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	<title>Gesetz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-25T23:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Zeichen|§|Das [[Paragrafzeichen]]}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man&lt;br /&gt;
* [[inhalt]]lich &amp;#039;&amp;#039;(materiell)&amp;#039;&amp;#039; jede [[Rechtsnorm]], welche menschliches [[Sozialverhalten|Verhalten]] regelt.&lt;br /&gt;
* [[Form (Recht)|förmlich]] &amp;#039;&amp;#039;(formell)&amp;#039;&amp;#039; jeden [[Wille#In der Rechtswissenschaft|Willensakt]], welcher im [[Gesetzgebung]]sverfahren zustande gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetzestext&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der konkrete Wortlaut eines Gesetzes. Das durch Gesetz geschaffene Recht heißt [[Gesetzesrecht]].&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DACH&amp;lt;!--ganzer Artikel--&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Wortherkunft gemäß bezeichnet der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Gesetz&amp;#039;&amp;#039; etwas Gesetztes, etwas Festgelegtes. Ein Gesetz ist also im eigentlichen Sinn des Wortes eine Festlegung von Regeln. Daher bezeichnet man insbesondere den Vorgang der [[Gesetzgebung]], der aus der entsprechenden der [[Legislative]] zugewiesenen [[Gesetzgebung#Gesetzgebungskompetenz|Gesetzgebungskompetenz]] folgt, auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Rechtsetzung]]&amp;#039;&amp;#039; – im Gegensatz zur [[Rechtsprechung]] als der Entscheidung von [[Rechtsstreit]]igkeiten durch die Gerichte ([[Judikative]]) und dem Gesetzesvollzug durch die Verwaltungsbehörden ([[Exekutive]]). Laut [[Duden]] ist das Gesetz „eine vom [[Staat]] festgesetzte, rechtlich bindende Vorschrift“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden, Deutsches Universalwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dem Verb &amp;#039;&amp;#039;setzen&amp;#039;&amp;#039; leitet sich zudem der Begriff des [[Positives Recht|positiven Rechts]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die [[juristische Fachsprache]] unterscheidet zwischen dem &amp;#039;&amp;#039;[[#Gesetz im materiellen Sinn|Gesetz im materiellen Sinne]]&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;[[#Gesetz im formellen Sinn|Gesetz im formellen Sinne]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Gesetzesbegriff ist immer mit der politischen Struktur der jeweiligen Gemeinschaft verbunden, für welche das Gesetz gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Kirchhof: [http://books.google.de/books?id=jGOVod5PztkC&amp;amp;pg=PA67&amp;amp;dq=rechtstradition&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-e1nU6aXMeeJywOk4oH4Ag&amp;amp;ved=0CF8Q6AEwCDgK#v=onepage&amp;amp;q=rechtstradition&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die Allgemeinheit des Gesetzes.&amp;#039;&amp;#039;] 2009, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Gesetze selbst benutzen das Wort &amp;#039;&amp;#039;Gesetz&amp;#039;&amp;#039;, ohne es zu präzisieren. So ist in {{Art.|2|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|GG]] ein &amp;#039;&amp;#039;förmliches Gesetz&amp;#039;&amp;#039;, in {{Art.|3|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 GG jedoch ein &amp;#039;&amp;#039;materielles Gesetz&amp;#039;&amp;#039; gemeint. Der Blick in ein bestimmtes Gesetz erfordert genaue Kenntnis der verfassungsrechtlichen Gesetzgebungskompetenzen ({{Art.|70|gg|juris}}&amp;amp;nbsp;ff., {{Art.|105|gg|juris}} GG), woraus sich ergibt, ob eine bestimmte Regelungsmaterie durch [[Bundesrecht (Deutschland)|Bundes-]] oder/und [[Landesrecht]] angeordnet werden kann. Das gilt meist auch international bei dezentral organisierten Staaten. Da die [[Gericht]]e bei der Kontrolle der [[Exekutive]] an das Gesetz gebunden sind ({{Art.|20|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;3 GG), dürfen sie ihren Entscheidungen nur materielles Recht (Verfassungsrecht, förmliche Gesetze, Rechtsverordnungen, autonome Satzungen und auch Gewohnheitsrecht) zugrunde legen.&amp;lt;ref&amp;gt;BVerfG, Urteil vom 31. Mai 1988, Az.: 1 BvR 520/83, Rdn. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rechtsgeschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste überlieferte [[Liste historischer Rechtsquellen|Rechtssammlung]] gilt der [[Codex Ur-Nammu]], der auf etwa 2100 v.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert wird. Einer römischen [[Legende]] nach seien um 450 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in Rom die [[Zwölftafelgesetz]]e geschaffen worden, die laut [[Gregor Kirchhof]] die erste auf allgemeine Regelungen ausgerichtete Kodifikation gewesen seien, sie sind nicht überliefert oder erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Kirchhof: &amp;#039;&amp;#039;Die Allgemeinheit des Gesetzes.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Römisches Recht|römische Recht]] war in der ausgehenden [[Spätantike]] (533/534 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) im &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus iuris civilis|Corpus Iuris Civilis]]&amp;#039;&amp;#039; aufgezeichnet worden. Der Begriff des Gesetzes wurde in der Antike von [[Platon]] und [[Aristoteles]] geprägt (&amp;#039;&amp;#039;Nomoi&amp;#039;&amp;#039; als [[Tugend]]), für Aristoteles war die Allgemeinheit das Wesensmerkmal eines Gesetzes. Nach weitgehend unbestrittener Ansicht kam es in vielen griechischen Gemeinwesen des Mutterlandes, [[Kleinasien]]s, [[Sizilien]]s und der [[Magna Graecia]] im 6. Jahrhundert zu einer Feststellung des Rechtes durch schriftliche Fixierung der Gesetze, die öffentlich gemacht und dadurch allgemein zugänglich wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Joachim Hölkeskamp: [http://books.google.de/books?id=VoFh3xcsOsMC&amp;amp;pg=PA280&amp;amp;dq=fr%C3%BChe+gesetze&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=2-BnU-fkKcWPyQPB24GoDA&amp;amp;ved=0CEkQ6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q=fr%C3%BChe%20gesetze&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Schiedsrichter, Gesetzgeber und Gesetzgebung im archaischen Griechenland.&amp;#039;&amp;#039;] 1999, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterscheidung Gesetz und Recht ==&lt;br /&gt;
Historisch sind [[Recht]] und Gesetz zu unterscheiden. Der Kern des Rechts liegt in dem römisch-rechtlichen Richterrecht, das dann durch Justinian &amp;#039;&amp;#039;(corpus iuris civilis)&amp;#039;&amp;#039; eine Kodifizierung erfahren hat (s.&amp;amp;nbsp;o.). Der Begriff des Gesetzes geht auf die [[Magna Carta]] von 1215 zurück, wonach nur das Parlament die Zustimmung zu einer Steuererhebung erteilen konnte. Dieser Begriff des Gesetzes kennzeichnet das [[öffentliches Recht|öffentliche Recht]]. Die heutige Unterscheidung von Recht und Gesetz orientiert sich noch weitgehend an dieser unterschiedlichen Herkunft der Begriffe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jan Schapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Ethische Pflichten und Rechtspflichten.&amp;#039;&amp;#039; In: Jan Schapp: &amp;#039;&amp;#039;Über Freiheit und Recht – Rechtsphilosophische Aufsätze 1992–2007.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2008, ISBN 978-3-16-155290-8, S.&amp;amp;nbsp;55, 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Schapp: &amp;#039;&amp;#039;Methodenlehre und System des Rechts. Aufsätze 1992–2007&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 2009, ISBN 978-3-16-150167-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Nicht nur Gesetze, die als solche bezeichnet werden ([[Bürgerliches Gesetzbuch]]), sondern auch andere Rechtsnormen haben Gesetzescharakter. Die [[Verordnung|Rechtsverordnung]] befreit ein vorgeschaltetes, abstrakteres Gesetz von technischen Details und entlastet es von fallspezifischen Anordnungen. Ein [[Ermächtigungsgesetz]] überträgt die rechtsetzende Gewalt der [[Legislative]] auf die [[Exekutive]] bis hinunter auf [[Behörde]]nebene ({{Art.|80|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 GG). Allgemeine [[Verwaltungsvorschrift]]en und sonstige Anweisungen, durch die eine vorgesetzte Behörde verwaltungsintern auf ein einheitliches Verfahren oder eine bestimmte Ermessensausübung, aber auch auf eine bestimmte Gesetzesauslegung und -anwendung durch die ihr nachgeordneten Behörden hinwirkt, sind jedoch keine Gesetze im Sinne des {{Art.|20|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;3 GG und des {{Art.|97|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 GG.&amp;lt;ref&amp;gt;BVerfGE 78, 214, 227&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gerichte sind an das Gesetz gebunden und dürfen ihren Entscheidungen also nur materielles Recht – [[Verfassungsrecht]], förmliche Gesetze, Rechtsverordnungen, autonome [[Satzung (öffentliches Recht)|Satzungen]] und auch [[Gewohnheitsrecht]] – zugrunde legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Regelfall sind Gesetze auf Dauer angelegt. Es gibt jedoch auch Gesetze, die nur zeitlich befristet gelten sollen. Es handelt sich um &amp;#039;&amp;#039;Zeitgesetze&amp;#039;&amp;#039;, die bewusst vom Gesetzgeber nur für einen bestimmten Zeitraum erlassen werden und danach ihre Wirksamkeit verlieren (wie etwa die jährlichen [[Haushaltsgesetz]]e, Steueränderungsgesetze).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetze im materiellen und im formellen Sinn ==&lt;br /&gt;
Das Begriffspaar &amp;#039;&amp;#039;[[#Gesetz im materiellen Sinn|Gesetz im materiellen Sinne]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[#Gesetz im formellen Sinn|Gesetz im formellen Sinne]]&amp;#039;&amp;#039; darf nicht mit dem Begriffspaar „[[formelles Recht]]“ und „[[materielles Recht]]“ verwechselt werden. In der [[Juristische Fachsprache|juristischen Fachsprache]] wird hier das Adjektiv „materiell“ im alltagssprachlichen, übertragenen Sinne von „Materie, Thema oder Gegenstand einer Untersuchung, einer Wissenschaftsrichtung oder eines Unterrichtsfachs“ verwendet. Gemeint ist „[[inhalt]]lich“, im Sinne des Gegensatzes von „Inhalt und Form“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesetz im materiellen Sinn ===&lt;br /&gt;
Gesetz im [[materie]]llen Sinn (auch: &amp;#039;&amp;#039;materielles Gesetz&amp;#039;&amp;#039;) ist jede generell-abstrakte Regelung mit Außenwirkung ([[Rechtsnorm]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jede Maßnahme eines Trägers öffentlicher Gewalt, die darauf gerichtet ist, in einer unbestimmten Vielzahl von Einzelfällen bestimmte [[Rechtsfolge]]n herbeizuführen, die sich nicht ausschließlich innerhalb dieses Trägers öffentlicher Gewalt auswirken und in diesem Sinne sogenannte [[Außenwirkung]] entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesetze im materiellen Sinne sind daher beispielsweise die &amp;#039;&amp;#039;16. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG)&amp;#039;&amp;#039;, die kommunale &amp;#039;&amp;#039;Abwassergebührensatzung&amp;#039;&amp;#039; oder die ordnungsbehördliche &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über die Benutzung öffentlicher Straßen&amp;#039;&amp;#039;. Kein Gesetz im materiellen Sinne ist dagegen eine [[Verwaltungsvorschrift]], da sich ihre Rechtswirkungen auf den Innenbereich des erlassenden Trägers öffentlicher Gewalt beschränken. Ebenso wenig Gesetz im materiellen Sinne ist die Baugenehmigung, da sie Rechtsfolgen nicht für eine unbestimmte Vielzahl von Einzelfällen, sondern allein für einen einzigen ganz bestimmten Lebenssachverhalt (nämlich ein individuelles Bauvorhaben) entfaltet. Auch die DIN-Norm ist kein Gesetz. Weder ist das [[Deutsches Institut für Normung|Deutsche Institut für Normung]] ein Träger öffentlicher Gewalt noch ist die DIN-Norm darauf gerichtet, aus sich heraus Rechtsfolgen irgendwelcher Art herbeizuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesetz im formellen Sinn ===&lt;br /&gt;
Gesetz im [[Form (Recht)|formellen]] Sinn (auch: &amp;#039;&amp;#039;formelles Gesetz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Parlamentsgesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Maurer, Christian Waldhoff: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Verwaltungsrecht.&amp;#039;&amp;#039; 19. Auflage. München 2017, §&amp;amp;nbsp;4, Rn. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist jede Maßnahme, die in einem Verfahren zustande gekommen ist, das von Verfassungs wegen für den Erlass von Gesetzen vorgesehen ist, von den in der [[Verfassung]] dazu bestimmten Organen erlassen worden ist und die in der Verfassung für Gesetze bestimmte Form hat. Gesetz im formellen Sinn ist daher regelmäßig nur diejenige Maßnahme, die vom [[Parlament]] in einem [[Gesetzgebung]]sverfahren beschlossen und im [[Gesetzblatt]] bekannt gemacht worden ist. Beispiele: Das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]] ist daher ein formelles Gesetz, nicht aber die 16. Verordnung zur Durchführung des [[Bundes-Immissionsschutzgesetz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede ===&lt;br /&gt;
Die beiden Begriffe sind nicht deckungsgleich. Das Gesetz im formellen Sinn kann, aber muss nicht zwingend auch ein Gesetz im materiellen Sinn sein. So dürfte beispielsweise das Magnetschwebebahnbedarfsgesetz, das ausschließlich die Feststellung enthielt, dass Bedarf für eine [[Magnetschnellbahn Berlin–Hamburg|Magnetschwebebahnverbindung von Hamburg nach Berlin]] bestehe, kaum als materielles Gesetz anzusehen sein, weil es nicht eine unbestimmte Vielzahl von Einzelfällen, sondern einen ganz individuellen Lebenssachverhalt betraf. Umgekehrt ist nicht jedes Gesetz im materiellen Sinn auch ein Gesetz im formellen Sinn. Letzteres gilt für [[Verordnung]]en und [[Satzung (öffentliches Recht)|Satzungen]] seitens der [[Öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiele&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Sowohl formelle als auch materielle&amp;#039;&amp;#039; Gesetze sind das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]] (BGB) oder das [[Straßenverkehrsgesetz]] (StVG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Nur materielle&amp;#039;&amp;#039; Gesetze sind die [[Straßenverkehrs-Ordnung (Deutschland)|Straßenverkehrsordnung]] (StVO) (erlassen vom Bundesverkehrsministerium auf Grundlage des StVG) oder eine kommunale [[Hundesteuer]]satzung (erlassen von der Gemeinde auf Grundlage des [[Kommunalabgaben]]gesetzes des jeweiligen [[Land (Deutschland)|Bundeslandes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Nur formelle&amp;#039;&amp;#039; Gesetze sind das [[Haushaltsgesetz]] ({{Art.|110|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]]) oder §&amp;amp;nbsp;2 Abs.&amp;amp;nbsp;1 [[Berlin/Bonn-Gesetz|Berlin/BonnG]]: &amp;#039;&amp;#039;Sitz des Deutschen Bundestages ist die Bundeshauptstadt Berlin.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzgebung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gesetzgebung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesetzgebung]]sverfahren in [[Demokratie]]n unterscheiden sich nur gering. Meist wird in den zuständigen Parlamenten oder Abgeordnetenhäusern ein Gesetzesantrag eingebracht &amp;#039;&amp;#039;(Gesetzesinitiative)&amp;#039;&amp;#039;, welcher von parteiübergreifenden Fachgremien ausgearbeitet und anschließend zur Abstimmung vorgelegt wird. Damit ein Gesetz rechtswirksam ist, muss ein festgelegter Verfahrensweg eingehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesetzgebung ist der Legislative vorbehalten. Sie kann die Exekutive ermächtigen, [[Untergesetzliche Normsetzung|untergesetzliche Normen]] – Rechtsverordnungen und Satzungen – zu erlassen. Je nach Ausformung der Demokratie sind plebiszitäre Elemente („[[Volksgesetzgebung]]“) denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Inhalt eines Gesetzes ==&lt;br /&gt;
International und in Deutschland hat sich der Gesetzgeber für eine numerisch gegliederte Einteilung eines Gesetzes entschieden, die mit [[Paragraph|Paragrafen]] oder [[Artikel (Recht)|Artikeln]] bezeichnet wird. In dieser Form werden dann gesetzliche Bestimmungen im Einzelnen [[Zitat|zitiert]] (z.&amp;amp;nbsp;B. {{§|266|bgb|juris}} BGB). Dabei beginnen die meisten Gesetze häufig mit der Abgrenzung ihres [[Rechtsgebiet|Geltungsbereichs]], der durch eine [[Legaldefinition]] der verwendeten Begriffe näher beschrieben werden kann. Weitere Untergliederungen in detaillierte Sachgebiete können [[Absatz (Text)|Abschnitte]], [[Überschrift|Titel]] und Untertitel sein. Gesetze bedienen sich einer Gesetzessprache, die oft nicht mit der [[Umgangssprache]] übereinstimmt. Nach §&amp;amp;nbsp;42 Abs.&amp;amp;nbsp;5 Satz&amp;amp;nbsp;1 [[Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien|GGO]] müssen Gesetze sprachlich richtig und möglichst für jedermann verständlich gefasst sein. Wer Rechtsvorschriften formuliert, muss sie sprachlich so genau fassen, wie es nach der Eigenart der zu ordnenden Lebenssachverhalte mit Rücksicht auf den Normzweck möglich ist. Die Betroffenen sollen auf Grund der gesetzlichen Regelung in der Lage sein, den rechtlichen Rahmen ohne juristische Beratung zu erkennen und ihr Verhalten entsprechend auszurichten. Aber auch [[Jurist]]en müssen häufig im Wege der [[Auslegung (Recht)|Auslegung]] den Gesetzesinhalt klären, auch dann, wenn der Gesetzgeber bewusste oder unbewusste [[Gesetzeslücke]]n hinterlassen hat. Der systematische Aufbau eines Gesetzes beinhaltet Normen, die durch [[Verbot]]e, [[Gebot (Rechtswissenschaft)|Gebote]] und [[Muss-, Soll- und Kann-Vorschrift#Kann-Bestimmung|Kann-Bestimmungen]] kodifiziert werden. Gesetze befassen sich zunächst mit dem [[Tatbestand]], an den die [[Rechtsfolge]] anknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch ist die [[Veröffentlichung]] eines Gesetzes in offiziellen [[Publikation]]en ([[Bundesgesetzblatt (Deutschland)|Bundesgesetzblatt]], [[Bundesblatt]] etc.) die Rechtsgrundlage für die deklaratorische [[Wirksamkeit (Recht)|Rechtswirksamkeit]] eines Gesetzes, während die konstitutive Rechtswirksamkeit mit seinem [[Gesetzeskraft|Inkrafttreten]] beginnt. Die Regelung des Inkrafttretens gehört zu den Schlussbestimmungen eines Gesetzes. Der [[Rechtsgrundsatz]] [[Nulla poena sine lege]] („Keine Strafe ohne Gesetz“) verbietet die [[Rückwirkungsverbot|Rückwirkung]] von Strafvorschriften, so dass solche nur vom Tag des Inkrafttretens an für die Zukunft gelten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangfolge (Normenhierarchie) ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Normenhierarchie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen verschiedenen (materiellen) Gesetzen besteht eine [[Rangordnung|Rangfolge]] in der Weise, dass das jeweils untergeordnete Gesetz den inhaltlichen Vorgaben des übergeordneten Gesetzes, auf dem es beruht, entsprechen muss (sogenannte [[Rechtsquelle#Kollisionen|Normenhierarchie]]). Im innerstaatlichen Recht steht die [[Verfassung]] an der Spitze; in ihr die Normen, die mit der sogenannten [[Ewigkeitsklausel|Ewigkeitsgarantie]] ausgestattet sind. Unter der Verfassung stehen die formellen Gesetze (so genannte &amp;#039;&amp;#039;einfache Gesetze&amp;#039;&amp;#039;), hierunter die Verordnungen und Satzungen. Recht, das den übergeordneten Normen nicht entspricht, ist üblicherweise nichtig (zur Ausnahme in der Schweiz bezüglich [[Bundesgesetz (Schweiz)|Bundesgesetzen]] siehe [[Verfassungsgerichtsbarkeit#Schweiz|im Artikel Verfassungsgerichtsbarkeit unter Schweiz]]). In Deutschland kann bei nachkonstitutionellen Gesetzen im formellen Sinne die [[Unwirksamkeit#Nichtigkeit von Gesetzen|Nichtigkeit]] nur vom [[Bundesverfassungsgericht]] bzw. dem zuständigen [[Verfassungsgerichtsbarkeit|Landesverfassungsgericht]] ausgesprochen werden (Verwerfungsmonopol).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahl der Gesetze ==&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland gab es im Jahr 2022 insgesamt 1.773&amp;amp;nbsp;Bundesgesetze mit 50.738&amp;amp;nbsp;[[Paragraph]]en und 2.795&amp;amp;nbsp;[[Verordnung|Bundesrechtsverordnungen]] mit 42.590&amp;amp;nbsp;Paragraphen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesministerium der Justiz |url=https://dserver.bundestag.de/btd/20/007/2000721.pdf |titel=Bundestagsdrucksache 20/721 |titelerg= |werk= |hrsg=Deutscher Bundestag |datum=2022-02-15 |seiten=2 |format=PDF |abruf=2022-02-26 |abruf-verborgen=1 |kommentar= |zitat=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kommen die Gesetze und Rechtsverordnungen der sechzehn [[Land (Deutschland)|Länder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31,5 % aller deutschen Gesetze beruhen der Bundestagsverwaltung zufolge auf Vorgaben der Europäischen Union. Dabei ist die Verteilung innerhalb der Ressorts jedoch sehr unterschiedlich. Während im Innenministerium 23 % aller Gesetze durch die EU veranlasst waren, kam das Wirtschaftsressort auf 38 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/neue-statistik-eu-macht-weniger-gesetze-als-angenommen-1858607.html &amp;#039;&amp;#039;EU macht weniger Gesetze als angenommen.&amp;#039;&amp;#039;] Frankfurter Allgemeine, 3. September 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Ebene der [[Europäische Union|Europäischen Union]] (EU) bestanden im Jahr 2011 etwa 32.000 Rechtsakte. Davon waren insgesamt 1.844&amp;amp;nbsp;[[Richtlinie (EU)|Richtlinien]] oder Rahmengesetze sowie 8.471&amp;amp;nbsp;[[Verordnung (EU)|Verordnungen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Klein: [https://www.bpb.de/dialog/europawahlblog-2014/182740/regelt-die-eu-zu-viel &amp;#039;&amp;#039;Regelt die EU zu viel?&amp;#039;&amp;#039;] Bundeszentrale für politische Bildung, 8. Mai 2014, abgerufen am 20. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetze in den Wissenschaften außerhalb der Rechtswissenschaft ==&lt;br /&gt;
Gesetze im [[Rechtswesen]] gelten meist lediglich in einem bestimmten nationalen [[Rechtsgebiet (Geltungsbereich)|Rechtsgebiet]], ausnahmsweise gibt es auch supranationales Recht wie das [[UN-Kaufrecht]] oder [[EU-Recht]]. Außerhalb der [[Rechtswissenschaft]] (hier gibt es formale Gesetze) spricht man in den übrigen [[Wissenschaft]]en von einem Gesetz, wenn aus einer [[Theorie]] orts-, zeit- und kulturunabhängige allgemeingültige [[Aussage (Logik)|Aussagen]] abgeleitet werden, die weltweit dauerhaft gelten. Gesetze sind in der [[Naturwissenschaft]] ausnahmslos geltende Regeln für den Ablauf des Geschehens,&amp;lt;ref&amp;gt;Max Apel, Peter Ludz: &amp;#039;&amp;#039;Philosophisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1958, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; sie gelten daher weltweit. Hierzu gehören etwa [[Physikalisches Gesetz|physikalische Gesetze]] wie das [[Gaußsches Gesetz]], das [[Faradaysche Gesetze]] oder das [[Ohmsches Gesetz|ohmsche Gesetz]] (Naturwissenschaften), die jeweils aus einer Theorie abgeleitet wurden. Die reine Form von Gesetzen stellen die [[Naturgesetz]]e dar.&amp;lt;ref&amp;gt;James Drever, Werner D. Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;dtv Wörterbuch zur Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; 1970, S. 114 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch auch allgemein anerkannte Naturgesetze wie die [[Keplersche Gesetze|Keplerschen Gesetze]] gelten nicht uneingeschränkt, weil komplizierende Einflüsse auch Störungen dieser Gesetze der [[Planetenbewegung]] mit sich bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Becher: [https://books.google.de/books?id=nAdCDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA178&amp;amp;dq=gesetz+geisteswissenschaften&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiNhLT8jZjjAhUEGuwKHSltCyMQ6AEIMDAB#v=onepage&amp;amp;q=gesetz%20geisteswissenschaften&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039;] 1921, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Wirtschaftswissenschaft]]en ist Gesetz die Bezeichnung für solche Feststellungen über Zusammenhänge, die durch [[empirische Evidenz]] als gesichert angenommen werden können. Sie beruhen auf unvollständiger [[Induktion (Philosophie)|Induktion]] oder auf (vorzeitiger) [[Elementarsatz|Generalisierung]], so dass ihnen eher die Bezeichnung „vorläufige Annahme“ oder [[Hypothese]] zukommen würde. Aussagen über Gesetzmäßigkeiten sind wesentlicher Bestandteil von Theorien.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Kuß: [https://books.google.de/books?id=3pcuBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA85&amp;amp;dq=Gesetzm%C3%A4%C3%9Figkeiten+gesetze&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiT3J20wJjjAhWJLVAKHWIuDXYQ6AEIUzAH#v=onepage&amp;amp;q=Gesetzm%C3%A4%C3%9Figkeiten%20gesetze&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Marketing-Theorie: Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039;] 2013, S. 85 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesetze sind (zumindest kurzfristig) unveränderliche Zusammenhänge zwischen bestimmten [[Erkenntnis]]sen nach dem Muster „immer wenn&amp;amp;nbsp;x, dann&amp;amp;nbsp;y“.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Schauenberg: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand und Methoden der Betriebswirtschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Bitz u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vahlens Kompendium der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. 1998, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesetzmäßigkeiten sind beobachtete Regelmäßigkeiten, die begründet wurden und in einen Theoriezusammenhang eingeordnet werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Kuß: &amp;#039;&amp;#039;Marketing-Theorie: Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; 2013, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den wirtschaftswissenschaftlichen Gesetzen gehören unter anderem das [[Bevölkerungsgesetz]], [[Ertragsgesetz|Bodenertragsgesetz]], [[Gesetz der Massenproduktion]], [[Greshamsches Gesetz]] oder [[Wagnersches Gesetz]]. [[Ludwig von Mises]] zufolge strebe die [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]] „nach allgemeingültigen Gesetzen des menschlichen Handelns“, also „nach Gesetzen, die Geltung beanspruchen ohne Rücksicht auf Ort, Zeit, Rasse, Volkstum oder Klasse der Handelnden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig von Mises: &amp;#039;&amp;#039;Grundprobleme der Nationalökonomie.&amp;#039;&amp;#039; 1933, Vorwort, S.&amp;amp;nbsp;X.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gesetz ist, was keine Ausnahmen zulässt, „Regel“ ist, was Ausnahmefälle zu denken erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Joachim Clauss: &amp;#039;&amp;#039;Synthetische Wissenschaftstheorie: Versuch einer Synthese der falsifikationslogischen, der wahrscheinlichkeitslogischen und der transzendentallogischen Denkform.&amp;#039;&amp;#039; 1980, S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Denkgesetze]] sind [[Logik|logische Regeln]], [[Grundsatz|Gesetzmäßigkeiten]] oder Grundsätze; sie wurden als Naturgesetze des [[Denken]]s betrachtet. [[Rechtsprechung]] und [[Fachliteratur]] gehen davon aus, dass Verletzungen von Denkgesetzen bei der [[Entscheidungsgründe|Urteilsbegründung]] geeignet sind, das [[Urteil (Recht)|Gerichtsurteil]] anfechtbar zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Klug: [https://books.google.de/books?id=hgt9BwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA141&amp;amp;dq=Denkgesetze&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjh9bOvid_jAhVH16QKHeeFDkU4ChDoAQhCMAU#v=onepage&amp;amp;q=Denkgesetze&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Juristische Logik.&amp;#039;&amp;#039;] 1966, S. 141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== International ==&lt;br /&gt;
In anderen Ländern mit [[rechtsstaat]]licher [[Verfassung]] erfüllen Gesetze ({{enS|act/statute/law}}, {{frS|loi}}, {{itS|legge}}, {{elS|νόμος|nómos}}) materiell und formell dieselben Voraussetzungen. Sie beruhen allerdings auf unterschiedlichen [[Rechtskreis]]en. Zum deutschen Rechtskreis gehören [[Österreich]], die [[Schweiz]], [[Liechtenstein]], [[Luxemburg]] sowie [[Griechenland]]. Das französische Recht basiert auf dem [[Code civil]], das angelsächsische (insbesondere Großbritannien und die USA) auf dem [[Common Law]], das islamische fußt auf der [[Scharia]], einer rein religiös begründeten Gesetzgebung. Wo unterschiedliche Rechtskreise und Gesetzesnormen bei [[Auslandsberührung]] kollidieren, kommt das [[Internationales Privatrecht|Internationale Privatrecht]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Florian Schmidt-Gabain |Titel=Die Seelen der Gesetze. Eine Untersuchung über Zweckbestimmungen in den Gesetzen der Schweiz, Deutschlands und Frankreichs vom 18. Jahrhundert bis heute |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2014 |ISBN=978-3-8487-0635-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Pio Caroni |Titel=Gesetz und Gesetzbuch. Beiträge zu einer Kodifikationsgeschichte |Verlag=Helbing &amp;amp; Lichtenhahn |Ort=Basel/Genf/München |Datum=2003 |ISBN=978-3-7190-2153-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4020660-9}}&lt;br /&gt;
* https://www.gesetze-im-internet.de/ nahezu das komplette aktuelle deutsche Bundesrecht, Herausgeber: [[Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz]] in Zusammenarbeit mit [[juris]]&lt;br /&gt;
* https://www.buzer.de/ nahezu das komplette aktuelle deutsche Bundesrecht, alle Änderungsvorschriften seit 2006, [[Synopse]]n zu jeder Änderung, vollständig verlinkt, Herausgeber: buzer.de&lt;br /&gt;
* https://www.dejure.org/ sämtliche Gesetze des deutschen Bundesrechts und sämtliche [[Entscheidung (Gericht)|gerichtliche Entscheidungen]], Herausgeber: [[dejure.org]]&lt;br /&gt;
* https://www.ris.bka.gv.at/ [[Rechtsinformationssystem des Bundes|Rechtsinformationssystem]] von Österreich&lt;br /&gt;
* https://www.fedlex.admin.ch Zugriff auf das Schweizer Bundesrecht&lt;br /&gt;
* https://eur-lex.europa.eu/ Zugriff auf [[EUR-Lex]] und das [[Amtsblatt der Europäischen Union]], Herausgeber: [[Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
* [https://n-lex.europa.eu/n-lex/index? https://n-lex.europa.eu/n-lex/index?] Zugriff auf das Recht der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und vieler weiterer Staaten, Herausgeber: Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4020660-9|LCCN=sh85127611}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesetzgebungslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtspolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquellenlehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Form Sozialer Norm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsstaat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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