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	<title>Hathor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;templatestyles src=&amp;quot;Ägyptologie/styles.css&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Göttin der ägyptischen Mythologie. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Hathor (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ägyptische Gottheit&lt;br /&gt;
| TITEL = Hathor&lt;br /&gt;
| IDEOGRAMM = &amp;lt;hiero&amp;gt;O10&amp;lt;/hiero&amp;gt;&lt;br /&gt;
| IDEOGRAMM2 = &amp;lt;hiero&amp;gt;C9&amp;lt;/hiero&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NAME-ERWEITERT = oder ausgeschrieben&lt;br /&gt;
| NAME = &amp;lt;hiero&amp;gt;O6-X1:O1-D2:D21-X1:H8-C9&amp;lt;/hiero&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Hathor&amp;lt;br /&amp;gt;(Hut Hor)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ḥwt Ḥr&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mutterschoß des [[Horus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;S1&amp;quot;&amp;gt;[[Kurt Sethe]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur ältesten Geschichte Ägyptens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Olms, Hildesheim 1964 (Nachdruck der Ausgabe Leipzig 1905), § 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| NAME-ERKLÄRUNG = &lt;br /&gt;
| BILD1 = Hathor.svg&lt;br /&gt;
| BILD1-BREITE = 150px&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG = Hathor mit Kuhgehörn und Sonnenscheibe&lt;br /&gt;
| BILD2 = Menkaura.jpg&lt;br /&gt;
| BILD2-BREITE = 150px&lt;br /&gt;
| BILD2-BESCHREIBUNG = Hathor mit Sonnenscheibe sowie Kuhgehörn&amp;lt;br /&amp;gt;und Hathor als Bat-Verkörperung&lt;br /&gt;
| BILD3 = Hathor cow.svg&lt;br /&gt;
| BILD3-BREITE = 150px&lt;br /&gt;
| BILD3-BESCHREIBUNG = Hathor als Kuh&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hathor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Göttin in der [[Ägyptische Mythologie|ägyptischen Mythologie]]. In ihren Anfängen nahm sie den Rang einer [[Lokalgott|Lokalgöttin]] ein und trat damals kuhgestaltig in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bonnet: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2000, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später stieg Hathor zur Himmelsgöttin des Westens auf und wurde zu einer allumfassenden Muttergottheit. Sie war auch Totengöttin und [[Göttin]] der [[Liebe]], des Friedens, der Schönheit, des Tanzes, der Kunst und der Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Darstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hathor-Meyers.png|mini|hochkant=0.5|links|{{Center|Hathor in Meyers Konversations&amp;amp;shy;lexikon 1888}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit der [[1. Dynastie]] ist Hathor unter [[Narmer]] als kuhgestaltige Göttin belegt. Auf einem [[Elfenbein]]täfelchen aus dem Grab des [[Djer]] in [[Umm el-Qaab]] bei [[Abydos (Ägypten)|Abydos]] ist sie als liegende Kuh vor dem [[Serech]] als „Hathor in den Sümpfen von König Djers [[Buto (Altes Ägypten)|Stadt Dep]]“ zu sehen. Ihre [[Ikonografie|ikonografische]] Darstellung unterscheidet sich nur wenig von der älteren Himmelsgöttin [[Bat (ägyptische Mythologie)|Bat]]. Abbildungen auf Gefäßbruchstücken belegen im Aussehen der Göttin Hathor einen nur kleinen Unterschied zu Bat: Die Hörnerspitzen der Hathor verlaufen nach außen, im Gegensatz zu Bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Statuengruppe des [[Mykerinos]] aus der [[4. Dynastie]] ist Hathor an der linken Seite von Mykerinos mit dem Bat-Emblem abgebildet, während Hathor an seiner rechten Seite in ihrer Eigenschaft als Personifikation des [[Gau (Ägypten)#Oberägyptische Gaue|siebten oberägyptischen Gaus]] auftritt. Gut erkennbar ist das Gehörn der Hathor mit der dazwischen liegenden [[Sonnenscheibe]], das einen leichten Schwung nach außen aufweist, während das Bat-Emblem die nach innen geneigte Hörnerwindung der Bat zeigt. Der Hintergrund einer abweichenden Gehörnform ist wahrscheinlich in zwei verschiedenen [[Hornträger|Bovidenarten]] zu sehen. Ab der [[11. Dynastie]] verschmolz die Göttin Bat vollständig mit Hathor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Name bedeutet „Haus des Hor“ beziehungsweise „Haus des [[Horus]]“, wobei sich der Namensbestandteil „Haus“ von der Bedeutung „Mutterschoß“ ableitet, der Horus umgibt. Das Ideogramm stellt daher meist einen Horusfalken im „Mutterschoß“ dar. Als spätere Gemahlin des [[Re (ägyptische Mythologie)|Re]] und Mutter des Horus bildete sie den umschließenden Mutterleib, aus welchem Horus als ihr Sohn entsprang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Die Darstellung der Göttin Hathor ist vielfältig: Neben ihrer Erscheinungsform als stehende Frau mit Kuhgehörn und dazwischenliegender Sonnenscheibe ist sie auch vollständig als Kuh oder als kuhköpfige Frau abgebildet. In Verbindung mit einem [[Ägyptische Mythologie|Mythos]] um die Göttin [[Sachmet]] erscheint sie löwen- oder schlangenköpfig sowie als Gebieterin des Westens mit der zugehörigen [[Ägyptische Hieroglyphen|Hieroglyphe]] „Westen“ &amp;lt;span class=&amp;quot;hiero&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top;height:39px;display:inline-block;overflow:clip;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;hiero&amp;gt;R14&amp;lt;/hiero&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; oder sogar als Nilpferd.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Alten Reich wird sie oft als das &amp;#039;&amp;#039;Gold&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Ermann, H. Grapow: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der ägyptischen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Band II, S. 239, II.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatte verschiedene Beinamen. Im Alten Reich wird sie oft als &amp;#039;&amp;#039;Herrin der Sykomore&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dilwyn Jones: &amp;#039;&amp;#039;An Index of ancient Egyptian titles, epithets and phrases of the Old Kingdom II&amp;#039;&amp;#039; (= BAR international series. Band 866). Archaeopress, Oxford 2000, ISBN 1-84171-069-5, S. 545, Nr. 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Andere Beinamen nehmen Bezug auf ihre Verehrungsorte. Sie ist &amp;#039;&amp;#039;Herrin von Imaw&amp;#039;&amp;#039; ([[Kom el-Hisn]])&amp;lt;ref&amp;gt;Dilwyn Jones: &amp;#039;&amp;#039;An Index of ancient Egyptian titles, epithets and phrases of the Old Kingdom II.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2000, S. 544, Nr. 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Herrin von [[Al-Qusiyya|Qusae]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dilwyn Jones: &amp;#039;&amp;#039;An Index of ancient Egyptian titles, epithets and phrases of the Old Kingdom II.&amp;#039;&amp;#039;Oxford 2000, S. 547, Nr. 2031.&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder auch &amp;#039;&amp;#039;Herrin von [[Dendera]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dilwyn Jones: &amp;#039;&amp;#039;An Index of ancient Egyptian titles, epithets and phrases of the Old Kingdom II.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 2000, S. 542, Nr. 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde unter anderem als Hathor &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Dendera bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Leitz]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der ägyptischen Götter und Götterbezeichnungen]].&amp;#039;&amp;#039; (LGG), Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Ḥ - ḫ&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Orientalia Lovaniensia analecta.&amp;#039;&amp;#039; [OLA] Band 114). Peeters, Leuven 2002, ISBN 90-429-1150-6, S.&amp;amp;nbsp;80 und 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologische Verbindung mit dem Sonnengott Re ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dendera Deckenrelief 03.JPG|mini|hochkant=1.3|{{Center|Die [[Mondphase]]n mit Hathor in der vierten Phase von links bis zum [[Vollmond]] mit dem [[Horusauge]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Deckenrelief im [[Tempel von Dendera]])}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre [[Mythologie|mythologischen]] Anfänge mit Re werden wie folgt beschrieben: Re öffnete im Inneren des [[Lotos (Altes Ägypten)|Lotos]] seine Augen in dem Moment, in dem er das [[Urchaos]] verließ. In seinen Augen bildete sich eine Flüssigkeit, die zu Boden fiel: Sie verwandelte sich in eine schöne Frau, der man den Namen „Gold der Götter, Hathor die Große, Herrin von [[Dendera]]“ gab. In einem Mythos verwahrt Hathor über Nacht Re in ihrem Leib und gebärt ihn jeden Morgen neu.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Atiya, Abeer el-Shahawy: &amp;#039;&amp;#039;Das Ägyptische Museum von Kairo. ...&amp;#039;&amp;#039; Gizeh 2005, S. 173, rechte Spalte, 11. Z.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;u.&amp;lt;/ref&amp;gt; In anderen Mythen ist Hathor das Auge des Re selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Neuen Reich wird Re entsprechend mit dem [[Epitheton]] [[Kamutef]] als „Stier seiner Mutter“ genannt, der sich „durch Hathor selbst zeugte“. Damit repräsentiert Hathor das weibliche Element des göttlichen Königtums und ermöglicht so die zyklische [[Reinkarnation|Wiedergeburt]] des Königs als ursprünglich herrschender [[Horusgeleit|Horus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lana Troy: &amp;#039;&amp;#039;Patterns of queenship in ancient Egyptian myth and history&amp;#039;&amp;#039;. Almqvist &amp;amp; Wiksell International, Stockholm 1986, ISBN 91-554-1919-4, S.&amp;amp;nbsp;21–22&amp;amp;nbsp;und&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;54–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mythos „Die Vernichtung der Menschheit“ ist Re über die Schlechtigkeit der Menschen enttäuscht und schickt [[Sachmet]], um die bösen Menschen zu töten. Sachmet verfällt jedoch in einen Blutrausch und tötet immer mehr Menschen. Durch einen Plan des [[Thot]] wird Sachmet betrunken gemacht, um sie aufzuhalten – während sie schläft, verwandelt Re sie in Hathor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Kult ==&lt;br /&gt;
[[Datei:La tombe de Horemheb (KV.57) (Vallée des Rois Thèbes ouest) -3.jpg|mini|hochkant|links|{{Center|Darstellung von Hathor (rechts) im Grab des [[Haremhab]]}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren zahlreichen Funktionen galt sie auch als Beschützerin des Landes am [[Nil]], der Fremden, der Bergleute (beispielsweise in den [[Pharao|königlichen]] Kupfer- und [[Türkis (Mineral)|Türkisminen]] auf dem [[Sinai-Halbinsel|Sinai]]), aller weiblichen Wesen und als Behüterin der Toten. Sie wurde auch als die Gemahlin des Horus angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hatschepsut-Tempel 16.JPG|mini|hochkant=0.7|{{Center|Hathor als Kuh im [[Totentempel der Hatschepsut]] von [[Deir el-Bahari]]}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine der ältesten altägyptischen Göttinnen trat sie später einige ihrer [[Symbol]]e und Funktionen an die jüngere [[Isis]] ab. Ihre enge Verbindung zu Isis besteht in den Gemeinsamkeiten als Mutter- und als Totengöttin. Seit dem [[Neues Reich|Neuen Reich]] ist Hathor nur noch durch die hieroglyphische Beischrift von Isis zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Göttin Hathor wurde unter anderem &amp;#039;&amp;#039;jrp&amp;#039;&amp;#039; (irep) – [[Wein im Alten Ägypten|&amp;amp;nbsp;Wein]] in Krügen&amp;amp;nbsp;– geopfert, galt doch dieses alkoholische Getränk als Symbol des [[Blut]]es und der Kraft der Wiederauferstehung nach dem Tode. So wurde Hathor auch „Herrin der Trunkenheit“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Atiya, Abeer el-Shahawy: &amp;#039;&amp;#039;Das Ägyptische Museum von Kairo. ...&amp;#039;&amp;#039; Gizeh 2005, S. 135, 12. Z.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;u.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hathor wurde an vielen Orten im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] verehrt, darunter in [[Theben (Ägypten)|Theben]], [[Memphis (Ägypten)|Memphis]], [[Sais]] und [[Abu Simbel]], wobei Dendera seit dem [[Altes Reich|Alten Reich]] als ihr Hauptkultort gilt. Auf dem Sinai, wo sie als „Herrin des Türkises“ verehrt wurde, war ihr der Tempel von [[Serabit el-Chadim]] geweiht. Aber auch im Ausland fand die Göttin Verehrung: in [[Byblos]], [[Libanon]] und [[Timna (Negev)|Timna]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Felde: &amp;#039;&amp;#039;Ägyptische Gottheiten&amp;#039;&amp;#039;. 2. erweiterte und verbesserte Auflage, R. Felde Eigenverlag, Wiesbaden 1995, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Behedeti|Horus von Edfu]] und den Söhnen [[Ihi]] (Sistrumgott) und [[Semataui|Harsomtus]] (Vereiniger der beiden Länder) bildet Hathor in Dendera eine Familie. In Theben gehörte sie zur dortigen Götterneunheit. In [[Kom Ombo]] bildete Hathor mit [[Sobek (ägyptische Mythologie)|Sobek]] und ihrem Sohn [[Chons]] eine [[Trias (Religion)|Triade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Interpretatio Graeca]] wurde Hathor mit [[Aphrodite]] identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Drexler: &amp;#039;&amp;#039;Hathor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1890, S. 1862.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hathorsäule ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DenderaTempleHypostyleHallHathor.jpg|mini|hochkant=0.7|{{Center|[[Hathorsäule]] im [[Tempel von Dendera]]}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deir el-Medina 2016-03-23k.jpg|mini|hochkant=0.7|Hathorsäule in Deir el-Medina mit Hymne an die Göttin: &amp;quot;Wie schön ist dein goldenes Gesicht, Gebieterin der Götter, wenn du die beiden Länder öffnest in deiner Schönheit...&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hathorsäule]], welche auch Sistrumsäule genannt wird, ist eine trommelförmige [[Säule]] mit einem Hathor[[kapitell]], bei dem an zwei gegenüberliegenden, oder allen vier Seiten das Gesicht der Göttin Hathor unter einem blockförmigen Aufsatz ([[Sistrum]]) gezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tempel der Hathor ===&lt;br /&gt;
Dieser Göttin war, ebenso wie der [[Tempel von Dendera]], der von [[Ramses II.]] für seine Frau [[Nefertari (19. Dynastie)|Nefertari]] erbaute [[Tempel von Abu Simbel#Kleiner Tempel|zweite Tempel von Abu Simbel]] geweiht. Auch der kleine [[Tempel von Deir el-Medina]] war hauptsächlich Hathor gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priesterinnen der Hathor wurden „[[Hathore]]“ genannt. Hathoren waren Tänzerinnen, Sängerinnen und Musikerinnen und dieser Begriff bezeichnete später weissagende Frauen und Prophetinnen. Beispielsweise diente auch dem Pharao [[Cheops]] eine Hathore als persönliche [[Prophet]]in, die Hathor- und [[Neith (ägyptische Mythologie)|Neith]]-Priesterin [[Hetepheres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erscheinungsformen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hathor von Dendera ===&lt;br /&gt;
Hathor von [[Dendera]] ist der Name einer seit der [[Ägypten in griechisch-römischer Zeit|griechisch-römischen Zeit]] nur selten belegten Nebenform der [[Altes Ägypten|altägyptischen]] Göttin Hathor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ikonografie|Ikonografische]] Darstellungen sind nicht vorhanden. Ihr Name tauchte in zwei Priestertiteln auf, unter anderem in [[Philae (Insel)|Philae]]. In einer [[Inschrift]] von [[Edfu]] heißt es, der [[Pharao]] habe für sie in der Erscheinungsform als [[Nebet-Iunet|Herrin von Dendera]] das [[Mammisi]] erbauen lassen, weshalb der Pharao von ihr geliebt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gleichsetzung mit der „Herrin des [[Sistrum]]s“ wird sie im Zusammenhang der Göttin &amp;#039;&amp;#039;Nebet-menit-Henmet-sescheschet&amp;#039;&amp;#039; und der „Herrin der Pferde“ in Dendera erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsformen in Theben ===&lt;br /&gt;
Im Theben wurden seit Beginn des Neuen Reichs wurden „Hathor, das Oberhaupt von Theben“, „Hathor, die Herrin des Westens“ und „Hathor in Benenet“ als Formen der Hathor verehrt. Seit der [[18. Dynastie]] ist die Verehrung von Hathor-das-Oberhaupt-von-Theben im [[Karnak-Tempel#Tempel des Ptah|Ptah-Tempel]] von Karnak belegt. Dort wurden die beiden Gottheiten jedoch nicht als Götterpaar angesehen und werden selten in Inschriften gemeinsam genannt. Stattdessen fungierte Hathor-das-Oberhaupt-von-Theben als Mutter des [[Semataui|Samatauis]] mit [[Amun]] als thebanisches Gegenstück zu [[Isis]].&amp;lt;ref&amp;gt;David Klotz: &amp;#039;&amp;#039;Kneph: The Religion of Roman Thebes.&amp;#039;&amp;#039; ProQuest LLC, Ann Arbor 2008, {{OCLC|780135357}}, S. 155‐158; zugleich: [[Dissertation]], Yale University, Mai 2008 ([https://www.docdroid.net/dXGS2KZ/kneph-the-religion-of-roman-thebes-pdf#page=172 Volltext als PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Ägypten in griechisch-römischer Zeit|griechisch-römischen Zeit]] teilte sich Hathor-die-Herrin-des-Westens mit der Göttin [[Maat (ägyptische Mythologie)|Maat]] einen Tempel in [[Deir el-Medina]] und wurde dort als Unterweltgöttin angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;D. Klotz: &amp;#039;&amp;#039;Kneph: The Religion of Roman Thebes.&amp;#039;&amp;#039; Ann Arbor 2008, S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hathor-in-Benenet wurde [[Tempel des Chons (Karnak)|Tempel des Chons]] in Karnak verehrt, dessen alt-ägyptischer Name „Benenet“ ist. Hathor-in-Benenet wurde als Gemahlin des Chons-Nefer-hotep angesehen und besaß seit der griechisch-römischen Zeit ihre eigene Priesterschaft. Ähnlich wie die anderen Formen der Hathor wurde Hathor-in-Benenet als Sonnengöttin und Göttin der Trunkenheit angesehen. Für Hathor-in-Benenet eigen war die Assoziation mit Schreibkunst und Gerechtigkeit, die vermutlich auf eine Assimilation mit der Göttinnen [[Maat (ägyptische Mythologie)|Maat]] und [[Seschat]] zurückzuführen ist, die in Verbindung mit den Synkretismus von Chons und Seschats und Maats männliches Gegenstück, dem Gott [[Thot]], steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dagmar Budde |Hrsg=Helmar Wodtke und Katharina Stegbauer |Titel=Die Göttin Seschat |Sammelwerk=Kanobos: Forschungen zum griechisch-römischen  Ägypten |Band=2 |Ort=Leipzig |Datum=2000 |Seiten=159-160}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniela Mendel |Titel=Die Kosmogonischen Inschriften in Der Barkenkapelle Des Chonstempels Von Karnak |Sammelwerk=Monographies Reine Elisabeth |Band=9 |Verlag=Brepols Publishers |Datum=2003 |Seiten=85-86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;D. Klotz: &amp;#039;&amp;#039;Kneph: The Religion of Roman Thebes.&amp;#039;&amp;#039; Ann Arbor 2008, S. 158–161.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hathor-Fest]]&lt;br /&gt;
* [[Liste ägyptischer Götter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Bonnet (Ägyptologe)|Hans Bonnet]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 3., unveränderte Auflage, Nikol, Hamburg 2000, ISBN 3-937872-08-6, S. 277–282.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Drexler]]: &amp;#039;&amp;#039;Hathor.&amp;#039;&amp;#039; In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Nr. 2, Teubner, Leipzig 1890, Spalte 1850–1869 ([http://www.archive.org/stream/ausfhrlichesle0102rosc#page/n208/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Adolf Erman]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Aegyptische Religion.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1909.&lt;br /&gt;
* [[Joe Heydecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schwestern der Venus, Die Frau in den Mythen und Religionen.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1994, ISBN 3-453-07824-1.&lt;br /&gt;
* [[Erik Hornung]]: &amp;#039;&amp;#039;Der eine und die Vielen: ägyptische Gottesvorstellungen.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1993, ISBN 3-534-05051-7.&lt;br /&gt;
* Barbara A. Richter: &amp;#039;&amp;#039;The Theology of Hathor of Dendera. Aural and Visual Scribal Techniques in the Per-Wer Sanctuary&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wilbour Studies in Egypt and Ancient Western Asia.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). Lockwood Press, Atlanta 2016, ISBN 978-1-937040-52-9.&lt;br /&gt;
* Farid Atiya, Abeer el-Shahawy: &amp;#039;&amp;#039;Das Ägyptische Museum von Kairo. Ein Streifzug durch das Alte Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung aus dem Englischen: Evelyn Posch) Farid Atiya Press, [[Gizeh]] 2005, ohne ISBN.&lt;br /&gt;
* [[Christian Leitz]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der ägyptischen Götter und Götterbezeichnungen]].&amp;#039;&amp;#039; (LGG), Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Ḥ - ḫ&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Orientalia Lovaniensia analecta.&amp;#039;&amp;#039; [OLA] Band 114). Peeters, Leuven 2002, ISBN 90-429-1150-6, S.&amp;amp;nbsp;80 und 206.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hathor|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119219646|LCCN=no2019006774|VIAF=74154800227956192013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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