein [[Liste der Personen der russischen Visasperrliste|Einreiseverbot]] verhängt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/einreise-verbote-russland-wirft-eu-politikern-show-gehabe-vor-a-1036419.html | titel=Einreise-Verbote: Russland wirft EU-Politikern Show-Gehabe vor | autor=Andreas Borcholte  | werk=[[Spiegel Online]] | datum=2015-05-31 | zugriff=2015-06-01 | offline=}}; {{Internetquelle | url=http://www.yle.fi/tvuutiset/uutiset/upics/liitetiedostot/RUS_Einreiseverbotsliste.pdf | titel=Russische Visasperrliste | autor=RUS | werk=yle.fi | format=PDF 23&amp;amp;nbsp;KB | datum=2015-05-26 | zugriff=2015-06-01 | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident des Europäischen Parlaments (2009–2012) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Les trois présidents 2011-11-30.jpg|mini|„Die drei Präsidenten“ (2011): Buzek (links) mit dem Präsidenten der [[EU-Kommission]] [[José Manuel Barroso]] (Mitte) und dem Präsidenten des [[Europäischer Rat|Europäischen Rates]] [[Herman van Rompuy]] (rechts)]]&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 2009 wurde Buzek als erster Osteuropäer zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nikolas Busse]]: [http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/eu-parlamentspraesident-pole-buzek-mit-grosser-mehrheit-gewaehlt-1825961.html &amp;#039;&amp;#039;EU-Parlamentspräsident. Pole Buzek mit großer Mehrheit gewählt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; und folgte damit dem deutschen Christdemokraten [[Hans-Gert Pöttering]] nach. Aufgrund eines Kompromisses mit der [[Sozialdemokratische Partei Europas|Sozialdemokratischen Partei Europas]] amtierte Buzek die erste Hälfte der Wahlperiode des Europäischen Parlaments von fünf Jahren als Präsident, was einer regulären Amtszeit für Führungsaufgaben im Europäischen Parlament von zweieinhalb Jahren entspricht. Buzek kündigte zu Beginn an, [[Menschenrechte]] zu einer Priorität seiner Amtszeit zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://online.wsj.com/article/BT-CO-20090714-703860.html|title=EU Parliament Elects Ex-Polish PM Buzek As President |author=[[The Wall Street Journal]] |date=2009-07-14|work=wsj.com |accessdate=2024-07-07 |archiveurl=http://web.archive.org/web/20090719080729/http://online.wsj.com/article/BT-CO-20090714-703860.html |archivedate= 2009-07-19 |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buzek bemühte sich, die Macht des Parlaments zu stärken, und schaffte es mit Verhandlungsgeschick, dessen Rolle in der seine Amtszeit prägenden [[Eurokrise]] auszubauen, um „die demokratische Verantwortung und Rechenschaftspflicht der EU zu stärken“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eder&amp;quot; /&amp;gt; Während des [[Arabischer Frühling|Arabischen Frühlings]] 2011 verschaffte sich Buzek mit seinem Einsatz für die Demonstranten des [[Tahrir-Platz]]es in Ägypten und die [[Bürgerkrieg in Libyen (2011)|libyschen Rebellen]] internationales Gehör.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jaeger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Oktober 2011 eröffnete Buzek nach vier Jahren Planungs- und Bauzeit das [[Parlamentarium]]. Es handelt sich dabei um das größte [[Besucherzentrum]] eines Parlaments in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Januar 2012 wurde der deutsche [[Sozialdemokratische Partei Europas|Sozialdemokrat]] [[Martin Schulz]] zu Buzeks Nachfolger als Parlamentspräsident gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Nikolas Busse]]: [https://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/neuer-praesident-des-europaparlaments-schulz-der-glaube-an-das-europaprojekt-ist-bedroht-11610196.html &amp;#039;&amp;#039;Neuer Präsident des Europaparlaments. Schulz: Der Glaube an das Europaprojekt ist bedroht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Buzeks persönlich zurückgenommene, staatsmännische Amtsführung fand Zustimmung im Urteil der meisten europäischen Journalisten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;jaeger&amp;quot;&amp;gt;Brigitte Jaeger-Dabek: [http://www.das-polen-magazin.de/martin-schulz-nachfolger-von-jerzy-buzek-als-eu-parlamentspraesident/ &amp;#039;&amp;#039;Martin Schulz Nachfolger von Jerzy Buzek als EU-Parlamentspräsident.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Das-Polen-Magazin.de&amp;#039;&amp;#039;, 8. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; während Martin Schulz ihn als „Grüßaugust“&amp;lt;ref name=&amp;quot;eder&amp;quot;&amp;gt;Florian Eder: [https://www.welt.de/politik/ausland/article13817448/Ich-sehe-einige-neue-Spaltungen-in-Europa.html &amp;#039;&amp;#039;EU-Parlamentspräsident Buzek: „Ich sehe einige neue Spaltungen in Europa“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Januar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Daniel Cohn-Bendit]] ihn als „anständig, ein netter Mensch, aber auch nicht mehr“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhold Vetter]]: &amp;#039;&amp;#039;Bronisław Geremek: Der Stratege der polnischen Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-8305-3251-4, [https://books.google.de/books?id=s4C4AwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA353 S. 353].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Privates ==&lt;br /&gt;
Buzek ist [[Evangelische Kirche Augsburger Bekenntnisses in Polen|evangelisch-lutherischer Konfession]]. Er war nach [[Felicjan Sławoj Składkowski]] (1936–1939) der zweite protestantische Regierungschef Polens.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wyborcza.pl/1,76842,6818888,Buzek_zostal_przewodniczacym_Parlamentu_Europejskiego.html &amp;#039;&amp;#039;Buzek został przewodniczącym Parlamentu Europejskiego.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gazeta Wyborcza]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Juli 2009, abgerufen am 15. Juli 2009 (polnisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Buzek ist Kuratoriumsmitglied des [[Evangelikalismus|evangelikalen]] Vereins [[ProChrist]], der [[Massenevangelisation]]en veranstaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;prochrist.org: {{Webarchiv | url=http://www.prochrist.org/Main/Verein/Kuratorium.aspx | archive-is=20120906235527 | text=&amp;#039;&amp;#039;Kuratorium&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist verheiratet mit der Chemieprofessorin Ludgarda Buzek und Vater der Schauspielerin [[Agata Buzek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Vorfahren Buzeks waren in der Politik; sein Großonkel Józef Buzek war 1907 bis 1918 [[Narodowa Demokracja|nationaldemokratisches]]&amp;lt;ref&amp;gt;Teresa Stochel-Nabielska: &amp;#039;&amp;#039;Das polnische Parteienspektrum in Galizien vor 1914.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation [http://othes.univie.ac.at/513/1/03-28-2008_8408250.pdf (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)], 2008, abgerufen am 8. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglied des österreichischen [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrates]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110708_OTS0072/jerzy-buzek-wir-sind-ein-einziger-parlamentarischer-koerper-der-praesident-des-europaeischen-parlaments-im-eu-hauptausschuss &amp;#039;&amp;#039;Jerzy Buzek: „Wir sind ein einziger parlamentarischer Körper“. Der Präsident des Europäischen Parlaments im EU-Hauptausschuss.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;OTS.at&amp;#039;&amp;#039;, 8. Juli 2011, abgerufen am 8. Juli 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann [[Polnischer Senat (Zweite Republik)|polnischer Senator]] (1922–1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 erhielt Buzek das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Große Goldene Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das polnische Politikmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Wprost]]&amp;#039;&amp;#039; ernannte ihn 2010 zum &amp;#039;&amp;#039;Mann des Jahres 2009&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|&amp;#039;&amp;#039;Człowiek Roku 2009&amp;#039;&amp;#039;}}) für seine Arbeit als Präsident des Europäischen Parlaments.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wprost19-01-10&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wprost.pl/ar/184876/Jerzy-Buzek-Czlowiek-Roku-2009/ &amp;#039;&amp;#039;Jerzy Buzek – Człowiek Roku 2009.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Wprost&amp;#039;&amp;#039;, 19. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 erhielt Buzek die [[Martin-Luther-Medaille]] des Rates der [[Evangelische Kirche in Deutschland|EKD]], verliehen in der [[Heiliggeistkirche Heidelberg]] am 31. Oktober 2013 durch den Vorsitzenden des Rates der EKD [[Nikolaus Schneider]]. Für seine Verdienste um die europäische Einigung und die deutsch-polnische Aussöhnung erhielt Buzek im Mai 2015 das [[Bundesverdienstkreuz#Heutige Aufteilung|Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.polen.diplo.de/Vertretung/polen/de/07-politische-beziehungen/00-aktuelles/buzek-orden.html |wayback=20151018003423 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bundesverdienstkreuz für Prof. Jerzy Buzek.&amp;#039;&amp;#039;}} Auf der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vertretungen Polen&amp;#039;&amp;#039;, 11. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buzek erhielt die Ehrendoktorwürden der Universitäten [[Seoul National University|Seoul]], [[Universität Dortmund|Dortmund]], [[Süleyman Demirel Üniversitesi|Isparta]] und [[Technische Universität Opole|Oppeln]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eppgroup.eu/de/mep/Jerzy-BUZEK |wayback=20140628084522 |text=&amp;#039;&amp;#039;Jerzy Buzek.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-08-07 05:10:54 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;EPPGroup.eu&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jerzy Buzek}}&lt;br /&gt;
* [http://www.buzek.pl/ Website von Jerzy Buzek] ({{plS}})&lt;br /&gt;
* {{MdEP|28269}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120671808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten der Dritten Republik Polens&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Buzek&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120671808|LCCN=n/80/75246|VIAF=32833332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buzek, Jerzy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Opole)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Schlesische Technische Universität)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Europäischen Parlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PO-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Marienland-Kreuzes (I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Katowice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Gdynia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buzek, Jerzy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buzek, Jerzy Karol (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker, Mitglied des Sejm, MdEP, Ministerpräsident (1997–2001)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Smilovice u Třince|Smilowitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
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