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	<title>Gegenstand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Gegenstand&amp;diff=14850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Wissenschaft */ Komma korrigiert</title>
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		<updated>2024-04-19T15:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wissenschaft: &lt;/span&gt; Komma korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gegenstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Polysemie|mehrdeutiger]] Ausdruck, der als [[Fachbegriff]] unter anderem in der [[Erkenntnistheorie]], [[Rechtswissenschaft]] oder [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]] mit unterschiedlichem [[Begriffsinhalt]] einschlägig ist. Gegenstände und [[Begriff]]e werden oft in Bezug aufeinander bestimmt: Ein Begriff ist eine Denkeinheit, „die aus einer Menge von Gegenständen unter Ermittlung der diesen Gegenständen gemeinsamen Eigenschaften mittels [[Abstraktion]] gewonnen wird“.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN 2342, Teil 1, 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Gegenstand ist&amp;lt;ref&amp;gt;DIN 2342, Teil 1, 1992&amp;lt;/ref&amp;gt; ein „beliebiger Ausschnitt aus der wahrnehmbaren oder vorstellbaren Welt“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Langenscheidt|Verlag Langenscheidt]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lebende Sprachen&amp;#039;&amp;#039;, Bände 33–34, 1988, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenstände sind konkrete Dinge, mit denen wir zu tun haben und über die wir sprechen wollen. Im weiteren Sinne fassen wir unter Gegenstand auch abstrakte [[Sachverhalt]]e, wie beispielsweise eine [[Investition]] oder auch Vorgänge, wie z. B. ein [[Messinstrument]] [[Kalibrierung|kalibrieren]], zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rat für deutschsprachige Terminologie (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Terminologisches Basiswissen für Fachleute&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegenstand ist als &amp;#039;&amp;#039;realer Gegenstand&amp;#039;&amp;#039; das, was [[Reiz|Sinnesreize]] auslösen kann, als &amp;#039;&amp;#039;wahrgenommener Gegenstand&amp;#039;&amp;#039; das, was in der [[Wahrnehmung]] als [[Erscheinung]] auftritt erscheint oder als &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand der Vorstellung&amp;#039;&amp;#039; das, was in [[Denken|Denkprozessen]] vorgestellt wird oder das [[Intention|Ziel von Absichten]] oder [[Handeln|Handlungen]] ist. Das Erkennen eines Gegenstandes gilt als Ausgangsbedingung für einen weiteren [[Erkenntnis]]&amp;amp;shy;gewinn, für den Gebrauch des Gegenstandes oder für die Kommunikation über diesen Gegenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff des Gegenstands kann daher vieles fallen; manche meinen, damit kann man „alles meinen, wovon überhaupt die Rede ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Heintel/Arno Anzenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand, I.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Wörterbuch der Philosophie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1974, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das deutsche Wort „Gegenstand“ ist eine Substantivbildung aus „gegenstehen“ beziehungsweise „entgegenstehen“. Das &amp;#039;&amp;#039;Dictionarum latinogermanicum&amp;#039;&amp;#039; des [[Petrus Dasypodius]] (1536) enthielt den Begriff noch nicht. Das Substantiv entwickelte sich nach dem [[Deutsches Wörterbuch|Deutschen Wörterbuch]] der [[Brüder Grimm]] aus dem Verb „gegenstehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob und Wilhelm Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1838, Sp. 2263.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brüder Grimm führten das Wort auf den Schriftsteller [[Johann Fischart]] zurück, der im Jahre 1579 in seinem erfolgreichen Buch &amp;#039;&amp;#039;Binenkorb Des Heyl. Römischen Imenschwarms&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;einer freien Bearbeitung des niederländischen Buches &amp;#039;&amp;#039;Biencorf der H. Rommsche Kercke&amp;#039;&amp;#039; (1569)&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb: „Von der zeit an sind allezeit vil tapfere männer in der wehr und rüstung gewesen, welche mit schreiben und predigen dem papst gegenstand gehalten haben“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Fischart, &amp;#039;&amp;#039;Binenkorb Des Heyligen Römischen Immenschwarms, seiner Hummelszellen, Hurnaußnäster, Brämengeschwürm vnd Wespengetöß&amp;#039;&amp;#039;, 1579, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf bezieht sich auch der Rechtswissenschaftler [[Gerhard Köbler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Köbler, &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Rechtswörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 16. Jahrhundert werde es in der heutigen Bedeutung verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Heintel/Arno Anzenbacher, &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand, I.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1974, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 18. Jahrhundert wird es – statt zuvor „Gegenwurf“ oder „Widerschein“&amp;lt;ref&amp;gt;So verweist [[Johann Christoph Adelung]] in &amp;#039;&amp;#039;Der Gegenstand&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Grammatisch-kritisches Wörterbuchd er hochdeutschen Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1811, S. 486, auf ein Wortverzeichnis von 1477, in dem {{laS|obiectum}} zu „Wyderschyne“ gestellt wird.&amp;lt;/ref&amp;gt; fachsprachlich in philosophischen Kontexten als Entsprechung zu {{laS|obiectum}} (das Entgegengeworfene) gebraucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Heintel/Arno Anzenbacher, &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand, I.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1974, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seit dem 19. Jahrhundert ist das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;gegenständlich&amp;#039;&amp;#039; in Gebrauch, um Anschauliches und Konkretes, wie beispielsweise einen [[Gebrauchsgegenstand]], vom [[Abstraktum|Abstrakten]] abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortverwendung ==&lt;br /&gt;
=== Philosophie ===&lt;br /&gt;
Es existieren zusätzlich engere oder abweichende Verwendungen, etwa im Sinne des inneren Gehalts, Inhalts, [[Thema-Rhema-Gliederung|Themas]] oder der [[Bedeutung (Sprachphilosophie)|Bedeutung]] beispielsweise einer sprachlichen Äußerung. In philosophischen Debatten u.&amp;amp;nbsp;a. zur [[Erkenntnistheorie|Epistemologie]], [[Sprachphilosophie]] und [[Ontologie]] wird und wurde „Gegenstand“ als Fachterminus unterschiedlich bestimmt. Kontrovers war und ist beispielsweise, ob nur – ggf. potenziell – direkt empirisch „Gegebenes“ als „Gegenstand“ in Frage komme; ob unter bloß gedachten Objekten auch Schimären oder widersprüchliche Merkmalszusammenstellungen „Gegenstände“ heißen können; ob von einem „Gegenstand“ zu sprechen, mit einer [[Existenzpräsupposition]] einhergeht.{{Zitat|Das Wort ... begegnet zuerst im 16. Jh. in der Bedeutung von „Widerstand“, später als „das Entgegenstehende“ und seit dem 18. Jh. als Übersetzung von „Objekt“; in dieser Bedeutung wird es inner- und außerhalb der Philosophie üblich. Mit G. ist dabei in ganz allgemeiner Bedeutung all jenes gemeint, das überhaupt gegeben ist.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmuth Vetter]], Artikel &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der phänomenologischen Begriffe&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. H. Vetter unter Mitarbeit von Klaus Ebner und Ulrike Kadi. Hbg. [[Meiner Verlag|Meiner-Verlag]] 2020 (2004).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit dem 18. Jahrhundert wird Gegenstand als zentraler Term in der [[Ontologie]] eingesetzt. [[Ludwig Heinrich von Jakob]] zufolge (1788) kommt jedem denkbaren Ding entweder ein [[Merkmal]] zu oder es kommt ihm nicht zu; deshalb wird ein Objekt durch das [[Denken]] bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=PbUNAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA250&amp;amp;dq=gegenstand+begriff&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwilyorLpYbjAhUSJFAKHf_FAvk4HhDoAQg0MAM#v=onepage&amp;amp;q=gegenstand%20%20&amp;amp;f=false Ludwig Heinrich von Jakob, &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der allgemeinen Logik und kritische Anfangsgründe der allgemeinen Metaphysik&amp;#039;&amp;#039;, 1800, S. 35]&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders seit [[Immanuel Kant]] wird Gegenstand als Bezeichnung für alles das begriffen, was dem [[Subjekt (Philosophie)|Subjekt]] als erkennendem [[Ich]] in der [[Außenwelt]] „gegenübersteht“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PWB&amp;quot;&amp;gt;[[Georgi Schischkoff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Philosophisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 21. Auflage. Alfred Kröner, Stuttgart 1982, ISBN 3-520-01321-5; zu Wb.-Lemma „Objekt“, S.&amp;amp;nbsp;499.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit fallen auch die Abgrenzungen gegenüber ähnlichen Begriffen wie dem [[Ding]], der [[Sache]], dem [[Objekt (Philosophie)|Objekt]], [[Phänomen]] oder einer [[Entität]] schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gottlob Frege]] unterschied 1892 [[Begriff (Philosophie)|Begriff]] und Gegenstand in seinem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;[[Über Begriff und Gegenstand]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Wilhelm Kamlah]] definiert Gegenstand als dasjenige, auf das mit einer [[Deixis|deiktischen]] Geste hingewiesen werden kann, oder das einen [[Eigenname]]n oder eine [[Kennzeichnung (Logik)|Kennzeichnung]] trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Phänomenologie]] meint das Wort Gegenstand das unabhängig existierende Ding, auf das sich unsere [[Phantasie|Vorstellung]] oder Urteil richtet, andererseits das dem [[Bewusstsein]] immanente Objekt.&amp;lt;ref&amp;gt;In-Suk Cha, &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff des Gegenstandes in der Phänomenologie Edmund Husserls&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 47&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenstand ist, was den [[Wahrnehmung]]en, [[Erinnerung (Psychologie)|Erinnerungen]], [[Urteil (Logik)|Urteilen]] oder der [[Phantasie]] gegenübersteht oder was vorgestellt wird oder vorgestellt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=oeobBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA47&amp;amp;dq=gegenstand+begriff&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjwhL_yoYbjAhUDEVAKHVybBegQ6AEIQDAF#v=onepage&amp;amp;q=gegenstand%20begriff&amp;amp;f=false In-Suk Cha, &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff des Gegenstandes in der Phänomenologie Edmund Husserls&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 47]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hermann Schmitz (Philosoph)|Hermann Schmitz]] unterscheide „zwischen vollständigen und unvollständigen Gegenständen. Vollständig ist ein Gegenstand, wenn er genau in seinem Sosein bestimmt werden kann. Unvollständig ist er, wenn mit ihm, da keiner Kennzeichnung ganz zugänglich, kein klarer und einheitlicher Sinn verbunden werden kann.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmuth Vetter]], Art. &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der phänomenologischen Begriffe&amp;#039;&amp;#039;, unter Mitarbeit von [[Klaus Ebner]] und [[Ulrike Kadi]] hrsg. v. Helmuth Vetter. [[Felix Meiner Verlag|Meiner]], Hbg. 2004, Nachdruck 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaft ===&lt;br /&gt;
Der [[Erkenntnisgegenstand]] (oder das Erkenntnisobjekt) ist der Forschungsgegenstand einer [[Einzelwissenschaft]], durch den sich Wissenschaften unterscheiden lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=N1RXdEavZakC&amp;amp;pg=PA92&amp;amp;dq=Erkenntnisobjekt+Wissenschaft&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Erkenntnisobjekt%20Wissenschaft&amp;amp;f=false Hans-Joachim Forker, &amp;#039;&amp;#039;Das Wirtschaftlichkeitsprinzip und das Rentabiitatsprizip&amp;#039;&amp;#039;, 1960, S. 92]&amp;lt;/ref&amp;gt; Alternativ ist es auch möglich, dass sich verschiedene Wissenschaften demselben Gegenstand mit unterschiedlichen [[Methodik]]en nähern. Dem widersprechen die Ideen des [[Entitätenrealismus|Theorienrealismus]] und der [[Einheitswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtswissenschaft ===&lt;br /&gt;
Gegenstand ist in der Rechtswissenschaft alles, was [[Rechtsobjekt]] sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Palandt]]/[[Jürgen Ellenberger]], &amp;#039;&amp;#039;BGB-Kommentar&amp;#039;&amp;#039;, 73. Auflage, 2014, Vorbemerkung § 90, Rn. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gegenstand wird als Oberbegriff aufgefasst für [[Sache (Recht)|Sachen]], [[Forderung]]en, [[Immaterialgüterrecht]]e sowie [[Vermögen (Recht)|Vermögensrechte]], nicht jedoch für [[Persönlichkeitsrecht (Deutschland)|Persönlichkeits-]] und [[Familienrecht (Deutschland)|Familienrechte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Palandt/Jürgen Ellenberger, &amp;#039;&amp;#039;BGB-Kommentar&amp;#039;&amp;#039;, 73. Auflage, 2014, Vorbemerkung § 90, Rn. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach {{§|90|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] sind Sachen nur körperliche Gegenstände, woraus im [[Umkehrschluss]] folgt, dass auch andere als körperliche Gegenstände dem Anwendungsbereich des BGB unterfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=NAG6hJdphhcC&amp;amp;pg=PA55&amp;amp;dq=bgb+Gegenstand&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=bgb%20Gegenstand&amp;amp;f=false Maximilian Wilhelm Haedicke, &amp;#039;&amp;#039;Rechtskauf und Rechtsmängelhaftung&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 55].&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Sache wird stets ein körperlicher Gegenstand verstanden; wo sich eine [[Rechtsnorm]] sowohl auf Sachen als auch auf Rechte bezieht, wird der Ausdruck Gegenstand verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Motive zum Entwurf eines Bürgerlichen Gesetzbuchs für das Deutsche Reich, Band III: Sachenrecht, 1888, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hat zur Folge, dass der [[Kaufvertrag (Deutschland)|Sachkauf]] in {{§|433|bgb|juris}} BGB geregelt ist, während {{§|453|bgb|juris}} Abs. 1 BGB den „Kauf von Rechten und sonstigen Gegenständen“ zum Inhalt hat und die Vorschriften über den Sachkauf für anwendbar erklärt. Hierunter fallen [[Sachgesamtheit]]en wie ganze [[Unternehmen]] ([[Unternehmenskauf]]), [[Arztpraxis|Arztpraxen]] oder [[Bibliothek]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildende Kunst ===&lt;br /&gt;
Im Bereich den bildenden Künsten wird &amp;#039;&amp;#039;Gegenständliche&amp;#039;&amp;#039; [[Malerei]] beispielsweise von abstrakter, konstruktivistischer Malerei abgegrenzt. Die [[Objektkunst]] ist eine weitere Kunstform, in der vorgefundene, bearbeitete oder verfremdete Gegenstände zum [[Kunstwerk]] werden. Ein Beispiel ist der „Stierschädel“ ({{&amp;quot;|Tête de taureau|lang=fr}}, auch „Fahrradsattel“ genannt, 1942) von [[Pablo Picasso]].&lt;br /&gt;
Als [[gegenständliche Kunst]] werden Stilrichtungen bezeichnet, in denen [[Person]]en, [[Lebewesen]] oder Gegenstände dargestellt werden im Gegensatz zur [[abstrakte Kunst|abstrakten Kunst]] oder [[Konkrete Kunst|konkreten Kunst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
: Vgl. auch die Standardliteratur zur [[Ontologie]].&lt;br /&gt;
* [[Erich Heintel|E. Heintel]], [[Arno Anzenbacher|A. Anzenbacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand, I.&amp;#039;&amp;#039; und A. Veraart: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand, II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Wörterbuch der Philosophie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, S. 129–133 und S. 133–134.&lt;br /&gt;
* [[Theo Kobusch]]: &amp;#039;&amp;#039;Objekt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, S. 1026–1052.&lt;br /&gt;
* João Maria de Freitas-Branco: &amp;#039;&amp;#039;Gegenstand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Argument-Verlag, Hamburg 2001, Sp. 36–43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/object/|Object|Henry Laycock}} nebst den Neben- und Unterlemmata wie &amp;#039;&amp;#039;abstract objects&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Eisler (Philosoph)|Rudolf Eisler]]: [http://www.zeno.org/Eisler-1904/A/Object?hl=object &amp;#039;&amp;#039;Object.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der philosophischen Begriffe.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1904, Band 2, S. 1–45.&lt;br /&gt;
* [[Daniel von Wachter]]: [http://epub.ub.uni-muenchen.de/1968/ &amp;#039;&amp;#039;Dinge und Eigenschaften. Versuch zur Ontologie.&amp;#039;&amp;#039;] Röll, Dettelbach 2000, ISBN 3-89754-168-8.&lt;br /&gt;
* Jacob Grimm und Wilhelm Grimm: [http://www.woerterbuchnetz.de/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GG04493 &amp;#039;&amp;#039;GEGENSTAND,m.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 16 Bde., S. Hirzel, Leipzig 1854–1960, Band 5, Sp. 2263.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abstraktum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkenntnistheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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