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	<title>Georg Dehio - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Georg_Dehio&amp;diff=13282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: ein Wort zu viel</title>
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		<updated>2025-09-13T08:10:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ein Wort zu viel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GeorgDehio.png|mini|Georg Dehio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Gottfried Julius Dehio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|22|11|1850|Link=1}} in [[Tallinn|Reval]] (Russ. Kaiserreich); † [[19. März]] [[1932]] in [[Tübingen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekturgeschichte|Architektur-]] und [[Kunsthistoriker]]. Er entwickelte die Konzeption der modernen [[Denkmalpflege]], nach der auch Schäden und ein Verlust an Bausubstanz als authentischer Teil der [[Baugeschichte]] des Objekts begriffen werden müssen, sodass [[Rekonstruktion (Architektur)|Rekonstruktion]] und [[Wiederaufbau]] nicht die einzigen Optionen darstellen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dehio Georg, phil - btv1b10201757d.jpg|mini|Georg Dehio (1892)]]&lt;br /&gt;
Neben dem &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, einem nach Dehio benannten Nachschlagewerk für [[Kunstdenkmal|Kunstdenkmäler]], wurde eine Reihe von Auszeichnungen nach ihm benannt, wie zum Beispiel der [[Georg-Dehio-Kulturpreis]], der [[Georg-Dehio-Buchpreis]] und der Georg-Dehio-Preis der [[Künstlergilde Esslingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Universitätslaufbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Dehio (Grab).JPG|mini|Grab Georg Dehios im [[Stadtfriedhof Tübingen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Göttinger Gedenktafel - Georg Dehio.jpg|mini|[[Göttinger Gedenktafeln|Göttinger Gedenktafel]] Jüdenstraße 32]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Dehio studierte Geschichte an der [[Kaiserliche Universität Dorpat|Kaiserlichen Universität Dorpat]] und wechselte dann an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]], wo er 1872 bei [[Georg Waitz]] promoviert wurde. 1877 habilitierte er sich in München mit einer Geschichte des Erzbistums Hamburg-Bremen.&amp;lt;ref name =DBG&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ernst Gall |url=https://www.deutsche-biographie.de/gnd11852433X.html#ndbcontent |titel=Dehio, Georg Gottfried Julius |werk=deutsche-biographie.de |hrsg=Deutsche Biographie (Online-Ausgabe) |datum=1957 |abruf=2022-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit konzentrierte der Historiker seine Arbeit auf die deutsche und europäische Kunstgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 begann er seine Lehrtätigkeit an der [[Albertus-Universität Königsberg|Albertus-Universität]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] sowie an der dortigen Kunstakademie. In Königsberg wurde 1888 auch sein Sohn [[Ludwig Dehio]] geboren. Im Jahr 1892 wurde er an das Kunstgeschichtliche Institut nach [[Universität Straßburg|Straßburg]] berufen, an dem er bis 1919 als Professor tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehio lebte seit 1921 in Tübingen, wo er 1932 im Alter von 81 Jahren starb und auf dem [[Stadtfriedhof Tübingen|Stadtfriedhof]] beerdigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunsthistorisches und kunsttopographisches Werk ===&lt;br /&gt;
Ein erstes Hauptwerk Dehios war die Herausgabe des zusammen mit dem befreundeten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Ludwig Rothenfelder: &amp;#039;&amp;#039;Gustav von Bezold&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums]], 1934/35, S. 5–18 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/azgnm/article/view/36800/30457 Digitalisat]), hier S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gustav von Bezold (Kunsthistoriker)|Gustav von Bezold]] verfassten, grundlegenden Werkes „Die kirchliche Baukunst des Abendlandes“, das in mehreren Bänden 1884–1901 erschien. Ein Teil von Georg Dehios Forschungsarbeit, insbesondere seine Untersuchungen über die [[Proportion (Architektur)|Proportionen]] in der Baukunst des Altertums und des Mittelalters, führte zu Innovationen in der Forschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBG&amp;quot; /&amp;gt; Als „opus magnum“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Betthausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio (1850–1932). Eine biographische Skizze&amp;#039;&amp;#039;. In: Norbert Himmelein (Vorwort): &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio (1850–1932). 100 Jahre Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, ISBN 3-422-03072-7, S. 9–33, hier S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt seine mehrbändige „Geschichte der deutschen Kunst“ (1919–1926).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anregung Dehios beschloss der 1900 in [[Dresden]] abgehaltene &amp;#039;&amp;#039;Tag für Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, ein &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]&amp;#039;&amp;#039; zu veröffentlichen. Das Textschema war durch die „bekannte Kunsttopographie“ von [[Wilhelm Lotz (Architekt)|Wilhelm Lotz]] vorgeprägt, auf die sich Dehio im ersten, 1905 vorgelegten Band seines Handbuchs explizit bezieht.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1905, S. VI. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dehio1905bd1/0013/image,info Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten fünf in den Jahren 1905 bis 1912 erschienenen Bände bearbeitete Dehio selbst, wofür er die Texte zu rund 300 Orten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Christian von Holst]] |url=https://christianvonholst.de/wp-content/uploads/2022/10/PPP-27-G.-Dehio-2011-06-24-Strassburg.pdf |titel=Georg Dehio. Leben und Bilder |werk=christianvonholst.de |datum=2011-06-24 |seiten=80 |abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, gekennzeichnet mit „D“&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrage des Tages für Denkmalpflege. Band I: Mitteldeutschland. Ernst Wasmuth, Berlin 1905, S. VIII ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dehio1905bd1/0015/image,info Digitalisat]): „Die durch Autopsie gegründeten Artikel sind durch ein D. gekennzeichnet.“ Ein Beispiel ist der [[Naumburger Dom]], S. 217 ff., hier S. 217 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dehio1905bd1/0234/image,info Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, selbst verfasste. Aus Inventaren stammende Angaben wies er mit „Inv.“ aus. Weitere Angaben machten Zuarbeitende und verwendete Literatur kenntlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrage des Tages für Denkmalpflege. Band I: Mitteldeutschland. Ernst Wasmuth, Berlin 1905, S. VI ff. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dehio1905bd1/0013/image,info Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Handbuch wurde zum Klassiker für Kulturreisende, erlebte zahlreiche Neuauflagen, Überarbeitungen und Ergänzungsbände und ist bis heute unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Seit 1929 erscheint der &amp;#039;&amp;#039;Dehio&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Kunstverlag|Deutschen Kunstverlag]]. Für die wissenschaftliche Fortführung des Handbuchs sorgt die &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Vereinigung]]&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2001 wird das Handbuch von einem Herausgebergremium getragen, das sich aus der Dehio-Vereinigung, der [[Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland]] und der [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz|Deutschen Stiftung Denkmalschutz]] zusammensetzt. In Österreich wird der &amp;#039;&amp;#039;Dehio&amp;#039;&amp;#039; seit 1933 vom [[Bundesdenkmalamt]] herausgegeben. → &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel [[Dehio-Handbuch]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken als Denkmalpfleger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehio wandte sich als Denkmalpflege-Theoretiker um 1900, ähnlich wie [[Alois Riegl]], gegen den im 19. Jahrhundert üblichen historisierenden und purifizierenden&amp;lt;!-- ? --&amp;gt; Umbau alter Baudenkmäler (etwa [[Gotik#Deutschland|gotischer Dome]]). Er verurteilte die damit notwendig verbundene Beseitigung jüngerer Geschichtsspuren als Zerstörungen und [[Restaurierung|restauratorischen]] Vandalismus, propagierte 1905 den Wahlspruch „Konservieren, nicht Restaurieren“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Christoph Hellbrügge: &amp;#039;&amp;#039;„Konservieren, nicht restaurieren“. Bedeutungswandel und Anwendungspraxis eines Prinzips der Denkmalpflege im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, Bonn 1991, S. 47 ff. &amp;lt;/ref&amp;gt; und stellte die Forderung auf, Alt und Neu sollten im Falle von Zubauten erkennbar unterschieden sein. Dehio wirkte damit maßgeblich auf die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dominierenden Konzeptionen des wissenschaftlichen [[Denkmalschutz]]es ein, wie sie etwa in der [[Charta von Venedig]] kodifiziert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwohl setzte er sich aber auch für den [[Rekonstruktion (Architektur)|Wiederaufbau]] von verlorenen oder beschädigten Baudenkmalen ein, wie im Falle des 1906 abgebrannten und anschließend bis 1912 rekonstruierten [[Hauptkirche Sankt Michaelis (Hamburg)|Hamburger Michels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Dehio (Familie)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dehio war ab 1884 verheiratet mit Charlotte Friedländer (1859–1932), Tochter des [[Philologe]]n und Altertumsforschers [[Ludwig Friedländer]] (1824–1909) und Laura Gutzeit. Sein Sohn war der Historiker und Archivar [[Ludwig Dehio]] (1888–1963). Seine Tochter Katharina (1885–1974) heiratete den Archäologen [[August Frickenhaus]] (1882–1925). Sein Cousin war der Internist und Rektor der Universität Dorpat [[Karl Dehio]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{BBLD|0000000398240442|NAME=Dehio, Karl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vater der Schriftstellerin [[Else Hueck-Dehio]] (1897–1976). Seine Nichte Dora Dehio war die Mutter des Biologen [[Erich von Holst]] (1908–1962), Gründungsdirektor des [[Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie|Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaisches Genealogisches Taschenbuch|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser]].&amp;#039;&amp;#039; Teil B 1928. Verlag Justus Perthes, Gotha 1928, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
Dem Geist des zeitgenössischen [[Chauvinismus]] entspricht ein Zitat über seine ursprüngliche Heimat im Jahr 1927:&lt;br /&gt;
„Zunächst ist nicht zu vergessen, daß die [[Esten]] und [[Letten]] keine eigene Kultur besitzen und schwerlich jemals besitzen werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Im Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Vom baltischen Deutschtum.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Akademie zur wissenschaftlichen Erforschung und zur Pflege des Deutschtums / Deutsche Akademie.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10, Febr. 1927: 341–345, hier S. 344.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1883: korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|586|Name=Georg Dehio |Kommentar= |Datum=24. Januar 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920: korrespondierendes Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-georg-dehio-555 |titel=Mitglieder der Vorgängerakademien |titelerg=Georg Dehio |werk=bbaw.de |hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]] |abruf=2015-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1924: Orden [[Pour le Mérite|„Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste“]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{OstdtBio|dehio-georg|Dehio, Georg}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926: Ehrenmitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]]&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1927: Träger des bayerischen [[Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst|Maximilians-Ordens für Kunst und Wissenschaft]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Christian von Holst]] |url=https://christianvonholst.de/wp-content/uploads/2022/10/PPP-27-G.-Dehio-2011-06-24-Strassburg.pdf |titel=Georg Dehio. Leben und Bilder |werk=christianvonholst.de |datum=2011 |seiten=122 |abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930 erhielt er von [[Reichspräsident von Hindenburg|Reichspräsident v. Hindenburg]] zum 80. Geburtstag das [[Adlerschild des Deutschen Reiches|&amp;#039;&amp;#039;Adlerschild&amp;#039;&amp;#039;]], die höchste Auszeichnung des Deutschen Reiches in der Zeit der Weimarer Republik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Er hatte Ehrendoktortitel der Universitäten Jena, Tübingen und Frankfurt am Main.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Er war Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Hamburgische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Estländische Literatur in Reval.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach ihm benannt sind seit 2003 der [[Georg-Dehio-Kulturpreis]] und seit 2004 der [[Georg-Dehio-Buchpreis]].&lt;br /&gt;
* Nach Dehio ist der 1987 entdeckte [[Asteroid]] „[[Alphabetische Liste der Asteroiden/D|48415 Dehio]]“ benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Zur Geschichte ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hartwich von Stade, Erzbischof von Hamburg-Bremen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bremisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, 1871). Druck von Diercksen &amp;amp; Wichlein, Bremen 1872, {{OCLC|312461468}} (Inaugural-Dissertation Universität Göttingen 1872, 122 S.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Erzbistums Hamburg-Bremen bis zum Ausgang der Mission,&amp;#039;&amp;#039; von Georg Gottfried Julius Dehio. W. Hertz, Berlin 1877 (Habilitationsschrift 1876); Neudruck: Wenner, Osnabrück 1975, ISBN 3-87898-084-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Kunstgeschichte und Kunsttopographie ===&lt;br /&gt;
* (Mit [[Gustav von Bezold (Kunsthistoriker)|Gustav von Bezold]]): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der kirchlichen Baukunst des Abendlandes.&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände und Tafelwerke.) Cotta, Stuttgart 1887–1901. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dehio1887ga Digitalisate]) Nachdrucke: Cotta, Stuttgart 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]].&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände, 1905–1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunsthistorische Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München/Berlin 1914. ([https://www.google.de/books/edition/Kunst_historische_Aufs%C3%A4tze/DAoQEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Kunsthistorische+Aufs%C3%A4tze.+Oldenbourg,+M%C3%BCnchen/Berlin+1914.&amp;amp;pg=PP1&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat] auf Google Books, [https://www.google.de/books/edition/Kunsthistorische_Aufs%C3%A4tze/0n9pEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=dehio+Kunsthistorische+Aufs%C3%A4tze.++1914.&amp;amp;printsec=frontcover Abschrift] auf Google Books)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände, Vereinigung wissenschaftlicher Verleger, Leipzig/Berlin 1919–1925 und weitere Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Denkmalpflege ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was wird aus dem Heidelberger Schloß werden?&amp;#039;&amp;#039; Karl J. Trübner, Straßburg 1901. ([[doi:10.11588/diglit.29583]], [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/dehio1901 Digitalisat] auf digi.ub.uni-heidelberg.de, abgerufen am 1. August 2021)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkmalschutz und Denkmalpflege im neunzehnten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; [= Festrede an der Kaiser-Wilhelms-Universität zu Straßburg, den 27. Januar 1905], in: Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Kunsthistorische Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München/Berlin 1914, S. 263 ff. ([https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/dehio_aufsaetze_1914?p=323 Digitalisat], auf deutschestextarchiv.de, abgerufen am 1. August 2021)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Reinhard Seeliger: &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stefan Heid]], Martin Dennert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Personenlexikon zur Christlichen Archäologie]]. Forscher und Persönlichkeiten vom 16. bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2620-0, S. 375–376.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|563|564|Dehio, Georg|[[Ernst Gall]]|11852433X}}&lt;br /&gt;
* [[Helmut Börsch-Supan]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehios «Geschichte der deutschen Kunst» als Dokument deutscher Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Norbert Himmelein (Vorwort): &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio (1850–1932). 100 Jahre Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, ISBN 3-422-03072-7, S. 35–48.&lt;br /&gt;
* [[Peter Betthausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio (1850–1932). Eine biographische Skizze&amp;#039;&amp;#039;. In: Norbert Himmelein (Vorwort): &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio (1850–1932). 100 Jahre Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2000, ISBN 3-422-03072-7, S. 9–33.&lt;br /&gt;
* Peter Betthausen: &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio. Ein deutscher Kunsthistoriker.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-422-06399-4.&lt;br /&gt;
* [[Gabi Dolff-Bonekämper]]: &amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio (1850–1932).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michel Espagne]], Bénédicte Savoy (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des historiens d’art allemands.&amp;#039;&amp;#039; CNRS Editions, Paris 2010, ISBN 978-2-271-06714-2, S. 53–60, 388–389.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Huse]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege. Deutsche Texte aus drei Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C. H. Beck, München 1984, ISBN 3-406-30311-0, S. 124 ff. (Thematisiert die denkmaltheoretische Kontroverse zwischen [[Alois Riegl]] und Georg Dehio.)&lt;br /&gt;
* Thomas Will: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftler oder Künstler vor dem Denkmal? Anmerkungen zu Dehios Analyse der Rolle von Architekt und Kunsthistoriker in der Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Deutsche Kunst und Denkmalpflege]], Jg. 50, 1992, Heft 2, S. 101–108.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11852433X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/003809}}&lt;br /&gt;
* {{PGIA|8691}}&lt;br /&gt;
* [http://dehio.org/georg-dehio/ Biographie] auf der Homepage zum &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler der Dehio-Vereinigung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Ingrid Scheurmann]] |url=http://denkmaldebatten.denkmalschutz.de/protagonisten/georg-dehio/georg-dehio-wirken/ |titel=Georg Dehio. Wirken in der Denkmalpflege |werk=DenkmalDebatten |hrsg=[[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]] |datum=2009 |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20161108093818/http://denkmaldebatten.de/protagonisten/georg-dehio/georg-dehio-wirken// |archiv-datum= |abruf=2021-06-02 |abruf-verborgen=1 |kommentar=&amp;lt;!-- umgezogen, aber http://denkmaldebatten.de/kontroversen/klassifizierung/ ist im Aufbau --&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
* [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000433/images/index.html?id=00000433&amp;amp;fip=eayayztsewqeayaxssdasyztsqrseayaxs&amp;amp;no=122&amp;amp;seite=636 &amp;#039;&amp;#039;Album academicum&amp;#039;&amp;#039; der Kaiserlichen Universität Dorpat], Dorpat 1889, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb00000433-7}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11852433X}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.arthistoricum.net/themen/portale/gkg/quellen/dehio/ |titel=Georg Dehio |titelerg= |werk=arthistoricum.net – Fachinformationsdienst Kunst |hrsg=[[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]], [[Universitätsbibliothek Heidelberg]] |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20210130043235/https://www.arthistoricum.net/themen/portale/gkg/quellen/dehio/ |archiv-datum=2021-01-30 |abruf=2021-06-02 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Digitalisierte Werke im Themenportal „Geschichte der Kunstgeschichte“}}&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000120963451|NAME=Dehio, Georg* Gottfried Julius}}&lt;br /&gt;
* [[Christian von Holst]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://christianvonholst.de/wp-content/uploads/2022/10/PPP-27-G.-Dehio-2011-06-24-Strassburg.pdf Georg Dehio. Leben und Bilder]&amp;#039;&amp;#039; (2011), reich bebilderter Vortrag zu Leben und Wirken Dehios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11852433X|LCCN=n83150695|VIAF=68945150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dehio, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georg Dehio| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalpfleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Friedrich-Schiller-Universität Jena]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Dehio|Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dehio, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dehio, Georg Gottfried Julius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tallinn|Reval]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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