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	<title>Hängende Gärten der Semiramis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=H%C3%A4ngende_G%C3%A4rten_der_Semiramis&amp;diff=1579&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KureCewlik81: /* In Ninive */</title>
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		<updated>2025-08-17T01:33:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;In Ninive&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hanging Gardens of Babylon.jpg|mini|Künstlerische Interpretation der Hängenden Gärten der Semiramis (vermutlich 19. Jahrhundert)&amp;lt;!--kein Stich des niederländischen Künstlers Maarten van Heemskerck, 16. Jhd.--&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hängenden Gärten der Semiramis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hängenden Gärten von Babylon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, waren nach den Berichten griechischer Autoren eine aufwändige Gartenanlage in [[Babylon]] am [[Euphrat]] (im [[Zweistromland]], im heutigen [[Irak]] gelegen). Sie zählten zu den sieben [[Weltwunder]]n der [[Antike]]. Die griechische Sagengestalt der [[Semiramis]] wird manchmal mit der assyrischen Königin [[Schammuramat]] gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die schwebenden Gärten von Babylon 1726.jpg|mini|Eine graphische Interpretation:&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Die schwebenden Gärten zu Babylon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;In: Humphrey Prideaux: &amp;#039;&amp;#039;Alt- und Neues Testament In eine Connexion Mit der Jüden und benachbarten Völcker Historie gebracht.&amp;#039;&amp;#039; J. M. Lobeck, Dresden, Ausgabe 1726]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den antiken Schriftstellern lagen die Hängenden Gärten neben oder auf dem Palast und bildeten ein Quadrat mit einer Seitenlänge von 120&amp;amp;nbsp;Metern. Die [[Terrasse (Architektur)|Terrassen]] erreichten eine Höhe von ca. 25 bis 30&amp;amp;nbsp;Metern. Die dicken Mauern und Pfeiler des Aufbaugerüstes waren überwiegend aus Brandziegeln hergestellt, unter den einzelnen Stufenabsätzen sollen sich Gänge befunden haben. Die Etagenböden bestanden aus drei Lagen, eine Lage aus [[Rohr (Technik)|Rohr]] mit viel [[Asphalt]], darüber eine doppelte Lage aus gebrannten Ziegeln, die in [[Gips]]mörtel eingebettet waren, und ganz oben dicke Platten aus [[Blei]]. So wurde ein Durchdringen von Feuchtigkeit verhindert. Auf diese Konstruktion hätte man Humus aufbringen und verschiedene Baumsorten einpflanzen können. Eine Bewässerung war aus dem nahegelegenen [[Euphrat]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibungen, denen wir unsere Vorstellung dieser Gärten verdanken, gehen auf folgende Autoren zurück:&lt;br /&gt;
* [[Antipatros von Sidon]] (Beginn des 2. Jahrhunderts v. Chr.), in dessen Gedicht über die sieben Weltwunder in der &amp;#039;&amp;#039;Anthologia Palatina&amp;#039;&amp;#039; jedoch kein Ort genannt wird („auch die Hängenden Gärten und den Koloß des Helios“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kai Brodersen |Titel=Die sieben Weltwunder. Legendäre Kunst- und Bauwerke der Antike |Verlag=C.H. Beck |Ort=München |Datum=2004 |ISBN=3-406-45329-5 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Den [[Chaldäer]] [[Berossos]] (* etwa 350 v. Chr.), aus dessen verlorenem Werk &amp;#039;&amp;#039;Babyloniaka&amp;#039;&amp;#039; der jüdische Geschichtsschreiber [[Flavius Josephus]] ausführlich zitierte.&lt;br /&gt;
* Den griechischen Mediziner [[Ktesias von Knidos]], der um 400 v. Chr. in persische Kriegsgefangenschaft geriet und als Leibarzt des Königs [[Artaxerxes II.]] tätig war. Er hinterließ ein umfangreiches und streckenweise fantasiereiches Werk mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Persika]]&amp;#039;&amp;#039;. Was er darin über Babylon schrieb, ist weitgehend verloren, bis auf Zitate in den Werken von [[Diodor]] und [[Quintus Curtius Rufus (Historiker)|Quintus Curtius Rufus]].&lt;br /&gt;
* [[Diodor]], der seine Beschreibung (Historien 2,10,1–6) ungefähr in der Mitte des 1. Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. schrieb und der aus einem mittlerweile verloren gegangenen Werk des Griechen Ktesias von Knidos zitiert. Ktesias diente vermutlich lange vor den Eroberungen durch Alexander den Großen am persischen Hof. Sein Bericht beruht vermutlich wiederum auf einem Bericht des antiken griechischen Geschichtsschreibers [[Kleitarchos (Historiker)|Kleitarchos]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Dalley: &amp;#039;&amp;#039;The mystery of the Hanging Garden of Babylon: an elusive world wonder traced&amp;#039;&amp;#039;. Oxford 2013, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diodoros Sikulos’ Bericht ist vor allem wesentlich, weil er eindeutig festhält, dass kein Mechanismus sichtbar war, der das Wasser nach oben transportierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Dalley: &amp;#039;&amp;#039;The mystery of the Hanging Garden of Babylon: an elusive world wonder traced&amp;#039;&amp;#039;. Oxford 2013, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Strabon]], ein griechischer Gelehrter, der im 1. Jahrhundert v. Chr. seine &amp;#039;&amp;#039;Geographie&amp;#039;&amp;#039; schrieb.&lt;br /&gt;
* [[Philon von Byzanz]], der vermutlich um 250 v. Chr. eine Art Reiseführer zu den sieben Weltwundern schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der allgemeinen Überlieferung sollen die Gärten von Königin [[Semiramis]] errichtet worden sein, deren Ruhm auch heute noch bis ins entfernte Armenien reicht, wo ein großer Bewässerungskanal für die Stadt [[Van (Türkei)|Van]] (heute Türkei) am [[Vansee]] „Strom der Semiramis“ und der höchste Teil des Kastells der Stadt „Semiramisburg“ genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die bereits im Altertum kursierende Meinung, dass die Gärten von Semiramis errichtet wurden, erhob aber schon Diodor Protest (2,10,1): Vielmehr habe sie ein babylonischer König erbaut. Nach genauerer Mitteilung des Borosos sei es [[Nebukadnezar&amp;amp;nbsp;II.]] gewesen: Seine Gemahlin soll sich im Tiefland von Babylonien nach den Wäldern und Bergen gesehnt haben, so habe der König ihr die Hängenden Gärten erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckard Unger: &amp;#039;&amp;#039;Babylon, die heilige Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, 2012, ISBN 978-3-11-002676-4, S.&amp;amp;nbsp;217.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch andere wichtige antike Autoren, die sich in der Gegend aufhielten oder über die Gegend berichten, benennen die Gärten nicht nach Semiramis, etwa [[Herodot]] (Historien 1,181), [[Xenophon]] (Kyropaedia) und [[Plinius der Ältere]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; 6,123).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dalley Cuneiform&amp;quot;&amp;gt;Stephanie Dalley: &amp;#039;&amp;#039;Nineveh, Babylon and the Hanging Gardens: Cuneiform and Classical Sources reconciled.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Iraq.&amp;#039;&amp;#039; 56, 1994, S. 45–58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokalisierungsversuche ==&lt;br /&gt;
=== In Babylon ===&lt;br /&gt;
Oft wird die von [[Robert Koldewey]] im Nordostteil des Südpalastes ausgegrabene Anlage, deren Fundament aus mehreren überwölbten Räumen bestand, als Überrest der hängenden Gärten gedeutet. Dieser Bau bestand aus 14 Kammern. Die Grundmauern bildeten ein Trapez mit Kantenlängen zwischen 23 und 35 Metern.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Die Sieben Weltwunder.&amp;#039;&amp;#039; Marix-Verlag, Wiesbaden 2006, ISBN 3-86539-906-1, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem verfügte der Bau über eine Brunnenanlage. Auffällig waren vor allem die paternosterähnlichen Bauten, die anscheinend Wasser zwischen mehreren Etagen transportierten. Man fand heraus, dass dieses Wasser mehreren Quellen entsprang. Das ausgegrabene Areal wird [[Nebukadnezar II.]] zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfram Nagel]] lokalisiert die Gärten im Westen der Südburg, wohl im Bereich des Außenwerks, und nimmt dann einen Neubau in persischer Zeit durch [[Atossa]], die Mutter [[Xerxes I.|Xerxes’ I.]], an, die damit an ihre „Großtante [[Amyitas]]“, für die Nebukadnezar Gärten hatte einrichten lassen, erinnern wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Nagel: &amp;#039;&amp;#039;Wo lagen die „Hängenden Gärten“ von Babylon?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Orient-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 110, 1978, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Julian Reade]] lokalisiert die Gärten im Außenwerk des sogenannten [[Nordpalast]]es, nach Osten zum Palast hin orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kai Brodersen]] nimmt an, dass diese Gärten nie existierten, sondern dass ein unzugänglicher Palastgarten [[Nebukadnezar II.|Nebukadnezars II.]] im Laufe der Jahrhunderte in der Fantasie der Autoren immer wunderbarere Formen annahm. Als Beleg führt er an, dass diese Bauten bis heute nicht zufriedenstellend lokalisiert werden konnten, dass man dem Garten Bewässerungsformen unterstellte, die erst nach Nebukadnezar II. erfunden wurden, und dass weder zeitgenössische babylonische Texte noch Herodot von einem solchen Bau berichten. Auch andere Autoren bezweifeln inzwischen die Deutung Koldeweys, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Michael Jursa]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Jursa: &amp;#039;&amp;#039;Die Babylonier. Geschichte. Gesellschaft. Kultur.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3-406-50849-9, S.&amp;amp;nbsp;77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanging Gardens of Babylon.gif|mini|Bild eines [[Assyrien|assyrischen]] Gartens, Ausschnitt nach dem &amp;#039;&amp;#039;Relief aus Kuyunjik&amp;#039;&amp;#039; (ca. 650 v. Chr.). Das Relief im [[British Museum|Britischen Museum]] zeigt möglicherweise die Hängenden Gärten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Ninive ===&lt;br /&gt;
Einige Wissenschaftler&amp;lt;ref name=&amp;quot;dalley-2013&amp;quot;&amp;gt;Stephanie M. Dalley: &amp;#039;&amp;#039;The mystery of the Hanging Garden of Babylon: an elusive world wonder traced.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2013, ISBN 978-0-19-966226-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram von Soden: &amp;#039;&amp;#039;The Ancient Orient: An Introduction to the Study of the Ancient Near East.&amp;#039;&amp;#039; Erdman’s Publishing Company, Grand Rapids 1985, Seite 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; vertreten die These, dass die Berichte der &amp;#039;&amp;#039;Hängenden Gärten von Babylon&amp;#039;&amp;#039; eigentlich die weitläufigen Gartenanlagen des [[Süd-West-Palast des Sanherib in Ninive|Palastes von Sanherib]] in Ninive und nicht in Babylon beschreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Dalley: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Mesopotamian Gardens and the Identification of the Hanging Gardens of Babylon Resolved.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Garden History.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 21, Nr. 1, 1993, Seite 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Altorientalistik|Assyriologin]] und [[Keilschrift]]-Expertin Stephanie Dalley von der [[University of Oxford]] legte bereits Anfang der 1990er Jahre Argumente für die Deutung vor, die Hängenden Gärten seien der Palastgarten des assyrischen Königs [[Sanherib]] gewesen, der rund 100 Jahre vor dem babylonischen König Nebukadnezar II. gelebt hatte. Dieser Palastgarten in [[Ninive]] am [[Tigris]] sei für Sanheribs Gattin [[Tašmetu-Šarrat]] erbaut und mittels einer [[Archimedische Schraube|archimedischen Schraube]] bewässert worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dalley Cuneiform&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Dalley: [http://www.jstor.org/stable/1587050 &amp;#039;&amp;#039;Ancient Mesopotamian Gardens and the Identification of the Hanging Gardens of Babylon Resolved&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Garden History.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 21, Nr. 1, 1993, 1–13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dalley untermauerte 2013 ihr Plädoyer für Ninive in einem Buch mit weiteren Belegen aus topografischen Untersuchungen und historischen Quellen&amp;lt;ref name=&amp;quot;dalley-2013&amp;quot; /&amp;gt; und erregte damit Aufsehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Tobias Dorfer: [http://www.sueddeutsche.de/wissen/mythos-weltwunder-haengende-gaerten-von-babylon-existierten-tatsaechlich-in-ninive-1.1666455 &amp;#039;&amp;#039;Hängende Gärten von Babylon existierten tatsächlich – in Ninive.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://programm.ard.de/?sendung=2872411719322656 &amp;#039;&amp;#039;Die Hängenden Gärten von Babylon.&amp;#039;&amp;#039;] TV-Dokumentation (52 min.), Großbritannien 2014, gesendet auf [[arte]] am 22. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dalley stellt die These auf, dass auf dem &amp;#039;&amp;#039;Relief aus Kuyunjik&amp;#039;&amp;#039; der [[Aquädukt#Wasserleitungen in den alten Hochkulturen und in Griechenland|Aquädukt von Jerwan]] dargestellt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;zum Aquädukt vgl. Christopher Jones: [https://gatesofnineveh.wordpress.com/2012/02/15/assyrian-agricultural-technology/ &amp;#039;&amp;#039;Assyrian Agricultural Technology.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Gates of Niniveh-&amp;#039;&amp;#039;Weblog, 15.&amp;amp;nbsp;Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.plinia.net/wonders/gardens/hg4relief.html &amp;#039;&amp;#039;The Hanging Gardens of Babylon. The Kuyunjik Relief, c.650 BC.&amp;#039;&amp;#039;] Plinia.net, private Website von P. E. Michelli.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Aquädukt ist Teil des großen Atrusch-Kanals, der durch den assyrischen König Sanherib zwischen 703 und 690 vor Chr. erbaut wurde, um in [[Ninive]] u.&amp;amp;nbsp;a. die weitläufigen Gärten zu bewässern,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://sebmeyer.photoshelter.com/image/I0000lhyP1kInyQQ |wayback=20190329074705 |text=&amp;#039;&amp;#039;The aqueduct at Jerwan in Iraqi Kurdistan. Constructed between 703 and 690 BC&amp;#039;&amp;#039;}}. Photographie von Sebastian Meyer, Photoshelter.com.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Wasser aus der [[Bavian-Relief|Chinnis-Schlucht]], das 48&amp;amp;nbsp;km nach Norden umgeleitet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung in antiken Schriften ==&lt;br /&gt;
Im [[Altgriechische Sprache|Altgriechischen]] lautete die Bezeichnung {{lang|grc|οἱ [τῆς Σεμιράμιδος] Κρεμαστοὶ Κῆποι Βαβυλώνιοι|hoi [tês Semirámidos] Kremastoí Kêpoi Babylônioi}}&amp;lt;!--κρεμαστὸς κῆπος - hängender Garten (Einzahl): Adjektiv vor dem Substantiv--&amp;gt; („die Hängenden Gärten [der Semiramis] in Babylon“), im [[Latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;Semiramidis Horti Pensiles&amp;#039;&amp;#039; („die Hängenden Gärten der Semiramis“) oder &amp;#039;&amp;#039;Horti Pensiles Babylonis&amp;#039;&amp;#039; („die Hängenden Gärten Babylons“), im [[Arabische Sprache|Arabischen]] {{ar|الحدائق المعلّقة&amp;amp;lrm;|d=al-ḥadāʾiq al-muʿallaqa}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1989 setzte [[Saddam Hussein]], [[Diktatur|Diktator]] der [[Irak|Republik Irak]], einen Preis von umgerechnet 1,5 Millionen [[US-Dollar]] für denjenigen Iraker aus, der erklären könne, wie die Hängenden Gärten der Semiramis bewässert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://articles.latimes.com/1989-09-08/news/mn-1856_1_hanging-gardens |text=&amp;#039;&amp;#039;Iraq Offers Prize for Solving Puzzle of Hanging Gardens.&amp;#039;&amp;#039; Los Angeles Times, 8.&amp;amp;nbsp;September 1989 (englisch)| wayback=20181023084227}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Autoren / Herausgebern alphabetisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stephanie M. Dalley: &amp;#039;&amp;#039;The mystery of the Hanging Garden of Babylon: an elusive world wonder traced.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2013, ISBN 978-0-19-966226-5.&lt;br /&gt;
* Jean-Jacques Glassner: &amp;#039;&amp;#039;À propos des Jardins Mésopotamiens.&amp;#039;&amp;#039; In: Rika Gyselen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jardins d’Orient&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Res Orientales.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;3). Paris 1991, S.&amp;amp;nbsp;9–17.&lt;br /&gt;
* [[Robert Koldewey]]: &amp;#039;&amp;#039;Das wiedererstehende Babylon. Die bisherigen Ergebnisse der deutschen Ausgrabungen.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1990.&lt;br /&gt;
* [[Fritz Krischen]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltwunder der Baukunst in Babylonien und Jonien.&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth, Tübingen 1956.&lt;br /&gt;
* Fauzi Rasheed: &amp;#039;&amp;#039;The Hanging Gardens are the Refrigerator of Babylon.&amp;#039;&amp;#039; In: Masao Mori, Hideo Ogawa, Mamoru Yoshikawa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Near Eastern Studies: Dedicated to H. I. H. Prince Takahito Mikasa on the Occasion of his Seventy-Fifth Birthday.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1991, S.&amp;amp;nbsp;349–361.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Schweizer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hängenden Gärten von Babylon. Vom Weltwunder zur grünen Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Klaus Wagenbach, Berlin 2020, ISBN 978-3-80313694-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kristian-buesch.de/seven_wonders_of_the_world/semiramis.htm Die Sieben Weltwunder der Antike: Babylon] Website des Archäologen Kristian Büsch (Stand 2007)&lt;br /&gt;
* [http://www.weltwunder-online.de/antike/gaerten-semiramis-babylon.htm Die Hängenden Gärten der Semiramis] Website von Thorsten Schiemann (Stand 2007)&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hanging Gardens of Babylon|Hängende Gärten der Semiramis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Weltwunder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4228412-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hangende Garten Der Semiramis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltwunder der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk (Babylonien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologie (Alter Orient)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garten in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Babylon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KureCewlik81</name></author>
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