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	<title>Gustave Courbet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Gustave_Courbet&amp;diff=9696&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Julius1990: revert, in diesen abschnitt gehört nur wissenschaftliche literatur</title>
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		<updated>2025-09-12T07:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;revert, in diesen abschnitt gehört nur wissenschaftliche literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gustave Courbet.jpg|mini|Gustave Courbet&amp;lt;br /&amp;gt;Fotografie von [[Félix Tournachon Nadar|Nadar]][[Datei:Courbet autograph.svg|rahmenlos|180px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jean Désiré Gustave Courbet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1819]] in [[Ornans]] bei [[Besançon]]; † [[31. Dezember]] [[1877]] in [[La Tour-de-Peilz]], [[Schweiz]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Malerei|Maler]] des [[Realismus (Kunst)|Realismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;„Daß die radikalste Formulierung des Realismus, die (dank Courbet) einer ganzen Stilrichtung den Namen gab,&amp;amp;nbsp;[…]“. In: &amp;#039;&amp;#039;Kindlers Malerei Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, S. 527.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustave Courbet - Le Désespéré (1843).jpg|mini|Selbstporträt &amp;#039;&amp;#039;Der Verzweifelte&amp;#039;&amp;#039; (1843–1845)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustave Courbet wurde als ältestes Kind einer wohlhabenden Bauernfamilie mit größerem Grundbesitz in Ornans geboren. Nach einer sehr dürftigen Schulausbildung kam er 1837 auf das Collège Royal (Gymnasium) von [[Besançon]]. Bereits im Alter von 14 Jahren wurde er durch Professor Pére Baud aus Ornans in die Grundlagen der Malerei eingeweiht. Während seiner Gymnasialzeit setzte er den Besuch einer privaten Zeichenschule bei [[Charles-Antoine Flajoulot]] (1774–1840) fort. Dabei fertigte er als eine erste größere Arbeit 1839 als Illustration für einen Gedichtband von [[Max Buchon]] (1818–1869) vier [[Lithographie]]n an. Auf Wunsch seiner Eltern studierte er ab 1840 [[Rechtswissenschaft]] an der Universität in Paris. Doch widmete er sich bald ganz und gar dem Zeichnen und entwickelte seine Technik, indem er im [[Louvre]] und anderen Museen die dortigen Kunstwerke vornehmlich spanischer und holländischer Meister kopierte. Unter den französischen Malern bewunderte er besonders [[Gericault]] und [[Auguste Delacroix|Delacroix]]. Besonders gern hielt er sich im Atelier von [[Carl von Steuben]] oder an der [[Académie Suisse|Academie Père Suisse]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit war Gustave Courbet noch auf der Suche nach Stil und Ausdrucksformen. Dabei entstanden 1841 mehrfach Selbstbildnisse, in denen er sich unter anderem emphatisch als &amp;#039;&amp;#039;Der Verzweifelte&amp;#039;&amp;#039; darstellte. Er bemühte sich um die Aufnahme seiner ersten Arbeiten im [[Pariser Salon]], doch wurden nur drei seiner 20 eingereichten Bilder in den Jahren von 1841 bis 1847 angenommen, darunter sein 1842 fertiggestelltes &amp;#039;&amp;#039;Selbstbildnis mit schwarzem Hund&amp;#039;&amp;#039;. Obwohl er noch von der finanziellen Unterstützung seiner Familie lebte, entschied er sich 1844 gegen den Willen seines Vaters doch eindeutig für die Malerei. Kurz vor seinem Abschied von zu Hause entstand das sehr eigenwillige Porträt seiner kleinen &amp;#039;&amp;#039;Schwester [[Juliette Courbet|Juliette]]&amp;#039;&amp;#039;. Mit unerschütterlichem Selbstvertrauen und Hartnäckigkeit schlug er nun seine künstlerische Laufbahn ein. Bei einer Reise 1847 nach Holland fertigte er Studien von Rembrandts Gemälden sowie von venezianischen und spanischen Meistern an. Diese Arbeiten sind noch einem gewissen Romantizismus verhaftet, aber zeigen schon zukünftige Kraft. 1847 hatte er mit seiner Geliebten Virginie Binet einen gemeinsamen Sohn, doch sie verließ ihn 1850 und nahm den Jungen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Realismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Courbet Selfportrait.jpg|mini|Selbstporträt &amp;#039;&amp;#039;Mann mit Pfeife&amp;#039;&amp;#039; (1848–1849)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustave Courbet traf sich in der unweit von seinem Studio gelegenen Brasserie Andler, dem „Tempel des Realismus“, wie ihn [[Jules Champfleury]], sein Freund und Kunstkritiker nannte, mit anderen Künstlern und Intellektuellen wie [[Charles Baudelaire]], [[Pierre-Joseph Proudhon]] und [[Max Buchon]], mit dem er bereits seit der Kindheit befreundet war. In dieser Runde entwickelte sich die neue Kunstströmung des [[Realismus (Kunst)|Realismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wetcanvas.com/Museum/Artists/c/Gustave_Courbet/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Individual Artists: Gustave Courbet&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20060813105641}} WetCanvas: Virtual Museum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustave Courbet - A Burial at Ornans - Google Art Project 2.jpg|mini|links|Gustave Courbet: &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Begräbnis in Ornans]].&amp;#039;&amp;#039; Öl auf Leinen. 314&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;663&amp;amp;nbsp;cm.&amp;lt;br /&amp;gt;[[Musée d’Orsay]], Paris.]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Februarrevolution 1848]] und der Absetzung [[Ludwig Philipp (Frankreich)|Louis Philippes]] fand der Pariser Salon ohne Jury statt, und Courbet stellte zehn seiner Gemälde aus, die von der Kritik begeistert aufgenommen wurden. 1849 entstand &amp;#039;&amp;#039;Der Steinklopfer&amp;#039;&amp;#039;, der zu Unverständnis und zum Teil zu Skandalen führte, aber Gustave Courbet erhielt auch eine Goldmedaille für sein Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Essen in Ornans&amp;#039;&amp;#039;. Das Bild wurde anschließend vom französischen Staat erworben. Er malte nun viele Szenen aus Ornans sowie Porträts seiner Familie und Freunde. &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Begräbnis in Ornans]]&amp;#039;&amp;#039;, 1850/51 von Kritikern des Salons abgelehnt, weil es die religiösen Gefühle verletze, gilt heute als eindrucksvollstes Beispiel dieser Schaffenszeit. Courbets Bekanntheit wuchs durch das Aufsehen, das er erregte. Seine Bilder waren in ihrem Realismus, der die Einfachheit bildwürdig machte, dem neuen bürgerlichen Regime suspekt. Die scheinbare Bedrohung wuchs durch die Interpretationen, die unter anderem Pierre Proudhon seinen Bildern gab, auch wenn Courbet dies vermutlich nie selbst beabsichtigte. Einige seiner Werke grenzen an die &amp;#039;&amp;#039;[[L’art pour l’art]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Schlesser |url=http://imagesrevues.revues.org/322 |titel=Le réalisme de Courbet. De la démocratie dans l’art à l’anarchie. |hrsg=Images Re-vues |datum=2005-09-01 |sprache=fr |abruf=2017-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustave Courbet entwickelte sich zum Hauptvertreter der realistischen Malerei in Frankreich und hatte damit einen weitgehenden Einfluss auf die Entwicklung der nachfolgenden Malerei, besonders auf die realistischen Maler in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Herding: &amp;#039;&amp;#039;Realismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Busch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Funkkolleg Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Band II. Piper, München 1987, ISBN 3-492-10735-4, S. 730–764.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Monika Wagner (Kunsthistorikerin)|Monika Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Wirklichkeitserfahrung und Bilderfindung, Turner, Constable, Delacroix, Courbet.&amp;#039;&amp;#039; In: Monika Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moderne Kunst: Das Funkkolleg zum Verständnis der Gegenwartskunst&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1991, ISBN 3-499-55516-6, Band 1, S. 115–134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hugh Honour-John Fleming: &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte der Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Ausgabe. Prestel Verlag, München 2000, ISBN 3-7913-2425-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Eschenburg, Ingeborg Güssow: &amp;#039;&amp;#039;Romantik und Realismus, Europäische Malerei im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ingo F. Walther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Malerei der Welt, Von der Gotik bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Taschen, Köln 1999, ISBN 3-8228-1764-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber er begründete in dieser Zeit auch seinen Ruf als avantgardistischer Maler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gegenausstellung zum Pariser Salon ===&lt;br /&gt;
1853 stellte die Regierung Courbet in Aussicht, für die Weltausstellung 1855 ein großformatiges Bild zu malen, falls er vorher einen Entwurf zur Begutachtung einer Jury vorlegen würde. Courbet lehnte dies jedoch ab, da er sich in seiner künstlerischen Freiheit nicht beschneiden lassen wollte. Nachdem drei der vierzehn von ihm zur Ausstellung eingereichten Bilder für die Weltausstellung abgelehnt wurden (darunter die Allegorie &amp;#039;&amp;#039;[[Das Atelier des Künstlers]]&amp;#039;&amp;#039;), errichtete er parallel dazu mit der finanziellen Unterstützung seines Freundes und Förderers [[Alfred Bruyas]] seinen eigenen &amp;#039;&amp;#039;Pavillon du Réalisme&amp;#039;&amp;#039; in der Avenue Montaigne. In diesem wurden zusätzlich zu den elf auf der Weltausstellung gezeigten weitere vierzig Gemälde gezeigt. Dazu zählte auch das &amp;#039;&amp;#039;Atelier&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gustave Courbet zeigt sich in den Gemälden, die ab 1860 entstanden, eine egalitäre Flächenstruktur. Unabhängig vom Gegenstand und von der räumlichen Blicktiefe wurden die Farben auf der Leinwand verteilt. Auf diese Weise erreichte er, dass sich die vorherrschenden Gegenstände in ihrer Dominanz nivellierten: Die Landschaft wurde nicht mehr der Natur und die Figur nicht mehr der Landschaft untergeordnet. Alle Bildelemente schlossen sich auf einer räumlichen Ebene optisch zusammen. Courbet setzte dabei den Spatel abwechselnd mit dem Pinsel ein und erzeugte dabei eine relativ gleichmäßige, nur geringfügig pastose Oberfläche. Diese Technik wurde in abgewandelter Form von anderen Künstlern aufgegriffen, darunter beispielsweise [[Oswald Achenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Bild &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr von der Konferenz&amp;#039;&amp;#039;, das 1863 entstanden war, rief er einen neuen Skandal hervor. Das Werk zeigte beschwipste, verwirrt umherirrende Geistliche auf einer Landstraße. Für den Salon wurde es &amp;lt;!-- von den Geschäftsführern, von den Behörden ...? --&amp;gt;„wegen Verstoßes gegen die religiöse Moral“ abgelehnt, selbst der Zutritt für das Bild zum &amp;#039;&amp;#039;[[Salon des Refusés]]&amp;#039;&amp;#039; („Salon der Zurückgewiesenen“) wurde verweigert. Kurze Zeit darauf war das Bild verschwunden, denn es wurde vermutlich von einem Zeitgenossen aufgekauft, um es zu zerstören. Auch im Jahr darauf wurde ein Bild von ihm, &amp;#039;&amp;#039;Venus und Psyche&amp;#039;&amp;#039; von der Jury abgewiesen. Ein weiteres provokatorisches Werk entstand 1866, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ursprung der Welt (Gemälde)|Der Ursprung der Welt]]&amp;#039;&amp;#039;. Auftraggeber war der Diplomat Khalil-Bey (1831–1879). Die Anziehungskraft dieses Gemäldes liegt darin, dass Courbet sich dabei eine bis dahin unerreichte Kühnheit und Offenheit erlaubt. Kein historischer oder literarischer Kunstgriff lenkt von der quasi anatomischen Darstellung des weiblichen Geschlechts ab. Courbets meisterhafter Kunst, seiner feinen bernsteinfarbenen Farbskala ist es zu verdanken, dass es nichts von einem pornografischen Bild hat. Aber gerade das schien auch der Grund zu sein, dass es der Öffentlichkeit viele Jahrzehnte vorenthalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://77www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/Courbet-Dossier/Biografie.html &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet&amp;#039;&amp;#039;.]{{Toter Link|url=https://77www.musee-orsay.fr/de/kollektionen/Courbet-Dossier/Biografie.html |date=2025-06 |archivebot=2025-06-07 16:31:27 InternetArchiveBot }} Museums d’Orsay; Biografie&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönliche Situation ===&lt;br /&gt;
Seine Freunde waren während der revolutionären Situation in Paris verhaftet worden oder ins Exil gegangen, oder hatten sich politisch in andere Richtungen entwickelt. So entschloss sich Courbet zu ausgedehnten Reisen. Er kam erst nach [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], dort stellte ihm die Kunstakademie ein eigenes Atelier zur Verfügung. Auch nach dem Fortzug blieb Courbet in Frankfurt berühmt, viele Frankfurter Bürger, Bankiers und Kaufmannsfamilien zählten zu seinem Kundenkreis.&amp;lt;ref&amp;gt;Georges Riat: &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet&amp;#039;&amp;#039;. 2012, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nächste Ziel war [[Trouville-sur-Mer]], wo er Seebilder und Porträts der dortigen Schönheiten malte und diese ertragreich verkaufen konnte. Dort lernte er auch den Maler [[James McNeill Whistler]] und dessen Geliebte [[Joanna Hiffernan]] kennen. Es folgte [[Étretat]], wo er den jungen [[Claude Monet]] traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gustave Courbet stellte in Deutschland, Belgien und England aus und wurde vielfach ausgezeichnet. Das Kreuz der [[Ehrenlegion]], das ihm gemeinsam mit [[Honoré Daumier]] 1870 angeboten wurde, lehnten beide jedoch ab. Sie vertraten die Ansicht, dass der Staat keinen Einfluss auf künstlerische Belange nehmen solle. Diese Haltung brachte Courbet im republikanischen Lager viele Freunde ein, und nach dem Sturz der Regierung wählte man ihn 1869 zum Präsidenten der Republikanischen Kunstkommission und im Jahr darauf zum Stadtrat und damit zum Mitglied in der [[Pariser Kommune]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Musée Courbet Totenmaske.jpg|mini|Totenmaske im [[Musée Courbet]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cimetière d&amp;#039;Ornans, stèle à Gustave Courbet (2).JPG|mini|Grab Courbets im Friedhof von Ornans]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der gewaltsamen Auflösung der Kommune wurde Courbet wegen seiner Beteiligung an der Zerstörung der [[Colonne Vendôme]] zu sechs Monaten Gefängnis und 500 Francs Geldstrafe verurteilt. Er verbüßte die Strafe im Gefängnis von [[Gefängnis Sainte-Pélagie|Sainte-Pélagie]] in Paris, durfte dort aber malen. Sein Gesundheitszustand verschlimmerte sich in den folgenden Jahren. In der Klinik von [[Neuilly-sur-Seine|Neuilly]] malte er 50 Bilder, die er allesamt verkaufen konnte. Im Mai 1873 verlangte die neue französische Regierung Schadenersatz für die zerstörte Colonne Vendôme in Höhe von 335.000 Francs; er floh mit seinem Schüler und Assistenten [[Cherubino Patà]] in die [[Schweiz]], in den ihm vertrauten Jura und dann an den [[Genfersee]], ohne Hoffnung, die geforderte gewaltige Summe durch den Verkauf von Bildern aufzubringen. Während seines Exils beschlagnahmte der französische Staat seinen Besitz. Er, seine Freunde und auch seine Familie wurden überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[La Tour-de-Peilz]] verlebte er seine letzten Jahre, immer in der Hoffnung auf [[Schuldenerlass]]. Gustave Courbet schuf kaum noch Werke, die seiner würdig wären, und verfiel zunehmend dem Alkohol. Zwar beteiligte er sich noch an Kunst-Ausstellungen in Genf, Lausanne, Neuenburg und anderen Orten der Schweiz,&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Der junge Hodler. Eine Künstlerkarriere 1872–1897&amp;#039;&amp;#039;. Nimbus, Wädenswil 2009, ISBN 978-3-907142-30-1, S. 57–80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre Chessex: &amp;#039;&amp;#039;Ein politischer Flüchtling der Commune. G. Courbet in der Schweiz 1873–1877.&amp;#039;&amp;#039; In: Beat Schläpfer: &amp;#039;&amp;#039;Swiss, made. Die Schweiz im Austausch mit der Welt&amp;#039;&amp;#039;. Scheidegger &amp;amp; Spiess, Zürich 1998, ISBN 3-85881-100-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; versuchte aber durch eine Art industrieller Nutzung seiner Malkunst wenigstens einen Teil seiner Schulden loszuwerden. Doch Geldsorgen und gerichtliche Verfahren ließen ihn nicht mehr los. Ab dem 8. Oktober 1877 frequentierte er über einen Monat den [[Quacksalber]] Dr. Guerrieri in La Chaux-de-Fonds,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marikit Taylor, Aline Henchoz, Jérôme Heim |Titel=Bon pied, bon œil&amp;amp;nbsp;: La Chaux-de-Fonds Métropole horlogère – 262 objets du patrimoine à découvrir |Hrsg=Jean-Daniel Jeanneret |Auflage=2 |Verlag=Éditions Livreo-Alphil |Ort=Neuchâtel |Datum=2022 |ISBN=978-2-88950-115-1 |Fundstelle=Objekt 79}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Dampfbäder anbot. Schließlich litt er an [[Herzinsuffizienz]] sowie Wassersucht und starb am 31. Dezember 1877. In La Tour-de-Peilz wurde er auch beigesetzt. Das Nachlassinventar verfasste [[François Bocion|Françis Bocion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maurice Jean-Petit-Matile |Titel=François Bocion – Redécouvrir l’un des plus prestigieux peintres suisses |Verlag=Éditions Favre/[[24 heures]] |Ort=Lausanne |Datum=2005 |ISBN=2-8289-0800-3 |Seiten=205}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Courbets sterblichen Überreste wurden genau 100 Jahre später nach Ornans überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 1999 wurde der [[Asteroid]] [[(8238) Courbet]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Werke Courbets sind im [[Musée Courbet]] Ornans ausgestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustave Courbet - Selbstporträt mit schwarzem Hund.jpg|mini|Selbstbildnis mit schwarzem Hund (1842)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;4 Lithographien&amp;#039;&amp;#039; für den Gedichtband von Max Buchon, 1839&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Verzweifelte&amp;#039;&amp;#039; 1841&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Selbstbildnis mit schwarzem Hund&amp;#039;&amp;#039;, 1842&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Désespéré&amp;#039;&amp;#039; (Privatsammlung), 1843–1845, Öl auf Leinwand, 45&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;54&amp;amp;nbsp;cm, emphatisches Selbstporträt, Gesicht und Geste von heftigem Erschrecken gezeichnet&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwester Juliette&amp;#039;&amp;#039; 1844&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Verletzte&amp;#039;&amp;#039; 1844&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mann mit Pfeife&amp;#039;&amp;#039; (1848–1849), Öl auf Leinwand, Originalgröße 45&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;37&amp;amp;nbsp;cm, Musée Fabre, Montpellier. Das Selbstporträt ist ein relativ beliebtes Bild, von ihm wurden drei Kopien angefertigt. Es zeigt ihn beim Haschischrauchen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Steinklopfer&amp;#039;&amp;#039; (ehemals Dresden, Gemäldegalerie – Kriegsverlust), 1849, Öl auf Leinwand, 165&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;257&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steinhauer&amp;#039;&amp;#039; (Mailand, Privatsammlung), 1849, Öl auf Leinwand, 45&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;54,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachmittag in Ornans&amp;#039;&amp;#039; 1849&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mann mit dem Ledergürtel&amp;#039;&amp;#039; 1849&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Begräbnis in Ornans]]&amp;#039;&amp;#039; (Paris, Musée d’Orsay), 1850, Öl auf Leinwand, 314&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;663&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauern von Flagey bei der Rückkehr vom Markt&amp;#039;&amp;#039; (Besançon, Musée des Beaux-Arts), 1850, Öl auf Leinwand, 208,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;275,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dorfmädchen&amp;#039;&amp;#039; 1852 (ein Freilichtbild seiner Schwestern)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Badenden&amp;#039;&amp;#039; 1853&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ringkämpfer&amp;#039;&amp;#039; (Budapest, Szépművészeti Múzeum), 1853, Öl auf Leinwand, 252&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;199&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlafende Spinnerin&amp;#039;&amp;#039; (Montpellier, Musée Fabre), 1853, Öl auf Leinwand, 91&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;115&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Steinbruch von Optevoz&amp;#039;&amp;#039; (München, Neue Pinakothek), 1854, Öl auf Leinwand, 63,6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;84,5&amp;amp;nbsp;cm (Urheberschaft ist fraglich)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung – Bonjour, Monsieur Courbet&amp;#039;&amp;#039; (Montpellier, Musée Fabre), 1854, Öl auf Leinwand, 129&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;149&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die spanische Dame&amp;#039;&amp;#039; 1854&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Schleuse von Optevoz&amp;#039;&amp;#039; 1854&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La roche de dix heures bei Ornans&amp;#039;&amp;#039; (Paris, Musée d’Orsay), 1855, Öl auf Leinwand, 85,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;160&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sitzender Hund auf Kissen&amp;#039;&amp;#039; (Baden, Museum Langmatt), 1855, Öl auf Leinwand, 38&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;46&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Das Atelier des Künstlers]]&amp;#039;&amp;#039; (Paris, Musée d’Orsay), 1855, Öl auf Leinwand, 359&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;598&amp;amp;nbsp;cm, Courbet gab dem Bild den Untertitel: „Eine Allegorie, die sieben Jahre meines Künstlerlebens zusammenfaßt“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kornsieberinnen&amp;#039;&amp;#039; (Nantes, Musée des Beaux-Arts), 1855, Öl auf Leinwand, 131&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;167&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mädchen an der Seine&amp;#039;&amp;#039; (Paris, Musée du Petit-Palais), 1856, Öl auf Leinwand, 174&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;206&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Beute – Jagd mit Hunden&amp;#039;&amp;#039; (Boston, Museum of Fine Arts), 1857, Öl auf Leinwand, 210&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;180&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Curée&amp;#039;&amp;#039; 1857&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gehetzte Hirschkuh im Schnee&amp;#039;&amp;#039; 1857&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Louis Gueymard als Robert le Diable&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Louis Gueymard dans le róle de Robert le Diable&amp;#039;&amp;#039;; New York, Metropolitan Museum of Art), 1857, Öl auf Leinwand, 148,6&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;106,7&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dame auf der Terrasse&amp;#039;&amp;#039; (Köln, Wallraf-Richartz-Museum), 1858, Öl auf Leinwand, 207&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;325&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fuchs im Schnee&amp;#039;&amp;#039; (Dallas, Museum of Arts), 1860, Öl auf Leinwand, 86&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;128&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kämpfende Hirsche oder Brunft im Frühling&amp;#039;&amp;#039; 1858/1859&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Felsenlandschaft&amp;#039;&amp;#039; (Budapest, Szépművészeti Múzeum), um 1862, Öl auf Leinwand, 73&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;92&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiesenhang bei Ornans&amp;#039;&amp;#039; (Kassel, Neue Galerie), 1862, Öl auf Leinwand, 99,8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;132&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr von der Konferenz&amp;#039;&amp;#039; 1863&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pferd im Walde&amp;#039;&amp;#039; (Mannheim, Kunsthalle), 1863, Öl auf Leinwand, 108&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;133&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Venus und Psyche&amp;#039;&amp;#039; 1864&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Felsiges Flusstal&amp;#039;&amp;#039; (Paris, Musée d’Orsay), 1865, Öl auf Leinwand, 94&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;135&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft bei Maiziers&amp;#039;&amp;#039; (München, Neue Pinakothek, Inv. Nr. 8649), 1865, Öl auf Leinwand, 50&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;65&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Porträt der Gräfin Károly&amp;#039;&amp;#039; (Privatsammlung), 1865, Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Proudhon&amp;#039;&amp;#039; 1865&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mädchen mit Möwen&amp;#039;&amp;#039; (New York, Sammlung Deely), 1865, Öl auf Leinwand, 81&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;65&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der schattige Bach&amp;#039;&amp;#039; (Wien, Österreichische Galerie, Inv. Nr. 944), um 1865, Öl auf Leinwand, 92,7&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;133,3&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dorfausgang im Winter&amp;#039;&amp;#039; (Frankfurt, Städelsches Kunstinstitut), um 1865–1870, Öl auf Leinwand, 44&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;54&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jo, die schöne Irin]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Jo, la belle irlandaise&amp;#039;&amp;#039;; New York, Metropolitan Museum of Art), 1866 [1865], Öl auf Leinwand, 55,9&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;66&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Origin-of-the-World.jpg|mini|[[Der Ursprung der Welt (Gemälde)|Der Ursprung der Welt]] (1866)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ursprung der Welt (Gemälde)|L’Origine du monde]]&amp;#039;&amp;#039; (Paris, Musée d’Orsay), 1866, Öl auf Leinwand, 55&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;46&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Frau mit Papagei]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;La femme au perroquet&amp;#039;&amp;#039;; New York, Metropolitan Museum of Art), 1866, Öl auf Leinwand, 129,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;195,6&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Badende]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;La jeune baigneuse&amp;#039;&amp;#039;; New York, Metropolitan Museum of Art), 1866, Öl auf Leinwand, 130,2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;97,2&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schläferinnen – Trägheit und Wollust]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Le sommeil&amp;#039;&amp;#039;; Paris, Musée du Petit-Palais), 1866, Öl auf Leinwand, 140&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;200&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Verwundete&amp;#039;&amp;#039; (Wien, Österreichische Galerie, Inv. Nr. 2376), um 1866, Öl auf Leinwand, 79,5&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;99,5&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meeresküste in der Normandie&amp;#039;&amp;#039; (Moskau, Puschkin-Museum), 1867, Öl auf Leinwand, 105&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;128&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rehbock im Wald&amp;#039;&amp;#039; (Paris, Musée d’Orsay), 1867, Öl auf Leinwand, 94&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;131&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau in den Wellen]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;La femme à la vague&amp;#039;&amp;#039;; New York, Metropolitan Museum of Art), 1868, Öl auf Leinwand, 65&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;54&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft mit Baum&amp;#039;&amp;#039; (Budapest, Szépművészeti Múzeum), um 1868, Öl auf Leinwand, 69&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;89&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Waldbach mit Rehen&amp;#039;&amp;#039; (London, Sammlung Chester Beatty), um 1868, Öl auf Leinwand, 155&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;112&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* Meeresküste mit Segelboot bei aufziehendem Gewitter ([[Staatsgalerie Stuttgart]]), 1869, Öl auf Leinwand &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wellen&amp;#039;&amp;#039; (Philadelphia, Museum of Art), 1869, Öl auf Leinwand, 76&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;151&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Woge&amp;#039;&amp;#039; (Winterthur, Sammlung Oskar Reinhart), 1870, Öl auf Leinwand, 80&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Äpfel und Granatäpfel&amp;#039;&amp;#039; (London, National Gallery), 1871, Öl auf Leinwand, 44&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;61&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Apfelstilleben&amp;#039;&amp;#039; (München, Neue Pinakothek, Inv. Nr. 8623), 1871, Öl auf Leinwand, 50,4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;63,4&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Granatäpfel&amp;#039;&amp;#039; (Glasgow, Art Gallery and Museum), 1871, Öl auf Leinwand, 18&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;37&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Neuenburger See&amp;#039;&amp;#039; (Budapest, Szépművészeti Múzeum), um 1875, Öl auf Leinwand, 50&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Galerie (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Gustave Courbet 018.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Steinklopfer&amp;#039;&amp;#039; (1849)&lt;br /&gt;
   Les lutteurs Gustave Courbet.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Ringkämpfer&amp;#039;&amp;#039; (1853)&lt;br /&gt;
   Gustave Courbet 010.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung – Bonjour, Monsieur Courbet&amp;#039;&amp;#039; (1854)&lt;br /&gt;
   Gustave Courbet 014.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Kornsieberinnen&amp;#039;&amp;#039; (1855)&lt;br /&gt;
   Proudhon-children.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Pierre-Joseph Proudhon]] und seine Kinder&amp;#039;&amp;#039; (1865)&lt;br /&gt;
   Gustave Courbet - Le Sommeil (1866), Paris, Petit Palais.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Schläferinnen – Trägheit und Wollust&amp;#039;&amp;#039; (1866)&lt;br /&gt;
   La Falaise d&amp;#039;Étretat après l&amp;#039;orage - Gustave Courbet.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Klippen von Étretat nach dem Sturm&amp;#039;&amp;#039; (1866)&lt;br /&gt;
   Gustave Courbet - Der Verwundete - 2376 - Österreichische Galerie Belvedere.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der Verwundete&amp;#039;&amp;#039; (um 1866)&lt;br /&gt;
   Courbet Mittagsrast während der Heuernte 1867.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Mittagsrast während der Heuernte&amp;#039;&amp;#039; (1867)&lt;br /&gt;
   Femme à la vague-Courbet-183.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Die Frau in den Wellen]]&amp;#039;&amp;#039; (1868)&lt;br /&gt;
   Courbet Die Forelle 1871.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Die Forelle&amp;#039;&amp;#039; (1871)&lt;br /&gt;
   Gustave Courbet - Plage de Normandie (National Gallery of Art).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Strand an der Normandie&amp;#039;&amp;#039; (um 1872–1875)&lt;br /&gt;
   Courbet Genfersee bei Sonnenuntergang 1876.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Genfersee]] bei Sonnenuntergang&amp;#039;&amp;#039; (1876)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Timothy J. Clark]]: &amp;#039;&amp;#039;Image of the People: Gustave Courbet and the 1848 Revolution.&amp;#039;&amp;#039; 1973. (Neuausgabe: Thames &amp;amp; Hudson, London 1982, ISBN 0-500-27245-X)&lt;br /&gt;
* Timothy J. Clark: &amp;#039;&amp;#039;Der absolute Bourgeois: Künstler und Politik in Frankreich 1848–1851.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1981, ISBN 3-499-25150-7.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand May]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet – der Mann der die Vendomessäule stürzte.&amp;#039;&amp;#039; Erzählung. (= &amp;#039;&amp;#039;Urania Universum.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). 1968, S. 171–183.&lt;br /&gt;
* [[Marie Luise Kaschnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit, nicht der Traum. Das Leben des Malers Courbet&amp;#039;&amp;#039;. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1978, ISBN 3-458-32027-X.&lt;br /&gt;
* Fabrice Masanès: &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet 1819–1877. Der letzte Romantiker.&amp;#039;&amp;#039; Taschen Verlag, Köln 2006, ISBN 3-8228-5680-0.&lt;br /&gt;
* Nicola Minich: &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet in Künstlerromanen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dr. H. H. Driesen, Taunusstein 2001, ISBN 3-9807344-6-3. (Zugl.: Magisterarbeit, Frankfurt am Main 2000)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Courbet und Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Katalog von Hamburger Kunsthalle und Städel Frankfurt, 1978/1979, ISBN 3-7701-1112-5.&lt;br /&gt;
* [[Max Hollein]], [[Klaus Herding]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Courbet. Ein Traum von der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-7757-2628-3.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Courbet und die Vendôme-Säule |Autor=[[Paul d’Abrest]] |Jahr=1878 |Heft=9 |Seite=148–150}}&lt;br /&gt;
* [[Bernd Schuchter]]: &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet und der Blick der Verzweifelten&amp;#039;&amp;#039;. Braumüller, Wien 2021, ISBN 978-3-99200-299-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet, die Ursprünge seiner Welt.&amp;#039;&amp;#039; (OT: &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet, les origines de son monde.&amp;#039;&amp;#039;) Fernseh-Dokumentation, Frankreich, 2007, 52 Min., Buch und Regie: Romain Goupil, Produktion: [[arte]] France, Les Poissons Volants, RMN, deutsche Erstausstrahlung: 19. Oktober 2007.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mountain-Adventure-Journey |url=https://www.youtube.com/watch?v=aqxft7LBXvw |titel=GUSTAVE COURBET, DIE URSPRÜNGE SEINER WELT: eine metaphysische Erfahrung für Augen und Sinne. |datum=2024-07-16 |abruf=2025-04-28 |kommentar=Vorschau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Ursprung der Welt.&amp;#039;&amp;#039; (OT: &amp;#039;&amp;#039;Courbet, l’origine du monde.&amp;#039;&amp;#039;) Fernseh-Dokumentation, Frankreich, 1996, 26 Min., Buch und Regie: Jean-Paul Fargier, Produktion: Ex Nihilo, La Sept/arte, RMN, deutsche Erstausstrahlung: 19. Oktober 2007 auf arte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=moriundmori - Kunst und Künstler |url=https://www.youtube.com/watch?v=5n9sM07PlrM |titel=Gustave Courbet - Der Ursprung der Welt |datum=2022-05-07 |abruf=2025-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 2010/2011: Courbet. Ein Traum der Moderne, [[Schirn Kunsthalle Frankfurt]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schirn.de/Courbet_2.html |titel=SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT {{!}} Courbet |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924095021/http://www.schirn.de/Courbet_2.html |archiv-datum=2015-09-24 |abruf=2025-04-28 |kommentar=Archivlink}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014/2015: Gustave Courbet: [[Fondation Beyeler]], [[Riehen]]/Basel&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/gustave-courbet/einleitung &amp;#039;&amp;#039;Gustave Courbet.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 24. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gustavecourbet.org/ GustaveCourbet.org] – mit rund 300 Gemälden&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118522450}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118522450}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|NAME=Gustave Courbet|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Courbet,+Gustave}}&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/print/wams/kultur/article10348431/Das-Licht-in-den-Baeumen-die-Cellulitis-der-Frauen.html Ausstellungsbesprechung], [[WamS]], 17. Oktober 2010. Hans-Jochim Müller zur Courbet-Ausstellung in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt vom 15. Oktober 2010 bis zum 30. Januar 2011&lt;br /&gt;
* [https://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/gustave-courbet/biographie Biografie zur Courbet Ausstellung der Fondation Beyeler Riehen/Basel] vom 7. September 2014 bis zum 18. Januar 2015&lt;br /&gt;
* [https://paris-blog.org/2021/06/14/150-jahre-abriss-der-vendome-saule-durch-die-commune-teil-2-der-fall-der-saule-und-der-fall-courbets/ &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Abriss der Vendôme-Säule durch die Commune. Teil 2: Der Fall der Säule und der Fall Courbet&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemälde von Gustave Courbet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118522450|LCCN=n80057228|VIAF=22160734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Courbet, Gustave}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pariser Kommune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Realismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ornans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gustave Courbet| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Courbet, Gustave&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Maler des Realismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1819&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ornans]] bei Besançon&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1877&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[La Tour-de-Peilz]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Julius1990</name></author>
	</entry>
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