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	<title>Haschisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Haschisch&amp;diff=6757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: /* Produktionsländer */ BKS aufgelöst</title>
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		<updated>2025-04-15T17:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Produktionsländer: &lt;/span&gt; BKS aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Schwarzer Afghane|Zum TV-Krimi siehe [[Tatort: Schwarzer Afghane]].}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Hasch|Zum Schultyp siehe [[Handelsschule]], zum österreichischen Maler siehe [[Carl Hasch]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Haschisch.jpg|mini|Ein Stück Haschisch („&amp;#039;&amp;#039;Piece&amp;#039;&amp;#039;“)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hashish.jpg|mini|Haschisch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haschisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{arS|حشيش&amp;amp;lrm;|d=ḥašīš|b=Gras}}) bezeichnet das [[Harz (Pflanze)|Harz]], das aus Pflanzenteilen der weiblichen [[Hanf|Cannabis]]pflanze ([[Indischer Hanf]]) gewonnen wird. Es stellt einen oft zu Platten oder Blöcken gepressten [[Extraktion (Verfahrenstechnik)|Extrakt]] dar. Verbreitete synonyme Bezeichnungen dafür sind auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Einzelne Stücke der gepressten Haschischplatten werden oft „Piece“ genannt (seltener &amp;#039;&amp;#039;Kanten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ecken)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haschisch ist ein braunes Weichharz, das in Wasser unlöslich ist und auf Platinblech rückstandslos verbrennt. Das Harz löst sich in Ethanol, Ether, Chloroform, [[Benzol]], Benzin, [[Aceton]] und [[Essigsäureethylester|Essigester]] unter Bildung einer goldgelben Farbe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Fischer (Mediziner)|B. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Neueren Arzneimittel: Für Apotheker, Ärzte und Drogisten.&amp;#039;&amp;#039;  5. Ausgabe, Springer Verlag, Berlin 1893, ISBN 978-3-662-40852-0 (Reprint).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Produktion von hochwertigem Haschisch finden hauptsächlich die [[Blütenstand|Blütenstände]] der weiblichen Cannabispflanze Verwendung. Grund dafür ist, dass sie gegenüber den restlichen Pflanzenteilen wesentlich mehr Harzdrüsen mit [[Tetrahydrocannabinol]] (THC) enthalten, dem hauptsächlich rauschbewirkenden Bestandteil der Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] war der Besitz von Cannabisprodukten bis zum 31. März 2024 verboten. Seit dem  1. April 2024 ist der Besitz von bis zu 25 bzw. 50 Gramm (zu Hause) durch das [[Cannabisgesetz]] erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/cannabis-teillegalisierung-102.html |autor=Vera Wolfskämpf |hrsg= |titel=Ab heute ist Cannabis für Erwachsene legal |werk=tagesschau.de |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besitz – aber nicht der Konsum – von Cannabisprodukten wie Haschisch ist in [[Österreich]] verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] ist der Besitz von bis zu 10 Gramm Cannabis für den Eigenkonsum erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/leiturteil-des-bundesgerichts-cannabis-bis-10-gramm-eigenkonsum-keine-beschlagnahmung-moeglich |titel=Leiturteil des Bundesgerichts - Cannabis: bis 10 Gramm Eigenkonsum keine Beschlagnahmung möglich |hrsg=SRF |datum=2023-07-24 |sprache=de |abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Rechtliche Regelungen zu Cannabis nach Ländern]].&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Cannabis als Rauschmittel|Hanf als Arzneimittel}}&lt;br /&gt;
Hasch wird sowohl als Rauschmittel wie auch seit dem Altertum als Arzneimittel genutzt. Mit seiner entspannenden Wirkung zählt es zu den eher „weichen“ [[Droge]]n. Haschisch wird meist in [[Tabakspfeife|Pfeifen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Bong]]&amp;#039;&amp;#039;) oder als [[Joint]] geraucht, kann aber auch in Speisen konsumiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gesetzesänderung in Deutschland vom 10. März 2017&amp;lt;ref&amp;gt;Text, Änderungen und Begründungen des {{§§|Gesetzes zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften|buzer}} ({{BGBl|2017 I S. 403}})&amp;lt;/ref&amp;gt; hinsichtlich „[[Cannabis als Medizin]]“ sind standardisierte Extrakte aus der Cannabisblüte Teil der Therapiemöglichkeiten geworden und können von den Krankenkassen übernommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Cannabis: Verordnungshilfe für Ärzte; 10. März 2017; Franjo Grotenhermen und Klaus Häußermann; ISBN 978-3-8047-3628-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
In der Hanfpflanze &amp;#039;&amp;#039;Cannabis sativa&amp;#039;&amp;#039; konnten bisher 483 (Stand: 2007) verschiedene Inhaltsstoffe identifiziert werden. Darunter befinden sich mindestens 113 [[Cannabinoide]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oier Aizpurua-Olaizola, Umut Soydaner, Ekin Öztürk, Daniele Schibano, Yilmaz Simsir |Titel=Evolution of the Cannabinoid and Terpene Content during the Growth of Cannabis sativa Plants from Different Chemotypes |Sammelwerk=Journal of Natural Products |Band=79 |Nummer=2 |Datum=2016-02-26 |ISSN=0163-3864 |Seiten=324–331 |DOI=10.1021/acs.jnatprod.5b00949}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und mehr als 140 [[Terpen]]derivate. Da mittlerweile auch viele synthetische Cannabinoide auf dem Markt sind, bezeichnet man die Cannabinoide aus der Hanfpflanze als &amp;#039;&amp;#039;Phytocannabinoide&amp;#039;&amp;#039;. Die Inhaltsstoffe des Cannabisharzes lassen sich grob in cannabinoide und nicht-cannabinoide Substanzen einteilen. Die für den Geruch verantwortlichen Substanzen, die zum Spitznamen „Shit“ führten, gehören zur Gruppe von flüchtigen [[Prenylierung|prenylierten]] Schwefelverbindungen. Als primärer Geruchsstoff wurde die Verbindung [[3-Methyl-2-buten-1-thiol]] identifiziert, die auch im Analdrüsensekret von [[Skunks|Stinktieren]] und bei der Zersetzung von Bier auftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OswaldIWH&amp;quot;&amp;gt;Iain W. H. Oswald u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Identification of a New Family of Prenylated Volatile Sulfur Compounds in Cannabis Revealed by Comprehensive Two-Dimensional Gas Chromatography.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[ACS Omega]].&amp;#039;&amp;#039; 6, 2021, S.&amp;amp;nbsp;31667–31676, [[doi:10.1021/acsomega.1c04196]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== THC-Gehalt ==&lt;br /&gt;
Die Cannabinoide machen bis zu 80 % des Harzes aus, wobei der Gehalt an [[Tetrahydrocannabinol|Δ-9-THC]] bis über 30 % betragen kann. In Europa von der Polizei beschlagnahmtes Haschisch enthielt im Jahr 2015 zwischen 4 und 28 % THC.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dbdd.de/fileadmin/user_upload_dbdd/05_Publikationen/PDFs/EDR-2017_DE.pdf |titel=Europäischer Drogenbericht 2017 |zugriff=2017-11-14 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht-cannabinoide Komponenten sind [[Flavonoide]], [[Spiroindane]], [[1,2-Diphenylethan|Dihydrostilbene]], [[Dihydrophenanthrene]], [[Sterine|Sterole]] und [[Alkaloide]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lisa Takler: &amp;#039;&amp;#039;Flüchtige Verbindungen und antimikrobielle Wirkung ausgewählter Harze und Balsame von A–J.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Univers. Wien, 2015, S.&amp;amp;nbsp;73–79, [http://ubdata.univie.ac.at/AC12718718 online]. (PDF; 3,18 MB), auf ubdata.univie.ac.at, abgerufen am 1. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffliches ==&lt;br /&gt;
Wird nur das extrahierte Harz der weiblichen Pflanzen verwendet, spricht man von Haschisch. Verwendet man allerdings die harzhaltigen getrockneten Blütentrauben und blütennahen Blätter als Ganzes, wird stattdessen von [[Marihuana]] gesprochen. Die Stammpflanzen &amp;#039;&amp;#039;[[Cannabis sativa]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Cannabis indica]]&amp;#039;&amp;#039; und deren [[Hybride]] beinhalten die größten Mengen an Harz, das aus den [[Trichom]]en (THC-haltigen Drüsenhaaren) der Blüten und Blattkelche weiblicher Pflanzen gewonnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im deutschsprachigen Raum wohl geläufigste [[Synonym]] für Haschisch ist „Piece“. Ein Piece [{{IPA|pi:s}}] (englisch &amp;#039;&amp;#039;Stück oder Teil&amp;#039;&amp;#039;) war ursprünglich ein [[Jargon]]ausdruck für eine handelsübliche Menge des gepressten Pflanzenharzes. Das &amp;#039;&amp;#039;Stück&amp;#039;&amp;#039; wird dabei, von den ursprünglichen &amp;#039;&amp;#039;Platten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Riegeln&amp;#039;&amp;#039; abgetrennt, als solches an die Konsumenten verkauft. Mittlerweile hat sich der Ausdruck soweit verselbständigt, dass das Wort „piece“ (bzw. das eigentlich falsche „peace“) oftmals synonym zu dem Wort Haschisch, also unabhängig von Menge, Herstellung und Form, benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsländer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanf.jpg|mini|Junge Hanfpflanze]]&lt;br /&gt;
60 bis 70 Prozent des in Großbritannien genutzten Haschisch kam 2003 aus [[Marokko]], wo Cannabis vor allem im [[Rif (Gebirgszug)|Rif]]-Gebirge im Norden des Landes auf einer Fläche von rund 250.000 Hektar angebaut wird. Marokko exportiert etwa 3.000 Tonnen Haschisch pro Jahr. Damit bestreiten schätzungsweise 200.000 Bauern mit Familien, das heißt etwa eine Million Marokkaner, ihren Lebensunterhalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Guardian 2003&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theguardian.com/world/2003/may/27/gilestremlett |titel=Ketama Gold puts Morocco top of Europe’s cannabis league |werk=www.guardian.co.uk |datum=2003-05-27 |seiten=1 |zugriff=2009-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das übrige Haschisch kommt aus anderen Ländern und zunehmend auch aus Europa selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Afghanistan ist nicht nur weltgrößter Produzent von [[Opium]], sondern bietet in puncto Ertrag auch die weltweit besten Anbaubedingungen für Cannabis, wie 2010 von den Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung [[UNODC]] festgestellt wurde. Nach Angaben der UNODC-Studie werden in Afghanistan pro Hektar Anbaufläche 145 Kilogramm Cannabis-Harz bzw. Haschisch produziert. In Marokko, dem größten Cannabisanbauland der Welt, sind es zum Vergleich pro Hektar nur 40 Kilogramm.&amp;lt;ref&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.tagesschau.de:80/ausland/afghanistan1734.html | wayback=20100404062655 | text=UN-Studie zu Cannabis Afghanistan ist weltgrößter Haschisch-Produzent}}&amp;#039;&amp;#039;“, [[Tagesschau.de|Tagesschau]] vom 31. März 2010, abgerufen am 1. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Kunstlicht gezüchtete Cannabispflanzen sind durch züchterische Arbeit heute reicher an THC als die Pflanzen aus den traditionellen Anbaugebieten; sie gelangen zumeist als [[Cannabis als Rauschmittel|Cannabisblüten]], das Marihuana, auf den Markt. Haschisch wird auch in den holländischen [[Coffeeshop (Niederlande)|Coffeeshops]] angeboten, sowohl zum Rauchen als auch zum Essen in Gebäck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haschischsorten und ihre Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
=== Sorten und Qualität ===&lt;br /&gt;
[[Datei:American medical hashish(2).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Hanf als Arzneimittel|Medizinisches Haschisch]]&amp;#039;&amp;#039; aus den USA]]&lt;br /&gt;
Haschisch gibt es zudem in verschiedensten Sorten, Farben und Konsistenzen. Zu beachten ist dabei, dass der Wirkstoffgehalt unterschiedlicher Sorten, Pflanzen und Chargen erheblich differieren kann, was nicht nur von der Ausgangsqualität (1., 2., 3. etc. Siebung), sondern auch von etwaigen Streckmitteln abhängig ist. Haschisch aus traditionellen Anbauländern wird häufig mit Streckmitteln wie Gummi, Wachs, Sand, [[Damiana]] oder [[Hennastrauch|Henna]], aber beispielsweise auch tierischem Fett vermengt. Die Abgabe an Konsumenten unterliegt, vor allem aufgrund des illegalen Status, keiner geregelten Qualitätssicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum unterscheidet sich der Wirkstoffgehalt von Haschisch nicht stark von dem der Cannabisblüten. Dies belegen Cannabisproben des Bundeskriminalamtes, die für das Jahr 2004 sogar eine höhere durchschnittliche Wirkstoffkonzentration bei Cannabisblüten ergaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BKA 2004&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundeskriminalamt (Hrsg.) |url=http://www.bka.de/lageberichte/rg/2004/bundeslagebild_rg2004.pdf |titel=Bundeslagebild Rauschgift 2004. Bundesrepublik Deutschland |werk=bka.de |datum=2005-05 |seiten=44 |zugriff=2008-07-24 |format=PDF |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070929102255/http://www.bka.de/lageberichte/rg/2004/bundeslagebild_rg2004.pdf |archiv-datum=2007-09-29 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Typisierung nach Farben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haschisch.jpeg|mini|Tagblatt der Stadt St. Gallen Nr. 117 vom Samstag, 20. Mai 1893]]&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Farben der verschiedenen Sorten sind eine Folge sowohl verschiedener verwendeter Marihuanasorten als auch verschiedener Herstellungsarten:&lt;br /&gt;
* „Schwarzer Afghane“ sowie andere „schwarze“ Sorten (aus Nepal, Indien, Pakistan etc.). Es ist eine Legende, dass das Harz durch Abreiben von der wachsenden Pflanze gewonnen werde. Das noch helle Harz wird geknetet und verdichtet, bis die Harzdrüsen aufplatzen und es eine schwarze Farbe aufweist.&lt;br /&gt;
* Die Pflanzen, aus denen der „[[Roter Libanese|Rote Libanese]]“ gewonnen wird, werden so lange auf dem Feld stehen gelassen, bis die Harzdrüsen voll ausgereift sind und eine goldgelbe bis rötliche Farbe angenommen haben. Dann werden die ganzen Pflanzen über dem Boden abgeschnitten und in Kisten oder Gefäßen abgeklopft. Die reifen Harzdrüsen brechen ab, fallen zu Boden und werden dann zu so genannten Pucks gepresst.&lt;br /&gt;
* Marokkanisches Haschisch (früher auch „Grüner Türke“) wird geerntet, getrocknet und dann in mehreren Durchgängen gesiebt. Dadurch kommen unterschiedliche Qualitätsstufen zustande. Das Grün entsteht durch mehr grobes Pflanzenmaterial in den niedrigeren Qualitätsstufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Laurence Cherniak: &amp;#039;&amp;#039;Das große Haschischbuch.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-88631-223-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Haschisch, der Film; 16. August 2004; Daniel Gräbner; Rif Film&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geräte zur Verarbeitung ===&lt;br /&gt;
Die Herstellung von Haschisch in Marokko und Europa erfolgt mit Sieben definierter Maschenweite, mit deren Hilfe die sehr feinen [[Trichom]]e (jene Pflanzenbestandteile, die das meiste Harz und somit THC beinhalten) von den restlichen Pflanzenteilen getrennt werden. Das durch trockene Siebungen gewonnene Harzpulver wird auch Skuff oder Kief genannt und meist zu Haschisch gepresst. Ein leicht gepresstes Skuffprodukt wird auch &amp;#039;&amp;#039;Pollen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Polm&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pollum&amp;#039;&amp;#039; genannt, enthält aber keine, wie der Name suggerieren könnte, Blütenpollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbereitung und Konsum ==&lt;br /&gt;
Das Haschisch wird erhitzt, zerkrümelt und (häufig zum leichteren Anbrennen mit [[Tabak]] oder [[Knaster]] vermischt) in einem Joint, in einer [[Tabakspfeife|Kleinpfeife]] oder [[Bong]] geraucht oder mit einem [[Vaporizer]] inhaliert. Außerdem wird es in Form von Keksen oder Kuchen ([[Englische Sprache|engl.]]: &amp;#039;&amp;#039;space cookies&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;space cakes&amp;#039;&amp;#039;) gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Haschisch ist bei gleichem Ausgangsmaterial potenter als Marihuana. Bei oraler Einnahme wird eine stärkere oder längere Wirkung erzielt, welche jedoch später eintritt (etwa eine Stunde nach dem Verzehr, beim Rauchen bereits nach wenigen Sekunden bis Minuten). Aufgrund der verzögerten Wirkung kann es leichter zur [[Überdosis|Überdosierung]] kommen als bei der [[Inhalation]]. Diese kann sich unter anderem durch [[Herzrasen]] und [[Panik]] bemerkbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toxizität ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Tetrahydrocannabinol#Wirkmechanismen|Tetrahydrocannabinol: Toxizität]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlere letale Dosis oder kurz [[Letale Dosis|LD&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt;]] des Hauptwirkstoffes Tetrahydrocannabinol (&amp;#039;&amp;#039;THC&amp;#039;&amp;#039;) beträgt bei Mäusen im Fall [[intravenös]]er Gabe 42 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Annals of the New York Academy of Sciences&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 191, S.&amp;amp;nbsp;74, 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei oraler Einnahme 482 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Society for Experimental Biology and Medicine&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 136, S.&amp;amp;nbsp;260, 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Ratten beträgt der LD&amp;lt;sub&amp;gt;50&amp;lt;/sub&amp;gt;-Wert bei intravenöser Aufnahme 29&amp;amp;nbsp;mg/kg, bei oraler Gabe 666&amp;amp;nbsp;mg/kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römppol&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline|Name=Tetrahydrocannabinole|Abruf=2021-10-22|ID=RD-20-00925}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In Literatur und Film&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.haschisch-film.de/ Haschisch] – Dokumentarfilm von Daniel Gräbner&lt;br /&gt;
* Robert Connell Clarke: &amp;#039;&amp;#039;Haschisch.&amp;#039;&amp;#039; AT, Aarau 2000, ISBN 3-85502-669-6.&lt;br /&gt;
* [[Walter Benjamin]]: &amp;#039;&amp;#039;Über Haschisch. Novellistisches, Berichte, Materialien.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-518-36521-5.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Glauser]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fieberkurve#Kiffen|Kif]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das erzählerische Werk, Band 4: Gesprungenes Glas.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1993, ISBN 3-85791-206-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nietzsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner autobiographischen Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Ecce homo (Nietzsche)|Ecce homo]]&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich der Philosoph [[Friedrich Nietzsche]] in einem Nebensatz auf den Haschischkonsum: „Wenn man von einem unerträglichen Druck loskommen will, so hat man Haschisch nötig. Wohlan, ich hatte [[Richard Wagner#Friedrich Nietzsche|Wagner]] nötig.“&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Nietzsche: Werke in drei Bänden. Band 2, Herausgegeben von Karl Schlechta. München: Hanser, 1954, S.&amp;amp;nbsp;1091. ([http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Ecce+Homo/Warum+ich+so+klug+bin Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Hashish|Haschisch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Haschisch|Haschisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Haschisch&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Haschisch-article1.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 12:10&lt;br /&gt;
|größe        = 6,1 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Ahoek&lt;br /&gt;
|geschlecht   = Männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 119619465&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2013-08-11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4023575-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cannabis als Rauschmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cannabis als Arzneimittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komplexe psychotrope Substanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entheogen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betäubungsmittel (BtMG Anlage I)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenprodukt mit psychotropem Wirkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedativum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
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