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	<title>Grenzmark Posen-Westpreußen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-10T18:40:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Grenzmark_Posen-Westpreu%C3%9Fen&amp;diff=9914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Grenzmark_Posen-Westpreu%C3%9Fen&amp;diff=9914&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-27T10:20:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt von der preußischen Provinz. Zum nach deren Auflösung gebildeten Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen siehe [[Regierungsbezirk Schneidemühl]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Preußische Provinz&lt;br /&gt;
| Provinzname = Grenzmark Posen-Westpreußen&lt;br /&gt;
| Flagge = [[Datei:Flagge Preußen - Grenzmark Posen-Westpreußen.svg|150px|Flagge der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen]]&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Wappen Grenzmark Posen-Westpreußen.png|150px|Wappen der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen]]&lt;br /&gt;
| Karte Preußen = [[Datei:Map-Prussia-PWP.svg|275px|Grenzmark Posen-Westpreußen]]&lt;br /&gt;
| Hauptstadt = [[Schneidemühl]]&lt;br /&gt;
| Periode = &amp;lt;!-- siehe Geschichte --&amp;gt;[[1922]]–[[1938]]&lt;br /&gt;
| Fläche = 7.695,24 [[Quadratmeter#Quadratkilometer|km²]]&lt;br /&gt;
| Einwohner = 332.443 (1925)&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte = 43 Ew./km²&lt;br /&gt;
| Religionen = 57,96 % Evangelische, 40,65 % Katholische, 1,24 % Juden (1925)&lt;br /&gt;
| Vorläufer = [[Provinz Posen]] und [[Provinz Westpreußen]]&lt;br /&gt;
| Heute = [[Polen]]&lt;br /&gt;
| Karte = [[Datei:Grenzmark PW.png|200px|Karte der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen mit Kreisgrenzen (1938)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freistaat Preußen|preußische]] [[Provinz]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grenzmark Posen-Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bestand im Verband des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] von 1922 bis 1938. Seit 1920 gab es als provisorischen Vorgänger den &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsbezirk Grenzmark Westpreußen-Posen&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde gebildet aus den verbliebenen westlichen Teilen der ehemaligen Provinzen [[Provinz Posen|Posen]] und [[Westpreußen]]. Sitz des [[Oberpräsident]]en war [[Schneidemühl]]. Sitz des [[Landeshauptmann]]s war [[Międzyrzecz|Meseritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Ostelbien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1918 und Januar 1919 hatte der [[Großpolnischer Aufstand (1918–1919)|Großpolnische Aufstand]] den größten Teil der preußischen [[Provinz Posen]] wieder zum neugegründeten [[Zweite Polnische Republik|Polen]] gebracht. In den vorläufig noch deutsch gebliebenen Randteilen der Provinz Posen im Süden, Westen und Norden nahm der [[Regierungsbezirk Bromberg|Regierungspräsident von Bromberg]] neben seinen eigenen Befugnissen vorläufig auch die des [[Oberpräsident]]en und des [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] von Posen wahr. Der am 28.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1919 durch die deutsche Delegation unterzeichnete [[Friedensvertrag von Versailles]] sah die Abtretung des größten Teils der ehemaligen Provinzen Posen und Westpreußen an Polen vor. Am 20.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1919 nahm der Regierungspräsident von Bromberg seine neue Tätigkeit in Form der &amp;#039;&amp;#039;Regierungsstelle für den Verwaltungsbezirk Grenzmark Westpreußen-Posen&amp;#039;&amp;#039; auf und verlegte, da die Stadt Bromberg ebenfalls zum Abtretungsgebiet gehörte, am 20. Januar 1920 seinen Sitz nach Schneidemühl. Diese Regierungsstelle verwaltete vorläufig alle bei Deutschland verbleibenden Kreise und Kreisreste aus den Provinzen [[Provinz Posen|Posen]] und [[Westpreußen]] westlich der [[Weichsel]] bzw. des [[Polnischer Korridor|polnischen Korridors]]. Der Begriff „Grenzmark Posen-Westpreußen“ geht vermutlich auf den von Mai bis August 1919 amtierenden Oberpräsidenten der Provinz Westpreußen, [[Bernhard Schnackenburg]], zurück, der die beim preußischen Staat verbliebenen Gebiete westlich der Weichsel so benennen wollte, um an die Verluste der Provinzen Westpreußen und Posen zu erinnern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grenzmark Posen-Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, in: [https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/regionen/grenzmark-posen-westpreussen/ &amp;#039;&amp;#039;Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa&amp;#039;&amp;#039;], Universität Oldenburg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;grenzmark&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Mathias Niendorf|Titel=Die Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen und ihre polnische Bevölkerung|Seiten=453–457|Sammelwerk=Deutsche und Polen zwischen den Kriegen: Minderheitenstatus und &amp;quot;Volkstumskampf&amp;quot; im Grenzgebiet. Amtliche Berichterstattung aus beiden Ländern 1920-1939|Band=1|Reihe=Texte und Materialien zur Zeitgeschichte|BandReihe=9| Hrsg= Rudolf Jaworski, Marian Wojciechowski, Institut für Zeitgeschichte und Generaldirektion d. polnischen Staatsarchive|ISBN=978-3-11-097669-4|Sprache=de pl|Datum=1996|DOI=10.1515/9783110976694|Online=[https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110976694/pdf?licenseType=free pdf]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;1920 trat der [[Versailler Vertrag]] formell in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungsstelle in Schneidemühl trug ab 11.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;1921 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Grenzmark Posen-Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Durch Gesetz der Preußischen Staatsregierung vom 21. Juli 1922 wurde die Verwaltungseinheit rückwirkend zum 1. Juli 1922 als neue preußische Provinz etabliert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz über die Neuordnung der kommunalen Verfassung und Verwaltung in der Ostmark vom 21. Juli 1922 (Preußische Gesetzsammlung, Nr. 28, S. 171–177 [https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/531119 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bestand aus drei unzusammenhängenden Gebietsteilen entlang der deutsch-polnischen Grenze und war die kleinste Provinz des preußischen Staates, zugleich auch die am dünnsten besiedelte (1925: 332.485 Einwohner, 43&amp;amp;nbsp;Ew./km²). Sie bestand aus einem einzigen Regierungsbezirk, dem &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;, an dessen Spitze der jeweilige Oberpräsident zugleich die Funktion des Regierungspräsidenten wahrnahm. Vor der Schaffung der Provinz hatte es auch Argumente für eine Angliederung dieser Gebietsteile an die benachbarten Provinzen [[Provinz Pommern|Pommern]], [[Provinz Brandenburg|Brandenburg]] und [[Provinz Schlesien|Schlesien]] gegeben. Ausschlaggebend für die Bildung einer eigenen Provinz waren letztlich außenpolitische Gründe. Zum einen kam in dem demonstrativen Festhalten an den alten Namen und der Bildung der Rumpf-Provinz die Nichtanerkennung des territorialen Status quo zum Ausdruck. Zum anderen argumentierten örtliche Funktionäre und Beamte, dass die besonderen Interessen und Probleme des Grenzlandes besser zum Ausdruck gebracht werden könnten, wenn es als eine eigene Provinz organisiert wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grenzmark&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem faktischen Ausscheiden des Oberpräsidenten [[Hans von Meibom]] nach der [[Machtergreifung|nationalsozialistischen Machtübernahme]] 1933 wurde die Provinz vom Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg in [[Personalunion]] mitverwaltet. Zum 1. Oktober 1938 war schließlich die Auflösung der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen vorgesehen. Ihr Gebiet sollte zunächst bis auf den [[Kreis Fraustadt]] und Teile des aufgelösten [[Kreis Bomst|Kreises Bomst]] mit der Provinz Brandenburg vereinigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesetz über die Gebietsbereinigungen in den östlichen preußischen Provinzen. Vom 21. März 1938 (Preußische Gesetzsammlung, Nr. 6, S. 29–31 [https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/531831 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Änderungsgesetz erhielt dann jedoch die Provinz Pommern den Großteil:&amp;lt;ref&amp;gt;Änderungsgesetz über die Gebietsbereinigungen in den östlichen preußischen Provinzen. Vom 2. September 1938 (Preußische Gesetzsammlung, Nr. 18, S. 89–90 [https://jbc.bj.uj.edu.pl/dlibra/publication/531843 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil von Bomst und Fraustadt wurden der Provinz Schlesien, der Rest von Bomst, [[Kreis Meseritz|Meseritz]] und [[Kreis Schwerin (Warthe)|Schwerin (Warthe)]] der Provinz Brandenburg und das restliche Gebiet der Provinz Pommern zugeordnet. Innerhalb der Provinz Pommern wurde aus einem Gebiet mit den Kreisen Dramburg und Neustettin sowie mit den von der Provinz Brandenburg umgegliederten Kreisen [[Kreis Arnswalde|Arnswalde]] und [[Kreis Friedeberg Nm.|Friedeberg Nm.]] ein neuer Regierungsbezirk gebildet, der seinen Sitz in Schneidemühl hatte. Um die Tradition der aufgelösten Provinz zu wahren, erhielt dieser die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grenzmark&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Gebiet unter polnische [[Verwaltungshoheit|Verwaltung]] gestellt; die deutsche Bevölkerung [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|floh oder wurde vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In noch stärkerem Maße als andere Ostprovinzen war Posen-Westpreußen von der Landwirtschaft geprägt. Etwa 61 % der Erwerbstätigen arbeiteten im Primärsektor (zum Vergleich: Pommern 55,7 %, Ostpreußen 50,7 %). 19 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche entfielen auf bäuerliche Betriebe bis zu 2&amp;amp;nbsp;ha und etwa 16 % auf Großgrundbesitz über 100&amp;amp;nbsp;ha. Das Durchschnittseinkommen war dementsprechend niedrig. Die Provinz erhielt erhebliche Subventionen von der preußischen Staatsregierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grenzmark&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polnische Minderheit ==&lt;br /&gt;
Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrages war ein Teil der ehemaligen örtlichen Führungsschicht der polnischen Minderheit nach Polen abgewandert. Im Jahr 1925 erklärten sich 13.284 Personen als entweder polnischsprachig oder zweisprachig deutsch/polnisch. Dies entsprach einem Bevölkerungsanteil von 4,3 Prozent. Der Stimmenanteil der Polnisch-Katholischen Volkspartei bewegte sich bei allen Landtags- und Reichstagswahlen der Weimarer Republik stabil bei etwa 3 Prozent. Die Siedlungsschwerpunkte der Minderheit waren ungleich verteilt. Die höchsten Anteile an polnischsprachiger oder zweisprachiger Bevölkerung hatten die Kreise Flatow (1925: 16,8 %), Meseritz (5,8 %) und Bomst (20,6 %). Eine besondere Leistung der Minderheit war der Aufbau eines Netzes aus polnischen Privatschulen. Zu ihrem Höhepunkt wurden diese im Schuljahr 1932/33 von 1325 Kindern besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grenzmark&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Seit dem 2. August 1919 wurden die deutsch gebliebenen Restkreise Czarnikau, Filehne und Kolmar i. Posen vorläufig gemeinsam verwaltet, und zwar durch einen Beamten mit dem Sitz der Verwaltung in [[Schönlanke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungsstelle für den Verwaltungsbezirk Grenzmark Westpreußen-Posen betreute ab 20. November 1919:&lt;br /&gt;
* von der &amp;#039;&amp;#039;Provinz Westpreußen&amp;#039;&amp;#039; die Kreise&lt;br /&gt;
# [[Kreis Deutsch Krone|Deutsch Krone]]&lt;br /&gt;
# [[Kreis Flatow|Flatow]]&lt;br /&gt;
# [[Kreis Schlochau|Schlochau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* von der &amp;#039;&amp;#039;Provinz Posen&amp;#039;&amp;#039; die Kreise&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;[[Schneidemühl]]&amp;#039;&amp;#039; (Stadtkreis seit dem 1. April 1914)&lt;br /&gt;
# [[Kreis Bomst|Bomst]]&lt;br /&gt;
# [[Kreis Czarnikau|Czarnikau]] (Rest; Sitz in Schönlanke)&lt;br /&gt;
# [[Kreis Filehne|Filehne]] (Rest; Sitz in Schönlanke)&lt;br /&gt;
# [[Kreis Fraustadt|Fraustadt]]&lt;br /&gt;
# [[Kreis Kolmar i. Posen|Kolmar i. Posen]] (Rest; Sitz in Schönlanke)&lt;br /&gt;
# [[Kreis Meseritz|Meseritz]]&lt;br /&gt;
# [[Kreis Schwerin (Warthe)|Schwerin (Warthe)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Dezember 1919 wurden die Restkreise Czarnikau, Filehne und Kolmar i. Posen zum neuen &amp;#039;&amp;#039;[[Netzekreis]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Sitz der Verwaltung in Schönlanke zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die preußische Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen umfasste von 1922 bis 1938 den Regierungsbezirk Schneidemühl mit der entsprechenden Anzahl von Stadt- und Landkreisen, die sich aus der nachfolgenden Liste ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierungsbezirk Schneidemühl (bis 1938) ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Regierungsbezirk Schneidemühl}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Piła rejencja.JPG|mini|Sitz des Oberpräsidenten und der Regierung in Schneidemühl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stadtkreis&lt;br /&gt;
## [[Schneidemühl]]&lt;br /&gt;
# Landkreise&lt;br /&gt;
## [[Kreis Bomst|Bomst]]&lt;br /&gt;
## [[Kreis Deutsch Krone|Deutsch Krone]]&lt;br /&gt;
## [[Kreis Flatow|Flatow]]&lt;br /&gt;
## [[Kreis Fraustadt|Fraustadt]]&lt;br /&gt;
## [[Kreis Meseritz|Meseritz]]&lt;br /&gt;
## [[Netzekreis]] (Sitz: Schönlanke, Kreisstadt)&lt;br /&gt;
## [[Kreis Schlochau|Schlochau]]&lt;br /&gt;
## [[Kreis Schwerin (Warthe)|Schwerin (Warthe)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberpräsidenten ===&lt;br /&gt;
Eine zentrale politische Rolle spielte während der Weimarer Zeit der frühere [[Regierungsbezirk Bromberg|Bromberger Regierungspräsident]] Friedrich von Bülow, der nach dem Posener Aufstand auch zum stellvertretenden Oberpräsidenten der Provinz Posen ernannt wurde. Am 20. Januar 1920 siedelte er mit einem Teil der Beamtenschaft von [[Bydgoszcz|Bromberg]] nach Schneidemühl über, von wo aus er als Überleitungskommissar für das Abtretungsgebiet fungierte. Von Bülow war bis 1920 Mitglied der DNVP und ab 1922 Mitglied der DVP, wo er sich im rechten Parteiflügel verortete. Nach Gründung der Provinz 1922 amtierte er bis zum Erreichen seines Pensionsalters im Januar 1933 als Oberpräsident der Provinz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grenzmark&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Bülow (Verwaltungsjurist, 1868)|Friedrich von Bülow]] ([[Deutsche Volkspartei|DVP]]), 1922–1933&lt;br /&gt;
* [[Hans von Meibom]] ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]), 1933–1934&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kube]] ([[NSDAP]]), 1935–1936 &amp;#039;&amp;#039;(kommissarisch)&amp;#039;&amp;#039;, zugleich Oberpräsident der Provinz Brandenburg&lt;br /&gt;
* [[Emil Stürtz]] ([[NSDAP]]), 1936–1938, zugleich Oberpräsident der Provinz Brandenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien und Kommunallandtag ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;lt;!-- die Zahlen der Tabelle müssen noch mit der Quelle abgeglichen werden. Die herkunft dieser (zuvor unbelegten) Zahlen ist unklar--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|+Wahlen zum Kommunallandtag&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gonschior.de/weimar/Preussen/Posen-Westpr/Uebersicht_PLW.html|titel=Die Grenzmark Posen-Westpreußen: Provinziallandtagswahlen 1921–1933|hrsg=gonschior.de|abruf=2020-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!rowspan=2|Partei&lt;br /&gt;
!colspan=2|1925&lt;br /&gt;
!colspan=2|1929&lt;br /&gt;
!colspan=2|1933&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Stimmen&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!Stimmen&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!Stimmen&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]||34,7 %||11||33,7 %&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;A1&amp;quot;&amp;gt;Im Verbund des &amp;#039;&amp;#039;Nationalen Blocks&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]/[[Völkisch-Nationaler Block|VNB]]/[[Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei|CNBL]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
||11&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;A1&amp;quot;/&amp;gt;||11,0 %||4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]]||26,9 %||9||26,6 %||9||23,1 %||8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]||14,1 %||5||17,7 %||6||8,0 %||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Deutsche Volkspartei|DVP]]||6,3 %||2||11,1 %&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;A2&amp;quot;&amp;gt;Im Verbund des &amp;#039;&amp;#039;Block der Mitte&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Volkspartei|DVP]]/[[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]/[[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|WP]])&amp;lt;/ref&amp;gt;||4&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot; name=&amp;quot;A2&amp;quot;/&amp;gt; ||–||–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Deutschvölkische Freiheitspartei|DVFP]]||4,5 %||1||–||–||–||–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Vereinigung völkischer Verbände|VVB]]||2,9 %||1||–||–||–||–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Polnisch-Katholische Volkspartei|PKVP]]||3,4 %||–||3,2 %||–||–||–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Sonstige||4,6 %||1|| || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|[[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]||–||–||4,7 %||–|| 55,0 %||16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=7 style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Abweichend von anderen Provinzen hieß das Provinzialparlament [[Kommunallandtag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Weimarer Republik waren nur drei Parteien von größerer Bedeutung: die [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] (Nationaler Block), das [[Zentrumspartei|Zentrum]] und die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Die NSDAP erreichte erst 1933 mit einem Stimmenanteil von 55 % die absolute Mehrheit von 16 Sitzen. Bei den Wahlen 1925 und 1930 hatte ihr Stimmenanteil noch unter 5 % gelegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;grenzmark&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Zahlen nun in der Tabelle, Auflistug zunächst auskommentiert&lt;br /&gt;
1925: [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] 34,7 % – 11 Sitze | [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] 26,9 % – 9 Sitze | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 14,1 % – 5 Sitze | [[Deutsche Volkspartei|DVP]] 6,3 % – 2 Sitze | [[Deutschvölkische Freiheitspartei|DVFP]] 4,5 % – 1 Mandat | [[Vereinigung völkischer Verbände|VVB]] 2,9 % – 1 Sitz | &amp;#039;&amp;#039;NV Kreis Bomst&amp;#039;&amp;#039; 2,0 % – 1 Sitz&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1929: &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Block&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]/[[Völkisch-Nationaler Block|VNB]]/[[Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei|CNBL]]) 33,7 % – 11 Sitze | [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] 26,6 % – 9 Sitze | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 17,7 % – 6 Sitze | &amp;#039;&amp;#039;Block der Mitte&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Volkspartei|DVP]]/[[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]/[[Reichspartei des deutschen Mittelstandes|WP]]) 11,1 % – 4 Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1933: [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 55,0 % – 16 Sitze | [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] 23,1 % – 8 Sitze | [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] 11,0 % – 4 Sitze | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] 8,0 % – 3 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An 100 % fehlende Stimmen = nicht im Parlament vertretene Wahlvorschläge&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landeshauptmänner (Posen-Westpreußen) ===&amp;lt;!--lückenhaft--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Heyking]], 1919–{{0}}{{0}}{{0}}{{0}}&lt;br /&gt;
* [[Johannes Caspari]], 1922–1933&lt;br /&gt;
* [[Hermann Fiebing]],  1933–1935&lt;br /&gt;
* [[Dietloff von Arnim]], 1936–1938&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/grenzmrk/prgrenzm.htm Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen] bei territorial.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; zugleich Landeshauptmann der Provinz Brandenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Foertsch]] (1900–1976), [[Generalinspekteur der Bundeswehr|2. Generalinspekteur der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
* [[Burkhard Ritz]] (1931–2025), Landwirt und Politiker ([[CDU]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Preußenkonkordat]]&lt;br /&gt;
* [[Prälatur Schneidemühl]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in der Grenzmark Posen-Westpreußen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Posen-West Prussia|Posen-Westpreußen}}&lt;br /&gt;
* Franz Lüdtke. &amp;#039;&amp;#039;Grenzmark Posen-Westpreussen : ein Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039; (Brandstetters Heimatbücher deutscher Landschaften, Band 25). Leipzig : Friedrich Brandstetter 1927 [https://books.google.de/books?id=8-xJAQAAIAAJ Digitalisat der Stanford University auf Google Books]&lt;br /&gt;
* Haik Thomas Porada: &amp;#039;&amp;#039;[https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/p32545 Grenzmark Posen-Westpreußen]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa&amp;#039;&amp;#039;. [[Carl von Ossietzky Universität Oldenburg]] und [[Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa]]&lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=p_posen.html |name=Geschichte Posens |abruf=2023-05-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gonschior.de/weimar/Preussen/Posen-Westpr/ Grenzmark Posen-Westpreußen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Provinzen Preußens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=17605-9|VIAF=134283504}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grenzmark PosenWestpreussen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußische Provinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Posen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Westpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1922|PosenWestpreussen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1938]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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