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	<title>Hausschwein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Hausschwein&amp;diff=3241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Revert: Kein falsches Verb</title>
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		<updated>2025-09-24T20:03:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: Kein falsches Verb&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|mehrzahl=ja|&amp;#039;&amp;#039;Schwein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ferkel&amp;#039;&amp;#039;|Zu weiteren Bedeutungen von Schwein siehe [[Schwein (Begriffsklärung)]], zu einer Person siehe [[Christian Ferkel]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hausschwein&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Sus scrofa domesticus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterart&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Johann Christian Polycarp Erxleben|Erxleben]], 1777&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = [[Wildschwein#Unterarten|Wildschwein]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Sus scrofa&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sus&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Sus (Schweine)&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Echte Schweine&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = &amp;#039;&amp;#039;Suidae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schweineartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = &amp;#039;&amp;#039;Suina&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Paarhufer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = &amp;#039;&amp;#039;Artiodactyla&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Pig farm Vampula 9.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Hausschwein (&amp;#039;&amp;#039;Sus scrofa domesticus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hausschwein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (wissen&amp;amp;shy;schaftlich &amp;#039;&amp;#039;Sus scrofa domesticus&amp;#039;&amp;#039;) ist die [[Domestizierung|domestizierte]] (in menschliche Haltung genommene) Form des [[Wildschwein]]s und bildet mit ihm eine einzige [[Art (Biologie)|Art]]. Es gehört damit zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Echte Schweine|Echten Schweine]] aus der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Paarhufer]]. In einigen Teilen der Welt gibt es freilebende Schweinepopulationen, die aus [[verwildern|verwilderten]] Hausschweinen hervorgingen. Schweine sind [[Allesfresser]]; sie fressen sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hausschwein ist eines der am frühesten domestizierten [[Haustier]]e in der menschlichen Zivilisationsgeschichte und wird seit vermutlich 9000 Jahren zur Fleischerzeugung gehalten. In [[Europa]] und [[Ostasien]] ist [[Schweinefleisch]] die am häufigsten gegessene Fleischsorte. Die Domestizierung erfolgte in unterschiedlichen Weltregionen unabhängig voneinander.&lt;br /&gt;
: {{Hauptartikel|Schweineproduktion}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mudchute pig 1.ogg|mini|100px|Laut&amp;amp;shy;äußerung eines Hausschweins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Schwein&amp;#039;&amp;#039; als deutscher Name des Borstenviehs stammt von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;swîn&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnete ursprünglich nur [[juvenil|Jungtiere]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. Frischlinge). Das weibliche Schwein heißt &amp;#039;&amp;#039;Sau&amp;#039;&amp;#039; (Plural in Allgemeinsprache &amp;#039;&amp;#039;Säue,&amp;#039;&amp;#039; fachsprachlich &amp;#039;&amp;#039;Sauen;&amp;#039;&amp;#039; [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsche]] Bezeichnung: &amp;#039;&amp;#039;Mutte&amp;#039;&amp;#039;). Das neuhochdeutsche Wort stammt von althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;sû&amp;#039;&amp;#039; und ist verwandt mit gleichbedeutend lateinisch &amp;#039;&amp;#039;sus.&amp;#039;&amp;#039; Das männliche Schwein wird &amp;#039;&amp;#039;[[Eber]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, Jungtiere nennt man &amp;#039;&amp;#039;Ferkel. [[Spanferkel]]&amp;#039;&amp;#039; sind Ferkel, die noch am &amp;#039;&amp;#039;Span,&amp;#039;&amp;#039; der [[Zitze]] [[Säugen|saugen]] &amp;#039;&amp;#039;(spänen).&amp;#039;&amp;#039; Bis zum Gewicht von 25&amp;amp;nbsp;kg sind es &amp;#039;&amp;#039;Ferkel,&amp;#039;&amp;#039; zwischen 25 und 50&amp;amp;nbsp;kg &amp;#039;&amp;#039;Läufer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Polk.&amp;#039;&amp;#039; Zur Zucht ausgewählte Tiere im Alter vom 4. bis zum Ende des 6. Lebensmonats werden &amp;#039;&amp;#039;Jungschweine&amp;#039;&amp;#039; genannt. [[Kastration#Kastration in der Tierhaltung|Kastrierte]] männliche Tiere werden &amp;#039;&amp;#039;[[Borg (Hausschwein)|Borg]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Altschneider]]&amp;#039;&amp;#039; genannt. &amp;#039;&amp;#039;Endstufeneber&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet zur [[Zucht|Züchtung]] verwendete männliche Schweine, wenn in einem Zuchtprogramm mehrere Zuchtstufen verwendet werden. Der Endstufeneber ist der Vater des angestrebten Endproduktes. Als &amp;#039;&amp;#039;Leersau&amp;#039;&amp;#039; wird eine Muttersau in der [[Zucht]] bezeichnet, an der keine Ferkel mehr saugen, die aber noch nicht wieder tragend ist, das heißt, neu besamt oder gedeckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Süd- und Mittelwestdeutschland ist die &amp;#039;&amp;#039;Wutz&amp;#039;&amp;#039; ein geläufiges Synonym für Schwein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heranwachsen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wollschweinferkel.jpg|mini|Wollschweinferkel]]&lt;br /&gt;
Bei Schweinen beträgt die [[Trächtigkeit]]s&amp;amp;shy;dauer etwa 112 bis 114 Tage (drei Monate, drei Wochen, drei Tage); der anschließende Geburtsvorgang wird &amp;#039;&amp;#039;Ferkeln&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Abferkeln&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei neugeborenen Ferkeln kann man bei ursprünglichen Rassen noch die Zeichnung erkennen, die bei Frischlingen so typisch ist. Wenn sie etwa sechs Monate alt sind bzw. etwa 100&amp;amp;nbsp;kg Lebendgewicht haben, sind die Tiere [[Schlachtung|schlachtreif]]. Schweine können etwa zehn Jahre alt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Weiss u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=EuW5eydhmAYC&amp;amp;pg=PA116&amp;amp;dq=lebenserwartung+schwein&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ZMIOUdu7Eq6L4gSc64DIBg#v=onepage&amp;amp;q=lebenserwartung%20schwein&amp;amp;f=false Tierpflege in Forschung und Klinik.]&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Enke, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8304-1077-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit ==&lt;br /&gt;
Schweine können nicht schwitzen. Viele Schweinerassen sind stressanfällig und können auch ähnliche Herz- und Kreislaufkrankheiten entwickeln wie der Mensch. Sie werden deshalb auch als Labor- und [[Versuchstier]]e gehalten. Physiologisch sind sich Schwein und Mensch sehr ähnlich. Das betrifft nicht nur die ähnlichen Krankheitsausprägungen, sondern z.&amp;amp;nbsp;B. auch die Struktur und Beschaffenheit von Fleisch und Fettgewebe. In der [[Rechtsmedizin]] werden beispielsweise Stich- und Schussverletzungen an frisch geschlachteten Schweinen nachgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rassen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haengebauchschwein1.jpg|mini|[[Hängebauchschwein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dehesa en Guijuelo de Jamón Or.jpg|mini|[[Iberisches Schwein|Iberische Schweine]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Korsenschweinchen01.jpg|mini|Halbwilde Hausschweine auf [[Korsika]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Husumer Protest Eberferkel.JPG|mini|Eberferkel des [[Rotbuntes Husumer Schwein|Rotbunten Husumer Schweines]] ]]&lt;br /&gt;
Heute gibt es eine Vielzahl von Schweinerassen. Sie entstanden alle erst in den letzten zwei Jahrhunderten. Bis dahin sorgte die Praxis der [[Eichelmast]] dafür, dass sich Hausschweine immer wieder mit Wildschweinen kreuzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In neuester Zeit wurden sehr kleine Schweinerassen, sogenannte [[Minischwein]]e, auch als [[Haustier]]e ohne kommerzielle Endnutzung beliebt. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft werden immer weniger Rassen dort genutzt. Die meisten Schweine in den Mastställen sind [[Zucht#Gebrauchskreuzung|Gebrauchskreuzungen]], die von großen Zuchtunternehmen als sogenannte [[Hybridschwein]]e vermarktet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Schweinerassen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der bekannteren Rassen sind:&lt;br /&gt;
* [[Amerikanisches Yorkshire-Schwein]]&lt;br /&gt;
* [[Angler Sattelschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Bentheimer Landschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Cornwallschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Dänische Landrasse]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Edelschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Landrasse]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Sattelschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Duroc-Schwein]]&lt;br /&gt;
* [[Hängebauchschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Hampshire-Schwein]]&lt;br /&gt;
* [[Iberisches Schwein]] (&amp;#039;&amp;#039;Cerdo Ibérico&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Lettisches Weißschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Mangalica-Schwein]] (Wollschwein)&lt;br /&gt;
* [[Meißner Schwein]]&lt;br /&gt;
* [[Pietrain]]&lt;br /&gt;
* [[Rotbuntes Husumer Schwein]]&lt;br /&gt;
* [[Schwäbisch-Hällisches Landschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Turopolje-Schwein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte der Schweinehaltung}}&lt;br /&gt;
[[Molekularbiologie|Molekularbiologische]] Untersuchungen an Haus- und Wildschweinen zeigten, dass sich während der [[Jungsteinzeit]] die Domestikation in vielen Gebieten der Erde unabhängig voneinander vollzog. Die Daten machen deutlich, dass frühe Bauern im Laufe der Zeit sich immer weiter nach Norden und Westen nach Europa ausbreiteten und dabei domestizierte Schweine aus dem Nahen Osten mitbrachten. Der Vergleich von Genomsequenzen aus archäologischen Schweinefunden mit dem Erbgut heutiger Haus- und Wildschweine erbrachte, dass der genetische Fingerabdruck der Schweine aus dem Nahen Osten nach und nach verschwand und die in Europa eingeführten Hausschweine immer stärker mit europäischen Wildschweinen vermischt wurden, so dass genetische Linien aus dem Nahen Osten später nur noch einen Genanteil von rund vier Prozent oder weniger haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Laurent A. F. Frantz et al.: &amp;#039;&amp;#039;Ancient pigs reveal a near-complete genomic turnover following their introduction to Europe.&amp;#039;&amp;#039; PNAS August, 2019, [[doi: 10.1073/pnas.1901169116]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jungsteinzeit ===&lt;br /&gt;
{{Positionskarte+|Türkei|maptype=relief|float=right|caption=Türkei|places=&lt;br /&gt;
  {{Positionskarte~|Türkei|lat=38/13/27/N|long=41/14/30/E|region=TR|position=2|label_size=70|label= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hallan Çemi]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} &lt;br /&gt;
 {{Positionskarte~|Türkei|lat=38/13/05/N|long=39/43/32/E|region=TR|position=9|label_size=70|label= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Çayönü]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} &lt;br /&gt;
  {{Positionskarte~|Türkei|lat=37/40/03/N|long=32/49/42/E|region=TR|position=9|label_size=70|label= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Çatalhöyük]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} &lt;br /&gt;
   {{Positionskarte~|Türkei|lat=35/32/20.87/N|long=44/55/49.05/E|region=TR|position=10|label_size=70|label= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Jarmo]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
Erste archäologische Nachweise der [[Domestizierung]] gibt es aus der Zeit vor 9000 Jahren auf dem Gebiet der heutigen Osttürkei. Zu den ältesten Fundorten von Knochen halbdomestizierter Schweine gehören die [[Neolithikum|neolithischen]] Siedlungen von [[Jericho]] ([[Palästina (Region)|Palästina]]), [[Jarmo]] ([[Irak]]), [[Çatalhöyük]] und [[Hallan Çemi]] ([[Türkei]]) sowie [[Argissa-Margula]] ([[Griechenland]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;cambridge&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Artikel &amp;#039;&amp;#039;Hogs&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge World History of Food&amp;#039;&amp;#039;, ed. by Kenneth F. Kiple |url=http://www.cambridge.org/us/books/kiple/hogs.htm |wayback=20071220183225 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hallan Çemi ist dabei einer der ältesten auf eine Domestizierung von Schweinen hinweisenden Fundorte. Die Bewohner dieses jungsteinzeitlichen Dorfes aßen überwiegend junge männliche Schweine; im archäologischen Befund nehmen Funde von Schweineknochen sogar zu einem Zeitpunkt zu, als die Bewaldung dieser Region zurückging. Dies wird dahingehend interpretiert, dass Schweine sich dem Menschen weitgehend angeschlossen hatten und in der Nähe der Siedlung nach Nahrung suchten. Die in Hallan Çemi gegessenen Schweine wiesen allerdings noch keine Domestikationsmerkmale auf. Dies kann auf die kurze Zeit zurückzuführen sein, in der Hallan Çemi bewohnt war. Die Siedlung wurde nach rund 400 Jahren aufgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig561&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 2: Out of the Wild, Ebook-Position 561&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MUFT - Wandersleben Schwein.jpg|mini|Skulptur eines Schweinekopfes aus der Jungsteinzeit im [[Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens|Museum für Ur- und Frühgeschichte in Thüringen]], Weimar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine längere Siedlungs&amp;amp;shy;geschichte als Hallan Çemi hat [[Çayönü]]. An diesem Siedlungsplatz lässt sich die Entwicklung von den ersten Rundbauten einer frühen Ackerbaugemeinschaft aus dem 10. Jahrtausend zu einer großen Siedlung mit differenzierter Bebauung im 9. und 8. bis zum Anfang des 7. Jahrtausends nachvollziehen. Ähnlich wie in Hallan Çemi aßen die Bewohner von Çayönü überwiegend jüngere Schweine, und über die Jahrhunderte lässt sich bei diesen Schweinen eine Veränderung der Knochenstruktur nachweisen: Die verzehrten Tiere haben kürzere Schnauzen, die Zähne stehen im Gebiss enger zueinander. Die archäologischen Funde weisen hier darauf hin, dass Schweine sich über eine Zeit von 2000 Jahren allmählich zum Hausschwein entwickelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig577&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 2: Out of the Wild, Ebook-Position 577.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mesopotamien und Altes Ägypten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sus scrofa domesticus (Aegyptus).jpg|mini|Reliefdarstellung eines Schweins im [[Tempel von Philae]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Egyptian-rrt.PNG|mini|Hieroglyphe für Schwein (&amp;#039;&amp;#039;[[Gardiner-Liste#E – Säugetiere|rrj]]&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Bereits im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] und in [[Mesopotamien]] zeigt sich eine soziale Differenzierung bei dem Verzehr von Schweinefleisch. Darauf weisen beispielsweise Funde im altägyptischen Dorf [[Kom el-Hisn]] hin, das während des Baus der [[Chephren-Pyramide]] um 2550 v. Chr. zu Nahrungsmittellieferungen an diese rund 100 Kilometer weiter südliche liegende Baustelle verpflichtet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig596&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 3: The Pig is Impure, Ebook-Position 596.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohner von Kom el-Hisn zogen dafür Rinder auf, aßen selbst aber nur wenig Rindfleisch. Lediglich die Knochen von alten Mutterkühen und kranken Kälbern wurden in den archäologischen Fundstellen dieses Dorfes gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig602&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 3: The Pig is impure, Ebook-Position 602.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fleisch, das von den Dorfbewohnern verzehrt wurde, stammte überwiegend von Schweinen. Das Verhältnis gefundener Rinderknochen zu gefundenen Schweineknochen beträgt 1:25, das heißt für jeden gefundenen Rinderknochen werden 25 Schweineknochen gefunden. Man ist heute der Überzeugung, dass in Kom El-Hisn Schweine in Herden gehalten wurden, die ihr Futter in den Marschen des Nildeltas und den Abfällen des Dorfes fanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig609&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 3: The Pig is impure, Ebook-Position 609.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das Dorf Rinder liefern musste, seine Schweine jedoch behalten durfte, liegt an der spezifischen Natur dieses Haustieres. Rinder waren ebenso wie [[Hausziege|Ziegen]] und [[Hausschaf|Schafe]] in der Lage, in der ariden Region auf dem Weg nach Süden ausreichend Nahrung zu finden. Schweine dagegen hätten weder Futter noch den Schatten, auf den sie angewiesen waren, auf dieser Wegstrecke gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig609&amp;quot; /&amp;gt; Ähnlich zeigen die überlieferten Dokumente der [[Ur (Stadt)|3.&amp;amp;nbsp;Dynastie von Ur]] (2114 bis 2004 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), dass die zentrale Verwaltung dieses mesopotamischen Reiches zehntausende von Schafen und Kühen von ihren Untertanen einforderte und an Tempel und das Heer weiter verteilte. Schweine dagegen finden keine Erwähnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig628&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 3: The Pig is impure, Ebook-Position 628.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist jedoch gesichert, dass Schweine gehalten wurden: Sowohl in Ägypten als auch in Mesopotamien finden sich bis 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zahlreiche Belege für eine Schweinezucht, sofern die Dörfer in einer Region liegen, in der ausreichend Regen fiel, um eine Landbewirtschaftung ohne künstliche Bewässerung zu ermöglichen. Funde im [[Tell Halif]], einer archäologischen Fundstelle, die heute im Süden Israels liegt, legen außerdem nahe, dass die Zahl der gehaltenen Schweine in Zeiten schwacher staatlicher Kontrolle anstieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig644&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 3: The Pig is impure, Ebook-Position 644.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ging die Zahl der gehaltenen Schweine ab 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. jedoch stark zurück: Zunehmende [[Desertifikation]] machte es immer schwieriger, Schweine in Herden zu halten. Schweine finden sich noch in ärmeren Gebieten der nun größeren Städte, wo sie sich von den Abfällen der Menschen ernährten; über die Zeit bildete sich ein Ernährungsmuster, bei dem sich der Verzehr von Schweinefleisch auf die untersten Bevölkerungsschichten begrenzte. Schweine galten im Nahen Osten zunehmend als unrein, was sich unter anderem auch darin manifestiert, dass in den Religionen des Nahen Ostens Schweine, anders als Schafe, Ziegen und Rinder, nicht als Tempelopfer in Frage kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig705&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 3: The Pig is impure, Ebook-Position 705.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Speisegesetze, wie sie vermutlich im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. im [[3. Buch Mose|3.]]&amp;amp;nbsp;und [[5.&amp;amp;nbsp;Buch Mose]] festgelegt wurden und so die Basis der [[Jüdische Speisegesetze|jüdischen Speisegesetze]] legten, haben darin ihren Ursprung. Diese Speisegesetze bestimmten wiederum die des [[Islam]]s (siehe [[Nahrungstabu#Schweinefleisch|Nahrungstabu]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig740&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 3: The Pig is impure, Ebook-Position 740.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griechen und Römer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sacrifice boar Louvre G112.jpg|mini|Darstellung eines Schweineopfers (Epidromos-Maler, um 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr.)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schweinehaltung in der Antike}}&lt;br /&gt;
Sowohl die griechische als auch die römische Kultur der Antike hatten eine Einstellung zum Hausschwein, die sich gänzlich von der des Nahen Ostens unterschied. Schweine waren in beiden Kulturen das häufigste Opfertier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig886&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 5: Monstrosities of Luxury, Ebook-Position 886.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Athen wurden von den Priestern vor jeder öffentlichen Zusammenkunft Frischlinge geopfert, und in Rom waren Schweineopfer bei Abschlüssen von Verträgen, Geburten und Hochzeiten üblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig886&amp;quot; /&amp;gt; Zu den Attributen der griechischen Fruchtbarkeitsgöttin [[Demeter]] gehört neben Weizenähre, Mohn und Delfin auch das Schwein. Der griechische Held [[Odysseus]] ist stolzer Besitzer von Schweineherden und wird bei seiner Rückkehr nach jahrelanger Irrfahrt von dem ihm loyal ergeben gebliebenen Schweinehirten [[Eumaios]] empfangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Homer, &amp;#039;&amp;#039;Odyssee&amp;#039;&amp;#039; 13, 187 – 16, 321; &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheke des Apollodor&amp;#039;&amp;#039;, Epitome 7, 26–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Schweinehaltung lässt sich auch an den überkommenen Werken aus der römischen Zeit festmachen. Zu den römischen Agrarschriftstellern, die sich mit Fragen der Schweinehaltung auseinandersetzten, zählen insbesondere der [[Römische Republik|spätrepublikanische]] Autor [[Marcus Terentius Varro|Varro]] sowie [[Lucius Iunius Moderatus Columella]] und [[Plinius der Ältere]], die in der frühen [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] schrieben. &amp;#039;&amp;#039;[[De re coquinaria]]&amp;#039;&amp;#039;, das älteste erhaltene Kochbuch aus der Zeit der römischen Antike, bestätigt diese Vorliebe: Gerichte, bei denen Schweinefleisch verwendet wird, sind die häufigsten genannten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig921&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 5: Monstrosities of Luxury, Ebook-Position 921.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Augustus]], der erste römische Kaiser, war auch der erste, der kostenlose Lebensmittel in Form von Getreide unter der römischen Bevölkerung verteilen ließ. Kaiser [[Aurelian]] erweiterte dies um 270 n.&amp;amp;nbsp;Chr. durch eine Verteilung von kostenlosem Schweinefleisch. Um 450 n.&amp;amp;nbsp;Chr. erhielten rund 140.000 Bürger Roms über die fünf Wintermonate monatlich jeweils fünf Pfund Schweinefleisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig948&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 5: Monstrosities of Luxury, Ebook-Position 948.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die römischen Essgewohnheiten beeinflussten die der benachbarten Regionen: Während in [[Kampanien]] in [[Römische Republik|republikanischer Zeit]] vor allem Rindfleisch verzehrt wurde, näherte sich der Schweinefleischkonsum in der [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] dem in Rom an. In [[Hispanien]] verdoppelte sich nach der römischen Eroberung der Anteil der verzehrten Schweine. In [[Britannien]], [[Antikes Griechenland|Griechenland]], [[Germania superior|Ober-]] und [[Germania inferior|Niedergermanien]] nahm die Schweinezucht dagegen keinen vergleichbaren Aufschwung. Nie (wieder) Fuß fassen konnte sie in [[Syria|Syrien]] und [[Aegyptus|Ägypten]]. Diejenigen der dort stationierten Soldaten, die aus schweinefleischkonsumierenden Regionen kamen, passten sich in der Regel den örtlichen Vorlieben an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David S. Potter |Titel=The Roman Empire at Bay |Verlag=Routledge |Ort=London – New York |Datum=2004 |ISBN=0-415-10057-7 |Seiten=13–15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Les Très Riches Heures du duc de Berry novembre.jpg|mini|Schweinehirt und Schweineherde während der [[Eichelmast]], Kalenderbild November, [[Stundenbuch des Herzogs von Berry]], 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Esskultur im Mittelalter}}&lt;br /&gt;
In der Zeit des Mittelalters, das über ein Jahrtausend vom etwa 5. Jahrhundert bis zum Ende des 15. Jahrhunderts währte, hatte das Schwein in der Ernährung eine sehr unterschiedliche Bedeutung. Es war zeitweilig ein Fleisch, das nur von einer kleinen Oberschicht verzehrt wurde, während sich der Fleischkonsum der unteren Schichten auf Tiere wie Kühe beschränkte, die das Ende ihres produktiven Lebens erreicht hatten, und entwickelte sich dann zunehmend zu einem Nahrungsmittel der Unterschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausschweine liefen oft frei in den Städten und Dörfern umher und suchten sich auf den Straßen aus dem Unrat ihr Fressen zusammen. Schlachtzeit für Schweine waren gewöhnlich die Monate November und Dezember, und das Fleisch wurde durch Pökeln, Dörren und Räuchern haltbar gemacht. Dieses Fleisch musste bis mindestens Ostern reichen; der Speck wurde noch im nächsten Sommer verwendet. Als [[Schrotschwein]] bezeichnete man das Schwein mit geringem Speckanteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweinetrieb ===&lt;br /&gt;
Kühe, Schafe und Ziegen werden seit Jahrtausenden über lange Distanzen getrieben, weil sie einen natürlich entwickelten Herdentrieb haben, der dies ermöglicht. Sie benötigen außerdem nur Weide und Wasser, um während dieses Viehtriebs Nahrung zu finden. Der Trieb von Schweinen über lange Strecken ist anspruchsvoller, weil die Tiere Schatten benötigen und weniger einfach in Herden zusammengehalten werden können. Der Schweinetrieb ist entsprechend historisch seltener.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig2056&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 12: &amp;#039;&amp;#039;Twenty Bushels of Corn on Four Legs&amp;#039;&amp;#039;, Ebook-Position 2056.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mesopotamien und im Alten Ägypten war die Schwierigkeit, eine Herde von Schweinen über arides Land zu treiben, einer der Gründe, warum Schweine in der zentral gesteuerten Lebensmittelverteilung keine Rolle spielten. Es gibt trotzdem über die Jahrtausende Belege für Schweinetriebe über hunderte Kilometer. Im römischen Reich dagegen war man darauf angewiesen, dass Schweineherden über lange Distanzen getrieben wurden, um Rom mit Schweinefleisch zu versorgen. Die Schweine kamen aus den bewaldeten Regionen [[Kampanien]]s, [[Samnium]]s und Lucianas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig921&amp;quot; /&amp;gt; Die Schweine verloren während des Triebes erheblich an Gewicht, so dass zusätzliche Mittel bereitgestellt werden mussten, um diesen Gewichtsverlust auszugleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Neuzeit hatte der Schweinetrieb vor allem in den jungen Vereinigten Staaten eine große Bedeutung. Der Historiker Essig schätzt ihn als nicht weniger bedeutend ein als den Rindertrieb von Texas nach Kansas.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig2064&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 12: &amp;#039;&amp;#039;Twenty Bushels of Corn on Four Legs&amp;#039;&amp;#039;, Ebook-Position 2064.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesem Viehtrieb wurden zwar jährlich bis zu 600.000 Rinder langsam nach Norden getrieben, das aber hatte eine Bedeutung nur über einen Zeitraum von 15 Jahren. Die Einführung des [[Stacheldraht]]s führte innerhalb sehr kurzer Zeit dazu, dass er nicht mehr wirtschaftlich möglich war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reviel Netz]]: &amp;#039;&amp;#039;Barbed Wire: An Ecology of Modernity&amp;#039;&amp;#039;. Wesleyan University Press, Middletown 2004, ISBN 978-0-8195-6959-2, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Schweinetrieb in den Vereinigten Staaten wurden dagegen in Hochzeiten mehrere hunderttausend Schweine nach Südosten getrieben, und einige der Routen bestanden über fast ein Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sauberkeit und Intelligenz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cochon Corse-du-Sud.jpg|mini|Hausschwein in einer Suhle. Schweine senken so bei hohen Temperaturen ihre Körpertemperatur]]&lt;br /&gt;
Schweine gelten eher als dreckig. Untersuchungen zeigen jedoch, dass Schweine, die in ausreichend weitläufigen Ställen gehalten werden, generell eine Ecke als Kotecke nutzen. Ihr [[Suhle]]n in feuchtem Schlamm ist eine angeborene Verhaltensweise, die der Reinigung dient, bei hohen Temperaturen ihre Körpertemperatur senkt und sie vor Sonnenbrand schützt. Schweine haben keine Schweißdrüsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID21203792&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen zu kognitiven Fähigkeiten von Schweinen an der [[Pennsylvania State University]] haben ergeben, dass Schweine mit einem Joystick im Maul an einem Monitor Erkennungsaufgaben sehr gut lösen können. Man geht davon aus, dass ihre kognitiven Fähigkeiten durchaus mit denen mancher [[Primaten]] vergleichbar sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID21203792&amp;quot;&amp;gt;Elise Titia Gieling, Rebecca Elizabeth Nordquist, Franz Josef van der Staay: &amp;#039;&amp;#039;Assessing learning and memory in pigs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Animal Cognition.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14, Nr. 2, 2011, S.&amp;amp;nbsp;151–173, [[doi:10.1007/s10071-010-0364-3]], PMID 21203792, {{PMC|3040303}}, ([[Open Access]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Birgitte Kornum, Gitte M. Knudsen: &amp;#039;&amp;#039;Cognitive testing of pigs (Sus scrofa) in translational biobehavioral research.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neuroscience and biobehavioral reviews.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 35, Nr. 3, Januar 2011, {{ISSN|1873-7528}}, S.&amp;amp;nbsp;437–451, [[doi:10.1016/j.neubiorev.2010.05.004]], PMID 20553757, (Review).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt wiederholt Berichte über Schweine, die vergleichsweise hohe Intelligenz zeigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Keller Breland, Marian Breland: &amp;#039;&amp;#039;A field of applied animal psychology.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The American psychologist.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6, Nr. 6, Juni 1951, {{ISSN|0003-066X}}, S.&amp;amp;nbsp;202–204, [[doi:10.1037/h0063451]], PMID 14847139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Schwein in Religion und Mythologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Negative Besetzung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Nahrungstabu#Schweinefleisch|titel1=„Schweinefleisch“ im Artikel Nahrungstabu}}&lt;br /&gt;
Sowohl im [[Jüdische Speisegesetze|jüdischen]] als auch im [[Halāl#Halāl-Fleisch|islamischen Speisegesetz]] gilt Schweinefleisch als unrein und darf nicht verzehrt werden. Als Ursprung dieser Speisegesetze gilt die in Mesopotamien und im Alten Ägypten entstandene Einordnung des Schweines als unreines Tier, die etwa im 8. Jahrhundert v. Chr. im 3. und 5. Buch Mose kodifiziert wurde und darüber auch die Speisegesetze des Islams prägte. Die Theorie, dass die [[Trichinellose]] der ausschlaggebende Grund für das Verbot des Schweinefleischverzehrs war, gilt heute einhellig als überholt. Sie kam nach 1859 auf, als Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen &amp;#039;&amp;#039;[[Trichinella spiralis]]&amp;#039;&amp;#039; und rohem oder nicht durchgekochtem Schweinefleisch bewiesen. Es ist nicht gesichert, dass dieser Parasit im antiken Palästina überhaupt existierte, und wegen der langen Dauer zwischen dem Verzehr von infiziertem Schweinefleisch und einer Erkrankung gilt es als weitgehend ausgeschlossen, dass dieser Schluss gezogen wurde und zu dem Verbot führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig763&amp;quot;&amp;gt;Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts&amp;#039;&amp;#039;. Kapitel 4: Of Their Flesh Shall Ye not Eat, Ebook-Position 763.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Speisegesetze, insbesondere [[Jüdische Speisegesetze]], auch die Vermutungen sind unbelegt. Dazu gibt es gute Literatur, fehlt hier. Sprachlich z.T. &amp;quot;Geschwurbel&amp;quot;.--[[Benutzer:Rote4132|Rote4132]] ([[Benutzer Diskussion:Rote4132|Diskussion]]) 00:43, 23. Mai 2022 (CEST)|2=Die folgenden Absätze|Plural=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Speisegesetze haben zur Folge, dass für etwa ein Viertel der Weltbevölkerung der Verzehr von Schweinefleisch zumindest religiös untersagt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Essig740&amp;quot; /&amp;gt; In vielen islamischen Staaten ist der Import oder Konsum auch rechtlich verboten bzw. stark eingeschränkt. Für das Judentum entwickelten sich die Speisegesetze zu einem identitätsstiftenden Merkmal. Das Judentum hatte seit 70 n.&amp;amp;nbsp;Chr. kein religiöses Zentrum und keinen eigenen Staat mehr. Die [[Rabbinen]] schufen allein mit der [[Halacha]], dem Religionsgesetz, die Voraussetzung dafür, dass sich Juden, egal in welchem Land sie lebten, egal welche Sprache ihre Muttersprache war, als ein zusammengehöriges „Volk“ verstehen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jüdische Schweinefleisch-Verbot ist im Alten Testament der Bibel enthalten. Die meisten christlichen Kirchen betrachten es jedoch wegen {{B|Röm|14|3ff}} nicht als verbindlich. [[Paulus von Tarsus|Paulus]] schreibt dort: „Wer Fleisch isst, tut es zur Ehre des Herrn; denn er dankt Gott dabei. Wer kein Fleisch isst, unterlässt es zur Ehre des Herrn, und auch er dankt Gott. [...] Auf Jesus, unseren Herrn, gründet sich meine feste Überzeugung, dass an sich nichts unrein ist; unrein ist es nur für den, der es als unrein betrachtet.“ Zu den Ausnahmen zählt unter anderem die [[Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche|äthiopisch-orthodoxe Kirche]]. Für [[Hinduismus|Hindus]] gilt es mit Ausnahme der unteren Kasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positive Besetzung ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Glücksbringer#Glücksschwein|titel1=„Glücksschwein“ im Artikel Glücksbringer}}&lt;br /&gt;
Bereits für die [[Germanen|germanischen Völker]] war insbesondere der [[Eber]] ein heiliges Tier. Der Wagen des Gottes [[Freyr]] wird vom Eber [[Gullinborsti]] gezogen. Das Schwein ist ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum, da es als Symbol der Fruchtbarkeit und Stärke gilt. Als Glücksbringer hat es sich in Deutschland bis heute gehalten. „[[Schwein haben]]“ ist eine Redensart und bedeutet „Glück haben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Chinesische Astrologie|chinesischen Astrologie]] ist das Schwein ein [[Erdzweige|Erdzweigsymbol]]. Ihm zu Ehren wurde unter anderem das [[Saha Chat-Denkmal|Saha-Chat-Denkmal]] in Bangkok, Thailand, errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anzahl der gehaltenen Schweine ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schweine-lsz61.jpg|mini|Sau in &amp;#039;&amp;#039;[[Kastenstand]]&amp;#039;&amp;#039; mit Ferkeln in der [[Intensivtierhaltung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pig-breeding-factory.jpg|mini|Kastenstände mit Sauen in der Intensivtierhaltung]]&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Anzahl der gehaltenen Schweine in der Europäischen Union 2011&amp;lt;ref&amp;gt;EUROSTAT 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Land&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:5em;&amp;quot;| Anzahl Schweine (in Mio.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{DEU}} || 27,403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{ESP}} || 25,635&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{FRA}} || 13,967&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{POL}} || 13,506&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{DNK}} || 12,348&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{NLD}} || 12,103&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{ITA}} || {{0}}9,351&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|{{AUT}} || {{0}}3,005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!{{EU}} (27) || 148,545&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Anzahl der gehaltenen Schweine 2011&amp;lt;ref&amp;gt;FAOSTAT 2011, [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation]] der UNO (FAO)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Gebiet/Land&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:5em;&amp;quot;| Anzahl Schweine (in Mio.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{CHN}} || 465&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Asien || 578&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Europa || 188&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{USA}} || {{0}}66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{BRA}} || {{0}}39&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| {{CAN}} || {{0}}12,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Amerika || 167&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Afrika || {{0}}31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Welt || 969&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Zahl der Schweine in Deutschland betrug 2020 nahezu unverändert ca. 26 Millionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Merlind Theile |Titel=Tönnies: Wohin mit 400.000 Schweinen, die nicht geschlachtet werden können |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2020-07-15 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2020/30/toennies-schlachtbetrieb-schweinehalter-tierzucht-tierschutz-fleischindustrie-coronavirus |Abruf=2024-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pensionsschwein]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Schweinemuseen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kristoffer Hatteland Endresen |Titel=Saugut und ein wenig wie wir : eine Geschichte über das Schwein |Verlag=Westend-Verlag |Ort=Frankfurt/Main |Datum=2022 |ISBN=978-3-86489-357-5 |Originalsprache=nb |Übersetzer=Günther Frauenlob, Frank Zuber}}&lt;br /&gt;
* Mark Essig: &amp;#039;&amp;#039;Lesser Beasts: A Snout-to-Tail History of the Humble Pig.&amp;#039;&amp;#039; Basic Books, 2015, ISBN 978-0-465-05274-5.&lt;br /&gt;
* [[Ingo König]], Ingeborg Tschinkel, Heinz Scheller: &amp;#039;&amp;#039;Schweinebesamung. Biologie, Technik, Organisation.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1971.&lt;br /&gt;
* Lyall Watson: &amp;#039;&amp;#039;„The whole hog“. Exploring the extraordinary potential of pigs.&amp;#039;&amp;#039; Profile Books, London 2004, ISBN 1-86197-736-0.&lt;br /&gt;
* Gustav Adolf Henning, Fotos: Georg Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Schweine: Der große Wurf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[GEO (Zeitschrift)|Geo-Magazin.]]&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1979,5, S. 112–132. Informativer Erlebnisbericht mit vielen Details über Zucht und Verwertung der Hausschweine. {{ISSN|0342-8311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commons=Sus scrofa domesticus |wikt=Hausschwein |n=Kategorie:Schwein |q=Schwein}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4053848-5}}&lt;br /&gt;
* {{NCBI|id=9825}}&lt;br /&gt;
* idw-online.de: [https://idw-online.de/de/news224640 &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse zur Domestikation des Hausschweins in Europa&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* welt.de: [https://www.welt.de/wissenschaft/article198489563/Hausschwein-Wie-verwandt-sind-Haus-und-Wildschweine.html &amp;#039;&amp;#039;Haben die Menschen früher Haus- und Wildschweine gekreuzt?&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Video&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Mediathek |autor=Julian Prahl |titel=Sauschlau – die unbekannte Welt der Schweine |url=https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-sauschlau-100.html |sender=[[ZDFmediathek|ZDF]] |laufzeit=29 |vdatum=2026-05-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4053848-5|LCCN=sh85131235|NDL=00561104}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweineartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausschwein| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
	</entry>
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