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	<title>Gotthardmassiv - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Gotthardmassiv&amp;diff=10154&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;D’Azur am 17. November 2023 um 16:38 Uhr</title>
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		<updated>2023-11-17T16:38:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Gotthardmassiv&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD= Säumerkolonne 1790.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Historisch-romantisierende Darstellung vom [[Urnerloch]] (um 1790)&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Graubünden]]/[[Kanton Tessin|Tessin]]/[[Kanton Wallis|Wallis]]/[[Kanton Uri|Uri]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[Einteilung der Ostalpen nach Diener|Diener (1891)]] &amp;#039;&amp;#039;Gotthardgruppe&amp;#039;&amp;#039;; [[Einteilung der Schweizer Alpen nach SAC|SAC]] GO/D.3 &amp;#039;&amp;#039;Gotthard&amp;#039;&amp;#039;; [[SOIUSA]] 10.I.B&amp;lt;!-- bitte hier noch weitere allfällige Codes ergänzen, dem Alter nach --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Zentralschweizer Alpen|Zentralschweizer]]&amp;lt;!--SAC--&amp;gt; oder [[Lepontinische Alpen]]&amp;lt;!--SOIUSA--&amp;gt;, [[Zentralalpen (Dreiteilung)|Zentral-]] respektive [[Alpen#Westalpen|Westalpen]].&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= &amp;lt;!--keine Angabe--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= &amp;lt;!--keine Angabe--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= CH&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 46/33/33/N&amp;lt;!--der Gotthardpass!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8/33/42/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CH&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 30&amp;lt;!--Minimallänge Furka – Lukmanier--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Schweiz Gotthard-Gruppe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= autochthones kristallines Grundgebirge (Para- und Orthogneis), teils Trias und Bündnerschiefer&lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gotthardmassiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sankt-Gotthard-Massiv&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Massiccio del San Gottardo}}, {{rmS|{{Audio|Roh-sursilvan-Munt Avellin.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Munt Avellin&amp;#039;&amp;#039;}}}}, {{frS|Massif du Saint-Gothard}}) ist ein [[Massiv|Gebirgsmassiv]] der [[Schweizer Alpen]] in der Region [[Zentralschweiz]]. Es ist nach dem [[Gotthardpass]] benannt, welcher wiederum den Namen des [[Godehard von Hildesheim|hl. Godehard von Hildesheim]] trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gotthardmassiv liegt an der Grenze der [[Kanton (Schweiz)|Kantone]] [[Kanton Graubünden|Graubünden]], [[Kanton Tessin|Tessin]], [[Kanton Wallis|Wallis]] und [[Kanton Uri|Uri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zum Begriff des Gotthardmassivs ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gotthardmassiv&amp;#039;&amp;#039; ist ein ursprünglich [[Petrologie|petrologisch]]-[[Tektonik|tektonischer]] Begriff (&amp;#039;&amp;#039;Massiv&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer kompakten Gesteinsmasse), der schon in der frühen – geologisch orientierten – Alpenforschung des beginnenden 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eingeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch die [[Geomorphologie]] den Begriff des Massivs für sich verwendet (im Sinne einer scharf umgrenzten, in sich wenig gegliederten Bergformation), hat die Bezeichnung auch Eingang in andere Fachgebiete gefunden. Die Gegend bildet das &amp;#039;&amp;#039;Herz&amp;#039;&amp;#039; der [[Zentralalpen (Dreiteilung)|Zentralalpen]]; von hier streben vier der grossen Alpenflüsse ([[Alpenrhein|Rhein]], [[Reuss (Fluss)|Reuss]]–[[Aare]], [[Rhone]], [[Ticino (Fluss)|Ticino]]) in alle Himmelsrichtungen und bilden [[Orographie|orographisch]] fundamentale Gliederungen des Alpenbogens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der traditionellen schweizerischen Usanz, Gebirgsgruppen der [[Alpen]] nach Kantonen zu benennen, nimmt die Berggruppe im Vierkantonseck eine Sonderstellung ein, sodass die Bezeichnung in der Landesgeographie üblich geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung und Einordnung ==&lt;br /&gt;
Je nach geographischem Konzept werden die Grenzen und die Einordnung des Gotthardmassivs unterschiedlich gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pizzo Centrale.jpg|mini|Kern des östlichen Gotthardmassivs am [[Pizzo&amp;amp;nbsp;Centrale]] (Blick Südwesten) &amp;lt;!--hinten [[Basòdino]] und [[Dufourspitze]] der Tessiner und Walliser Alpen--&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Relativ übereinstimmend ist bei allen räumlichen Modellen das Kerngebiet, das sich auf gut 20&amp;amp;nbsp;Kilometer Länge zwischen dem [[Furkapass]] ({{Höhe|2429|CH}}) im Westen über den [[Gotthardpass]] (Passo del San Gottardo&amp;amp;nbsp;{{Höhe|2106|CH}}) bis zum [[Oberalppass]] (Alpsu,&amp;amp;nbsp;{{Höhe|2044|CH}}) im Nordosten erstreckt, und einerseits in den [[Muttenhörner]]n (Grosses&amp;amp;nbsp;{{Höhe|3099|CH}}) und andererseits im nach seiner Lage benannten [[Pizzo&amp;amp;nbsp;Centrale]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2999|CH}}) kulminiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pizzo Rotondo.jpg|mini|links|[[Pizzo&amp;amp;nbsp;Rotondo]]]]&lt;br /&gt;
Im Westen lässt sich orographisch gesehen die Grenze bis an den [[Nufenenpass]] (Passo della Novena,&amp;amp;nbsp;{{Höhe|2478|CH}}) ausdehnen, wodurch hier der [[Pizzo&amp;amp;nbsp;Rotondo]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|3192|CH}}) der höchste Punkt ist. Das Massiv im Sinne der Geologie erstreckt sich aber bis [[Brig-Glis]] im Oberwallis, daher findet auch die [[Monte&amp;amp;nbsp;Leone-Gruppe]] (im weiteren Sinne, Simplongruppe) bis an den [[Simplonpass]]&amp;amp;nbsp;{{Höhe|2009|CH}} mit dem [[Monte&amp;amp;nbsp;Leone]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|3552|CH}}) bei dieser Gruppe genannt, die dann aber schon weit ins Italienische bis vor Domodossola reicht. Moderne Konzepte der Alpengliederung sehen einen erweiterten [[Monte Leone-Sankt Gotthard-Alpen|Monte-Leone–Sankt-Gotthard-Zug]] vor (SOIUSA).&amp;lt;ref name=&amp;quot;SOIUSA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Val Medel Medelsergletscher 4.jpg|mini|[[Piz Medel]] bei Disentis (auch bei den Bündner Alpen geführt)]]&lt;br /&gt;
Im Osten bietet sich der [[Lukmanierpass]] (Passo del&amp;amp;nbsp;Lucomagno, Pass dil&amp;amp;nbsp;Lucmagn,&amp;amp;nbsp;{{Höhe|1915|CH}}) als Begrenzung an, dann mit dem [[Piz&amp;amp;nbsp;Gannaretsch]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|3040|CH}}) als höchstem Punkt des Ostteils. Geologisch läuft das Gotthardmassiv aber ebenfalls noch weiter, bis Übersaxen schon tief im Tal des [[Vorderrhein]]s. Daher findet sich auch der Greinapass ([[Passo della Greina]], Pass Crap&amp;amp;nbsp;{{Höhe|2354|CH}}&amp;lt;!--resp. {{Höhe|2359|CH}}--&amp;gt;) als Grenze, und der [[Piz&amp;amp;nbsp;Medel]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|3210|CH}}) als höchste Erhebung (Diener).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diener&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch hört das Massiv nördlich in der [[Ursern]] (Reussquelltal) am Nordfuss des Gotthardpasses auf. Die meisten Beschreibungen verwenden die orographisch charakteristische Linie [[Bezirk Goms|Goms]] (Rhone/Rotten) – Ursern – [[Surselva]] (Vorderrhein), doch rechnen manche an Talungen orientierte Gebirgsgliederungen die Berge nördlich ([[Dammagruppe]]) noch dazu, womit die Gruppe im [[Dammastock]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|3630|CH}}), an dem die Rhone ihren Ursprung hat, ihren höchsten Punkt findet.&amp;lt;!--offenbar, denn so war die alte Höhe und Koordinate hier: aber wer?? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Valle Leventina.jpg|mini|links|Der Südfuss bei Airolo (links im Bild, Blick Südosten mit [[Pizzo del Sole]])&amp;lt;!--die steile Straße mittig über dem Talgrund ist die zum Lago Ritóm, hinten östliche Tessiner um den Torent Alto, rechts zentrale Tessiner --&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Als eindeutige Südgrenze gilt das [[Val&amp;amp;nbsp;Bedretto]] (Ticinoquelltal) bei Airolo. Geologisch läuft die Südgrenze dann aber über das vom [[Lago Ritóm|Ritomsee]] ostwärts streichende [[Val Piora|Pioratal]] (dem folgt in etwa der [[Schweizer Alpen-Club|SAC]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAC&amp;quot; /&amp;gt; Orographisch bliebe hier der südstreichende, schon relativ wenig hohe Kamm zwischen [[Valle&amp;amp;nbsp;Leventina]] und [[Val di&amp;amp;nbsp;Blenio]] ([[Pizzo&amp;amp;nbsp;del&amp;amp;nbsp;Sole]]&amp;amp;nbsp;{{Höhe|2773|CH}}) übrig, der dann oft zum Gotthardmassiv dazugerechnet wird (Diener,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diener&amp;quot; /&amp;gt; SOIUSA&amp;lt;ref name=&amp;quot;SOIUSA&amp;quot; /&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch innerhalb des Gesamtbaues der Alpen hat die Gruppe eine Sonderstellung, denn hier treffen sich der [[Alpenhauptkamm]] – der in den [[Westalpen]] wie auch den [[Ostalpen]] einen relativ eindeutigen Verlauf hat – und der in der Schweiz durch die [[Rhone-Rhein-Furche]] zwischen Martigny und Chur abgesetzte Nebenkamm, in dem die [[Viertausender|4000er]] der Zentralschweiz zu finden sind, und der als solcher als Zentralkamm gesehen wird. Die [[Europäische Hauptwasserscheide]] läuft über den Gotthardpass. Viele Gliederungen der Alpen rechnen diese Gruppe deshalb schon zur [[Alpensüdseite (Alpen)|Alpensüdseite]] oder zumindest dem inneren (italienseitigen) Alpenbogen und stellen das Gotthardmassiv zusammen mit den Tessiner&amp;amp;nbsp;Alpen zu den [[Lepontinische Alpen|Lepontinischen Alpen]] (Diener,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diener&amp;quot; /&amp;gt; SOIUSA&amp;lt;ref name=&amp;quot;SOIUSA&amp;quot; /&amp;gt;), andere aber zu den [[Zentralschweizer Alpen]] (SAC),&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAC&amp;quot; /&amp;gt; wieder andere führen sie aus demselben Grund gänzlich eigenständig (SAC Modern).&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt finden sich also folgende Umgrenzungen verbreiteterer Systeme (Talungen kursiv, für die streng orographischen Systeme die Hoch- und Tiefpunkte der Umgrenzung mit Höhenangabe):&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NEBENBOX= ja&lt;br /&gt;
|NAME= Gebiet Gotthard (nach SAC)&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD= &amp;lt;!--entfällt dann hier--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= &lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[Einteilung der Schweizer Alpen nach SAC|SAC]] GO oder D.3&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= (teils: [[Zentralschweizer Alpen]]), [[Schweizer Alpen]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Pizzo Rotondo]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 3192&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= CH&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 46/31/1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8/2/57/O&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CH-TI/CH-VS&amp;lt;!--Swisstopo TI--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 47&amp;lt;!--Ulrichen – Disentis--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &amp;lt;!--kann entfallen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 430&amp;lt;!--swisstop, 110 Umfang--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Die in der Schweiz landesübliche [[Einteilung der Schweizer Alpen nach SAC|Einteilung des Schweizer Alpen-Clubs (SAC)]] gibt das Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Gotthard&amp;#039;&amp;#039; (höchster Gipfel: [[Pizzo&amp;amp;nbsp;Rotondo]]&amp;amp;nbsp;{{Höhe|3192|CH}}) als Untergruppe&amp;amp;nbsp;(D.3) der [[Zentralschweizer Alpen]] oder völlig eigenständig (GO) in relativ engen Grenzen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAC&amp;quot;&amp;gt;[[#Literatur|Lit.]] &amp;#039;&amp;#039;Gotthard.&amp;#039;&amp;#039; SAC-Clubführer, 1995;&amp;lt;br /&amp;gt;Angabe der Grenzen nach Übersicht &amp;#039;&amp;#039;[http://www.stadler-markus.de/bibliothek/sac-clubfuehrer.html SAC Club-Führer]&amp;#039;&amp;#039;, stadler-markus.de – mit Karte &amp;#039;&amp;#039;Überblick über die Gebiete&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.mapfox.de/9783859021495.php Gotthard – Schweizer Alpen-Club]&amp;#039;&amp;#039; mit → &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mapfox.de/bild.php?bild=9783859021495_bereich.jpg Kartenausschnitt (Bildansicht)]&amp;#039;&amp;#039;, auf mapfox.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** im Westen/Nordwesten: [[Ulrichen]]&amp;amp;nbsp;VS – &amp;#039;&amp;#039;[[Obergoms (Talung)|Obergoms]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Gletsch]] →&amp;amp;nbsp;zu den [[Ostberner Alpen]]&amp;amp;nbsp;(Gebiet Grindelwald–Grimsel, BE&amp;amp;nbsp;5/B.5)&lt;br /&gt;
** im Norden: Gletsch – Furka – &amp;#039;&amp;#039;[[Ursern]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Andermatt]]&amp;amp;nbsp;UR →&amp;amp;nbsp;zum [[Dammastock-Gruppe|Gebiet Göscheneralp–Furkapass–Grimsel]]&amp;amp;nbsp;(UR&amp;amp;nbsp;2/D.1.c)&lt;br /&gt;
** im Nordosten: Andermatt – Oberalp – &amp;#039;&amp;#039;[[Surselva]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Disentis|Disentis/Mustér]]&amp;amp;nbsp;GR&amp;lt;!-- ({{Höhe|1142|CH}})--&amp;gt; →&amp;amp;nbsp;zu den [[Osturner Alpen]]&amp;amp;nbsp;(Gebiet Oberalpstock und Windgällen, UR&amp;amp;nbsp;O/D.1.b)&lt;br /&gt;
** im Osten: Disentis – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Medel]]&amp;#039;&amp;#039; bis zum Lukmanier →&amp;amp;nbsp;zum Gebiet Lukmanier–Domleschg&amp;lt;!--Bündneroberland und Rheinwaldgebiet--&amp;gt; (GR&amp;amp;nbsp;2/E.2)&lt;br /&gt;
** im Südosten: vom Lukmanier &amp;#039;&amp;#039;westwärts&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Da die SAC-Gliederung nicht zwingend Tallinien führt, ist die genaue Grenze hier unklar. Orographisch wäre [[Lai da&amp;amp;nbsp;Sontga&amp;amp;nbsp;Maria]] – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Cadlimo]]&amp;#039;&amp;#039; – [[Bochetta di&amp;amp;nbsp;Cadlimo]]&amp;amp;nbsp;(Pass ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|2530|CH}})&amp;lt;!--nicht in swisstopo--&amp;gt; – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Canaria]]&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Diese Umgrenzung lisst den Lukmanierpass selbst links liegen.&amp;lt;/ref&amp;gt; bis [[Airolo]]&amp;amp;nbsp;TI →&amp;amp;nbsp;zum Gebiet Piora–Pizzo di&amp;amp;nbsp;Claro (TI&amp;amp;nbsp;3/F.3)&lt;br /&gt;
** im Süden: Airolo – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Bedretto]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Bedretto]] →&amp;amp;nbsp;zum Gebiet Cristallina–Sassariente (TI&amp;amp;nbsp;2/F.2)&lt;br /&gt;
** im Südwesten: von Bedretto das &amp;#039;&amp;#039;Val&amp;amp;nbsp;Bedretto&amp;#039;&amp;#039; weiter zum Nufenen →&amp;amp;nbsp;zum Gebiet Gridone–St.&amp;amp;nbsp;Gotthardpass (F1/TI&amp;amp;nbsp;1)&lt;br /&gt;
** im Südwesten/Westen: Nufenen – &amp;#039;&amp;#039;[[Ägenetal]]&amp;#039;&amp;#039; nach Ulrichen →&amp;amp;nbsp;zum Gebiet [[Monte-Leone-Gruppe|Simplon–Nufenenpass]] (VS&amp;amp;nbsp;6/C.6)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
kurz ohne Nachbarn, falls das wer braucht:&lt;br /&gt;
[[Ulrichen]]&amp;amp;nbsp;VS&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1346|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Obergoms (Talung)|Obergoms]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Gletsch]] – Furka&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2429|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Ursern]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Andermatt]]&amp;amp;nbsp;UR&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1447|CH}}) – Oberalp&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2044|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Surselva]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Disentis|Disentis/Mustér]]&amp;amp;nbsp;GR&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1142|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Medel]]&amp;#039;&amp;#039; bis zum ? [[Lai da&amp;amp;nbsp;Sontga&amp;amp;nbsp;Maria]] – ? &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Cadlimo]]&amp;#039;&amp;#039; – ? [[Bochetta di&amp;amp;nbsp;Cadlimo]]&amp;amp;nbsp;(Pass ca.&amp;amp;nbsp;{{Höhe|2530|CH}}) – ? &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Canaria]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Airolo]]&amp;amp;nbsp;TI&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1141|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Bedretto]]&amp;#039;&amp;#039; – Nufenen&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2478|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Ägenetal]]&amp;#039;&amp;#039; nach Ulrichen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NEBENBOX= ja&lt;br /&gt;
|NAME= Gotthard-Gruppe (nach Diener)&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD= &amp;lt;!--entfällt dann hier--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= &lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[Einteilung der Ostalpen nach Diener|Diener (1891)]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Lepontinische Alpen]], [[Westalpen (Zweiteilung)|Westalpen]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Piz Medel]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 3210&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= CH&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 46/37/06/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 08/54/40/O&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CH-TI/CH-GR&amp;lt;!--Swisstopo TI--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 56&amp;lt;!--Ulrichen – Surrein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &amp;lt;!--kann entfallen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 880&amp;lt;!--swisstop, 165 Umfang--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Die von alters her im nichtschweizerischen deutschsprachigen Raum verbreitete [[Einteilung der Ostalpen nach Diener|Gliederung nach Carl Diener]]&amp;amp;nbsp;(1891) etablierte eine &amp;#039;&amp;#039;Gotthard-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; (höchster Gipfel: [[Piz&amp;amp;nbsp;Medel]],&amp;amp;nbsp;{{Höhe|3210|CH}}) als Teil der [[Lepontinische Alpen|Lepontinischen Alpen]] im Inneren [[Gneisalpen]]zug in relativ weiten Grenzen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diener&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Carl Diener]] |Titel=Der Gebirgsbau der Westalpen |Verlag=Tempsky/Freytag |Ort=Prag |Datum=1891}}&amp;lt;br /&amp;gt; Verwendet etwa bei: {{Literatur |Titel=Alpen |Sammelwerk=[[Meyers Großes Konversations-Lexikon]] |Band=Bd. 1 |Auflage=6. |Ort=Leipzig |Datum=1905 |Kapitel=2. &amp;#039;&amp;#039;Geographische Einteilung der Alpen.&amp;#039;&amp;#039; [&amp;#039;&amp;#039;Westalpen.&amp;#039;&amp;#039;] 5) &amp;#039;&amp;#039;Lepontinische A.&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=362 – oben, ganzer Abschnitt 361–369. |Online=[http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Alpen+%5B2%5D?hl=Medel zeno.org], Einteilung nach Böhm und Diener, [http://images.zeno.org/Meyers-1905/I/big/Wm01362a.jpg Karte 1:4.500000]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** im Westen/Nordwesten: [[Ulrichen]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1346|CH}}) – [[Gletsch]] →&amp;amp;nbsp;zur [[Finsteraarhorn-Gruppe]] der Berner Alpen&lt;br /&gt;
** im Norden: Gletsch – Furka&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2429|CH}}) – [[Andermatt]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1447|CH}}) →&amp;amp;nbsp;zur [[Damma-Gruppe]] der Berner Alpen&lt;br /&gt;
** im Nordosten: Andermatt – Oberalp&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2044|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Surselva]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Sumvitg]]&amp;amp;nbsp;([[Surrein (Sumvitg)|Surrein]] {{Höhe|897|CH}}) →&amp;amp;nbsp;zur [[Tödi-Gruppe]] der Glarner Alpen&lt;br /&gt;
** im Osten: &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Sumvitg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- – &amp;#039;&amp;#039;[[Plaun da&amp;amp;nbsp;Greina]]&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt; – [[Passo della Greina]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2354|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Camadra]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Olivone]] – &amp;#039;&amp;#039;[[Val di&amp;amp;nbsp;Blenio]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Biasca]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|303|CH}}) →&amp;amp;nbsp;zur [[Rheinwaldhorn-Gruppe]] der Adula-Alpen&lt;br /&gt;
** im Süden: Biasca – &amp;#039;&amp;#039;[[Valle&amp;amp;nbsp;Leventina]]&amp;#039;&amp;#039; über [[Airolo]] – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Bedretto]]&amp;#039;&amp;#039; bis Paltano&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paltano&amp;quot;&amp;gt;Paltano ist die &amp;lt;!--nicht weiter nennenswerte --&amp;gt;Lage am Fuss des [[Passo San Giacomo]], taleinwärts von [[All’Acqua]]&amp;lt;/ref&amp;gt; →&amp;amp;nbsp;zu den [[Tessiner Alpen]] (Teil der Lepontinischen Alpen)&lt;br /&gt;
** im Südwesten/Westen: Paltano – Nufenen&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2478|CH}}) – Ulrichen →&amp;amp;nbsp;zur [[Simplon-Gruppe]] der Lepontinischen Alpen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
kurz:&lt;br /&gt;
[[Ulrichen]]&amp;amp;nbsp;VS&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1346|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Obergoms (Talung)|Obergoms]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Gletsch]] – Furka&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2429|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Ursern]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Andermatt]]&amp;amp;nbsp;UR&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1447|CH}}) – Oberalp&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2044|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Surselva]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Sumvitg]]&amp;amp;nbsp;(Surrein {{Höhe|897|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Sumvitg]]&amp;#039;&amp;#039; // – &amp;#039;&amp;#039;Plaun da Greina&amp;#039;&amp;#039; // – [[Passo della Greina]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2354|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Camadra]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Olivone]] – &amp;#039;&amp;#039;[[Val di&amp;amp;nbsp;Blenio]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Biasca]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|303|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Valle&amp;amp;nbsp;Leventina]]&amp;#039;&amp;#039; über Airolo – &amp;#039;&amp;#039;Val&amp;amp;nbsp;Bedretto&amp;#039;&amp;#039; // – Paltano // – Nufenen&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2478|CH}}) – Ulrichen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*:: Die Konzepte der Nachbargruppen entsprechen meist grob denen des SAC.&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NEBENBOX= ja&lt;br /&gt;
|NAME= Gruppe Rotondo-Centrale-Piz Bals (Gotthardmassiv, nach SOIUSA)&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD= &amp;lt;!--entfällt dann hier--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= &lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[SOIUSA]] 10.I.B&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Monte Leone-Sankt Gotthard-Alpen]], [[Lepontinische Alpen]], [[Westalpen (Zweiteilung)|Westalpen]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Pizzo Rotondo]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 3192&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= CH&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 46/31/1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8/2/57/O&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= CH-TI/CH-VS&amp;lt;!--Swisstopo TI--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 54&amp;lt;!--Ulrichen – Biasca--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= &lt;br /&gt;
|GESTEIN= &lt;br /&gt;
|ALTER= &amp;lt;!--kann entfallen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 680&amp;lt;!--swisstop, 160 Umfang--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Nach der modernen systematischen [[SOIUSA]]-Kategorisierung bildet das &amp;#039;&amp;#039;Gotthardmassiv&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;Rotondo–Centrale–Piz-Bals-Kette&amp;#039;&amp;#039; genannt (um das genauere Konzept klarzustellen) die Übergruppe (Supergruppe)&amp;amp;nbsp;B (volle Bezeichnung&amp;amp;nbsp;10.I.B) in den [[Monte Leone-Sankt Gotthard-Alpen|Monte-Leone–Sankt-Gotthard-Alpen]]&amp;amp;nbsp;(10.I) als Sektion der [[Lepontinische Alpen|Lepontinischen Alpen]]&amp;amp;nbsp;(10). Der Umfang steht zwischen den vorgenannten (die Nachbargruppen sind ebenfalls Supergruppen):&amp;lt;ref name=&amp;quot;SOIUSA&amp;quot;&amp;gt;Sergio Marazzi: &amp;#039;&amp;#039;Atlante Orografico delle Alpi. SOIUSA&amp;#039;&amp;#039;. Pavone Canavese (TO), Priuli &amp;amp; Verlucca editori, 2005. ISBN 978-88-8068-273-8 (italienisch);&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.fioridimontagna.it/it/soiusa/Artic-11p-AtlOrAlpi-SOIUSA.pdf Sergio Marazzi, &amp;#039;&amp;#039;La “Suddivisione orografica internazionale unificata del Sistema Alpino” (SOIUSA)&amp;#039;&amp;#039;] – Artikel mit detaillierten Illustrationen (pdf, 1,6&amp;amp;nbsp;MB; fioridimontagna.it, italienisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** im Westen/Nordwesten: [[Ulrichen]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1346|CH}}) – [[Gletsch]] →&amp;amp;nbsp;zur Kette Finsteraarhorn–Oberaarhorn–Galmihorn&amp;amp;nbsp;(12.II.A) der Berner Alpen (im engeren und weiteren Sinne)&lt;br /&gt;
** im Norden: Gletsch – Furka&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2429|CH}}) – [[Andermatt]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1447|CH}}) →&amp;amp;nbsp;zur Kette Dammastock–Sustenhorn&amp;amp;nbsp;(12.I.A) der Urner Alpen (Berner Alpen&amp;amp;nbsp;i.&amp;amp;nbsp;w.&amp;amp;nbsp;S.)&lt;br /&gt;
** im Nordosten: Andermatt – Oberalp&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2044|CH}}) – &amp;#039;&amp;#039;[[Surselva]]&amp;#039;&amp;#039; bis [[Disentis]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|1142|CH}}) →&amp;amp;nbsp;zur Kette Oberalpstock–Clariden–Schärhorn&amp;amp;nbsp;(13.I.A) der Osturner Alpen (Glarner Alpen i.&amp;amp;nbsp;w.&amp;amp;nbsp;S.)&lt;br /&gt;
** im Osten Disentis –&amp;#039;&amp;#039;[[Val&amp;amp;nbsp;Medel]]&amp;#039;&amp;#039; bis zum Lukmanier&amp;amp;nbsp;{{Höhe|1915|CH}} – &amp;#039;&amp;#039;[[Valle Santa Maria]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Olivone]] – &amp;#039;&amp;#039;[[Val di&amp;amp;nbsp;Blenio]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Biasca]]&amp;amp;nbsp;({{Höhe|303|CH}}) →&amp;amp;nbsp;zur Kette Medel–Terri&amp;amp;nbsp;(10.III.A) der Adula-Alpen (Teil der Lepontinischen Alpen)&lt;br /&gt;
** im Südosten: &amp;#039;&amp;#039;[[Valle&amp;amp;nbsp;Leventina]]&amp;#039;&amp;#039; über [[Airolo]] bis [[Osasco]] →&amp;amp;nbsp;zur Kette Campo Tencia–Zucchero–Madone Grosso&amp;amp;nbsp;(10.II.D) der [[Tessiner Alpen|Tessiner und Verbaner Alpen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tessiner&amp;quot;&amp;gt;Eine erweiterte Benennung für den etablierten Begriff der Tessiner Alpen für den italienischen Raum am Lago Maggiore (Verbano)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** im Süden: Osasco – &amp;#039;&amp;#039;Valle&amp;amp;nbsp;Leventina/[[Val&amp;amp;nbsp;Bedretto]]&amp;#039;&amp;#039; bis Paltano&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paltano&amp;quot; /&amp;gt; →&amp;amp;nbsp;zur Kette Basodino–Cristallina–Biela&amp;amp;nbsp;(10.II.A) der Tessiner und Verbaner Alpen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tessiner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** im Südwesten/Westen: Paltano – Nufenen&amp;amp;nbsp;({{Höhe|2478|CH}}) – Ulrichen →&amp;amp;nbsp;zur Kette Monte Leone–Blinnenhorn&amp;amp;nbsp;(10.II.A) der Monte-Leone–Sankt-Gotthard-Alpen&lt;br /&gt;
*:: Diese Gliederung entspricht der nach Diener ohne das Piz-Medel-Massiv. Die Nachbargruppen sind natürliche Bergzüge und finden sich unter anderen Namen ebenfalls verbreitet so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Systematik der [[Biogeographische Regionen der Schweiz|biogeographischen Regionen der Schweiz]] des [[Bundeamt für Umwelt|BUWAL]] teilt entsprechend den Kantons- beziehungsweise Talungsgrenzen die [[Schweizer Zentralalpen|Zentralalpen]]&amp;amp;nbsp;(4) aber am Furka-Pass und von der [[Alpensüdflanke]]&amp;amp;nbsp;(6) am Hauptkamm, sodass die nordwestlichen Teile des Gotthardmassivs (mit der Talung des [[Rhonegletscher]]s) zu den [[Westliche Zentralalpen|Westlichen Zentralalpen]]&amp;amp;nbsp;(41/WA1), die Nordostteile zu den [[Östliche Zentralalpen|Östlichen Zentralalpen]]&amp;amp;nbsp;(42/WA2) und die Südabdachung zu den [[Schweizer Südalpen|Südalpen]]&amp;amp;nbsp;(61/SA1) gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Das Gotthard-Massiv zerfällt in zwei Regionen, von denen eine westlich und eine östlich des Gotthardpasses liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SOIUSA gliedert die Gruppe in:&amp;lt;ref name=&amp;quot;SOIUSA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gruppe [[Pizzo Gallina|Gallina]]-[[Pizzo Rotondo|Rotondo]]-[[Pizzo Lucendro|Lucendro]]&amp;#039;&amp;#039; im Westen &amp;#039;&amp;#039;(B.6)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Gruppe [[Pizzo Gallina]] ({{Höhe|3061|CH}}) &amp;#039;&amp;#039;(B.6.a)&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Mittaghorn (Nufenenpass)|Mittaghorn]] ({{Höhe|3015|CH-m}})&lt;br /&gt;
** Gruppe [[Pizzo Rotondo]] ({{Höhe|3192|CH-m}}) &amp;#039;&amp;#039;(B.6.b)&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Witenwasserenstock]] (3082 m)&lt;br /&gt;
** Gruppe [[Pizzo Lucendro]] ({{Höhe|2963|CH-m}}) &amp;#039;&amp;#039;(B.6.c)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kette Pizzo Centrale-Piz Blas&amp;#039;&amp;#039; im Osten &amp;#039;&amp;#039;(B.7)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Gruppe [[Pizzo Centrale]] ({{Höhe|2999|CH-m}}) &amp;#039;&amp;#039;(B.7.a)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Gruppe [[Piz Blas]] ({{Höhe|3019|CH-m}})&amp;#039;&amp;#039;(B.7.b)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Gruppe Sole&amp;#039;&amp;#039; im Südosten &amp;#039;&amp;#039;(B.8)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Pizzo del Sole]] ({{Höhe|2773|CH-m}}) &amp;#039;&amp;#039;(B.8.a)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Pizzo Molare]] ({{Höhe|2585|CH-m}}) &amp;#039;&amp;#039;(B.8.b)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abgrenzung der drei Untergruppen ist die Süd–Nord-Linie [[Val Tremola|Tremolatal]] – Gotthard – [[Gotthardreuss]] respektive das vom Lago Ritóm ostwärts streichende [[Val Piora|Pioratal]].&amp;lt;!-- und dann wohl Passo dell&amp;#039;Uomo – Val Termine oder aber Passo delle Colombe und ostwärts bis Alpe Gana im Valle Santa Maria?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte, südöstliche Nebengruppe, die geologisch nicht mehr Teil des Massivs ist, gehört nach der SAC–Systematik zu den Tessiner Alpen. Die Berge um den Piz&amp;amp;nbsp;Medel zählt Diener zur Gotthardgruppe, der SAC zu den Bünder Alpen, die SOIUSA zu den [[Adula-Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der SAC gliedert in &amp;lt;!--Routenbeschreibungen:--&amp;gt; Muttenhörner und Saashörner, Blashorn – Pizzo Gallina, Pizzo Nero – Poncione di Cassina Baggio, Chüebodenhorn – Witenwasserenstock, Pizzo Lucendro – [[Winterhorn]], Pizzo Centrale – Gemsstock, Piz Alv – Badus, Piz Borel – Piz Cavradi, Piz Blas – Piz Paradis, Piz Rondadura – Piz Gannaretsch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SAC&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--steht so bei mapfox, die entsprechenden Gruppen wären herauszusuchen: wohl untergruppen der o.g. 5 nach SOIUSA --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotthardfestung Hospiz.JPG|mini|Petrologische Charakteristik des Gotthardmassivs (beim Hospiz mit Bunker der [[Festung Sasso da Pigna]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:External crystalline massifs of the Alps.png|mini|[[Zentralmassiv (Geologie)|Zentralmassive]] der Alpen]]&lt;br /&gt;
Das Gotthardmassiv gehört neben dem [[Aarmassiv]], dem &amp;#039;&amp;#039;Aiguilles Rouges-/Arpille-Massiv&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Mont-Blanc-Gruppe|Mont Blanc-Massiv]] zu den vier &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralmassiv (Geologie)|Zentralmassiven]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Schweizer Alpen]]. Es wird geologisch als Zentralmassiv bezeichnet, weil es zwar als [[kristallines Grundgebirge]] gestaucht, aber nicht in den Bau der [[Helvetisches System|Helvetischen Decke]] einbezogen worden ist und deshalb als [[Autochthon (Geologie)|autochthon]] gilt. Die speziell intensive Gebirgsbildung beim Gotthardmassiv (hoher Metamorphosegrad, starke innere Verschieferung) hat zu fast senkrechten Kontakten (Gottharddecke mit senkrechten Strukturen) zu den helvetischen Sedimenten an den Massivrändern geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinem Nordrand grenzt das Massiv an die &amp;#039;&amp;#039;Urserenzone&amp;#039;&amp;#039; des [[Mesozoikum]]. Diese trennt Aar- und Gotthardmassiv als steile, schmale Furche ab [[Brig-Glis]] längs des [[Rhone]]-[[Ursern]]-[[Vorderrhein]]tales (Furkapass und Oberalp). Im Vorderrheintal schiebt sich noch das &amp;#039;&amp;#039;[[Tujetsch|Tavetscher]] Zwischenmassiv&amp;#039;&amp;#039; (Bugnei-Hügel bei [[Sedrun]]) zwischen das Aarmassiv und die Urserenzone. Die Südgrenze des Gotthardmassivs verläuft über Brig, [[Oberwallis]], [[Nufenenpass]], [[Val Bedretto]], [[Airolo]], [[Val Canada]], [[Val Piora]], [[Piz Scopí]], [[Passo della Greina|Greina]], [[Piz Tgietschen]], [[Piz da Vrin]] bis [[Obersaxen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Massiv kann auf der Ost-West-Achse in die nördliche [[Paragneis]]zone, die zentrale [[Orthogneis]]zone und die südliche Paragneiszone gegliedert werden. Dazwischen und mehrheitlich in der Orthogneiszone liegen die Granitkörper von Rotondo, [[Fibbia]], Gamsboden und Medelser/Cristallina. Auf dem ganzen Südrand liegen entweder [[Trias (Geologie)|triassische]] Gesteine oder [[Bündnerschiefer]] auf dem Kristallin des Gotthardmassivs.&amp;lt;ref&amp;gt;Toni P. Labhart: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Ott Verlag, Thun 1992, ISBN 3-7225-6298-8, S. o.A.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorherrschende Gesteinsart im Gotthardmassiv ist [[Gneis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Wolfgang von Goethe]] irrte sich bezüglich der Bodenstruktur in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Über den [[Granit]]&amp;#039;&amp;#039;: {{&amp;quot;|Auf einem hohen nackten Gipfel sitzend und eine weite Gegend überschauend, kann ich mir sagen: Hier ruhst du unmittelbar auf einem Grunde, der bis zu den tiefsten Orten der Erde hinreicht, keine neuere Schicht, keine zusammengeschwemmte Trümmer haben sich zwischen dich und den festen Boden der Urwelt gelegt.}} Durch eine geologische [[Überschiebung]] liegt der Gneis im Gotthardmassiv über jüngeren Schichten, ähnlich wie beim [[Tauernfenster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Albert Heim]] führte 1859 die geologische Bearbeitung des Blattes&amp;amp;nbsp;14 &amp;#039;&amp;#039;Altdorf, Chur&amp;#039;&amp;#039;, Massstab 1:100&amp;#039;000, der [[Dufourkarte]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfassende [[geologisch]]e Untersuchung des Massivs nahm [[Karl von Fritsch (Geologe)|Karl von Fritsch]] um 1870 vor, als er noch Dozent am Zürcher Polytechnikum, der späteren [[ETH&amp;amp;nbsp;Zürich]] war. Seine [[geologische Karte]] des Gotthardmassivs von 1873 und sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Das Gotthardgebiet&amp;#039;&amp;#039; bildeten eine wesentliche Grundlage für das Projekt des Eisenbahn-[[Gotthardtunnel]]s, der von 1872 bis 1882 gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strategische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Im [[Festungsgebiet Gotthard]] wurden bereits in den 1890er Jahren die ersten Festungen zur Sicherung der Nord-Süd-Verbindung angelegt ([[Festung Motto Bartola]], [[Forte Airolo]], [[Fort Hospiz]]). In diesem Raum befanden sich einige der wichtigsten Anlagen des [[Schweizer Reduit]]s, grosse [[Festung]]sbauwerke wie die [[Festung San Carlo]], die [[Festung Foppa Grande]] und die [[Festung Sasso da Pigna]], die im [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nochmals stark ausgebaut oder neu erstellt wurden, um die Schweizer Alpen als Rückzugsraum der Armee gegen einen möglichen Einmarsch der deutschen und der italienischen Truppen zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaponniere.jpg|[[Forte Airolo]]&lt;br /&gt;
Gotthardfestung Sellasee.JPG|Bunker der Gotthard[[festung Sasso da Pigna]] beim [[Lago della Sella]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsachsen ==&lt;br /&gt;
Über das Gotthardmassiv führen in nord-südlicher Richtung der [[Gotthardpass]] (2108 m) und der [[Lukmanierpass]] (1984 m), in ost-westlicher Richtung die Route über den [[Oberalppass]] (2044 m), durch das [[Urserental]] und über den [[Furkapass]] (2431 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Gotthardmassiv sind der [[Gotthardtunnel|Eisenbahn-Scheiteltunnel]] (1882), der [[Gotthard-Strassentunnel]] (1980) und der [[Gotthard-Basistunnel]] (2016), der Eisenbahntunnel der [[Neue Eisenbahn-Alpentransversale|NEAT]], gebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserscheidepunkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-St.Gotthart.Schweiz.png|mini|150px|Klimadiagramm von St. Gotthard]]&lt;br /&gt;
Durch das Gotthardmassiv zieht sich die [[Europäische Hauptwasserscheide]] zwischen dem [[Mittelmeer]] und der [[Nordsee]]. Hier, nordöstlich des [[Pizzo Rotondo]], liegt auch der [[Wasserscheidepunkt]] der Nordsee, des westlichen Mittelmeers und der [[Adriatisches Meer|Adria]]. Bei den Bergen des Gotthardmassivs entspringen im Osten die beiden Quellflüsse des [[Rhein]]s (zur Nordsee und zum [[Atlantik]]), der [[Vorderrhein]] und der [[Hinterrhein]], gegen Norden die [[Reuss (Fluss)|Reuss]], ein Nebenfluss der [[Aare]], die bei [[Waldshut-Tiengen|Waldshut]] und [[Koblenz AG|Koblenz]] in den Rhein mündet, im Westen die [[Rhone]], die beim [[Rhonegletscher]] beginnt und ins Mittelmeer mündet, sowie auf der Südseite der [[Ticino (Fluss)|Tessin]], ein Nebenfluss des [[Po (Fluss)|Po]], der in die [[Adria]], einen Teil des Mittelmeers, fliesst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vierquellenweg01.JPG|mini|Übersichtstafel Vierquellenweg am Gotthard Hospiz]]&lt;br /&gt;
Der im August 2012 eröffnete &amp;#039;&amp;#039;Vier-Quellen-Weg&amp;#039;&amp;#039; ist ein 85&amp;amp;nbsp;km langer Wanderweg im Gotthardmassiv, der in fünf Etappen zu den Quellen der vier Flüsse Rhein, Reuss, Tessin/Ticino und Rhône/Rotten führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reliefs ==&lt;br /&gt;
Etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts werden Reliefs der Schweizer Berge für Schulen, Militärs und andere Zwecke erstellt. 2015 kam ein Gotthardmodell bei der [[Expo 2015|Weltausstellung in Mailand (Expo)]] mit der CNC-Technik aus Granit gefräst hinzu. Das Relief besteht aus fünf nebeneinander liegenden Granitblöcken und entspricht in seiner Grösse von 5 Metern auf 3,20 Metern dem Massstab (1:25‘000) der Landeskarten der Landestopografie. Um diese Miniversion des Gotthards zu erstellen, war … die Hilfe von [[swisstopo]], dem Geoinformationszentrum des Bundes, gefragt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruedi Weiss: [http://epaper2.tessinerzeitung.ch/ee/teze/_main_/2015/02/27/003/teze-_main_-2015-02-27-003.pdf &amp;#039;&amp;#039;Berge und Täler auf den Millimeter genau ausgefräst.&amp;#039;&amp;#039;] In: Tessiner Zeitung vom 27. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dokumentarfilm von Verena Schönauer: &amp;#039;&amp;#039;[[Mythos Gotthard]]&amp;#039;&amp;#039; (Untertitel: &amp;#039;&amp;#039;Pass der Pioniere&amp;#039;&amp;#039;). Deutschland, SWR, 2018, 90 Min. (Mit verschiedenen Forschern: [[Alexandra Binnenkade]], Beat Frey, [[Hans Rudolf Fuhrer]], Marcia Phillips, Johannes Rebsamen, Mauro Tonolla, Matthias Vollmer (Geograph). Auch das Fotoprojekt von [[Jean Odermatt]] wird vorgestellt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nzzfolio.ch/www/61554707-6925-4a17-854b-b42244d0559d/showbooklet/7bdb89c8-25a9-458c-9c03-dae970953034.aspx &amp;#039;&amp;#039;Themenheft Gotthard.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ Folio]].&amp;#039;&amp;#039; 7/1995.&lt;br /&gt;
* Manfred Hunziker, Maurice Brandt, Giuseppe Brenna:&amp;#039;&amp;#039; Clubführer Gotthard: Von der Furka zum Lukmanier.&amp;#039;&amp;#039; Schweizer-Alpen-Club, 1. Auflage, Bern 1995, ISBN 3-85902-149-4.&lt;br /&gt;
Geologie, nach Datum:&lt;br /&gt;
* Albert Heim: &amp;#039;&amp;#039;Die Geologie der Hochalpen zwischen Reuss und Rhein.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1891.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stalder]]: &amp;#039;&amp;#039;Gotthard: Der Pass und sein Mythos.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, 2016. Ca. 300 Seiten. ISBN 978-3-280-05617-2&lt;br /&gt;
* Robert U. Winterhalter: [https://www.research-collection.ethz.ch/bitstream/handle/20.500.11850/133022/eth-20400-01.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y &amp;#039;&amp;#039;Zur Petrographie und Geologie des östlichen Gotthardmassivs.&amp;#039;&amp;#039;] Diss., [[ETH Zürich]], Zürich 1930 (PDF; 6,1&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ethorama|e8dcQx0mSM7nkkNK8Usj}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vier-quellen-weg.ch/home/ Vier-Quellen-Weg] – offizielle Homepage&lt;br /&gt;
* [http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/erlebnisse-im-gotthardfels-1.17515888 &amp;#039;&amp;#039;Sasso San Gottardo – Erlebnisse im Gotthardfels&amp;#039;&amp;#039;], NZZ vom 24. August 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4093817-7|VIAF=248990387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Godehard von Hildesheim als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;D’Azur</name></author>
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