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	<title>Herzog - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herzog&amp;diff=12296&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-26877-97: Korrektur der Literaturangabe des Lexikons des Mittelalters</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herzog&amp;diff=12296&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-30T07:45:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur der Literaturangabe des Lexikons des Mittelalters&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ströhl-Rangkronen-Fig. 03.png|miniatur|hochkant|Heraldische [[Herzogskrone]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{gohS|herizogo}}, [[lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;dux&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich Führer, Heerführer im Kriege)&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Pfeifer: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.dwds.de/wb/Herzog Online-Ausgabe], Version 1.0.78&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein [[Adelstitel]]. Im [[Französische Sprache|Französischen]] entspricht er dem &amp;#039;&amp;#039;duc&amp;#039;&amp;#039;, im [[Englische Sprache|Englischen]] dem &amp;#039;&amp;#039;duke&amp;#039;&amp;#039;, im [[Spanische Sprache|Spanischen]] dem &amp;#039;&amp;#039;duque&amp;#039;&amp;#039;, im [[Italienische Sprache|Italienischen]] dem &amp;#039;&amp;#039;duca&amp;#039;&amp;#039;, im [[Ungarische Sprache|Ungarischen]] &amp;#039;&amp;#039;herceg&amp;#039;&amp;#039;, im [[Portugiesische Sprache|Portugiesischen]] dem &amp;#039;&amp;#039;duque&amp;#039;&amp;#039; und im [[Polnische Sprache|Polnischen]] dem &amp;#039;&amp;#039;wojewoda&amp;#039;&amp;#039;. Die Bezeichnungen in den romanischen Sprachen gehen auf [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;[[Dux (Titel)|dux]]&amp;#039;&amp;#039; „Anführer“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich waren Herzöge [[Germanen|germanische]] Heerführer, die für die Dauer eines Kriegszuges von den freien Männern eines Stammes durch [[Wahl]] im Rahmen eines [[Thing]]s bestimmt wurden. Üblicherweise wurden Krieger gewählt, die große Erfahrung und hohes Ansehen im Gemeinwesen vorweisen konnten. Meist spielten auch die Größe und die Kampfkraft der Gefolgschaft eine wichtige Rolle. Bekannte germanische Herzöge waren [[Ariovist]], [[Arminius]], [[Marbod]] und [[Widukind (Sachsen)|Widukind]].&lt;br /&gt;
In der [[Merowinger]]zeit waren Herzöge königliche Amtsträger mit vorwiegend [[militär]]ischen Aufgaben in den von den [[Franken (Volk)|Franken]] eroberten germanischen und romanischen Stammesgebieten, die von den merowingischen [[König]]en nicht ohne Anerkennung einer einheimischen Zwischenmacht ihrer direkten königlichen Herrschaft unterworfen werden konnten. Dazu gehören [[Alemannien]], [[Geschichte Bayerns|Baiern]], [[Franken (Region)|Franken]] (um Würzburg), [[Aquitanien]] und die [[Bretagne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühmittelalter ===&lt;br /&gt;
Im [[Frühmittelalter]] entstanden im Raum des [[Fränkisches Reich|fränkischen Reiches]] erbliche [[Herzogtum|Stammesherzogtümer]], die von den [[Karolinger]]n aufgehoben wurden, mit dem Niedergang der königlichen Zentralgewalt Ende des 9. Jahrhunderts aber wieder auflebten. Die &amp;#039;&amp;#039;Stammesherzöge&amp;#039;&amp;#039; im [[Ostfrankenreich]] zu Zeiten [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrichs I.]] waren in der Regel Mitglieder regionaler Herrscher[[dynastie]]n, die in einem auf den jeweiligen Stamm bezogenen Gebiet über die dortigen [[Graf]]en und Edelherren stellvertretend für den König dessen Rechte ausübten, z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Heerbann]] führten oder [[Landtag (historisch)|Landtage]] einberiefen und Gericht hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Im 12. und 13. Jahrhundert verwandelten sich die [[Herzogtum#Stammesherzogtümer|Stammesherzogtümer]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] durch Aufspaltung zunehmend in [[Herzogtum#Territorialherzogtümer|Territorial]]- und [[Titularherzog]]tümer. Ein Herzog war danach Herrscher über bestimmte, räumlich oft zerrissene [[Territorium|Territorien]] oder Träger des vom König verliehenen [[Adelstitel]]s. Welche [[Graf]]en und Edelherren seine Oberherrschaft anerkannten, war v.&amp;amp;nbsp;a. von der Durchsetzungskraft des jeweiligen Herzogs abhängig. Die Herzogswürde wurde vom König als [[Lehen]] vergeben und konnte auch wieder entzogen werden (siehe [[Heinrich der Löwe|Heinrich dem Löwen]] und dessen Absetzung in [[Stammesherzogtum Sachsen|Sachsen]] und [[Bayern]] 1180).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Anfang machte das [[Herzogtum Bayern]], das schon 976 in die Herzogtümer Baiern und [[Geschichte Kärntens#Herzogtum Kärnten|Kärnten]] geteilt wurde. Das [[Herzogtum Schwaben]] folgte 1079 bzw. 1098 und wurde unter die Dynastien der [[Zähringer]] und [[Staufer]] aufgeteilt. Dann wurde 1156 die [[Markgrafschaft Österreich]] aus Bayern herausgelöst, zum Herzogtum erhoben und 1180 auch noch das Herzogtum [[Steiermark]] von Bayern abgetrennt. In diesem Zusammenhang ist auch das [[Herzogtum Meranien]] zu sehen. Auch der ursprünglich auf ein Stammesgebiet bezogene Titel eines „Herzogs von Sachsen“ wurde auf diese Weise nach 1180 aufgespalten und regional neu zugeordnet: Der [[Erzbischof von Köln]] erhielt vom [[Deutscher König|deutschen König]] den Titel eines [[Herzogtum Westfalen|Herzogs von Westfalen]] (einer bis dahin zum sächsischen Stammesherzogtum gehörigen Region, quasi Westsachsen), während das Fürstenhaus der [[Askanier]] den Titel eines &amp;#039;&amp;#039;Herzogs von Sachsen&amp;#039;&amp;#039; für den Ostteil des bisherigen Stammesherzogtums erhielt, ohne sich in diesem Gebiet gegen die örtlichen Grafen durchsetzen zu können. Lediglich für ihre älteren Lehen und für die Neulehen um Lauenburg und Wittenberg setzten sie sich mit diesem Titel durch und wurden seit 1356 dafür [[Kurfürst]]en von Sachsen (mit Sitz in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]) genannt. Nach dem Aussterben der Wittenberger Askanier (1422) belehnte König Sigismund mit dem Herzog- und Kurfürstentum Sachsen (Wittenberg) 1423 Markgraf Friedrich den Streitbaren von Meißen, wodurch der sächsische Kurfürsten- und Herzogstitel an die noch viel weiter östlich sitzenden [[Wettiner]], die [[Markgrafen von Meißen]], kam. Der höhere Titel eines Herzogs und Kurfürsten von Sachsen drängte den Titel des Markgrafen von Meißen in die zweite Reihe. So gelangte der ursprünglich auf das heutige &amp;#039;&amp;#039;Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039; bezogene Herzogstitel und Landesname in das heutige &amp;#039;&amp;#039;Land Sachsen&amp;#039;&amp;#039; um [[Dresden]] und [[Meißen]], mit dem er bis dahin nur insoweit zu tun hatte, als die dortigen Markgrafen der (nominellen) Oberherrschaft des sächsischen Stammesherzogs unterstanden. Nach der Schlacht bei Mühlberg 1547 stellten die nun auf [[Thüringen]] beschränkten ernestinischen Wettiner ihren dort entstehenden Kleinstaaten, die auch zum Gebiet des alten Stammesherzogtums gehört hatten, ebenfalls die Bezeichnung „Sachsen“ voran (bis 1918 Sachsen-Weimar und Eisenach, Sachsen-Coburg und Gotha, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich in Bayern der stammesbezogene Herzogstitel seit 1180 auf die Ländereien der [[Wittelsbach]]er beschränkte, die ihn seither führten, kam der Titel eines [[Herzogtum Schwaben|Herzogs von Schwaben]] seit dem Aussterben der [[Staufer|Hohenstaufen]] 1268 außer Gebrauch. Den Ehrentitel „[[Herzogtum Franken|Herzog von Franken]]“ erhielten die [[Bistum Würzburg|Fürstbischöfe von Würzburg]] 1168 und führten ihn bis 1802/03 für ihre fürstbischöflichen Territorien. Danach gelangten diese – mit dem größten Teil Frankens – an das [[Königreich Bayern]], wodurch die Könige auch den fränkischen Herzogstitel übernahmen. Den schwäbischen nahmen sie nur mit der Einschränkung &amp;#039;&amp;#039;Herzog &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Schwaben&amp;#039;&amp;#039; an, da der Großteil des historischen Schwaben außerhalb Bayerns liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Zugleich aber traten im [[Spätmittelalter]] durch Rangerhebungen verschiedener [[Fürst]]en neue dynastisch-territorial definierte Herzogtümer hinzu: Den Anfang machten 1235 die [[Welfen]], die 1180 ihr bayerisches Stammesherzogtum an [[Otto I. (Bayern)|Otto I.]] aus dem Hause [[Wittelsbach]] sowie ihr sächsisches Stammesherzogtum an den Erzbischof von Köln und eine Reihe weiterer Territorialfürsten verloren hatten; für ihre Erbbesitzungen in Norddeutschland erhielten sie nunmehr den Titel eines &amp;#039;&amp;#039;Herzogs von [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig-Lüneburg]]&amp;#039;&amp;#039;. 1348 wurden auch die slawischen Fürsten von [[Pommern]] und [[Mecklenburg]], 1339 der [[Graf]] von [[Herzogtum Geldern|Geldern]], 1495 der Graf von [[Württemberg]] vom König bzw. [[Kaiser]] zu Herzögen erhoben. Das Herzogtum [[Niederlothringen]] wurde 1190 mit [[Herzogtum Brabant|Brabant]] vereinigt, dessen Landgrafen bereits seit etwa 1183 den Herzogtitel führte. In der Frühen [[Neuzeit]] ebbte diese Form der Rangerhöhung ab; stattdessen versuchten seither einige Herzöge, den höherwertigen [[Kurfürst]]en-Titel (mit dem Recht der Teilnahme an der Kaiserwahl) zu erlangen, was dem Herzog zu Braunschweig und Lüneburg aus der Linie Calenberg-Göttingen 1692 gelang (zum Ärger der älteren Braunschweiger Linie), dem [[Herzogtum Württemberg|Herzog von Württemberg]] erst 1803.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als in den Zentralstaaten [[Königreich England]] (siehe: &amp;#039;&amp;#039;[[Duke (Adelstitel)|Duke]]&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Königreich Frankreich]] waren die Herzogstitel im Heiligen Römischen Reich keine [[Erstgeburtstitel]], denn die erblichen [[Fahnlehen]] wurden vom Kaiser der jeweiligen Familie &amp;#039;&amp;#039;„zur gesamten Hand“&amp;#039;&amp;#039; verliehen. Daher wurde innerhalb dieser Familien der Herzogstitel von &amp;#039;&amp;#039;sämtlichen&amp;#039;&amp;#039; Familienmitgliedern geführt, so bei den [[Wittelsbach]]ern ab 1180 als [[Liste der Herrscher Bayerns|Herzöge von Bayern]], bei ihren Vorgängern, den [[Welfen]], ab 1235 als [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzöge von Braunschweig-Lüneburg]], bei den [[Haus Wettin|Wettinern]] ab 1423 als [[Herzogtum Sachsen (1423–1485)|Herzöge zu Sachsen]], bei den [[Habsburg]]ern seit 1453 als [[Erzherzog|Erzherzöge]] von Österreich. Bei der Belehnungszeremonie vertrat zwar der jeweils dynastisch Familienälteste sein Geschlecht, empfing aber die Fahne (und damit die Belehnung) nicht &amp;#039;&amp;#039;ad personam&amp;#039;&amp;#039;, sondern stellvertretend für sein gesamtes Haus. Wie die Herzogsfamilien dann intern ihre Regierungsfunktionen wahrnahmen (im [[Kondominium]], in [[Primogenitur]] oder durch Aufteilung in inoffizielle Teilfürstentümer) war ihre Sache. Innerhalb der Lehnsherzogtümer konnten die Familien also Teilfürstentümer errichten und vererben, auch wieder verschmelzen oder neu aufteilen, nach denen sie sich (inoffiziell) dann auch benannten; das jeweilige [[Reichslehen]] aber blieb ungeteilt an die Gesamtfamilie vergeben, weshalb auch alle Familienmitglieder als offiziellen Namen den darauf bezogenen Herzogstitel führten (und – etwa bei den Welfen und Wettinern, im [[Haus Württemberg]] oder im [[Haus Oldenburg]] – bis heute als Namensbestandteil führen). Der [[Prinz]]entitel, den diese Familien dann später ebenfalls annahmen, bezieht sich hingegen auf die erst nach dem Ende des Alten Reiches 1806 entstandenen souveränen Staaten des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] und nachfolgend des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]], als z.&amp;amp;nbsp;B. aus einem Teil des alten Herzogtums (und späteren Kurfürstentums) Sachsen das [[Königreich Sachsen]] wurde. So erklärt sich auch der sonderbare Familienname der [[Albertiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen&amp;#039;&amp;#039; oder der [[Ernestiner]], etwa: &amp;#039;&amp;#039;Prinz von [[Sachsen-Weimar-Eisenach]], Herzog zu Sachsen&amp;#039;&amp;#039; oder bei den Welfen: &amp;#039;&amp;#039;[[Haus Hannover|Prinz von Hannover]], Herzog zu Braunschweig und Lüneburg&amp;#039;&amp;#039;. Wobei in der amtlichen Version seit 1919 das Komma wegfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Mit der Zerschlagung des &amp;#039;&amp;#039;Heiligen Römischen Reiches&amp;#039;&amp;#039; zwischen 1801 und 1806 und der Herrschaft [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] über die deutschen Lande erfolgte eine weitere Folge von Rangerhöhungen für anpassungsbereite deutsche Fürsten: Bisherige Herzöge wurden – wie der von Württemberg – erst zu Kurfürsten, dann zu Königen befördert, bisherige Fürsten – wie die diversen Linien von [[Anhalt]] – stiegen zu Herzögen auf. Nach dem Sieg über Napoleon führte 1815 der [[Wiener Kongress]] der Siegermächte zu einer weiteren, letzten Welle solcher Rangerhöhungen. Meist bedingt durch Verwandtschaft mit mächtigen Monarchen Europas, insbesondere mit dem russischen Kaiser oder dem König von [[Königreich Preußen|Preußen]], stiegen in den deutschen Ländern einige bisherige Herzöge 1815 zu [[Großherzog|Großherzögen]] auf ([[Sachsen-Weimar-Eisenach]], [[Oldenburg (Land)|Oldenburg]], [[Mecklenburg-Schwerin]] und [[Mecklenburg-Strelitz]], [[Luxemburg]]). Auch der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Landgraf von Hessen-Darmstadt]] und der Markgraf von [[Markgrafschaft Baden|Baden]] wurden 1806 zu Großherzögen erhöht.&lt;br /&gt;
Großherzöge zeichnete vor allem das Recht aus, königliche Privilegien wahrzunehmen (etwa [[Nobilitierung]]en). Ihre Titulatur war demnach auch Königliche Hoheit. Heute führt nur noch der [[Henri (Luxemburg)|Monarch von Luxemburg]] den Titel eines [[Liste der luxemburgischen Herrscher|Großherzogs von Luxemburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit existierte bis 1918 in Österreich die Titulatur eines [[Erzherzog]]s. Diese wurde ab 1359 geführt (gefälschtes [[Privilegium Maius|Privilegium maius]]); sie sollte die hervorgehobene Stellung der Herzöge von Österreich gegenüber den anderen Reichsfürsten symbolisieren und diente als Pendant zur Würde eines Kurfürsten (jedoch ohne Königswahlrecht). Zunächst führten nur die jeweiligen Vorsteher des Hauses Habsburg diesen Titel; nachdem es aber Usus wurde, einen Habsburger zum deutschen König und römischen Kaiser zu wählen, führten fortan alle habsburgischen Prinzen den Titel eines Erzherzogs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regierende Herzöge in Deutschland (mit dem Prädikat &amp;#039;&amp;#039;[[Hoheit (Anrede)|Hoheit]]&amp;#039;&amp;#039;) waren zwischen 1815 und 1918: der Herzog von Braunschweig (Linie Wolfenbüttel bis 1884, Linie Hannover ab 1913); der Herzog von Anhalt (ab 1863, davor mehrere Teil-Herzogtümer); der nur bis 1866 regierende Herzog von [[Herzogtum Nassau|Nassau]], der 1890 das souveräne Großherzogtum Luxemburg erbte; der bis 1864 als Herzog von [[Herzogtum Schleswig|Schleswig]], [[Herzogtum Holstein|Holstein]] und [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Lauenburg]] regierende König von Dänemark (der in diesen drei Staaten vom König von Preußen abgelöst wurde, welcher zugleich Nassau annektierte); der von 1839 bis 1866 als [[Herzogtum Limburg (1839–1866)|Herzog von Limburg]] im Deutschen Bund repräsentierte König der Niederlande, sowie die [[Ernestinische Herzogtümer|wettinischen]] Herzöge von [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Sachsen-Coburg und Gotha]] (bis 1826: [[Sachsen-Coburg-Saalfeld]]), [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]] und [[Sachsen-Altenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzöge in Italien ===&lt;br /&gt;
Außerhalb Deutschlands existierten in [[Europa]] auch souveräne Herzogtümer in [[Italien]], wie etwa [[Herzogtum Guastalla|Guastalla]], [[Herzogtum Lucca|Lucca]], [[Herzogtum Modena|Modena]] und [[Herzogtum Parma|Parma]]. Diese Staaten verschwanden 1859/60 im Zuge der italienischen Einigung und die einstigen Herrscher wurden zu Titularherzögen. Das 1815 anstelle der einstigen [[Republik Genua|Adelsrepublik Genua]] geschaffene &amp;#039;&amp;#039;Herzogtum Genua&amp;#039;&amp;#039; war von vornherein unselbständiger Bestandteil des Königreiches [[Sardinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titularherzöge ==&lt;br /&gt;
Regierende Monarchen von höherem Rang konnten auch Adelige in den Herzogstand erheben (Titularherzöge). Dies waren in aller Regel [[Erstgeburtstitel]]. 1818 war etwa Fürst Metternich zum sizilianischen [[Monte San Biagio|Herzog von Portella]] ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen europäischen Monarchien wurden bzw. werden königlichen Prinzen zusätzlich historische Herzogstitel verliehen (früher zum Teil mit Ländereien und Einkünften, aber jeweils ohne Herrschaftsrechte). Dies galt für [[Frankreich]] bis zum Ende der Monarchie 1848/70, für Portugal entsprechend bis 1910 und Italien entsprechend bis 1946 und gilt heute noch für [[Spanien]], [[Schweden]], [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Luxemburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Während es häufiger vorkam, dass niedrigerer Adel gegraft oder gefürstet wurde, ist die bekannteste Erhebung zum Herzog diejenige [[Otto von Bismarck]]s zum &amp;#039;&amp;#039;[[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Herzog zu Lauenburg]]&amp;#039;&amp;#039; durch [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] im Jahr 1890; ein Titel, den er jedoch – aus Protest gegen den Verleiher – nicht führte. Daneben wurden in Preußen 1840 Fürst [[Victor I. Herzog von Ratibor|Victor zu Hohenlohe-Schillingsfürst]] zum [[Herzogtum Ratibor|Herzog von Ratibor]] und 1861 [[Hugo zu Hohenlohe-Öhringen|Fürst Hugo zu Hohenlohe-Oehringen]] zum Herzog von [[Ujest]] erhoben. 1900 wurde ebenfalls in Preußen der Fürst [[Hermann von Hatzfeldt-Trachenberg]] zum [[Hatzfeld (Adelsgeschlecht)|Herzog zu Trachenberg]] erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Maximilian I. Joseph (Bayern)|Max&amp;amp;nbsp;I. Joseph]] von [[Königreich Bayern|Bayern]] ernannte 1817 seinen Schwiegersohn [[Eugène de Beauharnais]] zum [[Herzog von Leuchtenberg]]. 1867 wurde [[Wilhelm von Urach|Graf Wilhelm von Württemberg]], morganatischer Sohn eines württembergischen Herzogs, zum &amp;#039;&amp;#039;Herzog von Urach&amp;#039;&amp;#039; erhoben ([[Haus Urach]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
Zu den während des [[Ancien Régime]] erhobenen Herzögen des [[Französischer Adel|französischen Adels]] gehörten die von [[Herzogtum Angoulême|Angoulême]], [[Liste der Grafen und Herzöge von Anjou|Anjou]], [[Liste der Grafen von Auvergne|Auvergne]], [[Liste der Herren und Herzöge von Bourbon|Bourbon]], [[Broglie (Familie)|Broglie]], [[Herzog von Enghien|Enghien]], [[Haus Guise|Guise]], [[Herzogtum Montpensier|Montpensier]], [[Herzog von Orléans|Orléans]] und [[Herzogtum Vendôme|Vendôme]]. Zudem wurde eine ganze Reihe der [[Liste der Marschälle von Frankreich|Marschälle von Frankreich]] zu Herzögen erhoben. Auch [[Napoleon Bonaparte|Kaiser Napoleon]] setzte diese Tradition mit seinen [[Maréchal d’Empire|Marschällen]] fort, so dass es eine inflationäre Zunahme der Titel wie die eines Herzogs von [[Louis Gabriel Suchet|Albuféra]], [[Louis-Nicolas Davout|Auerstedt]], [[Claude-Victor Perrin gen. Victor|Belluno]], [[Charles Pierre François Augereau|Castiglione]], [[Bon-Adrien-Jeannot de Moncey|Conegliano]], [[Nicolas Jean-de-Dieu Soult|Dalmatien]], [[François-Joseph Lefebvre|Danzig]], [[Michel Ney|Elchingen]], [[Jean-Baptiste Bessières|Istrien]], [[Jean Lannes|Montebello]], [[Auguste Frédéric Louis Viesse de Marmont|Ragusa]], [[Charles Nicolas Oudinot|Reggio]], [[André Masséna|Rivoli]], [[Jacques MacDonald|Tarent]], [[Édouard Adolphe Mortier|Treviso]] oder [[François-Christophe Kellermann|Valmy]] gab. Während des [[Zweites Kaiserreich|Zweiten Kaiserreichs]] kam es 1859 zur Erhebung des [[Patrice de Mac-Mahon|Herzogs von Magenta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Portugal ===&lt;br /&gt;
Üblicherweise kam es in Portugal zunächst zur Erhebung von Herzögen aus dem Kreis der Mitglieder oder Verwandten des Königshauses. 1415 erfolgte die Ernennung des [[Herzog von Coimbra|Herzogs von Coimbra]] und des [[Heinrich der Seefahrer|Herzogs von Viseu]]. 1453 entstand der Titel eines [[Herzog von Beja|Herzogs von Beja]] für den zweiten Sohn des Königs. Weitere Beispiele portugiesischer Herzogstitel waren diejenigen von [[Johann von Portugal|Aveiro]], [[Liste der Herzöge von Braganza|Braganza]], [[Herzog von Cadaval|Cadaval]], [[Herzog von Palmela|Palmela]], [[Herzog von Saldanha|Saldanha]] und [[Herzog von Terceira|Terceira]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweden ===&lt;br /&gt;
In Schweden begann König [[Gustav III.]] 1772, Prinzen ehrenhalber zu Herzögen über schwedische Landschaften zu ernennen. Diese Tradition wird bis heute fortgesetzt. Der gegenwärtige König, [[Carl XVI. Gustaf]], schloss auch thronberechtigte Prinzessinnen mit ein. Kronprinzessin [[Victoria von Schweden|Victoria]] und ihr Mann sind Herzogin bzw. Herzog von [[Västergötland]], Prinz [[Carl Philip von Schweden|Carl Philip]] und seine Frau sind Herzog bzw. Herzogin von [[Värmland]], und Prinzessin [[Madeleine von Schweden|Madeleine]] ist Herzogin von [[Hälsingland]] och [[Gästrikland]] (ihr Mann trägt keinen Titel). Deren Kinder sind Herzöge und Herzoginnen von [[Östergötland]], [[Schonen|Skåne]], [[Södermanland]], [[Dalarna]], [[Halland]], [[Västerbotten]], [[Gotland]], [[Ångermanland]] und [[Blekinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
Herzöge in Spanien gehören zu den [[Granden]]. Beispiele für zum Teil seit dem späten Mittelalter tradierte Titel sind die von [[Herzog von Alba|Alba]], [[Herzog von Alburquerque|Alburquerque]], [[Herzog von Arcos|Arcos]], [[Herzog von Arión|Arión]], [[Herzog von Benavente|Benavente]], [[Herzog von Béjar|Béjar]], [[Herzog von Cardona|Cardona]], [[Herzog von El Infantado|El Infantado]], [[Herzog von Escalona|Escalona]], [[Herzog von Fernán Núñez|Fernán Núñez]], [[Herzog von Frías|Frías]], [[Herzog von Gandía|Gandía]], [[Herzog von Híjar|Híjar]], [[Herzog von Medina-Sidonia|Medina-Sidonia]], [[Herzog von Medinaceli|Medinaceli]], [[Herzog von Montalto|Montalto]], [[Herzog von Nájera|Nájera]], [[Herzog von Osuna|Osuna]], [[Herzog von Santisteban del Puerto|Santisteban del Puerto]], [[Herzog von Segorbe|Segorbe]] und [[Herzog von Villahermosa|Villahermosa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des spanischen Königshauses gibt es die Herzoginnen von [[María del Pilar von Spanien|Badajoz]], [[Margarita de Borbón|Hernani und Soria]], [[Elena von Spanien|Lugo]] sowie [[Cristina von Spanien|Palma de Mallorca]]. Weitere Herzogstitel innerhalb des Königshauses waren die von [[Jaime de Borbón (1908–1975)|Segovia, Anjou und Madrid]], [[Alfons Jaime de Borbón|Anjou und Cádiz]] sowie [[Gonzalo de Borbón|Aquitanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste demokratisch gewählte Ministerpräsident Spaniens nach dem Tode des Diktators [[Francisco Franco]] erhielt nach seinem Rücktritt 1981 von König [[Juan Carlos I.]] den Titel eines [[Adolfo Suárez|Herzogs von Suárez]]. Das einzige Kind Francos, seine Tochter [[Carmen Franco y Polo]], hatte der König schon unmittelbar nach dem Tod des Diktators 1975 zur Herzogin von Franco erhoben. Der zweiten Titelträgerin Carmen Martínez-Bordiú y Franco wurden der Herzogs- und Grandentitel 2022 durch das [[Ley de Memoria Democrática|Gesetz über die demokratische Erinnerung]] der sozialistischen Regierung Sanchez entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigtes Königreich ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Duke (Adelstitel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzöge auf den britischen Inseln führen den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Duke (Adelstitel)|Duke]]&amp;#039;&amp;#039; und gehören zur [[Peer (Adel)|Peerage]]. Die Dukes bilden im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]] den höchsten Adelsrang nach der königlichen Familie, deren Mitglieder teilweise selbst Duke-Titel führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurde der Titel eines Dukes 1337 an [[Edward of Woodstock]] als [[Duke of Cornwall]] verliehen. Heute existieren noch ca.&amp;amp;nbsp;37&amp;amp;nbsp;Duketitel, wobei aber manche Dukes mehrere davon zugleich führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu amtierenden oder mediatisierten Herzögen des Kontinents waren britische Herzöge nie als königlichen Familien [[Ebenbürtigkeit|ebenbürtig]] anerkannt, da es sich um Titularherzöge und nicht um Staatsoberhäupter im Rang eines Herzogs handelt. Die Heirat von Töchtern eines Dukes mit fremden königlichen Prinzen galt daher früher in der Regel als nicht standesgemäß.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Alison Phillips: &amp;#039;&amp;#039;[[s:en:1911 Encyclopædia Britannica/Duke|Duke]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopædia Britannica]].&amp;#039;&amp;#039; Band 8, London 1911, S. 651.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie in den meisten europäischen Ländern waren beziehungsweise sind Dukes in Großbritannien auch nicht dazu berechtigt, Nobilitierungen vorzunehmen, anders als einst die regierenden Herzöge Deutschlands, die Staatsoberhäupter beziehungsweise [[Bundesfürst]]en waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== China ===&lt;br /&gt;
Der chinesische Titel des [[Gong (Titel)|Gong]] wird in der westlichen Übersetzung meist mit dem Herzog &amp;#039;&amp;#039;(duke)&amp;#039;&amp;#039; gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anrede ==&lt;br /&gt;
Die dem Titelinhaber zukommende Anrede war ursprünglich „Eure Gnaden“ (in Großbritannien bis heute &amp;#039;&amp;#039;His/Her Grace&amp;#039;&amp;#039;), innerhalb des Hochadels (unabhängig vom Titel) „Euer Liebden“. Herzöge als Familienmitglieder regierender Königshäuser waren und sind &amp;#039;&amp;#039;„Königliche [[Hoheit (Anrede)|Hoheiten]]“&amp;#039;&amp;#039;. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde den im [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] regierenden Herzögen ebenfalls die Anrede &amp;#039;&amp;#039;Hoheit&amp;#039;&amp;#039; zuteil. Wenn regierende [[Fürst]]en, etwa der [[Fürst von Liechtenstein]] oder der [[Fürst von Monaco]], herzogliche Nebentitel führen, bleibt es bei der fürstlichen Anrede &amp;#039;&amp;#039;„[[Durchlaucht]]“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Adelstitel]]&lt;br /&gt;
* [[Adelsstand]]&lt;br /&gt;
* [[Hochadel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Matthias Becher]]: &amp;#039;&amp;#039;Rex, Dux und Gens. Untersuchungen zur Entstehung des sächsischen Herzogtums im 9. und 10. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 444). Matthiesen, Husum 1996, ISBN 3-7868-1444-9 (Zugleich: Paderborn, Universität, Habilitations-Schrift, 1994/95).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Werner Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;„Dux“ und „Ducatus“. Begriffs- und verfassungsgeschichtliche Untersuchungen zur Entstehung des sogenannten „jüngeren“ Stammesherzogtums an der Wende vom neunten zum zehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Brockmeyer, Bochum 1977, ISBN 3-921543-66-5 (Bochum, Universität, Dissertation, 1976).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Werner Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Herzog, Herzogtum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]].&amp;#039;&amp;#039; Band: 4: &amp;#039;&amp;#039;Erzkanzler bis Hiddensee.&amp;#039;&amp;#039; Artemis-Verlag, München &amp;lt;sup&amp;gt;10&amp;lt;/sup&amp;gt;1989, {{Falsche ISBN|3-7608-8904-2}}, Sp. 2189–2193.&lt;br /&gt;
* Herfried Stingl: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der deutschen Stammesherzogtümer am Anfang des 10. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Stammesherzogtümer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur deutschen Staats- und Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 19). Scientia-Verlag, Aalen 1974, ISBN 3-511-02839-6 (Frankfurt am Main, Universität, Dissertation, 1968).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dukes|Herzog}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4159676-6|TYP=Literatur über den Adelstitel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4159676-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelstitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschertitel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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