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	<title>Hyperinflation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hyperinflation&amp;diff=7566&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-63272-6: /* Tabellarische Übersicht */ Oben sind ja viele Beispiele 21. Jahrhundert.</title>
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		<updated>2025-09-16T16:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tabellarische Übersicht: &lt;/span&gt; Oben sind ja viele Beispiele 21. Jahrhundert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inflation graph argentina.svg|mini|Hyperinflation in Argentinien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00104, Inflation, Tapezieren mit Geldscheinen.jpg|mini|Tapezieren einer Wand mit Ein-Mark-Scheinen, die zum Zeitpunkt der Hyperinflation in der Weimarer Republik deutlich billiger waren als eine Tapete.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GER-140-Reichsbanknote-100 Trillion Mark (1924).jpg|mini|Höchste jemals gedruckte deutsche Banknote, 100 Billionen [[Papiermark|Mark]], 15.&amp;amp;nbsp;Februar&amp;amp;nbsp;1924]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zimbabwe $100 trillion 2009 Obverse.jpg|mini|100 Billionen [[Simbabwe-Dollar]], 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hyperinflation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Form der [[Inflation]], in der sich das Preisniveau sehr schnell erhöht. Eine allgemein akzeptierte Definition existiert nicht, eine 1956 von [[Phillip D. Cagan]] aufgestellte [[Faustregel]]&amp;lt;ref&amp;gt;Phillip D. Cagan: &amp;#039;&amp;#039;: The Monetary Dynamics of Hyperinflation.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Milton Friedman]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studies in the quantity theory of money&amp;#039;&amp;#039;. University of Chicago Press, Chicago 1956, S. 25–117 ({{Webarchiv |url=http://sws.bu.edu/rking/SZGcourse/Cagan.pdf |text=PDF; 1,2 MB |wayback=20150713072523}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; von monatlichen Inflationsraten von 50 % (entsprechend einer jährlichen Rate von umgerechnet rund 13.000 %) ist aber weit verbreitet. Vereinfacht ausgedrückt ist eine Hyperinflation eine unkontrollierbare Inflation mit extrem hoher monatlicher Rate. Meist dauern Hyperinflationen nur eine kurze Zeit und enden in einer [[Währungsreform]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Vor dem 20. Jahrhundert waren Hyperinflationen selten, da die [[Volkswirtschaft|Ökonomien]] bei Überschreitung eines gewissen Inflationsniveaus zu [[Münzprägung|ungeprägten]] [[Edelmetall]]en als Geldersatz oder zu [[Naturaltausch]] übergingen. Die immer weitere Verbreitung von [[Währungsreserve|ungedecktem]] [[Geld]] ([[Fiatgeld]]) ermöglichte Hyperinflationen. Der Verursacher der (Hyper-)Inflation ist immer der Staat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paul C. Martin 1983&amp;quot;&amp;gt;Paul C. Martin: &amp;#039;&amp;#039;Wann kommt der Staatsbankrott?&amp;#039;&amp;#039;. Wirtschaftsverlag Langen-Müller/Herbig, München 1983, ISBN 3-7844-7119-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn ein Staat nicht genügend Steuern einnimmt, um seine Ausgaben zu finanzieren, entsteht ein [[Budgetdefizit]], da er sich zur Deckung seiner Ausgaben (Erfüllung von Leistungsversprechen) permanent verschulden muss. Dieses Defizit kann er durch Schuldtitel, [[Staatsanleihen]], decken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mankiw&amp;quot;&amp;gt;Nicholas Gregory Mankiw: &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomik&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Englischen von Klaus Dieter John. 5., Auflage. Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-7910-2026-6, S.&amp;amp;nbsp;122/123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Staatsanleihen sind nicht indexierte nominale [[Anleihen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun Preise relativ zu den Anleihen steigen, bleibt die Nominale der Anleihe gleich. Dadurch verliert sie relativ an Wert. Kapitalgeber erleiden einen realen Verlust, nicht jedoch einen nominalen. Umgekehrt kann der Emittent, der Staat, einen kleineren realen Rückzahlungswert zurückzahlen und macht somit einen realen Gewinn. Damit versucht der Staat sein Haushaltsdefizit zu reduzieren. Regierungen können durch [[Geldpolitik]] die Inflation steuern und damit zu dem erwünschten Effekt beitragen. Bei überraschenden und schnellen Inflationserhöhungen können lange Anleihen, da sie keinen Rahmen für rechtliche Änderungen bieten, vom Staat relativ billig zurückgezahlt werden. Durch die höhere Inflation verlangen jedoch neue [[Gläubiger]] höhere nominale Zinsen auf neue Anleihen (siehe [[Fisher-Gleichung]]). Ihr Vertrauen in Anleihen mit einer langen Laufzeit geht verloren. Dadurch verkürzen sich die Laufzeiten der neu emittierten Anleihen. Um alte Anleihen zu bezahlen und um die neuen hohen nominalen Zinsen zu finanzieren, müssen Regierungen immer mehr neue Anleihen ausgeben, um neues Kapital zu erhalten. Wenn nun noch immer Defizite im Haushalt vorliegen, muss die Regierung diesen Ablauf erneut von vorne vollziehen. Damit rutscht eine Regierung schlussendlich mit ihrer Währung in eine Hyperinflation und untergräbt damit letztlich das Vertrauen in diese.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paul C. Martin 1983&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burda und Wyplosz&amp;quot;&amp;gt;Michael Burda, Charles Wyplosz: &amp;#039;&amp;#039;Macroeconomics A European Text&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage, Oxford University Press Inc., New York 2005, ISBN 978-0-19-926496-4, &amp;#039;&amp;#039;a&amp;#039;&amp;#039; S. 377/378, &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039; S. 397–402.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 trugen die Ökonomen Steve Hanke und Nicholas Krus der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore 56 Episoden von Hyperinflationen der Geschichte – bei denen die Preise pro Monat um mindestens 50 Prozent gestiegen sind – zusammen und untersuchten diese auf die Ursachen, was jeweils dazu führte. Nach der Studie ist Hyperinflation eine wirtschaftliche Krankheit, die unter extremen Bedingungen auftritt: Krieg, politisches Missmanagement und der Übergang von einer Kommando- zur Marktwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Malte Buhse |Titel=Ökonomen besänftigen deutsche Inflations-Ängste |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2012-11-14 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/wirtschaft/2012-11/hanke-krus-hyperinflation |Abruf=2024-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Stocker: &amp;#039;&amp;#039;Die Inflation von 1923: Wie es zur größten deutschen Geldkatastrophe kam&amp;#039;&amp;#039;. (2022), Seite 341&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steve H. Hanke und Nicholas Krus |url=https://www.cato.org/sites/cato.org/files/pubs/pdf/hanke-krus-hyperinflation-table.pdf |titel=World Inflation and Hyperinflation Table |datum=2012 |format=PDF |abruf=2024-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitalflucht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtgemeinde Vöhrenbach 1923.jpg|mini|Sachwert-Anleihe der Stadtgemeinde Vöhrenbach zur Finanzierung der [[Linachtalsperre]] während der Hyperinflation 1923]]&lt;br /&gt;
Wie bei einer Inflation kommt es sehr schnell zu Anlagen in fremder Währung. Um die damit verbundene [[Kapitalflucht]] zu stoppen, kommt es während der Hyperinflation zu Devisenbewirtschaftung und massiver [[Devisenverkehrsbeschränkung]]. Angesichts des seit Ende des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts möglichen weltweiten bargeldlosen Zahlungsverkehrs sind jedoch solche Maßnahmen nur noch möglich, wenn gleichzeitig auf politischer Ebene drastische Maßnahmen zur Einschränkung des grenzüberschreitenden bargeldlosen Zahlungsverkehrs durchgeführt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flucht in Sachwerte ==&lt;br /&gt;
Eine Hyperinflation führt bei den Geldanlegern oft zu einer „Flucht in Sachwerte“ und zu einem weitgehenden Verlust aller anderen Geldanlagen wie z.&amp;amp;nbsp;B. Anleihen, welche auf die betreffende Währung lauten. Da die stark erhöhte Nachfrage typischerweise zu einer verschärften Verknappung des Angebots führt, handelt es sich dabei um einen selbst verstärkenden Vorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachwerte sind vorrangig [[Immobilie]]n und [[Rohstoffe]], aber auch [[Edelmetalle]] oder Aktien. Eine Verknappung von Zahlungsmitteln, wenn beispielsweise die Kunden einer Bank ihre gesamten Ersparnisse abheben, findet nicht statt. Geld kann beliebig per Kredit geschöpft werden. Allerdings befeuert die Flucht in Sachwerte die Hyperinflation, da Nachfrage und somit Preise von Immobilien steigen. Dies wiederum führt zu steigenden Mieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kosten ==&lt;br /&gt;
Eine Hyperinflation stellt eine besondere Belastung für eine Gesellschaft dar. Nicht alle Preise und Löhne nehmen gleichmäßig zu, dadurch beeinflusst Inflation die Einkommensverteilung in einer Gesellschaft. Reichtum wird damit vom Verleiher, beispielsweise Kredit- oder Darlehensgeber, zum Borger, beispielsweise Kredit- oder Darlehensnehmer, transferiert. Schulden haben nicht mehr dieselbe Kaufkraft wie noch zu ihrer Aufnahme. Der Realzinssatz fällt typischerweise ebenso. Beispielsweise werden Zahlungen an Rentner nicht an das Preisniveau angepasst, diese verlieren in Zeiten von starken Preisanstiegen ihre Kaufkraft und werden oft an den Rand des Existenzminimums gedrückt. Etwaige Ersparnisse, die jahrelang angespart wurden, besitzen plötzlich wesentlich weniger Kaufkraft. Damit spaltet eine sehr hohe Inflationsrate die Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relative Preise zeigen oft nicht mehr die wirkliche Knappheit der Güter an; dies kann beispielsweise bei rigiden Staatsinterventionen zustande kommen. Dadurch wird es für Konsumenten kaum möglich den günstigeren Preis herauszufinden, ihr Nachfrageverhalten wird stark beeinträchtigt. Dadurch werden Märkte ineffizient und können Ressourcen nicht mehr optimal allozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ständigen Schwankungen im Preisniveau entstehen Preisanpassungskosten, Unternehmen müssen ihre Preislisten so oft anpassen, dass sie nicht mehr zu festen Preisen anbieten können. Individuelles Verhalten, das aus gesellschaftlicher Sicht ineffizient ist, wird nun rational.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verzerrungen wird es schwieriger, rationale Zukunftsentscheidungen zu treffen. Durch sehr hohe Inflation entstehen Unsicherheit und undurchsichtige Marktsituationen, daher verringern Unternehmen ihre langfristigen Kapitalinvestitionen, wie etwa in Forschung und Entwicklung. Weil solche Investitionen jedoch wichtig für die Entwicklung neuer Technologien und Wettbewerb sind, werden sie mit Wirtschaftswachstum und Wohlstand in Verbindung gebracht. Damit verringert hohe Inflation auf lange Sicht Wirtschaftswachstum und damit den Lebensstandard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zeitdifferenz der Entstehung und dem Zahlungszeitpunkt von Steuern werden reale Steuereinbußen realisiert, die bei moderater Inflation keine wesentliche Rolle spielen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch gestaltet sich auch der Tageseinkauf von Konsumenten, durch die großen Geldmengen müssen Konsumenten ein hohes Gewicht an physischem Geld tragen und damit bezahlen. Als weitere Folge wird das offizielle Zahlungsmittel durch Naturalientausch oder inoffizielle Währungen verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Situationen tritt der so genannte &amp;#039;&amp;#039;Schuhsohleneffekt&amp;#039;&amp;#039; auf, dies beschreibt die Verschwendung von Ressourcen durch die Verringerung der Kassenhaltung. Geschäftsleute verlieren viel Zeit und Energie dabei, ihre Kassenhaltung zu organisieren. Dadurch stehen weniger Faktoren zur Gütererstellung zur Verfügung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mankiw&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burda und Wyplosz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanchard/Illing2010&amp;quot;&amp;gt;[[Olivier Blanchard]], [[Gerhard Illing]]: &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;. 5., Auflage. Pearson Studium, München 2010, ISBN 978-3-86894-038-1. S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas (2006)&amp;quot;&amp;gt;Lloyd B. Thomas: &amp;#039;&amp;#039;MONEY, BANKING and FINANCIAL MARKETS&amp;#039;&amp;#039;. South-Western, Thomson Corporation, China, 2006, ISBN 978-0-324-17673-5. Frei übersetzt aus dem Englischen. S. 578.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe ebenso [[Inflation|Inflation und ihre Auswirkungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Focke-Museum Bremen 2015-001 Geldkarre.jpg|mini|Geldtransportkarre, um 1920. [[Focke-Museum]] Bremen. Über die finanzpolitischen Probleme hinaus zeigt dieser fahrbare Tresor, welche logistischen Schwierigkeiten es mit sich brachte, angesichts des rapiden Wertverfalls das Papiergeld zügig zwischen Druckereien, Banken, Lohnbüros und Geschäften zu bewegen.]]&lt;br /&gt;
Um eine Hyperinflation zu stoppen, muss eine Regierung nachhaltig und glaubhaft das Wachsen der Geldmenge reduzieren.&lt;br /&gt;
In einer Hyperinflation ist die Glaubwürdigkeit in die Regierung und die Zentralbank geschwächt. Oft steht ein Regierungswechsel im Raum um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu stärken bzw. wieder zu erlangen. Eine stark sparende Fiskalpolitik und die Verringerung von Budgetdefizits im Staatshaushalt ist dann das vorherrschende [[Motivation|Handlungsmotiv]] um das Vertrauen in eine Währung zu stärken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burda und Wyplosz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quantitätsgleichung der Hyperinflation ==&lt;br /&gt;
Eine Erklärung für das Ansteigen des allgemeinen Preisniveaus in der Hyperinflation bietet die [[Quantitätsgleichung]] von [[Irving Fisher]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Transaktionsanzahl} \cdot \text{Preisniveau} = \text{Geldmenge} \cdot \text{Umlaufgeschwindigkeit}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formel lässt sich [[Äquivalenzumformung|umformen]] zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Preisniveau} = \frac{\text{Geldmenge} \cdot \text{Umlaufgeschwindigkeit}}{\text{Transaktionsanzahl}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Preisniveau steigt also demnach u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* [[proportional]] zur [[Geldmenge]] (wenn etwa die [[Zentralbank]] mehr Geld in Umlauf bringt, [[Umlaufgeschwindigkeit (Geld)|Umlaufgeschwindigkeit]] und Transaktionsanzahl jedoch unverändert bleiben);&lt;br /&gt;
* desgleichen proportional zur Umlaufgeschwindigkeit, wenn Geldmenge und Transaktionsanzahl unverändert bleiben;&lt;br /&gt;
* ebenso proportional zum [[Kehrwert]] der Transaktionsanzahl (z.&amp;amp;nbsp;B. bei Störung des [[Wirtschaftskreislauf]]s durch [[Katastrophe]]n, wenn etwa plötzlich die Lieferbarkeit wegbricht, aber die [[Nachfrage]] bleibt, wobei Geldmenge und Umlaufgeschwindigkeit unverändert sein sollen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelne Episoden ====&lt;br /&gt;
Die sowjetische Hyperinflation von 1919 bis 1922 hatte das Ziel der Abschaffung des Geldes als Zahlungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angebliche „Wirtschaftskrieg“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[https://www.srf.ch/sendungen/international/fluechtlingselend-an-venezuelas-grenzen Flüchtlingselend an Venezuelas Grenzen], Radio SRF &amp;quot;International&amp;quot;, 3. November 2018; Minute 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, den [[Hugo Chávez]] in Venezuela in den 2010er Jahren gegen imaginäre Feinde begonnen hatte, reichte bis zum Herbst 2018 für eine Hyperinflation, bei der die Lieferanten von Händlern alle drei Stunden neue Preise festsetzten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.srf.ch/sendungen/international/fluechtlingselend-an-venezuelas-grenzen Flüchtlingselend an Venezuelas Grenzen], Radio SRF &amp;quot;International&amp;quot;, 3. November 2018; Minute 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tabellarische Übersicht ====&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene geschichtliche Episoden von Hyperinflationen mit monatlichen Inflationsraten von über 50 Prozent. Beispiele sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zeitraum&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! Resultat&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919–1922&lt;br /&gt;
|[[Sowjetrussland]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1922–1924&lt;br /&gt;
|[[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 212 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919–1923&lt;br /&gt;
|[[Weimarer Republik#Frühe Krisenjahre (1919–1923)|Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|1.000.000.000.000 Mark&lt;br /&gt;
→ 1 [[Rentenmark]] (15. November 1923)&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 29.525 % im Oktober 1923; 11&amp;amp;nbsp;Monate über 50 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Westphal&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Westphal |Titel=Makroökonomik: Theorie, Empirie und Politikanalyse |Auflage=2. |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-642-78955-7 |Seiten=530 |Kommentar=Daten aus Michael Bruno: High Inflation and the Nominal Anchors of an Open Economy, Princeton 1991, S. 2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
siehe: [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1919–1924&lt;br /&gt;
|[[Österreich]]&lt;br /&gt;
|10.000 [[Österreichische Krone|Kronen]]&lt;br /&gt;
→ 1 Schilling (20. Dezember 1924)&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 129 % im August 1922; 4 Monate über 50 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Westphal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921–1926&lt;br /&gt;
|[[Königreich Ungarn|Ungarn]]&lt;br /&gt;
|12.500 Korona (Kronen)&lt;br /&gt;
→ 1 [[Pengő]] (27. Dezember 1926)&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 98 % im Juli 1923; 5 Monate über 50 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Westphal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921–1924&lt;br /&gt;
|[[Zweite Polnische Republik|Polen]]&lt;br /&gt;
|1.800.000 [[Polnische Mark]]&lt;br /&gt;
→ 1 [[Złoty]] (14. April 1924)&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 275 % im Oktober 1923; 9 Monate über 50 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Westphal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1923&lt;br /&gt;
|[[Freie Stadt Danzig]]&lt;br /&gt;
|Einführung der [[Danziger Gulden]]&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 2.440 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1943/1944&lt;br /&gt;
|[[Griechenland]]&lt;br /&gt;
|50.000.000.000 [[Griechische Drachme|Erste Drachmen]]&lt;br /&gt;
→ 1 Zweite Drachme&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 13.800 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945&lt;br /&gt;
|[[Republik China (Taiwan)|Taiwan]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 399 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1945/1946&lt;br /&gt;
|[[Ungarn]]&lt;br /&gt;
|400.000.000.000.000.000.000.000.000.000 [[Pengő]]&lt;br /&gt;
→ 1 [[Forint]]&lt;br /&gt;
|höchste jemals erreichte Inflation mit einer maximalen monatlichen Rate von 41,9&amp;amp;nbsp;Billiarden Prozent&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cato.org/publications/working-paper/world-hyperinflations |titel=World Hyperinflations &amp;amp;#124; Steve H. Hanke and Nicholas Krus &amp;amp;#124; Cato Institute: Working Paper |hrsg=Cato.org |datum=2012-08-15 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20121017012645/http://www.cato.org/publications/working-paper/world-hyperinflations |archiv-datum=2012-10-17 |abruf=2021-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Verdreifachung der Preise pro Tag)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1943–1949&lt;br /&gt;
|[[Volksrepublik China]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.libertyhaven.com/countriesandregions/china/hyperinflation.html |text=Archivlink |wayback=20041104001242}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|15.000.000.000.000.000.000 [[Renminbi#Stückelung|Yuan]]&lt;br /&gt;
→ 1 [[Renminbi]]&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 5.070 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1985&lt;br /&gt;
|[[Bolivien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Jean Heuser |Titel=weltwirtschaft: Die Wandlung des Jeffrey Sachs |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=38 |Datum=2003 |Online=https://www.zeit.de/2003/38/Jeffrey_Sachs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1988&lt;br /&gt;
|[[Nicaragua]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://2001662.homepagemodules.de/t475443f11745512_Nicaragua_Der_Sieg_der_Sandinisten.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1988&lt;br /&gt;
|[[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Inflation and price stabilisation policy in Yugoslavia, Egon Žižmond, Faculty of Economics and Business Administration, University of Maribor, Maribor, Yugoslavia, published in: Post-Communist Economies, Volume 3 Issue 2 June 1991, pages 187–200, [http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all~content=a788500427 informaworld]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bsi.si/popup.asp?MapaId=585 Banka Slovenije]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989&lt;br /&gt;
|[[Volksrepublik Polen|Polen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bpb.de/publikationen/06491994241220360370961530614087,1,0,Wirtschaftssystem_und_Wirtschaftspolitik.html |text=Archivlink |wayback=20050415003927}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|10.000 [[Złoty#Volksrepublik|Polnische Złoty (PLZ)]]&lt;br /&gt;
→ 1 [[Złoty#Nach 1989|Neuer Polnischer Złoty (PLN)]] (1.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;1995)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989/1990&lt;br /&gt;
|[[Brasilien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.emkweltmission.de/laender/brasilien/Brasilien_Zeitgesch.htm |text=Archivlink |wayback=20041218045814}}, siehe auch [[Fernando Henrique Cardoso]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 84 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Losbichler&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heimo Losbichler |Titel=Cashflow, Investition und Finanzierung |Reihe=Grundlagen der finanziellen Unternehmensführung |BandReihe=3 |Band=3 |Verlag=Linde |Ort=Wien |Datum=2015 |ISBN=978-3-7094-0678-6 |Seiten=106 |Kommentar=Daten aus Märkte und Zertifikate März/April 2012, RBS-Bank}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1989/1990&lt;br /&gt;
|[[Argentinien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[doi:10.1017/S0022216X00011640]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 197 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Losbichler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990&lt;br /&gt;
|[[Peru]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.clevelandfed.org/Research/com2000/1200.htm |text=Archivlink |wayback=20040901105949}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 397 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990–1994&lt;br /&gt;
|[[Bosnien und Herzegowina]] und [[Jugoslawien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bmlv.gv.at/download_archiv/ausle_unterlagen/k_e_landesinfo_ab2.pdf |titel=Landesinformation Serbien |werk=Bundesministerium Landesverteidigung |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071008011709/http://www.bmlv.gv.at/download_archiv/ausle_unterlagen/k_e_landesinfo_ab2.pdf |archiv-datum=2007-10-08 |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 322 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990–1994&lt;br /&gt;
|[[Jugoslawien]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|die dritthöchste jemals erreichte Inflation mit einer maximalen monatlichen Inflationsrate von 313&amp;amp;nbsp;Millionen %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990–1994&lt;br /&gt;
|[[Demokratische Republik Kongo|Zaire]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tomchao.com/hb20.html |wayback=20050529194603 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-07-12 06:18:18 InternetArchiveBot }}, {{Webarchiv |url=http://129.194.252.80/catfiles/1916.pdf |text=Archivierte Kopie |wayback=20050529194603}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 250 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992&lt;br /&gt;
|[[Russland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hansjörg Herr |url=https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/25451/die-finanzkrise-in-russland-im-gefolge-der-asienkrise/ |titel=Die Finanzkrise in Russland im Gefolge der Asienkrise {{!}} Internationale Finanzpolitik |werk=bpb.de |datum=2021-12-07 |abruf=2024-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1000 RUR&lt;br /&gt;
→ 1 RUB&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 245 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992&lt;br /&gt;
|[[Ukraine]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 285 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992–1994&lt;br /&gt;
|[[Georgien]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 211 %, siehe [[Wirtschaft Georgiens]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993&lt;br /&gt;
|[[Armenien]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 438 %&amp;lt;ref name=&amp;quot;Losbichler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993&lt;br /&gt;
|[[Turkmenistan]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|maximale monatliche Inflationsrate von 429 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1994, 1996/1997&lt;br /&gt;
|[[Angola]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20090919144813/http://www.us-angola.org/pressreleases/071904.htm {{Webarchiv |url=http://www.metro-press.com/angola/get_progrm.html |text=Archivlink |wayback=20041030003511}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2006–2009&lt;br /&gt;
|[[Simbabwe]]&lt;br /&gt;
|Abschaffung der Währung&lt;br /&gt;
|die zweithöchste jemals erreichte Inflation mit einer maximalen monatlichen Inflationsrate von 79,6&amp;amp;nbsp;Milliarden % oder gar 500&amp;amp;nbsp;Milliarden %, siehe auch [[Simbabwe-Dollar]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011/2012&lt;br /&gt;
|[[Belarus]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wirtschaft.t-online.de/hyper-inflation-in-weissrussland/id_52182478/index Inflation: Minsk führt Geldschein über 200.000 Rubel ein] t-online 6. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|10.000 BYR&lt;br /&gt;
→ 1 BYN&lt;br /&gt;
|siehe [[Belarussischer Rubel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016–?&lt;br /&gt;
|[[Wirtschaftskrise in Venezuela]]&lt;br /&gt;
|100.000 VEF&lt;br /&gt;
→ 1 VES&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.morgenpost.de/politik/article402353400/hyperinflation-venezuela-streicht-fuenf-nullen-aus-waehrung.html |titel=Venezuela: Nicolás Maduro streicht wegen Hyperinflation Nullen aus der Währung |werk=Berliner Morgenpost |hrsg=Berliner Morgenpost, Berlin, Germany |datum=2018-07-26 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-inflation-103.html Maduro streicht fünf Nullen aus dem Bolívar], Tagesschau, 26. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|2018: 80.000 %&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.forbes.com/sites/stevehanke/2019/01/01/venezuelas-hyperinflation-hits-80000-per-year-in-2018/#1dc8074a4572 &amp;#039;&amp;#039;Venezuela&amp;#039;s Hyperinflation Hits 80,000 % Per Year in 2018.&amp;#039;&amp;#039; Forbes, 1. Januar 2019.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2019–&lt;br /&gt;
|Simbabwe&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Offiziell wurde die Hyperinflation (300+ Prozent), nach der Periode 2006–2009, erneut im Oktober 2019 aufgrund des [[Liste der International Financial Reporting Standards|IAS 29]] erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fin24.com/Economy/Africa/its-official-hyperinflation-has-returned-to-zimbabwe-20191012 &amp;#039;&amp;#039;It&amp;#039;s official: Hyperinflation has returned to Zimbabwe.&amp;#039;&amp;#039; Fin24, 12. Oktober 2019.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch vor dem 20. und 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es schwere Inflationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zeitraum&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1166&lt;br /&gt;
|[[Kaiserreich China]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ex.ac.uk/~RDavies/arian/amser/chrono4.html |wayback=20071013071852 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-07-12 06:18:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1620–1623&lt;br /&gt;
|[[Heiliges Römisches Reich]] (Mitteleuropa)&lt;br /&gt;
|[[Kipper- und Wipperzeit]]: Der Wert der [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]] fiel von 1 Reichstaler zu 124 Kreuzer (Ende 1619) auf 1 Reichstaler zu über 600 (regional auch über 1000) Kreuzer (1622/23)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1719/1720&lt;br /&gt;
|[[Königreich Frankreich (987–1792)|Frankreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/DK08Dj01.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20060716023733 |archiv-bot=2022-11-16 16:11:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|siehe [[Mississippi-Blase]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1789–1796&lt;br /&gt;
|[[Königreich Frankreich (987–1792)|Königreich Frankreich]]/[[Konstitutionelle Monarchie in Frankreich (1791–1792)|Französische Konstitutionelle Monarchie]]/[[Erste Französische Republik]]&lt;br /&gt;
| siehe [[Assignat]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1861–1865&lt;br /&gt;
|[[Vereinigte Staaten|USA]], vor allem [[Südstaaten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://teacherlink.org/content/social/instructional/inflation/procedures.html |text=Archivierte Kopie |wayback=20090213153035}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adam Fergusson]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Geldes&amp;#039;&amp;#039; (Englischer Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;When Money Dies&amp;#039;&amp;#039;); Finanzbuch-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-89879-627-9.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1.000.000.000.000 Mark&amp;#039;&amp;#039; in: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 18. Juli 2011, Seite 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Peter Bernholz (2006): Monetary Regimes and Inflation. Edward Elgar.&lt;br /&gt;
* [[Milton Friedman]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studies in the quantity theory of money.&amp;#039;&amp;#039; University of Chicago Press, Chicago 1956.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7696600-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inflation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzkrise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsverschuldung]]&lt;/div&gt;</summary>
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