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	<title>Georg Hermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Georg_Hermann&amp;diff=9433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: Lit. Böttcher</title>
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		<updated>2025-09-04T18:15:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lit. Böttcher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Hermann (BerlLeben 1908-10 MWolff).jpg|mini|Georg Hermann mit seiner Ehefrau, 1908. Foto von [[Marta Wolff]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermann Struck Grafik JMBerlin GDR 80 7 0.jpg|mini|Porträt von Georg Hermann, Künstler: [[Hermann Struck (Maler)|Hermann Struck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,  eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann Borchardt&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[7. Oktober]] [[1871]] in [[Berlin]]; gestorben am [[19. November]] [[1943]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]])&amp;lt;ref&amp;gt; John F. Oppenheimer (Red.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh u.&amp;amp;nbsp;a. 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Schriftsteller]] und ein [[Geschichte der Juden in Deutschland|jüdisches]] Opfer des [[Holocaust]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Jugend ===&lt;br /&gt;
Georg Hermann wurde 1871 als jüngstes von sechs Kindern einer alteingesessenen jüdischen Familie in Berlin mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Georg Borchardt&amp;#039;&amp;#039; geboren. Der gewählte Name &amp;#039;&amp;#039;Hermann&amp;#039;&amp;#039; war der Vorname seines Vaters,&amp;lt;ref&amp;gt;ein nicht sehr erfolgreicher Kaufmann, der 1875 bankrottging&amp;lt;/ref&amp;gt; {{&amp;quot;|dessen Leben und Sterben das harte Leben und bittere Sterben des hoffnungslos Unterliegenden war.}} Den Namen des Vaters sollte er wieder zu Ehren bringen – so Georg Hermann Borchardt zur Wahl seines Pseudonyms. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ägyptologe und Archäologe [[Ludwig Borchardt]] war sein Bruder. Hermann absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und besuchte von 1896 bis 1899 literarische, kunstgeschichtliche und philosophische Vorlesungen an der Universität Berlin. Später war er als Beamter beim Statistischen Amt Berlin beschäftigt und schrieb dann für vierzig Zeitungen und Zeitschriften, vor allem aus dem [[Ullstein-Verlag]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Erich Büttner - Portrait of Georg Hermann, 1917.jpg|mini|hochkant|Georg Hermann (1917), gemalt von [[Erich Büttner]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Georg Hermann war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ein vielgelesener Schriftsteller. Sein literarisches Vorbild war [[Theodor Fontane]], was ihm auch die Bezeichnung „jüdischer Fontane“ eintrug.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilman Krause: [https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article196062103/Der-juedische-Fontane-Georg-Hermann-ist-zurueck.html &amp;#039;&amp;#039;Endlich ist Fontanes kleiner Bruder wieder da&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Welt]], 29. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Romane &amp;#039;&amp;#039;Jettchen Gebert&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Henriette Jacoby&amp;#039;&amp;#039;, die im Berlin der Jahre 1839/40 spielen und ein Bild des liberalen Geistes dieser Zeit in einer jüdischen Familie zeichnen, waren seinerzeit Bestseller und konnten zusammen mehr als 260 Auflagen aufweisen. Die Titelfigur von &amp;#039;&amp;#039;Jettchen Gebert&amp;#039;&amp;#039; war inspiriert von [[Betty Isolani-Perl]], der Mutter von [[Gertrud Isolani]].&amp;lt;ref&amp;gt;Luzia Knobel: [https://www.lexikon-riehen.ch/personen/betty-isolani-perl/ Betty Isolani-Perl]. In: Gemeinde Lexikon Riehen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermanns andere [[Roman]]e erreichten nicht die gleiche Popularität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Hermann war 1909 Mitgründer und 1910–1913 erster Vorsitzender des [[Schutzverband Deutscher Schriftsteller|Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller]], dem bald fast alle prominenten Schriftsteller deutscher Sprache beitraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann zog noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs nach [[Neckargemünd]], wo er bis 1931 wohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfolgung und Exil ===&lt;br /&gt;
Durch die Nationalsozialisten ständig bedroht, entschloss sich Hermann unmittelbar nach dem [[Reichstagsbrand]] Ende Februar/Anfang März 1933, Deutschland zu verlassen. Mit seinen zwei jüngsten Töchtern und seiner geschiedenen Frau ging er nach [[Holland]] ins Exil. Georg Hermanns Werke standen auf der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Liste&amp;#039;&amp;#039; und wurden bei den [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|Bücherverbrennungen]] im Mai 1933 den Flammen übergeben. Im Exil schrieb Hermann unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen &amp;#039;&amp;#039;Eine Zeit stirbt&amp;#039;&amp;#039; sowie drei weitere Romane. &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung durch die deutsche [[Wehrmacht]] wurde er Anfang 1943 gezwungen, sich von seinem Wohnort [[Hilversum]] nach Amsterdam zu begeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.joodsmonument.nl/index.php Digital Monument to the Jewish Community in the Netherlands.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Amsterdam wurde Hermann mit der Tochter aus zweiter Ehe Ursula und deren Sohn Michael in das [[Durchgangslager Westerbork]] und am 16. November 1943 ohne Tochter und Enkel in das [[KZ Auschwitz-Birkenau|KZ Auschwitz]] deportiert. Der Transport mit 995 &amp;#039;&amp;#039;Juden aus dem Lager Westerbork&amp;#039;&amp;#039; – 166 Kinder, 281 Männer und 291 Frauen bis zu 50 Jahren sowie 257 ältere Menschen – erreichte Auschwitz-Birkenau am 17. November 1943. Unmittelbar nach der [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektion]] an der &amp;#039;&amp;#039;Alten Rampe&amp;#039;&amp;#039; wurden 531 Menschen aus diesem Transport, darunter der 72-jährige Georg Hermann, in den Gaskammern getötet. Als Todesdatum gilt bislang der 19. November 1943.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Danuta Czech: &amp;#039;&amp;#039;Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945&amp;#039;&amp;#039;, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 1989, S. 656.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv 2007: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstein und Straßenname ==&lt;br /&gt;
Dem Schriftsteller ist der parkähnliche &amp;#039;&amp;#039;Georg-Hermann-Garten&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Friedenau]] gewidmet. Dieser Garten wurde 1962 als Gedenkort eingeweiht. In seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Gast&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1925 beschrieb Hermann seinen damaligen Wohnort Friedenau liebevoll als idyllisches Gartenviertel und als „Eldorado der Tonzwerge“. Die Zugänge zum Garten liegen in der Goßlerstraße&amp;amp;nbsp;24–25 und in der Stubenrauchstraße&amp;amp;nbsp;6. Der Zugang [[Bundesallee (Berlin)|Bundesallee]]&amp;amp;nbsp;79–81 führt jetzt nur noch zur Kindertagesstätte &amp;#039;&amp;#039;Pestalozzi-Fröbel-Haus&amp;#039;&amp;#039;. Im Garten wurde ein Gedenkstein für Georg Hermann aufgestellt, der etwas versteckt auf dem eingezäunten Kita-Spielplatz steht. Der Gedenkstein nennt als Todesjahr Hermanns fälschlicherweise 1944 statt 1943.&lt;br /&gt;
In Potsdam ist die Georg-Hermann-Allee nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GeorgHermannGarten.jpg|Gedenkstele im &amp;#039;&amp;#039;Georg-Hermann-Garten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Bundesallee 80 (Fried) Georg Hermann.jpg|Gedenkstele im &amp;#039;&amp;#039;Georg-Hermann-Garten&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Friedenau]]&lt;br /&gt;
 Berlin GTafel Hermann.jpg|Gedenktafel am Haus Kreuznacher Str. 28 in der [[Künstlerkolonie Berlin]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Romane/Erzählungen ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|anzahl=2| liste=&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spielkinder&amp;#039;&amp;#039;, 1896. Digitalisiert von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020. URN [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15418197 urn:nbn:de:kobv:109-1-15418197]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Modelle&amp;#039;&amp;#039;, 1897&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunftsfrohen&amp;#039;&amp;#039;, 1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem letzten Hause&amp;#039;&amp;#039;, 1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jettchen Gebert]]s Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1906–1909 (120. Auflage 1927), verfilmt als [[Jettchen Geberts Geschichte]], 1. Teil: Jettchen Gebert (1918)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Henriette Jacoby&amp;#039;&amp;#039;, 1908, verfilmt als [[Jettchen Geberts Geschichte]], 2. Teil: Henriette Jacoby (1918)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kubinke&amp;#039;&amp;#039;, 1910 (Die Geschichte eines Berliner Frisörs, 18. Aufl. 1922; zuletzt als 414. Band der [[Die Andere Bibliothek|Anderen Bibliothek]]: Georg Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Kubinke&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Nachwort von [[Lothar Müller (Journalist)|Lothar Müller]], Berlin, Die Andere Bibliothek 2019, ISBN 978-3-8477-0414-0.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus guter alter Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht des Doktor Herzfeld&amp;#039;&amp;#039;, 1912 (19. Aufl. 1922)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Schön jr.&amp;#039;&amp;#039;, 1915 (26. Aufl. 1922)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom gesicherten und ungesicherten Leben&amp;#039;&amp;#039;, 1915 (5. Aufl. 1922)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Guckkasten&amp;#039;&amp;#039;, 1916&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einen Sommer lang&amp;#039;&amp;#039;, 4. Aufl. 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Erlebnisse&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schnee&amp;#039;&amp;#039;, 1921 (über den Weltkrieg)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die steile Treppe&amp;#039;&amp;#039;, 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Gast&amp;#039;&amp;#039;, 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spaziergang in Potsdam&amp;#039;&amp;#039;, 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tränen um Modesta Zamboni&amp;#039;&amp;#039;, 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Träume der Ellen Stein&amp;#039;&amp;#039;, 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grenadier Wordelmann&amp;#039;&amp;#039;, 1930 (1980 mit &amp;#039;&amp;#039;[[Grenadier Wordelmann]]&amp;#039;&amp;#039; für das Fernsehen der DDR verfilmt).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.projekt-gutenberg.org/hermanng/grenadie/grenadie.html Grenadier Wordelmann] bei [[Projekt Gutenberg-DE]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;November 18&amp;#039;&amp;#039;, 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch Ruth&amp;#039;&amp;#039;, 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ruths schwere Stunde&amp;#039;&amp;#039;, Amsterdam 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosenemil&amp;#039;&amp;#039;, 1935 ([[Rosenemil|verfilmt 1993]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der etruskische Spiegel&amp;#039;&amp;#039;. Zeichnungen von Charles Eyck, Verlag Menno Hertzberger, Amsterdam 1936. Charles Eyck war ein in den Niederlanden sehr bekannter Künstler.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nur für Herrschaften&amp;#039;&amp;#039;, 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die daheim blieben&amp;#039;&amp;#039;, (Erstveröffentlichung), herausgegeben und mit einem Nachwort von [[Godela Weiss-Sussex]], Wallstein Verlag, Göttingen 2023, ISBN 978-3835354456&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dramen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wüstling&amp;#039;&amp;#039;, 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frau Antonie&amp;#039;&amp;#039;, 1917&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Nachbar Ameise&amp;#039;&amp;#039;, 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorträge und Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Karikatur im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 1901&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Busch&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1902&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Skizzen und Silhouetten&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1902&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moritz Coschell &amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermann&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kette&amp;#039;&amp;#039;, 1917–1934 (fünfbändige Darstellung jüdischen Lebens des Deutschland von 1899–1923)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Randbemerkungen&amp;#039;&amp;#039;, 1919 (politische Kommentare, 3. Aufl. 1920)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der doppelte Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1926 (polemische Schrift über die Judenproblematik in Deutschland)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zeitlupe und andere Betrachtungen über Menschen und Dinge&amp;#039;&amp;#039; (1929)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Juden in der deutschen Kultur&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.org/details/JdischePresszentraleZrichUndJdischesFamilienblattFrDieSchweiz/Jg.15Nr.06791932/page/5/mode/1up |titel=Die Juden in der deutschen Kultur (abgedruckt in &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Presszentrale Zürich&amp;#039;&amp;#039;)|datum=1932-01-08|abruf=2023-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Zeit stirbt&amp;#039;&amp;#039;, 1933 (autobiographisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;M. B., der unbekannte Fussgänger&amp;#039;&amp;#039;, 1935 (autobiographisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltabschied&amp;#039;&amp;#039;, 1935 (Essay, Reflexionen über sein eigenes Judentum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkausgaben ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. Gesammelte Werke&amp;#039;&amp;#039;. Berlin und Leipzig, 1922 (5 Bände).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. Werke in Einzelbänden. Herausgegeben von Christian Klein&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen: Wallstein 2021ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. Der etruskische Spiegel. Roman. (Werke in Einzelbänden). Mit einem Nachwort von Christian Klein.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Wallstein 2021.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. Spielkinder. Roman. (Werke in Einzelbänden). Mit einem Nachwort von Christian Klein.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Wallstein 2021.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. Jettchen Gebert. Roman. (Werke in Einzelbänden). Herausgegeben und mit einem Nachwort von Christian Klein.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Wallstein 2022.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. Henriette Jacoby. Roman. (Werke in Einzelbänden). Herausgegeben und mit einem Nachwort von Christian Klein.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Wallstein 2022.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. Die daheim blieben. Roman. (Werke in Einzelbänden). Herausgegeben und mit einem Nachwort von Godela-Weiss-Sussex.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Wallstein 2022.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unvorhanden und stumm, doch zu den Menschen noch reden. Briefe aus dem Exil 1933–1941 an seine Tochter Hilde.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Essay: &amp;#039;&amp;#039;Weltabschied&amp;#039;&amp;#039; von Hilde Borchardt. Hrsg. und editorisches Nachwort: [[Laureen Nussbaum]]. Mannheim : [[Persona Verlag]], 1991&lt;br /&gt;
* [[Gert Mattenklott]], [[Gundel Mattenklott]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. Werke und Briefe in 21 Bänden&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1996 bis 2001 (davon 10 Bände erschienen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgebertätigkeit ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Biedermeier im Spiegel seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Briefe, Tagebücher, Memoiren, Volksszenen und ähnliche Dokumente, Berlin 1913.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.org/details/dasbiedermeierim00borcuoft |titel=Das Biedermeier im Spiegel seiner Zeit : Briefe, Tagebücher, Memoiren, Volksszenen und ähnlichen Dokumenten : Borchardt, Georg Hermann, 1871- : Free Download, Borrow, and Streaming |werk= |hrsg=kellylibrary toronto |datum=2008-11-25 |abruf=2020-08-27 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorworte ===&lt;br /&gt;
* [[Felix Eberty]]: &amp;#039;&amp;#039;Jugenderinnerungen eines alten Berliners&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitschriftenbeiträge (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
In: [[Der sozialistische Arzt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stimmen gegen den § 218.&amp;#039;&amp;#039; 7. Jg. (1931), Heft 4 (April), S. 103 [https://archive.org/stream/DSA_VII_1931_4#page/n7/mode/2up Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bearbeitungen ==&lt;br /&gt;
* 1918: [[Jettchen Geberts Geschichte]], 1. Teil: Jettchen Gebert (Film von [[Richard Oswald]])&lt;br /&gt;
* 1918: [[Jettchen Geberts Geschichte]], 2. Teil: Henriette Jacoby (Film von Richard Oswald)&lt;br /&gt;
* 1926: [[Kubinke, der Barbier, und die drei Dienstmädchen]] (Film von [[Carl Boese]])&lt;br /&gt;
* 1928: Jettchen Gebert (Operette von [[Walter Kollo]])&lt;br /&gt;
* 1966: Kubinke (Fernsehfilm von [[Robert Adolf Stemmle]])&lt;br /&gt;
* 1978: Jettchen Geberts Geschichte (Drama von [[Reinhard Baumgart]])&lt;br /&gt;
* 1980: [[Grenadier Wordelmann]] (Fernsehfilm von [[Hans Joachim Hildebrandt (Regisseur)|Hans-Joachim Hildebrandt]])&lt;br /&gt;
* 1993: [[Rosenemil]] (Film von [[Radu Gabrea]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John Craig-Sharples: &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann. A Writer’s Life.&amp;#039;&amp;#039; Legenda/Modern Humanities Research Association, Cambridge 2019, ISBN 9781781888551.&lt;br /&gt;
*{{NDB|8|656|657|Hermann, Georg|Martin Glaubrecht|118703706}}&lt;br /&gt;
*Kurt Böttcher (Gesamtredaktion): [[Deutsches Schriftstellerlexikon|Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller]] von den Anfängen bis zur Gegenwart. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1974; Band 1, S. 357/358&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hermann, Georg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Birk–Braun.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic!? --&amp;gt; 1995, ISBN 3-598-22683-7, S. 300–326.&lt;br /&gt;
* Hans Kohn: &amp;#039;&amp;#039;„Die Nacht des Dr. Herzfeld“ von Georg Hermann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Juden in der deutschen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1922, [http://www.lexikus.de/Juden-in-der-deutschen-Literatur/Roman-des-Entwurzelten-von-Hans-Kohn online bei lexikus.de].&lt;br /&gt;
* C. G. van Liere: &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann, Materialien zur Kenntnis seines Lebens und seines Werkes.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdam 1974, ISBN 90-6203-378-4.&lt;br /&gt;
* Kerstin Schoor (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;… aber ihr Ruf verhallt ins Leere hinein. Der Schriftsteller Georg Hermann (1871 Berlin – 1943 Auschwitz).&amp;#039;&amp;#039; 1999, ISBN 3-89693-129-6.&lt;br /&gt;
* Godela Weiss-Sussex (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann, deutsch-jüdischer Schriftsteller und Journalist, 1871–1943.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 2004, ISBN 3-484-65148-2.&lt;br /&gt;
* [[Volker Weidermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der verbrannten Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2008, ISBN 978-3-462-03962-7 (zu Hermann: Seite 98–100)&lt;br /&gt;
* [[Laureen Nussbaum]]: &amp;#039;&amp;#039;1926: Georg Hermann writes a pamphlet attacking the special issue of Martin Buber’s „Der Jude“ devoted to the topic of anti-Semitism and Jewish national characteristics.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sander L. Gilman]], [[Jack Zipes]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Yale Companion to Jewish Writing and Thought in German Culture 1096–1996.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven 1997, S. 448–454.&lt;br /&gt;
* Menno Kalmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Tausch : Geschichte einer jüdischen Familie&amp;#039;&amp;#039;, Coesfeld : Elsinor, 2023, ISBN 978-3-939483-67-0&lt;br /&gt;
* Gheorghe Stanomir: &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann und das Haus Poststraße 2.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neckargemünder Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 85–105.&lt;br /&gt;
* Christian Klein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Vom gesicherten und ungesicherten Leben&amp;quot; : neue Perspektiven auf das Werk von Georg Hermann&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen : Wallstein Verlag, 2024, ISBN 978-3-8353-5338-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118703706}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118703706}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0379253}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|1492}}&lt;br /&gt;
* Eckart Elsner: &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg 1/08 ([http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/produkte/Zeitschrift/2008/HZS_0801.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kuenstlerkolonie-berlin.de/bewohner/hermann.htm | wayback=20141209075508 | text=&amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann in der Künstlerkolonie Berlin&amp;#039;&amp;#039;.}} Portrait von Gert und Gundel Mattenklott, Verlag Das Neue Berlin.&lt;br /&gt;
* [http://www.luise-berlin.de/lesezei/Blz97_01/text39.htm Rezension: &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann: Der etruskische Spiegel&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* [[Andreas Nentwich]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/23.08.1997/herrman.html | wayback=20030330121958 | text=Ein Flaneur in Berlin. Georg-Hermann-Ausgabe: wunderschöne Großstadtromane aus der Zeit um 1910}}&amp;#039;&amp;#039;. Der Tagesspiegel, Literaturspiegel, 23. August 1997&lt;br /&gt;
* Gheorghe Stanomir: [http://www.stanomir.de/art/hermann/hermann.html &amp;#039;&amp;#039;Georg Hermann und das Haus Poststraße 2&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118703706|LCCN=n/83/137821|VIAF=43332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hermann, Georg}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hermann, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Borchardt, Georg Hermann (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz-Birkenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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