<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_von_Morungen</id>
	<title>Heinrich von Morungen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Heinrich_von_Morungen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Heinrich_von_Morungen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-09T20:59:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Heinrich_von_Morungen&amp;diff=15086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Kleinere formale und sprachliche Änderungen, Typographie, Formatierung von Einzelnachweisen/Literaturangaben, ein hochformatige Abbildung verkleinert, BKS-Link Ballade durch Ballade (Gedicht) ersetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Heinrich_von_Morungen&amp;diff=15086&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-18T12:57:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinere formale und sprachliche Änderungen, Typographie, Formatierung von Einzelnachweisen/Literaturangaben, ein hochformatige Abbildung verkleinert, BKS-Link &lt;a href=&quot;/index.php?title=Ballade&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Ballade (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Ballade&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=Ballade_(Gedicht)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Ballade (Gedicht) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Ballade (Gedicht)&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Codex Manesse 076v Heinrich von Morungen.jpg|mini|Herr Heinrich von Morungen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848/0148 Codex Manesse], 14. Jahrhundert&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Morungen-Stein.jpg|mini|Erinnerungsstein an der Umfriedung der [[Thomaskirche (Leipzig)|Thomaskirche]] in Leipzig (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Morungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († nach dem 17. August 1218 in [[Leipzig]]) war ein bedeutender [[Minnesänger]]. Er wirkte im Raum Ostmitteldeutschland und wird dem klassischen [[Minnesang]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aus seinen Liedern lässt sich kaum etwas über seine Lebensumstände erschließen. Jedoch kann durch sie auf die Lebenszeit des Dichters (12./13. Jahrhundert) sowie auf Ostmitteldeutschland als dessen Lebens- und Wirkungsraum geschlossen werden. Konkreter wird ihm nach aktuellem Forschungsstand der Stadtteil [[Morungen]], der in der Stadt [[Sangerhausen]] in [[Sachsen-Anhalt]] liegt, zugeordnet. Die These, dass der Sänger aus dem [[Thüringen|thüringischen]] Morungen stammt, wird durch das im [[Codex Manesse]] (Handschrift C) überlieferte Wappen untermauert:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Meves |Titel=Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin/New York |Datum=2005 |Seiten=651–652}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Der Schild hat in Blau drei liegende silberne Halbmonde, an den Spitzen überhöht von goldenen Sternen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Meves |Titel=Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin/New York |Datum=2005 |Seiten=652}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Brunner |Titel=Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Überblick |Sammelwerk=Reclams Universal-Bibliothek |Nummer=17680 |Auflage=3 |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=2013 |Seiten=169}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Vorname des Minnesängers in der [[Kleine Heidelberger Liederhandschrift|Kleinen Heidelberger Liederhandschrift]] (A) mit &amp;#039;&amp;#039;Der. von. Morunge&amp;#039;&amp;#039; und in der [[Weingartner Liederhandschrift]] (B) durch &amp;#039;&amp;#039;H.&amp;amp;nbsp;H von Morungen&amp;#039;&amp;#039; in abgekürzter Form wiedergegeben wird, scheint er im Codex Manesse durch &amp;#039;&amp;#039;Her Heinrich von Morunge&amp;#039;&amp;#039; vollständig auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Meves |Titel=Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=2005 |Seiten=651}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Tervooren |Hrsg=Kurt Ruh [u.&amp;amp;nbsp;a.] |Titel=Heinrich von Morungen |Sammelwerk=Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon |Band=3 |Auflage=2 |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=1981 |Seiten=804}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwei Namensträger Morungens belegt, die mit diesem höchstwahrscheinlich identisch sind. Ein &amp;#039;&amp;#039;Henricus de Morungen miles emeritus&amp;#039;&amp;#039; konnte 1874 von [[Fedor Bech]] anhand einer Urkunde identifiziert werden. Als &amp;#039;&amp;#039;miles emeritus&amp;#039;&amp;#039; bezog er für „hohe persönliche Verdienste“ (&amp;#039;&amp;#039;alta suae vitae merita&amp;#039;&amp;#039;) eine Pension seines Gönners, des [[Markgrafschaft Meißen|Markgrafen von Meißen]], [[Dietrich (Meißen)|Dietrich der Bedrängte]], die er 1213 dem [[Kloster St. Thomas (Leipzig)|Leipziger Thomaskloster]] überschreiben ließ. 1217 trat er dann in selbiges ein. Dieser &amp;#039;&amp;#039;Henricus&amp;#039;&amp;#039; stammte vermutlich von der [[Burg Alt-Morungen|Burg Altmorungen]] bei [[Sangerhausen]], von welcher er offenbar seinen Namen ableitete. Es gilt als nicht gesichert, ob er der [[Ministeriale|Reichsministerialität]] zugehörig war, [[Dietrich der Bedrängte|Dietrich von Meißen]] Dienste leistete oder am nahegelegenen thüringischen Landgrafenhof beschäftigt war. In einer in Leipzig erteilten Verzichtserklärung des &amp;#039;&amp;#039;Henricus des Hallo&amp;#039;&amp;#039; ist ein &amp;#039;&amp;#039;Henricus de Morungen&amp;#039;&amp;#039; am 17. August 1218 als Zeuge angeführt. Es handelte sich dabei um eine Güterübertragung des Dietrichs von Meißen an das [[Kloster Altzella]], das von seinem Vater [[Otto (Meißen)|Otto von Meißen]] gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Meves |Hrsg=Uwe Meves |Titel=Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=2005 |Seiten=652–654}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Tervooren |Hrsg=Kurt Ruh [u.&amp;amp;nbsp;a.] |Titel=Heinrich von Morungen |Sammelwerk=Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon |Band=3 |Auflage=2 |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=1981 |Seiten=804–805}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine zeitgenössischen Nennungen Morungens, jedoch wird Ende des 13. Jahrhunderts im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Renner|Renner]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Hugo von Trimberg]] ein &amp;#039;&amp;#039;von Môrungen&amp;#039;&amp;#039; bezeugt. Etwa um die gleiche Zeit ist bei [[Seifried Helbling|Seifrid Helbling]] ein &amp;#039;&amp;#039;Môrungaer&amp;#039;&amp;#039; als Dichter eines [[Tagelied]]s vermerkt. Im 15. Jahrhundert scheint der Dichter im &amp;#039;&amp;#039;[[Losbuch]]&amp;#039;&amp;#039; [[Konrad Bollstatter]]s auf und im 16. Jahrhundert wird dieser in der [[Zimmerische Chronik|&amp;#039;&amp;#039;Zimmerischen Chronik&amp;#039;&amp;#039;]] genannt. Darüber hinaus wird der Sänger von keinem außer sich selbst zitiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Tervooren |Hrsg=Kurt Ruh [u.&amp;amp;nbsp;a.] |Titel=Heinrich von Morungen |Sammelwerk=Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon |Band=3 |Auflage=2 |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=1981 |Seiten=805}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Meves |Hrsg=Uwe Meves |Titel=Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=2005 |Seiten=651, 655}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch ist anzunehmen, dass er auf Dichter wie [[Walther von der Vogelweide]] und [[Neidhart]] von Reuental einen maßgeblichen Einfluss ausübte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das festgelegte Sterbejahr (1222) Morungens geht auf [[Hermann Menhardt]] zurück und gilt in der Forschungsliteratur als äußerst umstritten. Man setzt deshalb den Tod des Sängers ab dem 17. August 1218 an. Als ebenso umstritten gilt die angeblich angetretene Indienfahrt des Sängers. Das Spätmittelalter kannte eine [[Ballade (Gedicht)|Ballade]] vom Edlen [[Moringer]], die den Stoff von der Heimkehr des verschollen geglaubten Ehemanns auf Heinrich von Morungen überträgt. Für solch eine Indienreise lassen sich jedoch keine Indizien in den Dokumenten oder Liedern Heinrichs aufspüren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Meves |Hrsg=Uwe Meves |Titel=Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=2005 |Seiten=654–656}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich von Morungen.jpg|mini|hochkant|Heinrich von Morungen in der Weingartner Liederhandschrift aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.wlb-stuttgart.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht/?no_cache=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=3919&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=88&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;cHash=5de429286438b55fec578610fc81f6c8 Heinrich von Morungen in der Weingartner Liederhandschrift]&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Überlieferungen ===&lt;br /&gt;
Von Heinrich sind 35 [[Minne- oder Werbelied|Minnelieder]] mit 115 [[Strophe]]n überliefert, davon allein 104 Strophen in der großen Sammlung des Codex Manesse (Handschrift C). 28 Strophen sind in der &amp;#039;&amp;#039;Weingartner Liederhandschrift&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(B)&amp;#039;&amp;#039; (3 davon unter dem Namen [[Dietmar von Aist]]) und 26 in der [[Kleine Heidelberger Liederhandschrift|Kleinen Heidelberger Liederhandschrift]] (A) enthalten. Letztere beinhaltet außerdem nur eine einzelne Strophe, die nicht auch in B oder C festgehalten wird. Weitere Strophen sind auch in C&amp;lt;sup&amp;gt;a&amp;lt;/sup&amp;gt;, dem sog. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Troßschen Fragment&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (einer Abschrift vom &amp;#039;&amp;#039;Codex Manesse&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(C)&amp;#039;&amp;#039;) dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem Werbungslied (XX), einer Liebesversicherung (VIII), zwei [[Preislied]]ern (I, XXIV), einem Freudenlied (IV), zwei [[Wechsel (Lyrik)|Wechseln]] (X, XXVIII) und einem [[Tagelied]] (XXX) sind vorwiegend Minneklagen tradiert. Das Lied XXIII ist bezüglich seiner Typologie nicht eindeutig zuzuordnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzungen des Œuvres Heinrichs von Morungen ins Neuhochdeutsche liegen unter anderem von [[Carl von Kraus]] (1950), [[Helmut Tervooren]] (1976) und aktueller von [[Ingrid Kasten]] (1995) vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Fortmann |Titel=Studien zur Gestaltung der Lieder Heinrichs von Morungen |Ort=Tübingen |Datum=1996}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Valentin Schweiger |Titel=Textkritische und chronologische Studien zu den Liedern Heinrichs von Morungen |Ort=Freiburg |Datum=1970}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Tervooren |Titel=Heinrich von Morungen. Lieder. Text, Übersetzung, Kommentar |Ort=Stuttgart |Datum=1975}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Kasten |HrsgReihe=Walter Haug |Titel=Deutsche Lyrik des Frühen und Hohen Mittelalters |Reihe=Bibliothek des Mittelalters |BandReihe=3 |Verlag=Deutsche Klassiker Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1995 |Seiten=287}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Melodien zu den Liedern sind nicht überliefert, allerdings konnten Liedtexte über die [[Kontrafaktur]] auf eine bereits vorhandene Melodie abgefasst worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Achim Diehr |Titel=Literatur und Musik im Mittelalter. Eine Einführung |Verlag=Schmidt |Ort=Berlin |Datum=2004 |Seiten=119}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyrisches Werk ===&lt;br /&gt;
Heinrich von Morungen wird zum klassischen [[Minnesang]] gezählt, der sich vor allem durch die Konzeption der [[Hohe Minne|Hohen Minne]] auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erzielt seine Wirkung nicht über komplexe Ausformulierungen von Empfindungen, sondern über den bildersprachlichen Transport elementarer Gedanken. Besonders das Bildfeld des Glanzes (Sonne, Mond, Abendstern, Gold, Edelstein, Spiegel) setzt er oft zur vergleichenden Beschreibung der gepriesenen Dame ein. Im Unterschied zu allen anderen Sängern zeigt sich Morungen von der [[Minne]] derart bezwungen, dass aktive Bemühungen um die Dame zurückgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Tervooren |Hrsg=Kurt Ruh [u.&amp;amp;nbsp;a.] |Titel=Heinrich von Morungen |Sammelwerk=Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon |Band=3 |Auflage=2 |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=1981 |Seiten=807–808}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Brunner |Titel=Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Überblick |Sammelwerk=Reclams Universal-Bibliothek |Nummer=17680 |Auflage=3 |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=2013 |Seiten=169–170}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Thema im Werk des Heinrich von Morungen ist die Dämonie der [[Minne]]; die Minne wird teils als magische, als krankmachende, ja sogar als tödliche Macht, aber auch als religiöses und mystisches Erlebnis erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Form und Inhalt sind die Gedichte von der provenzalischen [[Trobadordichtung]] beeinflusst ([[Daktylus|daktylische]] Rhythmen, häufige Durchreimung). Es werden auch inhaltliche Motive von dort übernommen, so z.&amp;amp;nbsp;B. das sonst im dt. [[Minnesang]] eher selten vorkommende Motiv der &amp;#039;&amp;#039;Aufkündigung des Minnedienstes&amp;#039;&amp;#039; (Lied XXVII, L141,37: &amp;#039;&amp;#039;Sî hât mich verwunt&amp;#039;&amp;#039;). Zudem zeichnen sich Anklänge an die kirchlich-lateinische [[Hymne (Gedichtform)|Hymnen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;poesie und den donauländischen Minnesang anhand des [[Wechsel (Lyrik)|Wechsels]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Tervooren |Hrsg=Kurt Ruh [u.&amp;amp;nbsp;a.] |Titel=Heinrich von Morungen |Sammelwerk=Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon |Band=3 |Auflage=2 |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / New York |Datum=1981 |Seiten=808}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders erwähnenswert sind die Wurzeln, die in der klassisch-antiken Literatur ([[Ovid]]) zu finden sind (z.&amp;amp;nbsp;B. ein Hinweis auf die mythologische Figur des [[Narziss|Narcissus]], u.&amp;amp;nbsp;a. bekannt aus Ovids &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039;, in Lied XXXII, L145,1: &amp;#039;&amp;#039;Mir ist geschehen als einem kindelîne&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Augenlust und Spiegelliebe. Der mittelalterliche Narziß&amp;#039;&amp;#039;. In: DVjs 59 (1985), S. 551–571.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Dieses sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Narzisslied&amp;#039;&amp;#039; gilt in aktuellen Forschungskreisen als äußerst umstritten und lässt eine Vielzahl an Interpretationsmöglichkeiten zu. [[Walter Haug]] ist dabei der Ansicht, dass die in der [[Hohe Minne|Hohen Minne]] hochstilisierte, vollkommene Frau nicht mehr verehrt wird. An ihre Stelle tritt eine reale, sterbliche Frau, deren körperliches Erscheinungsbild durch das verletzte &amp;#039;&amp;#039;mündelin&amp;#039;&amp;#039; lädiert ist. Haug bringt dabei einen [[Vanitas]]-Gedanken ins Spiel, wobei sich das [[Lyrisches Ich|lyrische Sänger-Ich]] über die Vergänglichkeit der Liebe bewusst ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Haug |Titel=Die Wahrheit der Fiktion. Studien zur weltlichen und geistlichen Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit |Verlag=Niemeyer |Ort=Tübingen |Datum=2003 |Seiten=477–478}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vergleich zu anderen bedeutenden [[Narziss]]-Adaptationen (darunter das Lerchenlied [[Bernart de Ventadorn|Bernards von Ventadorn]] und eine Strophe von [[Burkart von Hohenfels]]) gilt die Fassung Morungens als diejenige, die sich am treuesten an Ovid anlehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elisabeth Schmid |Hrsg=Manfred Kern, Cyril Edwards, Christoph Huber |Titel=ich bin iemer ander und niht eine. Das Ich und das Andere in Morungens Narzisslied |Sammelwerk=Das Narzisslied Heinrichs von Morungen. Zur mittelalterlichen Liebeslyrik und ihrer philologischen Erschließung |Auflage=1 |Verlag=Universitätsverlag Winter |Ort=Heidelberg |Datum=2015 |Seiten=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuschöpfung Heinrichs ist der [[Tagelied]]-[[Wechsel (Lyrik)|Wechsel]] (Lied XXX, L143,22: &amp;#039;&amp;#039;Owê, – sol aber mir iemer mê&amp;#039;&amp;#039; S. 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textbeispiel ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem lang=&amp;quot;mhg&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:2em; float:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir ist geschehen als einem kindelîne,&lt;br /&gt;
daz sîn schoenez bilde in einem glase gesach&lt;br /&gt;
unde greif dar nâch sîn selbes schîne&lt;br /&gt;
sô vil, biz daz ez den spiegel gar zerbrach.&lt;br /&gt;
Dô wart al sîn wunne ein leitlich ungemach.&lt;br /&gt;
alsô dâhte ich iemer vrô ze sîne,&lt;br /&gt;
dô ich gesach die lieben vrouwen mîne,&lt;br /&gt;
von der mir bî liebe leides vil geschach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minne, diu der werelde ir vröude mêret,&lt;br /&gt;
seht, diu brâhte in troumes wîs die vrouwen mîn,&lt;br /&gt;
dâ mîn lîp an slâfe&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; was gekêret&lt;br /&gt;
und ersach sich an d&amp;#039;&amp;#039;er&amp;#039;&amp;#039; besten wunne sîn.&lt;br /&gt;
Dô sach ich ir liehten tugende, ir werden schîn,&lt;br /&gt;
schoen unde ouch vür alle wîp gehêret,&lt;br /&gt;
niuwen daz ein lützel was versêret&lt;br /&gt;
ir vil vröuden rîchez rôtez mündelîn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grôz angest hân ich des gewunnen,&lt;br /&gt;
daz verblîchen süle ir &amp;#039;&amp;#039;mündelîn&amp;#039;&amp;#039; sô rôt.&lt;br /&gt;
des hân ich nu niuwer klage begunnen,&lt;br /&gt;
sît mîn herze sich ze sülher swaere bôt,&lt;br /&gt;
Daz ich durch mîn ouge schouwe sülhe nôt&lt;br /&gt;
sam ein kint, daz wîsheit unversunnen&lt;br /&gt;
sînen schaten ersach in einem brunnen&lt;br /&gt;
und den minnen muoz unz an sînen tôt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hôher wîp von tugenden und von sinnen&lt;br /&gt;
die enkan der himel niender ummevân&lt;br /&gt;
sô die guoten, die ich vor ungewinn&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
vremden muoz und immer doch an ir bestân.&lt;br /&gt;
Owê leider, jô wânde ichs ein ende hân&lt;br /&gt;
ir vil wunnenclîchen werden minne.&lt;br /&gt;
nû bin ich vil kûme an dem beginne.&lt;br /&gt;
des ist hin mîn wunne und ouch mîn gerender wân.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hugo Moser, Helmut Tervooren |Titel=Des Minnesangs Frühling |Band=Band 1: Texte |Auflage=38. erneut rev. Auflage |Verlag=Hirzel |Ort=Stuttgart |Datum=1988 |Seiten=278–279 |ISBN=3-7776-0448-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em; float:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir ist geschehen wie einem kleinen Kind&lt;br /&gt;
das sein schönes Bild in einem Spiegel sah&lt;br /&gt;
und nach seinem Abbild griff,&lt;br /&gt;
so oft, bis es den Spiegel ganz zerbrach.&lt;br /&gt;
Da wurde aus all seiner Freude schmerzliches Leid.&lt;br /&gt;
Genauso hoffte ich immer froh zu sein,&lt;br /&gt;
als ich die Herrin meiner Liebe sah,&lt;br /&gt;
von der ich neben Freude auch viel Leid erfahren habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe, die die Welt an Freude reicher macht,&lt;br /&gt;
seht, die brachte mir meine Geliebte im Traum,&lt;br /&gt;
als ich im Schlaf lag,&lt;br /&gt;
so daß ich mich an meinem höchsten Glück satt sehen konnte.&lt;br /&gt;
Da sah ich ihre strahlende Vollkommenheit, ihren herrlichen Glanz,&lt;br /&gt;
schön und edler als alle anderen Frauen,&lt;br /&gt;
nur daß ein wenig verletzt war&lt;br /&gt;
ihr entzückender, roter kleiner Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Angst hat mich deshalb ergriffen,&lt;br /&gt;
daß ihr kleiner roter Mund erblassen könnte.&lt;br /&gt;
Deshalb habe ich nun mit neuen Klagen begonnen,&lt;br /&gt;
weil mein Herz in solche Betrübnis fiel,&lt;br /&gt;
als ich mit eignen Augen dieses Unglück sehen mußte,&lt;br /&gt;
so wie jenes Kind, das – noch ganz unerfahren –&lt;br /&gt;
sein Abbild in einer Quelle sah&lt;br /&gt;
und es lieben muß bis zu seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frau, reicher an Vollkommenheit und Geist,&lt;br /&gt;
kann es unter dem Himmel niemals geben&lt;br /&gt;
als die Gute, der ich zu meinem Leid&lt;br /&gt;
fernbleiben muß und der ich doch treu bleibe.&lt;br /&gt;
Ach und Weh, ich hoffte zum Ziel,&lt;br /&gt;
zu ihrer beglückend kostbaren Liebe zu kommen.&lt;br /&gt;
Nun stehe ich kaum am Anfang.&lt;br /&gt;
Zunichte ist meine Freude und auch meine sehnsüchtige, hoffnungslose Hoffnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Kasten |HrsgReihe=Walter Haug |Titel=Deutsche Lyrik des Frühen und Hohen Mittelalters |Reihe=Bibliothek des Mittelalters |BandReihe=3 |Verlag=Deutsche Klassiker Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1995 |Seiten=286–289}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Textausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Minnesangs Frühling&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: Texte, Herausgegeben von Hugo Moser und Helmut Tervooren, 38. erneut rev. Auflage, Stuttgart 1988, ISBN 3-7776-0448-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Morungen. Lieder&amp;#039;&amp;#039;. Text, Übersetzung, Kommentar von Helmut Tervooren (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Reclams Universal-Bibliothek;&amp;#039;&amp;#039; Nr. 9797). 3. bibliographisch erneuerte Ausgabe. Reclam, Stuttgart 2003, ISBN 3-15-009797-5.&lt;br /&gt;
* Ingrid Kasten: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Lyrik des Frühen und Hohen Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Edition der Texte und Kommentare von Ingrid Kasten. Übersetzungen von Margherita Kuhn (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;3 = &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek deutscher Klassiker.&amp;#039;&amp;#039; 129). Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-618-66030-8, S. 286–289.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschungsliteratur ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Morungen&amp;#039;&amp;#039;. In: Sieglinde Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Liebeslyrik vom Minnesang bis zu Oswald von Wolkenstein oder die Erfindung der Liebe im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 2012, S. 133–150.&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|416|417|Heinrich von Morungen|Peter Kesting|118709836}}&lt;br /&gt;
* Thomas Neukirchen: &amp;#039;&amp;#039;Zur Edition des Liedes „Mîn liebeste und ouch mîn êrste“ Heinrichs von Morungen (MF 123,10)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Euphorion&amp;#039;&amp;#039; 3, 2002, S. 303–320.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Tervooren]]: &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Morungen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kurt Ruh]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters. [[Verfasserlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Band 3. de Gruyter, Berlin / New York 1981, ISBN 3-11-008778-2, Sp. 804–815.&lt;br /&gt;
* Uwe Meves (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regesten deutscher Minnesänger des 12. und 13. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin / New York 2005, S.&amp;amp;nbsp;651–658.&lt;br /&gt;
* Horst Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Überblick&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Reclams Universal-Bibliothek, 17680). 3. Auflage. Reclam, Stuttgart 2013, S. 169–171.&lt;br /&gt;
* Achim Diehr: &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Musik im Mittelalter. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt, Berlin 2004, S. 119–125.&lt;br /&gt;
* Walter Haug: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit der Fiktion. Studien zur weltlichen und geistlichen Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 2003, S. 477–478.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Schmid: &amp;#039;&amp;#039;„ich bin iemer ander und niht eine“. Das Ich und das Andere in Morungens Narzisslied.&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Kern, Cyril Edwards, Christoph Huber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das „Narzisslied“ Heinrichs von Morungen. Zur mittelalterlichen Liebeslyrik und ihrer philologischen Erschließung&amp;#039;&amp;#039;  (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Interdisziplinäre Beiträge zu Mittelalter und Früher Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;4). Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2015, S. 55–72.&lt;br /&gt;
* Valentin Schweiger: &amp;#039;&amp;#039;Textkritische und chronologische Studien zu den Liedern Heinrichs von Morungen&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Freiburg i.Br., 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Strasse der Troubadoure&amp;#039;&amp;#039;. Film über die mögliche Indienreise des Heinrich von Morungen von Peter Pannke, Elfi Mikesch, Elke Peters, 58&amp;amp;nbsp;min., ZDF / Mira Filmproduktion 2002&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskografie ===&lt;br /&gt;
* ôwe, sol aber mir iemer mê. In: Franz und Martina Mitterndorfer: &amp;#039;&amp;#039;Minne und Mäzene. Neue Materialien zur Literatur des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Titel 23. Frogsound, Mauerkirchen 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118709836}}&lt;br /&gt;
* [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848/0148 Digitales Faksimile: Heinrichs von Morungen Lyrik im &amp;#039;&amp;#039;Codex Manesse&amp;#039;&amp;#039;] (UB Heidelberg)&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|341||Heinrich von Morungen|Wilhelm Wilmanns|ADB:Heinrich von Morungen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zgedichte.de/gedichte/heinrich-von-morungen.html Gedichte/Lieder] auf zgedichte.de&lt;br /&gt;
* Historisch informierte Rekonstruktion der Lieder des Heinrich von Morungen: {{YouTube |01HAaeL26oE |titel=montalbâne – Nacht der Sänger: Heinrich von Morungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118709836|LCCN=n96090906|VIAF=78769616}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinrich #Morungen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Mittelhochdeutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minnesang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinrich von Morungen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mittelhochdeutscher Minnesänger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 1220&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
	</entry>
</feed>