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	<title>Intensivstation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Intensivstation&amp;diff=8175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Historische Literatur */</title>
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		<updated>2025-06-14T07:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historische Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mechelen AZ St Maarten Intensive Care Unit 02.jpg|mini|Zimmer einer Intensivstation (2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Intensivstation (fcm).jpg|mini|Patient in einer Intensivstation (2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intensivstation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seltener &amp;#039;&amp;#039;Intensivpflegestation&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Intensivpflegestation Intensivpflegestation] im Duden online&amp;lt;/ref&amp;gt; noch seltener &amp;#039;&amp;#039;Intensivtherapiestation&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Intensivbehandlungsstation&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Station im [[Krankenhaus]], auf der [[Patient]]en mit schweren bis lebensbedrohlichen [[Krankheit]]en oder [[Trauma (Medizin)|Verletzungen]] [[intensivmedizin]]isch behandelt werden. Gebräuchliche Abkürzungen sind &amp;#039;&amp;#039;IS&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Intensivstation&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;IPS&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Intensivpflegestation&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ITS&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Intensivtherapiestation&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;IB&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;Intensivbehandlungsstation&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sgi-ssmi.ch/files/Dateiverwaltung/de/ressorts/quali/datsa/mdsi_reglement/MDSiV28dannot_V2.pdf&amp;amp;ved=2ahUKEwjvk4rX2KfoAhVS06YKHUlBAtQQFjAMegQIBhAB&amp;amp;usg=AOvVaw1UPxTqNV0HWINUnbHPYGrC Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin]{{Toter Link|url=https://www.sgi-ssmi.ch/files/Dateiverwaltung/de/ressorts/quali/datsa/mdsi_reglement/MDSiV28dannot_V2.pdf%26ved%3D2ahUKEwjvk4rX2KfoAhVS06YKHUlBAtQQFjAMegQIBhAB%26usg%3DAOvVaw1UPxTqNV0HWINUnbHPYGrC |date=2022-11 |archivebot=2022-11-18 08:59:03 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;ICU&amp;#039;&amp;#039; von engl. &amp;#039;&amp;#039;intensive care unit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ITV&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fachpflegewissen.de/2010/09/11/was-ist-eine-intensivstation/ fachpflegewissen.de: Was ist eine Intensivstation?]&amp;lt;/ref&amp;gt; von &amp;#039;&amp;#039;Intensiv&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Krankenhäuser in [[Deutschland]] haben inzwischen eine Unterteilung der Patienten nach Schweregraden ihrer Erkrankung vorgenommen und Stationen eingerichtet, die in ihrer personellen wie technischen Ausstattung zwischen Intensiv- und Normalstation liegen. Solche Stationen werden oft als &amp;#039;&amp;#039;IMC&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;IC&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Intermediate Care]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen, insbesondere kleineren Krankenhäusern ist nur eine interdisziplinäre Intensivstation vorhanden, die allen medizinischen Bereichen zur Verfügung steht. Diese Intensivstationen werden meist von [[Anästhesist]]en geleitet, die für die intensivmedizinische Therapie verantwortlich sind, während Fachärzte des primär zuständigen Fachgebietes das Grundleiden behandeln.&lt;br /&gt;
In Krankenhäusern der Maximalversorgung gibt es oft zwei (operative und nicht-operative) oder mehrere Intensiveinheiten, die jeweils einem Fachgebiet zugeordnet sind (Anästhesiologie, Chirurgie, Herzchirurgie, Kardiologie, Neurochirurgie, Neurologie, Pädiatrie, Neonatologie, Innere Medizin mit Nephrologie, Gastroenterologie, Pneumologie usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ICU Monitor (side).jpg|mini|Überwachungsmonitor einer Intensivstation (2011)]]&lt;br /&gt;
1954 leitete [[Björn Ibsen]] im [[Kommunehospital]] in [[Kopenhagen]] eine selbständige [[Anästhesie]]abteilung&amp;lt;ref&amp;gt; B. Ibsen: &amp;#039;&amp;#039;From anaesthesia to anaesthesiology. Personal experiences in Copenhagen during the past 25 years.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Anaesthesiologica Scandinavica.&amp;#039;&amp;#039; Supplementum 1975; 61:1-69, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; und richtete einen ganztägigen [[Aufwachraum]] ein, welcher eine [[diagnose]]- und krankheitsunabhängige Intensivbehandlung der Patienten ermöglichte sowie Fachpersonal ausschließlich zur Intensivbehandlung ausbildete, somit wurde die weltweit erste Intensivstation gegründet. Ibsen war aufgrund der Poliomyelitis-Epidemie mit vielen Patienten konfrontiert, die über einen längeren Zeitraum beatmet werden mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephen Pincock: &amp;#039;&amp;#039;Bjørn Aage Ibsen.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;[[The Lancet]].&amp;#039;&amp;#039; Band 370, H. 9598, 3. November 2007, S. 1538, [[doi:10.1016/S0140-6736(07)61650-X]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die weltweit erste zentrale Intensivstation wurde in den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]] 1958 im Baltimore City Hospital auf Initiative von [[Peter Safar]] gegründet. Die erste Intensivstation Österreichs wurde am 11. September 1963 unter Leitung von Rudolf Kucher (1922–1971) und [[Karl Steinbereithner]] (Leiter der Abteilung für experimentelle Anästhesiologie an der Klinik für Anästhesie und Allgemeine Intensivmedizin der Universität Wien) zusammen mit [[Otto Mayrhofer]] eingerichtet und hatte zunächst 11 Betten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Mayrhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Gedanken zum 150. Geburtstag der Anästhesie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Anaesthesist.&amp;#039;&amp;#039; Band 45, 1996, S. 881–883, hier: S. 883.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Zimpfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum 80. Geburtstag von Dr. med. univ., DDDr. med. h.c. Otto Mayerhofer-Krammel&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anästhesiologie – Intensivmedizin – Notfallmedizin – Schmerztherapie.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 36, Nr. 5, Mai 2001, S. 259–261, hier: S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Die Intensivabteilung unterscheidet sich von anderen Einheiten im Krankenhaus durch die Verwendung vielfältiger technischer Apparate (unter anderem zur Durchführung von Narkosen&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Lindig: &amp;#039;&amp;#039;Schmerz, Sedierung und Narkose.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Braun, Roland Preuss (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klinikleitfaden Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Elsevier, München 2016, ISBN 978-3-437-23763-8, S. 581–618, hier: S. 593–595 (&amp;#039;&amp;#039;Narkose auf der Intensivstation&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; und längerdauernden Beatmungstherapien) sowie durch den Einsatz von mehr Personal. Auf Intensivstationen betreut jede [[Gesundheits- und Krankenpfleger|Pflegefachkraft]] nur ein bis drei Patienten gleichzeitig, während auf Normalstationen bis zu zwanzig Patienten Betreuung durch eine Pflegekraft erhalten. Es werden auch mehr [[Arzt|Ärzte]] eingesetzt, so dass immer ein Arzt anwesend oder in kürzester Zeit verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die pflegerische Arbeit auf Intensivstationen sind besondere Kenntnisse bei der Bedienung und Funktion von Geräten, bei der Assistenz und teilweise Übernahme ärztlicher Tätigkeiten und Fachwissen über spezielle Krankheitsbilder notwendig. Pflegekräfte können eine [[Fachpflegekraft für Intensivpflege und Anästhesie|Zusatzqualifikation für Intensivpflege und Anästhesie]] erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikation für einen Intensivaufenthalt ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich werden Kranke jeden Alters auf Intensivstationen behandelt, wenn ihre Erkrankung oder ihr Zustand besonders intensive [[Überwachung]]s- oder [[Therapie|Behandlungsmaßnahmen]] erfordern. Der Vorteil der ITS besteht vor allem in der Möglichkeit ständiger Kontrolle der [[Vitalparameter]] von Patienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unvollständige Aufzählung von Krankheitsbildern, die eine solche Überwachung erforderlich machen, sind [[Herzinfarkt]] oder schwere [[Herzrhythmusstörung]]en, [[ARDS]], eine [[Lungenembolie]], schwere [[Asthma]]anfälle, [[Pankreatitis]], [[Gastrointestinale Blutung]] und [[Sepsis]]. Auch die engmaschige Überwachung und [[Medikament|medikamentöse]] Steuerung der [[Urin]]ausscheidung bei [[Nierenversagen]] indizieren einen Intensivaufenthalt. Schwere Verletzungen wie [[Polytrauma]] oder Überwachung nach [[Operation (Medizin)|Operationen]] bedürfen ebenso der intensiven Betreuung wie Patienten mit schwerem [[Lungenödem]] und starker [[Lungenentzündung]].&lt;br /&gt;
Auch Patienten, welche [[Delir|delirant]] sind, müssen wegen der notwendigen personellen Überwachung häufig dort versorgt werden. Bei Patienten mit [[Neurologie|neurologischen]] Ausfallserscheinungen, insbesondere bei Verdacht auf [[Schlaganfall]], ist ein rascher Transport zu einer [[Stroke Unit]] mittlerweile Standard.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=104399 | titel=Standardisiertes Vorgehen in der Prähospitalphase des Schlaganfalls | autor=[[Christof Kessler]], Alexander V. Khaw, Darius G. Nabavi, Jörg Glahn, Martin Grond, Otto Busse | werk=[[Deutsches Ärzteblatt]] | datum=2011 | zugriff=2018-12-07 | kommentar=Printausgabe: Heft 36/2011, S. 585 ff. | format=PDF; 394&amp;amp;nbsp;KB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In vielen Kliniken werden bestimmte Therapien (etwa [[Kardioversion]], [[Thrombolyse|Lysetherapie]]) zur Sicherheit der Patienten nur auf der Intensivstation durchgeführt; auch dies kann der Grund für eine Verlegung von anderen Stationen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Patienten, bei denen auf Grund ihrer Krankheitszeichen eine künstliche [[Beatmung]]&amp;lt;ref&amp;gt;G. Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Die künstliche Beatmung auf Intensivstationen.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von E. Grädel und D. Gasser. 1975; 3., neubearbeitete Auflage. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York / Tokyo 1983, ISBN 3-540-12115-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; erforderlich ist, wie beispielsweise Menschen nach [[Herz-Lungen-Wiederbelebung]], werden auf einer Intensivstation betreut, da nur hier die Maßnahme Beatmung durchgeführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung von Intensivstationen ==&lt;br /&gt;
[[File:Detailaufnahme Intensivstation, Universitätsklinikum Kiel (2019).jpg|thumb|Überwachungsgeräte, Infusionsbeutel und [[Sondennahrung]], Intensivstation der [[Universitätsklinikum Schleswig-Holstein|Universitätsklinik]] in [[Kiel]] (2019)]]&lt;br /&gt;
Sowohl die räumliche Gestaltung als auch die Ausstattung einer Intensivstation unterscheidet sich von üblichen Krankenhausstationen meist erheblich, um den besonderen Anforderungen an die Versorgung der überwiegend schwer kranken Menschen gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zu einer Intensivstation erfolgt üblicherweise durch eine sogenannte [[Luftschleuse|Schleuse]], um die Einfuhr krankheitserregender Keime möglichst gering zu halten. Intensivstationen sind in der Regel mit einem Türcode geschützt, damit Unbefugte die Station nicht betreten können. Ebenso wird dadurch verhindert, dass die Intensivstation als Durchgang von Besuchern und Logistik verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die aufwändigen Überwachungs- und Behandlungsverfahren werden pro Patient beispielsweise 20–25 m² Grundfläche, 16–20 Steckdosen, drei bis vier [[Sauerstoff]]anschlüsse, [[Druckluft]]anschlüsse und [[Vakuum]]anschlüsse sowie gegebenenfalls eine Narkosegasableitung für notwendig gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. Jorch, S. Kluge, F. König, A. Markewitz, K. Notz, V. Parvu, M. Quintel, D. Schneider, G. W. Sybrecht, C. Waydhas |Titel=Empfehlungen zur Struktur und Ausstattung von Intensivstationen |Hrsg=Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin |Datum=2010-11-30|Online=https://www.divi.de/joomlatools-files/docman-files/publikationen/intensivmedizin/20101130-publikationen-empfehlungen-zur-struktur-v-intensivstationen-langversion.pdf |Abruf=2022-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur kontinuierlichen Kontrolle von [[Elektrokardiogramm|EKG]], [[Blutdruck]], [[Körpertemperatur]] und oftmals noch viel mehr [[Vitalparameter]]n sind an jedem Behandlungsplatz [[Monitor (Medizin)|Monitore]] angebracht, deren Signale zusätzlich meist in eine Überwachungszentrale geleitet und auch von dort beobachtet und ausgewertet werden können. Viele der in der Intensivmedizin verwendeten Medikamente müssen über elektronisch gesteuerte Medikamentenpumpen (&amp;#039;&amp;#039;[[Spritzenpumpe]]&amp;#039;&amp;#039;) direkt [[intravenös]] verabreicht werden, so dass oft vier bis zehn derartige Geräte neben dem Patientenbett aufgestellt sind. Daneben werden viele Menschen maschinell beatmet, weshalb oft auch [[Beatmungsgerät]]e bereitstehen. Manche Patienten benötigen auch die [[Dialyse]] oder [[Apherese]]; sämtliche Gerätschaften müssen in unmittelbarer Patientennähe aufgestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== COVID-19-Pandemie ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Eine weitere besondere Bedeutung kommt den Intensivstationen seit dem Ausbruch der [[COVID-19-Pandemie]] im Jahr 2020 zu. In vielen Ländern gelten sie als Nadelöhr der Versorgung von COVID-19-Patienten. In den ersten beiden Pandemiewellen im Frühjahr und im Herbst 2020 kam es in vielen Ländern der Welt zu einer so großen Anzahl von Patienten mit intensivmedizinischem Pflegebedarf, dass Intensivstationen vielerorts überlastet wurden und Ärzte nach dem [[Triage]]-Prinzip sortierten, um zu entscheiden welcher Patient ein [[Intensivbett]] bekommt oder behalten durfte und wer zum Sterben in die [[Palliativmedizin]] verlegt wurde. Deutschland richtete im Frühjahr 2020 eine Notreserve von rund 12.000 Intensivbetten ein und nahm wiederholt Intensivpatienten aus anderen Ländern auf, vor allem aus Frankreich und Italien. Zudem bemühen sich Krankenhäuser unter anderem in Deutschland darum, nicht-lebensnotwendige Operationen, die im Anschluss eventuell zu intensivmedizinischem Pflegebedarf führen, auf eine unbestimmte Zeit nach einer möglichen Überwindung von COVID-19 oder nach dem Abflauen einer Welle zu verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Steinbereithner, Rudolf Kucher: &amp;#039;&amp;#039;Intensivstation Intensivpflege Intensivtherapie. Möglichkeiten, Erfahrungen und Grenzen.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 1972; 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage, herausgegeben von Hans Bergmann, ebenda (und New York) 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Intensive-care units|Intensivstation}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.intensivcareunit.de/ IntensivCareUnit.de Fachportal für Intensivpflegekräfte]&lt;br /&gt;
* [http://www.zwai.net/ zwai: Journal - Portal - Forum - Weiterbildung für Anästhesie- &amp;amp; Intensivpflege.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4161965-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intensivmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhauswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhausbauten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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