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	<title>Hans Arp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* 1915 bis 1932 */ - doppelten link</title>
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		<updated>2025-09-08T17:30:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;1915 bis 1932: &lt;/span&gt; - doppelten link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hans Arp.JPG|mini|Hans Arp (um 1925)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Arp PK-F-EAA.6772.jpg|mini|Hans Arp, Foto: [[Emmy Andriesse]], zwischen 1943 und 1953]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Peter Wilhelm Arp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Arp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. September]] [[1886]] in [[Straßburg]]; † [[7. Juni]] [[1966]] in [[Basel]]) war ein deutsch-französischer [[Malerei|Maler]], [[Grafiker]], [[Bildhauerei|Bildhauer]] und [[Lyrik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er bewegte sich in den künstlerischen Kreisen der [[Konstruktivismus (Kunst)|Konstruktivisten]] und der Pariser [[Surrealismus|Surrealisten]], wobei er 1916 den [[Dadaismus]] als eine literarische und künstlerische Bewegung als Antwort auf den Ersten Weltkrieg und gegen dessen soziale Konventionen in Zürich mitbegründete. Besonders eng arbeitete Arp mit seiner ersten Frau [[Sophie Taeuber-Arp]] und zeitweise mit weiteren Künstlern, wie dem Konstruktivisten [[El Lissitzky]], [[Max Ernst]] oder [[Kurt Schwitters]], zusammen. 1930 wurde er Mitglied der Gruppe [[Cercle et Carré]] und ein Jahr später Mitbegründer der neuen [[Abstraktion|abstrakten]] Pariser Künstlergruppierung [[Abstraction-Création]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunst-zeiten.de/Hans_Arp-Leben |titel=Hans Arp – Sein Leben &amp;amp;#124; Moderne Kunst – verstehen! |sprache=de |abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arps [[Gesamtwerk|Œuvre]] ist vom dadaistischen Prinzip des Zufalls und ab den 1920er-Jahren von einer „Objektsprache“ des Alltäglichen geprägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sikart&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sikart.ch/KuenstlerInnen.aspx?id=4023372 |titel=Arp, Jean &amp;amp;#91;Arp, Jean-Pierre-Guillaume; Arp, Hans&amp;amp;#93; – SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz |abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders charakteristisch ist seine Auseinandersetzung mit „biomorphen“, naturnahen, gerundeten Formen, die sein Werk bis heute unverkennbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maison natale de Jean Arp-Strasbourg (1).jpg|mini|Arps Geburtshaus in Straßburg (52, rue du Vieux Marché aux Poissons / Alter Fischmarkt 52)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Arp entstammt väterlicherseits einer [[Hugenotten]]familie aus der [[holstein]]ischen [[Probstei (Region)|Probstei]] und mütterlicherseits einer [[Elsass|elsässisch]]-französischen Familie. Sein Vater Jürgen Peter Wilhelm Arp, 1853 in [[Kiel]] geboren, zog 1877 ins damals zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] gehörende Straßburg, wo er 1880 Marie Joséphine Koeberlé heiratete. „Joe“, Tochter eines Tapeziermeisters aus [[Oberschäffolsheim]], wurde 1857 in Straßburg geboren, ihre Familie mütterlicherseits stammt aus dem [[burgund]]ischen [[Tournus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Aimée Bleikasten, Arp – repères biographiques, in: Mélusine : cahiers du centre de recherche sur le surréalisme, N° IX : Arp poète plasticien. Actes du colloque de Strasbourg présentés par Aimée Bleikasten. L&amp;#039;Âge d&amp;#039;Homme, 1987, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater von Hans besaß eine prosperierende Zigarrenfabrik – schon früh lernte Hans die für seine Kunst höchst charakteristischen runden Formen in Gestalt von Rauchschwaden kennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sikart&amp;quot; /&amp;gt; Seine Mutter war eine talentierte Pianistin und Sängerin. Hans und sein 1891 geborener Bruder Wilhelm Franz Philipp, Willie genannt, wuchsen dreisprachig auf; mit ihrer Mutter sprachen sie Französisch, mit ihrem Vater und in der Schule Deutsch, im außerhäuslichen und außerschulischen Alltag [[Elsässisch]], wobei der Elsässer [[Akzent (Aussprache)|Akzent]] auch auf die beiden anderen Sprachen abfärbte.&amp;lt;ref&amp;gt;Greta Ströh, Biographie, in: Arp 1886–1966. Württembergischer Kunstverein Stuttgart, 13.&amp;amp;nbsp;Juli–31.&amp;amp;nbsp;August 1986 &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;etc.&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, Hatje Cantz, 1986, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Jugend interessierte sich Hans vor allem für die Dichter der deutschen [[Romantik]] wie [[Novalis]], [[Clemens Brentano]] und [[Ludwig Tieck]] sowie für französische Dichter wie [[Arthur Rimbaud]] und [[Comte de Lautréamont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1904 bis 1914 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dada 4-5 Zurich-1919-Collage et bois gravé de Arp en couverture LB.4-0531 mb.jpg|mini|Hans Arp, graviertes Holz und [[Collage]] für das Cover der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Dadaismus|Dada]]&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe 4–5, unter Direktion von [[Tristan Tzara]], Zürich, 1919.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1904 bis 1908 studierte Arp Bildende Kunst an der [[Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar|Kunstschule Weimar]]&amp;lt;ref&amp;gt;Zu seinen Kommilitonen gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Otto Pankok]], [[Otto Lindig]] und [[Marianne Brandt (Künstlerin)|Marianne Brandt]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und an der [[Académie Julian]] in Paris, die er wegen ihrer konventionellen Lehrmethoden enttäuscht verließ. Ab 1909 lebte er im schweizerischen [[Kanton Luzern]], da sein Vater 1907 seine Fabrik nach [[Weggis]] verlegt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf Brennan: [http://www.gemeinde-weggis.ch/documents/Biographie_HansArp.pdf Biografie von Hans Arp.] Abgerufen am 3. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 wurde er Mitbegründer der Künstlervereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Moderne Bund|Moderner Bund]]&amp;#039;&amp;#039;. Er lernte [[Wassily Kandinsky]] kennen und knüpfte über ihn Kontakte zur Gruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Der Blaue Reiter]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1915 bis 1932 ===&lt;br /&gt;
1915 wurden Arps [[Abstrakte Kunst|abstrakte]] Werke erstmals in [[Zürich]] ausgestellt. 1916 illustrierte er [[Tristan Tzara]]s Lyrikband &amp;#039;&amp;#039;25&amp;amp;nbsp;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Über Tzara lernte er [[Hugo Ball]], [[Emmy Hennings]], [[Marcel Janco]], [[Hans Richter (Dadaist)|Hans Richter]] und [[Richard Huelsenbeck]] kennen, mit denen er 1916 den [[Dadaismus]] in Zürich begründete. Ab 1916 war er mit der Künstlerin und Textilgestalterin [[Sophie Taeuber]] befreundet. Sie begannen, sich bezüglich der Erneuerung der Kunst auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Arp führte Taeuber in den Kreis der Dadaisten ein, an deren Veranstaltungen sie sich aktiv beteiligte. 1919 zog Hans Arp nach [[Köln]] und schloss Freundschaft mit [[Max Ernst]] und [[Johannes Theodor Baargeld]]. Mit diesen begründete er den Kölner Dadaismus; sie gaben gemeinsam die marxistisch orientierte Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Ventilator&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DHM-HdG |Bio=hans-arp |Titel=Hans Arp |Autor=Anja Wulfert}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920 nahm Arp an der [[Erste Internationale Dada-Messe|Ersten Internationalen Dada-Messe]] in der Berliner Galerie &amp;#039;&amp;#039;Otto Burchard&amp;#039;&amp;#039; teil und veröffentlichte auf Vermittlung von Kurt Schwitters den Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Die Wolkenpumpe&amp;#039;&amp;#039;, dessen Gedichte Arp als &amp;#039;&amp;#039;Textcollagen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete. In ihnen war der Zufall ein wesentliches Gestaltungsprinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;#039;Constellation According to the Laws of Chance&amp;#039; by Jean Arp (Hans Arp), Tate Modern.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Constellation According to the Laws of Chance&amp;#039;&amp;#039;, Aluminiumskulptur von Hans Arp, ca. 1930, [[Tate Gallery of Modern Art|Tate Modern]], London]]&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1922 heirateten Hans Arp und [[Sophie Taeuber]] in [[Pura TI|Pura]]/[[Kanton Tessin|Tessin]]. Einzeln und zusammen schufen sie viele Werke. 1923 begann Arp eine engere Zusammenarbeit mit Schwitters. 1923 nahm Hans Arp in [[Paris]] an einer Gruppenausstellung der Surrealisten teil. 1925 mietete er ein Atelier in Paris, das auch Sophie Taeuber-Arp manchmal nutzte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Variations – Sophie Taeuber-Arp – Arbeiten auf Papier&amp;#039;&amp;#039;, Kehrer Verlag Heidelberg 2002, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Arps wurden Mitglieder der Künstlerbewegung &amp;#039;&amp;#039;[[Cercle et Carré]]&amp;#039;&amp;#039;, später der Nachfolge-Organisation &amp;#039;&amp;#039;[[Abstraction-Création]]&amp;#039;&amp;#039;. Arp hatte engen Kontakt mit internationalen [[Avantgarde|Avantgardisten]] wie [[Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch|Kasimir Malewitsch]] und [[El Lissitzky]]. Malewitsch schenkte ihm mehrere Grafiken.&amp;lt;ref&amp;gt;Irmtraud Thierse: &amp;#039;&amp;#039;Suprematismus. Eine Erfindung kommt nach Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: Berliner Begegnungen. Ausländische Künstler in Berlin 1918–1933. Dietz Verlag Berlin, 1987, S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit Lissitzky veröffentlichte er 1925 das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstismen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 zogen die Arps nach Straßburg. Sie luden den holländischen Künstler und Architekten [[Theo van Doesburg]] ein, am &amp;#039;&amp;#039;[[Aubette]]-Projekt&amp;#039;&amp;#039; in Straßburg mitzuarbeiten – es ging um die Gestaltung der Innendekoration eines großen Lokals mit Bar, Café, Salon usw. Auch übte das Ehepaar Arp einen wichtigen Einfluss auf die Stilrichtung des [[Hard Edge]] aus. Der abstrakte amerikanische Künstler [[Ellsworth Kelly]] hatte sie sehr oft in Paris besucht und die beiden prägten wesentlich seine frühe Entwicklung, eine unpersönliche, nicht-individuelle Kunst machen zu wollen. Im selben Jahr zogen die Arps nach [[Meudon]] bei Paris und nahmen dort am 20. Juli 1926 die französische Staatsangehörigkeit an. Ursprünglich Maler und Graphiker, trat Arp seit 1930 vermehrt als Plastiker hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1933 bis 1954 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KMM Arp 03.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Berger de nuages&amp;#039;&amp;#039; (1953)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabskulptur 1953.jpg|alt=Hans Arp (1886–1966) Maler, Grafiker, Bildhauer, Lyriker. Grabskulptur 1953, ohne Titel, auf dem Friedhof am Hörnli, Riehen, Basel-Stadt Standort: 47°33&amp;#039;57.5&amp;quot;N 7°38&amp;#039;30.7&amp;quot;E, 47.565984, 7.641858|mini|Grabskulptur 1953, ohne Titel, auf dem [[Friedhof am Hörnli]], Standort: 47°33&amp;#039;57.5&amp;quot;N 7°38&amp;#039;30.7&amp;quot;E]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten Arps galten den Nazis als „entartet“. 1937 wurden in der Nazi-Aktion „[[Entartete Kunst]]“ eine Zeichnung Arps („Komposition“) aus dem Provinzialmuseum Hannover beschlagnahmt und anschließend vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Datenbank zum Beschlagnahmeinventar der Aktion &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, Forschungsstelle &amp;quot;Entartete Kunst&amp;quot;, FU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Arp zog in den unbesetzten Teil Frankreichs, nach [[Grasse]]. Gedichte schrieb er nun vor allem auf Französisch. Er hatte kein Atelier und musste als Maler und Bildhauer notgedrungen mit leichten, transportablen und billigen Materialien arbeiten. So entstanden die &amp;#039;&amp;#039;dessins aux doigts (Fingerzeichnungen)&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Papiers froissés (Zerknitterten Papiere)&amp;#039;&amp;#039;. Mit Zuwendungen von [[Maja Sacher]], Erika Schlegel und anderen Gönnern wurden Arps über Wasser gehalten. Ende 1942 flohen sie vor der anrückenden deutschen [[Wehrmacht]] in die Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sophie Taeuber-Arp starb in der Nacht zum 13. Januar 1943 im Haus von [[Max Bill]] in Zürich an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Arp brauchte Jahre, um sich von diesem Verlust zu erholen, und widmete Sophie viele seiner Werke. Zusammen mit Georg Schmidt arbeitete er an einer [[Monografie]] über ihr Werk. 1949 reiste Arp in die USA, wo seine Kunst dank der Hilfe des Galeristen [[Curt Valentin]] zunehmend Erfolg hatte. Da die Mehrzahl seiner Käufer nun dort lebte, überlegte Arp, ob er emigrieren sollte; er entschied sich aber am Ende dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1950 entwarf Arp mehrere Großplastiken für die Universitäten von [[Harvard University|Harvard]] und [[Universidad Central de Venezuela|Caracas]] und das [[UNESCO]]-Gebäude in Paris. 1952 reiste Arp nach [[Rom]] und [[Griechenland]] und bekam dort neue Anregungen für plastische Arbeiten (beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Kobra-Kentaur),&amp;#039;&amp;#039; für die er auf der [[Biennale di Venezia|Biennale von Venedig]] 1954 den &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Preis für Skulptur&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1955 bis 1966 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tomb of Hans Jean Arp, Sophie Taeuber-Arp and Marguerite Arp-Hagenbach in Locarno Switzerland.jpg|mini|Das Grab von Hans Arp, Sophie Taeuber-Arp und Marguerite Arp-Hagenbach in [[Locarno]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem nunmehr international erfolgreichen Künstler Arp wurde 1957 die erste umfassende Monografie gewidmet. Im selben Jahr wurde er Mitglied der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]. 1958 veranstaltete das [[Museum of Modern Art]] in [[New York City|New York]] eine umfassende Retrospektive. Arp war Teilnehmer der [[documenta&amp;amp;nbsp;1]] 1955, der [[documenta&amp;amp;nbsp;II]] 1959 und der [[documenta&amp;amp;nbsp;III]] 1964. Seine Kunst war nun so gefragt, dass er Mitarbeiter beschäftigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 heiratete Hans Arp seine langjährige Freundin Marguerite Hagenbach (1902–1994)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kunstkredit-Sammlung, Basel-Stadt |url=https://www.kultur.bs.ch/kulturprojekte/bildende-kunst/kunstkredit-sammlung/sammlung-online.html#details=35895 |titel=1985, Portrait Marguerite Arp-Hagenbach von Peter Baer (* 1936) |abruf=2019-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er starb 1966 im Alter von 79 Jahren in [[Basel]]. Sein Grab befindet sich auf dem &amp;#039;&amp;#039;Cimitero di Santa Maria in Selva&amp;#039;&amp;#039; in [[Locarno]], [[Kanton Tessin]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/arpbild__kunst_2.html Das Grab von Hans Arp]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &amp;#039;&amp;#039;Museo comunale Casa Rusca&amp;#039;&amp;#039; von Locarno findet sich der von Arps zweiter Frau gestiftete Nachlass. Neben Werken des Künstlers selbst umfasst der Nachlass auch Arps private Kunstsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunsthistorische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Wie der deutsche Kunsthistoriker [[Johannes Jahn]] schreibt, bewegen sich Arps Werke „in einer eigenartigen Welt zwischen Dadaismus, Surrealismus und Abstraktion. In seinen plastischen Gebilden bemüht es sich, das von innen heraus urhaft Keimende organischer Formen darzustellen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Jahn]], Wolfgang Haubenreißer: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Kunst&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 165). 10., durchgesehene und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 1983, ISBN 3-520-16510-4, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kunsthistorikerin [[Carola Giedion-Welcker]] betont wiederum die Relevanz jener Naturvision in den 1930er-Jahren und machte diese bei Arp fest als „Sichtbarmachung eines Unsichtbaren, die Suche nach einer optischen Sprache, welche die geistigen Sphären, jenseits der Welt der Erscheinungen zu erfassen vermag.“ Arps „Biomorphismus“ fand somit in vegetativen Formen den emblematischen Kodex für das Geistige in der Kunst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sikart&amp;quot; /&amp;gt; Juri Steiner erläutert weiter: „Arps plastische Konkretionen in weissem Marmor, Holz, Gips und Bronze beziehen sich auf das Festwerden der Masse im Stein, in der Pflanze, im Tier, im Menschen. Gerinnung, Verhärtung, Verdickung, Zusammenwachsen sind Sinnbilder der ewigen Verwandlung in der Natur. Die Kräfte dieser Prozesse nannte Arp ‚tension de sol‘ oder ‚Bodenspannung‘, in Anlehnung an die unaufhörlichen Naturzyklen. So produzierte auch Arp immer neue Konstellationen, wobei er die Erkenntnis für seine ‚bewegten Ovale‘ nicht nur aus der Naturbeobachtung, sondern auch aus philosophischen Texten von [[Laozi|Lao Tse]] oder [[Jakob Böhme|Jakob Boehme]] bezog. Aus der Bipolarisierung von Mann und Frau – [[Adam und Eva]] – entwuchs bei Arp wie bei [[Constantin Brâncuși|Constantin Brancusi]] die Auseinandersetzung mit dem Ei als dem Zeugungssymbol schlechthin. Intention war es, den Menschen wieder an seinen angestammten Platz innerhalb der [[Schöpfung]] zu stellen. Dabei brachte Arp die dominanten Kunstrichtungen der Zwischenkriegszeit, [[Surrealismus]] und [[Konstruktivismus (Kunst)|Konstruktivismus]]/[[Neoplastizismus|Neo-Plastizismus]] spielerisch unter einen Hut.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;sikart&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arp Museum Bahnhof Rolandseck ==&lt;br /&gt;
[[Datei:11 Meirbau night 7.JPG|mini|Neubau des Arp Museums Bahnhof Rolandseck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Arp Museum Bahnhof Rolandseck]]&amp;#039;&amp;#039; wird betrieben von der &amp;#039;&amp;#039;Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Remagen-Rolandseck. Eröffnet wurde es am 29. September 2007. Es präsentiert im Gebäude des Bahnhofs [[Oberwinter|Rolandseck]] und in einem Neubau von [[Richard Meier (Architekt)|Richard Meier]] Werke von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp aus dem Besitz des Landes [[Rheinland-Pfalz]] und Sonderausstellungen anderer Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Eröffnung des Museums kam es zu heftigen Diskussionen, da bei einigen der im Museum gezeigten Objekte, die aus Beständen des Vereins &amp;#039;&amp;#039;Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; strittig war, ob es sich um von Arp selbst autorisierte Werke oder spätere Nachgüsse und Repliken handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Wagner: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/umstrittenes-arp-museum-den-spuk-beenden-1458870.html &amp;#039;&amp;#039;Den Spuk beenden&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 1. Oktober 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Land Rheinland-Pfalz warf dem Verein außerdem Vertragsbruch vor, weil er einige Werke, die für den Ausstellungsbetrieb gedacht waren, verkauft habe. Im Sommer 2008 kündigte das Land die Zusammenarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Koldehoff: [http://www.zeit.de/2009/37/Kunstmarkt-37 &amp;#039;&amp;#039;Kunst-Fälschungen Irgendwie … Arp.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 37/2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Arp Museum.jpg|mini|Arp Museum aus südwestlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hans Arp und Günter Fruhtrunk ==&lt;br /&gt;
Hans Arp und [[Günter Fruhtrunk]] waren miteinander befreundet. 1955 arbeitete Fruhtrunk im Atelier von Hans Arp.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suedwestgalerie.de/kunstlexikon/kuenstler/fruhtrunk-guenter#kuenstler &amp;#039;&amp;#039;Günter Fruhtrunk. Wichtige Begegnungen&amp;#039;&amp;#039;.] Eintrag auf der Website von SWG Kunstlexikon. Abgerufen am 23. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lehr-kunstauktionen.de/catalogue/99-fruhtrunk-guenter/ |titel=Fruhtrunk, Günter |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230122234108/https://lehr-kunstauktionen.de/catalogue/99-fruhtrunk-guenter/ |archiv-datum=2023-01-22 |abruf=2023-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 kam es zu einer Kooperation der [[Kunsthalle Nürnberg]] mit dem [[Museum für Moderne Kunst München]] mit dem Ziel einer Hinterfragung der jeweiligen künstlerischen Beeinflussung. Es fand die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Günter Fruhtrunk innerhalb der Ausstellung Hans Arp.&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hans Arp&amp;#039;&amp;#039;: Ausstellung vom 1. Dezember 1994 – 26. Februar 1995, Kunsthalle Nürnberg. Die Kuratorin der Ausstellung war Christine Hopfengart.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://porzner.wordpress.com/2010/12/16/zwei-einladungskarten-des-mfmk-munchen-die-zusammenarbeiten-mit-der-kunsthalle-nurnberg-gunter-fruhtrunk-innerhalb-der-ausstellung-hans-arp-1995-und-mit-dem-wilhelm-hack-museum-ludwigshafen-rh/ &amp;#039;&amp;#039;Günter Fruhtrunk innerhalb der Ausstellung Hans Arp.&amp;#039;&amp;#039; Museum für Moderne Kunst München in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Nürnberg. 17. – 19. Februar 1995.] Auf der Website von Hans-Peter Porzner, abgerufen am 23. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kuratoren der Ausstellung waren [[Lucius Grisebach]], Christine Hopfengart und [[Hans-Peter Porzner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungen ==&lt;br /&gt;
=== Fondation Arp ===&lt;br /&gt;
Die Fondation Arp befindet sich in dem von Sophie Taeuber 1929 entworfenen ehemaligen Atelierhaus der Arps in [[Clamart]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=wolfparisblog |url=https://paris-blog.org/2025/03/05/das-atelierhaus-von-jean-arp-und-sophie-tauber-in-meudon-bei-paris-und-die-ausstellung-arp-mythique-arp-antique-februar-bis-november-2025/ |titel=Das Atelierhaus von Jean Arp und Sophie Taeuber in Meudon bei Paris und die Ausstellung arp mythique/arp antique (Februar bis November 2025) |werk=Paris und Frankreich Blog |datum=2025-03-05 |sprache=de-DE |abruf=2025-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus mit einer reichen Sammlung von Werken von Hans Arp und Sophie Taeuber ist eine Stiftung von Marguerite Hagenbach aus dem Jahr 1976. Im Laufe der Jahre wurde die Sammlung durch weitere Stiftungen erweitert. Bemerkenswert ist Arps Atelier, in dem er die Gipse für die anzufertigenden Güsse herstellte. Ausgestellt sind dort 114 Plastiken und 32 Reliefs, die 1996 vom französischen Zoll beschlagnahmt worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Michel Leniaud: &amp;#039;&amp;#039;Chroniques patrimoniales&amp;#039;&amp;#039;. 2001, S. 459. [http://books.google.de/books?id=voxasJ5OivAC&amp;amp;pg=PA456&amp;amp;lpg=PA456&amp;amp;dq=Arp+Douane+confisqu%C3%A9&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=MzGhz1fgk6&amp;amp;sig=Llw2mHEuZNqaulYpKhp1oA_-__4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=lO8JT4OFDY_Psgahp_GCDw&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CEIQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=Arp%20Douane%20confisqu%C3%A9&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer ersten Ausstellung im [[Centre Pompidou]] wird diese Sammlung seit Dezember 2006 in Clamart aufbewahrt. Zur Fondation Arp gehört eine Bibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fondazione Marguerite Arp-Hagenbach ===&lt;br /&gt;
Die Stiftung mit Sitz im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus &amp;#039;&amp;#039;Ronco dei Fiori&amp;#039;&amp;#039; Hans Arps in [[Locarno]]-Solduno wurde 1988 von Marguerite Arp-Hagenbach gegründet. Seit 2000 kooperiert die Fondazione mit der Stiftung Liner in [[Appenzell (Ort)|Appenzell]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fondazionearp.ch/de Fondazione Marguerite Arp-Hagenbach, Locarno-Solduno].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel der Zusammenarbeit ist die Bewahrung der Fondazione Arp in ihrer heutigen Form, regelmäßige Ausstellungen der Werke von Arp und Sophie Taeuber in Appenzell sowie die Förderung ihrer Werke weltweit. Zu dem Haus gehört ein [[Skulpturengarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.&amp;amp;nbsp;V. ===&lt;br /&gt;
Die Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp ist vorläufig noch als Verein organisiert. Sie betreut Teile des Nachlasses von Hans Arp, insbesondere die Rechte an Bronze-Plastiken. Sie war ursprünglich in [[Remagen]]-Rolandseck ansässig, zog aber 2013 nach Berlin. Sie publizierte 2012 eine Bestandsaufnahme aller Skulpturen. Diese Liste beantwortet auch die Frage nach der Berechtigung von posthumen Nachgüssen mit einer Gussrechteliste aus dem Jahr 1977, die von Arps zweiter Frau Marguerite Arp-Hagenbach unterzeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts20150701&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.tagesspiegel.de/kultur/ausstellung-hans-arp-der-nabel-der-avantgarde-die-urform-des-ovals/11991418.html Ausstellung: „Hans Arp. Der Nabel der Avantgarde“ – Die Urform des Ovals].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel.&amp;#039;&amp;#039; 1. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konflikte um die Nachgussrechte hatten zwischen 2008 und 2015 zur Einstellung internationaler Ausstellungstätigkeit mit Arps Werken geführt, da die Rechte an den Skulpturen als nicht gesichert galten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts20150701&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1954: Internationaler Preis für Skulptur auf der [[Biennale von Venedig]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Ehrenlegion|Ritter der Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
* 1961: Stephan-Lochner-Medaille der Stadt Köln&lt;br /&gt;
* 1961: Officier de l&amp;#039;[[Ordre des Arts et des Lettres]]&lt;br /&gt;
* 1963: Grand Prix National des Arts, Paris&lt;br /&gt;
* 1964: [[Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
* 1964: Carnegie-Preis, Pittsburgh, Pa.&lt;br /&gt;
* 1966: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke der bildenden Kunst (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1916/17: &amp;#039;&amp;#039;Die Grablegung der Vögel und Schmetterlinge&amp;#039;&amp;#039; (Holzrelief), [[Kunsthaus Zürich]]&lt;br /&gt;
* 1928: &amp;#039;&amp;#039;Konfiguration,&amp;#039;&amp;#039; Öffentliche Kunstsammlung Basel&lt;br /&gt;
* 1931: &amp;#039;&amp;#039;Amphora&amp;#039;&amp;#039;, Bemaltes Holzrelief, [[Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen]], Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Konfiguration,&amp;#039;&amp;#039; Holzrelief, [[Fondation Beyeler]], [https://www.fondationbeyeler.ch/sammlung/werk/detail/7-konfiguration-configuration/ Basel]&lt;br /&gt;
* 1936: &amp;#039;&amp;#039;Verstümmelt und heimatlos,&amp;#039;&amp;#039; Plastik&lt;br /&gt;
* 1950: &amp;#039;&amp;#039;Idole&amp;#039;&amp;#039;, Bronze, poliert,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hlmd.de/museum/kunst-und-kulturgeschichte/sammlung-simon-spierer.html „Ein Wald der Skulpturen – Sammlung Simon Spierer“]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hessisches Landesmuseum Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Weiblicher Torso,&amp;#039;&amp;#039; Plastik&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Berger de nuages,&amp;#039;&amp;#039; Plastik [[Skulpturenpark am Kröller-Müller-Museum]] in [[Otterlo]]&lt;br /&gt;
* 1955: &amp;#039;&amp;#039;Face&amp;#039;&amp;#039; (Holzrelief), [[Museo Cantonale d’Arte]], [[Lugano]]&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Großes Bronzerelief&amp;#039;&amp;#039; für die UNESCO in Paris&lt;br /&gt;
* 1959: &amp;#039;&amp;#039;Feuille se reposant,&amp;#039;&amp;#039; Plastik Sammlung [[Skulpturenmuseum Glaskasten]] in [[Marl]]&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Bewegtes Tanzgeschmeide,&amp;#039;&amp;#039; Bahnhof Rolandseck&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Schalenbaum&amp;#039;&amp;#039;, [[Fondation Beyeler]], [https://www.fondationbeyeler.ch/sammlung/werk/detail/99-schalenbaum/ Basel]&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Eléments Interchangeables,&amp;#039;&amp;#039; [[Allgemeine Gewerbeschule Basel]]&lt;br /&gt;
* 1961: &amp;#039;&amp;#039;Wolkenschale,&amp;#039;&amp;#039; Universitätsbibliothek Bonn&lt;br /&gt;
* 1962: &amp;#039;&amp;#039;Schlüssel des Stundenschlägers,&amp;#039;&amp;#039; als vergrößerte Plastik auf dem [[Jockel-Fuchs-Platz]] in Mainz (1974)&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Poupée Préadamite,&amp;#039;&amp;#039; Bronze, Museo Cantonale d’Arte, Lugano&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Evocation of a Form Human Lunar Spectral.jpg|Evocation of a Form: Human Lunar Spectral (1950)&lt;br /&gt;
   HansArp-CloudShepher1953.JPG|Wolkenhirt (1953)&lt;br /&gt;
   Marl Arp 01.JPG|Feuille se reposant (1959)&lt;br /&gt;
   Arp09x.jpg|Wolkenschale (1961)&lt;br /&gt;
   DenHaag23.JPG|Scrutant l’horizon (1966, Den Haag)&lt;br /&gt;
   Arpremagen.jpg|Bewegtes Tanzgeschmeide (1960/1970)&lt;br /&gt;
   Monte Verita, Ticino Hans Arp.jpg|„Roue Oriflamme“/„Goldflammendes Rad“ (1962) auf dem [[Monte Verità]]&lt;br /&gt;
   Mz-SchluesseldesStundenschlaegers.jpg|Schlüssel des Stundenschlägers (1962/1974)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Poetische Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wolkenpumpe. Die Silbergäule.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Pyramidenrock.&amp;#039;&amp;#039; Erlenbach-Zürich 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte: Weisst du schwarzt du. Fünf Klebebilder von Max Ernst.&amp;#039;&amp;#039; Pra, Zürich 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konfiguration.&amp;#039;&amp;#039; Poésie &amp;amp; Co. Paris 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Worte mit und ohne Anker.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1957, ISBN 978-3-453-85008-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinnende Flammen.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Logbuch des Traumkapitäns.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Ange et la Rose.&amp;#039;&amp;#039; Forqualquier 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werkausgabe der Gedichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Gedichte I. 1903–1939&amp;#039;&amp;#039;. In Zusammenarbeit mit dem Autor herausgegeben von Marguerite Arp-Hagenbach und Peter Schifferli. Arche, Zürich 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Gedichte II. 1939–1957&amp;#039;&amp;#039;. Arche, Zürich 1974, ISBN 3-7160-1465-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Gedichte III. 1957–1966&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Aimée Bleikasten. Arche, Zürich 1984, ISBN 3-8090-2192-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermischte Schriften ==&lt;br /&gt;
* Hans Arp, [[El Lissitzky]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstismen]].&amp;#039;&amp;#039; Rentsch, Erlenbach-Zürich 1925. Reprint Müller, Baden 1990, ISBN 3-906700-28-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue französische Malerei.&amp;#039;&amp;#039; Einf. von L. H. Neitzel. Leipzig 1913.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsern täglichen Traum.&amp;#039;&amp;#039; Erinnerungen, Dichtungen und Betrachtungen aus den Jahren 1914–1954. Zürich 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jours effeuillés. Poèmes, essais, souvenirs 1920–1965.&amp;#039;&amp;#039; Preface de Marcel Jean. Paris 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Richter: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen von Dada bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Briefe, Dokumente, Erinnerungen. (S. 15 ff. und S. 201) Köln 1973.&lt;br /&gt;
* [[Richard Albrecht]]: &amp;#039;&amp;#039;„weisst du schwarzt du“ – Hans Arp, 1886–1966. Zu Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; 2006 [http://www.grin.com/e-book/109709/weisst-du-schwarzt-du-hans-arp-1886-1966 (online)]&lt;br /&gt;
* {{HLS|11477|Hans Arp|Autor=Annemarie Bucher|Datum=2002-11-26|Abruf=2019-12-05}}&lt;br /&gt;
* [[Manfred Engel]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Arp. Weh unser guter kaspar ist tot. »Das stete Fließen und Werden der Dinge«. Zur intendierten Rezeption eines Dada Gedichtes.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus H. Kiefer, Arnim Schäfer, Hans-Walter Schmidt-Hannisa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Gedichtete behauptet sein Recht.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2001, S.&amp;amp;nbsp;15–28.&lt;br /&gt;
* Eric Erfurth: &amp;#039;&amp;#039;Das lyrische Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz Ludwig Arnold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A-Bak.&amp;#039;&amp;#039; 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2009, ISBN 978-3-476-04000-8, S.&amp;amp;nbsp;599–601.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Max Faust]]: &amp;#039;&amp;#039;Dada oder Die befreite Phantasie.&amp;#039;&amp;#039; [Zu dem Prosagedicht „eitel ist sein scheitel…“.] In: [[Harald Hartung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gedichte und Interpretationen. Band 5: Vom Naturalismus bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts (= [[Reclams Universalbibliothek|RUB]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 7894). Reclam, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-15-007894-5, S.&amp;amp;nbsp;221–229. (mit Literaturhinweisen).&lt;br /&gt;
* [[Carola Giedion-Welcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Arp.&amp;#039;&amp;#039; Hatje, Stuttgart 1957.&lt;br /&gt;
* Arie Hartog: &amp;#039;&amp;#039;Hans Arp: Skulpturen. Eine Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7757-3320-5.&lt;br /&gt;
* Hans Rudolf Hilty (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hans Arp und die Worte der Dichter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Quadrat-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Tschudy Verlag, St. Gallen/Stuttgart 1963.&lt;br /&gt;
* [[Gerd Presler]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Arp – Das Skizzenbuch – Ort einer schwebenden Nachdenklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Skizzenbuch – Glücksfall der Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Ostfildern 2017, ISBN 978-3-00-056940-1, S.&amp;amp;nbsp;94–97.&lt;br /&gt;
* [[Raoul Schrott]]: &amp;#039;&amp;#039;DADA 15/25. Dokumentation und chronologischer Überblick zu Tzara &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2004, ISBN 3-8321-7479-6.&lt;br /&gt;
* Rudolf Suter: &amp;#039;&amp;#039;Hans Arp. Weltbild und Kunstauffassung im Spätwerk.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Bern 2007, ISBN 978-3-03911-428-3.&lt;br /&gt;
* Rudolf Suter: &amp;#039;&amp;#039;Hans Arp. Das Lob der Unvernunft. Eine Biografie.&amp;#039;&amp;#039; Mit Fotografien von Ernst Scheidegger. Scheidegger &amp;amp; Spiess, Zürich 2016, ISBN 978-3-85881-502-6.&lt;br /&gt;
* Hubert van den Berg: &amp;#039;&amp;#039;Avantgarde und Anarchismus. Dada in Zürich und Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0852-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hans Arp|Hans Arp}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118504398}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118504398}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=hans-arp |Titel=Hans Arp |Autor=Anja Wulfert}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1089007}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART |4023372 |Hans Arp |Autor=Juri Steiner |Abruf=2024-11-22}}&lt;br /&gt;
* [http://www.arpmuseum.de/ Arp Museum in Rolandseck]&lt;br /&gt;
* [http://www.fondationarp.org/ Fondation Arp] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.artcyclopedia.com/artists/arp_jean.html Eintrag] bei &amp;#039;&amp;#039;artcyclopedia.com&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.e-mca.ti.ch/lugano/eMuseumPlus?service=direct/1/ResultListView/result.t2.artist_list.$TspTitleLink$0.link&amp;amp;sp=10&amp;amp;sp=Sartist&amp;amp;sp=SfilterDefinition&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=3&amp;amp;sp=SsimpleList&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=Sdetail&amp;amp;sp=0&amp;amp;sp=F&amp;amp;sp=T&amp;amp;sp=10 Hans Arp] Werke im Museo Cantonale d’Arte von Lugano&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118504398|LCCN=n79134995|NDL=00431762|VIAF=7386175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arp, Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hans Arp| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Surrealismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschneider (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzschneider (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Abstrakte Malerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Abstrakte Bildhauerei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Dadaismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Dadaismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arp, Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Arp, Hans Peter Wilhelm (vollständiger Name); Arp, Jean&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-französischer Maler, Grafiker, Bildhauer und Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. September 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
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