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	<title>Heidentum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-20T20:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stonehenge, Salisbury retouched.jpg|mini|[[Stonehenge]], eine „heidnische“ Kultstätte in England]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heidentum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paganismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|paganus}} „heidnisch“; wörtlich: „ländlich“, vergleiche lateinisch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;pagus&amp;#039;&amp;#039;}} „Dorf“) bezeichnet [[Religionsgeschichte|religionsgeschichtlich]] aus christlicher Sicht den Zustand, nicht zu einer der [[Monotheismus|monotheistischen]] [[Religion]]en zu gehören. In Anlehnung an historische Texte aus [[Antike]] und [[Mittelalter]] werden diese in Europa und Vorderasien von [[Christ]]en, [[Muslim]]en, [[Juden]], [[Zoroastrismus|Zoroastriern]] und [[Gnosis|Gnostikern]] wie [[Manichäismus|Manichäern]] abgegrenzt. In den [[Quelle (Geschichtswissenschaft)|Quellen]] dieser Epochen ist die Verwendung aufgrund des [[Exklusivismus|religiösen Exklusivitätsanspruches]] häufig abwertend ([[Pejorativum|pejorativ]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Seidl, Julia Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Jenseits des Kategorischen. Konzeption des „Heidnischen“ in volkssprachigen literarischen und chronikalischen Texten des 13. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Borgolte, Julia Dücker, Marcel Müllerburg, Bernd Schneidmüller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, 2011, ISBN 978-3-05-004973-1, S. 325.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der neueren Forschungsliteratur wird &amp;#039;&amp;#039;Heidentum/heidnisch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pagane/pagane Kulte&amp;#039;&amp;#039; – bezogen auf die Antike und das Mittelalter – wertneutral benutzt, um damit die Anhänger verschiedener Götterkulte von Christen, Juden, Zoroastriern und Manichäern zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die negative Konnotation des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Heidentum&amp;#039;&amp;#039; findet sich noch im heutigen Sprachgebrauch. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; wird gelegentlich für [[Atheismus|Atheisten]], [[Agnostizismus|Agnostiker]] oder Minderheitsreligionen angewendet. Zudem wird er als Selbstbezeichnung von Anhängern [[Neopaganismus|neopaganistischer]] Bewegungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandlung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Zu Zeiten des frühen Christentums, das sich aus einer innerjüdischen Sekte, dem [[Judenchristen]]tum, in das [[Heidenchristen]]tum differenzierte, galten die Abweichler und Anhänger der [[Paulinische Theologie|paulinischen Theologie]] und Mission vergleichbar selbst als eine Art &amp;#039;&amp;#039;Heiden&amp;#039;&amp;#039;. Später, innerhalb des [[frühmittelalter]]lichen Christentums, diente der Begriff dann zunächst als einfaches Unterscheidungsmerkmal der aus dem Judentum bekehrten Judenchristen von den nicht-jüdischen Heidenchristen. Seit dem europäischen Mittelalter wurde er vornehmlich aus der Sicht [[Monotheismus|monotheistischer]], missionierender Religionen häufig abwertend für religiöse Gegner außerhalb der eigenen [[Tradition]] gebraucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stuckrad&amp;quot;&amp;gt;Kocku von Stuckrad: &amp;#039;&amp;#039;Heidentum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie der Neuzeit]],&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Stuttgart 2007, Sp. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem das Christentum verwendete den Begriff als Bezeichnung für alle Ungläubigen. Von manchen wurde in Abweichungen vom gängigen Sprachgebrauch auch die [[jüdische Religion]] als heidnisch bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Wolfgang von Goethe]] in „[[Wilhelm Meisters Wanderjahre]]“ [http://www.gutenberg.org/cache/epub/2410/pg2410.html gutenberg.org], Buch 2, Kapitel 2: „Unter allen heidnischen Religionen, denn eine solche ist die israelitische gleichfalls, hat diese große Vorzüge, wovon ich nur einiger erwähnen will.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der konkreten christlich-missionarischen Auseinandersetzung ist der Begriff vor allem in den nordischen Kulturen bereits sehr früh als abgrenzende [[Xenonym#Ethnolinguistik|Selbstbezeichnung]] nachweisbar (siehe Etymologie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidentum kann als Selbst- und Fremdbezeichnung auch die Wiederbelebung alter Religionen in der Gegenwart bedeuten. In diesem Fall wird der Begriff synonym zum präziseren [[Neopaganismus]] (Neuheidentum) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüdische Tradition hat vergleichbar den abgrenzenden, im Allgemeinen nicht abwertenden hebräischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[goi]]&amp;#039;&amp;#039; („aus den Völkern“), was etwa Nichtjude bzw. Ausländer bedeutet. Die islamische Tradition hat vergleichbar den abgrenzenden, im Allgemeinen abwertenden,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernard Lewis]]: &amp;#039;&amp;#039;Die politische Sprache des Islam.&amp;#039;&amp;#039; Rotbuch, Berlin 1991, S. 112 f., in Verbindung mit S. 18 und 251 bzw. 257.&amp;lt;/ref&amp;gt; arabisch-islamischen Rechtsbegriff [[Kāfir]], der „[[Unglaube#Islam|Ungläubige]]“ oder „Gottesleugner“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Theorien über die [[Etymologie]] des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;heiden&amp;#039;&amp;#039;, von althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;heidano&amp;#039;&amp;#039; „Nichtchrist“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]], De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zugrundeliegenden germanischen Erschließungen &amp;#039;&amp;#039;heiþna, haiþina&amp;#039;&amp;#039; werden als sehr alte Bildungen eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan de Vries: &amp;#039;&amp;#039;heiðinn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altnordisches Etymologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Früher wurde das Wort als Lehnübersetzung zu lateinisch {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;paganus&amp;#039;&amp;#039;}} betrachtet. Dieses Wort ist aber erst in der zweiten Hälfte des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aufgekommen (als [[Plural]] {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;pagani&amp;#039;&amp;#039;}} in der Bedeutung „Heiden“), als das Suffix &amp;#039;&amp;#039;-ina&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr verwendet wurde, und geht auf das [[Klassisches Latein|lateinische]] Wort {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;pagus&amp;#039;&amp;#039;}} zurück, das neben „Dorf“ auch „Gau“ und „Heim“ bedeutet und einfach nur das Landvolk oder die Dorfbewohner bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jost Trier]] hat 1949 die „Heide“ als [[Allmende]] identifiziert und etymologisch mit &amp;#039;&amp;#039;heimr&amp;#039;&amp;#039; „Welt, Heimat“ verbunden. So kommt er zur Bedeutung von „heiðinn“ als „zur eigenen heimischen Kultgemeinde gehörend“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jost Trier im &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Literatur und Volksdichtung.&amp;#039;&amp;#039; I (1949) S.&amp;amp;nbsp;100–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verbreitete Herleitung wurde jedoch von dem [[Indogermanistik|Indogermanisten]] [[Wilhelm Schulze (Sprachwissenschaftler)|Wilhelm Schulze]] 1909 an das [[Altgriechische Sprache|griechische]] Wort {{lang|grc|ἔθνος|(éthnos)}} angeknüpft.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1966, S. 519–526.&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach wurde der griechische Begriff {{lang|grc|τα ἔθνη}} ({{lang|grc-Latn|ta éthnē}} „die Völker“) ursprünglich von Juden für Nichtjuden verwendet. Später wurde die Bedeutung von den Christen übernommen und bezeichnete wie das lateinische {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;gentiles&amp;#039;&amp;#039;}} und das [[spätlatein]]ische Wort {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;pagani&amp;#039;&amp;#039;}} die Nichtchristen.&amp;lt;ref&amp;gt;Owen Davies: &amp;#039;&amp;#039;Paganism: A Very Short Introduction.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 2012, ISBN 978-0-19-162001-0, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der im späten Griechisch mit anlautendem &amp;#039;&amp;#039;h-&amp;#039;&amp;#039; [[Aspiration (Phonetik)|aspirierte]] Begriff wurde (wie auch als &amp;#039;&amp;#039;hethanos&amp;#039;&amp;#039; ins Armenische)&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Fick]], [[Hjalmar Falk]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen Dritter Teil: Wortschatz der Germanischen Spracheinheit&amp;#039;&amp;#039; (1909) S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; ins Gotische entlehnt, wo er als &amp;#039;&amp;#039;haiþno&amp;#039;&amp;#039; („Heidin“, gesprochen &amp;#039;&amp;#039;häþno&amp;#039;&amp;#039;) im Neuen Testament (Markus 7,26) noch eine Griechin, also Nichtjüdin, bezeichnet. Von dort dürfte der Begriff mit gotischen Missionsbestrebungen zu den Westgermanen gelangt sein. Man vermutet, dass das Wort an das gotische &amp;#039;&amp;#039;haiþi&amp;#039;&amp;#039; („Feld, Acker“) angelehnt und mit dem lateinischen {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;paganus&amp;#039;&amp;#039;}} („Heide“, wörtlich „Landbewohner“) in Verbindung gebracht wurde, so dass es im Althochdeutschen als &amp;#039;&amp;#039;heidan&amp;#039;&amp;#039; erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Elmar Seebold]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Auflage. De Gruyter, Berlin / New York 1999, S. 364.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Pfeifer: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 2005, S. 522.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war „heiðinn“ eine durchaus von [[Christentum|Christen]] übernommene, aber nicht pejorative Bezeichnung nordgermanischer Nichtchristen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hultgård S. 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Skalde]] [[Eyvindr Skáldaspillir]] (um 920–990) dichtete (zur Aussprache siehe [[Isländische Aussprache]]):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em; float:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deyr fé,&lt;br /&gt;
deyja frændr,&lt;br /&gt;
eyðisk land ok láð;&lt;br /&gt;
síts Hákon&lt;br /&gt;
fór með heiðin goð,&lt;br /&gt;
mörg es þjóð of þéuð.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em; float:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Vieh stirbt,&lt;br /&gt;
Die Freunde sterben,&lt;br /&gt;
Das Land und das Reich veröden.&lt;br /&gt;
Seit Håkon&lt;br /&gt;
fuhr zu den heidnischen Göttern,&lt;br /&gt;
Wird schwer das Volk geplagt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hákonarmál Strophe 21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die vordringende christliche Missionierung, auch Zwangsmissionierung, führte zu einer gewissen Abwertung im Sinne von „primitiv“, die bis in die 1990er Jahre vorstach.&amp;lt;ref&amp;gt;Hultgård S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der christlichen Tradition dient der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; als Sammelbezeichnung für die jeweils anderen, also diejenigen, die außerhalb der eigenen christlich-[[Trinität|trinitarischen]] Traditionen stehen. Der Begriff diente ursprünglich als polemische Kategorie zur Abwertung des &amp;#039;&amp;#039;anderen&amp;#039;&amp;#039;, dem die Zugehörigkeit zu einer Religion abgesprochen wird. Eng verknüpft ist damit die Vorstellung der &amp;#039;&amp;#039;falschen Religion&amp;#039;&amp;#039;. Je nach Kontext kann deshalb &amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heidentum&amp;#039;&amp;#039; unterschiedliche Bedeutung annehmen. Zeitweise wurden als Heiden alle &amp;#039;&amp;#039;anderen&amp;#039;&amp;#039; außerhalb des [[Christentum]]s benannt, im Zuge der [[Reformation]] und der [[Konfessionalisierung]] auch die jeweils andere [[Konfession]] (oder Herkunft) als heidnisch&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Damme: &amp;#039;&amp;#039;Das Stralsunder Vokabular. Edition und Untersuchung einer mittelniederdeutsch-lateinischen Vokabularhandschrift des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; (Philosophische Dissertation Münster/Westfalen 1988) Köln/Wien 1989 (= &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutsche Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band 34), S. 234 („Heydensch minsche: gentilis, paganus, gens,&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; cananeus, samaritanus, ethnicus, sarracenus“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adam Lonitzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kreuterbuch. Künstliche Conterfeytunge der Baeume, Stauden, Hecken, Krauter, Getreyd, Gewuertze […].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Peter Uffenbach, (Frankfurt am Maion 1557, weitere Ausgabe ebenda 1630; letzte Ausgabe Augsburg 1783) Ulm an der Donau 1679; Neudruck (Leipzig 1934 und bei) Konrad Kölbl, (Grünwald bei) München 1962, S. 495&amp;amp;nbsp;f. („Heydnisch Wundkraut, Solidago Sarracenica“).&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Der semantische Gehalt des germanischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; überlappt sich dabei mit der Bedeutung des lateinischen &amp;#039;&amp;#039;paganus&amp;#039;&amp;#039;, des Landbewohners, der im begrifflichen Gegensatz zum Stadtbewohner steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stuckrad&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Heidenverfolgung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüdischen Schriften wird einerseits zwischen dem [[Israeliten|Volk Israel]] und den &amp;#039;&amp;#039;Gojim&amp;#039;&amp;#039; unterschieden, was in der [[Septuaginta]] mit {{lang|grc|ἔθνος}} ({{lang|grc-Latn|éthnos}} „Volk“) und in der [[Vulgata]] mit {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;gentes&amp;#039;&amp;#039;}} („Stämme, Völker“) übersetzt wurde, andererseits werden aber beide Ausdrücke auch häufig (z.&amp;amp;nbsp;B. {{B|Genesis|35|11}}) als Selbstbezeichnung verwendet. Diese Ambivalenz in der Verwendung findet sich auch noch im [[Neues Testament|Neuen Testament]], mehrheitlich sind aber die Anhänger des griechischen und römischen [[Polytheismus]] gemeint, in einigen Fällen auch die zum Christentum bekehrten Nichtjuden. Es wird unterschieden zwischen &amp;#039;&amp;#039;Judenchristen&amp;#039;&amp;#039; (zum Christentum bekehrten Juden) und &amp;#039;&amp;#039;Heidenchristen&amp;#039;&amp;#039; (zum Christentum bekehrten Anhängern anderer Religionen oder Religionslosen). Paulus bezeichnete sich selbst als [[Apostel]] der Heiden (Nationen), weil er sich beauftragt sah, Nichtisraeliten zu lehren und zu verkündigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell wurden die Paganen (Heiden) von den Anhängern monotheistischer Religionen pauschal als &amp;#039;&amp;#039;[[Unglaube|Ungläubige]]&amp;#039;&amp;#039; betrachtet und behandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;newadvent.org&amp;quot;&amp;gt;[http://www.newadvent.org/cathen/11388a.htm paganism] In: &amp;#039;&amp;#039;Catholic Encyclopaedia.&amp;#039;&amp;#039; 1917.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Judentum|jüdische]], [[Christentum|christliche]] und [[islam]]ische Ablehnung des Heidentums richtete sich zunächst vor allem gegen den [[Griechische Mythologie|griechischen]] und [[Römische Religion|römischen]] Polytheismus, im Zuge der [[Mission (Christentum)|Mission]] unter anderem auch gegen das [[Germanische Religion|germanische]], [[Keltische Religion|keltische]], [[Slawen#Religion und Mythologie|slawische]], [[Balten#Glaubenswelt|baltische]] und [[Indianer#Religionen|indianische]] Heidentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ende des klassischen Heidentums kann daher jeweils die Entwicklung beziehungsweise die Einführung des Christentums oder des Islam als Volks- oder [[Staatsreligion]] angesehen werden, unbeschadet der in den regionalen Übergangszeiten entstandenen Formen des [[Synkretismus]], also der Mischung von religiös-kultischer Tradition und [[Akkommodation (Religion)|akkommodierten]] christlichen Inhalten, Riten und Kulten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Christentum im späten 4. Jahrhundert (also nach der [[Konstantinische Wende|konstantinischen Wende]] im frühen 4. Jahrhundert) zur Staatsreligion des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] wurde und in der Folgezeit versucht wurde, viele &amp;#039;&amp;#039;heidnische&amp;#039;&amp;#039; Bräuche zu unterdrücken oder zu christianisieren, lassen sich noch die ganze [[Spätantike]] hindurch heidnische oder zumindest synkretistische Überzeugungen und Praktiken finden. Um 400 nahm aber die Zahl der Anhänger paganer Kulte spürbar ab, zumal auch Christen die kulturellen Traditionen (so die klassische Bildung) betonten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Cameron: &amp;#039;&amp;#039;The Last Pagans of Rome.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2011, zusammenfassend S. 783&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde im Christentum das Heidentum außerhalb der eigenen Kultur lokalisiert, häufig als [[Aberglaube]] eingestuft oder als Ziel der Missionierung gesehen, wenngleich die zwangsweise [[Christianisierung]] offiziell und auch von verschiedenen christlichen Gelehrten im Mittelalter abgelehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Islam]] unterschied ebenfalls von Beginn an zwischen den [[Ahl al-kitāb|Leuten des Buches]] (Christen und Juden) und den Ungläubigen, die missioniert werden sollen. Anhänger polytheistischer Religionen besitzen nach der [[Scharia]] bis heute keinen Rechtsstatus und genießen keinen Schutz. Reste des arabischen Heidentums fanden sich noch Anfang des 20. Jahrhunderts, zum Beispiel in Form der Verehrung von [[Dhū l-Chalasa]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rušdī aṣ-Ṣāliḥ Malḥas in seiner Edition von [[al-Azraqī]]: &amp;#039;&amp;#039;Aḫbār Makka wa-mā ǧāʾa fī-hā min al-āṯār&amp;#039;&amp;#039;. Band I, Dār al-Andalus o.&amp;amp;nbsp;D., Beirut, S. 381&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen konzentrierte sich innerhalb des Christentums der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; während der [[Kreuzzug|Kreuzzüge]] fast ausschließlich auf die muslimischen [[Sarazenen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Meinolf Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Toleranz, Kaufmannsgeist und Heiligkeit im Kulturkontakt mit den „Heiden“. Die mittelhochdeutsche Erzählung „Der guote Gêrhart“ von Rudolf von Ems.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für interkulturelle Germanistik.&amp;#039;&amp;#039; H. 1, 2010, {{ISSN|1869-3660}}, S. 49–58 ([https://pub.uni-bielefeld.de/download/1896532/2914015 pub.uni-bielefeld.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; (Der alte Pflanzenname „Heidnisches Wundkraut“ ist synonym mit lateinisch &amp;#039;&amp;#039;herba sarracenica&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Randnotizen zum „Stockholmer Arzneibuch“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studia neophilologica.&amp;#039;&amp;#039; Band 44, Nr. 2, 1972, S. 238–262, hier: S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; und kann [[Hain-Greiskraut]] meinen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 374.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Erst im Zuge der Mission auf den wieder bzw. neu entdeckten Kontinenten Afrika, Amerika und Asien wurde er im Sinne der &amp;#039;&amp;#039;Neuland-, Pionier- bzw. Heidenmission&amp;#039;&amp;#039; wieder breiter gefasst. Heute wird der Begriff im Kontext der [[Evangelisierung]] und [[Inkulturation]] der meisten christlichen Konfessionen kaum mehr verwendet; vielmehr bezeichnen sich heute die Angehörigen der neu aufkeimenden polytheistischen Strömungen selbst als Heiden, ohne darin eine Form der Geringschätzung zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuheidentum ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Neopaganismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Heide“ ist aufgrund der christlichen Tradition im deutschen Sprachraum gemeinhin negativ belegt. Demgegenüber steht die positive Verwendung durch das &amp;#039;&amp;#039;Neuheidentum&amp;#039;&amp;#039; (Neopaganismus): Obwohl diese [[Esoterik|esoterisch]]-[[Neue religiöse Bewegung|neureligiöse]] Bewegung eine Vielzahl unterschiedlicher und eigenständiger – oft polytheistischer – Richtungen aufweist, bezeichnen sich deren Anhänger häufig bewusst als &amp;#039;&amp;#039;Heiden&amp;#039;&amp;#039;, um damit ihre gemeinsame, religiöse [[Soziale Gruppe|Gruppen-Identität]] als Gegenpol zur christlich-jüdischen Tradition bzw. auch zu allen [[Weltreligion]]en und dem „[[Atheismus|überzeugten Unglauben]]“ hervorzuheben.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Hauth: &amp;#039;&amp;#039;Hexen, Gurus, Seelenfänger. Einblicke in die Welt moderner Sekten.&amp;#039;&amp;#039; R. Brockhaus, Wuppertal 1999, S. 168&amp;amp;nbsp;f./206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuheidnische Bewegung hat seit der umweltpolitischen Gesellschaftskritik in den 1970er Jahren erheblichen Zulauf. Überall spielen [[Ökologie]], [[Ganzheitlichkeit]] und [[Spiritualität]] eine zentrale Rolle. Zumeist im Wege individueller „Bewusstseinserweiterungen“ möchte man zu einer Lebensweise- oder zumindest einer [[Weltanschauung]] „im Einklang mit der Natur“ gelangen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Rassenmutter und Rebellin. Hexenbilder in Romantik, völkischer Bewegung, Neuheidentum und Feminismus.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2007, S. 218–219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuheiden beziehen sich unter anderem auf nordische und keltische Märchen und Sagen&amp;lt;ref&amp;gt;A. Diesel, D. Gerten: &amp;#039;&amp;#039;Looking for Europe: Neofolk und Hintergründe.&amp;#039;&amp;#039; Index Verlag, Zeltingen-Rachtig 2007, S. 350.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie auf Traditionen und exotische Rituale der sogenannten „[[Ethnische Religionen|Naturreligionen]]“. Besonders asiatische, indianische und keltische Elemente werden aufgegriffen und – ohne Rücksicht auf den historischen oder geographischen Kontext – den eigenen Vorstellungen angepasst. Die Flut an Veröffentlichungen und Kursen ermöglicht es den dafür aufgeschlossenen Menschen, eine Vielzahl von neuheidnischen Ideen zu konsumieren, ganz individuell zusammenzustellen und zu verändern.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Behringer: &amp;#039;&amp;#039;Hexen: Glaube, Verfolgung, Vermarktung.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2005, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Szene finden sich auch etliche Vertreter [[Indigene Völker|indigener]] Gruppen, die ihr „archaisches Wissen“ gewinnbringend an neue Heiden verkaufen. Viele dieser [[Neoschamanismus|Neoschamanen]] werden in ihrer Heimat nicht als religiöse Autoritäten anerkannt und beispielsweise in Nordamerika abwertend als [[Neoschamanismus#Pseudo-Schamanismus und „Plastikschamanen“|Plastikschamanen]] betitelt.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Neopaganismus und Stammesreligion: Ein religionswissenschaftlicher Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Münster 1997, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus sind auch ihre Kenntnisse der eigenen Überlieferungen im Zuge der häufig zwangsweisen [[Mission (Christentum)|christlichen Missionierung]] unvollständig, so dass sie vielfach auf jüngere Entwicklungen (siehe [[Native American Church|Peyote-Religion]]) aufbauen, die jedoch ihrerseits schon [[Synkretismus|synkretistische]] Mischreligionen aus verschiedenen ethnischen und christlichen Elementen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Anhänger neuheidnischer Weltanschauungen ist statistisch schwer zu ermitteln, da diese häufig nicht in großen Organisationen zusammengefasst sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Helen Berger. A Community of Witches: Contemporary Neo-Paganism and Witchcraft in the United States. Columbia, South Carolina 1999, University of South Carolina Press, ISBN 1-57003-246-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schätzungen gehen von mehreren Millionen weltweit aus. [[Wicca]] und verwandte Bewegungen sind nach unterschiedlichen Schätzungen von mehreren 1.000 mit bis zu 100.000 Anhängern in Deutschland die größte neuheidnische Richtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Remid Kurzinformation Wicca, im Internet: {{Webarchiv|url=http://www.remid.de/info_wicca.html |wayback=20120217110544 |text=remid.de |archiv-bot=2025-06-20 20:35:53 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um das Jahr 1990 wurde die Zahl der Wicca-Anhänger auf mehr als 200.000 in den USA, 30.000 in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und weltweit auf 800.000 geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADHERENTS1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.adherents.com/Na/Na_666.html#4222 |titel=adherent statistic citations: membership and geography data for 4,300+ religions, churches, tribes, etc |hrsg=www.adherents.com |abruf=2016-04-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190617085439/http://www.adherents.com/Na/Na_666.html#4222 |archiv-datum=2019-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elisabeth Begemann: &amp;#039;&amp;#039;Altes oder neues Heidentum? Die Rückwirkungen des Christentums auf die Theologie und Religionspolitik Iulianus Apostatas.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 2006 (Zugleich [[Magisterarbeit]] an der [[Technische Universität Darmstadt|TU Darmstadt]] 2006).&lt;br /&gt;
* [[Alan Cameron]]: &amp;#039;&amp;#039;The Last Pagans of Rome.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, ISBN 978-0-19-974727-6.&lt;br /&gt;
* Robin Douglas, Francis Young: &amp;#039;&amp;#039;Paganism persisting: a history of European paganisms since antiquity.&amp;#039;&amp;#039; (Exeter new approaches to legend, folklore and popular belief). University of Exeter Press, Exeter 2024, ISBN 9781804131237.&lt;br /&gt;
* [[Robin Lane Fox]]: &amp;#039;&amp;#039;Pagans and Christians: In the Mediterranean World from the Second Century AD to the Conversion of Constantine.&amp;#039;&amp;#039; Viking Penguin Books u.&amp;amp;nbsp;a., Harmondsworth 1987, ISBN 0-670-80848-2 (Penguin, London u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 0-14-102295-7).&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Feldmeier]], Ulrich Heckel, [[Martin Hengel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Heiden. Juden, Christen und das Problem des Fremden.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament.&amp;#039;&amp;#039; 70). J. C. B. Mohr, Tübingen 1994, ISBN 3-16-146147-9.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Werner Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrnehmung anderer Religionen und christlich-abendländisches Selbstverständnis im frühen und hohen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-05-005937-2 (Band 1) und ISBN 978-3-05-005937-2 (Band 2).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Werner Gensichen]]: &amp;#039;&amp;#039;Heidentum 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14. De Gruyter, Berlin 1985, ISBN 3-11-008583-6, S. 590–601.&lt;br /&gt;
* Prudence Jones, Nigel Pennick: &amp;#039;&amp;#039;A History of Pagan Europe.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London 1995, ISBN 0-415-09136-5.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Hödl]]: &amp;#039;&amp;#039;Heiden, -tum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, Artemis, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1989, ISBN 3-7608-8904-2, Sp. 1011–1013.&lt;br /&gt;
* Anders Hultgård: &amp;#039;&amp;#039;Övergångstidens eskatologiska förestillingar.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gro Steinsland]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Nordisk Hedendom. Et Symposium&amp;#039;&amp;#039;. Odense Universitetsforlag, Odense 1991, ISBN 87-7492-773-6, S. 161–168 (Die eschatologischen Vorstellungen der Übergangszeit).&lt;br /&gt;
* Prudence Jones, Nigel Pennick: &amp;#039;&amp;#039;A History of Pagan Europe&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, London 1995.&lt;br /&gt;
* [[Hubert Mohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Paganismus I: Religionswissenschaftlich / II: Antiker und neuzeitlicher Paganismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Dieter Betz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Religion in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;N–Q.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2003, ISBN 3-16-146946-1, S. 793–798.&lt;br /&gt;
* Christine Mühlenkamp: &amp;#039;&amp;#039;„Nicht wie die Heiden“. Studien zur Grenze zwischen christlicher Gemeinde und paganer Gesellschaft in vorkonstantinischer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2008, ISBN 978-3-402-10911-3 (Zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Münster]] 2006/2007).&lt;br /&gt;
* James J. O’Donnell: &amp;#039;&amp;#039;Pagans. The End of Traditional Religion and the Rise of Christianity.&amp;#039;&amp;#039; Ecco, New York 2015.&lt;br /&gt;
* [[Elmar Seebold]], [[Knut Schäferdiek]]: &amp;#039;&amp;#039;Heide.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]], [[Dieter Geuenich]], [[Heiko Steuer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;14, de Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1999, ISBN 3-11-016423-X, S.&amp;amp;nbsp;142ff.&lt;br /&gt;
* Josef Sievers: &amp;#039;&amp;#039;Heidentum 2.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14, de Gruyter, Berlin 1985, ISBN 3-11-008583-6, S.&amp;amp;nbsp;601–605.&lt;br /&gt;
* [[Kocku von Stuckrad]]: &amp;#039;&amp;#039;Heidentum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie der Neuzeit]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Gymnasium – Japanhandel.&amp;#039;&amp;#039; Metzler, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-476-01995-0, Sp. 295–298.&lt;br /&gt;
* [[Udo Tworuschka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Weltreligionen und wie sie sich gegenseitig sehen.&amp;#039;&amp;#039; Primus, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-89678-290-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch die diversen Aufsätze in [[Aufstieg und Niedergang der römischen Welt]] oder der [[Cambridge Ancient History]] und der [[New Cambridge Medieval History]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paganism|Heidentum}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* James J. O’Donnell, [http://www.georgetown.edu/faculty/jod/texts/demise.html georgetown.edu: &amp;#039;&amp;#039;The Demise of Paganism&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Traditio.&amp;#039;&amp;#039; 35, 1979, S.&amp;amp;nbsp;45–88&lt;br /&gt;
* [http://www.rowane.de/html/heidentum.htm rowane.de: &amp;#039;&amp;#039;Das Heidentum&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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