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	<title>Gemeine Hainbuche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Gemeine_Hainbuche&amp;diff=1485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHZ: /* Hartes Werkzeug */</title>
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		<updated>2025-09-22T21:00:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hartes Werkzeug&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hainbuche&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Carpinus betulus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Hainbuchen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Carpinus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Haselnussgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Coryloideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Birkengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Betulaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Buchenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Fagales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Illustration Carpinus betulus 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Hainbuche (&amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039;), Illustration: A Zweig mit Blütenständen, B Zweig mit Laubblättern und Fruchtständen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeine Hainbuche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewöhnliche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hainbuche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weißbuche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hagebuche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hornbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Pflanzenart aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Hainbuchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Carpinus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Birkengewächse]] (Betulaceae). Sie ist in [[Europa]] und [[Vorderasien|Westasien]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihres [[Trivialname#Kunstnamen|deutschsprachigen Namens]] ist sie nicht näher mit der einzigen in [[Mitteleuropa]] vertretenen Buchenart [[Rotbuche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus sylvatica&amp;#039;&amp;#039;) verwandt. Diese gehört vielmehr zur Gattung der [[Buchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Buchengewächse]] (Fagaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Namen &amp;#039;&amp;#039;Hainbuche&amp;#039;&amp;#039; wie auch &amp;#039;&amp;#039;Hagebuche&amp;#039;&amp;#039; leiten sich vom [[althochdeutsch]]en Haganbuoche ab, wobei &amp;#039;&amp;#039;[[hag]]&amp;#039;&amp;#039; Einzäunung, [[Hecke]] bedeutet und sich auf die Schnittfähigkeit der Pflanze bezieht. Ersterer, jüngerer Name steht ab dem Mittelalter zu [[Hain]] &amp;#039;&amp;#039;kleiner Wald&amp;#039;&amp;#039; als Wortbildung zu &amp;#039;&amp;#039;Hag&amp;#039;&amp;#039;, da Hainbuchen klimatolerant sind und auch auf dem freien Feld gut gedeihen und daher Haine bilden können. Der zweite Namensteil Buche rührt von der äußerlichen Ähnlichkeit mit der [[Rotbuche]] (Größe, Form und Nervenmuster der Blätter, glatte Rinde) her; in anderen Merkmalen (Habitus, Früchte) sind Hainbuchen und Buchen jedoch völlig verschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hagebuche leitet sich auch das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;[[hanebüchen]]&amp;#039;&amp;#039; ab: Es stand ursprünglich für derb, grob (wegen des harten, zähen Holzes), meint heutzutage aber im übertragenen Sinne unglaublich, empörend, haarsträubend, grotesk, abwegig, absurd und skandalös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Weißbuche&amp;#039;&amp;#039; beruht auf der im Gegensatz zur Rotbuche hellen Holzfarbe der Hainbuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carpinus betulus - Hunsrück 001.jpg|mini|Freistehende Hainbuche im Sommer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Hainbuche wächst als sommergrüner, [[Abszission#Laubabwerfende verholzende Pflanzen|laubabwerfender]], mittelgroßer [[Baum]] oder [[Strauch]], der Wuchshöhen bis über 25 Meter und [[Stammdurchmesser]] bis über 1 Meter, selten bis über 2 Meter erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henry John Elwes]], [[Augustine Henry]]: &amp;#039;&amp;#039;The Trees of Great Britain and Ireland.&amp;#039;&amp;#039; Volume III, 1906, S. 532.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treesandshrubsonline.org/articles/carpinus/carpinus-betulus/ &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039;] bei Trees and Shrubs Online.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Kaukasus]] wird der Baum bis zu 35 Meter hoch. Das Höchstalter beträgt etwa 150 Jahre. Die Stämme bilden in geschlossenen Beständen 8 bis 10 Meter, im Extremfall auch bis 18 Meter lange Schäfte. Der Stamm hat meist einen unregelmäßigen Querschnitt ([[spannrückig]]). Häufig ist der Stamm krumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Äste sind bei jungen Bäumen senkrecht orientiert und biegen im Alter in die Horizontale um. Die [[Baumkrone|Kronen]] sind dicht und setzen sich aus weit ausladenden Ästen der unteren Bereiche und senkrecht orientierten Ästen der oberen Bereiche zusammen. Freistehende Bäume bilden mächtige, breit-ovale Kronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rinde]] junger Zweige ist glänzend braun (bis grünlich-braun) und schwach behaart; später wird sie bräunlich-grau und kahl. Sie besitzt zahlreiche weiße, elliptische [[Lentizelle]]n. Die [[Borke]] ist grau, dünn und glatt. Sie kann bei alten Bäumen in Längsrichtung aufreißen. Auch innerhalb der Borke bilden sich etwa 0,12 Millimeter breite Jahresringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Winterknospen]] sind bei einer Länge von 5 bis 8 Millimetern spindelförmig. Die Seitenknospen liegen einander abwechselnd gegenüber und dem Zweig eng an, wobei deren Knospenspitzen dem Zweig oft zugekehrt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Godet2019&amp;quot; /&amp;gt; Die Knospenschuppen sind braun bis rot-braun und am Rand bewimpert. Die Blütenknospen sind etwas größer und weniger spitz als die vegetativen Knospen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wechselständig#Grundtypen|wechselständig]] an den Zweigen angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die einfache, dunkelgrüne Blattspreite ist bei einer Länge von 4 bis 10 Zentimetern sowie bei einer Breite von 2 bis 5 Zentimetern eiförmig mit zugespitztem oberen Ende, die Basis ist spitz bis gerundet, auch gestutzt, manchmal schief oder herzförmig. Der Blattrand ist doppelt gesägt. Es gibt 10 bis 15 parallel stehende, ausgeprägte Blattadern-Paare, die Blätter wirken dadurch wie gefaltet. Die Blattunterseite ist anfangs behaart (zumindest in den Winkeln der Blattadern), später jedoch kahl. Die Herbstfärbung ist leuchtend gelb, die Blätter bleiben teilweise in verwelkten Zustand bis zum Frühjahr an den Zweigen ([[Marzeszenz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carpinus foliage.jpg|Wechselständige Anordnung der Blätter&lt;br /&gt;
Carpinus betulus2 ies.jpg|Doppelt gesägtes Blatt&lt;br /&gt;
Blattmarzeszenz Hainbuche-(dkrb).jpg|Marzeszente Blätter im Frühling, dazwischen ist eine frisch austreibende Blattknospe sichtbar&lt;br /&gt;
Carpinus betulus sl1.jpg|Endknospe und zwei Blütenknospen&lt;br /&gt;
Carpinus betulus sl14.jpg|Seitenknospen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Hainbuchen sind einhäusig getrenntgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]), d.&amp;amp;nbsp;h., sie besitzen männliche und weibliche [[Blüte]]n, die auf einem Individuum vorkommen. Die Blütenstände sind [[Kätzchen]]. Blüten werden an den jungen Trieben angelegt, überwintern als Knospe. Den Blüten fehlen die [[Kronblatt|Kronblätter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die männlichen Blüten stehen einzeln in den vielblütigen, achselständigen, sitzenden, hängenden [[Kätzchen]] und erscheinen kurz vor dem Blattaustrieb. Die Kätzchen sind bei einer Länge von 4 bis 6 Zentimeter zylindrisch und gelb-grün. Eine männliche Blüte besteht aus vier bis zwölf anfangs hell-grünen, später bräunlichen, geteilten [[Staubblatt|Staubblättern]] mit einem haarspitzigen Staubbeutel pro Ast. Eine [[Blütenhülle]] fehlt. Jede Blüte steht in der Achsel eines hell-grünen, bräunlichspitzigen, breit-eiförmigen, spitzigen, bewimperten [[Tragblatt]]es, [[Vorblatt|Vorblätter]] fehlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ward1905&amp;quot;&amp;gt;H. Marshall Ward: &amp;#039;&amp;#039;Trees.&amp;#039;&amp;#039; Volume III: &amp;#039;&amp;#039;Flowers and Inflorenscences.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cambridge Biological Series&amp;#039;&amp;#039;), Cambridge University Press, 1905, {{archive.org|in.ernet.dli.2015.41207}}, Reprint: Forgotten Books, 2015, ISBN 978-1-330-30448-8, S.&amp;amp;nbsp;243 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiblichen, behaarten Blüten stehen nebenständig, zu zweit in der Achsel eines eiförmigen, bewimperten, bespitzten, abfallenden Tragblattes und sie haben jeweils zwei Vorblätter und ein Tragblatt (Vorblatt der fehlenden Blüte des [[Dichasium]]s), diese sind anfangs fein behaart. Zusammen bilden sich vielblütige, gestielte, erst aufrechte, dann hängende, anfangs grüne, später hell-braune, 2 bis 4 Zentimeter lange Kätzchen, diese stehen endständig. Sie erscheinen erst mit dem Blattaustrieb. Zur Reifezeit (August/September) sind die Fruchtstände bis 17 Zentimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oberständige, zweifächrige [[Fruchtknoten]] besitzt zwei fädliche, rote, vorstehende Narben. Die [[Samenanlage]]n besitzen zwei [[Integument (Botanik)|Integumente]], der [[Embryosack]] entwickelt sich nach dem Polygonum-Typ. Die Befruchtung verläuft [[chalazogam]], die Entwicklung des [[Endosperm]]s nukleär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frucht ist eine kleine, anfangs gelblich-grüne, später bräunliche, längsrippige, abgeflachte, breit-eiförmige, einsamige, harte, 6 bis 9 Millimeter lange und 5 bis 6 Millimeter breite [[Nussfrucht|Nuss]], welche vom beständigen Perianth und Narbenresten gekrönt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vít Bojnanský, Agáta Fargašová: &amp;#039;&amp;#039;Atlas of Seeds and Fruits of Central and East-European Flora.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2007, ISBN 978-1-4020-5362-7, S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schale besitzt ein papieriges Tegmen (Innenseite der [[Samenschale]] oder Testa).&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander C. Martin, William D. Barkley: &amp;#039;&amp;#039;Seed Identification Manual.&amp;#039;&amp;#039; Univ. of Calif. Press, 1961, 1973, ISBN 0-520-00814-6, S.&amp;amp;nbsp;143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Tausendkornmasse]] beträgt 3 bis 10 Gramm.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The CABI Encyclopedia of Forest Trees.&amp;#039;&amp;#039; CABI, 2013, ISBN 978-1-78064-236-9, S.&amp;amp;nbsp;102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nuss ist in der Achsel in die dreilappig, spießförmig und flügelartig verwachsenen Vorblätter eingehüllt (Flügelfrucht).&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Stützel: &amp;#039;&amp;#039;Botanische Bestimmungsübungen.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Ulmer, 2015, ISBN 978-3-8252-8549-4, S.&amp;amp;nbsp;88 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses flügelartige Blatt ist 3 bis 5 Zentimeter lang und zunächst grün, später zur Fruchtreife vertrocknet es, wird papierartig und hell-braun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carpinus betulus kz1.jpg|Blüten&lt;br /&gt;
Carpinus fruit.jpg|Fruchtstände&lt;br /&gt;
Carpinus betulus MHNT.BOT.2004.0.494.jpg|Einzelne Früchte&lt;br /&gt;
Herchies JPG09.jpg|Freistehende Hainbuche im Winter&lt;br /&gt;
Carpinus betulus trunk.jpg|Bemerkenswertes Exemplar im Sommer&lt;br /&gt;
Hainbuche Keimling.jpg|Keimling mit den beiden typischen [[linsenförmig]]en Keimblättern&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 64.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzeln und Mykorrhizen ===&lt;br /&gt;
Die Hainbuche bildet in tiefgründigen Böden tiefreichende [[Wurzel (Pflanze)#Wurzelsysteme|Herzwurzeln]] aus. In feuchten Böden konzentrieren sich die Wurzeln in den obersten 35 Zentimetern, weshalb die Bäume solcher Standorte anfällig gegen Windwurf sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hainbuche geht mehrere Formen von Ekto[[mykorrhiza]]-Symbiosen ein, bevorzugt aber keinen spezifischen Partner. Als Symbionten sind rund 25 Arten von [[Ständerpilze]]n bekannt, aber nur wenige [[Schlauchpilze]] und [[Fungi imperfecti|Deuteromyceten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz und Rinde ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; background:#FFDEAD;&amp;quot;|Technische Holzdaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schütt 170&amp;quot;&amp;gt;Boratyński: &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Rohdichte]] (r&amp;lt;sub&amp;gt;11&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|0,69–0,95 g cm&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Druckfestigkeit]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|64,7 MPa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Zugfestigkeit]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|104,9 MPa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Biegefestigkeit]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|105,0 MPa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Scherfestigkeit]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;|8,33 MPa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:HainbucheRinde.jpg|mini|Borke eines alten Baumes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hainbuche Holz.JPG|mini|Holz]]&lt;br /&gt;
Das [[Holz]] der Hainbuche ist weiß bis gräulich-weiß, was ihr den Namen Weißbuche im Gegensatz zum rötlichen Holz der Rotbuche einbrachte. Es gibt keine Farbunterschiede zwischen [[Splintholz|Splint-]] und [[Kernholz]]. Das Holz ist gleichmäßig aufgebaut, Jahresringe sind nur schwer erkennbar. Das Holz der Hainbuche ist sehr hart und schwer, es ist härter als das der Buche und der Eiche ([[Härte#Härteprüfung nach Brinell|Härte nach Brinell]] 36). Diese Eigenschaft hat der Hainbuche –&amp;amp;nbsp;wie einigen anderen Baumarten&amp;amp;nbsp;– den Namen &amp;#039;&amp;#039;Eisenbaum&amp;#039;&amp;#039; eingebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Laudert131&amp;quot;&amp;gt;Laudert: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Baum.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rohdichte beträgt im Mittel 0,82&amp;amp;nbsp;g/cm³.&amp;lt;ref&amp;gt;H. H. Dietrichs: &amp;#039;&amp;#039;Chemisch technologische Merkblätter.&amp;#039;&amp;#039; Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft Hamburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Holz hat im Mittel folgende Zusammensetzung: 18 bis 28 % [[Lignin]], 43 bis 49 % [[Zellulose]], 19 bis 27 % [[Pentosane]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Bestäubung]] erfolgt durch den Wind. Die flügelartig verwachsenen Vorblätter dienen als Flügel bei der [[Anemochorie|Windausbreitung]] und anfangs der Versorgung der sich entwickelnden Frucht mit Assimilaten. Die Früchte lösen sich erst während der Wintermonate ab und beschreiben dabei eine schraubenförmige Flugbahn (Schraubenflieger; Ptero[[meteorochorie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Carpinus&amp;#039;&amp;#039; ist fossil aus dem [[Tertiär]] bekannt. Die Hainbuche selber lässt sich erst in Sedimenten aus dem [[Quartär (Geologie)|Quartär]] nachweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Boratyński: &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;167.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die eiszeitlichen Refugien der Hainbuche lagen in Südeuropa und im Kaukasus. Ab ca.&amp;amp;nbsp;7000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wanderte sie nach Mitteleuropa ein. 5000 bis 4000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. war sie weit verbreitet. Etwa 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. hatte sie ihre heutige Ausdehnung erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Areal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Carpinus betulus range.svg|mini|250px|Verbreitung der Hainbuche&amp;lt;br /&amp;gt; {{Farblegende|Green|Natürliche Verbreitung}}&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#70A800&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;×&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; Isolierte Populationen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FFA800&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;▲&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; Eingeführte und verwilderte Vorkommen (synanthropisch)&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUFORGEN&amp;quot;&amp;gt;[http://www.euforgen.org/species/carpinus-betulus/ &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039;, European hornbeam] auf EUFORGEN&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal der Hainbuche umschließt Mitteleuropa, Nord[[anatolien]], den Kaukasus und das [[Elburs]]gebirge.&amp;lt;ref name=EUFORGEN/&amp;gt; Die Nordgrenze in Europa verläuft von Südwest[[england]] über Nord[[belgien]] nach Nord[[dänemark]], wo die Hainbuche bei 57° 30&amp;#039; nördlicher Breite ihren nördlichsten Punkt erreicht. Weiter führt die Grenze über Süd[[schweden]] durch [[Lettland]], [[Litauen]], [[Belarus]] und durch die [[Ukraine]], wo sie den [[Dnepr]] nur geringfügig in östlicher Richtung überschreitet. In den [[Steppe]]nregionen, die nordwestlich ans Schwarze Meer angrenzen, also in der Südukraine und in der [[Dobrudscha]], fehlt die Hainbuche ebenso wie auf der [[Krim]]. Sie kommt im gesamten Kaukasus und in Küstennähe des Kaspischen Meeres auch im [[Elbursgebirge]] vor. Südlich der [[Pyrenäen]], auf [[Korsika]], [[Sardinien]] und [[Sizilien]] kommt die Hainbuche nicht vor, wohl aber auf der [[Apennin]]- und der [[Balkanhalbinsel]]. Auch in Anatolien kommt sie nur in einem schmalen Streifen entlang der Küste des Schwarzen Meeres vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe ihrer Nordgrenze wächst die Hainbuche in Meereshöhe, in den Gebirgen steigt sie in folgende Höhenlagen:&lt;br /&gt;
* Mitteleuropa: 700 bis 1000 m&lt;br /&gt;
* Seealpen: 1300 m&lt;br /&gt;
* Kaukasus: 2000 m&lt;br /&gt;
* Elburs-Gebirge: 2300 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standorte ===&lt;br /&gt;
Die Hainbuche ist im subozeanischen Klima verbreitet. Sie verträgt warme Sommer, an ihrer östlichen und nördlichen Verbreitungsgrenze erträgt sie Temperaturen bis −30&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden des Areals wächst sie bevorzugt in feuchten, schattigen Tallagen bzw. in regenreichen Gebieten wie Nordanatolien, [[Kolchis]] und an den Nordhängen von Kaukasus und Elburs. Im Norden des Areals ist die Hainbuche relativ wärmebedürftig und meidet exponierte Lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optimale Wuchsleistungen erbringt die Hainbuche auf nährstoffreichen, mesotrophen bis eutrophen Böden, die frisch bis periodisch nass sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa wächst sie meist auf [[Braunerde]] und [[Pseudogley]], die aus [[Pleistozän|diluvialen]] Ton- bzw. Ton-Sand-Ablagerungen hervorgegangen sind. In Südeuropa und in den Gebirgen wächst sie auf [[Rendzina|Rendzinen]], in Südost-Europa auf [[Löß]]böden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Heinz Ellenberg|Ellenberg]] hat die Hainbuche folgende [[Zeigerwerte nach Ellenberg|Zeigerwerte]]: Halbschatten bis Schattenpflanze, Mäßigwärme- bis Wärmezeiger, subozeanisch, mit Schwergewicht in Mitteleuropa, nach Osten ausgreifend. Bezüglich Feuchte, Reaktionszahl und Stickstoff ist die Art indifferent.&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3w (mäßig feucht aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 2 (schattig), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hainbuche ist die Charakterart des Verbands der [[Eichen-Hainbuchen-Wälder]] (Carpinion betuli), kommt aber auch in Gebüschen der Ordnung Prunetalia vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer sehr hohen Trockenheitstoleranz, die auch auf das kräftige und tiefreichende Wurzelsystem zurückzuführen ist, gilt die Hainbuche als sturmfest und eignet sich auch für ungünstige, temporär schlecht mit Wasser versorgte Standorte auch im städtischen Bereich. Sie kommt damit vor dem Hintergrund des [[Klimawandel]]s als Baum in Betracht, der künftig eine höhere Bedeutung erlangen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Landesforsten Rheinland-Pfalz]] |url=http://www.kwis-rlp.de/fr/klimawandelfolgen/wald-und-forstwirtschaft/nebenbaumarten/hainbuche/vorkommen/ |titel=Hainbuche (Carpinus betulus) – Vorkommen |sprache=fr |abruf=2020-11-16 |archiv-datum=2020-01-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200110011734/http://www.kwis-rlp.de/fr/klimawandelfolgen/wald-und-forstwirtschaft/nebenbaumarten/hainbuche/vorkommen/ |offline=ja |archiv-bot=2025-03-23 07:11:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Carpinus&amp;#039;&amp;#039; gehört die Hainbuche zur Sektion Carpinus. Schon 1753 wurde sie von [[Carl von Linné]] unter dem heute noch gültigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl von Linné: [http://www.botanicus.org/page/359019 &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum.&amp;#039;&amp;#039;] Band 2, 1753, S. 998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können mehrere Varietäten unterschieden werden, die vor allem im Gartenbau Verwendung finden:&amp;lt;ref&amp;gt;Boratyński: &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;angustifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Medwed.) O. Radde}} mit länglichen Blättern und konischen, stark gerippten Früchten, aus der Ukraine.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;carpinizza&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Host) Neilr.}} (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;carpinizza&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Kil.) O.Schwarz}}) mit kleinen, am Grunde herzförmigen Blättern mit sieben bis neun Adernpaaren, aus Rumänien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;parva&amp;#039;&amp;#039; {{Person|O.Radde}} mit kleinen, stark behaarten Blättern und aufgetriebenen Früchten, aus der Ukraine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind auch mehrere Zierformen entstanden:&amp;lt;ref&amp;gt;Boratyński: &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Columnaris&amp;#039; – anfangs mit säulenförmiger Krone, später eiförmig bis fast rund, dicht verzweigt, langsamwüchsig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Fastigiata&amp;#039; – raschwüchsig, mit regelmäßiger Krone, anfangs säulenförmig, im Alter breit eiförmig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Fastigiata Monument&amp;#039; – kompakt und säulenförmig wachsend, sehr langsamwüchsig.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Frans Fontaine&amp;#039; – säulen- bis eiförmige Krone, langsam wachsend und im Alter schmal bleibend.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Incisa&amp;#039; – mit schmalen, tief gelappten Blättern.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Quercifolia&amp;#039; – mit schmalen, rund gelappten Blättern.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Variegata&amp;#039; – mit gelb gefleckten Blättern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten und Fraßfeinde ==&lt;br /&gt;
Es sind mehr als 200 [[Pilze|Pilzarten]] bekannt, die die Hainbuche befallen können, darunter etliche Mehltau- und Rostpilze. So&lt;br /&gt;
wird die Hainbuche vom [[Rostpilz]] &amp;#039;&amp;#039;[[Melampsoridium carpini]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Uredie]]n und [[Telie]]n befallen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zwetko: &amp;#039;&amp;#039;[{{ZOBODAT/URL|pdf/BioEco_16_0001-0067.pdf}} Die Rostpilze Österreichs.] Supplement und Wirt-Parasit-Verzeichnis zur 2.&amp;amp;nbsp;Auflage des Catalogus Florae Austriae, III.&amp;amp;nbsp;Teil, Heft&amp;amp;nbsp;1, Uredinales.&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Echte Mehltaupilze|Echten Mehltaue]] &amp;#039;&amp;#039;[[Phyllactinia guttata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Erysiphe arcuata]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Erysiphe carpinicola]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Vajna: Powdery mildew caused by &amp;#039;&amp;#039;Erysiphe carpinicola&amp;#039;&amp;#039; on &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus&amp;#039;&amp;#039; in Hungary: the first European report. New Disease Reports (2006) 12, 45. [https://www.ndrs.org.uk/article.php?id=012045 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; besiedeln die Blätter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedemann Klenke, Markus Scholler |Titel=Pflanzenparasitische Kleinpilze: Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2015 |ISBN=978-3-662-46162-4 |Seiten=261 |Online={{Google Buch |BuchID=8MrjCgAAQBAJ |Hervorhebung=Carpinus}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Taphrina carpini]]&amp;#039;&amp;#039; erzeugt große [[Hexenbesen (Biologie)|Hexenbesen]] an Hainbuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Svengunnar Ryman &amp;amp; Ingmar Holmåsen: Pilze, S. 678. Bernhard Thalacker Verlag, Braunschweig 1992, ISBN 3-87815-043-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den holzzerstörenden Pilzen sind besonders die [[Weißfäule]]-Erreger wichtig, unter denen es jedoch keine Hainbuchen-spezifischen Arten gibt.&lt;br /&gt;
Unter den über 70 [[Insekten]]- und [[Milben]]arten, die die Hainbuche befallen, sind nur wenige auf die Hainbuche spezialisiert, zum Beispiel die [[Schildläuse|Schildlaus]] &amp;#039;&amp;#039;[[Parthenolecanium rufulum]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Cockerell}} und der [[Borkenkäfer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Scolytus carpini]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Ratz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Pflanzen können durch [[Rothirsch]] und [[Reh]] [[verbiss]]en werden, Sämlinge und Früchte werden von verschiedenen Nagetieren gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Carpinus betulus1 cross beentree.jpg|mini|Holzquerschnitt mit [[Falschkern]]]]&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Bedeutung der Hainbuche ist heute eher gering. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hartes Werkzeug ===&lt;br /&gt;
Das Holz wird wegen seiner Dichte und Härte zur Herstellung von [[Parkett#Material|Parkett]] und bestimmten Werkzeugen, zum Beispiel [[Hobel]]sohlen, für Messergriffe, Werkzeughefte und Hackblöcke verwendet. Im [[Klavier]]bau verwendet man das Holz z.&amp;amp;nbsp;B. für die Hammerstiele und Hebeglieder. Die früheren Einsatzbereiche waren weit umfangreicher: Webstühle, Zahnräder, Zollstöcke, Schuhleisten, [[Stellmacherei]], landwirtschaftliche Geräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hoher Brennwert ===&lt;br /&gt;
Die Hainbuche liefert hervorragendes Brennholz, darin lag früher ihre Hauptnutzung. In den der Brennholzgewinnung dienenden [[Niederwald|Niederwäldern]] Mitteleuropas wurde die Hainbuche indirekt stark gefördert, da sie durch ihr hohes [[Stockausschlag]]&amp;amp;shy;vermögen gegenüber der Rotbuche einen starken Konkurrenzvorteil hat.&lt;br /&gt;
Frisch geschlagenes Hainbuchenholz ist gut spaltbar, getrocknetes außerordentlich schwer.&lt;br /&gt;
Das Holz hat einen sehr hohen Brennwert von etwa 2.300 kWh/RM&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gartenjournal.net/hainbuche-brennholz |titel=Die Hainbuche als Lieferant für Brennholz |abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und damit sogar gut 10 Prozent mehr als Rotbuchenholz (2.100 kWh/RM)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kaminholz-wissen.de/holz-brennwerte.php |titel=Brennholz Holz Brennwerte / Brennwertvergleich |abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Undurchdringliche Hecke ===&lt;br /&gt;
Im Mitteleuropa der römischen Zeit bis in den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], ist bekannt, dass Wehrhecken (&amp;#039;&amp;#039;[[Landwehr]]en&amp;#039;&amp;#039;) zu einem großen Teil aus Hainbuchen angepflanzt wurden. Die Hagebüsche wurden mit Äxten angehauen und umgeknickt. So wuchsen sie – zusammen mit [[Brombeeren]], [[Hundsrosen|Heckenrosen]] und anderen Dornensträuchern – zu undurchdringlichen Gebilden, die &amp;#039;&amp;#039;Knickicht&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Wehrholz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Landheeg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Gebück]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wurden. Im 11. Jahrhundert etwa legte [[Kurmainz]] das [[Rheingauer Gebück]] an, eine Landwehr, die den ganzen [[Rheingau]] zwischen [[Nieder-Walluf]] und [[Lorchhausen]] gegen den [[Taunus]] hin abgrenzte. Die Landwehr war 50 bis 100 Schritt breit und nur an wenigen Stellen mit Durchlässen versehen. Für die Instandhaltung sorgte ein eigenes Haingericht. Viele Ortsnamen mit den Endungen -hagen und -hain weisen auf solche Landwehren hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Laudert: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Baum.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S.&amp;amp;nbsp;130–131.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gärten werden Hainbuchen wegen ihres guten Ausschlagvermögens und ihrer dichten Belaubung gern als geschnittene Hecke gepflanzt. Auch als Alleebäume werden sie verwendet, hierfür gibt es schmalkronige Sorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschneitelte Hainbuche.jpg|mini|Bestand mit ehemals geschneitelten Hainbuchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reinhardswald Hainbuchen.jpg|mini|Ca. 200 Jahre alte Schneitelbuchen im [[Urwald Sababurg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Futter und Heilpflanze ===&lt;br /&gt;
Hainbuchen wurden früher oft regelmäßig [[Schneiteln|geschneitelt]], um [[Schaflaub|Futter]] für das Vieh zu gewinnen. Es entstanden dadurch bizarre, knorrige und oft hohle Baumgestalten, die man in manchen Wäldern heute noch vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Heilpflanze]] wird die Hainbuche in der traditionellen Medizin nach [[Hildegard von Bingen]] gegen weiße Hautflecken ([[Vitiligo]]) eingesetzt. Hierbei werden die erwärmten Hainbuchenspäne auf die betroffenen Hautstellen gedrückt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildegard&amp;quot;&amp;gt;Hertzka: &amp;#039;&amp;#039;Große Hildegard – Apotheke.&amp;#039;&amp;#039; Christiana-Verlag, 2010, ISBN 978-3-7171-1119-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Bach-Blütentherapie]] wird sie als &amp;#039;&amp;#039;Hornbeam&amp;#039;&amp;#039;, englische Bezeichnung für die Hainbuche, gegen Übermüdung und Erschöpfung eingesetzt.&amp;lt;ref name=Laudert131/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Trivialnamen ==&lt;br /&gt;
Für die Hainbuche bestehen bzw. bestanden daneben auch weitere regionale [[Trivialname]]n: Haanböke ([[Unterweser]], [[Holstein]]), Haböke (Holstein), Häneböke ([[Göttingen]]), Hagabuache ([[St. Gallen]]), Hagbeik ([[Pommern]]), Hagböhk ([[Mecklenburg]]), Hageböke (Holstein), Hainbuche ([[Österreich]], [[Ostpreußen]]), Haineböcke (Göttingen), Hambuche ([[Elsass]], [[Schlesien]]), Haonbôk oder Heimbök ([[Altmark]]), Hoanbuchen ([[Salzburg]]), Hohnbach oder Hombeach ([[Siebenbürgen]]), Hornbuche (Schlesien), Hoster (Mecklenburg), Rauchbuche (im Sinne von „raublättrige“; [[Hohenlohe]]), Steinbuche ([[Bayern]] um [[Eichstätt]], [[Kärnten]] laut Frisch), Steinriglholz (im Sinne von „Felshügelholz“, &amp;#039;&amp;#039;rigl&amp;#039;&amp;#039; = „ragend“; [[Wien]]), Weißbuche (Österreich, Schlesien), Welgebaum, Wieglbaum oder Wielholzbaum (ohne Ort), Wittboike (Altmark, Göttingen, [[Weser]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg August Pritzel]], [[Carl Jessen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Cohen, Hannover 1882, S.&amp;amp;nbsp;83 ({{archive.org|diedeutschenvol00pritgoog#page/n101/mode/2up}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Althochdeutsch]]en hieß sie Hageboche, Hagenbocha, Hagenbucha, Hagenpuocha, Hagenpuoche, Haginbuocha oder Heginbouch, im [[Mittelhochdeutsch]]en Hagbuche, Hagbuoch, Hagebouche, Hagebuche, Hagebuocha, Hagenbucha, Hagenbuocha, Hagenbutzbaum, Hagenpuch, Hainbuache, Hanbuoche oder Leimpaum. [[Hildegard von Bingen]] verwendet in ihren &amp;#039;&amp;#039;Subtilitatum diversarum creaturarum libri 9&amp;#039;&amp;#039; (um 1160) den Namen Hainbucha. Später finden sich in der medizinischen und botanischen Literatur:&lt;br /&gt;
* Hanbuchen ([[Hieronymus Bock]], &amp;#039;&amp;#039;Kreuterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Straßburg 1580),&lt;br /&gt;
* Bucheschern ([[Adam Lonitzer]], &amp;#039;&amp;#039;Kreuterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1587),&lt;br /&gt;
* Spindelbaum ([[Jacobus Tabernaemontanus]], &amp;#039;&amp;#039;Neu Kreuterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1588),&lt;br /&gt;
* Buchäsche ([[Johann Leonhard Frisch]], &amp;#039;&amp;#039;Teutsch-lateinisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1741),&lt;br /&gt;
* Hornbaum ([[Otto von Münchhausen (Botaniker)|Otto von Münchhausen]], &amp;#039;&amp;#039;Verzeichniss aller Bäume und Stauden in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Hausvater&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1770) sowie&lt;br /&gt;
* Jochbaum ([[Johann Matthäus Bechstein]], &amp;#039;&amp;#039;Forstbotanik&amp;#039;&amp;#039;, Erfurt 1810).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Botaniker und Arzt [[Johann Gottlieb Gleditsch (Botaniker)|Johann Gottlieb Gleditsch]] des 18. Jahrhunderts verwendet in seinen zahlreichen Schriften die Namen Flegelholz, Hartbaum, Hartholz, Hanbuche, Hekebuche, Rollholz, Tragebuche, Zaunbuche und Zwergbuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Hainbuche war [[Baum des Jahres]] im Jahr 2007 in Österreich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://info.bmlrt.gv.at/im-fokus/bildung/wissensangebote/wald/baum-des-jahres-.html |titel=Österreichischer Baum des Jahres |sprache=de |abruf=2022-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1996 in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sdw.de/ueber-den-wald/waldwissen/baum-des-jahres/ |titel=Baum des Jahres |sprache=de |abruf=2022-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei mehreren Ortschaften war die Hainbuche Namensgeber. Beispiele sind: [[Hagenbuch]], [[Haimbuch]], [[Hainbuch]], [[Hambuch]], [[Hambüchen]] oder [[Heimbuchenthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Bartels: &amp;#039;&amp;#039;Gehölzkunde: Einführung in die Dendrologie.&amp;#039;&amp;#039; UTB Eugen Ulmer, Stuttgart 1993, ISBN 3-8252-1720-5.&lt;br /&gt;
* Adam Boratyński: &amp;#039;&amp;#039;Carpinus betulus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Schütt (Forstwissenschaftler)|P. Schütt]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie der Laubbäume.&amp;#039;&amp;#039; Nikol, Hamburg 2006, ISBN 3-937872-39-6, S. 165–176.&lt;br /&gt;
* Doris Laudert: &amp;#039;&amp;#039;Mythos Baum. Geschichte, Brauchtum. 40 Porträts.&amp;#039;&amp;#039; blv, München 2004, ISBN 3-405-16640-3, S. 129–131.&lt;br /&gt;
* Peter Kiermeier: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Wildgehölze.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Grün ist Leben, Pinneberg 2000, ISBN 3-934480-09-8, S. 30–31.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Rubner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hainbuche in Mittel- und Westeuropa. Untersuchungen über ihre ursprünglichen Standorte und ihre Förderung durch die Mittelwaldwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur deutschen Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 121). Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bad Godesberg 1960.&lt;br /&gt;
* [[Marilena Idžojtić]]: &amp;#039;&amp;#039;Dendrology.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, 2019, ISBN 978-0-444-64175-5, S. 122.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Carpinus betulus|Hainbuche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.baumkunde.de/baumdetails.php?baumID=0072 Fotos und Infos zur Hainbuche bei baumkunde.de].&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|1318}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|676}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|1318}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=280|WissName=Carpinus betulus L.|Abruf=2015-10-03}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/hainbuche.htm#Gew%C3%B6hnliche%20Hainbuche Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=3600034|WissName=Carpinus betulus|ProjektID=9}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;{{InfoFlora|ID=1010580|WissName=Carpinus betulus L.| Abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 312.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Godet2019&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jean-Denis Godet: Einheimische Bäume und Sträucher, Eugen Ulmer KG, Stuttgart, 2019, ISBN 978-3-8186-0945-0, S. 242–243.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Baum des Jahres in Deutschland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Baum des Jahres in Österreich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|17. Juni 2007|33258045}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4158774-1|LCCN=sh85045828}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hainbuchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum des Jahres (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum des Jahres (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
	</entry>
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