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	<title>Ionisierende Strahlung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Alnilam: Änderungen von ~2025-64510-6 (Diskussion) auf die letzte Version von Lómelinde zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-18T10:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-64510-6&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-64510-6&quot;&gt;~2025-64510-6&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-64510-6&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-64510-6 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:L%C3%B3melinde&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Lómelinde (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Lómelinde&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ISO 7010 W003.svg|mini|[[Warnzeichen]] nach [[ISO 7010]] vor radioaktiven Stoffen oder ionisierenden Strahlen (auch auf abschirmenden Behältern)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo iso radiation.svg|mini|[[Warnzeichen]] nach [[ISO 21482]] direkt an gefährlichen radioaktiven Stoffen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ionisierende Strahlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ionisierende Strahlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{enS|ionizing radiation}}) ist eine Bezeichnung für jede [[Teilchenstrahlung|Teilchen-]] oder [[elektromagnetische Strahlung]], die in der Lage ist, [[Elektron]]en aus [[Atom]]en oder [[Molekül]]en zu entfernen (meist durch Stoßprozesse), sodass positiv geladene [[Ion]]en oder Molekülreste zurückbleiben ([[Ionisation]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;ionisierende Strahlung&amp;#039;&amp;#039; geht auf [[Joseph John Thomson|J. J. Thomson]] zurück, der am 27. Februar 1896&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. J. Thomson |Titel=The Röntgen Rays |Sammelwerk=Nature |Band=53 |Nummer=1374 |Datum=1896-02 |ISSN=0028-0836 |Seiten=391–392 |Sprache=en |Online=https://www.nature.com/articles/053391c0 |Abruf=2025-01-17 |DOI=10.1038/053391c0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mitteilte, dass Röntgenstrahlen die Moleküle der Luft in elektrisch geladene Teilchen aufspalten und dies mit „{{enS|the air is ionised|de=die Luft ist ionisiert}}“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Otremba: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Conrad Röntgen. Ein Leben im Dienst der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Eine Dokumentation mit einer wissenschaftlichen Würdigung durch [[Walther Gerlach]]. Fränkische Gesellschaftsdruckerei, Würzburg 1970, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche ionisierenden Strahlungen gehen von [[Radioaktivität|radioaktiven]] Stoffen aus. Für sie wird umgangssprachlich manchmal die verkürzte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;radioaktive Strahlung&amp;#039;&amp;#039; gebraucht. Solche Strahlung heißt auch &amp;#039;&amp;#039;Kernstrahlung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Strahlung]] aus geladenen Teilchen (z. B. [[Proton]]en oder [[Deuteron]]en) wird auch als [[Ionenstrahl|&amp;#039;&amp;#039;Ionenstrahlung&amp;#039;&amp;#039;]] ({{enS|charged particle beam}}) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ionisierender Strahlung ==&lt;br /&gt;
Zur ionisierenden Strahlung rechnet man jede Strahlung, deren [[kinetische Energie]] (bei Teilchen) bzw. [[Quant]]enenergie (bei Wellen) ausreicht, um Elektronen – auch über Zwischenreaktionen – aus einem Atom oder Molekül herauszulösen. Um die dazu nötige [[Ionisation#Ionisationsenergien|Ionisationsenergie]] aufzubringen, muss die Teilchen- oder Quantenenergie meist mehr als etwa 5 [[Elektronenvolt]] (eV) betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Elektromagnetisches Spektrum|elektromagnetischen Spektrum]] entspricht das Wellenlängen von weniger als etwa 250&amp;amp;nbsp;nm; daher haben nur [[Höhenstrahlung]] ([[kosmische Strahlung]]), [[Gammastrahlung]], [[Röntgenstrahlung]] und kurzwelligere [[Ultraviolett]]strahlung genügend [[Quantenenergie]], um Elektronen aus den [[Atomhülle]]n zu lösen und so auch [[Kovalente Bindung]]en aufzutrennen. Dagegen sind [[Radiowelle]]n, Radarwellen, [[Mikrowellen]], Infrarotstrahlung oder sichtbares Licht keine ionisierende Strahlung, denn sie können keine Moleküle (außer von speziellen, lichtempfindlichen Substanzen) dauerhaft verändern oder gar zerlegen. Moleküle, die durch so energiearme [[Photon]]en zerlegt würden, könnten unter [[Normalbedingungen]] nicht existieren.&lt;br /&gt;
* Freie [[Proton]]en, [[Elektron]]en oder andere geladene Teilchen werden ab einer kinetischen Energie von etwa 5&amp;amp;nbsp;eV zur ionisierenden Strahlung gezählt. Demnach sind [[Alphastrahlung]] (positiv geladene Heliumkerne) und [[Betastrahlung]] (negativ geladene Elektronen oder positiv geladene Positronen) stets ionisierende Strahlung.&lt;br /&gt;
* Freie [[Neutron]]en haben, da sie elektrisch neutral sind, selbst keine merkliche Wechselwirkung mit Elektronen. Sie ionisieren aber indirekt durch [[Kernreaktion]]en oder Streuprozesse an Atomkernen. Der effektivste Impulsübertrag schneller Neutronen erfolgt auf Wasserstoffatomkerne, die fast dieselbe Masse besitzen ([[Stoß (Physik)#Elastischer Stoß|elastischer Stoß]]). Darum ist Wasser einerseits ein guter [[Moderator (Physik)|Moderator]]; andererseits sind schnelle Neutronen für [[Gewebe (Biologie)|lebendes Gewebe]] besonders gefährlich, weil es stets Wasser enthält (etwa im [[Cytosol]]). Jedes [[Wassermolekül]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O) enthält zwei Wasserstoffatome (H).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wechselwirkung mit der Materie ==&lt;br /&gt;
Materie [[Abschirmung (Strahlung)|schirmt]] ionisierende Strahlung durch [[Absorption (Physik)|Absorption]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der namensgebende Mechanismus – Ionisation – ist die Freisetzung von Elektronen aus Atomhüllen. Ionisierende Strahlung wird grob aufgeteilt in &amp;#039;&amp;#039;locker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;dicht ionisierende&amp;#039;&amp;#039; Strahlung:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www-naweb.iaea.org/nahu/dmrp/syllabus.html &amp;#039;&amp;#039;Radiation Oncology Physics Handbook&amp;#039;&amp;#039;] IAEA, Division of Human Health, Dosimetry and Medical Radiation Physics. Chapter 19, S. 487. Abgerufen am 2. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nap.edu/openbook.php?record_id=11340 &amp;#039;&amp;#039;Health risks from exposure to low levels of ionizing radiation&amp;#039;&amp;#039;] Committee to Assess Health Risks from Exposure to Low Levels of Ionizing Radiation, Board on Radiation Effects, Research Division on Earth and Life Studies, National Research Council of the National Academies. ISBN 0-309-09156-X (paperback), ISBN 0-309-53040-7 (PDF). S. 19. Abgerufen am 2. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Strahlung aus massiven Teilchen (Protonen und Ionen) ist dicht ionisierend, weil die Teilchen auf ihrem Weg fast kontinuierlich Energie an das durchdrungene Medium abgeben und es dabei ionisieren. Photonen (d.&amp;amp;nbsp;h. [[Röntgenstrahlung|Röntgen-]] oder [[Gammastrahlung]]) sind dünn ionisierend. Bei ausreichend viel übertragener Energie auf das freigesetzte Elektron spricht man von einem [[Delta-Elektron]], das selbst wiederum ionisieren kann. Hochenergetische Elektronen erzeugen in Materie darüber hinaus [[Bremsstrahlung]], die ebenfalls ionisierend wirkt. Auch Elektronenstrahlung wird zur locker ionisierenden Strahlung gezählt. Die Bahnen ionisierender geladener Strahlungsteilchen kann man in einer [[Nebelkammer]] als Nebelspuren beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je dichter eine Teilchenart ionisiert, desto ausgeprägter ist der charakteristische Anstieg des [[Linearer Energietransfer|linearen Energietransfers]]/[[Bremsvermögen]]s, d.&amp;amp;nbsp;i. der Energieabgabe pro Wegstrecke, gegen Ende der Bahn ([[Bragg-Peak]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;width:450px;&amp;quot;| &amp;lt;div class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;width:fit-content;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Wechselwirkung ionisierender Strahlung.svg|hochkant=1.8|Strahlenarten]]&amp;lt;/div&amp;gt; || geladene Teilchen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Alphastrahlung]] und [[Betastrahlung]]): direkt ionisierend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ungeladene Teilchen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gammastrahlung]] und [[Neutronenstrahlung]]): indirekt ionisierend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wechselwirkung ionisierender Strahlung mit der Materie:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Beim einfallenden Neutron sind einige in wasserstoffhaltigem Material typische Zwischenprozesse dargestellt. Gammaquanten sind durch Wellenlinien, geladene Teilchen und Neutronen durch Geraden bzw. Geradenstücke dargestellt. Die kleinen Kreise stellen Ionisationsprozesse dar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Photonen (Gammaquanten) ionisieren nicht laufend auf ihrem Weg wie Alpha- oder Betateilchen. Die Wechselwirkung eines Gammaquants mit Materie erfolgt durch einen der folgenden drei Prozesse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Photoelektrischer Effekt|Photoeffekt]]: Beim Photoeffekt schlägt das Photon ein Elektron aus der Hülle eines Atoms.&lt;br /&gt;
# [[Compton-Effekt]]: Bei jeder Compton-Streuung gibt das Photon Energie an ein angestoßenes Elektron ab und fliegt mit verringerter Energie in anderer Richtung weiter.&lt;br /&gt;
# [[Paarbildung (Physik)|Paarbildung]]: Bei der Paarbildung verschwindet das Photon; seine Energie führt zur Bildung eines Teilchen-Antiteilchen-Paares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Xray-shielding.svg|mini|hochkant=2|Wechselwirkungsprozesse für Gammastrahlung in Abhängigkeit von Energie und Kernladungszahl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei niedrigen Energien und großen Kernladungszahlen überwiegt der Photoeffekt, bei hohen Energien und großen Kernladungszahlen die Paarbildung, dazwischen im Bereich 0,1 bis 20&amp;amp;nbsp;MeV für leichte Elemente die Comptonstreuung (siehe Schemazeichnung). Bei genügend hoher Energie des Photons können außerdem durch [[Kernphotoeffekt]] schnelle Protonen oder Neutronen freigesetzt werden und [[Radionuklid]]e entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ionisierende Strahlung bricht chemische Verbindungen auf und es entstehen hochreaktive [[Radikal (Chemie)|Radikale]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eric J. Hall, Amato J. Garcia: &amp;#039;&amp;#039;Radiobiology for the Radiologist,&amp;#039;&amp;#039; 7. Ausgabe, Lippincott Williams &amp;amp; Wilkins 2012, ISBN 978-1-4511-5418-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierin liegt ihre biologisch schädliche Wirkung. Von besonderer Relevanz für die [[Strahlenbiologie]] ist die [[Radiolyse]] von Wasser. Die dabei erzeugten [[Reaktive Sauerstoffspezies|reaktiven Sauerstoffspezies]] sind verantwortlich für den sogenannten [[Radiosensitizer#Imitierung des Sauerstoffeffektes|Sauerstoffeffekt]]. Sie reagieren mit Molekülen wie [[Enzym]]en oder der [[DNA]], wodurch diese inaktiviert oder beschädigt werden und gegebenenfalls [[DNA-Reparatur|repariert]] werden müssen. Dicht ionisierende Strahlung erzeugt im Gegensatz zu dünn ionisierender Strahlung sehr viel schwerer zu reparierende komplexe DNA-Schäden mit mehreren Einzelschäden in unmittelbarer Nähe, was zu einer höheren [[Relative biologische Wirksamkeit|relativen biologischen Wirksamkeit]] führt, die im [[Strahlenschutz]] durch höhere [[Strahlungswichtungsfaktor]]en berücksichtigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strahlenbelastung der Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Natürliche Strahlungsquellen ===&lt;br /&gt;
Die [[Strahlenbelastung]] durch ionisierende Strahlung aus natürlichen Quellen führt für Bewohner von Deutschland je nach Lebenssituation (Wohnort usw.) zu einer [[Äquivalentdosis]] zwischen 1 und 10 [[Sievert (Einheit)|Millisievert]] pro Jahr. Es handelt sich dabei hauptsächlich um [[kosmische Strahlung]] und Strahlung von [[Radioaktivität|radioaktiven]] Stoffen, die natürlich in Erdkruste, Baustoffen und in der Atmosphäre vorkommen, z.&amp;amp;nbsp;B. den radioaktiven [[Isotop]]en der lebenswichtigen Elemente [[Kohlenstoff]] und [[Kalium]]. Auch der menschliche Körper selbst enthält eine geringe, durch den [[Stoffwechsel]] konstant gehaltene Menge dieser radioaktiven Stoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Natürlich vorkommende Radioaktivität:&lt;br /&gt;
** [[Radon]] (kann sich insbesondere in Kellerräumen ansammeln)&lt;br /&gt;
** [[Kalium]]-40 und andere Radionuklide in Steinen und Baumaterialien&lt;br /&gt;
** in Nahrungsmitteln eingelagerte radioaktive Partikel&lt;br /&gt;
** natürlicher [[Kohlenstoff#Isotope|Kohlenstoff 14]]-Anteil in Nahrungsmitteln und Atemluft&lt;br /&gt;
* [[Kosmische Strahlung]]: hauptsächlich schnelle geladene Teilchen, Sekundärstrahlung durch Wechselwirkung mit der Atmosphäre gelangt bis zur Erdoberfläche; verantwortlich z.&amp;amp;nbsp;B. für die Strahlungsbelastung beim Flugverkehr. Die Belastung steigt mit der Höhe über Meeresspiegel.&lt;br /&gt;
* Strahlung der [[Sonne]]: [[Ultraviolett]] (UV-B wird fast vollständig absorbiert, führt aber trotzdem unter anderem zu [[Sonnenbrand]]; UV-C wird vollständig in der Atmosphäre absorbiert und führt durch Auftrennen des molekularen Sauerstoffs zur Ozonschicht), Teilchenstrahlung ([[Sonnenwind]]) führt zu Polarlichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zivilisatorische Strahlungsquellen ===&lt;br /&gt;
Die Jahresdosis aus zivilisatorischen Strahlenquellen liegt im Durchschnitt in der gleichen Größenordnung wie die natürliche. Sie stammt aus&lt;br /&gt;
* medizinischen Strahlenanwendungen wie [[Röntgenröhre|Röntgenaufnahmen]] oder [[Strahlentherapie]],&lt;br /&gt;
* radioaktivem Material, das bei früheren [[Kernwaffentest]]s oder [[Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen|Nuklearunfällen]], wie in [[Katastrophe von Tschernobyl|Tschernobyl]], freigesetzt wurde,&lt;br /&gt;
* [[Kernreaktor]]en und [[Teilchenbeschleuniger]]n.&lt;br /&gt;
* Bergbautätigkeiten, Uranabbaustätten, Uranschlamm, Absetzbecken, Klärbecken und durch Flutung kontaminierte Gewässer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlung entsteht auch unvermeidlich als „Nebenprodukt“ in Geräten, in denen Elektronen mit Hochspannung beschleunigt werden, wie etwa [[Kathodenstrahlröhrenbildschirm|Röhrenbildschirmen]], [[Elektronenmikroskop]]en, [[Radar]]sendern oder [[Elektronenstrahlschweißen|Elektronenstrahlschweißanlagen]]. Hierzu gibt es eine Stellungnahme des Ärztlichen Sachverständigenbeirats „Berufskrankheiten“ beim deutschen Bundesministerium für Arbeit und Soziales.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Berufskrankheiten/pdf/Stellungnahme-2402.pdf Wissenschaftliche Stellungnahme zu Erkrankungen durch ionisierende Strahlen] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
=== Größen und Maßeinheiten ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste strahlenschutzrelevanter Maßeinheiten}}&lt;br /&gt;
==== Energiedosis ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Energiedosis]] bezeichnet man die von einem bestrahlten Objekt, z.&amp;amp;nbsp;B. Körpergewebe, über einen Belastungszeitraum pro Masseeinheit absorbierte Energiemenge. Sie ist abhängig von der Intensität der Bestrahlung und von der Absorptionsfähigkeit des bestrahlten Stoffes für die gegebene Strahlungsart und -energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Internationales Einheitensystem|SI]]-Einheit: [[Gray]] Gy; 1 Gray = 1&amp;amp;nbsp;J/kg (nicht bewertete Strahlung einer Quelle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ionendosis ====&lt;br /&gt;
Die [[Ionendosis]] ist ein Maß für die Stärke der Ionisierung, ausgedrückt durch die freigesetzte Ladung pro Masse des bestrahlten Stoffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SI-Einheit: C/kg ([[Coulomb]] pro [[Kilogramm]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Äquivalentdosis ====&lt;br /&gt;
Die [[Äquivalentdosis]] ist ein Maß für die Stärke der biologischen Wirkung einer bestimmten Strahlendosis; ihre Gültigkeit ist beschränkt auf die Anwendung im [[Strahlenschutz]].&lt;br /&gt;
Gleich große Äquivalentdosen sind somit in ihrer Wirkung auf den Menschen vergleichbar, unabhängig von der Strahlenart und -energie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äquivalentdosis ergibt sich durch Multiplikation der Energiedosis in Gray mit dem [[Strahlungswichtungsfaktor]] (früher Qualitätsfaktor genannt), der in vereinfachter Weise die [[Relative biologische Wirksamkeit]] der betreffenden Strahlung beschreibt. Er hängt von der Strahlungsart und -energie ab. Beispielsweise ist der Strahlungswichtungsfaktor für Beta- und Gammastrahlung gleich 1; die Äquivalentdosis in Sv ist hier also zahlenmäßig gleich der Energiedosis in Gy. Für andere Strahlenarten gelten Faktoren bis zu 20 (s. Tabelle in Strahlungswichtungsfaktor).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* SI-Einheit: [[Sievert (Einheit)|Sievert]] Sv; 1&amp;amp;nbsp;Sv = 1&amp;amp;nbsp;J/kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biologische Wirkung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Strahlenschaden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ionisierende Strahlung erzeugte Radikale richten in der Regel größeren Schaden durch nachfolgende [[chemische Reaktion]]en an als die Zerstörung des ersten Moleküls durch die Strahlung allein. Diese Wirkung ist, etwa bei der [[Strahlentherapie|Krebsbekämpfung]], erwünscht, da sie das Absterben getroffener Zellen, in diesem Fall idealerweise Tumorzellen, begünstigt. Die [[Radonbalneologie]] setzt auf die therapeutische Wirkung des Edelgases [[Radon]] bei bestimmten Krankheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Ausmaß der Schädlichkeit gehen die Ansichten auseinander:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ab kurzfristiger Belastung von etwa 0,2 bis 1,0&amp;amp;nbsp;Sv tritt die [[Strahlenkrankheit]] auf. 4&amp;amp;nbsp;Sv als Kurzzeitbestrahlung sind in 50 % der Fälle tödlich, 7&amp;amp;nbsp;Sv sind sicher tödlich. Sie äußert sich durch ein geschwächtes [[Immunsystem]] und [[Verbrennung (Medizin)|Verbrennungen]]. Ohne Zweifel werden ab einer hohen Strahlendosis (größer als etwa 2&amp;amp;nbsp;Sv) so viele Moleküle mit biologischer Funktion auf einmal zerstört, dass betroffene Zellen nicht mehr lebensfähig sind. Es entstehen auch zu viele giftige Substanzen durch den Zerfall von Molekülen, die die Zelle abtöten. Auf molekularer Ebene ist unter anderem die schädigende Wirkung von, durch [[Radiolyse]] entstehenden, Radikalen beteiligt. Als Langzeitfolge sind auch Veränderungen des [[Genom|Erbguts]] häufig, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit in [[Krebs (Medizin)|Krebs]] münden können, vor allem aber in [[Mutation]]en, die zu Missbildungen an Nachkommen oder sich entwickelnden Embryonen/Föten sowie totaler Sterilität (Unfruchtbarkeit) führen können (siehe auch [[Strahlenrisiko]]).&lt;br /&gt;
* Bei mittleren Lebensdosen um 0,1&amp;amp;nbsp;Sv, was etwa der Dosis entspricht, die ein Mensch im Verlauf von 76 Jahren durch die ständig vorhandene [[Terrestrische Strahlung (Radionuklide)|natürliche Strahlung]] von (in Deutschland) bis zu 1,3&amp;amp;nbsp;mSv/a aufnimmt, gibt es keine auffallenden Beobachtungen, denn offenbar haben sich sämtliche Lebewesen im Lauf der Evolution darauf eingestellt.&lt;br /&gt;
* Die Auswirkungen sehr geringer Dosen um 0,02&amp;amp;nbsp;Sv werden kontrovers diskutiert:&lt;br /&gt;
*# Einige Fachleute vermuten, dass die Schädlichkeit ionisierender Strahlen linear mit abnehmender Dosis sinkt. Da das [[Strahlenrisiko|Risiko]], an Krebs zu sterben, bei 0,02&amp;amp;nbsp;Sv nach dem linearen Modell lediglich um 1&amp;amp;nbsp;‰ erhöht ist, bräuchte man für einen statistischen sicheren Nachweis Millionen von Probanden. Ein derartiger Nachweis ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
*# Deutlich weniger Wissenschaftler registrieren Hinweise, wonach eine geringere Strahlenbelastung auch einen größeren Schaden bewirken kann; etwa weil das Immunsystem mangels Aktivität „einschläft“ und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt. Es ist umstritten, ob eine Reduktion der natürlichen Strahlenbelastung krankheitsfördernd sein kann (vgl. [[Hormesis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alphastrahlung]] hat auf lebendes Gewebe durch ihre Ionisierungsfähigkeit eine besonders hohe schädliche Wirkung, jedoch besitzt sie in Luft eine Reichweite von nur wenigen Zentimetern und kann durch ein einfaches Blatt Papier vollständig [[Abschirmung (Strahlung)|abgeschirmt]] werden (den gleichen Zweck erfüllen die obersten abgestorbenen Hautschuppen), so dass Alphastrahler, die sich außerhalb des menschlichen Körpers befinden, weitgehend ungefährlich sind. Gefährlich sind Alphastrahler, wenn sie in direkten Kontakt mit lebendem Gewebe kommen. Ein Weg dafür ist das Einatmen von [[Aerosol]]en, die über die [[Schleimhaut|Schleimhäute]] des Atemweges aufgenommen werden; radioaktiver [[Staub]] wird in der Lunge eingelagert und kann dort Krebs auslösen. Das Edelgas Radon wird aufgrund seiner chemischen Eigenschaft im Körper nicht eingelagert, gefährdet aber während des Einatmens durch radioaktive [[Radon-Zerfallsprodukte|Zerfälle in der Lunge]]. Wenn ein sehr starker Alphastrahler (Halbwertszeit von einigen Tagen oder darunter) durch Nahrung aufgenommen wurde oder durch Injektion in den Blutkreislauf gebracht wurde, können bereits wenige Mikrogramm für Menschen tödlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Ultraviolettstrahlung]] kann ionisierend wirken, da die kurzwelligeren Anteile, die aufgrund der [[Ozonschicht]] nur zu einem geringen Anteil von der Sonne auf die Erdoberfläche gelangen, das Hautkrebsrisiko erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Wirkungen ===&lt;br /&gt;
Ionisierende Strahlung kann in mikroelektronischen Schaltungen (Chips) Fehler erzeugen (Bitfehler im RAM etc.). Diese Fehler treten umso häufiger auf, je geringer die Ladungen der jeweiligen Bauelemente sind. Sie stören daher in sehr kleinen Strukturen am meisten. Die Stabilität gegen solche Fehler ist ein wichtiges Designkriterium. Insbesondere für den Weltraumeinsatz müssen geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische und chemische Anwendungen ionisierender Strahlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Biologie]] wird hauptsächlich die [[Mutation|mutierende]] und sterilisierende Wirkung genutzt. In der Pflanzenzüchtung werden zum Beispiel „strahlungsinduzierte Mutationen“ ([[Mutagenese]]) erzeugt, durch die veränderte [[Art (Biologie)|Arten]] hervorgebracht werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray F. Evert, Susan E. Eichhorn&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ray F. Evert, Susan E. Eichhorn |Titel=Esaus Pflanzenanatomie Meristeme, Zellen und Gewebe der Pflanzen - ihre Struktur, Funktion und Entwicklung |Verlag=Walter de Gruyter |Datum=2009 |ISBN=978-3-11-020592-3 |Seiten=108 |Online={{Google Buch |BuchID=KNvjhzboJ2cC |Seite=108}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Einsatzfeld ist die „[[Sterile Insect Technology|Sterile-Insekten-Technik]]“, kurz SIT. Dabei werden männliche Schadinsekten durch Gammastrahlung sterilisiert und dann im Zielgebiet freigelassen. Das Ausbleiben von Nachkommen führt zur Verringerung der Population. Vorteil hierbei ist, dass keine schädlichen Chemikalien eingesetzt werden und andere Insekten unbetroffen bleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Claus Grupen, Tilo Stroh, Ulrich Werthenbach&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claus Grupen, Tilo Stroh, Ulrich Werthenbach |Titel=Grundkurs Strahlenschutz Praxiswissen für den Umgang mit radioaktiven Stoffen |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2008 |ISBN=978-3-540-75849-5 |Seiten=191 |Online={{Google Buch |BuchID=3XwhBAAAQBAJ |Seite=191}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin eignet sich ionisierende Strahlung auch zur Sterilisation von Geräten, Implantaten, [[Lebensmittelbestrahlung|Lebensmitteln]] und Trinkwasser. Hierbei werden Mikroorganismen abgetötet. Für die Strahlensterilisation von Lebensmitteln gelten jedoch strenge Auflagen. Das Wachstum eines Keimlings kann durch schwache Strahlung verbessert werden, wohingegen zu starke Strahlung wachstumshemmend wirkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinz M. Hiersig&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinz Max Hiersig|Heinz M. Hiersig]] |Titel=Lexikon Produktionstechnik Verfahrenstechnik |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-642-57851-9 |Seiten=85 |Online={{Google Buch |BuchID=8LLPBgAAQBAJ |Seite=85}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Herstellung von [[Polymer]]en ist durch Bestrahlung die Vernetzung ohne Wärmeentwicklung möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Werner Stolz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Stolz |Titel=Radioaktivität Grundlagen – Messung – Anwendungen |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-663-01497-3 |Seiten=166 |Online={{Google Buch |BuchID=GO4dBgAAQBAJ |Seite=166}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit weit eindringender Strahlung können auch große Komponenten vernetzt werden. Es wird unter anderem Betastrahlung (strahlenvernetzte Isolierstoffe)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hans J. Mair&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans J. Mair |Titel=Kunststoffe in der Kabeltechnik Entwicklung, Prüfung, Erfahrungen, Tendenzen; mit 34 Tabellen |Verlag=expert verlag |Datum=1999 |ISBN=3-8169-1511-6 |Seiten=279 |Online={{Google Buch |BuchID=0RK_65-506MC |Seite=279}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Ultraviolettstrahlung (Aushärtung von Kunstharz-Lackschichten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bodo Müller, Johann Georg Leutmann, Ulrich Poth&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bodo Müller, Johann Georg Leutmann, Ulrich Poth |Titel=Lackformulierung und Lackrezeptur das Lehrbuch für Ausbildung und Praxis |Verlag=Vincentz Network |Datum=1978 |ISBN=3-87870-170-5 |Seiten=239 |Online={{Google Buch |BuchID=j6Zbpdj_IbEC |Seite=239}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) eingesetzt. Manche Polymerreaktionen können bei Zusatz von Aktivatoren auch durch Bestrahlung mit sichtbarem Licht initiiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ionisierende Strahlung kann Farbänderungen in Edelsteinen, Gläsern und pigmentierten Kunststoffen hervorrufen. In Kristallen wie [[Korund]] geschieht dies durch Erzeugung von [[Farbzentrum|Farbzentren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Florian Neukirchen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Neukirchen |Titel=Edelsteine Brillante Zeugen für die Erforschung der Erde |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2012 |ISBN=978-3-8274-2922-3 |Seiten=9 |Online={{Google Buch |BuchID=0oRLYjOAJ3MC |Seite=9}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Fotolithografie (Halbleitertechnik)|Fotolithografie]] (u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Mikroelektronik]]- und [[Leiterplatte]]nfertigung) nutzt Vernetzungsreaktionen (Positivlack) oder Zersetzungsreaktionen (Negativlack), die durch Ultraviolett-, Röntgen-, Ionen- oder Betastrahlung hervorgerufen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreas Risse&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Risse |Titel=Fertigungsverfahren der Mechatronik, Feinwerk- und Präzisionsgerätetechnik |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2012 |ISBN=978-3-8348-8312-4 |Seiten=524 |Online={{Google Buch |BuchID=Ah4EQLW_ZCoC |Seite=524}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ultraviolettstrahlung kann zur chlorfreien [[Bleichen|Bleiche]] von [[Zellulose]] genutzt werden. Dabei werden färbende (Schmutz-)Bestandteile der Stoffe chemisch aufgespalten und so in flüchtige oder auswaschbare Substanzen überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strahlenschutz ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Strahlenschutz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch kann ionisierende Strahlung, ob aus radioaktiven oder anderen Quellen, nicht direkt wahrnehmen. Für einen wirksamen [[Strahlenschutz]] beim Umgang mit radioaktiven Materialien ist daher besondere Sorgfalt erforderlich. Hilfreich sind dabei Abschirmungen, Einhaltung eines großen Abstands und Beschränkung der Aufenthaltsdauer im Strahlenfeld ([[3-A-Regel]]), ggf. der Einsatz von Mess- und Warneinrichtungen ([[Dosimeter]]n).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die Aufsichtsbehörde [[Bundesamt für Strahlenschutz]] (BfS) für Fragen zur ionisierende Strahlung und [[Kerntechnik]] zuständig. Ein [[Expertenkommission|Beratungsgremium]] ist die [[Strahlenschutzkommission]] (SSK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Strahlung|Radioaktivität}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Collective&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Walter Marshall, Baron Marshall of Goring|W. Marshall]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Volume 3: Nuclear radiation&lt;br /&gt;
   |Reihe=Nuclear power technology&lt;br /&gt;
   |BandReihe=3 v. 3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Clarendon Press&amp;amp;#8239;; Oxford University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Oxford&lt;br /&gt;
   |Datum=1983&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online=https://archive.org/details/nuclearpowertech0000unse_r3e6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joseph Magill, Jean Galy&lt;br /&gt;
   |Titel=Radioactivity Radionuclides Radiation&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin/Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-540-21116-0&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1007/b138236}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=ATSDR&lt;br /&gt;
   |Titel=Toxicological Profile for Ionizing Radiation&lt;br /&gt;
   |Verlag=Agency for Toxic Substances and Disease Registry (ATSDR)&lt;br /&gt;
   |Ort=Atlanta, GA&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK597570/&lt;br /&gt;
   |PMID=38011297}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Volkmer&lt;br /&gt;
   |Titel=Radioaktivität und Strahlenschutz&lt;br /&gt;
   |Verlag=INFORUM Verlags- und Verwaltungsgesellschaft&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.kernd.de/ kernd.de]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=UNSCEAR&lt;br /&gt;
   |Titel=Radiation: Effects and Sources&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Geneva, CH&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.unscear.org/unscear/en/publications/radiation-effects-and-sources.html unscear.org]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Winfried Koelzer&lt;br /&gt;
   |Titel=Lexikon zur Kernenergie. Ausgabe Januar 2019&lt;br /&gt;
   |Verlag=KIT Scientific Publishing&lt;br /&gt;
   |Datum=2019&lt;br /&gt;
   |DOI=10.5445/KSP/1000088491}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manuel García-León&lt;br /&gt;
   |Titel=Detecting Environmental Radioactivity&lt;br /&gt;
   |Reihe=Graduate Texts in Physics&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer International Publishing&lt;br /&gt;
   |Ort=Cham&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-031-09969-4&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1007/978-3-031-09970-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ionizing radiation|Ionisierende Strahlung}}&lt;br /&gt;
* [https://glossar-ssk.de/index.php?title=Hauptseite Glossar] der [[Strahlenschutzkommission]] (SSK)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4027633-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ionisierende Strahlung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radioaktivität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilchenphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strahlenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alnilam</name></author>
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