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	<title>Gniezno - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sheogath76: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-07-08T08:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox (Polen)]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Gniezno&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:POL Gniezno COA.svg|111px|Wappen von Gniezno]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Großpolen&lt;br /&gt;
| Powiat = Gniezno&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Gnieźnieński&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52&lt;br /&gt;
| Breitenminute = 32&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = &lt;br /&gt;
| Längengrad = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute = 36&lt;br /&gt;
| Längensekunde = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum = &lt;br /&gt;
| OrtFläche = 40.9&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 62-200 bis 62-210&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = 61&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = PGN&lt;br /&gt;
| Straße1 = [[Posen]]–[[Bydgoszcz]]&lt;br /&gt;
| Schienen1 = [[Bahnstrecke Poznań–Toruń|Posen–Toruń]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1 = [[Flughafen Poznań-Ławica|Poznań-Ławica]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche = &lt;br /&gt;
| TERYT = 3003011&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Michał Powałowski (PO)&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2014&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt = Stadtpräsident&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = ul. Lecha 6&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt = 62-200 Gniezno&lt;br /&gt;
| Webpräsenz = gniezno.eu&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gniezno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈgɲɛznɔ}}], zu {{deS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gnesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Stadt in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Großpolen]]. Sie ist Sitz des [[Erzbistum Gniezno|Erzbistums Gniezno]].&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gniezno kolaż.jpg|rahmenlos|hochkant=1.5]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der historischen Region [[Kujawien]], etwa 50 Kilometer ostnordöstlich der Stadt [[Posen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Gniezno panorama z katedry.jpg|mini|hochkant=2.8|center|Stadtgebiet, von einem Turm des Gnesener Doms aus gesehen (2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gniezno gilt als eine der ältesten Städte Polens; erste menschliche Ansiedlungen gab es bereits in der [[Steinzeit]]. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am Ende des 10. Jahrhunderts, also nach der [[Christianisierung]] Polens. Als Gründer der Stadt gilt [[Lech (Herzog)|Herzog Lech]], der sich einer Legende nach auf dem [[Lech-Hügel (Gniezno)|Lech-Hügel]] sein Nest (poln. &amp;#039;&amp;#039;gniazdo&amp;#039;&amp;#039;) baute wie ein weißer Adler in der Baumkrone über ihm. Der weiße Adler findet sich sowohl im Wappen der Stadt als auch im [[Wappen Polens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 ist die Stadt Namensgeber für den [[Gniezno-Gletscher]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name der Stadt und Gründungssage ===&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt &amp;#039;&amp;#039;Gniezno&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom polnischen Wort &amp;#039;&amp;#039;gniazdo&amp;#039;&amp;#039; ab, was auf Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Nest&amp;#039;&amp;#039; bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Długosz: &amp;#039;&amp;#039;Lech, Czech i Rus&amp;#039;&amp;#039;; S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Lech, Čech und Rus#Polnische Version|Legende zur Entstehung des polnischen Staats]] gab es drei Brüder: [[Lech (Herzog)|Lech]], den Urvater des polnischen Staats, Czech ([[Čech]]), den Urvater des tschechischen Staats und [[Rus (Urvater)|Rus]], den Urvater des russischen Staats. Die ursprünglich zusammen lebenden Brüder beschlossen, in die Weite zu ziehen. Czech siedelte südlich und Rus östlich. Lech beschloss, nach Norden zu ziehen. Als Lech in das Gebiet des späteren Großpolens gelangte, ruhte er sich im Schatten eines Baumes aus. Dabei beobachtete er in der Abendröte einen prächtigen weißen [[Adler (Biologie)|Adler]], der auf der Krone des Baums über ihm gelandet war. Dieses Ereignis beeindruckte Lech so sehr, dass er beschloss, sich hier niederzulassen und die Stadt Gniezno (Gnesen) zu gründen. Von diesem Zeitpunkt an ist der weiße Adler Teil des städtischen und polnischen Wappens, wobei die Farbe Rot für die Abendröte steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
In Gniezno ist seit dem 8. Jahrhundert eine [[Burg]] nachweisbar. Ab dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war es das politische Zentrum des sich allmählich herausbildenden Staates der [[Piasten]]. Als Ersterwähnung in einer schriftlichen Quelle gilt die Übertragung einer &amp;#039;&amp;#039;civitas Schinesghe&amp;#039;&amp;#039; (= „die Stadt/der Staat Gnesen“) durch [[Mieszko I.]] († 992) an den heiligen Petrus. Die Schenkungsurkunde ist nur in Form eines späteren [[Regest]]s, das als [[Dagome Iudex]] bekannt ist, erhalten. Im Jahr 1000 kam es zum [[Akt von Gnesen]]. [[Bolesław I. (Polen)|Bolesław I. Chrobry]] empfing hier Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]], und es kam zur Gründung des ältesten polnischen [[Erzbistum Gnesen|Erzbistums]]. 1025 wurde Bolesław I. Chrobry der erste [[Königreich Polen|König von Polen]]. 1238/39 erhielt Gniezno die [[Stadtrecht]]e. Bis 1320 war die Stadt Krönungsort der polnischen Könige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gniezno war lange Zeit das kulturelle Zentrum Polens, das mit dieser Stadt die Anfänge seines Staatswesens verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Posen 1905.png|mini|Gnesen, südlich der Stadt [[Bydgoszcz|Bromberg]] und ostnordöstlich der Stadt [[Posen]], auf einer Landkarte der [[Provinz Posen]] von 1905 (gelb markierte Flächen kennzeichnen Gebiete mit seinerzeit mehrheitlich [[Polnische Sprache|polnischsprachiger]] Bevölkerung)]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Teilungen Polens|Zweiten Polnischen Teilung]] 1793 kam Gnesen zum [[Königreich Preußen]]. 1807 wurde es von [[Napoléon]] dem [[Herzogtum Warschau]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gnesen.jpg|mini|links|Gnesen auf einem Foto aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gnesen, Westpreußen - Wilhelmstraße (Zeno Ansichtskarten).jpg|mini|links|Gnesen, Wilhelmstraße um 1918 auf einer Bildpostkarte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] gehörte Gnesen zum [[Kreis Gnesen]] in der preußischen [[Provinz Posen]], [[Regierungsbezirk Bromberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der (europaweiten) [[Hungersnot]] des Jahres 1847 war Gnesen Schauplatz bürgerkriegsähnlicher Unruhen. Es kam zu Plünderungen von Speichern und Läden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Heinrich Bass: &amp;#039;&amp;#039;Hungerkrisen in Preussen während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Scripta Mercaturae Verlag, St. Katharinen 1991, ISBN 3-922661-90-4, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1863 wurde das Gnesener Gymnasium eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Methner: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten 25 Jahre des Gymnasiums in Gnesen. Beiträge zu einer Geschichte der Anstalt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Königliches Gymnasium in Gnesen. 1888. Beilage zum XXV. Jahres-Bericht, Programm Nr. 141&amp;#039;&amp;#039;. Decker &amp;amp; Co. (A. Röstel), Posen 1888 ([https://www.google.de/books?id=NnDoY-YDskIC&amp;amp;printsec=frontcover Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 wurde das [[Landgericht Gnesen]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Inkrafttreten des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] am 20. Januar 1920 kam Gnesen zur Republik Polen und war ab 1925 ein selbständiger Stadtkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] 1939 durch die deutsche [[Wehrmacht]] wurde Gnesen am 11. September 1939 Teil des deutschen Militärbezirks Posen und am 26. Oktober 1939 [[Völkerrecht|völkerrechtswidrig]] in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] eingegliedert. Es gehörte fortan zum [[Reichsgau Posen]], später [[Wartheland]] und zum [[Regierungsbezirk Hohensalza]]. Ab dem 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1940 unterstand Gnesen der im [[Altreich (Deutschland)|Altreich]] gültigen [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] vom 30.&amp;amp;nbsp;Januar 1935, mit einem deutschen [[Oberbürgermeister]] ([[Julius Lorenzen]] (NSDAP)) an der Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1945 wurde die Stadt von der [[Rote Armee|Roten Armee]] erobert und  nach der Beendigung des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] von der [[Sowjetunion]] der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Die deutschen Einwohner wurden [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1740 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}{{0}}{{0}}60 || nach vorangegangenen Kriegswirren und Seuchen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wuttke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1800 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}3556 || Stadt, fast sämtlich [[Polen (Ethnie)|Polen]], bis auf 513 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wuttke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}3034 || Stadt, mit 451 Feuerstellen (Haushaltungen), darunter 285 Lutheraner und 319 Juden (15 Judenhäuser)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wuttke&amp;quot; &amp;gt;[[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864, S. 311–316 ([https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA311 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1818 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}3725 || Stadt&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander August Mützell, [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;G–Ko&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1821, S. 44, Ziffer 1569 ([https://books.google.de/books?id=m7dIAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA44 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1826 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}5800 || Stadt, mit einer Kathedrale, zwölf katholischen Kirchen, zwei Klöstern, einem Domkapitel, sieben öffentlichen und 468 Privatwohnhäusern&amp;lt;ref name=LvZN &amp;gt;[[Leopold von Zedlitz-Neukirch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Staatskräfte der preußischen Monarchie unter Friedrich Wilhelm III.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Teil 1, Berlin 1828, S. 114–115, Ziffer 1) ([https://books.google.de/books?id=ENEQAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA114 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1837 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}5570 || Stadt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wuttke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}6358 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wuttke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  {{0}}6785 || am Jahresende&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uebersicht des Flächenraums und der Einwohnerzahl des Preussischen Staats, und Alphabetisches Verzeichniß der Städte in demselben, mit Angabe der Civil-Einwohnerzahl am Schlusses des Jahres 1852&amp;#039;&amp;#039;, Decker, Berlin 1854, S. 13 ([https://www.google.de/books?id=EMsDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA13 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{0}}6924 || am Jahresende&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Uebersicht des Flächenraums und der Einwohnerzahl des Preussischen Staats, und Alphabetisches Verzeichniß der Städte in demselben, mit Angabe der Civil-Einwohnerzahl am Schlusses des Jahres 1855&amp;#039;&amp;#039;, Decker, Berlin 1857, S. 13 ([https://www.google.de/books?id=qmgOznLoSn4C&amp;amp;pg=PA13 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1858 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |  {{0}}7995 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wuttke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}8520 || davon 1280 Militärpersonen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wuttke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}9050 || Stadtgemeinde, am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}9916 || Stadtgemeinde, am 1. Dezember, davon 2879 Evangelische, 5605 Katholiken, drei sonstige Christen und 1429 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBüro&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Büro: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke des preussischen Staates und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871 bearbeitet und zusammengestellt.&amp;#039;&amp;#039; Teil IV: &amp;#039;&amp;#039;Die Provinz Posen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874; VIII. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Gnesen&amp;#039;&amp;#039;, S. 212–213, Ziffer 2 ([https://kpbc.umk.pl/dlibra/publication/56325/edition/72307/content kpbc.umk.pl]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 11.206  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=pos_gnesen.html|name=Kreis Gnesen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 13.826  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 15.757 ||  am 1. Dezember, davon 4454 Evangelische, 9818 Katholiken, drei sonstige Christen und 1482 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Königliches statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Band V: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Posen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1888. &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Bromberg&amp;#039;&amp;#039;, 41. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Gnesen&amp;#039;&amp;#039;, S. 264–265, Ziffer 1 ([https://books.google.de/books?id=wdf5pwk8CBkC&amp;amp;pg=PA264 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 21.693 || am 1. Dezember, mit der Garnison (ein [[Infanterie]]regiment Nr. 49 und ein [[Dragoner]]regiment Nr. 12), davon 6714 Evangelische und 1179 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; &amp;gt;Lexikoneintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Gnesen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Band 8, Leipzig/Wien 1907, S. 65 ([http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-008-0065 Zeno.org]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kaiserliches Statistisches Amt: &amp;#039;&amp;#039;Die Volkszählung am 1. Dezember 1900 im Deutschen Reich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Statistik des Deutschen Reichs&amp;#039;&amp;#039;, Band 150). Teil I, Berlin 1903, Anhang: &amp;#039;&amp;#039;Tabellen über die Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1900&amp;#039;&amp;#039;, S. 12 ([https://books.google.de/books?id=P3IzAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA12 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 23.726 || am 1. Dezember, darunter 8436 mit deutscher Muttersprache (7417 Evangelische und 1019 Katholiken) und 14.114 mit [[Polnische Sprache|polnischer Muttersprache]] (elf Evangelische, 14.103 Katholiken); außerdem 980 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für die Provinz Posen. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1908, 9. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Gnesen&amp;#039;&amp;#039;, S. 32–33, Ziffer 1 ([https://www.google.de/books?id=jcEzAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA32 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 25.339 || am 1. Dezember, davon 9869 mit deutscher Muttersprache (7780 Evangelische, 1260 Katholiken, 53 sonstige Christen oder Andersgläubige und 776 Juden) und 15.341 mit [[Polnische Sprache|polnischer Muttersprache]] (zwei Evangelische, 15.338 Katholiken und eine jüdische Person)&amp;lt;ref&amp;gt;Königlich Preußisches Statistisches Landesamt: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1912, Heft V: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Bromberg&amp;#039;&amp;#039;, 5. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Gnesen&amp;#039;&amp;#039;, S. 14–15, Ziffer 1 ([https://books.google.de/books?id=tJdPhIkLJ7AC&amp;amp;pg=RA4-PA14 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?posen/gnesen.htm gemeindeverzeichnis.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 30.745  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Vwg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankenmorde in Dziekanka vor Ende des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Dziekanka}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gniezno- Dziekanka bud. adm. szpitala.jpg|mini|Wojewódzki Szpital Dziekanka – &amp;#039;&amp;#039;Nervenheilanstalt Dziekanka (Tiegenhof)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In der heute zu Gniezno gehörenden Siedlung [[Dziekanka (Gniezno)|Dziekanka]] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Dekanat&amp;#039;&amp;#039;, 1939–1945: &amp;#039;&amp;#039;Tiegenhof&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1894 eine psychiatrische Anstalt des Kreises eingerichtet. Die seit 1920 polnische Anstalt wurde 1939 in &amp;#039;&amp;#039;[[Gauheilanstalt Tiegenhof]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Der Direktor [[Victor Ratka]] kollaborierte mit den deutschen Besatzern und blieb im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurden über 1200 polnische Anstaltsinsassen durch das [[Sonderkommando Lange]] in Gaswagen ermordet. Nach dem Ende der [[Krankenmord]]e  wurden ab Ende 1941 Anstaltsinsassen aus dem Deutschen Reich nach Tiegenhof verlegt und dort durch Nahrungsentzug und Verabreichung tödlicher Medikamentencocktails ermordet. Verharmlosend wurde von einer „[[Kinderfachabteilung]]“ gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uvm.edu/~lkaelber/children/tiegenhof/tiegenhof.html Kinderfachabteilung Tiegenhof], University of Vermont, abgerufen am 10. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gesamtzahl der Getöteten wird auf 3586 beziffert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dziekanka.net/history/historia.html |wayback=20150814021209 |text=Marian Drogowski: &amp;#039;&amp;#039;HISTORIA, Okres okupacji hitlerowskiej 11.09.1939-21.01.1945&amp;#039;&amp;#039; (poln., auf der Website des heutigen Spitals) |archiv-bot=2018-04-12 15:27:11 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Gniezno liegt an der [[Bahnstrecke Poznań–Toruń]] und an den bei Gniezno nur noch im Güterverkehr betriebenen Bahnstrecken [[Bahnstrecke Oleśnica–Chojnice|Oleśnica–Chojnice]] und [[Bahnstrecke Gniezno–Sława Wielkopolska|Gniezno–Sława Wielkopolska]]. Die Stadt ist Ausgangspunkt der [[Gnieźnieńska Kolej Wąskotorowa]], der ehemaligen Kreisbahn Witkowo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Die [[Erzkathedrale von Gniezno]] gilt als eines der bedeutendsten [[Kirchengebäude]] Polens. Die Kirche ist seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zugleich die Hauptkirche des Erzbischofs von Gniezno sowie des [[Primas Poloniae]] (Primas von Polen). Von europäischer Bedeutung ist in der Erzkathedrale die zweiflügelige [[Bronzetür von Gniezno]]. Anlässlich des Besuchs von Papst [[Johannes Paul II.]] in Polen 1997 schuf der deutsche Künstler [[Heinrich Gerhard Bücker]] für die Erzkathedrale einen neuen [[Hochaltar]], der vom Papst bei seinem Besuch persönlich geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gotische [[Rektorkirche des Hl. Johannes der Täufer in Gniezno]] ist ein Kirchengebäude des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterorden vom Heiligen Grab]] und beherbergt Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Kirchen sind: die [[Dreifaltigkeitskirche (Gniezno)|Dreifaltigkeitskirche]], die Kirche zum Heiligen Kreuz, die Peter-und-Paul-Kirche, die Kirche des Erzengels Michael, die Krönungskirche der polnischen Könige sowie die Georgskirche. Die ehemals protestantische [[Garnisonskirche Gniezno|Garnisonskirche]] ist heute ein katholisches Gotteshaus unter dem Patronat &amp;#039;&amp;#039;Maria, Königin Polens&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Kirchen sind einem an der ul. Tumska ausgehängten Stadtplan entnommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommen etliche restaurierte historische Gebäude und Museen. Das [[Erzbischöfliches Archiv zu Gniezno|Erzbischöfliche Archiv zu Gniezno]] zeigt religiöse Objekte, darunter Gemälde, Skulpturen, Gewänder und Sargportraits. Das museumsdidaktisch konzipierte [[Museum der Ursprünge des polnischen Staates]] dokumentiert die Frühgeschichte der Stadt Gniezno und deren Zeit als Hauptstadt der polnischen Nation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Catedral de Gniezno, Polonia, 2012-04-05, DD 01.JPG|Gnesener Dom&lt;br /&gt;
Gniezno kosciol sw Jana.jpg|St.-Johannes-Kirche&lt;br /&gt;
Iglesia de Nuestra Señora Reina de Polonia, Gniezno, Polonia, 2012-04-05, DD 01.jpg|Ehem. evangelische Garnisonkirche&lt;br /&gt;
Gnesen. Markt 1943.jpg|Markt im Jahr 1943&lt;br /&gt;
Rynek gniezno.JPG|Marktplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landgemeinde ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gniezno (Landgemeinde)}}&lt;br /&gt;
Die [[Gmina|Landgemeinde]] Gniezno, zu der die Stadt Gniezno nicht gehört, hatte im Juni 2010 9.490 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GUS2010&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.stat.gov.pl/cps/rde/xbcr/gus/PUBL_l_ludnosc_stan_struktura_30_06_2010.pdf |wayback=20110515231125 |text=Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“}} Stand vom 30. Juni 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtpräsident ===&lt;br /&gt;
An der Spitze der Stadtverwaltung steht der [[Stadtpräsident]]. Seit 2014 war dies Tomasz Budasz ([[Platforma Obywatelska|PO]]), der 2024 von seinem Parteifreund Michał Powałowski, der für das Wahlkomitee „Koalition für die erste Hauptstadt“ antrat abgelöst wurde. Die turnusmäßige Wahl im April 2024 führte zu folgenden Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/wbp/okregi/300301 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Michał Powałowski (Wahlkomitee „Koalition für die erste Hauptstadt“) 61,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Natasza Szalaty ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 20,2 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Paweł Kamiński (Wahlkomitee „Landschaft Gniezno 2024“) 18,1 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Powałowski bereits im ersten Wahlgang zum neuen Stadtpräsidenten gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die turnusmäßige Wahl im Oktober 2018 führte zu folgenden Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/300301#results_vote_elect_mayor_round_1 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 25. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Tomasz Budasz ([[Koalicja Obywatelska]]) 79,3 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Paweł Kamiński ([[Prawo i Sprawiedliwość]]) 16,3 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Jerzy Lubbe (Wahlkomitee der Lokalen Wählervereinigung Gniezno) 2,4 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Zenon Miękiszak ([[Kukiz’15]]) 2,0 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Budasz bereits im ersten Wahlgang für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat umfasst 23 Mitglieder, die direkt gewählt werden. Die Wahl im April 2024 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/rada_gminy/okregi/300301 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Koalition für die erste Hauptstadt“ 58,8 % der Stimmen, 15 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 22,4 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Landschaft Gniezno 2024“ 18,8 % der Stimmen, 4 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl im Oktober 2018 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/300301#results_elect_council Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 25. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Koalicja Obywatelska]] (KO) 62,5 % der Stimmen, 17 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 21,5 % der Stimmen, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee der Lokalen Wählervereinigung Gniezno 11,8 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
* [[Kukiz’15]] 4,2 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite= |anzahl=3 |abstand= |liste= &lt;br /&gt;
* [[Anagni]], (Italien)&lt;br /&gt;
* [[Esztergom]], (Ungarn)&lt;br /&gt;
* [[Falkenberg (Stadt in Schweden)|Falkenberg]], (Schweden)&lt;br /&gt;
* [[Radviliškis]], (Litauen)&lt;br /&gt;
* [[Roskilde]], (Dänemark)&lt;br /&gt;
* [[Saint-Malo]], (Frankreich)&lt;br /&gt;
* [[Sergijew Possad]], (Russland)&lt;br /&gt;
* [[Speyer]], (Deutschland, Rheinland-Pfalz)&lt;br /&gt;
* [[Uman]], (Ukraine)&lt;br /&gt;
* [[Veendam]], (Niederlande)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
=== Fußball ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Start Gniezno Stadion copy.jpg|mini|hochkant=1.2|Speedway Stadion in Gniezno]]&lt;br /&gt;
In Gnesen ist der [[3. Liga (Polen)|Fußball-Drittligist]] [[Mieszko Gniezno]] beheimatet. Weitere Fußballvereine aus Gniezno sind: KS Gniezno, Techmet Orliki Gniezno sowie Gniewko Gniezno.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speedway ===&lt;br /&gt;
Der [[Speedway (Bahnsport)|Speedway]]-Verein TŻ [[Start Gniezno]] tritt in der 1. polnischen Liga an. Die Mannschaft trägt ihre Wettkämpfe im Start Gniezno Stadion aus, das 10.000 Zuschauern Platz bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Julian von Chelmicki]] (1825–1909), Reichstags- und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Hermann Senator]] (1834–1911), Nachfolger von Rudolf Virchow als 1. Vorsitzender der [[Berliner Medizinische Gesellschaft|Berliner Medizinischen Gesellschaft]], klinischer Leiter an der Berliner Charité und Professor, Verfasser wichtiger Arbeiten über Nierenkrankheiten und Eiweißausscheidung&lt;br /&gt;
* [[Jacob Caro]] (1835–1904), Historiker, Professor in Jena und Breslau, verfasste Untersuchungen zur polnischen, russischen, spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte&lt;br /&gt;
* [[Alfred von Biber-Palubicki]] (1836–1908), Maler&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Kummer (General, 1841)|Heinrich von Kummer]] (1841–1924), preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Erich Fließ]] (1857–1898), deutscher Schriftsteller und Zeitungsredakteur&lt;br /&gt;
* [[Werner Alberti]] (eig. Albert Krzywynos) (1861–1934), Opernsänger (Tenor)&lt;br /&gt;
* [[Otto Nollau]] (1862–1922), Oberbürgermeister von Remscheid&lt;br /&gt;
* [[Felix Waldstein]] (1865–1943), Politiker (DDP)&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Laboschin]] (1868–1929), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Georg Davidsohn]] (1872–1942), sozialdemokratischer Politiker und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Arthur Hübner (Mediziner, 1878)|Arthur Hübner]] (1878–1934), Psychiater, Rechtsmediziner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Richard Neumann (Jurist)|Richard Neumann]] (1878–1955), Jurist, Senatspräsident beim Bundesgerichtshof&lt;br /&gt;
* [[Kurt Jahnke]] (1882–1950), deutsch-amerikanischer Geheimagent&lt;br /&gt;
* [[Łucjan Kamieński]] (1885–1964), Komponist und Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Richard Honig]] (1890–1981), deutscher Strafrechtler&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Franz Meyer]] (1894–1915), Dichter&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Storz]] (1897–1985), Jurist, Inhaber des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, Verfasser des Lehrbuchs „Deutsches Strafrecht“ (3. Aufl. 1963)&lt;br /&gt;
* [[Günther Pancke]] (1899–1973), [[SS-Obergruppenführer]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bahnik]] (1900–1938), kommunistischer Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
* [[Heinz Reinefarth]] (1903–1979), [[SS-Gruppenführer]], Politiker&lt;br /&gt;
* [[Hans Tasiemka]] (1905–1979), deutsch-britischer Filmkritiker und Archivar&lt;br /&gt;
* [[Edward Bury]] (1919–1995), Komponist, Dirigent, Pianist und Musikpädagoge&lt;br /&gt;
* [[Mieczysław Porębski]] (1921–2012), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Ireneusz Gwidon Kamiński]] (1925–1996), Schriftsteller und Journalist&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Gerhardt (Mediziner)|Hans-Jürgen Gerhardt]] (1928–2010), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Stanisław Kasprzyk]] (1942–2022), Hockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Christoph Student|Johann-Christoph Student]] (* 1942), Psychiater und Palliativmediziner&lt;br /&gt;
* [[Aleksander Ciążyński]] (1945–2021), Hockeyspieler&lt;br /&gt;
* [[Paweł Arndt]] (* 1954), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Krzysztof Wętkowski]] (* 1963), Bischof von Włocławek&lt;br /&gt;
* [[Paulina Hennig-Kloska]] (* 1977), Politikerin, Politologin und Wirtschaftsexpertin&lt;br /&gt;
* [[Arkadiusz Radomski]] (* 1977), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Marika Popowicz-Drapała]] (* 1988), Sprinterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gnesen, Kreisstadt, an einem Zufluss der Welna, Regierungsbezirk Bromberg, Provinz Posen&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen  Landkarte der Umgebung von Gnesen ([https://www.meyersgaz.org/place/10583050 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wuttke]]: &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch des Landes Posen. Codex diplomaticus: Allgemeine Geschichte der Städte im Lande Posen. Geschichtliche Nachrichten von 149 einzelnen Städten&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1864, S. 311–316 ([https://books.google.de/books?id=cTRNAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA311 Google Books]).&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Führer durch Gnesen, seine Geschichte und seine Sehenswürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Otto Pabst, Gnesen 1913 ([http://fbc.pionier.net.pl/id/oai:www.wbc.poznan.pl:53414 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gniezno. Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. (= Schriftenreihe der Stadt Speyer; Bd. 8). Stadtverwaltung, Speyer 1997.&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Gerke]], unter Mithilfe von Elfriede Henke: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche im Gnesener Land. Heimatbuch für den Kreis Gnesen-Witkowo&amp;#039;&amp;#039;. Geschäftsstelle der Heimatkreisgemeinschaft Gnesen, Hannover 1981.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bronzetüren des Mittelalters. 800–1200&amp;#039;&amp;#039;. Hirmer, München 1983, ISBN 3-7774-3530-9, S. 84 ff.&lt;br /&gt;
* Enno Schwanke: &amp;#039;&amp;#039;Die psychiatrische Anstalt Tiegenhof. Die [[Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistische „Euthanasie“]] in regionaler Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2013 (Masterarbeit [[FU Berlin]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gniezno|Gniezno}}&lt;br /&gt;
* [http://gniezno.eu/ Website der Stadt] (mehrsprachig)&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/gnesen/gnesensd.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Gnesen&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/gnesen/gnesenst.htm  &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Gnesen&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=116936-1|LCCN=n81056597|VIAF=234160645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gniezno| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Großpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Hauptstadt (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenmorde im Nationalsozialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sheogath76</name></author>
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