<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hochmittelalter</id>
	<title>Hochmittelalter - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hochmittelalter"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hochmittelalter&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-07T16:27:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hochmittelalter&amp;diff=1492&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von 2.201.195.37 (Diskussion) auf die letzte Version von Innobello zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hochmittelalter&amp;diff=1492&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-15T09:03:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/2.201.195.37&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2.201.195.37&quot;&gt;2.201.195.37&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2.201.195.37&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2.201.195.37 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Innobello&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Innobello (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Innobello&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Europe mediterranean 1190.jpg|mini|Europa im Jahr 1190]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hardturm.jpg|mini|Der [[Hardturm]] am [[Letzigraben]] in [[Zürich]] ist ein Gebäude aus dem Hochmittelalter.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;hohes Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Mediävistik]] die von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts dauernde Epoche im [[Mittelalter]] bezeichnet (zirka 1050 bis 1250). Im wissenschaftlichen Sinne wird der Begriff primär auf das [[Lateinische Kirche|christlich-lateinische]] [[Europa]] bezogen (vor allem West- und Mitteleuropa). Auf den benachbarten [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]] bzw. den [[Islam|islamischen]] Bereich und die außereuropäische Geschichte trifft der Begriff nicht oder nur sehr begrenzt zu, wenngleich der byzantinische und der islamische Kulturraum in der historischen Forschung für diesen Zeitraum ebenfalls eigens betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Hochmittelalter voran geht das [[Frühmittelalter]]. Die auf das Hochmittelalter folgende Epoche wird als das [[Spätmittelalter]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während [[Germanische Sprachen|germanische]] und [[slawische Sprachen]] das Mittelalter wie eine Welle betrachten und mit den Adjektiven „früh“, „hoch“ und „spät“ einteilen, wählen [[romanische Sprachen]] ein Deszendenz- also Abstiegsmodell und teilen das Mittelalter in „hohes“, „klassisches“ (auch „volles“ oder „mittleres“) und „unteres“ ein. Daher kann in wortwörtlichen Übersetzungen oder bei Autoren romanischer Muttersprache „Hochmittelalter“ stehen, obwohl &amp;#039;&amp;#039;Frühmittelalter&amp;#039;&amp;#039; gemeint ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesellschaft für Schweizer Kunstgeschichte: &amp;#039;&amp;#039;Das Basler Münster&amp;#039;&amp;#039; 2013, ISBN 978-3-03797-085-0 → Auf S. 82 wird ein archäologisch gefundener [[Estrich]] aus dem 9. Jahrhundert mit dem „hochmittelalterlichen Gehniveau“ verglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristika ==&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung des Hochmittelalters zum [[Frühmittelalter]] wird unterschiedlich vorgenommen. Als Anfangszeitraum ist in der Forschung die Mitte des 11. Jahrhunderts gängig, weil sich ab dieser Zeit ein umfassender Wandel im lateinischen Europa vollzog. Wirtschaftlich und kulturell kam es zu einer neuen Entfaltung. Dieser Wandel wurde durch ein bis in das 14. Jahrhundert anhaltendes [[Bevölkerungswachstum]] ausgelöst. Neue Gebiete mussten erschlossen, die Produktionsmethoden zur Erhöhung der Erträge verbessert werden. Dies förderte [[Handwerk]] und [[Handel]] (einschließlich neuer Handelsrouten) und damit wiederum die Geldwirtschaft. Es kam zur Ausbildung eines Bankensystems, vor allem in Oberitalien. Neue Märkte entstanden, die wiederum die Kassen der [[Stadt|Städte]] füllten. Eine seit der [[Antike]] nicht gekannte [[soziale Mobilität]] entwickelte sich, sowohl geografisch als auch den sozialen Stand betreffend. Zu dem wirtschaftlichen Aufschwung kamen technische Fortschritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Christianisierung war in Nordeuropa und weiten Teilen Osteuropas weitgehend abgeschlossen. Die [[römisch-katholische Kirche|Kirche]] mit dem herausgebildeten [[Papsttum]] entwickelte nach innen eine klare Hierarchie, nach außen kämpfte sie mit den weltlichen Herrschern um die Vormacht. Diese Machtkämpfe wurden von vielen Zeitgenossen kritisiert. So entstanden in Deutschland [[Kirchenreform|kirchliche Reformbewegungen]]. Es kam in dieser Zeit allerdings auch zum [[Investiturstreit]] sowie in der Folgezeit wiederholt zu Konflikten zwischen römisch-deutschen Kaisern und dem Papsttum. Die Päpste strebten dabei durchaus die Verfügungsgewalt über die weltliche Herrschaft an, was aber nicht ohne Widerspruch blieb ([[Zwei-Schwerter-Theorie]]). Das Hochmittelalter war auch eine Blütezeit der geistlichen [[Ordensgemeinschaft|Orden]], wie beispielsweise der [[Zisterzienser]] oder [[Prämonstratenser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden neue Dom- und Klosterschulen, vor allem wurden die ersten [[Universität]]en gegründet. Dort wurden in erster Linie [[Theologie]], [[Medizin]] (besonders in [[Frankreich]]) und [[Rechtswissenschaft]]en (besonders in [[Italien]] und speziell in [[Rechtsgeschichte Italiens#Rechtsschule von Bologna|Bologna]]) gelehrt. Diese Bildungsrevolution wurde durch die Wiederentdeckung antiker Schriften ermöglicht, wie die des [[Aristoteles]], die aus dem arabischen und byzantinischen Raum nach Westeuropa gelangten. Auch in Italien selbst wurden wichtige Funde gemacht, so die verschollen geglaubten [[Pandekten|Digesten]] in Form der Handschrift der [[Littera Florentina]]. Infolge dieses Prozesses bestimmte nun die [[Scholastik]] das wissenschaftliche Denken. Im juristischen Bereich lässt es sich an den Arbeiten der [[Glossator]]en und [[Kommentatoren]] ablesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Koschaker]]: &amp;#039;&amp;#039;Europa und das Römische Recht.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung. München/Berlin 1966, S. 87 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Wieacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtsgeschichte der Neuzeit. Unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; 2., neubearbeitete Auflage. von 1967, 2., unveränderter Nachdruck. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1996, ISBN 3-525-18108-6, S. 80 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Luig]]: &amp;#039;&amp;#039;Italienische Rechtsgeschichte – eine Übersicht.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stefan Grundmann]], [[Alessio Zaccaria]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das italienische Recht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Recht und Wirtschaft, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-8005-1331-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lesen]] und [[Schreiben]] waren nicht mehr nur Fertigkeiten des [[Klerus]], wenngleich es bereits im Frühmittelalter einige Laien gab, die über diese Kenntnisse verfügten. Auch einige Beamte ([[Ministeriale]]) und [[Adel]]ige lernten es. Die [[Literatur]] bediente die neuen Leser, indem sie nicht nur geistliche und philosophische Themen verarbeitete. Es wurde nicht mehr nur in [[Latein|lateinischer]], sondern auch in Landessprache geschrieben. Man malte neben geistlichen Themen nun auch Natur und Alltag. In der Architektur herrschte die [[Romanik]] vor. Die Menschen, denen dies finanziell möglich war, konnten sich relativ sicher und frei innerhalb weiter Teile des lateinischen Europas bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso begannen die [[Kreuzzug|Kreuzzüge]] in den Vorderen Orient, die später auch nach Spanien (gegen den islamischen Süden) und in den baltischen Raum zielten. Das Hochmittelalter war zudem die Blütezeit des [[Rittertum]]s, das sich infolge eben jener Kreuzzüge neu definierte (siehe [[Ritterorden]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im staatlichen Bereich fand eine Neuformierung statt. Das [[Heiliges Römisches Reich|römisch-deutsche Reich]] verlor schließlich seine [[Hegemonie|hegemoniale]] Stellung. Die Herrschaft der [[Salier]] wurde durch den Investiturstreit im späten 11. und frühen 12. Jahrhundert erschüttert. Den [[Staufer]]n im 12./13. Jahrhundert gelang es nicht, den Verlust der Königsmacht im Reich zu verhindern, wobei durch die [[Italienpolitik]] auch starke Kräfte in [[Reichsitalien]] gebunden wurden. Währenddessen gewannen Frankreich und England zunehmend an politischem Einfluss. Das englische [[Haus Plantagenet]] verfügte zugleich über große Besitzungen in Frankreich, was wiederholt zu Kampfhandlungen mit den französischen Königen führte, die ihre Macht im 12./13. Jahrhundert konsolidierten. [[Byzantinisches Reich|Byzanz]] verlor im 11. Jahrhundert fast ganz [[Kleinasien]] an die [[Seldschuken]], gewann Teile davon im 12. Jahrhundert zurück, war aber seit dem fatalen [[Vierter Kreuzzug|4. Kreuzzug]] nur noch eine Regionalmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminologie ==&lt;br /&gt;
Der [[Französische Sprache|französische]] Begriff &amp;#039;&amp;#039;Haut Moyen Âge&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das Frühmittelalter, beginnt also mit der [[Völkerwanderung]]. Dem deutschen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039; entspricht im Französischen &amp;#039;&amp;#039;le Moyen Âge classique&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;le Moyen Âge central&amp;#039;&amp;#039;. Dagegen bezeichnen &amp;#039;&amp;#039;Haute Renaissance&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hochrenaissance]]&amp;#039;&amp;#039; ein und dieselbe Periode. Die italienische Geschichtswissenschaft unterscheidet meist zwei Phasen: das &amp;#039;&amp;#039;Alto Medioevo&amp;#039;&amp;#039; (vor 1000) und das &amp;#039;&amp;#039;Basso Medioevo&amp;#039;&amp;#039; (nach 1000); weniger verbreitet ist die Einschaltung einer mittleren Phase, des &amp;#039;&amp;#039;Pieno Medioevo&amp;#039;&amp;#039; („volles“ Mittelalter), die dem deutschen &amp;#039;&amp;#039;Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039; entspricht. Dem dreiphasigen Modell entsprechen im Spanischen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Alta Edad Media&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Plena Edad Media&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Baja Edad Media&amp;#039;&amp;#039;. Das im Englischen verbreitete Phasenmodell entspricht dem im Deutschen üblichen: &amp;#039;&amp;#039;Early Middle Ages&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;High Middle Ages&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Late Middle Ages&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[The New Cambridge Medieval History]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 4 bis 5. Cambridge 1999–2004. [umfassendes Handbuch]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebhardt. [[Handbuch der deutschen Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Band 4 bis 6. Stuttgart 2003ff. [wichtiges Handbuch, noch nicht abgeschlossen]&lt;br /&gt;
* [[Michael Borgolte]]: &amp;#039;&amp;#039;Europa entdeckt seine Vielfalt. 1050–1250&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geschichte Europas.&amp;#039;&amp;#039; 3). Stuttgart 2002. [Einführung mit zahlreichen Literaturangaben]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Jakobs]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenreform und Hochmittelalter 1046–1215&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Oldenbourg Grundriss der Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 7). München 1999 (unv. ND der 3. Aufl. 1994).&lt;br /&gt;
* [[Jacques Le Goff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer Weltgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11). Frankfurt am Main 1965.&lt;br /&gt;
* [[Henning Krauß|Henning Krauss]]: &amp;#039;&amp;#039;Europäisches Hochmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Neues Handbuch der Literaturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion, Wiesbaden 1981, ISBN 3-7997-0768-9.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schimmelpfennig]]: &amp;#039;&amp;#039;Könige und Fürsten, Kaiser und Papst im 12. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie deutscher Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 37). 2. Auflage. München 2010, ISBN 978-3-486-59678-6. [Einführung mit Darstellung des Forschungsstands und Bibliographie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|High Middle Ages|Hochmittelalter}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|7503822-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7503822-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalter|!Hochmittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Zeitalter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
	</entry>
</feed>