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	<title>Histologie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;DerTypaufWiki am 23. Juli 2025 um 11:20 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-23T11:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Histology.jpg|mini|Vorbereitung einer histologischen Untersuchung im Labor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Histologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|ἱστός|histos|de=Gewebe}} und [[-logie]], altgriechisch {{lang|grc|λόγος|logos|de=Lehre}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewebelehre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewebslehre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist die [[Wissenschaft]] von den [[Gewebe (Biologie)|biologischen Geweben]]. Als „Lehre von Bildung und Struktur pflanzlicher und tierischer Gewebe in Bezug auf spezifische Funktionen“&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Brömer: &amp;#039;&amp;#039;Histologie.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 605 f., hier: S. 605.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist sie ein Teilgebiet der [[Medizin]] und der [[Biologie]]. Im weiteren Sinn bezeichnet Histologie die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mikroskopische [[Anatomie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Histopathologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;pathologische Histologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist die Wissenschaft von den krankhaften Gewebeveränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Histologie werden Gewebeproben untersucht. Dazu werden [[Mikrometer (Einheit)|mikrometerdünne]], gefärbte Gewebsschnitte hergestellt und am [[Lichtmikroskop]] beurteilt. Die [[elektronenmikroskop]]ische Untersuchung von wesentlich dünneren Schnitten (0,01–0,5&amp;amp;nbsp;µm) fällt vorwiegend in den Forschungsbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;feingeweblichen Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Medizin dienen verschiedenen Zwecken wie der Frühdiagnose von [[Tumor]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. Magenbiopsie), Klassifizierung von Tumoren (gutartig/bösartig), Nachweis von Stoffwechselerkrankungen und parasitären, bakteriellen, entzündlichen Erkrankungen und der Hilfe zur Therapiewahl. Man spricht von [[Morphologie (Biologie)|morphologischer]] Diagnostik, da der Befund anhand des Erscheinungsbildes und des färberischen Verhaltens der Gewebestrukturen erstellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Probengut beim histologischen Arbeiten gehören Operationspräparate (z.&amp;amp;nbsp;B. Magen, Darm, Niere), [[Exzision|Probeexzisionen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Muttermal, Sehnen, Zysten) und [[Biopsie]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. Magen-, Darm-, Brustgewebe-Biopsien). Mit Hilfe der modernen Technik lassen sich schon an winzigen Gewebestückchen (1–2&amp;amp;nbsp;mm) feingewebliche Diagnosen erstellen. Diese mikroinvasiven Methoden sind für die Patienten schonend und werden oft bei [[Vorsorgeuntersuchung]]en durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Histo Lungenpest.jpg|mini|Histologischer Schnitt einer Lunge, Lungenpest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Histologie ===&lt;br /&gt;
Eine erste Gewebelehre begründete in der Antike [[Aristoteles]]. [[Erasistratos]] baute diese Lehre aus und es wurde zwischen Gewebe und [[Parenchym]] unterschieden. Als Begründer der modernen Histologie gilt [[Xavier Bichat]] (1771–1802), der ohne das im 17. Jahrhundert bereits allgemein bekannte Mikroskop 21 Gewebetypen im menschlichen Körper beschrieb. Mit seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Anatomie générale&amp;#039;&amp;#039; begründete er 1801 die allgemeine Gewebelehre, die sich mit in allen Organen vorkommenden Geweben befasst. Er verlegte den Sitz der Krankheiten aus den Organen in die Gewebe und folgerte, dass gleiche Gewebe in verschiedenen Organen gleichartig erkranken können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 9 und 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entstehung der Histopathologie schreibt man [[Johannes Müller (Mediziner)|Johannes Müller]] zu, der 1838 ein Buch über die Natur und Struktureigenschaften von Krebs veröffentlichte. Als Vater der Histopathologie wird [[Rudolf Virchow]] (1821–1902) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Histologie&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1819 vom Anatomen [[August Franz Josef Karl Mayer|Franz Josef Carl Mayer]] (1787–1865)&amp;lt;ref&amp;gt;August Franz Josef Karl Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Histologie und eine neue Eintheilung der Gewebe des menschlichen Körpers.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1819.&amp;lt;/ref&amp;gt; umschrieben und als ein Teilgebiet der [[Anatomie]] angesehen. 1830 prägten [[Vincent Jaques Louis Chevalier]] (1770–1841) und sein Sohn [[Charles Louis Chevalier]] (1804–1859) die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Mikrotom]]&amp;#039;&amp;#039; für Gewebeschnittgeräte. Ihre Firma fertigte seit 1765 in Paris wissenschaftliche Instrumente.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kambeck.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=140&amp;amp;Itemid=13 Historische Mikroskope].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Pioniere und Förderer der Histologie im 19. Jahrhundert waren etwa [[Robert Remak (Mediziner)|Robert Remak]], [[Albert Kölliker]],&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Reinhard Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Albert von Koelliker (1817–1905). Anatom an den Wendepunkten zu einer modernen Neurohistologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gehirn. Nerven. Seele. Anatomie und Physiologie im Umfeld S. Th. Soemmerings&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Soemmering-Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Stuttgart / New York 1988, S. 357–380.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Franz Leydig]], [[John Goodsir]], [[Jan Evangelista Purkyně]], [[Max Schultze (Mediziner)|Max Schultze]] und [[Jakob Henle]]. Im Jahr 1902 veröffentlichte [[Rudolf Höber]] seine Schrift über die &amp;#039;&amp;#039;[[Physikalische Chemie]] der Zelle und der Gewebe&amp;#039;&amp;#039;. Um 1905 begann [[Walter Spielmeyer]] seine bahnbrechenden Arbeiten zur pathologischen Histologie des [[Zentralnervensystem]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 36, 55 und 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Färbetechniken ===&lt;br /&gt;
[[Marcello Malpighi]] (1628–1694) gehörte zu den Ersten, die tierische Organe und Pflanzen mikroskopisch untersuchten. Gefördert war die mikroskopische Anatomie durch die Arbeit (etwa mit Infusionstierchen) durch [[Antoni van Leeuwenhoek]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; worden. [[Henri Louis Duhamel du Monceau]] (1700–1782) stellte fest, dass Tierknochen sich mit dem Farbstoff [[Färberkrapp|Krapp]] aus der Färberkrappflanze (Rubia tinctorum) anfärben lassen. Die Entwicklung von [[Histologische Färbung|Färbemethoden]] war entscheidend für die Weiterentwicklung der Histologie, da die natürlichen Präparate weitgehend farblos waren bzw. die optische Dichte der zu untersuchenden Gewebestrukturen meist keine großen Unterschiede aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;Kristian Bosselmann-Cyran: &amp;#039;&amp;#039;Färbemethoden.&amp;#039;&amp;#039; 2005, S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Christian Gottfried Ehrenberg]] benutzte 1838 [[Karmin]] zur Anfärbung und mikroskopischen Beobachtung von [[Protisten]] (die damals [[Infusorien]] genannt wurden). 1849 studierten [[Heinrich Göppert (Botaniker)|Heinrich Göppert]] und [[Ferdinand Julius Cohn]] mittels der Farbstoffe Krapp und Karmin die Protoplasmaströmung in Pflanzenzellen. Um 1855 entwickelte der Anatom [[Joseph von Gerlach]] die histologischen Färbetechniken weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Gerlach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der histologischen Färbung und der Mikrophotographie Josef von Gerlach als Wegbereiter.&amp;#039;&amp;#039; Harri Deutsch, 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amuseum.de/medizin/PDF/CZ88_1943/Die%20Entwicklung%20der%20histologisc_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der histologischen Färbetechnik.&amp;#039;&amp;#039; CibaZeitschrift, Basel 1943, Jhrg. Nr.&amp;amp;nbsp;88, S.&amp;amp;nbsp;3074&amp;amp;nbsp;ff.] (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beschrieb die Färbung von [[Zellkern]]en in tierischen Zellen mittels Karmin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinrich Wilhelm Waldeyer]] verwendete 1863 einen Extrakt des [[Blutholzbaum]]es (&amp;#039;&amp;#039;Haematoxylum campechianum&amp;#039;&amp;#039;) für die Hämatoxylinfärbung von Nervenzellen. Ein weiterer wichtiger Schritt war der Einsatz von [[Teerfarben|Anilinfarbstoffen]] durch [[Paul Ehrlich]]; er perfektionierte diese Möglichkeiten in den Jahren 1879 bis 1894.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amuseum.de/medizin/PDF/CZ88_1943/Die%20Entwicklung%20der%20histologisc_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der histologischen Färbetechnik.&amp;#039;&amp;#039; CibaZeitschrift, Basel 1943, Jhrg. Nr.&amp;amp;nbsp;88, S.&amp;amp;nbsp;3074] (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bei der [[Intravitalmikroskopie]] benutzte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Intravitalfärbung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; erfuhr von 1885 bis 1894 eine große Erweiterung durch die Arbeiten Paul Ehrlichs über ihre chemischen Grundlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Paul Diepgen]], [[Heinz Goerke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Ludwig Aschoff|Aschoff]]/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Digitale Histologie ===&lt;br /&gt;
[[Objektträger]] können vollständig in sogenannten [[Whole Slide Images]] (WSI) digitalisiert werden. Diese WSI können dann mit Kollegen geteilt, von [[Algorithmus|Algorithmen]] ausgewertet oder beispielsweise für Lehrzwecke im Web gehostet werden. Beispiele für solche Projekte sind [[Pathorama]], preci.cloud&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://preci.cloud/#/publicslides/Examples |titel=Centralize your research workflow |werk=PreciCloud |sprache=en |abruf=2018-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Cytomine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Histologische Technik ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Histologische Technik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die feingeweblichen Details einer Patientenprobe oder eines Experimentes begutachtet werden können, muss das Gewebe einer ausführlichen Verarbeitung unterzogen werden. Diese Methoden werden als histologische Technik zusammengefasst und im histologischen Labor größtenteils von biomedizinischen Analytikern bzw. (V)[[Medizinisch-Technischer Assistent|MTAs]] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewebeverarbeitung im histodiagnostischen Labor umfasst:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Fixierung (Präparationsmethode)|Fixierung]]&amp;#039;&amp;#039; zur Stabilisierung des Gewebes (Hauptfixans: 4 % neutral gepufferte Formaldehydlösung)&lt;br /&gt;
* makroskopische Begutachtung, &amp;#039;&amp;#039;Zuschnitt&amp;#039;&amp;#039; der aussagekräftigen Gewebebezirke. In der Pathologie ärztliche Tätigkeit und zum diagnostischen Prozess gehörend.&lt;br /&gt;
* Entwässerung und Imprägnierung des Gewebes mit flüssigem Paraffin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einblocken&amp;#039;&amp;#039; des Gewebes in Paraffin: ein Paraffinquader wird hergestellt, der das Gewebe beinhaltet.&lt;br /&gt;
* In modernen Histologielaboren werden die Gewebsstückchen in sogenannte „Einbettkassetten“ gelegt. In diesen durchläuft die Gewebeprobe die Entwässerung und Einparaffinierung. Danach dient die Kassette als Blockunterlage und kann so in den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Schnellspannrahmen&amp;#039;&amp;#039;, mit dem die meisten heutigen Mikrotome versehen sind, eingespannt werden.&lt;br /&gt;
* Herstellung von 2–5&amp;amp;nbsp;µm dicken Schnitten am [[Mikrotom]]&lt;br /&gt;
* Aufziehen der Schnitte auf (beschichtete) [[Objektträger|Glasobjektträger]]&lt;br /&gt;
* histologische &amp;#039;&amp;#039;Färbetechniken&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung von Formaldehyd-fixiertem, Paraffin-eingebettetem Gewebe inklusive der [[Hämatoxylin-Eosin-Färbung]] stellt die weltweite Routine-Methode der Pathologie dar und dauert durchschnittlich ein bis zwei Tage von der Probenannahme bis zur [[Befund (Medizin)|Befundung]]. Im Gegensatz zum klinisch-chemischen Labor sind viele Arbeitsschritte von Hand durchzuführen. Besonders die Schnittherstellung am Mikrotom bedarf großen Geschicks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schnellschnittuntersuchung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schnellschnittuntersuchung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Operationen benötigt der Chirurg noch während der Operation Informationen über das entnommene Gewebe für seine weitere Vorgehensweise. In diesem Fall kann ein Teil der Probe innerhalb von etwa zehn Minuten als Schnellschnitt verarbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gewebestabilisierung durch Gefrieren (etwa −20&amp;amp;nbsp;°C), je nach Gewebeart&lt;br /&gt;
* Herstellen eines 5–10&amp;amp;nbsp;µm dicken Schnittes mit einem [[Kryostat]]-Mikrotom&lt;br /&gt;
* Aufziehen des Schnittes auf einen beschichteten [[Objektträger|Glasobjektträger]]&lt;br /&gt;
* Färben mittels Schnell-HE-Färbung, Paragon-Färbung oder einer anderen Schnellfärbung&lt;br /&gt;
* mikroskopische Befundung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Färbemethoden der Histologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Glatte Muskelzellen.jpg|mini|Histologischer Schnitt glatter Muskulatur [[Hämatoxylin-Eosin-Färbung|(HE)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KnochenHistologie.jpg|mini|Getrockneter [[Knochen]], [[Fuchsin]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Histologische Färbung}}&lt;br /&gt;
Es gibt eine Unzahl verschiedener histologischer Färbungen, die im Laufe der letzten 120 Jahre entwickelt wurden. Der Großteil stammt aus den ersten 30 Jahren des vorigen Jahrhunderts. Im modernen Histolabor hat sich eine überschaubare Anzahl an Färbungen durchgesetzt. An erster Stelle steht die &amp;#039;&amp;#039;[[Hämatoxylin-Eosin-Färbung]]&amp;#039;&amp;#039; (HE-Färbung) als Routine- und Übersichtsfärbung. Dafür werden meist computergesteuerte Färbeautomaten eingesetzt. Daneben werden für bestimmte Fragestellungen sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Spezialfärbungen&amp;#039;&amp;#039; (meist von Hand) durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewebearten ==&lt;br /&gt;
* Binde- und Stützgewebe&lt;br /&gt;
** [[Bindegewebe]]&lt;br /&gt;
** [[Fettgewebe]]&lt;br /&gt;
** [[Knochen]]gewebe&lt;br /&gt;
** [[Knorpel]]gewebe&lt;br /&gt;
* [[Epithel]]gewebe&lt;br /&gt;
* [[Muskel]]gewebe&lt;br /&gt;
* [[Nerv]]engewebe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anthony L. Mescher: &amp;#039;&amp;#039;Junqueira&amp;#039;s Basic Histology: Text and Atlas&amp;#039;&amp;#039;, 17. Auflage, McGraw-Hill Education, 2023. ISBN 978-1264-9-3039-5. ([https://archive.org/details/junqueiras-histology-16e freier Volltextzugriff])&lt;br /&gt;
* Leslie P. Gartner, James L. Hiatt: &amp;#039;&amp;#039;Color Atlas and Text of Histology&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Lippincott Williams &amp;amp; Wilkins, 2013. ISBN 978-1-4511-1343-3. ([https://archive.org/details/ColorAtlasAndTextOfHistology6thEd freier Volltextzugriff])&lt;br /&gt;
* William J. Bacha Jr., Linda M. Bacha: &amp;#039;&amp;#039;Color Atlas Of Veterinary Histology&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Wiley-Blackwell, 2012. ISBN 978-1-118-24364-0. ([https://archive.org/details/ColorAtlasOfVeterinaryHistology_201602 freier Volltextzugriff])&lt;br /&gt;
* Hans-Christian Burck: &amp;#039;&amp;#039;Histologische Technik.&amp;#039;&amp;#039; Thieme-Verlag, Stuttgart, ISBN 3-13-314306-9.&lt;br /&gt;
* Benno Romeis: &amp;#039;&amp;#039;Mikroskopische Technik.&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage. Verlag R. Oldenbourg, München 1968.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Welsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch Histologie.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, München 2002; 3. Auflage, unter Mitarbeit von Thomas Deller, 2010.&lt;br /&gt;
* Ulrich Welsch: &amp;#039;&amp;#039;Atlas Histologie.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* J. A. Kiernan: &amp;#039;&amp;#039;Histological and histochemical Methods.&amp;#039;&amp;#039; Arnold, 1999, ISBN 0-7506-4936-4.&lt;br /&gt;
* Gudrun Lang: &amp;#039;&amp;#039;Histotechnik.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Wien / New York 2006, ISBN 3-211-33141-7.&lt;br /&gt;
* Georg Dhom: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Histopathologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Histology|Histologie}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Pathologie}}&lt;br /&gt;
* [http://www.histonet2000.de/ Histologie-Atlas mit weiterführenden Texten und Zeichnungen]&lt;br /&gt;
* [http://online-media.uni-marburg.de/histologie/introhis/HIS/his.htm Netzwerk histologischer Schnitte]&lt;br /&gt;
* [http://alf3.urz.unibas.ch/hipaku/ HiPaKu – preisgekrönter Histopathologiekurs – Uni Basel]&lt;br /&gt;
* [http://141.2.205.2/zmorph/schieblerkorf/histo3/index.html Histo Online – Elektronischer Kurs der Histologie – Uni Frankfurt]&lt;br /&gt;
* [http://www.mikroskop-museum.de/geschichte_19jh.htm Das Mikroskop-Museum]&lt;br /&gt;
* [http://www.stuedeli.net/reto/medizin/kdb/content/patho/MikroPatho/Faerbungen.html Übersicht über Färbungen und Verhalten der Farbstoffe im Gewebe]&lt;br /&gt;
* [http://www.histoatlas.de/ HistoAtlas – Virtuelles Mikroskopieren histologischer Schnitte aus Zoologie, Botanik und Medizin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4025092-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinisches Fachgebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerTypaufWiki</name></author>
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