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	<title>Homer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Taxtman: Belegstelle hinzugefügt; Werktitel kursiv gesetzt</title>
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		<updated>2025-09-27T15:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belegstelle hinzugefügt; Werktitel kursiv gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Homeros MFA Munich 272.jpg|mini|Kopf des Homer („Epimenides-Typus“). Nachbildung einer römischen Kopie des griechischen Originals aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. [[Glyptothek (München)|Münchner Glyptothek]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Homer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ὅμηρος|Hómēros}}, Betonung im Deutschen: Homḗr) gilt traditionell als Autor der &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; und damit als frühester [[Dichter]] des [[Abendland]]es. Weder sein Geburtsort noch das Datum seiner Geburt oder das seines Todes sind zweifelsfrei bekannt. Es ist nicht einmal sicher, dass es Homer überhaupt gab (siehe auch [[Homerische Frage]]). Kontrovers diskutiert wird die Frage, in welcher Epoche er gelebt haben soll. [[Herodot]] schätzte, dass Homer 400 Jahre vor ihm gelebt haben müsse;&amp;lt;ref&amp;gt;Herodot, &amp;#039;&amp;#039;[[Historien des Herodot|Historien]]&amp;#039;&amp;#039; 2,53&amp;lt;/ref&amp;gt; dies entspräche in etwa der Zeit um 850 v.&amp;amp;nbsp;Chr. Andere historische Quellen legen das Wirken Homers in die Zeit des [[Trojanischer Krieg|Trojanischen Krieges]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Diodor]] 7,1.&amp;lt;/ref&amp;gt; der traditionell etwa um 1200 v.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert wird. Heutzutage stimmt die Forschung weitestgehend darin überein, dass Homer, wenn es ihn gab, etwa in der zweiten Hälfte des 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und/oder in der ersten Hälfte des 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. gelebt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Antike wurden ihm weitere Werke wie die [[Homerische Hymnen|&amp;#039;&amp;#039;Homerischen Hymnen&amp;#039;&amp;#039;]] zugeschrieben, während andererseits immer wieder bezweifelt wird, ob &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Odyssee&amp;#039;&amp;#039; überhaupt von einer einzigen historischen Person namens Homer verfasst worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbestritten ist die unermessliche, bis heute andauernde Wirkung Homers, der schon in der [[Antike]] als &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Dichter schlechthin galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Homer“ ({{grcS|Ὅμηρος|Hómēros|variant=alt}}; {{elS|Όμηρος|Ómiros|prefix=1}}) bedeutet ursprünglich „[[Gatte]]“ oder „[[Geisel]]“. Allerdings wurde der Name des Dichters aufgrund dessen angeblicher Blindheit in der Antike fälschlicherweise auch von {{lang|grc|ὁ μὴ ὁρῶν|ho mē horōn}}, „der nicht Sehende“, abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Homeros Caetani Louvre Ma440 n2.jpg|mini|hochkant|Hellenistische Büste des Homer, [[Louvre]], Paris]]&lt;br /&gt;
[[Datei:William-Adolphe Bouguereau (1825-1905) - Homer and his Guide (1874).jpg|mini|links|hochkant|Der blinde Homer mit der [[Lyra (Zupfinstrument)|Lyra]] auf dem Rücken wird geführt. Gemälde von [[William Adolphe Bouguereau|William Bouguereau]], 1874]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der [[Antike]] wurde über Homers Person und Herkunft diskutiert: [[İzmir|Smyrna]], [[Athen]], [[Ithaka]], [[Pylos]], [[Kolophon]], [[Argos (Stadt)|Argos]] und [[Chios]] beanspruchten, als sein Geburtsort zu gelten. Eine der Legenden sagt, er sei am Fluss [[Meles (Fluss)|Meles]] als uneheliches Kind geboren worden und sein ursprünglicher Name habe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melesigenes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Der vom &amp;#039;&amp;#039;Meles&amp;#039;&amp;#039; Herstammende“) gelautet. Er starb vermutlich auf der Insel [[Ios]], von wo laut [[Pausanias]] seine Mutter stammen soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paus10242&amp;quot;&amp;gt;Pausanias 10,24,2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während über Homers Vater Unklarheit herrscht, überliefern mehrere Quellen, dass seine Mutter &amp;#039;&amp;#039;Kreitheïs&amp;#039;&amp;#039; hieß.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Certamen Homeri et Hesiodi]]&amp;#039;&amp;#039; Fragment 1 ([https://www.theoi.com/Nymphe/NympheKretheis.html online]); [[Flavius Philostratos]], &amp;#039;&amp;#039;Imagines&amp;#039;&amp;#039; 2,8 ([https://www.theoi.com/Text/PhilostratusElder2A.html#8 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Pausanias hingegen gibt ihr den Namen &amp;#039;&amp;#039;Klymene&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paus10242&amp;quot; /&amp;gt; In der Antike wurde er oft als [[Blindheit|blinder]] Greis dargestellt. Trotz dieser schon damals regen Hypothesenbildungen über seine Herkunft, sein Aussehen und seine Lebensdaten ist bis heute nicht einmal ganz geklärt, ob eine historische Person „Homer“ überhaupt existiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung Homers als ein blinder und armer Wandersänger geht unter anderem auf den Dichter des unter Homers Namen verfassten &amp;#039;&amp;#039;[[Apollon]]-[[Hymne|Hymnus]]&amp;#039;&amp;#039; zurück, der aber höchstwahrscheinlich nicht von ihm stammt. Gegen diese Darstellung sprechen die für sein Werk erforderlichen genauen Kenntnisse der oberen [[Aristokratie|aristokratischen]] Schichten, die ein armer Wandersänger nicht hätte besitzen können. Aber da die [[Epos|Epen]] – als ursprünglich mündlicher Vortrag – in erster Linie vor aristokratischem Publikum Gehör fanden, wobei die Sänger (oder auch [[Aoiden]]) zum Teil längere Zeit in dem [[Oikos]] der Adeligen wohnten und zu deren Unterhaltung beitrugen, ist es denkbar, dass auch Homer mit der Lebensart seiner Gastgeber vertraut war und zu dieser Bevölkerungsgruppe bzw. diesem Stand gehörte. Einige Forscher vermuten hier autobiographische Elemente, die Homer in die Epen einfließen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Die Epen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Beginning Iliad.svg|mini|Anfang der &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beginning Odyssey.svg|mini|Anfang der &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt geworden ist Homer als [[Dichter]] zweier der frühesten [[Epos|Epen]] der [[Weltliteratur]], der &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Odyssee&amp;#039;&amp;#039; sind die ersten großen Schriftzeugnisse der griechischen Geschichte: Mit ihnen beginnt nach klassischer Ansicht die europäische Kultur- und Geistesgeschichte. Seine Autorschaft ist allerdings umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sprachliches ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die sprachliche Analyse der Epen, die beide im [[Ionisches Griechisch|ionischen]] Dialekt des Altgriechischen geschrieben sind, scheint ihre Herkunft aus dem griechischen [[Kleinasien]] gesichert. Die Grundsprache ist das Ionische der früh[[Archaik|archaisch]]en Zeit, durchsetzt mit Elementen des [[Äolisches Griechisch|äolischen]] Dialektes und mit offenbar aus älterer Tradition stammenden Überlieferungen. Aufgrund des ursprünglich mündlichen Vortrags aus dem Gedächtnis (siehe [[Mündliche Überlieferung#Oral Poetry|Oral Poetry]]) erscheinen viele Formulierungen wie beispielsweise [[Epitheton|Epitheta]] und ganze Verse, sogenannte [[Formelvers]]e, wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die [[Hellenismus|hellenistische]] Zeit existierten verschiedene Textredaktionen, wobei die ersten Versuche einer Kanonisierung bis in die Zeit des athenischen Tyrannen [[Peisistratos]] zurückreichen. Die heutige Fassung wurde von [[Aristarchos von Samothrake]] († 144 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) redigiert, einschließlich der noch heute verwendeten Einteilung der „Gesänge“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Datierung der Epen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während heute die meisten Wissenschaftler von einer Entstehungszeit im 8. Jahrhundert v. Chr. ausgehen, nehmen andere, wie vor allem [[Martin Litchfield West]] (seit 1966) und [[Walter Burkert]] einen späteren Zeitpunkt im 7. Jahrhundert v. Chr. dafür an.&amp;lt;ref&amp;gt;Einen knappen Überblick zu dieser Diskussion bietet [[Robin Lane Fox]]: &amp;#039;&amp;#039;Reisende Helden. Die Anfänge der griechischen Kultur im Homerischen Zeitalter.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2011 (Übersetzung der Originalausgabe, London 2008), S. 431 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die homerischen Epen zeitlich einzuordnen, bedient man sich verschiedener Ansätze.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{DNP|15/3|1176|1185|Fundstelle=hier: 1178|Zeitrechnung III|[[Peter Kuhlmann (Altphilologe)|Peter Kuhlmann]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komplexität der homerischen Epen setzt wahrscheinlich voraus, dass sie schriftlich festgehalten wurden. Da die Einführung der [[Alphabetschrift]] in Griechenland meist um 800 v. Chr. datiert wird, werden die homerischen Epen nicht davor verfasst worden sein. Die frühesten Darstellungen von &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039;-Szenen finden sich sogar erst ab etwa 625 v. Chr. auf [[Geometrischer Stil|geometrischen]] Vasen. Zudem wird in der Ilias das „[[Theben (Ägypten)|hunderttorige Theben]]“ in Ägypten erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;Hom. Il. 9.381–384&amp;lt;/ref&amp;gt; was sich nur auf die Blüte der Stadt unter [[Reich von Kusch|nubischer Herrschaft]] während der [[25. Dynastie]] (715–663 v. Chr.) beziehen kann, weil die Stadt von den [[Assyrisches Reich|Assyrern]] zerstört wurde, als sie die Nubier aus Ägypten vertrieben. Einerseits galt Homer in der Antike als Zeitgenosse [[Hesiod]]s, der heute ins 7. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, andererseits scheint der [[Nestorbecher#Der „Nestorbecher“ von Ischia|„Nestorbecher“ von Ischia]] (ca. 740/20 v. Chr.)&amp;lt;ref&amp;gt;Robin Lane Fox: &amp;#039;&amp;#039;Reisende Helden. Die Anfänge der griechischen Kultur im Homerischen Zeitalter.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2011, S. 188; Klaus Rüter/Kjeld Matthiessen: &amp;#039;&amp;#039;Zum Nestorbecher von Pithekussai&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2. Bonn 1968, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf die Ilias anzuspielen und das historische Umfeld deutet ins 8. Jahrhundert v. Chr., denn ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. hat wohl die dargestellte unangefochtene Adelskultur nicht mehr bestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Geschichte des „homerischen Zeitalters“ siehe einführend etwa Barbara Patzek: &amp;#039;&amp;#039;Homer und die frühen Griechen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Boston 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Datierung Hesiods nicht sicher ist und die antike Überlieferung auch [[Anachronismus|anachronistisch]] sein kann, so sprechen die Indizien doch dafür, dass die homerischen Epen in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts oder in der ersten Hälfte des 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Urheberschaft: die „Homerische Frage“ ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Homerische Frage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[literaturwissenschaft]]liche Frage nach der Urheberschaft Homers wird die [[Homerische Frage]] genannt. Hauptsächlich geht es dabei um die Frage, ob Homer tatsächlich Verfasser nur der Ilias oder überhaupt der beiden Epen gewesen sei oder ob unter dem Namen „Homer“ verschiedene Dichter zusammengefasst worden seien, die ältere, mündlich überlieferte Sagen verschriftlicht kompiliert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt der „Homerischen Frage“ ist die Datierung der beiden Epen: Hätte die deutlich jüngere Odyssee überhaupt noch während der Lebenszeit des Ilias-Autors geschrieben werden können? Teils wird hier jedoch davon ausgegangen, die Ilias sei ein Jugend- und die Odyssee ein Alterswerk Homers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literaturwissenschaftliche stilistische Analysen neigen heute aufgrund der hohen kompositorischen Kunst und durchgehenden sprachlichen Qualität beider Epen wiederum dazu, wie die antiken Autoren auf einen gemeinsamen Verfasser („Homer“) als wahrscheinlich zu folgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Homerische Hymnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größtenteils legendären antiken [[Vita|Viten]] Homers berichten außerdem von weiteren ihm zugeschriebenen Werken. Dabei handelte es sich wohl durchweg um [[Pseudepigraph]]en, von denen außer [[Fragment (Literatur)|Fragmenten]] nur die vermutlich nichthomerische [[Travestie (Literatur)|Travestie]] vom &amp;#039;&amp;#039;[[Froschmäusekrieg|Krieg zwischen den Fröschen und Mäusen]]&amp;#039;&amp;#039; komplett erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umstritten ist die Urheberschaft der ebenfalls Homer zugeschriebenen 33 Gedichte, der sogenannten [[Homerische Hymnen|Homerischen Hymnen]] – Preislieder auf griechische Götter. Sie stehen den beiden Epen stilistisch nahe. [[Rhapsode]]n pflegten sie als Einleitung zu ihren Rezitationen vorzutragen. Berühmt sind der &amp;#039;&amp;#039;Hymnos an [[Apollon]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Hymnos an [[Aphrodite]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Homer, Iliad, Papyrus Hawara 24-28.jpg|mini|Die Verse &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; II 757–775 in Oxford, Bodleian Library, Papyrus Hawara 24-28 (2. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer Omnipräsenz Homers im griechischen Kulturleben ist bei [[Thomas Alexander Szlezák|Szlezák]] die Rede. Dies zeige sich in der bildenden Kunst wie in der Philosophie und in der Literatur. Auch als Homers Sprache bereits archaisch wirkte und als schwer verständlich empfunden wurde, so Szlezák, blieben Rezitationen aus seinen Werken bei Festspielen populär. „Ihn zu verstehen, wurde im Lauf der Zeit zur Aufgabe der Bildung, der [[Paideia|paideía]].“&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Alexander Szlezák: &amp;#039;&amp;#039;Was Europa den Griechen verdankt. Von den Grundlagen unserer Kultur in der griechischen Antike.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 2010, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den politisch stark zersplitterten griechischen Stämmen und [[Polis|Poleis]] im antiken Griechenland dienten seine Epen zur Gewinnung eines gemeingriechischen Selbstverständnisses. Über viele Jahrhunderte wurden Münzen mit seiner Abbildung geprägt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Homer Kolophon.JPG|mini|Homer auf Münze aus [[Kolophon]], ca. 50–30 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochschätzung Homers wurde von den Römern übernommen. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Odusia]]&amp;#039;&amp;#039;, die Übertragung der Odyssee ins [[Altlatein]]ische durch [[Livius Andronicus]], eines der ersten Zeugnisse einer lateinischen Literatursprache überhaupt, war bereits zu republikanischen Zeiten als Schullektüre im Adel verbreitet. [[Vergil]]s Epos &amp;#039;&amp;#039;[[Aeneis]]&amp;#039;&amp;#039; ist auch als Versuch zu werten, den Römern eine [[Herkunftssage]] zu geben, wie sie die Griechen an Homers Epen gehabt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Homer, Iliad, Florence, Plut. 32.4.jpg|mini|hochkant|Die &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; in einer Handschrift des 15. Jahrhunderts mit Miniaturen von [[Francesco Rosselli]]. Florenz, [[Biblioteca Medicea Laurenziana]], Plut. 32.4, fol. 43r]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die – außer im frühchristlichen Irland – sehr zurückgegangene Kenntnis des Griechischen bei den westlichen Gelehrten ging auch die Homerkenntnis sehr zurück, als Epiker waren [[Vergil]] und [[Marcus Annaeus Lucanus|Lucan]] viel geläufiger. Auch die als Zwischenglied sonst sehr bedeutsame arabische [[Kunstrezeption|Rezeption]] griechischer Quellen berücksichtigte eher medizinische, naturwissenschaftliche, mathematische und philosophische als epische Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst um 1360 wurden, angeregt von [[Petrarca]], die &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Odyssee&amp;#039;&amp;#039; von [[Leontius Pilatus]] ins Lateinische übersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LexMA|5|1898||Leonzio Pilato|Donatella Coppini|}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[Dante Alighieri]] nennt Homer den Ersten unter den göttlichen Dichtern und Vorbild des von ihm verehrten Vergils. Sein eigenes Hauptwerk, die &amp;#039;&amp;#039;[[Göttliche Komödie|Divina Commedia]],&amp;#039;&amp;#039; wirkte wiederum auf ganze Zeitalter von Schreibern, insbesondere auf die Vertreter der Moderne des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Flucht der griechischen Gelehrten aus dem 1453 von den Osmanen erstürmten [[Konstantinopel]] brachte die Kenntnis griechischer Quellen und damit auch Homers in den Westen zurück und beeinflusste stark die [[Renaissance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Erstausgabe|Editio princeps]] (gedruckte Erstausgabe) von Homer erfolgte im 15. Jahrhundert durch [[Demetrios Chalkondyles]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Baader]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Antikerezeption in der Entwicklung der medizinischen Wissenschaft während der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Schmitz (Pharmaziehistoriker)|Rudolf Schmitz]], Gundolf Keil (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humanismus und Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Acta humaniora, Weinheim 1984 (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11), ISBN 3-527-17011-1, S. 51–66, hier: S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von den Homerübersetzungen von [[Johann Heinrich Voß]] spielte in Deutschland Homer für den „Volks“- und „Natur“-Begriff der deutschen literarischen Klassik und Romantik die größte Rolle, weil man in &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Odyssee&amp;#039;&amp;#039; einen Beweis dafür sah, dass das Volk eine eigene authentische Stimme habe (vgl. [[Volkslied]]), dass aus ihm die Natur selbst spreche. In diesen Zusammenhang gehörte auch das Aufwerfen der „Homerischen Frage“, denn entschied man sich gegen die Autorschaft Homers, so waren die Epen anonym entstanden, wie etwa das [[Nibelungenlied]], und somit wurde dann „das Volk“ als Autor reklamierbar. Dagegen wandte sich bereits [[Friedrich Schiller]]: „Und die Sonne Homers, siehe, sie lächelt auch uns.“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Elegie]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser an Homer entzündeten Griechenliebe (vgl. [[Johann Wolfgang Goethe]]: „[…] das Land der Griechen mit der Seele suchend“, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Iphigenie auf Tauris]]&amp;#039;&amp;#039;) in der antifürstlichen und antiklerikalen Intelligenz seit dem [[Hainbund]] ist es zu danken, dass durch [[Wilhelm von Humboldt]] die griechische Sprache (neben dem Lateinischen) ein Kernstoff der [[Bildung]] des [[Neuhumanismus|Humanistischen]] Gymnasiums wurde. Ein auch seinen Besuch in der [[Troas]] im Jahr 1819 mitverarbeitendes Epos über Homer legte 1858 [[Leopold Schefer]] in Hexametern vor, &amp;#039;&amp;#039;Homers Apotheose&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homerische Stoffe und Themen sind somit sowohl in der klassischen antiken als auch in der europäischen Literatur und den [[Bildende Kunst|Bildenden Künsten]] allgegenwärtig. In der gehobenen Umgangssprache finden sich heute noch viele Redewendungen aus seinem Werk und „[[Geflügeltes Wort|geflügelte Worte]]“ (auch dieser Begriff stammt von ihm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitgenössische Bearbeitungen schufen unter anderem [[Wolfgang Hildesheimer]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Das Opfer Helena]]&amp;#039;&amp;#039;), der Literaturnobelpreisträger [[Derek Walcott]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Omeros]]&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Botho Strauß]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Ithaka]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Asteroid [[(5700) Homerus]] trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Homer langenscheidt sammelmarken.jpg|mini|Homer auf einer [[Reklamemarke|Sammelmarke]] des [[Langenscheidt]]-Verlags]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einführungen&lt;br /&gt;
* [[Melanie Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Homer. 100 Seiten.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-15-020590-7.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Bannert]]: &amp;#039;&amp;#039;Homer. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2005, ISBN 3-499-50272-0.&lt;br /&gt;
* [[Antonios Rengakos]], [[Bernhard Zimmermann (Philologe)|Bernhard Zimmermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Homer-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J.B. Metzler, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-476-02252-3.&lt;br /&gt;
* Herbert Bannert: &amp;#039;&amp;#039;Homer lesen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Legenda.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Frommann-Holzboog, Stuttgart-Bad Cannstatt 2005, ISBN 978-3-7728-2370-1.&lt;br /&gt;
* Pierre Carlier: &amp;#039;&amp;#039;Homère.&amp;#039;&amp;#039; Fayard, Paris 1999, ISBN 2-213-60381-2.&lt;br /&gt;
* Barbara Graziosi: &amp;#039;&amp;#039;Homer.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 2016, ISBN 978-0-19-878830-0.&lt;br /&gt;
* Geoffrey S. Kirk: &amp;#039;&amp;#039;The songs of Homer.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1962, ISBN 978-0-521-05890-2.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Latacz]], Thierry Greub, Peter Blome, Alfried Wieczorek: &amp;#039;&amp;#039;Homer. Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 2008, ISBN 978-3-7774-3965-5.&lt;br /&gt;
* Joachim Latacz: &amp;#039;&amp;#039;Homer. Der erste Dichter des Abendlands.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Artemis &amp;amp; Winkler, Düsseldorf/Zürich 2003, ISBN 978-3-538-07157-5.&lt;br /&gt;
* Joachim Latacz: &amp;#039;&amp;#039;Troia und Homer.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig/Berlin 2005, ISBN 3-7338-0332-9.&lt;br /&gt;
* {{RE|Suppl. XI|687|846|Homeros|[[Albin Lesky]]}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas A. Szlezák]]: &amp;#039;&amp;#039;Homer oder Die Geburtsstunde der abendländischen Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63729-2.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Vidal-Naquet]]: &amp;#039;&amp;#039;Le monde d’Homère.&amp;#039;&amp;#039; Perrin, Paris 2000, ISBN 2-262-01181-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sammelbände und Companions&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Jane B. Carter, Sarah P. Morris |Titel=The Ages of Homer |Verlag=University of Texas Press |Ort=Austin |Datum=1995 |Sprache=en |ISBN=0-292-71169-7}}&lt;br /&gt;
* [[Robert Louis Fowler|Robert Fowler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge Companion to Homer.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge 2004, ISBN 978-0-521-01246-1.&lt;br /&gt;
* Joachim Latacz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Homer. Tradition und Neuerung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Wege der Forschung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 463). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1979, ISBN 3-534-06833-5.&lt;br /&gt;
* Joachim Latacz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Homer. Die Dichtung und ihre Deutung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wege der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 634). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1991, ISBN 3-534-09217-1.&lt;br /&gt;
* Joachim Latacz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zweihundert Jahre Homer-Forschung. Rückblick und Ausblick&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Colloquium Rauricum.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Teubner, Stuttgart/Leipzig 1991, ISBN 3-519-07412-5.&lt;br /&gt;
* Ian Morris, Barry Powell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;A New Companion to Homer.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden, New York 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Die homerische Frage&lt;br /&gt;
* [[Alfred Heubeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die homerische Frage&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Erträge der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 27). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1974, ISBN 3-534-03864-9.&lt;br /&gt;
* [[Milman Parry]]: &amp;#039;&amp;#039;The Making of Homeric Verse. The collected papers of Milman Parry.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford u.&amp;amp;nbsp;a. 1987, ISBN 0-19-520560-X.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schadewaldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Homers Welt und Werk. Aufsätze und Auslegungen zur Homerischen Frage.&amp;#039;&amp;#039; Koehler, Stuttgart 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Studien&lt;br /&gt;
* Louis Bardollet: &amp;#039;&amp;#039;Les mythes, les dieux et l’homme. Essai sur la poésie homérique.&amp;#039;&amp;#039; Belles Lettres, Paris 1997, ISBN 2-251-32426-7.&lt;br /&gt;
* [[Peter Kuhlmann (Altphilologe)|Peter Kuhlmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Homer und Homerica.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Kuhlmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Giessener literarischen Papyri und die Caracalla-Erlasse. Edition, Übersetzung und Kommentar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berichte und Arbeiten aus der Universitätsbibliothek und dem Universitätsarchiv Giessen.&amp;#039;&amp;#039; Band 46). Universitätsbibliothek Gießen, Gießen 1994, S. 23 ff. ([http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3638/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Raoul Schrott]]: &amp;#039;&amp;#039;Homers Heimat. Der Kampf um Troja und seine realen Hintergründe.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2008, ISBN 978-3-446-23023-1 ([http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/719048/ umstritten]).&lt;br /&gt;
* Barry Strauss: &amp;#039;&amp;#039;Der Trojanische Krieg. Mythos und Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8062-2154-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Grammatik &lt;br /&gt;
* [[Pierre Chantraine]]: &amp;#039;&amp;#039;Grammaire homérique.&amp;#039;&amp;#039; Durchgesehen und korrigiert von Michel Casewitz. 2 Bände, Klincksieck, Paris 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Linguistische Untersuchungen&lt;br /&gt;
* [[Manu Leumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Homerische Wörter.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3-534-12003-5 (Nachdruck der Ausgabe Basel 1950).&lt;br /&gt;
* [[Ernst Risch (Altphilologe)|Ernst Risch]]: &amp;#039;&amp;#039;Wortbildung der homerischen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin 1973, ISBN 3-11-003799-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rezeption&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 7|323|372|Homer (Homeros)|[[Andreas Bagordo]]}}&lt;br /&gt;
* Mario Baier: &amp;#039;&amp;#039;Neun Leben des Homer. Eine Übersetzung und Erläuterung der antiken Biographien.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. Kovač, Hamburg 2013, ISBN 978-3-8300-7150-1.&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 8|499|514|Homer|[[Achim Hölter]], Eva Hölter}}&lt;br /&gt;
* Christina-Panagiota Manolea, François Renaud, [[Harold Tarrant]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reassessing Homer in the Platonic tradition&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 426). De Gruyter, Berlin 2025, ISBN 9783111673097.&lt;br /&gt;
* [[Gregory Nagy]]: &amp;#039;&amp;#039;Homer the Classic.&amp;#039;&amp;#039; (Hellenic Studies, 36). Cambridge MA and Washington DC 2009, ISBN 0-674-03326-4.&lt;br /&gt;
* Isabella Nova: &amp;#039;&amp;#039;I poemi omerici nella cultura greca. Dalla pittura su vaso alle rappresentazioni teatrali (secoli VII-V a.C.).&amp;#039;&amp;#039; Carocci editore, Rom 2024.&lt;br /&gt;
* William P. Weaver: &amp;#039;&amp;#039;Homer in Wittenberg. rhetoric, scholarship, prayer.&amp;#039;&amp;#039; (Classical presences). Oxford University Press, Oxford / New York 2022, ISBN 9780192864154. –&amp;amp;nbsp;Rezension von Raf Van Rooy, [[Bryn Mawr Classical Review]] [https://bmcr.brynmawr.edu/2024/2024.11.43/ 2024.11.43]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* {{DNB-Portal|11855333X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11855333X}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004853962}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hs-augsburg.de/~harsch/graeca/Chronologia/S_ante08/Homeros/hom_intr.html Homer und Secundaria] in der Bibliotheca Augustana (griechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.gottwein.de/Grie/Homer.php Ilias und Odyssee] (griechisch-deutsch)&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Homer}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|288}}&lt;br /&gt;
* [http://www.univie.ac.at/elib/index.php?title=Homer_-_Autor Volltexte &amp;amp; Digitalisate] ([http://www.elib.at/ eLib.at]): Übersetzungen ([http://www.univie.ac.at/elib/index.php?title=Homer_-_Autor#Uebersetzungen_in_Deutscher_Sprache Deutsch]/[http://www.univie.ac.at/elib/index.php?title=Homer_-_Autor#Uebersetzungen_in_Englischer_Sprache Englisch]) &amp;amp; [http://www.univie.ac.at/elib/index.php?title=Homer_-_Autor#Sekund.C3.A4rliteratur Sekundärliteratur]&lt;br /&gt;
* [http://www.digbib.org/Homer_8JHvChr/ Werke von Homer] in der Freien Digitalen Bibliothek (DigBib.Org)&lt;br /&gt;
* [https://librivox.org/author/765 Werle von Homer als gemeinfreie Hörbücher bei LibriVox]&lt;br /&gt;
* [http://www.gottwein.de/grep/arch01lit_hom.php Homer als literarischer Repräsentant der archaischen Zeit]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|Arts/Classical_Studies/Greek/Homer/|Homer (englisch)}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.br-online.de/br-alpha/klassiker-der-weltliteratur/homer-ilias-odyssee-ID1256745090138.xml |text=Homers „Ilias“ und „Odyssee“ |wayback=20100926120158}} aus der Sendereihe [[Klassiker der Weltliteratur]] von [[BR-alpha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11855333X|LCCN=n78095639|NDL=00443699|VIAF=224924963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Homer| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Odysseus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 1. Jahrtausend v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 1. Jahrtausend v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Homer&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Όμηρος; Homeros&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 10. Jahrhundert v. Chr. und 8. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 10. Jahrhundert v. Chr. und 7. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: [[Ios]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Taxtman</name></author>
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