<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herta_D%C3%A4ubler-Gmelin</id>
	<title>Herta Däubler-Gmelin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Herta_D%C3%A4ubler-Gmelin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herta_D%C3%A4ubler-Gmelin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-09T17:19:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herta_D%C3%A4ubler-Gmelin&amp;diff=8824&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-62292-4: Linktexte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herta_D%C3%A4ubler-Gmelin&amp;diff=8824&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-16T13:51:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linktexte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mündliche Verhandlung in Karlsruhe (7555290774).jpg|mini|Herta Däubler-Gmelin (2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herta Däubler-Gmelin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Gmelin&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;ɡmeːliːn}}] (* [[12. August]] [[1943]] in [[Bratislava]], [[Slowakischer Staat]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Jurist]]in und [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Sie war von 1998 bis 2002 [[Bundesministerium der Justiz|Bundesministerin der Justiz]] und gehörte von 1972 bis 2009 dem Deutschen Bundestag an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Herta Däubler-Gmelin ist die Tochter von  Helge Gmelin, der Tochter des Tübinger Buchhändlers und ehemaligen Marineoffiziers Richard [[Buchhandlung Osiander#Seit 1920 Familie Jordan / Riethmüller|Jordan]], und des Diplomaten, SA- und NSDAP-Mitglieds und Tübinger Oberbürgermeisters [[Hans Gmelin (Politiker)|Hans Gmelin]]. Seit 1969 ist sie mit dem [[Arbeitsrecht]]ler [[Wolfgang Däubler]] verheiratet. Sie haben zwei Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vielklang.org/artist/hertha-daeubler-gmelin/ |titel=Hertha Däubler-Gmelin |werk=vielklang |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Monika und Wolf-Peter) und leben in [[Dußlingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Däubler, Wolfgang.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] am [[Wildermuth-Gymnasium Tübingen|Wildermuth-Gymnasium]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swp.de/lokales/tuebingen/tuebingen-geburtstag-herta-daeubler-gmelin-umtriebig-und-beharrlich-wie-eh-und-je-598736.html |titel=Tübingen · Geburtstag: Herta Däubler-Gmelin: Umtriebig und beharrlich wie eh und je |werk=swp.de |hrsg=Südwest Presse |datum=2023-08-11 |sprache=de |abruf=2025-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Tübingen]] absolvierte Herta Däubler-Gmelin ein Studium der [[Geschichte]], [[Rechtswissenschaft]] und [[Politikwissenschaften]] &amp;lt;!-- oder der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft? --&amp;gt;in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und [[Freie Universität Berlin|Berlin]]. Von 1968 bis 1972 war sie Gerichtsreferendarin. Nach den juristischen Staatsexamina (1969 und 1974) und einer arbeitsrechtlichen Dissertation&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000016283|Abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Bildungsurlaub für Arbeitnehmer: ein Weg zur Verwirklichung des Grundrechts auf Bildung?&amp;#039;&amp;#039; und der 1975 erfolgten Promotion zum Dr. jur. an der [[Universität Bremen]], wo ihr Mann bereits seit 1971 als Hochschullehrer für Arbeitsrecht fungierte, war sie als [[Rechtsanwalt|Rechtsanwältin]], zuerst in Stuttgart, danach in Berlin, tätig. Sie veröffentlichte diverse arbeitsrechtliche und wirtschaftsrechtliche Schriften. 1995 wurde sie zur Honorar-[[Professor]]in ernannt und hatte Lehraufträge am [[Otto-Suhr-Institut]] der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] sowie am Zentrum für Deutschlandstudien (ZDS) an der [[Peking-Universität]]. Im akademischen Jahr 2011/12 war sie Gastprofessorin am Lehrstuhl für [[Systematische Theologie]] der [[RWTH Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F079280-0032, Münster, SPD-Parteitag, Deubler-Gmelin.jpg|mini|Däubler-Gmelin (SPD-Parteitag 1988)]]&lt;br /&gt;
Däubler-Gmelin ist seit 1965 Mitglied der SPD, bei der sie von 1988 bis 1997 stellvertretende Bundesvorsitzende war. 1971 wurde sie Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Baden-Württemberg. Von 1978 bis 2005 war sie Mitglied im Bundesvorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://webarchiv.bundestag.de/archive/2010/0427/bundestag/abgeordnete/bio/D/daeubhe0.html?enodia=eyJleHAiOjE2ODM3MTU2NDcsImNvbnRlbnQiOnRydWUsImF1ZCI6ImF1dGgiLCJIb3N0Ijoid2ViYXJjaGl2LmJ1bmRlc3RhZy5kZSIsIlNvdXJjZUlQIjoiOTEuMjMyLjM3LjI0MSIsIkNvbmZpZ0lEIjoiOGRhZGNlMTI1ZmQyYzM5MzJiOTQzYjUyZTlkMmNkNjUwNTc1NGUxNjIyMTJhMmNlMWJiNWFmMTVjMGQ0YmJmZSJ9.JBx5crI8q4kBTaRt5k3HPfHaFBiVjC7f-aJUe9ZBknc= |titel=Deutscher Bundestag: Däubler-Gmelin, Dr. Herta |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war außerdem Schirmherrin des [[Virtuelle Parteigliederung#VOV der SPD|Virtuellen Ortsvereins]] (VOV).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete ==&lt;br /&gt;
Von 1972 bis 2009 war sie [[Mitglied des Deutschen Bundestages]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.en.cas.uni-muenchen.de/events/archiv_archive/einzelvortraege/ev_daeubler_gmelin/index.html |titel=Vortrag von Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin |werk=en.cas.uni-muenchen.de |sprache=en |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo sie von 1980 bis 1982 Vorsitzende des [[Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages|Rechtsausschusses]] und von 1983 bis 1993 stellvertretende Vorsitzende der SPD-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] war. Von 1994 bis 1998 war sie Sprecherin der Arbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Rechtspolitik&amp;#039;&amp;#039; und [[Justiziar]]in der SPD-Fraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Whoswho|herta-daeubler-gmelin|Abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2002 bis 2005 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und von 2005 bis 2009 Vorsitzende des [[Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe|Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschlandfunk.de/ich-habe-mich-immer-fuer-politik-interessiert-100.html |titel=&amp;quot;Ich habe mich immer für Politik interessiert&amp;quot; |werk=deutschlandfunk.de |datum=2011-05-26 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2008 bis 2009 war sie Vorsitzende des Rechtsausschusses der Parlamentarischen Versammlung im [[Europarat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://rp-online.de/politik/ausland/daeubler-gmelin-uebernimmt-ausschuss-vorsitz-im-europarat_aid-11876321 |titel=Brüssel: Däubler-Gmelin übernimmt Ausschuss-Vorsitz im Europarat |werk=Rheinische Post |datum=2008-01-22 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herta Däubler-Gmelin zog [[Bundestagswahl 1998|1998]] als direkt gewählte Abgeordnete des [[Bundestagswahlkreis Tübingen|Wahlkreises Tübingen]] und sonst stets über die [[Landesliste]] [[Baden-Württemberg]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] ein. Sie kandidierte [[Bundestagswahl 2009|2009]] nicht mehr und schied mit Ablauf der 16. Wahlperiode des Deutschen Bundestages am 27. Oktober 2009 aus dem Parlament aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Bannas |titel=Bundestagswahl 2009: Der Abgang der Genossen |werk=FAZ.NET |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundestagswahl-2009-der-abgang-der-genossen-1671320.html |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Ihre Kandidatur für das Amt der Vizepräsidentin des [[Bundesverfassungsgericht]]s, die auf heftigen Widerstand vor allem der [[CDU/CSU]] gestoßen war, zog sie Ende 1993 nach parteipolitischen Auseinandersetzungen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Herta Däubler-Gmelin mag nicht mehr kandidieren |werk=Die Tageszeitung |datum=1993-12-18 |seiten=2 |url=https://taz.de/Herta-Daeubler-Gmelin-mag-nicht-mehr-kandidieren/!1585624/ |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Oktober 1998 wurde sie als [[Bundesministerium der Justiz|Bundesministerin der Justiz]] in die vom damaligen [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Gerhard Schröder]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschlandfunk.de/herta-daeubler-gmelin-erneuerung-der-spd-die-muss-aus-der-100.html |titel=Herta Däubler-Gmelin - &amp;quot;Erneuerung der SPD, die muss aus der Partei kommen&amp;quot; |werk=deutschlandfunk.de |datum=2018-03-10 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während ihrer Amtszeit setzte sie sich für eine grundlegende [[Novellierung]] des [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerlichen Gesetzbuches]] im [[Schuldrechtsreform|Schuldrecht]] ein, die schließlich am 1. Januar 2002 in Kraft trat. Bei der [[Schuldrechtsmodernisierung|Neufassung des Schuldrechts]] handelt es sich um eine der umfassendsten Reformen des BGB seit dessen Inkrafttreten am 1. Januar 1900. Das [[Lebenspartnerschaftsgesetz]] trat 2001 unter Fürsprache von Däubler-Gmelin in Kraft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.herta-daeubler-gmelin-wird-70-die-niederlagen-sind-verschmerzt-die-erfolge-auch.7df9f531-4c2b-4550-ab5f-c71a26c1be1f.html |titel=Herta Däubler-Gmelin wird 70: Die Niederlagen sind verschmerzt, die Erfolge auch |werk=Stuttgarter Zeitung |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Däubler-Gmelin gern zugespitzt formulierte, trug ihr den Spitznamen „Schwertgosch“ ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schwaebische.de/home_artikel,-_arid,885179.html |wayback=20140811163408 |text=&amp;#039;&amp;#039;Herta Däubler-Gmelin: &amp;quot;Schwertgosch&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Infolge einer Wahlkampfäußerung – sie sagte, der amerikanische Präsident [[George W. Bush|Bush]] wolle mit seiner Außenpolitik von innenpolitischen Problemen ablenken, das kenne man „seit Adolf Nazi“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/angeblicher-hitler-vergleich-schroeder-schreibt-an-bush-ministerin-spricht-von-verleumdung-170755.html &amp;#039;&amp;#039;Ministerin spricht von Verleumdung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 20. September 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; – wurde Däubler-Gmelin nach der [[Bundestagswahl 2002]] und eigener vorangegangener Ankündigung, sich nach der Wahl nicht mehr um ein Ministeramt zu bewerben, bei der Regierungsbildung nicht mehr berücksichtigt. Sie schied am 22. Oktober 2002 aus der Bundesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 übernahm sie den Vorsitz der „Expertenkommission zum Volksentscheid Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/kommission-vergesellschaftung/ |titel=Expertenkommission Vergesellschaftung |hrsg=Senat von Berlin |abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die vom Berliner Senat als Reaktion auf den Volksentscheid der Initiative [[Deutsche Wohnen &amp;amp; Co. enteignen]]  eingerichtet wurde. Däubler-Gmelin setzte entgegen dem Einsetzungsbeschluss überwiegend vertrauliche Sitzungen durch, was ihr öffentliche Kritik einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erik Peter |url=https://taz.de/Streit-um-Enteignungskommission/!5857149/ |titel=Streit um Enteignungskommission: Geisel bleibt hart |werk=taz |datum=2022-05-24 |abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie führte die Kommission trotz eines zwischenzeitlich erfolgten Regierungswechsels bis zum Abschlussbericht, der am 28. Juni 2023 übergeben wurde. Die Kommissionsmehrheit, zu der auch Däubler-Gmelin als stimmberechtigtes Mitglied zählte, erkannte keine verfassungsrechtlichen Hindernisse für eine Vergesellschaftung, auch konnte sie in einer Abwägung zur Verhältnismäßigkeit der Maßnahme keine „milderen Mittel“ zur Erreichung des Ziels einer Versorgung mit bezahlbahrem Wohnraum erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Expertenkommission Vergesellschaftung |url=https://www.berlin.de/kommission-vergesellschaftung/_assets/abschlussbericht_vergesellschaftung-grosser-wohnungsunternehmen-230627.pdf?ts=1704987610 |titel=Abschlußbericht |hrsg=Senat von Berlin |datum=2023-06-28 |abruf=2024-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademische Lehrtätigkeit ==&lt;br /&gt;
Als [[Honorarprofessor]]in hat Däubler-Gmelin einen [[Lehrbeauftragter|Lehrauftrag]] am [[Otto-Suhr-Institut]] für [[Politikwissenschaft]] der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie leitet dort vor allem Veranstaltungen in ihren Interessengebieten [[Internationale Beziehungen]] und [[Menschenrechte]]. In den vergangenen Semestern hielt sie [[Seminar|Hauptseminare]] zu den Themen [[Transitional Justice]], [[Schutzverantwortung|Responsibility to Protect]] und [[Südafrika]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.derwesten.de/nachrichten/die-neue-kampfeslust-der-herta-daeubler-gmelin-id6866818.html |wayback=20160218172441 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neue Kampfeslust der Herta Däubler-Gmelin.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;WAZ&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Juli 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wintersemester 2011/2012 hatte Herta Däubler-Gmelin die [[Klaus Hemmerle#Hemmerle-Professur|Hemmerle-Professur]] des Instituts für katholische Theologie an der [[RWTH Aachen]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholische-theologie.info/Home/D%C3%A4ubler-Gmelin%C3%BCbernimmtHemmerle-ProfessurinAac/tabid/303/Default.aspx |titel=Däubler-Gmelin übernimmt Hemmerle-Professur in Aachen |werk=katholische-theologie.info |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190331204357/https://www.katholische-theologie.info/Home/D%C3%A4ubler-Gmelin%C3%BCbernimmtHemmerle-ProfessurinAac/tabid/303/Default.aspx |archiv-datum=2019-03-31 |abruf=2022-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagements ==&lt;br /&gt;
1989 gründete sie zusammen mit [[Peter Becker (Rechtsanwalt)|Peter Becker]] die deutsche Sektion der [[International Association of Lawyers against Nuclear Arms]] (IALANA).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ialana.de/ueber-uns/geschichte-erfolge-ziele |titel=IALANA - Geschichte, Erfolge, Ziele |werk=ialana.de |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Südwestrundfunk|SWR]]-[[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]] &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Bienzle und der heimliche Zeuge|Bienzle und der heimliche Zeuge]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2001 hat Herta Däubler-Gmelin einen Gastauftritt, bei dem sie sich selbst als Justizministerin spielt. Eine Gastrolle als Chorleiterin spielte sie bereits 1992 in &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Mann für jede Tonart]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Däubler-Gmelin ist Schirmherrin des [[Deutscher Hospiz- und PalliativVerband|Deutschen Hospiz- und Palliativverbands]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.evangelisch.de/inhalte/128066/05-11-2015/daeubler-gmelin-wuensche-der-sterbenden-sind-massgeblich |titel=Däubler-Gmelin: «Wünsche der Sterbenden sind maßgeblich» |werk=evangelisch.de |datum=2015-11-05 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit dem Leipziger Staats- und Verwaltungsrechtler [[Christoph Degenhart]] kündigte sie in einer Pressekonferenz der Organisation [[Mehr Demokratie]] – dessen Kuratoriumsmitglied sie ist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.mehr-demokratie.de/kuratorium.html |wayback=20160228120904 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mehr Demokratie: Kuratorium&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – Mitte April 2012 die Vertretung einer Bündnisklage vor dem Verfassungsgericht für den Fall an, dass es kein Referendum über den [[Europäischer Stabilitätsmechanismus|Europäischen Stabilitätsmechanismus]] (ESM) und den [[Europäischer Fiskalpakt|Europäischen Fiskalpakt]] für eine straffere Haushaltsdisziplin in 25 der 27 [[Mitgliedstaaten der Europäischen Union|EU-Staaten]] geben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/esm-und-eu-fiskalpakt-daeubler-gmelin-kuendigt-verfassungsklage-an-11715391.html &amp;#039;&amp;#039;Däubler-Gmelin kündigt Verfassungsklage an.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ.&amp;#039;&amp;#039; 12. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Juni wurde von dem Bündnis „Europa braucht mehr Demokratie“ ihre gemeinsam mit Degenhart erstellte Klageschrift eingereicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.verfassungsbeschwerde.eu/fileadmin/pdf/2012-06-29_Verfassungsbeschwerde.pdf Verfassungsbeschwerde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich engagiert sie sich für die deutsche und europäische Juristenausbildung und Völkerverständigung im Beirat von [[European Law Students’ Association|ELSA-Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 24. Oktober 2014 ist sie Ehrenpräsidentin des Bundesverbandes ehrenamtlicher Richterinnen und Richter e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schoeffen.de/assets/Download/pdf_Bundesverband/2014_Pressemitteilung_1.pdf |wayback=20160806202004 |text=&amp;#039;&amp;#039;Herta Däubler-Gmelin zur Ehrenpräsidentin beim Verband ehrenamtlicher Richterinnen und Richter gewählt&amp;#039;&amp;#039; }} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist Kuratoriumsmitglied der [[Carlo-Schmid-Stiftung]] und Mitglied von [[Zonta International]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frankfurt-live.com/100-jahre-einsatz-f-uumlr-starke-frauen-der-zonta-club-feiert-jubil-aumlum-117096.html |titel=100 Jahre Einsatz für starke Frauen: Der Zonta-Club |abruf=2021-12-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1990: [[Wilhelm-Dröscher-Stiftung|Wilhelm-Dröscher-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2014: [[Heckerhut-Verleihung|Heckerhut]]&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |autor=Franz Domgörgen |titel=Herta Däubler-Gmelin mit dem Hecker-Hut |datum=2014-01-16 |url=http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Herta-Daeubler-Gmelin-mit-dem-Hecker-Hut;art372448,6614926 |werk=Südkurier |abruf=2014-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabinett ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Schröder I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Däubler-Gmelin, Herta, geb. Gmelin.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 201.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0246312}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Herta Däubler-Gmelin}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115620230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesjustizminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Schröder I&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115620230|LCCN=n/85/177524|VIAF=109537095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:DaublerGmelin, Herta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Gmelin|Herta DaublerGmelin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Rechtsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zonta International]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Däubler-Gmelin, Herta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bratislava]], [[Slowakischer Staat]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-62292-4</name></author>
	</entry>
</feed>