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	<title>Georg Steenke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Georg_Steenke&amp;diff=14767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ostforscher: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2025-09-03T07:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MonumentSteenke.jpg|mini|Denkmal für Georg Steenke am Oberländischen Kanal, Inschrift: „Dem Erbauer des Oberländischen Canals und der geneigten Ebenen, dem königl. Baurath Steenke, zum fünfzigjährigen Dienstjubiläum, dem 15. Juli 1872, in dauernder Anerkennung. Die dankbaren Landwirthe“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Steenke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1801]] in [[Königsberg (Preußen)]]; † [[22. April]] [[1884]] in [[Elbląg|Elbing]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Georg Jakob Steenke&amp;#039;&amp;#039;, im Nachruf &amp;#039;&amp;#039;Georg Gottlieb Steenke&amp;#039;&amp;#039; genannt) war ein deutscher Wasser[[bauingenieur]] und preußischer [[Baubeamter]], der vor allem als Konstrukteur des [[Oberländischer Kanal|Oberländischen Kanals]] in Erinnerung geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Steenke entstammte einer Seemannsfamilie. Sein Großvater [[Gottfried Steenke]] war [[Hafenlotse]] in Königsberg. Dessen Sohn [[Johann Friedrich Steenke]], der im [[Seehandel]] tätig war, ertrank im November 1818 bei der Rettungsaktion eines englischen Segelschiffes. Zunächst hatte Georg Steenke auf Wunsch seiner Mutter, Maria Dorothea, geb. de Wulf, ein Studium der [[Rechtswissenschaft]]en begonnen, musste es aber nach dem Tod seines Vaters aus finanziellen Gründen abbrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton17&amp;quot;&amp;gt;Dariusz Barton: &amp;#039;&amp;#039;Der Oberländische Kanal&amp;#039;&amp;#039;. Sztutowo 2010, ISBN 978-83-88015-58-8, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stattdessen absolvierte er eine [[Zimmerer|Zimmermannslehre]] und besuchte anschließend die [[Berliner Bauakademie]], wo er 1822 die Prüfung zum &amp;#039;&amp;#039;Baukondukteur&amp;#039;&amp;#039; und 1827 das &amp;#039;&amp;#039;Baumeister&amp;#039;&amp;#039;-Examen bestand. Einer seiner Lehrmeister war [[Karl Friedrich Schinkel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton17&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Steenke leitete 1833 den Bau des [[Seckenburger Kanal]]s in der [[Memel]]niederung, wobei er bei den Holzkonstruktionen der [[Schleuse|Kammerschleusen]] seine Erfahrung als Zimmermann einbringen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton17&amp;quot;/&amp;gt; Seit er 1836 in Elbing zum „Inspekteur der Deiche und Dämme“ ernannt worden war, befasste er sich mit der Planung des [[Oberländischer Kanal|Oberländischen Kanals]], der zwischen 1844 und 1858 im [[Oberland (Ostpreußen)|Oberland]] unter seiner Leitung erbaut und am 31. August 1860 offiziell eingeweiht wurde. Diese direkte Verbindung von [[Osterode (Ostpreußen)|Osterode]] oder [[Preußisch Eylau]] bis Elbing zum [[Frisches Haff|Frischen Haff]] und somit auf die Ostsee verkürzte die Transportzeit für Holz aus den ostpreußischen Wäldern, das besonders im Schiffbau und für Segelschiffmasten gefragt war, um mehrere Monate.&amp;lt;ref&amp;gt;Dariusz Barton: &amp;#039;&amp;#039;Der Oberländische Kanal&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Steenkes Konstruktion der [[Geneigte Ebenen|geneigten Ebenen]] ([[Rollberg (Kanalbau)|Rollberge]]), die bis heute funktionsfähig sind, zur Überbrückung des Höhenunterschiedes von 99 m auf einer Strecke von 9,5&amp;amp;nbsp;km galt in Preußen als Pioniertat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Bauarbeiten am Oberländischen Kanal ließ Steenke für sich und seine Familie eine Villa im [[Klassizismus|klassizistischen Stil]] am Ufer des [[Röthloffsee]]s in [[Zölp]] (Gemeinde [[Seegertswalde]])&amp;lt;!-- heute: Zajezierze--&amp;gt; errichten.  In diesem Gutshaus, in dem er bis kurz vor seinem Tod lebte, verwahrte er mit Zustimmung der preußischen Behörden sämtliche Dokumente zum Bau des Oberländischen Kanals.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton18&amp;quot;&amp;gt;Dariusz Barton: &amp;#039;&amp;#039;Der Oberländische Kanal&amp;#039;&amp;#039;. Sztutowo 2010, ISBN 978-83-88015-58-8, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1871 wurde Steenke Ehrenbürger von [[Zalewo|Saalfeld]], Ehrenbürgerschaften in Elbing und [[Liebemühl]] folgten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton19&amp;quot;&amp;gt;Dariusz Barton: &amp;#039;&amp;#039;Der Oberländische Kanal&amp;#039;&amp;#039;. Sztutowo 2010, ISBN 978-83-88015-58-8, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er 1872 zum &amp;#039;&amp;#039;königlichen Baurat&amp;#039;&amp;#039; ernannt worden war, errichteten einige dankbare Landwirte anlässlich seines 50-jährigen Dienstjubiläums  ein [[Denkmal (Gedenken)|Denkmal]] in Form eines [[Obelisk]]en, das am 15. Juli 1872 an der geneigten Ebene in Buchwalde enthüllt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton19&amp;quot;/&amp;gt;  Ein weiterer Obelisk wurde im Landgut Stölp ([[Polnische Sprache|polnisch]]: Jezioro Ruda Woda) aufgestellt, der aber wahrscheinlich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton19&amp;quot;/&amp;gt; Aufgrund von Steenkes Beliebtheit wurde um 1872 auf Initiative der Einwohner und des Gemeinderats von Seegertswalde der Ort in Steenkewalde umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton19&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde auch der Obelisk bei Buchwalde demontiert und lag versteckt hinter einer Umzäunung im Gras.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barton19&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nachdem die [[UNESCO]] den Oberländischen Kanal als technisches Denkmal in das [[Weltkulturerbe]] aufgenommen hatte, kümmerte man sich in [[Polen]] wieder um das Denkmal, und der Obelisk wurde 1986 auf seinen originalen Sockel gesetzt. Darunter wurde eine Schrifttafel in polnischer und [[Niederländische Sprache|niederländischer]] Übersetzung angebracht, da man Steenke für einen Niederländer hielt, ein Irrtum, der sich bis heute in der Literatur gehalten hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Zuletzt im Reiseführer von Malgorzata Omilanowska und Jerzy S. Malewski: &amp;#039;&amp;#039;Danzig und Ostpommern&amp;#039;&amp;#039;, Neuauflage Dorling Kindersley Verlag, München 2007/2008, ISBN 978-3-928044-80-6, S. 225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Gottlieb Steenke †.&amp;#039;&amp;#039;[https://digital.zlb.de/viewer/image/14688302_1884/176/ Nachruf], Im [[Zentralblatt der Bauverwaltung|Centralblatt der Bauverwaltung]], Nr. 17, 30. April 1884, S. 168., abgerufen am 27. Dezember 2012.&lt;br /&gt;
* Dariusz Barton (Ü: Wlodzimierz Mengel): &amp;#039;&amp;#039;Der Oberländische Kanal&amp;#039;&amp;#039;. MW, Sztutowo 2010, ISBN 978-83-88015-58-8, S. 15–21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1266719792|LCCN=|NDL=|VIAF=250386743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steenke, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft in Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Elbing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steenke, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Steenke, Georg Jakob (vollständiger Name); Steenke, Georg Gottlieb (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wasserbauingenieur und preußischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1801&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Elbląg|Elbing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ostforscher</name></author>
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