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	<title>Großbassblockflöte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-10T11:43:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Gro%C3%9Fbassblockfl%C3%B6te&amp;diff=10013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;INM: Formulierungen</title>
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		<updated>2024-03-10T05:54:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formulierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Großbassblockflöte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Blockflöte]] in tieferer Lage als die bekannte Bassblockflöte mit ihrem tiefsten Ton f&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;. Sie ist historisch durch einzelne Museumsstücke nachgewiesen und in den Büchern von [[Michael Praetorius]] (1619) und [[Marin Mersenne]] (1636) beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=CBhDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PT82&amp;amp;dq=Praetorius+Blockfl%C3%B6ten&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=UbJmVIfnMIaOyASj34LwAg&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Praetorius%20Blockfl%C3%B6ten&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Organographia&amp;#039;&amp;#039;] bei books.google.de, abgerufen am 8. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiederbelebung der Blockflöte durch [[Arnold Dolmetsch]] ab etwa 1920 kam es allmählich auch wieder zum Bau von Großbassblockflöten. Diese haben bis zu sieben [[Klappe (Blasinstrument)|Klappen]], die die Handhabung der Grifflöcher erleichtern. Ihr Tonumfang beträgt c&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;−d&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (g&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Peter Schmitz (Musiker)|Hans-Peter Schmitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Flöteninstrumente. E. Mittelalter und Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]],&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Band 4, Bärenreiter, Kassel 1955, ISBN 3-7618-5913-9, S. 340.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für moderne Großbassblockflöten werden Hölzer wie [[Ahorn]] oder [[Guibourtia#Bubinga|African Bubinga]] verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung meint in der Regel Instrumente ab c&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;. Tiefere Instrumente heißen dann „Kontrabass“. Falls das Instrument ab F „Großbass“ genannt wird, werden die Instrumente ab c&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt; und B als „Quart-Bass“ bzw. „Quint-Bass“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard W. Griscom und David Lasocki, The Recorder: Ein Forschungs- und Informationshandbuch, dritte Ausgabe. Routledge Music Bibliographies. Routledge. ISBN 9781135839321.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]] zu [[Nürnberg]] befinden sich zwei Großbassblockflöten. Beide sind dem [[Musik der Renaissance|Renaissance]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;typus zuzuordnen, auch wenn das Instrument von [[Hieronymus F. Kynseker]] (1636–1686) am Kopfstück mit hochbarocken Verzierungen versehen ist. Diese Flöte ist Teil eines Ensemblesatzes aus Pflaumenholz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Großbassblockflöte verfügte über eine Klappe für den tiefsten Ton, die durch eine sogenannte „Fontanelle“ (metallene Verkleidung) geschützt war. Mit einem S-förmigen Anblasrohr war sie etwas bequemer zu spielen als ein gleich großer [[Pommer]]. Da die übrigen Tonlöcher keine Klappen haben, lagen sie an akustisch ungünstigen Stellen, was den Klang beeinträchtigte. Die trotzdem immer noch benötigte enorme Fingerspannweite erschwerte die Geläufigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gebräuchliches Instrument war die Großbassblockflöte nur etwa 100 bis 120 Jahre lang. Beschrieben ist sie lediglich im &amp;#039;&amp;#039;[[Syntagma musicum]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Michael Praetorius]] (1619) – hier als Instrument in B – und bei [[Marin Mersenne]] (&amp;#039;&amp;#039;Harmonie universelle&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1636). Die wohl früheste erhaltene Großbassblockflöte gehörte zur Sammlung des venezianischen [[Castello del Catajo|Catajo-Palasts]]. Sie befindet sich heute im [[Kunsthistorisches Museum|Kunsthistorischen Museum]] in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Curt Sachs, 1913: Real-Lexikon der Musikinstrumente, zugleich ein Polyglossar für das gesamte Instrumentengebiet. Berlin: Julius Bard.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mersenne beschreibt eine Großbassblockflöte mit einer zierlich gearbeiteten Doppelklappe für den tiefsten Ton und den darüberliegenden Halbton. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kynseker-Instrument im Germanischen Nationalmuseum ist als Höhe- und Schlusspunkt der historischen Entwicklung anzusehen. Es bleibt hinter den Vorstellungen Mersennes zurück; möglicherweise war es bereits historisierend konzipiert, d. h. gewollt „altmodisch“ gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Anthony C. Baines, 1967. Holzblasinstrumente und ihre Geschichte, dritte Ausgabe, mit einem Vorwort von Sir Adrian Boult. London: Faber und Faber. Nachdruck mit Korrekturen 1977. Diese Ausgabe wurde in Mineola, New York, neu aufgelegt: Dover Publications, Inc., 1991 und 2012. ISBN 978-0-486-26885-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großbässe anderer Instrumentenfamilien ==&lt;br /&gt;
* [[Krummhorn]]&lt;br /&gt;
* [[Rankett]]&lt;br /&gt;
* [[Pommer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Blockflöten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossbassblockflote}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Blockflöte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;INM</name></author>
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