<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herzberg_%28Elster%29</id>
	<title>Herzberg (Elster) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herzberg_%28Elster%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herzberg_(Elster)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-09T17:25:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herzberg_(Elster)&amp;diff=6622&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bkm99: /* Bürgermeister */ Wahl 2025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herzberg_(Elster)&amp;diff=6622&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-29T10:18:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgermeister: &lt;/span&gt; Wahl 2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Herzberg (Elster).png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/41/33/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/14/08/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Herzberg (Elster) in EE.png&lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung = Lage der Kreisstadt Herzberg (Elster) im Landkreis Elbe-Elster&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Elbe-Elster&lt;br /&gt;
|Höhe              = 81&lt;br /&gt;
|PLZ               = 04916&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03535&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12062224&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.herzberg-elster.de/ www.herzberg-elster.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Karsten Eule-Prütz&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzberg-1899.jpg|mini|hochkant=1.3|Herzberg 1899]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herzberg (Elster)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Kreisstadt im Westen des [[Landkreis Elbe-Elster|Landkreises Elbe-Elster]] in [[Brandenburg]]. Herzberg (Elster) ist Mitglied der [[Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg|Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“]] des Landes Brandenburg. Die Stadt bildet eines der drei [[Liste der Ober- und Mittelzentren in Brandenburg|Mittelzentren]] des Landkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Herzberg liegt in dem von der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]] gebildeten Tiefland voller Bäche und Fließe. Insbesondere nach Westen (zur [[Elbe]]) und Süden setzt sich dieses Landschaftsbild fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Herzberg liegt an der [[Schwarze Elster|Schwarzen Elster]] etwa 90 Kilometer südlich von [[Berlin]] an der Grenze zu [[Sachsen-Anhalt]] und [[Sachsen]]. Im Ortsteil [[Züllsdorf]] befindet sich das geografische Dreiländereck. In Herzberg treffen die [[Bundesstraße 87|B&amp;amp;nbsp;87]] und [[Bundesstraße 101|B&amp;amp;nbsp;101]] aufeinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Herzberg grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): [[Schönewalde]], [[Kremitzaue]], [[Schlieben]], [[Uebigau-Wahrenbrück]], [[Falkenberg/Elster]], [[Beilrode]] und [[Annaburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet umfasst laut Hauptsatzung:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Kernstadt Herzberg (Elster) mit den bewohnten Gemeindeteilen [[Bicking]], [[Frauenhorst]], [[Friedrichsluga]] und [[Neunaundorf]]&lt;br /&gt;
sowie die Ortsteile&lt;br /&gt;
* [[Arnsnesta]]&lt;br /&gt;
* [[Borken (Herzberg)|Borken]]&lt;br /&gt;
* [[Buckau (Herzberg)|Buckau]]&lt;br /&gt;
* [[Fermerswalde]]&lt;br /&gt;
* [[Friedersdorf (Herzberg)|Friedersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Gräfendorf (Herzberg)|Gräfendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Löhsten]]&lt;br /&gt;
* [[Mahdel]]&lt;br /&gt;
* [[Osteroda]] mit dem bewohnten Gemeindeteil [[Redlin (Herzberg)|Redlin]]&lt;br /&gt;
* [[Rahnisdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Züllsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommen die Wohnplätze [[Alt Herzberg]], [[Grochwitz (Herzberg)|Grochwitz]], [[Kaxdorf]], [[Kleinesee]] und [[Waldmühle (Herzberg)|Waldmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120620224224-herzberg-elster |titel=Herzberg (Elster) {{!}} Service Brandenburg |abruf=2024-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden zwei ehemalige Gemeinden eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SBA&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995; ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Neunaundorf folgte am 1. Januar 1960.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SBA&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. Januar 1974 kamen drei weitere Orte hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SBA&amp;quot; /&amp;gt; Schließlich wurden am 31. Dezember 2001 insgesamt zehn Orte eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Alt Herzberg]] || 01.10.1938 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Arnsnesta || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bicking || 01.01.1974 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Borken || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Buckau || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fermerswalde || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Frauenhorst || 01.01.1974 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedersdorf || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Friedrichsluga || 01.01.1974 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gräfendorf || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grochwitz || 01.07.1950 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kaxdorf || 01.07.1950 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Löhsten || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mahdel || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Neunaundorf || 01.01.1960 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Osteroda || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahnisdorf || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Redlin || 22.03.1970 || Eingemeindung nach Osteroda&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Züllsdorf || 31.12.2001 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde zuerst als &amp;#039;&amp;#039;Hirthsbergh&amp;#039;&amp;#039;, dann als &amp;#039;&amp;#039;Hirzberg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Dieses leitete sich von &amp;#039;&amp;#039;* Hirschberg&amp;#039;&amp;#039;, vom &amp;#039;&amp;#039;Hirsch&amp;#039;&amp;#039; ab. Dieser ist bis heute das Wappentier der Stadt. Später wurde der Name zu &amp;#039;&amp;#039;Herzberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzberg.jpg|mini|hochkant=1.4|Herzberg um 1650]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Von 1239 ist die älteste Erwähnung des Ortes erhalten. Archäologische und [[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Untersuchungen lassen eine Entstehung um 1215 vermuten. Jedoch hatte man sich lange Zeit auf eine Urkunde berufen, nach der der Ort angeblich schon 1184 existiert haben soll. Eine Überprüfung der Angaben ergab, dass besagte Urkunde nicht existiert und  Herzberg erst viel später eine bedeutende Rolle in der Region spielte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Gückel |url=https://www.lr-online.de/lausitz/herzberg/museumschef-korrigiert-gruendungsdatum-der-stadt-herzberg_aid-3277777 |titel=Museumschef korrigiert Gründungsdatum der Stadt Herzberg |werk=Lausitzer Rundschau |datum=2009-07-16 |abruf=2018-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Friedrich II. von Brehna und Wettin|Friedrich II. von Brehna]] verfügte zunächst nur über die Schutzherrschaft über das Gebiet, später nahm er es als erledigtes [[Lehnswesen|Lehen]] in seinen Besitz. Vermutlich waren es niederländische Wasserbauern, welche Gräben und Wälle um die Stadt anlegten, um die Stadt auszubauen und zu befestigen; es handelte sich dabei um Lapine, Mühlgraben, Nord- und Südpromenade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Graf Otto III. (IV.) von Brehna († 1290) übertrug König Rudolf am 31. August 1290 die [[Grafschaft Brehna]] mit der Stadt Herzberg als erledigtes Lehen an die [[Haus Wettin|Wettiner]] in Wittenberg, den Askanierherzog [[Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf I.]] Die Bürgerschaft erwirkte es, die Stadt als [[Kur (Heiliges Römisches Reich)|Kurstadt]] dem Fürsten zu unterstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1361 erwarb die Stadt Herzberg das Privileg über den Salzmarkt. Der mittelalterliche Fernhandel von [[Leipzig]] über [[Torgau]] führte an Herzberg vorbei nach [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt/Oder]]. 1467 erwarb die Stadt vom Kurfürsten die Gerichtsbarkeit über Hals und Hand. Die Stadt besaß Geleitsfreiheit im gesamten [[Kurfürstentum Sachsen]], pachtete aber 1558 das „Haupt und Beigeleit“ an der Straße Leipzig–Frankfurt/Oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. bis 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Schon 1522 wurde der evangelische Gottesdienst in deutscher Sprache durch Johannes Wagner eingeführt. [[Philipp Melanchthon]] verfasste 1538 eine Schulordnung für das hier ansässige Gymnasium, die im Laufe des 16. Jahrhunderts in ganz Deutschland übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzberg gilt als eine der wenigen deutschen Städte, die während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] 1618 bis 1648 aufgrund eines umfangreichen Fluss- und Grabensystems nicht erobert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stadtbrand zerstörte 1757 große Teile des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Wiener Kongress]] von 1815 kam Herzberg zu [[Königreich Preußen|Preußen]] und wurde 1816 Kreisstadt des [[Landkreis Schweinitz#Preußen|Kreises Schweinitz]] der [[Provinz Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik und NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Die [[NSDAP]] trat 1929 zur Wahl des Herzberger Stadtparlaments noch nicht an, obwohl es eine Ortsgruppe bereits von 1924 an gab. Bürgermeister war bis 1933 Walter Sourell von der Deutschnationalen Volkspartei. Bei der Wahl zum Reichstag 1933 bekam die NSDAP 57,7 Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Kammer, Ulf Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Herzberg unterm Hakenkreuz. Fotos. Fakten. Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bücherkammer, Herzberg 2019, ISBN 978-3-940635-62-4.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschlandsender III 1939–1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DeutschlandsenderIII.jpg|mini|hochkant=0.7|[[Deutschlandsender III]] um 1940]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzberg Siedlung Am Sender.JPG|mini|Wohnhaus in der Siedlung Am Sender]]&lt;br /&gt;
Herzberg war von 1939 bis 1945 Standort des [[Deutschlandsender III|Deutschlandsenders III]]. Die [[Sendeanlage]] verbreitete auf [[Langwellenrundfunk|Langwelle]] 191&amp;amp;nbsp;kHz das Programm des [[Deutschlandsender]]s. Als [[Antennentechnik|Antenne]] diente ein abgespannter [[selbststrahlender Sendemast]], der ohne [[Dachkapazität]] 325 Meter hoch war. Er trug auf der Spitze eine 4 Meter hohe linsenförmige Dachkapazität mit 25 Metern Durchmesser, die innen begehbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da dieser Mast zudem noch auf einem 8 Meter hohen Abstimmhaus stand, besaß die gesamte Konstruktion eine Höhe von 337 Metern und war zum damaligen Zeitpunkt das zweithöchste Bauwerk der Erde. Bemerkenswert war auch, dass dieser Mast über keine [[Flugsicherheitsbefeuerung]] verfügte. Stattdessen wurde während der Nachtstunden seine Spitze von drei auf kleinen Masten montierten rotierenden [[Scheinwerfer]]n angestrahlt. Bei einem Luftangriff wurde der Deutschlandsender III am 21. April 1945 stark beschädigt und damit unbrauchbar, obwohl der Mast unbeschädigt blieb. Nach [[Tag der Befreiung|Kriegsende]] wurden die gesamten technischen Anlagen von Truppen der [[Rote Armee|Roten Armee]] und hinzugezogener Zivilbevölkerung demontiert. Überreste der Sendeanlage sind heute noch vorhanden. Zudem erinnert noch der Straßenname „Am Sender“ und die dort erhaltene Wohnsiedlung der Mitarbeiter an den ehemaligen Standort des Deutschlandsenders III. Wo der Mast wiederaufgebaut wurde, ist nicht bekannt. Gelegentlich wird behauptet, dass er in [[Sender Raszyn|Raszyn]] wiederaufgebaut worden sei, wofür aber konkrete Belege fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Mit der Neugliederung der Bezirke und Landkreise in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] im Jahr 1952 blieb Herzberg Kreisstadt des neu gegründeten [[Kreis Herzberg|Kreises Herzberg]] im [[Bezirk Cottbus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde es in das neue Bundesland [[Brandenburg]] eingegliedert, obwohl es historisch eigentlich zu [[Sachsen-Anhalt]] gehört hätte. Seit der [[Kreisreform Brandenburg 1993|Kreisreform 1993]] ist Herzberg Kreisstadt des Landkreises Elbe-Elster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 4 009&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 4 465&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 3 927&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 3 813&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 4 263&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 5 217&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 6 635&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 7 415&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 7 503&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 8 291&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 8 800&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 8 851&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || {{0|0 }}9 315&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || {{0|0 }}9 041&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || {{0|0 }}8 504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 10 930&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || {{0|0 }}9 982&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || {{0|0 }}9 067&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 8 776&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 8 711&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 8 766&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 8 720&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 8 732&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1990)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-04_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Elbe-Elster.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) S. 18–21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember).&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]] &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunahme der Einwohnerzahl 2005 ist auf die Eingemeindung von zehn Orten im Jahr 2001 zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzberg Elster.JPG|mini|Rathaus und [[St.-Marienkirche (Herzberg)|Marienkirche]]]]&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Herzberg besteht aus 18 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 68,2 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120620224224.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#62224224 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Herzberg zählt (HZ) || 23,3 % || 4 || || 28,1 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Ländliche WählerGruppe Kreisstadt Herzberg (LWG) || 42,2 % || 8 || || 21,9 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 10,4 % || 2 || || 22,6 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || {{0}}9,2 % || 2 || || 14,0 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}8,6 % || 1 || || {{0}}7,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || – || – || || {{0}}2,7 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Initiative Herzberg (IH) || – || – || || {{0}}2,6 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || – || – || || {{0}}0,6 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Mario Lehmann || {{0}}5,6 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Heimat|NPD]]  || {{0}}0,6 % || – || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1994–2018: Michael Oecknigk (CDU)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oecknigk&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/herzberg/michael-oecknigk-kandidiert-nicht-zur-buergermeisterwahl_aid-4490039 &amp;#039;&amp;#039;Michael Oecknigk kandidiert nicht zur Bürgermeisterwahl.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lausitzer Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 29. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2018: Karsten Eule-Prütz (parteilos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eule-Prütz wurde in der Bürgermeisterwahl am 24. September 2017 mit 63,7 Prozent der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_24092017_12062224 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 24. September 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat sein Amt am 6. Januar 2018 an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oecknigk&amp;quot; /&amp;gt; Am 28. September 2025 wurde er mit 74,6 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/620224224/0/20250928/buergermeisterwahl_gemeinde/index.html Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 28. September 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#74 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Herzberg (Elster)&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Silber auf grünem Dreiberg ein schreitender roter Hirsch (mit 12 Enden).&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 19. Januar 1993 genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = [https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/wappen/~wappen-der-stadt-herzberg-336853 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
|Begründung      = Namen und Wappen erhielt der Ort durch Dietrich von Brehna, der hier 1254 eine Münzstätte betrieb und sein Wappentier der Stadt gab. Es ist ein redendes Wappen, denn es stützt sich auf den Ortsnamen, der ursprünglich „Hirschberg“ bedeutete. Das Wappenbild mit der Umschrift: „SECRETVM HERCZBERCH“ ist erstmals an einer Urkunde des Jahres 1391 zu sehen. Den Ortsnamen versucht eine Sage zu erklären, wonach Albrecht der Bär auf einer Jagd einen Kapitalhirsch erlegte, an der Schußstelle die Stadt gründete und sie Hirschberg nannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinz Göschel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck |Hrsg=Heinz Göschel |Titel=Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik |Auflage=1. |Verlag=VEB Verlag Enzyklopädie |Ort=Leipzig |Datum=1979 |Seiten=195/196}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Stadt ist weiß-grün-gelb (1:1:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt, das in seinem Bereich die Randstreifen teilweise überdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift: „STADT HERZBERG (ELSTER) • LANDKREIS ELBE-ELSTER“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzberg Villa Marx.jpg|mini|Villa Marx]]&lt;br /&gt;
Partnerstädte von Herzberg sind:&lt;br /&gt;
* [[Büdingen]] in Hessen&lt;br /&gt;
* [[Świebodzin]] in Polen&lt;br /&gt;
* [[Dixon (Illinois)]] in den USA&lt;br /&gt;
* [[Soest]] in Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Herzberg (Elster)]] und in der [[Liste der Bodendenkmale in Herzberg (Elster)]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Markt Herzberg Elster.JPG|mini|Markt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HerzbergWundersteinR.jpg|mini|hochkant|Wunderstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurhaus Herzberg.JPG|mini|Altes Kurhaus]]&lt;br /&gt;
* [[St.-Marienkirche (Herzberg)|St. Marienkirche]] mit wertvollen Deckenmalereien und restaurierter Orgel&lt;br /&gt;
* [[Corpus-Christi-Kirche (Herzberg)|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
* Apostolische Kirche&lt;br /&gt;
* St. Katharinenkirche&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Altherzberg|Altherzberger Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
* Germania, auch „Eiserne Lady“ genannt&lt;br /&gt;
* Philipp-Melanchthon-Gymnasium&lt;br /&gt;
* Wasserturm mit Sternwarte&lt;br /&gt;
* Zeiss-Planetarium&lt;br /&gt;
* Stadtpark mit Wunderstein und Boldedenkmal&lt;br /&gt;
* Botanischer Garten und Villa Marx&lt;br /&gt;
* [[Schloss Grochwitz|Park und Schloss Grochwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
* [[Historischer Stadtkern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parks ===&lt;br /&gt;
* [[Botanischer Garten]]&lt;br /&gt;
* Tierpark&lt;br /&gt;
* Stadtpark&lt;br /&gt;
* Touristisch ist der in der Nähe liegende [[Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft]] von Interesse. Herzberg ist Ausgangspunkt und Ziel von Radwanderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Jedes Jahr am ersten Maiwochenende findet das „Herzberger Tierparkfest“ statt. Jeweils im September treffen sich unweit der Stadt hunderte Astronomiebegeisterte mit ihren Fernrohren zum „[[Herzberger Teleskoptreffen]]“. Seit 2011 ist der Botanische Garten am Pfingstsonntag Veranstaltungsort des Pfingstrock Open Airs, bei dem bekannte nationale und internationale Künstler auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Mittelzentrum ===&lt;br /&gt;
Im Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg vom 31. März 2009 wurde Herzberg mit dem Umland als eigenes [[Mittelzentrum]] festgelegt. Die beiden anderen Zentren des Landkreises sind [[Finsterwalde]] und [[Elsterwerda]]/[[Bad Liebenwerda]] in Funktionsteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BfHerzbergWestMorgen.jpg|mini|Bahnhof Herzberg (Elster)]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der etwa zwei Kilometer vom Zentrum entfernte [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Herzberg (Elster)&amp;#039;&amp;#039; (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Herzberg (Elster) West&amp;#039;&amp;#039;) liegt an der [[Bahnstrecke Jüterbog–Röderau]] und wird zweistündlich durch die [[Regional-Express]]-Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Brandenburg und Berlin#RE 4|RE&amp;amp;nbsp;4]] [[Bahnhof Rathenow|Rathenow]]–Berlin–[[Bahnhof Falkenberg (Elster)|Falkenberg (Elster)]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gab es noch den Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Herzberg (Elster) Stadt&amp;#039;&amp;#039; an der [[Niederlausitzer Eisenbahn|Bahnstrecke Falkenberg–Beeskow]]. Der Personenverkehr wurde 1998 eingestellt, jedoch verkehrten hier von 2006 bis 2008 im Sommerhalbjahr der &amp;#039;&amp;#039;Elbe-Spreewald-Kurier&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;Elbe-Elster-Express&amp;#039;&amp;#039; der [[Nichtbundeseigene Eisenbahn|Privatbahn]] [[Deutsche Regionaleisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird unter anderem durch den [[Landesbedeutsame Buslinie|PlusBus und TaktBus]] des [[Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg#PlusBus|Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg]] erbracht. Folgende Verbindungen führen, betrieben von der VerkehrsManagement Elbe-Elster, ab Herzberg:&lt;br /&gt;
* Linie 520: Herzberg ↔ [[Gräfendorf (Herzberg)|Gräfendorf]] ↔ [[Großrössen]] ↔ [[Falkenberg/Elster|Falkenberg]]&lt;br /&gt;
* Linie 527: Herzberg ↔ [[Buckau (Herzberg)|Buckau]] ↔ [[Fermerswalde]] ↔ [[Beilrode]] ↔ [[Torgau]]&lt;br /&gt;
* Linie 544: Herzberg ↔ [[Schlieben]] ↔ [[Trebbus]] ↔ [[Werenzhain]] ↔ [[Doberlug-Kirchhain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzberg ist Kreuzungspunkt der [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 87|B&amp;amp;nbsp;87]] [[Torgau]]–[[Luckau]] und [[Bundesstraße 101|B&amp;amp;nbsp;101]] [[Jüterbog]]–[[Bad Liebenwerda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Städtisches Schwimmbad&lt;br /&gt;
* Fußballverein (VfB Herzberg 68)&lt;br /&gt;
* Handballverein (SV Herzberg)&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzberg Schwengelpumpe.jpg|mini|hochkant|[[Schwengelpumpe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 2009, 16. Juli: [[Horst Gutsche]] (* 1936), verliehen für seine regionalgeschichtlichen Veröffentlichungen, insbesondere auf münzwissenschaftlichem Gebiet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot;&amp;gt;[https://www.herzberg-elster.de/seite/304281/ehrenb%C3%BCrger.html Ehrenbürger] auf herzberg-elster.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009, 16. Juli: Helmut Knuppe (1924–2012), verliehen für seine regionalgeschichtlichen Veröffentlichungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009, 16. Juli: Jules August Schröder (* 1934), Kommunalpolitiker in [[Büdingen]], verliehen für seine Unterstützung bei der Ausbildung Herzberger Jugendlicher in Büdingen nach der Wende&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009, 16. Juli: [[Paul Sellmann (Politiker)|Paul Sellmann]] (1933–2021), Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) aus [[Höxter]], verliehen für sein Engagement beim Neuaufbau der Verwaltung nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] und seinen Einsatz für den Neubau des Kreiskrankenhauses&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrenbürger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzberg Magister Clajus.jpg|mini|[[Johannes Clajus|Clajus]]-Gedenktafel in der „Magisterstraße“]]&lt;br /&gt;
* [[Johannes Clajus]] (1535–1592), evangelischer Theologe, Schöpfer der modernen deutschen Grammatik&lt;br /&gt;
* [[Andreas Hartmann (Dramatiker)|Andreas Hartmann]] (1560–1593), Dramatiker&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zUVEBSh5VH8C&amp;amp;pg=PA673 &amp;#039;&amp;#039;Andreas Hartmann, Erster Theil des Curriculi Vitae Lutheri (1600).&amp;#039;&amp;#039;] In: Detlef Metz: &amp;#039;&amp;#039;Das protestantische Drama. Evangelisches geistliches Theater in der Reformationszeit und im konfessionellen Zeitalter.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2013, S. 673.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Philipp Müller (Physiker)|Philipp Müller]] (1585–1659), Physiker, Mathematiker, Mediziner und Hochschulrektor&lt;br /&gt;
* [[Georg Christian Schemelli]] (1676/1680–1762), Kantor, Verfasser eines Gesangbuches&lt;br /&gt;
* [[Georg Leberecht von Wilcke]] (1699–1761), Hofrat, Archivar&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottlieb Drasdo]] (1753–1819), lutherischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Christian Adolf von Roebel]] (1772–1848), Gutsherr und preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Carl Immanuel Gerhardt]] (1816–1899), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Louise von François]] (1817–1893), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Karl Gustav Heiland]] (1817–1868), Altphilologe&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Livonius]] (1840–1905), preußischer Offizier&lt;br /&gt;
* [[Richard von Funck]] (1841–1906), preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Anna Glaß]] (Pseudonym Anna Fischer-Löher) (1857–1897), Schriftstellerin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturport.de/literaturlandschaft/autoren-berlinbrandenburg/autor/anna-glass Anna Glaß] auf literaturport.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Michaelis (Schriftsteller)|Karl Michaelis]] (1868–?), Schriftsteller&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturport.de/literaturlandschaft/autoren-berlinbrandenburg/autor/karl-michaelis Karl Michaelis] auf literaturport.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hugo Kaiser]] (1869–?), Schriftsteller&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturport.de/literaturlandschaft/autoren-berlinbrandenburg/autor/hugo-kaiser/?type=con%27%27a%27a%27a Hugo Kaiser] auf literaturport.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Werner Janensch]] (1878–1969), Paläontologe und Geologe&lt;br /&gt;
* [[Hugo Haehn]] (1880–1957), Gärungschemiker und Brauwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Eugen Rahnenführer]] (1886–1958), Arzt und Numismatiker&lt;br /&gt;
* [[Heinz Plavius]] (1929–1985), Germanist&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Arendt (Mathematiker)|Wolfgang Arendt]] (* 1950), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Kasparick]] (1955–2016), evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Frank Kutzsch]] (* 1956), Kraftsportler&lt;br /&gt;
* [[Iris Schülzke]] (* 1959), Politikerin (parteilos)&lt;br /&gt;
* [[Steffen Zesner]] (* 1967), Schwimmer&lt;br /&gt;
* [[Lars Lindemann]] (* 1971), Rechtsanwalt und Politiker (FDP), Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
* [[Susann Blum]] (* 1981), Journalistin und Fernsehmoderatorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Herzberg verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzberg Melanchthon.jpg|mini|hochkant|[[Philipp Melanchthon|Melanchthon]]-Büste]]&lt;br /&gt;
* [[Philipp Melanchthon]] (1497–1560), evangelischer Reformator, 1538 Verfasser der ersten Schulordnung für das Lateingymnasium in Herzberg&lt;br /&gt;
* [[Christoph Schlegel]] (1613–1678), Superintendent 1660 bis 1662&lt;br /&gt;
* [[Johann Michael Strauß]] (1628–1692), Superintendent 1663 bis 1668&lt;br /&gt;
* [[Adam Herold]] (1659–1711), Superintendent 1689 bis 1692&lt;br /&gt;
* [[Traugott August Seyffarth]] (1762–1831), Superintendent 1809 bis 1812&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August Moschütz]] (um 1805–nach 1869), Orgelbauer in Herzberg von 1834 bis 1869&lt;br /&gt;
* [[Karl Pallas]] (1860–1933), Pfarrer und Heimatforscher; wirkte 1887 bis 1913 in Herzberg&lt;br /&gt;
* [[Otto Böhme]] (1876–1956), nahm die Dienstgeschäfte des Landrats von 1939 bis 1945 in Herzberg wahr&lt;br /&gt;
* [[Norbert Hering]] (1907–1991), Landrat 1942 bis 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Hertzberg |Band=12 |Seite=102}}&lt;br /&gt;
* Joh. Christian Schulze, Carl Gottlieb Caspar: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der ehemaligen Chur- und jetzigen Kreisstadt Herzberg.&amp;#039;&amp;#039; Herzberg 1842.&lt;br /&gt;
* [[Karl Pallas]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Herzberg im Schweinitzer Kreise&amp;#039;&amp;#039;; Herzberg 1901. Unveränderter Neudruck Herzberg 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herzberg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Berent Schwineköper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen Anhalt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 314). 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9, S. 209 ff.&lt;br /&gt;
* Kultur- und Heimatverein Herzberg (Elster) e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender für den Kreis/die Region Herzberg.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge; BücherKammer, Herzberg 1991 ff.&lt;br /&gt;
* Sybille Gramlich, Irmelin Küttner: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Denkmale in Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; 7.1 = &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Herzberg/Elster und die Ämter Falkenberg/Uebigau, Herzberg, Schlieben und Schönewalde.&amp;#039;&amp;#039; Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1998, ISBN 3-88462-152-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ulf Lehmann, Sven Gückel&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der Stadt Herzberg (Elster) in Bildern&lt;br /&gt;
   |Verlag=BücherKammer&lt;br /&gt;
   |Ort=Herzberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-940635-17-4}}&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|4|42|bis=46|Herzberg}}&lt;br /&gt;
* Stephanie Kammer, Ulf Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Herzberg unterm Hakenkreuz. Fotos. Fakten. Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bücherkammer, Herzberg 2019, ISBN 978-3-940635-62-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/HERERGJO61OQ Herzberg (Elster), Herzberg/Elster] im Genealogischen Ortsverzeichnis&lt;br /&gt;
* [https://www.herzberg-elster.de/ Website der Kreisstadt Herzberg]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Brandenburg/Landkreise/Elbe-Elster/St%c3%a4dte_und_Gemeinden/Herzberg-Elster/|Herzberg (Elster)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Stadt Herzberg (Elster)&lt;br /&gt;
 |Titel=Hauptsatzung der Stadt Herzberg (Elster)&lt;br /&gt;
 |Datum=2009-02-18&lt;br /&gt;
 |Kapitel=§ 1 Name und Gebiet der Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Seiten=1&lt;br /&gt;
 |Online=[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/hauptsatzung_neu_2009_mit_1._aenderung.pdf daten2.verwaltungsportal.de]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=182&lt;br /&gt;
 |Abruf=2018-06-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Elbe-Elster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4024637-1|LCCN=n85207964|VIAF=243416499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzberg (Elster)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Elbe-Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Schwarzen Elster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisstadt in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1239]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bkm99</name></author>
	</entry>
</feed>