<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Innviertel</id>
	<title>Innviertel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Innviertel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Innviertel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-16T05:50:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Innviertel&amp;diff=9109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Innviertel&amp;diff=9109&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-01T05:41:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die geographische Region im Allgemeinen; speziell den siehe [[Landtagswahlkreis Innviertel]]; zur historischen Verwaltungseinheit Bayerns in Tirol siehe [[Innkreis (Bayern)]].}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/| text= |NS=48/15/ |EW=13/20/ &amp;lt;!--geomittel grob, ÖK 48.252650 13.539097 --&amp;gt;|region=AT-4 |dim=90000&amp;lt;!--NO-SW--&amp;gt; | type= landmark }}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;margin-top:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Viertel und Bezirke [[Oberösterreich]]s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Karte Aut Ooe Innviertel.png|zentriert|300px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (amtlich: &amp;#039;&amp;#039;Innkreis&amp;#039;&amp;#039;) ist das nordwestliche Viertel [[Oberösterreich]]s und umfasst die Bezirke [[Bezirk Braunau am Inn|Braunau am Inn]], [[Bezirk Ried im Innkreis|Ried im Innkreis]] und [[Bezirk Schärding|Schärding]]. Seit der Bildung der [[Bezirkshauptmannschaft|politischen Bezirke]] 1868 haben die Viertel in Oberösterreich keine rechtliche Grundlage mehr und sind reine Landschaftsbezeichnungen. Dabei wurde die ältere [[Kreis (Habsburgermonarchie)|Kreiseinteilung]] ersetzt, die sich noch an den alten Vierteln orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als das übrige Oberösterreich war das Gebiet zum überwiegenden Teil bis zum Jahr 1779 (Abtretung im [[Friede von Teschen|Frieden von Teschen]]) ein Teil [[Bayern]]s. Es ist eine fruchtbare, dichtbesiedelte, flache bis hügelige Landschaft des [[Alpenvorland]]s und liegt zwischen [[Salzach]], [[Inn]], [[Donau]] und [[Hausruck]]. Die Fläche des Innviertels beträgt etwa 2250&amp;amp;nbsp;km², die Einwohnerzahl knapp 218.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Stadt des Innviertels ist nach Fläche und Einwohnern [[Braunau am Inn]] mit {{EWZ|AT|40404}} Einwohnern, gefolgt von [[Ried im Innkreis]] ({{EWZ|AT|41225}}). Nicht minder bekannt und wegen der [[barock]]en Innenstadt ein touristisches Zentrum ist die Stadt [[Schärding]] mit {{EWZ|AT|41422}} Einwohnern (Einwohnerstand jeweils {{EWD|AT|40404}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaerding Stadtplatz.jpg|mini|Barocke „Silberzeile“ in Schärding]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ried im Innkreis - Bürgerhaus, Hauptplatz 37.JPG|mini|Bürgerhäuser im [[Inn-Salzach-Stil]], in Ried im Innkreis]]&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Innviertel&amp;#039;&amp;#039; für diese Region ist vergleichsweise jung. Davor war die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Innbaiern&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich. Innviertel wurde erst nach der Angliederung an Österreich im Jahre 1779 gebräuchlich, da zu dieser Zeit das Erzherzogtum ob der Enns (das heutige [[Oberösterreich]]) in vier Viertel unterteilt wurde. Entsprechend dieser Verwaltungsgliederung wurde das neu erworbene Gebiet anfangs als das &amp;#039;&amp;#039;Fünfte Viertel&amp;#039;&amp;#039;, nach der Zusammenlegung von [[Mühlviertel]] und [[Machlandviertel]] schließlich als &amp;#039;&amp;#039;Innviertel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bayern nach der Teilung 1392.png|mini|Das Innviertel nach der Teilung Bayerns 1392 in die Teilherzogtümer [[Bayern-Ingolstadt]], [[Bayern-Landshut]], [[Bayern-München]] und [[Bayern-Straubing]]]]&lt;br /&gt;
=== Bayern: Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Das heutige Innviertel mit den Herzogshöfen Ranshofen und Mattighofen gehörte seit dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum &amp;#039;&amp;#039;Mattiggau&amp;#039;&amp;#039; im bayerischen Stammesherzogtum, der nördliche Teil zum &amp;#039;&amp;#039;Rottachgau&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Innbaiern&amp;#039;&amp;#039; war ab 1507 ein Teil des [[Rentamt Burghausen|Rentamtes Burghausen]] mit den Gerichten [[St. Pantaleon (Oberösterreich)|Wildshut]] (mit dem Bezirksgericht Mattighofen zusammengelegt), [[Braunau am Inn|Braunau]], [[Mauerkirchen]], [[Friedburg]], [[Schärding]] und [[Ried im Innkreis|Ried]]. Das [[Mondsee]]land im Süden war Bayern allerdings schon 1506 an die Habsburger verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Bayerische Volkserhebung|Bayerischen Volksaufstand]] der Jahre 1705/06 war Braunau Sitz des bayerischen Landesdefensionskongresses (Dezember 1705), des so genannten „[[Braunauer Parlament]]s“. Es rief zur Erhebung gegen die kaiserlich-habsburgische Unterdrückung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Historische Innviertler Karte (1779).jpg|mini|Historische Karte (1779)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Habsburgerzeit: Friede von Teschen und Wiener Kongress ===&lt;br /&gt;
Erst nach dem [[Bayerischer Erbfolgekrieg|Bayerischen Erbfolgekrieg]] wurde das Gebiet vom [[Geschichte Bayerns|Kurfürstentum Bayern]] getrennt. Auslöser dieses Krieges war der Tod des kinderlosen bayerischen Kurfürsten [[Maximilian III. Joseph]] (1745 bis 1777). Mit seinem Tod starb die bayerische Linie der [[Wittelsbach]]er aus. Eine Reihe von mitteleuropäischen Mächten erhob Anspruch auf Teile des Erbes, darunter und zuvorderst [[Habsburgermonarchie|Österreich]] mit Forderungen nach der Abtretung [[Niederbayern]]s und der [[Oberpfalz]]. Mit der Ratifizierung des [[Frieden von Teschen|Friedens von Teschen]], der den Bayerischen Erbfolgekrieg beendete, kamen die östlich von Inn und Salzach gelegenen Gebiete des kurfürstlichen [[Rentamt Burghausen|Rentamtes Burghausen]] 1779 zu Oberösterreich. Salzach und [[Unterer Inn]], die bis dahin in erster Linie [[Handelsweg]]e innerhalb Bayerns gewesen waren, wurden damit zu [[Grenzfluss|Grenzflüssen]] zwischen Bayern und [[Österreich ob der Enns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Friede von Schönbrunn|Friedens von Schönbrunn]] 1809 ergriff Bayern 1810 noch einmal Besitz vom Innviertel. Es wurde zusammen mit Teilen des [[Hausruckviertel]]s dem bayerischen [[Unterdonaukreis]] zugewiesen. 1811 wurden auch die in diesem Gebiet liegenden Pfarreien von der [[Diözese Linz]] abgetrennt und dem [[Bistum Passau]] zugewiesen. Erst im [[Vertrag von München (1816)|Münchener Vertrag]] trat das [[Königreich Bayern]] das Innviertel mit anderen Gebieten zum 1. Mai 1816 endgültig an das [[Kaisertum Österreich]] ab. Kirchlich übernahm auch das Bistum Linz am 1. Juli 1816 die entsprechenden Gebiete wieder vom Bistum Passau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Desmarees workshop Maximilian III of Bavaria.jpg|mini|Der Tod [[Maximilian III. Joseph|Maximilians&amp;amp;nbsp;III. Joseph]] war Auslöser des Bayerischen Erbfolgekriegs.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache und bayerisches Erbe ===&lt;br /&gt;
Auf politischer Ebene wurde durch eine Reihe von Maßnahmen (Treueeid der landesfürstlich-bayerischen Beamten, Huldigung des Innviertler Adels gegenüber dem neuen Landesherrn) die Eingliederung des neuen Landesteils in das [[Land ob der Enns]] vollzogen. Schwieriger war die verwaltungsmäßige Eingliederung, welche durch eine eigene „Landes-Einrichtungskommission“ unter Leitung des Freiherrn [[Franz Xaver Pockensteiner von Wolffenbach]] vorgenommen wurde, da das Innviertel bis dahin keine verwaltungsmäßige Einheit war, sondern vom bayerisch gebliebenen Burghausen aus verwaltet worden war. Als die Reformen [[Joseph II.|Kaiser Josefs II.]] durch Einführung einer neuen Kirchen- und Schulordnung verstärkt wurden, kam es 1795 bei geheimen Zusammenkünften zu Unterschriftensammlungen der Bevölkerung in der Pfarre St. Georgen. Auch die höheren Getränkesteuern, durch die Brauereien zum Zusperren gezwungen wurden, erregten den Unmut der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Haider, 1987, S. 222f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So hatten die Bewohner von Innbaiern nicht viel Freude mit ihrer Rückkehr und lange war der Spruch im Umlauf: „Lieber bayrisch sterben als kaiserlich verderben!“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wochenblick.at/verwaesserte-grenzen-im-innviertel/ |titel=Verwässerte Grenzen im Innviertel |werk=[[Wochenblick]] |datum=2016-05-07 |abruf=2020-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlich blieben trotz der weitgehenden Übernahme des österreichischen Standardvokabulars mundartliche Besonderheiten des Westmittelbairischen im Innviertel erhalten; die vor allem in einer Vielzahl regionaltypischer Vokalisierungsmerkmale (z.&amp;amp;nbsp;B. das Wort Milch, im Innviertel als Milli oder Muich bezeichnet, ist im Rest Österreichs größtenteils als Müch bekannt) bestehen, bis heute erhalten (vergleiche dazu [[Bairische Sprache#Mittelbairisch|Bairische Sprache]]). Sie gehen im Westen kontinuierlich in die [[Bairische Dialekte#Mittelbairisch|West-Mittelbairischen]] Dialekte über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Architektur der Städte erinnern die bunt bemalten Hausfassaden des [[Inn-Salzach-Stil]]s noch heute an die bayerische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landesausstellungen ===&lt;br /&gt;
Die erste bayerisch-oberösterreichische Landesausstellung mit dem Titel &amp;quot;Grenzenlos – Geschichte der Menschen am Inn&amp;quot; fand von 23. April bis 2. November 2004 in [[Passau]], [[Kloster Asbach|Asbach]], [[Reichersberg]] und Schärding statt. Reichersberg war somit bereits das dritte Mal Veranstaltungsort einer oberösterreichischen Landesausstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 27. April bis 4. November 2012 fand die zweite gemeinsame Landesausstellung des Landes Oberösterreich und des Freistaates Bayern mit dem Titel „Verbündet, verfeindet, verschwägert – Bayern und Österreich“ statt. Die Ausstellungsorte waren das [[Kloster Ranshofen]] bei Braunau am Inn, das [[Schloss Mattighofen]] und die [[Burg zu Burghausen]] in Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antagonismus zum restlichen Oberösterreich ==&lt;br /&gt;
Das Innviertel war noch 1705 und 1706 ein Zentrum des gewaltsamen bayerischen Aufstandes gegen die österreichische Besatzung. Nach dem Landeswechsel 1779 formierte sich jedoch kein breiterer Widerstand. So avancierte beispielsweise mit [[Franz Stelzhamer]], der die wechselseitige Staatszugehörigkeit in seinem prosaischen Werk „Dá Soldatnvödá“&amp;lt;ref&amp;gt;Projekt Gutenberg: [https://www.projekt-gutenberg.org/stelzham/soldat/soldat.html &amp;#039;&amp;#039;Dá Soldatnvödá&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 23. Jänner 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; behandelte, bereits ein Innviertler des 19. Jahrhunderts zum oberösterreichischen „Nationaldichter“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestoweniger kam es bis ins 20. Jahrhundert vor allem auf der Ebene der [[Innviertler Zeche|Zechen]] zu Auseinandersetzungen zwischen Innviertler Gruppen und sogenannten „Landlern“ („Landl“ dient als Bezeichnung für das Hausruckviertel oder Oberösterreich im Allgemeinen). Aus dieser Zeit stammen auch bekannt gewordene Aussprüche und Kampfansagen, wie „Wenn d’ Innviertler keman, hoasts umirucka!“. Eine gewisse lokale Rivalität hat sich in den letzten Jahren tendenziell, auch nach institutionellen Annäherungen, etwa im Tourismussektor, des Bezirkes Grieskirchen an das Innviertel, weiter nach Osten zur Landeshauptstadt [[Linz]] verschoben und äußert sich primär in sportlichen Wettkämpfen und politischen und öffentlichen Debatten über die Benachteiligung des Innviertels gegenüber den zentrumsnahen Regionen Oberösterreichs, welche zeitweise die Berichterstattung in den lokalen Medien dominieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer dieser politischen Streitpunkte ist seit Jahren die unzureichend ausgebaute Verkehrsanbindung zur nahen Stadt [[Salzburg]], an der sich vor allem das obere Innviertel (Bezirk Braunau, südwestliche Teile des Bezirks Ried) als Zentrumsregion orientiert. Als aktuelles Beispiel für infrastrukturelle Benachteiligungen wird zudem die drohende Einstellung der Hausruckbahn wahrgenommen. Sie verbindet das zentrale Innviertel mit dem Salzkammergut und stellt eine der wenigen verbliebenen öffentlichen Verkehrsverbindungen vom mittleren Innviertel nach Salzburg dar. Während für andere Regionalbahnen in Oberösterreich eine Übernahme durch das Land vorgesehen ist, ist zumindest für den südlichen Abschnitt der Hausruckbahn die Einstellung wahrscheinlich – obwohl dieser beispielsweise viermal so viele Fahrgäste aufweist wie der nördliche Abschnitt der Mühlkreisbahn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/3000000281642/land-ober246sterreich-k246nnte-m252hlkreis-und-almtalbahn-252bernehmen |titel=Land Oberösterreich könnte Mühlkreis- und Almtalbahn übernehmen |sprache=de-AT |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meinbezirk.at/ried/c-lokales/ausbau-statt-einstellung-der-hausruckbahn_a7455178 |titel=Leserbrief von Herta Gurtner: Ausbau statt Einstellung der Hausruckbahn |datum=2025-07-15 |sprache=de |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ungewiss ist auch die Zukunft des nördlichen Abschnitts der Hausruckbahn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/3000000270765/bus-statt-unwirtschaftlicher-regionalz252ge-wirbel-um-214bb-pl228ne-in-o214 |titel=ÖBB erwägt, Almtal-, Mühlkreis- und Hausruckbahn durch Bus zu ersetzen |sprache=de-AT |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, welcher Ried im Innkreis mit Schärding verbindet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oebb.at/de/fahrplan/fahrplanbilder |titel=Fahrplanbilder |sprache=de |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von wo aus Verbindungen in die Grenzstadt Passau bestehen, welche wiederum als städtisches Zentrum des unteren Innviertels (Bezirk Schärding und die nordöstlichen Teile des Bezirks Ried) eine wichtige Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gefühlte Eigenständigkeit des Innviertels spiegelt sich auch in der „Hauptstadtdebatte“ wider, welche durch eine Plakataktion während des Wahlkampfes 2009 vom Rieder Bürgermeister Albert Ortig losgetreten wurde und in der er das Mittelzentrum Ried als Hauptstadt des Innviertels deklarierte und damit vor allem die Braunauer Politik provozierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dieter Seitl |url=https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/Ortig-in-Braunau-Ried-ist-und-bleibt-Hauptstadt-des-Innviertels;art70,511286 |titel=Ortig in Braunau: „Ried ist und bleibt Hauptstadt des Innviertels!“ |werk=[[Oberösterreichische Nachrichten]] |datum=2010-11-25 |abruf=2020-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AUT Braunau am Inn COA.svg|mini|[[Pfälzer Löwe]] und [[bayerische Raute]] im Stadtwappen von Braunau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz all der genannten Umstände bildet das Innviertel als Region für seine Bewohner heute den mit Abstand größten identitätsstiftenden Bezugspunkt im Vergleich zu den restlichen Vierteln Oberösterreichs, welche teilweise, mit Ausnahme des Mühlviertels, das von der Donau begrenzt wird, räumlich von den heutigen Bezirksgrenzen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NUTS-Gliederung: AT311 ==&lt;br /&gt;
In der für die [[amtliche Statistik]] der [[Europäische Union|EU]] geführte [[NUTS]]-Gliederung wird das &amp;#039;&amp;#039;Innviertel&amp;#039;&amp;#039; etwas abweichend definiert. Es ist eine der fünf [[Gruppe von Bezirken|Gruppen von Bezirken]] (Ebene [[NUTS:AT]]-3) in Oberösterreich, trägt den Code &amp;lt;code&amp;gt;AT311&amp;lt;/code&amp;gt; und umfasst folgende 4 [[Politischer Bezirk|politische Bezirke]]: [[Bezirk Braunau am Inn|Braunau am Inn]], [[Bezirk Ried im Innkreis|Ried im Innkreis]], [[Bezirk Schärding|Schärding]], [[Bezirk Grieskirchen|Grieskirchen]]. Inklusive des traditionell zum Hausruckviertel gezählten Bezirks Grieskirchen zählt die Region AT311 Innviertel ca. 282.000 Einwohner auf einer Fläche von ca. 2825 km²&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberösterreich ist demnach in Statistiken auf europäischer Ebene nicht auf seine traditionellen vier Viertel aufgeteilt, sondern in seine Regionen Innviertel, [[Mühlviertel]], [[Traunviertel]], Linz-Wels und Steyr-Kirchdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Für Hintergrundinformationen zur Eurostat-Einteilung NUTS siehe {{Internetquelle |url=https://ec.europa.eu/eurostat/web/nuts/background |titel=Background |titelerg=NUTS - Nomenclature of territorial units for statistics |hrsg=[[Eurostat]] |sprache=en |abruf=2020-02-08}} [https://ec.europa.eu/eurostat/documents/345175/629341/NUTS2016-NUTS2021.xlsx NUTS Einteilung im Direkt-Download] (Excel-Datei, 527 kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das entspricht auch dem modernen Raumordnungskonzept, in dem der [[Oberösterreichischer Zentralraum|Oberösterreichische Zentralraum]] als „fünftes“ Viertel herausgegriffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Landtagswahlkreis Innviertel]] mit Sitz der Wahlbehörde in Ried im Innkreis besteht aus den 3 traditionellen Innviertler Bezirken Ried im Innkreis, Braunau am Inn und Schärding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; widths=&amp;quot;300&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Innviertel Panorama.jpg|Innviertler Landschaft bei Wollöster, Burgkirchen&lt;br /&gt;
 Innviertel - sundown - panorama.jpg|Sonnenuntergang im Innviertel bei Wollöster&lt;br /&gt;
 maria schmolln jagdkapelle.jpg|[[Maria Schmolln]] (Blick von der Jagdkapelle)&lt;br /&gt;
 Holzöstersee.jpg|Oberinnviertler Seenplatte, [[Holzöstersee]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Ludwig Maier&lt;br /&gt;
   |Titel=G’wunna hat z’letzt nur unseroans! Der Bairische Volksaufstand 1705/1706 im Spanischen Erbfolgekrieg. Vom Innviertel nach Tölz, zur Sendlinger Mordweihnacht und zur Schlacht bei Aidenbach&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-902121-68-8}}&lt;br /&gt;
* Herbert Wurster: &amp;#039;&amp;#039;Heimat am Inn&amp;#039;&amp;#039;, Kultur und Geschichte, Simbach/Braunau/Inn 1999 (siehe auch www.hrb.at).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Günther Kleinhanns]], Anton Hauser&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Innviertel&lt;br /&gt;
   |Verlag=Jugend und Volk&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=1991&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-224-17656-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Siegfried Haider]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte Oberösterreichs&lt;br /&gt;
   |Verlag=R. Oldenbourg&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-486-54081-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Roger M. Allmannsberger, Gerhard Schwentner&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Landgericht Ried&lt;br /&gt;
   |Reihe=Historischer Atlas von Bayern&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Teil I/2: &amp;#039;&amp;#039;Innviertel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bayerische Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7696-6561-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Schwentner&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kommission für bayerische Landesgeschichte&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Landgericht Schärding&lt;br /&gt;
   |Reihe=Historischer Atlas von Bayern&lt;br /&gt;
   |BandReihe=Teil I/1: &amp;#039;&amp;#039;Innviertel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bayerische Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7696-6559-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Innviertel}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.innviertel.at/ Innviertel.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.innviertel-tourismus.at/ Tourismus Innviertel Webseite]&lt;br /&gt;
* [http://doris.ooe.gv.at/download/pdf/viertelgrenzen_a3_mit_gemnam.pdf Übersichtskarte Viertelgrenzen] (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB) auf [[Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System|DORIS]]&lt;br /&gt;
* [http://doris.ooe.gv.at/geographie/geoinfo/nuts.asp Einteilung NUTS-III-Regionen in Oberösterreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.flickr.com/groups/innviertel Fotos aus dem Innviertel bei „Flickr“]&lt;br /&gt;
* [http://digital.onb.ac.at/OnbViewer/viewer.faces?doc=ABO_%2BZ186157206&amp;amp;provider=ABO&amp;amp;ref=primo-search&amp;amp;order=183 Kultur, Sitten und Gebräuche der Bewohner des Innkreises, 1832]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Viertel in Oberösterreich&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste NUTS:AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4027101-8|LCCN=sh85066531|VIAF=244966848}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innviertel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppe von Bezirken in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Braunau am Inn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Ried im Innkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Schärding)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>