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	<title>Hera - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hera&amp;diff=1584&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-24278-7: Die männlichen Götter sind keine Töchter.</title>
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		<updated>2025-07-22T08:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die männlichen Götter sind keine Töchter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hera Campana Louvre Ma2283.jpg|mini|Hera Campana. Römische Kopie eines griechischen Originals (ca. 2. Jahrhundert v. Chr., [[Louvre]], Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wall painting - wedding of Zeus and Hera - Pompeii (VI 8 3) - Napoli MAN 9559 - 02.jpg|mini|Hera auf einem antiken Fresko aus [[Pompeji]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ἥρα|Hḗra}}) ist in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] die Göttin der [[Ehe]], der Frauen und der Familie sowie Schutzgöttin gebärender Frauen. Als Mondgöttin gilt sie auch als Göttin der [[Menstruation]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): [[Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie]]. Band 1,2, Leipzig 1890, Sp. 2087ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist eine Tochter von [[Kronos]] und [[Rhea (Mythologie)|Rhea]], Schwester und zugleich Gattin von [[Zeus]]. Sie gehört zu den zwölf [[Olympische Götter|olympischen Gottheiten]], den Olympioi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lokalmythos lässt Hera auf [[Samos]] unter einem [[Mönchspfeffer|Lygosbaum]] geboren sein, außerhalb der Insel ist dies nicht überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pausanias-7-4-4&amp;quot;&amp;gt;Pausanias [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0160%3Abook%3D7%3Achapter%3D4%3Asection%3D4 7,4,4]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einmal im Jahr vereinigte sie sich auf Samos mit ihrem Gatten [[Zeus]] unter einem Lygosbaum („[[Hierogamie|Heilige Hochzeit]]“).&amp;lt;ref&amp;gt;Marielouise Cremer: &amp;#039;&amp;#039;Hieros gamos im Orient und in Griechenland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 48, 1982, S. 283–290.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Bad im [[Imbrasos (Samos)|Imbrasos]] erneuerte danach ihre Jungfräulichkeit. Das diesbezügliche, &amp;#039;&amp;#039;Tonaia&amp;#039;&amp;#039; genannte Fest auf Samos, bei dem das Kultbild der Göttin mit Lygoszweigen umwunden wurde, erinnerte an dieses Ereignis. Dieser Baum stand am Altar im [[Heraion von Samos]] und wurde unter anderem von [[Pausanias]] beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pausanias-7-4-4&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Kinder&amp;amp;nbsp;– [[Ares]], [[Hebe (Mythologie)|Hebe]], [[Eileithyia]]&amp;amp;nbsp;– entstammen alle der Ehe mit ihrem Bruder Zeus. Ihr Sohn [[Hephaistos]] ist bei [[Homer]] ebenfalls ein Sohn des Zeus,&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;[[Ilias]]&amp;#039;&amp;#039; 14,338; &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; 8,312&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Hesiod]] und anderen wurde er allein von Hera geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; 927; &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; 1,3,5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Heras Attributen zählen der [[Kuckuck]], der Pfau, die Kuh und der [[Granatapfel]]. Sie wird gewöhnlich dargestellt mit Krone oder Diadem und einem Zepter. Ein ihr geweihter Tempel wird als [[Heraion]] bezeichnet; ihr zu Ehren an verschiedenen Orten veranstaltete und regelmäßig stattfindende Wettkämpfe wurden &amp;#039;&amp;#039;[[Heraia]]&amp;#039;&amp;#039; genannt. In der [[Römische Mythologie|römischen Mythologie]] entspricht ihr die Göttin [[Juno (Mythologie)|Juno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterdeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hera Barberini Chiaramonti II.14.jpg|mini|Kopf der Hera. Römische Kopie aus der Kaiserzeit ([[Museo Chiaramonti]], Rom)]]&lt;br /&gt;
Hera beobachtet eifersüchtig die zahlreichen Liebschaften von Zeus und bekundet ihren Ärger durch Schmollen oder Gezänk. Zu tätigem Widerstand fehlt ihr jedoch der Mut; droht er ihr, so lenkt sie schnell ein, weiß sich dann aber der [[Täuschung#List und Hinterlist|List]] zu bedienen. Bereits [[Homer]] schildert dies nicht ohne Ironie&amp;amp;nbsp;– laut [[Egon Friedell]] hat er damit die „unverstandene Frau“ charakterisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Friedell: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte Griechenlands. Leben und Legende der vorchristlichen Seele.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1949; Neuauflage 1985, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie verfolgt jedoch seine unehelichen Kinder. [[Dionysos]] wird in Raserei gestürzt, das gleiche Los trifft [[Athamas]], weil er Erzieher dieses Gottes war, sowie [[Ino]], die ihn von [[Hermes]] zur Pflege empfangen hatte. Im [[Homerischer Hymnos|Homerischen Hymnos]] an [[Apollon]], der sie auch zur Mutter des [[Typhon (Mythologie)|Typhaon]] macht, setzt sie [[Python (Mythologie)|Python]] darauf an, [[Leto (Mythologie)|Leto]] zu töten, die von Zeus mit Apollon und [[Artemis]] schwanger war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Homerische Hymnen&amp;#039;&amp;#039; 3,300–374&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Hera ist Wächterin über die eheliche Sexualität. Ihr obliegt der Schutz der [[Ehe]] und der Niederkunft. In [[Argos (Stadt)|Argos]] wurde sie als [[Eileithyia]], als Geburtsgöttin verehrt. In der [[Theogonie]] des [[Hesiod]] wird Eileithyia (auch: Ilithya) jedoch nicht von Hera selbst verkörpert; sie ist dort die Tochter von Hera und Zeus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Hera Zygia&amp;#039;&amp;#039; ist sie Schutzherrin der Hochzeitsnacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleichsetzungen ==&lt;br /&gt;
Im östlichen [[Mittelmeerraum]] wurde die Göttin [[Astarte]] in ihrer Eigenschaft als Himmelskönigin oft der Hera gleichgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie L. Budin: &amp;#039;&amp;#039;A Reconsideration of the Aphrodite-Ashtart Syncretism.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Numen (Zeitschrift)|Numen]].&amp;#039;&amp;#039; Band 51, 2004, S. 95–149, hier S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die römische Göttin [[Juno (Mythologie)|Juno]] wurde ihr gleichgesetzt. Die [[Etrusker]] identifizierten ihre Göttin [[Uni (Göttin)|Uni]] mit Hera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hera war zusammen mit ihren Geschwistern Hestia, Demeter, Hades, Poseidon und Zeus Kind der Titanen Kronos und Rhea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hera in den bildenden Künsten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:James Barry 001.jpg|mini|Jupiter und Juno auf dem Berge Ida. Detail eines Gemäldes von [[James Barry (Mediziner)|James Barry]] (Öl, 1789–1799, Art Galleries, [[Sheffield]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hera Prometheus Cdm Paris 542.jpg|mini|Hera und Prometheus, Schaleninnenbild]]&lt;br /&gt;
Die plastischen Darstellungen der Hera, deren wir aber aus griechischen Zeit nur sehr wenige haben, halten sich vornehmlich an die Schilderung Homers: große, runde, offene Augen ({{lang|grc|βοῶπις|boṓpis|de=kuhäugig}} im Sinne von ‚großäugig‘ als Schönheitsattribut),&amp;lt;ref&amp;gt;Vielfach, fast stereotyp bei Homer, etwa &amp;#039;&amp;#039;Ilias&amp;#039;&amp;#039; 1,568&amp;lt;/ref&amp;gt; strenger, majestätischer Gesichtsausdruck, Körperformen einer blühenden [[Matrona|Matrone]]; dazu züchtige Bekleidung: aufgeschürzter [[Chiton]], der nur Hals und Arme unbedeckt lässt, mit weitem, die ganze Gestalt verhüllendem Obergewand, die königliche Kopfbinde (&amp;#039;&amp;#039;[[Corona (Antike)|stephane]]&amp;#039;&amp;#039;), öfters auch ein Schleier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Granatapfel]] in ihrer Hand ist das [[Symbol]] der Fruchtbarkeit, die auch jene Äpfel bezeichnen, welche [[Gaia (Mythologie)|Gaia]] bei ihrer Hochzeit hatte wachsen lassen. Die gewöhnlichsten Attribute sind außerdem: das Zepter als Zeichen der Herrschaft, die &amp;#039;&amp;#039;Patera&amp;#039;&amp;#039; oder Opferschale in der Hand, Blumen und Blätter (als Symbole des Natursegens) sowie der [[Asiatische Pfauen|Pfau]] zu ihren Füßen. Der Mythos berichtet, dass Hera die „Augen“ auf den Federn des Pfaus ihrem hundertäugigen Hirten [[Argos (Riese)|Argos]] nach dessen Tod entnommen und auf die Federn des Pfaus gefügt haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Moschos]] 1,59; [[Mythographi Graeci]] 319,29; [[Nonnos von Panopolis|Nonnos]], &amp;#039;&amp;#039;[[Dionysiaka]]&amp;#039;&amp;#039; 12,70; [[Scholion]] zu [[Aristophanes]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die Vögel (Aristophanes)|Die Vögel]]&amp;#039;&amp;#039; 102; [[Ovid]], &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 1,722&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Kuckuck]] ist ihr heilig. Als Zeus sich in seine Schwester Hera verliebt hatte, ließ er ein Unwetter kommen und verwandelte sich in einen Kuckuck, den die mitleidige Hera in ihrem Gewand barg, wo sich Zeus zurückverwandelte und mit ihr schlief.&amp;lt;ref&amp;gt;Pausanias [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0160%3Abook%3D2%3Achapter%3D17%3Asection%3D4 2,17,4]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das berühmteste Bildnis der Hera war die kolossale [[Chryselephantin|Goldelfenbeinstatue]] des [[Polyklet]] im [[Heraion von Argos]], von dem römische Münzbilder eine Vorstellung geben. Hera sitzt hier auf einem reich geschmücktem Thron, die Stirn mit einem [[Diadem]] geschmückt, worauf die [[Chariten]] und [[Horen (Mythologie)|Horen]] im Relief gebildet waren; in der einen Hand hielt sie einen Granatapfel, in der anderen das Zepter, auf dem der Kuckuck saß. Unter den Mythen der Hera ist die heilige Hochzeit mit Zeus am häufigsten behandelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNP|5|357|360|Hera|[[Fritz Graf (Philologe)|Fritz Graf]]}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Kerényi]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeus und Hera. Urbild des Vaters, des Gatten und der Frau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studies in the history of religions.&amp;#039;&amp;#039; Band 20). Brill, Leiden 1972, ISBN 90-04-03428-5.&lt;br /&gt;
* {{LIMC|4|659|719|Hera|A. Kossatz-Deissmann}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|Suppl. 5|322|325|Hera|[[Gunther Ulf Martin|Gunther Martin]]}}&lt;br /&gt;
* Joan V. O’Brien: &amp;#039;&amp;#039;The transformation of Hera. A study of ritual, hero, and the goddess in the „Iliad“.&amp;#039;&amp;#039; Rowman &amp;amp; Littlefield, Lanham, Md. 1993, ISBN 0-8476-7807-5.&lt;br /&gt;
* [[Walter Pötscher]]: &amp;#039;&amp;#039;Hera. Eine Strukturanalyse im Vergleich mit Athena.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3-534-03131-8.&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,2|2075|2133|Hera|Wilhelm Heinrich Roscher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hera|Hera}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118549413}}&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w27}}&lt;br /&gt;
* [http://www.theoi.com/Olympios/Hera.html Hera] im Theoi Project (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Die zwölf olympischen Götter}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118549413|LCCN=no2016066425|VIAF=24146462550227770894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hera| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geburtsgottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Gottheit als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-24278-7</name></author>
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