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	<title>Herrschaft Ruppin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Herrschaft_Ruppin&amp;diff=7301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: zu viel Abstand am Absatzende entfernt</title>
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		<updated>2022-09-20T00:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: zu viel Abstand am Absatzende entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen der Herrschaft Ruppin.png|mini|hochkant|Wappen der Herrschaft Ruppin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Ruppin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;[[Grafschaft]] Ruppin&amp;#039;&amp;#039;) war von etwa 1214 bis 1524 ein [[Liste der Territorien im Heiligen Römischen Reich|Territorium des Heiligen Römischen Reichs]] im Besitz der Grafen [[Lindow-Ruppin|von Lindow-Ruppin]]. In ihrer Anfangszeit war sie vermutlich [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar]]. Später wurde die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] um [[Lehnswesen|Lehen]] der [[Liste der Herrscher von Brandenburg|Markgrafen von Brandenburg]] erweitert und kam im weiteren Verlauf wahrscheinlich vollends unter die Oberhoheit der [[Markgraf]]en. Nach dem Erlöschen des Adelsgeschlechts Lindow-Ruppin fiel die Herrschaft an die [[Mark Brandenburg]] und bildete fortan den [[Kreis Ruppin]]. Das ehemalige Gebiet der Herrschaft bildet als [[Ruppiner Land]] eine [[historische Landschaft]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruppin 1400.png|mini|Die Herrschaft Ruppin um 1400]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der späteren Herrschaft Ruppin war seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nur schwach besiedelt. Vermutlich ab dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wanderten [[Slawen|slawische]] Stämme aus dem Osten ein. Seit spätestens 948 bewohnte der [[Wenden|elbslawische]] Stamm der [[Zamzizi]] das Gebiet. Ihr politisches Zentrum war wahrscheinlich die [[Slawenburg Ruppin]] auf einer Insel im [[Ruppiner See]]. Daneben bildete der [[Burgwall Altfriesack]] am Nordufer des [[Bützsee]]s vermutlich einen weiteren kultischen Mittelpunkt. Am Westufer des Ruppiner Sees lag der [[Burgwall Treskow]]. In der zweiten Hälfte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam das Gebiet nach dem [[Wendenkreuzzug]] 1147 unter deutsche Oberhoheit und die [[deutsche Ostsiedlung]] setzte in dem Gebiet ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1214 gelangte die Gegend zwischen den Flüssen [[Temnitz (Rhin)|Temnitz]] und [[Rhin]] als vermutlich [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbare]] Herrschaft Ruppin in den Besitz des [[Edelfrei|edelfreien]] Grafen [[Gebhard von Arnstein]] (*&amp;amp;nbsp;1180/1209; †&amp;amp;nbsp;um 1256), eines Urenkels [[Albrecht I. (Brandenburg)|Albrechts des Bären]]. Er ist der erste historisch belegte Herr zu Ruppin und Stammvater der Grafen von [[Lindow-Ruppin]], die eine Nebenlinie der Grafen von [[Arnstein (Adelsgeschlecht)|Arnstein]] bildeten und bis 1524 im Besitz der Herrschaft blieben. Der Name Lindow-Ruppin bezieht sich neben der Herrschaft Ruppin auf die [[Herrschaft Lindau]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Lindow&amp;#039;&amp;#039;) in [[Anhalt]], die ebenfalls im Besitz des Adelsgeschlechts war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Grafentitels derer von Lindow-Ruppin wurde die Herrschaft Ruppin seit dem Ende des 13. Jahrhunderts auch als &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Ruppin&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Geographisches Institut: &amp;#039;&amp;#039;Rheinsberg-Fürstenberger Seengebiet.&amp;#039;&amp;#039; 1974, S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem war Ruppin eine [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]], keine [[Grafschaft]]. Das [[Wappen]] der Herrschaft Ruppin zeigte ähnlich dem der Grafen von Lindow-Ruppin in Rot einen silbernen [[Adler (Wappentier)|Adler]] goldbewehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die [[Blasonierung]] findet sich bei [[Albrecht von Brandenburg #Wappen]] (Feld 15, ohne Quellenangabe).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach 1220 hatte Gebhard das Gebiet seiner Herrschaft nach Osten bis an die Grenzen der Länder [[Gransee]] und [[Land Löwenberg|Löwenberg]] erweitert. Er baute die [[Burg Ruppin]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Planenburg&amp;#039;&amp;#039;) zu [[Alt Ruppin]] in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Slawenburg Ruppin als politisches Zentrum der Herrschaft aus. Die [[Burg Wildberg (Brandenburg)|Burg Wildberg]] war vermutlich ebenfalls in seinem Besitz. Fünf Kilometer südwestlich der Burg Ruppin gründete Gebhart die Siedlung [[Neuruppin]] als wirtschaftliches Zentrum der Herrschaft Ruppin; sie wurde 1238 erstmals schriftlich erwähnt. Zwischen 1230 und 1240 stiftete Gebhart das [[Kloster Lindow|Zisterziensernonnenkloster Lindow]]. Im Jahr 1240 nahm er seinen ständigen Wohnsitz in der Burg Ruppin. 1246 gründete Gebhards Bruder [[Wichmann von Arnstein]] (*&amp;amp;nbsp;um 1185; †&amp;amp;nbsp;1270) das [[Klosterkirche St. Trinitatis (Neuruppin)|Dominikanerkloster Neuruppin]] und wurde dessen erster [[Prior]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung Neuruppin erhielt 1256 unter Gebhards Sohn Günther&amp;amp;nbsp;I. von Lindow (*&amp;amp;nbsp;um 1230; †&amp;amp;nbsp;um 1284) das Stadtrecht. Im Verlauf des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde das Gebiet der Herrschaft Ruppin nach Norden bis zur Linie [[Goldbeck (Wittstock/Dosse)|Goldbeck]]–[[Rheinsberg]]–[[Menz (Stechlin)|Menz]] erweitert. Um 1300 wurde die [[Burg Goldbeck]] angelegt. 1349 kamen die Länder [[Wusterhausen/Dosse|Wusterhausen]] und Gransee als [[Lehnswesen|Lehen]] des [[Mark Brandenburg|Markgrafen von Brandenburg]] hinzu, nachdem sie seit 1317 bereits in [[Pfand (Recht)|Pfandbesitz]] der Grafen von Lindow-Ruppin waren. 1407 wurde [[Neustadt (Dosse)|Neustadt]] Teil der Herrschaft Ruppin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Orte der Herrschaft Ruppin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der zu diesem Zeitpunkt vermutlich bereits bestehenden Oberhoheit der Markgrafen von Brandenburg wurde die Herrschaft Ruppin als Territorium des 1512 geschaffenen [[Obersächsischer Reichskreis|Obersächsischen Reichskreises]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:Hernach volgend die zehen Krayß|Hernach volgend die zehen Krayß]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß der [[Reichsmatrikel]] von 1521 hatte die Herrschaft Ruppin drei Soldaten zu Pferd, zwölf Soldaten zu Fuß und 42&amp;amp;nbsp;[[Gulden]] für die [[Reichsarmee]] zu stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:Reichsmatrikel von 1521|Reichsmatrikel von 1521]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1524 erlosch das Adelsgeschlecht Lindow-Ruppin mit dem Tod des Grafen Wichmann. Die Herrschaft Ruppin wurde daraufhin vollständig durch Kurfürst [[Joachim I. (Brandenburg)|Joachim&amp;amp;nbsp;I. von Brandenburg]] eingezogen und mit der Mark Brandenburg vereinigt. Sie blieb als [[Landstände|ständische]] und [[Steuer|steuerliche]] Einheit erhalten und bildete fortan den [[Landkreis Ruppin|Kreis Ruppin]] der [[Mittelmark]]. Verwandte des verstorbenen Grafen Wichmann klagten 1541 vor dem [[Reichskammergericht]] gegen die Einziehung der Herrschaft durch den Kurfürsten. Die Klage wurde 1562 abgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bratring: &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Ruppin.&amp;#039;&amp;#039; 1799, S.&amp;amp;nbsp;256–257, {{archive.org|bub_gb_edQAAAAAcAAJ|Blatt=n281}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verwaltungsgliederung im Landbuch Karls IV.#Lindow alias Ruppin|Verwaltungsgliederung im Landbuch Karls&amp;amp;nbsp;IV. – Lindow alias Ruppin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arbeitsgruppe Heimatforschung am Geographischen Institut der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Rheinsberg-Fürstenberger Seengebiet. Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme in den Gebieten von Zechlin, Rheinsberg, Fürstenberg und Himmelpfort&amp;#039;&amp;#039;  (= &amp;#039;&amp;#039;[[Werte der deutschen Heimat|Werte unserer Heimat]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 25). Akademie-Verlag, Berlin 1974, {{DNB|750097159}}.&lt;br /&gt;
* Arbeitsgruppe Heimatforschung am Institut für Geographie und Geoökologie der Akademie der Wissenschaften der DDR (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ruppiner Land. Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme in den Gebieten von Zühlen, Dierberg, Neuruppin und Lindow&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Werte unserer Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Band 37). Akademie-Verlag, Berlin 1981, {{DNB|820301612}}.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm August Bratring]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Ruppin in historischer, statistischer und geographischer Hinsicht. Ein Beitrag zur Kunde der Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1799 ({{archive.org|bub_gb_edQAAAAAcAAJ}}) ([https://books.google.de/books?id=edQAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover alternativ: Digitalisat, Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Lieselott Enders]] (Bearbeitung): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Ruppin.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Übersichtskarte im Anhang (= [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]] [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Teil II; &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam&amp;#039;&amp;#039;. Band 7). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1970, {{DNB|457000880}} (gibt einen Nachdruck von 2011).&lt;br /&gt;
* [[Gerd Heinrich (Historiker)|Gerd Heinrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Arnstein&amp;#039;&amp;#039; (= [[Reinhold Olesch]], [[Walter Schlesinger]], Ludwig Erich Schmitt [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Forschungen&amp;#039;&amp;#039;. Band 21). Klaus-D. Becker Verlag, Potsdam 2016, ISBN 978-3-88372-150-7 (Nachdruck der Auflage von 1961).&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich Christian Kampe (Autor), André Stellmacher (Bearbeitung und Kommentar): &amp;#039;&amp;#039;Ältere Geschichte der Herrschaft Ruppin und der Stadt Neuruppin&amp;#039;&amp;#039;. Klaus Becker Verlag, Potsdam 2018, ISBN 978-3-88372-063-0 (Erstauflage 1835).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4051015-3}}&lt;br /&gt;
* {{Brandenburgikon|sachlexikon/herrschaft-ruppin|titel=Herrschaft Ruppin (unter den Grafen von Arnstein, Mitte 12. Jh. bis 1524) |autor=André Stellmacher |datum=2019-03-01 |abruf=2020-10-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/56/49/N|EW=12/50/38/E|type=state|region=DE-BB|dim=64000}}&amp;lt;!--Koordinaten der Burg Ruppin als Zentrum der Herrschaft Ruppin; dim entspricht der größten Ost-West-Ausdehnung des Ruppinschen Kreises im 18. Jahrhundert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4051015-3|VIAF=237700393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaft (Territorium)|Ruppin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arnstein (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaft Ruppin| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Oberhavel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Ostprignitz-Ruppin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1524]]&lt;/div&gt;</summary>
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