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	<title>Haustier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Haustier&amp;diff=13606&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Iluzalsipal: Redundanzen, bequellt</title>
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		<updated>2025-08-22T14:30:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundanzen, bequellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das domestizierte Tier. Siehe auch: [[Haustierchen]], [[Wimpertierchen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Collage of Nine Dogs.jpg|mini|hochkant=1.5|[[Haushund]]e ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haustiere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Tierart]]en, die durch [[Domestizierung|Domestikation]] aus [[Wildtier]]arten hervorgegangen sind. Sie werden wegen ihres Nutzens (etwa als [[Nutztier]]e oder für wissenschaftliche Zwecke) oder des Vergnügens halber (als [[Heimtier]]) vom Menschen [[Tierzucht|gezüchtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Domestikation ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Domestizierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiere hielt man getrennt von ihren wildlebenden Artgenossen, um leichter und nachhaltiger tierische Rohstoffe und Nahrungsprodukte zu gewinnen, als das durch die Jagd möglich ist. Später wurden die Tiere auch wegen ihrer Zug- und Tragleistung domestiziert. Die [[Zucht|Züchtung]] zum Vergnügen hat ihre Anfänge im 1. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert kam die Verwendung als Versuchstier als weiterer Grund der Züchtung hinzu (siehe [[Tierversuch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Tierzucht]] werden die körperlichen Eigenschaften der Tiere stark verändert. Manche typische Fähigkeiten des Wildtieres sind weggezüchtet oder verloren gegangen, während andere Fähigkeiten durch die Züchtung verstärkt oder umgebildet wurden. Haustiere sind von den Stammarten häufig so verschieden, dass sie in eigene Arten oder Unterarten gestellt werden. Viele Haustiere haben die Fähigkeit zum Überleben in der Wildnis verloren. Andere, wie die [[Hauskatze]], können sich leicht auf eine vom Menschen unabhängige Lebensweise umstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Menschen zur Nutzung gefangenen und gehaltenen [[Wildtier]]e, wie [[Elefantenschule|Arbeitselefanten]], [[Zierfisch]]e und [[Beizjagd#Beizvögel|Beizvögel]], zählen in diesem Sinne nicht zu den Haustieren, da sie nicht gezüchtet worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die längste Geschichte als Haustier hat der [[Haushund|Hund]], dessen Domestikation mindestens auf die Zeit nach dem [[Pleistozän]] etwa 13.000&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. zurückgeht; es gibt jedoch Hinweise, die dahingehend ausgelegt wurden, dass diese bereits vor 100.000 Jahren gelang. Diese [[Zeitspanne]] wird allerdings in neueren Studien in Frage gestellt, da sie auf reinen Hochrechnungen der [[Molekulare Uhr|molekularen Uhr]] beruht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DOI10.1016/j.tig.2005.11.006&amp;quot;&amp;gt;S. Ho, G. Larson: &amp;#039;&amp;#039;Molecular clocks: when timesare a-changin’.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trends in Genetics.&amp;#039;&amp;#039; 22, 2006, S.&amp;amp;nbsp;79–83, [[doi:10.1016/j.tig.2005.11.006]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Haushund#Domestizierung|Näheres hierzu]]). Katzen sind heute mindestens seit 9.500 Jahren als domestiziert bekannt. Knochen von Katzen wurden zusammen mit menschlichen Knochen aus dieser Zeit in [[Mesopotamien]], Südost-[[Anatolien]] und [[Jordanien]] gefunden, Domestizierung lässt sich für diese Zeit in [[Zypern]] zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/katze-und-mensch-innig-seit-je-forscher-schon-vor-9500-jahren/506754.html &amp;#039;&amp;#039;Katze und Mensch – innig seit je – Forscher: Schon vor 9500 Jahren&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039;, 11.&amp;amp;nbsp;April 2004, Abruf 10.&amp;amp;nbsp;September 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Haustiernutzung von [[Schwein]], [[Hausrind|Rind]] und [[Hausschaf|Schaf]] hat etwa 8000 Jahre v.&amp;amp;nbsp;Chr. in [[Vorderasien]] begonnen. Ab dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurden die [[Tauben]] in Vorderasien und der [[Seidenspinner|Maulbeer-Seidenspinner]] in [[China]] gezüchtet. Die Zucht des [[Pferde]]s begann etwa im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v. Chr. in [[Eurasien]]. In China werden ab dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert [[Goldfisch]]e zur [[Zierde]] gezüchtet. Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wird der [[Wellensittich]] gezüchtet. Die Züchtung von [[Nagetier]]en und [[Fliegen]] zu Versuchszwecken begann im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste domestizierter Tiere}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzfälle ==&lt;br /&gt;
Tiere müssen, um als Haustiere gehalten werden zu können, bestimmte körperliche und verhaltensbiologische Merkmale aufweisen.&lt;br /&gt;
Es hat seit Beginn der Haus[[tierhaltung]] immer wieder Versuche gegeben, weitere Arten zu domestizieren, ohne dass eine vollständige Haustierwerdung erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind verschiedene Hirscharten ([[Elch]], [[Damhirsch]], [[Rothirsch]]). Zumindest beim Damhirsch ist beim Gehegewild eine Übergangsform erreicht worden. Planmäßige Züchtung führte hier zu Haustiermerkmalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Tierarten, die in jüngster Zeit als [[Heimtier]]e gehalten werden ([[Liste domestizierter Tiere#Heimtiere|hier]] einige Beispiele), treten Domestikationserscheinungen (Farb- und Fellmutationen, Verhaltensänderungen) auf, ohne dass bereits von vollständiger Domestikation gesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Systematik ==&lt;br /&gt;
Namen von biologischen Arten können sowohl auf wildlebende, wie auch auf domestizierte Individuen und Populationen zurückgehen. Das heißt, wissenschaftliche Artnamen, die auf Basis eines Haustiers aufgestellt worden sind, sind genauso gültige Namen für die entsprechende Art.&amp;lt;ref&amp;gt;ICZN International Code of Zoological Nomenclature: Article 1 [http://www.nhm.ac.uk/hosted-sites/iczn/code/includes/page.jsp?article=1&amp;amp;nfv=#2 online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Je nachdem, ob eine Art zuerst auf Basis eines Haustiers oder eines Wildtiers aufgestellt worden ist, ist demnach für sie derjenige Name korrekt, der zuerst publiziert wurde (Prioritätsregel). Sofern sie zur selben Art gerechnet werden, ist dieser Name dann auf alle Angehörigen dieser Art anzuwenden – jede Art darf nur einen wissenschaftlichen Namen tragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erwachsenes männliches Glatthaar-Meerschweinchen als Haustier.jpg|mini|Das [[Meerschweinchen]] ist ein beliebtes Haustier in [[Europa]].]]&lt;br /&gt;
Diese Regel hat in zahlreichen Fällen für Verwirrung gesorgt, besonders dann, wenn wildlebende und domestizierte Formen oder Populationen miteinander verglichen oder einander gegenübergestellt werden sollten. Es ist in diesen Fällen notwendig, die wildlebende und die domestizierte Form irgendwie voneinander zu unterscheiden, d.&amp;amp;nbsp;h. auch unterschiedlich zu benennen. Der Code der zoologischen Nomenklatur bietet hier keine Lösung. Während regionale [[Population (Biologie)|Populationen]] von [[Wildtier]]en, die sich in verschiedenen Merkmalen unterscheiden, als [[Unterart]]en gekennzeichnet werden, stellt der Lebensraum von Haustieren kein geografisch einheitliches Gebiet dar. Die Kriterien für die Gliederungen von Unterarten können hier also nicht angewendet werden. Haustiere sind als eine Untereinheit eines [[Wildtyp]]s aufzufassen, für die der Rang einer Unterart (im Regelfall) nicht angewendet werden sollte. Andere Ränge unterhalb der Art werden aber vom Code nicht erfasst und geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Haustierarten, darunter die wichtigsten, wurde durch eine Entscheidung im Jahr 2003 der Name der Wildform als wissenschaftlicher Name nun ausnahmsweise entgegen der Prioritätsregel festgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;ICZN Opinion 2027 (Case 3010). Usage of 17 specific names based on wild species which are pre-dated by or contemporary with those based on domestic animals (Lepidoptera, Osteichthyes, Mammalia): conserved. Bulletin of Zoological Nomenclature 60(1): 81-84 [http://biostor.org/reference/80539 Volltextquelle].&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach soll für diese Arten ein anderer wissenschaftlicher Name gültig sein, wenn man sich auf wildlebende Populationen bezieht. Dieser ist auch auf die Haustierform dieser Arten anzuwenden „wenn diese nicht unterscheidbar sind“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem der unterschiedlichen Namen für Haustiere und ihre wildlebenden Verwandten bzw. Vorfahren ist damit allerdings nicht endgültig gelöst. Es ist nach dieser Entscheidung zulässig, für Wildformen und Haustierformen derselben Art unterschiedliche Namen zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Anthea Gentry (2006): Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic reference. 2005. Don E. Wilson &amp;amp; DeeAnn M. Reeder (Eds.). Ed. 3, 2 vols., 2142 pp. Johns Hopkins University Press, Baltimore. ISBN 0-8018-8221-4. A nomenclatural review. Bulletin of Zoological Nomenclature Volume 63: 215-219. [http://www.biodiversitylibrary.org/page/34353107#page/229/mode/1up Volltextquelle].&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispielsweise ist es zulässig, das Hausrind &amp;#039;&amp;#039;Bos taurus&amp;#039;&amp;#039; zu nennen (obwohl es vom Auerochsen &amp;#039;&amp;#039;Bos primigenius&amp;#039;&amp;#039; abstammt). Zahlreiche Autoren ziehen es allerdings vor, für beide Formen denselben wissenschaftlichen Namen zu verwenden. Zur Benennung der Haustierform sind hier verschiedene Verfahren in Gebrauch. Zahlreiche Autoren benennen die Haustierform als Unterart (mit Trinomen), z.&amp;amp;nbsp;B. wird dann der Haushund als &amp;#039;&amp;#039;Canis lupus familiaris&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (d.&amp;amp;nbsp;h. der eigentlich verfügbare Artname &amp;#039;&amp;#039;Canis familiaris&amp;#039;&amp;#039; wird vermieden). In anderen Fällen werden Haustiere als „forma“ der Wildarten bezeichnet. Beispielsweise erhält die Haustaube dann den Namen &amp;#039;&amp;#039;Columba livia&amp;#039;&amp;#039; forma &amp;#039;&amp;#039;domestica&amp;#039;&amp;#039;; dieser wird dann auch auf verwilderte Populationen ([[Stadttaube]]n) angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Haustieren wird zur Unterscheidung verschiedener Formen innerhalb der Art zusätzlich der Begriff [[Rasse (Züchtung)|Rasse]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haustiere in Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Haustier und Kind.jpg|mini|Kind mit Hauskatze in Berlin]]&lt;br /&gt;
Für ihre Haustiere geben die Deutschen jedes Jahr 9 Milliarden Euro aus. Allerdings landen auch jedes Jahr 300 000 Haustiere in Heimen, weil die Besitzer sie nicht mehr versorgen wollen oder können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Urs Willmann |Titel=Haustiere: Gefährten, passend gemacht |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2017-11-09 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2017/46/haustiere-ausstellung-hygienemuseum-dresden |Abruf=2019-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Deutschem Tierschutzbund sterben jedes Jahr 60 Millionen Fische in deutschen Aquarien aufgrund von Haltungsfehlern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=epd |url=https://www.noz.de/lebenswelten/tiere/artikel/haltungsfehler-lassen-millionen-zierfische-22647451 |titel=Haltungsfehler lassen Millionen Zierfische |datum=2016-10-21 |sprache=de |abruf=2025-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Haustiere in Deutschland (in Millionen)&amp;lt;ref&amp;gt;ZZF Jahresbericht 2020/2021 Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.&amp;amp;nbsp;V., S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zzf.de/marktdaten/heimtiere-in-deutschland |titel=Heimtiere in Deutschland |sprache=de-DE |abruf=2025-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anonymous |Titel=Hungrige Haustiere |Hrsg=Stiftung Warentest |Sammelwerk=Test |Datum=2010-07 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!2000&lt;br /&gt;
!2009&lt;br /&gt;
!2016&lt;br /&gt;
!2017&lt;br /&gt;
!2018&lt;br /&gt;
!2019&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
!2021&lt;br /&gt;
!2022&lt;br /&gt;
!2023&lt;br /&gt;
!2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Katzen&lt;br /&gt;
|6,8&lt;br /&gt;
|8,2&lt;br /&gt;
|13,4&lt;br /&gt;
|13,7&lt;br /&gt;
|14,8&lt;br /&gt;
|14,7&lt;br /&gt;
|15,7&lt;br /&gt;
|16,7&lt;br /&gt;
|15,2&lt;br /&gt;
|15,7&lt;br /&gt;
|15,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hunde&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|5,4&lt;br /&gt;
|8,6&lt;br /&gt;
|9,2&lt;br /&gt;
|9,4&lt;br /&gt;
|10,1&lt;br /&gt;
|10,7&lt;br /&gt;
|10,3&lt;br /&gt;
|10,6&lt;br /&gt;
|10,5&lt;br /&gt;
|10,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kleintiere&lt;br /&gt;
|4,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|5,0&lt;br /&gt;
|6,1&lt;br /&gt;
|5,5&lt;br /&gt;
|5,2&lt;br /&gt;
|5,0&lt;br /&gt;
|4,6&lt;br /&gt;
|4,9&lt;br /&gt;
|4,6&lt;br /&gt;
|4,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ziervögel&lt;br /&gt;
|4,9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|4,6&lt;br /&gt;
|5,3&lt;br /&gt;
|4,8&lt;br /&gt;
|4,0&lt;br /&gt;
|3,5&lt;br /&gt;
|3,1&lt;br /&gt;
|3,7&lt;br /&gt;
|3,5&lt;br /&gt;
|3,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aquarien&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|2,0&lt;br /&gt;
|2,1&lt;br /&gt;
|1,9&lt;br /&gt;
|1,6&lt;br /&gt;
|1,8&lt;br /&gt;
|2,3&lt;br /&gt;
|2,3&lt;br /&gt;
|2,2&lt;br /&gt;
|2,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Terrarien&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0,7&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|1,0&lt;br /&gt;
|1,2&lt;br /&gt;
|1,3&lt;br /&gt;
|1,2&lt;br /&gt;
|1,3&lt;br /&gt;
|1,2&lt;br /&gt;
|1,1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche und soziale Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Haustiere leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Dies betrifft sowohl den Effekt auf den Haustierhalter selbst als auch auf andere Mitglieder der Gesellschaft. Mit der Haustierhaltung verbunden ist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes, so sprechen 68 % der Hundehalter und 61 % der Katzenhalter von einem verbesserten Gesundheitszustand durch die Tierhaltung. Auch im Hinblick auf ihre Lebenszufriedenheit fühlen sich nahezu alle Hundehalter (88 %) und Katzenhalter (83 %) besser.&amp;lt;ref&amp;gt;Ohr, Renate: Heimtierstudie 2019, Göttingen, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuere Studien aus den USA und Australien zeigen, dass Haustierbesitzer mehr Kontakte zu ihren Nachbarn unterhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lisa Wood, u.&amp;amp;nbsp;a.: Social capital and pet ownership – A tale of four Cities, in SSM Population Health 3 (2017) p. 442 – 447, Iben Meyer and Björn Forkman: Dog and owner charakteristics affecting the dog -owner relationship, in journal of Veterinary Behavior 9 (2014) p. 143 – 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch verschiedene Therapieansätze nutzen Hunde erfolgreich. Darüber hinaus werden die besonderen Fähigkeiten der Sinnesorgane der Tiere genutzt, um Krankheiten, Rauschgift oder andere Dinge zu entdecken, die unseren menschlichen Sinnen nicht zugänglich sind.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Haustier des Jahres}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Bedeutung des Haustiermarktes ist nicht zu unterschätzen. So werden die jährlichen Umsätze/Ausgaben für die gesamtdeutsche Wirtschaft auf insgesamt 10,7 Mrd. € geschätzt. Davon entfallen über die Hälfte (52 %) auf die Hundehaltung und mehr als ein Drittel (36,5 %) auf die Katzenhaltung. Auch die Beschäftigung von 210.000 Vollzeitarbeitsplätze (vollzeitäquivalente) ist mit dem Haustiermarkt verbunden.&lt;br /&gt;
Die Ausgaben entfallen zu mehr als der Hälfte auf&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - Haustierbedarf 5,7 Mrd. €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - Haustiergesundheit 2,6 Mrd. €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - Haustierversicherungen 630 Mio. €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - Für weitere Dienste, wie Haustierzucht, - betreuung, -bestattung, -friseure, Hundeschulen etc.  ca. 1,3 Mrd. €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| - Die Ausgaben für Tierheime und Hundesteuern werden auf über eine Halbe Mrd. € geschätzt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit trägt die Haustierhaltung mit 0,35 % zum deutschen Bruttoinlandsprodukt bei.&lt;br /&gt;
Mehr als ein Drittel der angeschafften Hunde (32 %) und Katzen (37 %) kommen aus den Tierheimen.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs Willmann: Haustiere: Gefährten, passend gemacht. In: Die Zeit. 9. November 2017, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 20. Juni 2019]). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen==&lt;br /&gt;
Eine Studie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://esu-services.ch/de/projekte/haustiere/ |titel=Ökobilanz von Haus- und Heimtieren |werk= |hrsg=ESU-Services |datum= |abruf=2019-09-25 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des auf Ökobilanzen spezialisierten Schweizer Unternehmens ESU ergab, dass die Haltung eines Tieres, gerade bei großen Tieren wie dem Pferd, einen relevanten Einfluss auf die individuell verursachten Umweltbelastungen haben kann. Im Verhältnis zum Autofahren verursacht die Pferdehaltung einen jährlichen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Ausstoß, der einer Fahrt von 21.500 Kilometern im Auto entspricht. Bei Hunden entspricht der Vergleichswert einer knapp 3700 Kilometer langen Autofahrt, bei Katzen und Kaninchen rund 1.400 Fahrkilometern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Warum-Haustiere-schlecht-fuers-Klima-sind |titel=Warum Haustiere schlecht fürs Klima sind |werk=Hannoversche Allgemeine |hrsg= |datum=2019-01-16 |abruf=2019-09-25 |sprache=de |archiv-datum=2019-09-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190925153327/https://www.haz.de/Nachrichten/Wissen/Uebersicht/Warum-Haustiere-schlecht-fuers-Klima-sind |offline=ja |archiv-bot=2025-06-20 08:40:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tierrechtsorganisationen wie z. B. [[PETA]] sind prinzipiell gegen Haustierhaltung. Mit dem folgenden Zitat wird die Ansicht von PETA beschrieben: „In einer perfekten Welt könnten alle Tiere frei leben und ihren Bedürfnissen nachkommen.“ Doch da es in unserer Gesellschaft bereits so viele domestizierte Tiere und Haustiere gäbe, trögen wir die Verantwortung dafür, uns um diese Tiere zu kümmern. Aus diesem Grund ist PETA dafür, dass alle Menschen niemals ein Tier aus einem Zooladen oder vom Züchter kaufen sollten, da dies die Überpopulation von Haustieren unweigerlich fördere und die „Produktion“ oftmals unter tierquälerischen Bedingungen stattfände.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.peta.de/faq-tierische-mitbewohner |titel=Ist PETA der Ansicht, Menschen sollten keine Haustiere halten? |werk=Haustiere |hrsg=PETA Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2020-05-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dedomestikation]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bezeichnungen für Haus- und Wildtiere]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Haustierrassen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Norbert Benecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch und seine Haustiere. Die Geschichte einer jahrtausendealten Beziehung.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1994, ISBN 3-8062-1105-1.&lt;br /&gt;
* [[Hans Nachtsheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Wildtier zum Haustier.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., Parey, Berlin 1977, 156 S., ISBN 3-489-60636-1.&lt;br /&gt;
* [[Wolf Herre]], [[Manfred Röhrs]]: &amp;#039;&amp;#039;Haustiere – Zoologisch gesehen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1990, 412 S., ISBN 3-437-20446-7.&lt;br /&gt;
* [[Rezső Manninger]], [[András Mócsy|János Mócsy]]: &amp;#039;&amp;#039;Hutyra-[[Josef Marek|Marek]]-Manninger-Mócsy. Spezielle Pathologie und Therapie der Haustiere.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. 2 Bände. Fischer, Jena 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Domesticated animals|Haustiere}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4023819-2}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|16223|Haustiere|Autor=Peter Lehmann, Jörg Schibler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4023819-2|LCCN=sh85038908}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haustier| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Iluzalsipal</name></author>
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