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	<title>Gericht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;TiLaton: /* Deutschland */</title>
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		<updated>2025-07-14T18:42:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Deutschland&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Microcosm of London Plate 058 - Old Bailey edited.jpg|300px|miniatur|Richter, Ankläger und Prozessbeteiligte sitzen zu Gericht ([[Old Bailey]] in [[London]], 19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gericht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Organ (Recht)|Organ]] der [[Rechtsprechung]] ([[Judikative]]). In der [[Rechtsgeschichte]] sind etliche Formen als Vorläufer der heutigen Gerichte bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gericht,&amp;#039;&amp;#039; von [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;girihti&amp;#039;&amp;#039; ‚Urteil, Gericht, Satzung, Regel‘, ist entweder eine denominative Ableitung von ahd. &amp;#039;&amp;#039;rëht&amp;#039;&amp;#039; ‚recht, Recht‘ mit kollektivem Sinn, die schon früh mit ahd. &amp;#039;&amp;#039;rihten&amp;#039;&amp;#039; ‚recht, gerade machen; in Ordnung bringen; herrschen‘, sekundär auch ‚Recht sprechen‘ verbunden wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ety_Gericht&amp;quot; /&amp;gt; oder ein Adjektivabstraktum zu &amp;#039;&amp;#039;gerecht&amp;#039;&amp;#039; (althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;girëht&amp;#039;&amp;#039;) in dessen konkreter Bedeutung ‚gerade, richtig‘, also etwa ‚Richtigstellung‘.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache|Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Elmar Seebold]]. 25. Auflage. De Gruyter, Berlin/Boston 2011, S.&amp;amp;nbsp;350.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerichtsordnung-1600-ffm002.jpg|miniatur|Gerichtsordnung zur Zeit Karls V.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gerichte&amp;#039;&amp;#039; als [[Rechtsprechung|rechtsprechende]] Institutionen gibt es seit den Anfängen [[Menschheitsgeschichte|menschlicher Zivilisation]]. Wissenschaftlich wird die Entstehung von Gerichten im Rahmen der [[Rechtsgeschichte]] und der [[Rechtsphilosophie]] erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erkenntnisse zur frühen Entwicklung der Gerichte und Rechtsgeschichte für den [[Mitteleuropa|mitteleuropäischen Raum]] basieren auf Angaben von [[Tacitus]] und auf der Entwicklungsgeschichte des [[Naturrecht]]es. Vorläufer heutiger Gerichte waren teilweise höchste Instanz für kollektiv legitimierte Entscheidungen des [[Gemeinwesen]]s. Relativ früh entstand die Verbindung des [[Grundeigentum]]s zur Komponente der Legitimation für Gerichtsbarkeit. Kleinräumlich wurde die sogenannte [[Gerichtsherrschaft]] ausgeübt. Spezialisierungen oder Einschränkungen der Gerichte durch [[Niedere Gerichtsbarkeit]] versus [[Blutgerichtsbarkeit]] (auch „Peinliche Gerichte“) oder Klassengerichtsbarkeit sind überliefert. Je nach [[Herrschaftsform]] wurden Gerichtsausprägungen auch für größere [[Territorium|Territorien]] bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landau&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curtze&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise war die Rechtsprechung Aufgabe der [[Monarchie|Monarchen]], oder der von ihm belehnten bzw. beauftragten Personen. Im Laufe der [[Aufklärung]] setzte sich mit dem Konzept der [[Gewaltentrennung]] in Europa und den europäisch beeinflussten Staaten die Überzeugung durch, dass die Rechtsprechung von der Regierungsgewalt unabhängig sein müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Begriff des Gerichts in modernen Rechtsstaaten ist die Garantie der [[richterliche Unabhängigkeit|richterlichen Unabhängigkeit]] daher zentral. Das [[Bundesgericht (Schweiz)|schweizerische Bundesgericht]] hat beispielsweise festgehalten, dass als Gericht im Sinne der [[Europäische Menschenrechtskonvention|Europäischen Menschenrechtskonvention]] eine Behörde gilt, die nach Gesetz und Recht in einem justizförmigen, fairen Verfahren begründete und bindende Entscheidungen über [[Streitfrage]]n trifft. Sie braucht nicht in die ordentliche Gerichtsstruktur eingegliedert zu sein, muss jedoch organisatorisch und personell, nach der Art ihrer Ernennung, der Amtsdauer, dem Schutz vor äußeren Beeinflussungen und nach ihrem äußeren Erscheinungsbild sowohl gegenüber anderen Behörden als auch gegenüber den Parteien unabhängig und unparteiisch sein. Nebst den Merkmalen der Unabhängigkeit und Unparteilichkeit gehört zu seinem Wesen, dass ein Gericht die rechtserheblichen Tatsachen selber erhebt, die Rechtssätze auf diesen in einem rechtsstaatlichen Verfahren ermittelten Sachverhalt anwendet und für die Parteien bindende Entscheidungen in der Sache fällt. Es muss über umfassende [[Kognition]] in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht verfügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Publikation vorgesehenes Urteil {{Webarchiv|url=http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=17.12.2012_5C_2%2F2012 |wayback=20140202130402 |text=5C_2/2012 }} der II. zivilrechtlichen Abteilung vom 17. Dezember 2012, E. 4.2, mit weiteren Nachweisen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel sind Gerichte [[staat]]lich (oder [[Internationales Gericht|zwischenstaatlich]]). Beispiele für nichtstaatliche Einrichtungen mit justizieller Funktion sind die [[Kirchengericht]]e, private [[Schiedsgerichtsbarkeit|Schiedsgerichte]] oder auch die gemeindlichen [[Gemeindliches Schiedswesen|Schiedsämter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichte in verschiedenen Ländern ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Amtsgericht FFB (HDR).jpg|miniatur|hochkant|[[Amtsgericht Fürstenfeldbruck]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Justizzentrum Aachen-Gerichtssaal01.jpg|mini|Moderner [[Gerichtssaal]] im Justizzentrum [[Aachen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerichte in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] sind je nach [[Gerichtsträger]] die [[Bundesgericht (Deutschland)|Bundesgerichte]] und die [[Landesgericht (Deutschland)|Gerichte der Länder]]. Zwar wird die rechtsprechende Gewalt ([[Judikative]]) nach {{Art.|97|gg|juris}} GG durch unabhängige [[Richter (Deutschland)|Richter]] ausgeübt. Die Judikative ist aber keine [[Selbstverwaltung|selbstverwaltete]] Staatsgewalt. Die Gerichtsverwaltung (z.&amp;amp;nbsp;B. Erhaltung der Gerichtsgebäude, Deckung des Personal- und Sachbedarfs) ist vielmehr Teil der [[Öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]] und damit der [[Exekutive]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau der Gerichtsbarkeiten&amp;lt;ref&amp;gt;Schaubild [https://www.bmj.de/SharedDocs/Archiv/Downloads/Schaubild_Gerichtsaufbau_Deutsch.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 &amp;#039;&amp;#039;Übersicht über den Gerichtsaufbau in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; wird durch (verschiedene) [[Gerichtsverfassungsrecht|Gerichtsverfassungen]] geregelt. Gerichtsbarkeiten in Deutschland sind die [[Verfassungsgerichtsbarkeit]]en (des Bundes und der einzelnen Länder), die [[Ordentliche Gerichtsbarkeit (Deutschland)|Ordentliche Gerichtsbarkeit]] (für Zivilrecht und für Strafrecht) und die Fachgerichtsbarkeiten, zu denen [[Arbeitsgerichtsbarkeit (Deutschland)|Arbeitsgerichtsbarkeit]], [[Finanzgerichtsbarkeit]], [[Sozialgerichtsbarkeit]] und [[Verwaltungsgerichtsbarkeit (Deutschland)|Verwaltungsgerichtsbarkeit]] gehören. Um die Einheitlichkeit der Rechtsprechung zu wahren, besteht ein [[Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes]], der angerufen werden kann, falls ein oberstes Bundesgericht die Absicht hat, von der Entscheidung eines anderen obersten Bundesgerichts abzuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Disziplinarrecht#Gerichtliches Disziplinarverfahren|Dienstgerichtsbarkeit]] und [[Berufsgericht|Ehrengerichtsbarkeit]] sind Teil der Verwaltungsgerichtsbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderheiten ergeben sich im Militärwesen. So können im [[Verteidigungsfall (Deutschland)|Verteidigungsfall]] [[Wehrstrafgericht]]e als Bundesgerichte errichtet werden {{Art.|96|GG|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 Grundgesetz, die Recht nach dem [[Wehrstrafgesetz]] sprechen. Historisch bestanden sogenannte [[Standgericht]]e als [[Ausnahmegericht]]e, die gemäß [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]] in der Bundesrepublik Deutschland nach {{Art.|101|GG|dejure}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Satz&amp;amp;nbsp;1 Grundgesetz unzulässig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in Bezug auf die Gerichtsverwaltung nimmt ein Gericht behördliche Funktionen wahr. Die Rechtsprechungstätigkeit selbst ist kein Teil der exekutiven Gewalt, sondern Teil der dritten Säule, der judikativen Gewalt. Das Gericht kann insoweit auch als [[Spruchkörper]] verstanden werden (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Einzelrichter]], [[Kammer (Gericht)|Kammer]], [[Schwurgericht]], [[Schöffengericht]] usw.); jedes Gericht ist dann mit mindestens einem [[Richter (Deutschland)|Richter]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beteiligung von Laien als [[Ehrenamtlicher Richter|ehrenamtliche Richter]] ist im Strafverfahren vorgesehen (dann „[[Schöffe (ehrenamtlicher Richter)|Schöffen]]“ genannt), in der Handelsgerichtsbarkeit (dann „[[Handelsrichter]]“ genannt), sowie in der Arbeits-, Finanz-, Sozial- und Verwaltungsgerichtsbarkeit. Schöffen wirken am Amtsgericht im Schöffengericht, am [[Landgericht]] im Schwurgericht und in anderen [[Strafkammer]]n mit. Eine Besonderheit sind die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Beamtenbeisitzer&amp;#039;&amp;#039; in Disziplinarsachen bei Verwaltungsgerichten. Dies sind im weiteren Sinn Schöffen, gehören jedoch der Beamtenschaft als besonderer Gruppe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches Gericht tätig wird, bestimmt sich nach der [[Zuständigkeit (Recht)|Zuständigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher Spruchkörper ([[Einzelrichter]], [[Kammer (Gericht)|Kammer]], [[Senat]]) zuständig ist, bestimmt sich nach dem anwendbaren Verfahrensgesetz (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gerichtsverfassungsgesetz|GVG]], [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|ZPO]]) und nach dem [[Geschäftsverteilungsplan]], der von den Gerichten in eigener Verantwortung erstellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablauf einer [[Gerichtsverhandlung]] ist in verschiedenen Rechtsquellen normiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Gerichte im Sinne des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es (GVG) sind die sogenannten [[Seeamtsverhandlung]]en („Seegerichte“); sie sind behördliche Sachverständigenverfahren der [[Seeamt|Seeämter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Aufbau von Gerichten und deren Aufgaben&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gerichtsart&lt;br /&gt;
! Zuständig für&lt;br /&gt;
! Gerichtsbezeichnungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arbeitsgerichtsbarkeit (Deutschland)|Arbeitsgerichtsbarkeit]] || Streitverfahren aus [[Arbeitsvertrag|Arbeits-]] und [[Tarifvertrag|Tarifverträgen]] || [[Arbeitsgericht]] (bis 1927 [[Gewerbegericht]]) &amp;lt;br /&amp;gt; [[Landesarbeitsgericht]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Bundesarbeitsgericht]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Finanzgerichtsbarkeit]] || Streitverfahren wegen [[Steuer]]n und [[Zoll (Abgabe)|Zöllen]] || [[Finanzgericht]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Bundesfinanzhof]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ordentliche Gerichtsbarkeit (Deutschland)|Ordentliche Gerichtsbarkeit]] || [[Zivilprozessrecht|Zivil-]] und [[Strafprozess]], [[freiwillige Gerichtsbarkeit (Deutschland)|freiwillige Gerichtsbarkeit]] || [[Amtsgericht]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Landgericht]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Oberlandesgericht]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Bundesgerichtshof]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialgerichtsbarkeit]] || Streitverfahren mit [[Sozialversicherungsträger]]n und in verschiedenen anderen sozialrechtlichen Fragen || [[Sozialgericht]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Landessozialgericht]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Bundessozialgericht]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Verfassungsgerichtsbarkeit]] || Streitverfahren in Verbindung mit dem [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]] bzw. den [[Landesverfassung (Deutschland)|Landesverfassungen]] || [[Liste deutscher Gerichte#Verfassungsgerichtsbarkeit|Verfassungsgerichte der Länder]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Bundesverfassungsgericht]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Verwaltungsgerichtsbarkeit (Deutschland)|Verwaltungsgerichtsbarkeit]] || Streitverfahren mit der [[Öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]] &amp;lt;br /&amp;gt;(Ausnahmen siehe Sozial- und Finanzgerichtsbarkeit) || [[Verwaltungsgericht (Deutschland)|Verwaltungsgericht]] &amp;lt;br /&amp;gt; [[Oberverwaltungsgericht]] (in einigen Ländern: Verwaltungsgerichtshof) &amp;lt;br /&amp;gt; [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgericht]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste deutscher Gerichte]], [[Liste historischer deutscher Gerichte]], [[Neutralität des Gerichts]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Politisches System der Schweiz#Judikative|titel1=Rechtssystem der Schweiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] ist die Rechtspflege in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und die Organisation der Zivil- und Strafgerichte teilweise [[Kanton (Schweiz)|kantonal]] geregelt. Das kantonale Recht bestimmt namentlich, welches kantonale Zivil- und Strafgericht die von der Verfahrensgesetzgebung des Bundes vorgesehenen Funktionen der ersten und zweiten Instanz wahrnimmt. In der Regel bestehen regionale Gerichte als erste Instanz ([[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirks-]], Regionalgerichte) und gesamtkantonale Kantons- bzw. [[Obergericht (Schweiz)|Obergerichte]] als zweite Instanz. Auf Bundesebene bestehen ein erstinstanzliches [[Bundespatentgericht (Schweiz)|Patent-]], [[Bundesverwaltungsgericht (Schweiz)|Verwaltungs-]] und [[Bundesstrafgericht]] sowie das [[Schweizerisches Bundesgericht|Schweizerische Bundesgericht]] als letztes Berufungsgericht in allen Rechtsgebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe:&amp;#039;&amp;#039; [[Gerichtsorganisation in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerichtsordnung-1600-ffm001.jpg|miniatur|Buchtitel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Landgericht (Mittelalter)|(Land-)Gericht]] war in der Grafschaft [[Tirol]] seit dem Spätmittelalter eine territoriale Einheit für Justiz und Verwaltung, vergleichbar den heutigen [[Bezirkshauptmannschaft]]en und [[Gerichtsorganisation in Österreich#Bezirksgerichte|Bezirksgerichten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Oberes Gericht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Recht der Vereinigten Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerichtsorganisation in den [[Vereinigte Staaten|USA]] ist durch ihren stark [[Föderalismus|föderativen]] Charakter gekennzeichnet. Sowohl der Bund als auch die einzelnen Bundesstaaten unterhalten eigene Gerichtsorganisationen und [[Instanz (Recht)|Instanzenzüge]], die nicht voneinander abhängig sind. Die [[Bundesgerichte der Vereinigten Staaten|Bundesgerichte]] folgen den Vorgaben der [[Verfassung der Vereinigten Staaten]] und sind ausschließlich für Fälle nach [[Recht der Vereinigten Staaten|Bundesrecht]] zuständig. Die Gerichte der Bundesstaaten basieren auf der jeweilig geltenden Verfassung und sind nur für die Rechtsbereiche zuständig, die in die Rechtssetzungskompetenz des Bundesstaates fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wo Gericht, da ist auch Ungerechtigkeit.“ (Aus: &amp;#039;&amp;#039;[[Krieg und Frieden]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Leo Tolstoi]], Übersetzung: [[Werner Bergengruen]])&lt;br /&gt;
* Juristenweisheit: &amp;#039;&amp;#039;Coram iudice et in alto mari sumus in manu Dei.&amp;#039;&amp;#039; („Vor dem Richter und auf hoher See sind wir in Gottes Hand.“)&amp;lt;br /&amp;gt;Andere Version: &amp;#039;&amp;#039;Coram iudice et in alto mari in manu Dei solius sumus.&amp;#039;&amp;#039; („Vor dem Richter und auf hoher See sind wir in der Hand des alleinigen Gottes.“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Berggericht]]&lt;br /&gt;
* [[Militärgericht]]&lt;br /&gt;
* [[Schiedsgericht]]&lt;br /&gt;
* [[Sportgericht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Courts}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Gericht}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Gericht}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4121346-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ety_Gericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=[[Wolfgang Pfeifer (Etymologe)|Wolfgang Pfeifer]] et al. |Titel=Etymologisches Wörterbuch des Deutschen |TitelErg=digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) |Hrsg=Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften |Online=[https://www.dwds.de/wb/etymwb/Gericht Online] |Abruf=2020-11-22}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landau&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=[[Georg Landau]] |Titel=Die Territorien in Bezug auf ihre Bildung und ihre Entwicklung |TitelErg=Making of the Modern World, Part IV: 1800-1890 |Verlag=Perthes |Ort=Hamburg und Gotha |Datum= 1854 |Seiten=103–110 |Online=[https://books.google.de/books?id=NDQNAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA103 Zweiter Abschnitt, Die Hofverfassung]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curtze&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=[[Louis Friedrich Christian Curtze]] |Titel=Geschichte und Beschreibung des Fürstenthums Waldeck |Verlag=Speyer |Ort=Hamburg und Gotha |Datum= 1850 |Seiten=495–556 |Online=[https://books.google.de/books?id=YlsAAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA495 Zweiter Abschnitt, Rechtsverhältnisse]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4121346-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gericht| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsstaat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TiLaton</name></author>
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