<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hindenburgdamm</id>
	<title>Hindenburgdamm - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hindenburgdamm"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hindenburgdamm&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-08T03:00:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hindenburgdamm&amp;diff=10124&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: Änderung 255973667 von Fridolinsky2 rückgängig gemacht; Klanxbüll–Morsum ist durchgehend zweigleisig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hindenburgdamm&amp;diff=10124&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-16T13:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/255973667&quot; title=&quot;Spezial:Diff/255973667&quot;&gt;255973667&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Fridolinsky2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Fridolinsky2&quot;&gt;Fridolinsky2&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Klanxbüll–Morsum ist durchgehend zweigleisig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Eisenbahndamm zur Insel Sylt. Zu der gleichnamigen Straße in Berlin siehe [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichterfelde#Hindenburgdamm*|Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichterfelde#Hindenburgdamm]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/53/04/N |EW=8/33/00/E |type=landmark |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe text=&amp;quot;Hindenburgdamm&amp;quot; latitude=&amp;quot;54.884&amp;quot; longitude=&amp;quot; 8.55&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; width=&amp;quot;300&amp;quot; height=&amp;quot;250&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{ &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;, &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geoline&amp;quot;, &amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q481593&amp;quot;, &amp;quot;properties&amp;quot;: { &amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#3b78cb&amp;quot;, &amp;quot;stroke-width&amp;quot;: 4 } }&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:13-09-29-nordfriesisches-wattenmeer-RalfR-24.jpg|mini|Hindenburgdamm, Blick vom Festland nach Westen zur [[Sylt|Insel Sylt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hindenburgdamm.jpg|mini|Hindenburgdamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2003-05 Sylt - Train on Wadden Sea.jpg|mini|[[Autozugverkehr Niebüll–Westerland|Autozug]] auf dem Hindenburgdamm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hindenburgdamm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Bahndamm|Eisenbahndamm]], der die [[Nordfriesische Inseln|nordfriesische Insel]] [[Sylt]] an das [[Landfläche|Festland]] der [[Kimbrische Halbinsel|Kimbrischen Halbinsel]] anbindet. Der Damm wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1927 nach einer Bauzeit von vier Jahren eröffnet und dient ausschließlich dem [[Eisenbahn]]verkehr. Er ist Bestandteil der [[Marschbahn]] von [[Elmshorn]] nach [[Westerland]]. Ursprünglich eingleisig erbaut und später zunächst mit einer Ausweichstelle versehen, ist der Damm seit 1972&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holmer&amp;quot;&amp;gt;Gerd Holmer: &amp;#039;&amp;#039;Der Hindenburgdamm an der Strecke Niebüll – Westerland&amp;#039;&amp;#039;. In: Pressedienst der Bundesbahndirektion Hamburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Eisenbahndirektion Hamburg 1884–1984&amp;#039;&amp;#039;, S. 119–121&amp;lt;/ref&amp;gt; durchgängig zweigleisig ausgebaut. Der Damm ist insgesamt 11,3&amp;amp;nbsp;km lang; aufgrund der später erfolgten Landgewinnung im Zuge der [[Eindeichung]]en des [[Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog]]s und [[Rickelsbüller Koog]]s liegen heute hiervon bloß noch 8,1 km im Bereich des [[Nordfriesisches Wattenmeer|Nordfriesischen Wattenmeeres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[#Namensgebung|Namensgebung]] nach [[Paul von Hindenburg]] ist häufiger Gegenstand von Diskussionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Preker |Titel=Hindenburgdamm nach Sylt: Muss ein neuer Name her? |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2019-02-08 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/hindenburgdamm-nach-sylt-muss-ein-neuer-name-her-a-1252017.html |Abruf=2024-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Situation vor dem Dammbau ===&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieges]] 1864 gehörten Sylt und Westerland zum neuen [[Kreis Tondern]]. Das [[Seebad]] Westerland gewann zunehmend an Bedeutung. Die Marschbahn führte 1887 bereits von [[Bahnhof Hamburg-Altona|Altona]] über [[Bahnhof Husum|Husum]] und [[Bahnhof Niebüll|Niebüll]] nach [[Bahnhof Tønder|Tondern]]. Von dort aus erhielt sie eine [[Bahnstrecke Tønder–Højer Sluse|Zweigstrecke bis zum Umschlaghafen Hoyerschleuse]], von dem aus [[Raddampfer]] zum Sylter Hafen [[Munkmarsch]] verkehrten, um den wachsenden Verkehr nach Sylt zu bedienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung war [[tide]]nabhängig, und im Winter schob sich gelegentlich das Eis im Wattenmeer zu einer unüberwindlichen Barriere zusammen. So dauerte die Überfahrt rund sechs Stunden, bei widrigen Witterungs- und Strömungsbedingungen auch länger. In der Zeit von 1875 bis 1876 führte [[Ludwig Meyn]] Untersuchungen und Bohrungen im Wattenmeer vor Sylt zum Bau eines Dammes vom Festland zur Sylter Ostspitze &amp;#039;&amp;#039;Nösse&amp;#039;&amp;#039; durch. Die zunehmende Bedeutung Westerlands als Seebad führte schließlich 1910 zur Aufnahme der amtlichen Planungen, 1914 begannen Bauvorbereitungen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stöver&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhart Eckert]], Hans-Jürgen Stöver: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schienen durchs Watt&amp;#039;&amp;#039;. Hans Christians Verlag, Hamburg 1977, ISBN 3-7672-0467-3&amp;lt;/ref&amp;gt; die aber durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] unterbrochen wurden. Als Folge des Kriegs kamen Tondern und Hoyerschleuse 1920 zu [[Dänemark]]; Sylt verblieb nach einer [[Volksabstimmung in Schleswig|Volksabstimmung]] bei [[Deutschland]]. Nun mussten deutsche Reisende, um den Festlandsfährhafen nach Sylt zu erreichen, die neue Grenze überqueren und benötigten dafür ein [[Visum]], dies erhöhte die Dringlichkeit zum Bau eines Dammes auf deutschem [[Staatsgebiet]]. Zwar wurde die Visumpflicht 1922 durch eine [[Transitverkehr|Transitregelung]] mit [[Plombe (Siegel)|plombierten]] Zügen über dänisches Gebiet und Überwachung des Umsteigens in Hoyerschleuse durch den dänischen Zoll abgelöst, doch hatte sich Dänemark dazu nur für eine begrenzte Zeit und nur unter der Bedingung bereitgefunden, dass das Deutsche Reich diese Zeit nutzt, um einen neuen Zugang nach Sylt vom deutschen Festland aus zu schaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stumpf&amp;quot;&amp;gt;Rolf Stumpf: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahn nach Sylt.&amp;#039;&amp;#039; EK, Freiburg 2003, ISBN 3-88255-455-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Bau des Damms ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-04340, Klanxbüll, Eröffnung Eisenbahndamm Sylt.jpg|mini|Eröffnung am 1. Juni 1927]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der geringen Kapazität der Straßen nordwestlich von [[Niebüll]] wurde 1922 ein Gleis nach [[Klanxbüll]] verlegt, auf dem der Materialtransport erfolgte. 1923 wurde schließlich mit dem Bau des Eisenbahndammes begonnen. Vier Monate nach Baubeginn spülte eine [[Sturmflut]] das bis dahin Geschaffene fort. Nach dieser Erfahrung wurde die [[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] weiter nach Norden gelegt. Der Damm wurde von den Firmen [[Philipp Holzmann]] in [[Frankfurt am Main]] (vom Festland her) und Peter Fix Söhne in [[Duisburg]] (von Sylt her) unter der Regie des &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Wasserneubauamtes Dammbau Sylt&amp;#039;&amp;#039; in [[Husum]] erbaut;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jessel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Sylt-Buch&amp;#039;&amp;#039;. Ellert und Richter Verlag, Hamburg 1994, S. 193&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorstand des Neubauamtes war der Ingenieur [[Hans Pfeiffer (Ingenieur)|Hans Pfeiffer]]. Zwischen [[Lahnung|Buschlahnungen]] und [[Spundwand|Spundwänden]] wurde ein [[Spülfeld]] geschaffen. Aber erst zum Herbst 1923, nach den eingetretenen Sturmflutschäden, kam die rettende Idee, den Baufortschritt durch das zusätzliche Setzen von Spundwänden nachhaltiger abzusichern. 1.000 bis 1.500 Arbeiter waren als Dammbauer tätig. In dem vier Jahre dauernden Bauprozess wurden über drei Millionen [[Kubikmeter]] [[Sand]] und [[Klei]] sowie 120.000 Tonnen Steine vom Festland angefahren. Der Damm erhielt den Querschnitt eines zweiseitigen Seedeiches mit 50 Meter Fußbreite und 11 Meter Kronenbreite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holmer&amp;quot;/&amp;gt; Erst 1926 war es geschafft, die Bahngleise durchgängig bis zum Endpunkt fertigzustellen. Nun war Eile geboten, das Bahnhofsgebäude und die Zufahrtswege fertigzustellen, da der Eröffnungstermin bereits festgelegt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baukosten für den Damm beliefen sich auf 18,5&amp;amp;nbsp;Millionen [[Reichsmark]], was heute inflationsbereinigt etwa {{Inflation|DE|18.5|1927|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen [[Euro]] entspräche. Das ergibt etwa 1700&amp;amp;nbsp;Mark ({{Inflation|DE|1700|1927|r=-2}}&amp;amp;nbsp;Euro) pro Meter – so viel kostete auch ein zweigleisiger [[Tunnel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stumpf&amp;quot; /&amp;gt; Um die Baukosten für das Gesamtprojekt samt Zufahrtstrecken in Höhe von 25&amp;amp;nbsp;Millionen Mark ({{Inflation|DE|25|1927|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holmer&amp;quot;/&amp;gt; aufzufangen, wurde für die Fahrt über den Hindenburgdamm ein Zuschlag zum Preis einer Fahrt von 40&amp;amp;nbsp;Kilometer Länge eingeführt. Der Zuschlag wurde ab 1933 schrittweise gesenkt und fiel 1940 weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit den befürchteten Strömungsänderungen durch den Dammbau wurden im Festlandsbereich nördlich und südlich des Dammes je etwa 600&amp;amp;nbsp;Meter Anwachs mit neuen, höheren [[Deich]]en eingedeicht, so dass der [[Amt Wiedingharde#Geschichte|Wiedingharder Neue Koog]] und der Dreieckskoog entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Der Damm wurde nach dem damaligen Reichspräsidenten [[Paul von Hindenburg]] benannt, der die Eisenbahnverbindung am 1. Juni 1927 eröffnete und als einer der ersten Passagiere im Eröffnungszug vom Festlandbahnhof Klanxbüll nach Westerland auf Sylt fuhr. Beim anschließenden Frühstück im Kurhaus von Westerland taufte [[Julius Dorpmüller]], der Generaldirektor der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]], den Damm auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Hindenburgdamm&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.snugu.de/bv/1927-06-09_ZdVDE_Hindenburgdamm.pdf Die Einweihung des Sylter Bahndammes.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen&amp;#039;&amp;#039;, 67. Jahrgang, Nr. 23 (9. Juni 1927), S. 633–635. Die Rede wird dokumentiert und kommentiert in: [[Arno Bammé]] und [[Thomas Steensen]]: Nachwort. In: Margarete Boie: &amp;#039;&amp;#039;Dammbau. Ein Sylter Roman&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Nordfriesland im Roman&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6), Husum Druck- und Verlagsgesellschaft 2012, S. 285–336, ISBN 978-3-89876-610-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] steht der Name Hindenburgdamm immer wieder in der Kritik, da Hindenburg als Wegbereiter [[Adolf Hitler]]s gesehen wird. Es gab zahlreiche Initiativen, eine andere Bezeichnung für den Damm zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=nje |url=http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/der-hindenburgdamm-und-die-namensfrage-id5528291.html |titel=Der Hindenburgdamm und die Namensfrage |werk=Sylter Rundschau |hrsg=sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag |datum=2014-01-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140129023007/http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/der-hindenburgdamm-und-die-namensfrage-id5528291.html |archiv-datum=2014-01-29 |abruf=2016-09-19|zitat=Als letzter hatte vor rund drei Jahren der Historiker Nils Hinrichsen vom Nordfriesischen Institut für eine Umbenennung plädiert.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sylt-neuer-vorstoss-zur-umbenennung-des-hindenburgdamms-a-deed720b-1aa5-46c4-b923-0df94cd004d3 |titel=Sylt: Neuer Vorstoß zur Umbenennung des Hindenburgdamms |werk=Spiegel Online |datum=2022-12-04 |abruf=2022-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorschläge wie „Sylt-Damm“, „Friedens-Damm“ und „Nordfriesland-Damm“ konnten sich jedoch bisher nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Bahn]] führt das Bauwerk intern unter der Nummer 2010. Nach Angaben der Deutschen Bahn seien Tunnel die „einzigen Eisenbahnbauwerke, die offiziell getauft werden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dennoch verwendet die Deutsche Bahn teilweise den Begriff Hindenburgdamm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sylt Shuttle-Tarif – Bedingungen und Preise |TitelErg=Fassung vom 11. Dezember 2022 |Verlag=DB Fernverkehr |Reihe=Tarifverzeichnis |NummerReihe=635 |Seiten=9 |Online=https://www.syltshuttle.de/resource/blob/2051644/b64cc925309f3434f9f403b86d87c408/Sylt-Shuttle-Tarif-ab-11-12-2022-data.pdf#page=9 |Format=PDF |Abruf=2022-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur und Umwelt ==&lt;br /&gt;
Der Damm unterbrach den [[Gezeiten]]strom, der bis dahin zwischen dem Festland und Sylt floss. Es wird heute vermutet, dass die dadurch verursachte Änderung der Strömungsverhältnisse mitverantwortlich für den erheblichen Landverlust an der [[Hörnum-Odde]] am Südende von Sylt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Damm liegt in der besonders geschützten Zone&amp;amp;nbsp;I des [[Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer|Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer]], die nicht betreten oder befahren werden darf. [[Wattwanderung]]en sind in diesem Teil des [[Wattenmeer (Nordsee)|Wattenmeeres]] darüber hinaus auch deswegen nicht erlaubt, da die Tidenströme dort sehr stark sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnverkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hindenburgdamm, 218 315-0 mit dem Sylt Shuttle.jpg|mini|Sylt-Shuttle Richtung Westerland am Ende des Hindenburgdammes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sylt@AutozugHindenburgdamm.jpg|mini|Autozug auf dem Hindenburg&amp;amp;shy;damm Richtung Festland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SyltShuttle001.jpg|mini|Autozug Richtung Westerland am Ende des Hindenburg&amp;amp;shy;dammes in Morsum/Sylt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verladung von Kraftfahrzeugen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Autozugverkehr Niebüll–Westerland}}&lt;br /&gt;
Ab 1932 wurden auch [[Kraftfahrzeug]]e mit dem Zug nach Sylt befördert. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurden sie nach Sylt nur als Wagenladungen transportiert. Täglich wurde ein Güterzug gefahren, der während der Sommersaison um einen reinen Kfz-Güterzug täglich ergänzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrzeuginsassen durften ab 1950 in den Fahrzeugen verbleiben, die nun nicht mehr mit Sicherungsseilen verzurrt wurden.&lt;br /&gt;
Ab 1951 gab es spezielle Autotransportzüge, die als [[Eilzug|Naheilzüge]] eingesetzt wurden. Anfangs fuhren die Autozüge viermal täglich. Im Folgejahr fuhren Autozüge sechsmal pro Tag. Bald drohte die Kapazität für den Transport von Kraftfahrzeugen an ihre Grenzen zu stoßen und der Wunsch nach dem Bau einer Straßenverbindung nach Sylt wurde immer lauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurden zur Kapazitätssteigerung Kreuzungsmöglichkeiten auf dem Damm und auf dem Festland bei Lehnshallig geschaffen. Ostern 1957 wurden 450 Fahrzeuge übergesetzt. Nach Abschluss der Beschleunigungsarbeiten wurde die Strecke bis [[Morsum (Sylt)|Morsum]] auf Sylt 1957 zur [[Hauptbahn]] heraufgestuft. Ab 1960 wurden Kraftfahrzeuge nur noch in reinen Autozügen befördert. 1961 wurden neue doppelstöckige Autotransportwagen in Betrieb genommen. 1964 kamen neue doppelstöckige Gliedertransportwagen zum Einsatz. Seit 1972 ist die Strecke auf dem Damm zweigleisig. Seit einigen Jahren verkehren die Züge als &amp;#039;&amp;#039;Sylt-Shuttle&amp;#039;&amp;#039;, seit 2016 auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Railroad Development Corporation|RDC]] Autozug Sylt&amp;#039;&amp;#039;. Von 1997 bis 2013 war für den Autoverladeverkehr die [[DB AutoZug]] zuständig. Diese wurde Ende September 2013 aufgelöst und auf [[DB Fernverkehr]] verschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Januar 2011 entschied das [[Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen]], dass &amp;#039;&amp;#039;DB AutoZug&amp;#039;&amp;#039; Bedingungen festlegen muss, wie die Verladeterminals von anderen Anbietern mitgenutzt werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article12148898/Deutsche-Bahn-kein-Monopol-mehr-auf-Sylt.html |titel=Deutsche Bahn kein Monopol mehr auf Sylt - WELT |datum=2011-11-21 |sprache=de |abruf=2024-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiger Bahnverkehr ===&lt;br /&gt;
Im [[Schienenpersonenfernverkehr|Personenfernverkehr]] nutzen vor allem Urlauber den Hindenburgdamm zur Fahrt nach Sylt. Mehrmals täglich verkehren [[Intercity (Deutschland)|Intercity]]-Züge über den Damm. Regionalzüge der [[Regionalbahn Schleswig-Holstein|Deutschen Bahn]] fahren etwa im Stundentakt; sie dienen unter anderem der Beförderung von Pendlern aus dem Bereich Niebüll. Der [[Güterverkehr]] zur Versorgung der Insel wird im Wesentlichen über den Hindenburgdamm per [[Lastkraftwagen|Lkw]] gefahren und nutzt überwiegend den Sylt-Shuttle. In Westerland befinden sich mehrere [[Gleisanschluss|Gleisanschlüsse]] zur Direktbelieferung mit Güterwagen; diese werden jedoch kaum noch genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sylt-Shuttle-Plus]] wurde nach acht Betriebsjahren 2024 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnhof/Blockstelle „Hindenburgdamm“ ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hindenburgdamm 01.jpg|mini|Blockstelle HDM mitten auf dem Hindenburgdamm (1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 wurde der [[Kreuzungsbahnhof#Definition nach Betrieb|Bahnhof]] Hindenburgdamm mit einem [[Mechanisches Stellwerk|mechanischen Einheitsstellwerk]] eröffnet, um die Zugfolge zwischen dem Festland und der Insel Sylt erhöhen zu können; allerdings war dieser als reiner [[Betriebsbahnhof]], also ohne [[Bahnsteig]]e, ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=sWbEanPhMYM |titel=Stellwerk im Meer |abruf=2020-01-14 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1970 erreichte das zweite Gleis den [[Kreuzungsbahnhof]], zwei Jahre später ging es bis Morsum weiter. Die Betriebsstelle wurde zur [[Blockstelle]] zurückgebaut. Wegen der abgelegenen Lage wurde das Personal mit planmäßigen [[Betriebshalt]]en von Autozügen gebracht und abgeholt. Seit 1996 wird sie als [[Streckenblock#Selbsttätiger Streckenblock|selbsttätiger Streckenblock]] ohne Personal betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1989 existiert eine Trockentoilette, die in den Spannwerksraum gebaut wurde. Bis heute gibt es im Gebäude kein fließendes Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kümmel: &amp;#039;&amp;#039;Der neue Eisenbahnweg durch das Wattenmeer nach Westerland-Sylt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen&amp;#039;&amp;#039;, 67. Jahrgang, Nr. 21 (26. Mai 1927), S. 557–562.&lt;br /&gt;
* Kümmel: &amp;#039;&amp;#039;Der Hindenburgdamm (Bahnlinie Niebüll–Westerland).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;, 72. Jahrgang, Nr. 2 (14. Januar 1928), S. 48–50.&lt;br /&gt;
* H. Pfeiffer, W. Mügge: &amp;#039;&amp;#039;Bau eines hochwasserfreien Eisenbahndamms vom Festlande nach der Insel Sylt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Bautechnik&amp;#039;&amp;#039;, 6. Jahrgang, Heft 6 (10. Februar 1928) und Heft 7 (17. Februar 1928), S. 69–72 und 86–89.&lt;br /&gt;
* Erich Staisch: &amp;#039;&amp;#039;Der Zug nach Norden – 150 Jahre Eisenbahn-Verkehr in Schleswig-Holstein ; von der Christian-Bahn bis zur Elektrifizierung&amp;#039;&amp;#039; Ernst Kabel, Hamburg 1994, ISBN 3-8225-0298-7.&lt;br /&gt;
* Hans Bock: &amp;#039;&amp;#039;Die Marschbahn von Altona nach Westerland. Eine Fotochronik.&amp;#039;&amp;#039; Boyens, Heide 1989, ISBN 3-8042-0458-9.&lt;br /&gt;
* Rolf Stumpf: &amp;#039;&amp;#039;Die Eisenbahn nach Sylt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Eisenbahn Kurier, Freiburg 2003, ISBN 3-88255-455-X (Regionale Verkehrsgeschichte 38)&lt;br /&gt;
* Jan Kirschner: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schienen durch die Nordsee – 75 Jahre Hindenburgdamm&amp;#039;&amp;#039;. sh:z, Flensburg 2002, ISBN 3-926055-65-0.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Thomas Steensen]] |url=https://www.shz.de/lokales/sylt/artikel/sylt-wie-der-hindenburgdamm-zu-seinem-namen-kam-41632386 |titel=Wie der Hindenburgdamm zu seinem Namen kam |werk=Nordfriesland Tageblatt |hrsg= |datum=2017-05-22 |abruf=2022-12-05}}&lt;br /&gt;
* Jochen David (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dammbau nach Sylt: von Klanxbüll bis Westerland. Eine Foto und Quellensammlung&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2023, ISBN 978-3-96717-111-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=E_EmawAtQds Sylt, das Blumenmädchen und der Damm]. [[NDR Fernsehen|NDR]] – Unsere Geschichte: Dokumentation über den Bau&lt;br /&gt;
* [http://www.lauritzen-hamburg.de/dammbau.html Historische Fotos vom Bau des Hindenburgdamms]&lt;br /&gt;
* [https://www.syltshuttle.de/ Informationsseite der Deutschen Bahn AG zum SyltShuttle]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4095305-1|VIAF=244564109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Damm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Sylt (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klanxbüll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sylt, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marschbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paul von Hindenburg als Namensgeber|Damm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
	</entry>
</feed>