<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gas</id>
	<title>Gas - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gas"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Gas&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-18T18:43:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Gas&amp;diff=1346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Etymologie */ Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Gas&amp;diff=1346&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-21T19:05:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Etymologie: &lt;/span&gt; Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Datumskonventionen&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Teilchenmodell Gas.svg|mini|Teilchenmodell eines Gases]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben &amp;#039;&amp;#039;fest&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;flüssig&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gasförmig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einer der drei klassischen [[Aggregatzustand|Aggregatzustände]]. Eine Substanz ist dann ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wenn sich ihre [[Teilchen]] in großem Abstand voneinander frei bewegen und den verfügbaren Raum kontinuierlich ausfüllen. Unter [[Normalbedingungen]] nimmt ein Gas im Vergleich zu einem &amp;#039;&amp;#039;Festkörper&amp;#039;&amp;#039; oder einer &amp;#039;&amp;#039;Flüssigkeit&amp;#039;&amp;#039; gleicher Masse den rund tausend- bis zweitausendfachen Raum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Flüssigkeiten zählen Gase zu den [[Fluid]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Gas&amp;#039;&amp;#039; war lange Zeit unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adelung&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gas.&amp;#039;&amp;#039; In: Adelung: &amp;#039;&amp;#039;Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart.&amp;#039;&amp;#039; II, 1811 ([https://lexika.digitale-sammlungen.de//adelung/lemma/bsb00009132_2_0_387 lexika.digitale-sammlungen.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;devries&amp;quot;&amp;gt;Matthias De Vries: &amp;#039;&amp;#039;Woordafleidingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;De Taalgids.&amp;#039;&amp;#039; 1, 1859, S. 247–282, hier S. 262–265 ({{Webarchiv |url=http://www.dbnl.org/tekst/_taa001taal01/_taa001taal01_037.htm#N055 |text=dbnl.org |wayback=20081028195027 |archiv-bot=}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dwb&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Titel=Gas |Band=4 |Sp=1428}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar war mehr oder weniger bekannt, dass das Wort als Fachbegriff im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch den flämischen [[Arzt]] und Naturforscher [[Johan Baptista van Helmont]] (†&amp;amp;nbsp;1644) in Brüssel eingeführt wurde, über die [[Etymologie]] bestand jedoch Unsicherheit, und es wurde Herkunft u.&amp;amp;nbsp;a. aus dem [[Hebräische Sprache|Hebräischen]], aus [[Niederländische Sprache|niederl.]] &amp;#039;&amp;#039;geest&amp;#039;&amp;#039; („Geist“), aus niederl. &amp;#039;&amp;#039;gisten&amp;#039;&amp;#039; („gären“) oder aus deutsch &amp;#039;&amp;#039;gäsen&amp;#039;&amp;#039; (bei [[Paracelsus]] für „gären“), &amp;#039;&amp;#039;gäscht&amp;#039;&amp;#039; („Schaum“ auf gärender Flüssigkeit) vermutet. Die Klärung wurde 1859 durch den Sprachwissenschaftler [[Matthias de Vries]] herbeigeführt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;devries&amp;quot; /&amp;gt; der eine Aussage aus van Helmonts &amp;#039;&amp;#039;Ortus Medicinae&amp;#039;&amp;#039; (Amsterdam 1648) beibrachte, wonach dieser das Wort speziell für den durch Kälte entstandenen Dunst des Wassers bewusst [[Neuschöpfung|neugeschaffen]] und hierbei eine Anlehnung an das [[Altgriechische Sprache|griechische]], im Niederländischen sehr ähnlich ausgesprochene Wort {{lang|grc|χάος}} („[[Chaos]]“) bezweckt hatte:&amp;lt;ref&amp;gt;so (ähnlich auch) im [[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache|DWDS]], dort in [[Wolfgang Pfeifer (Etymologe)|Pfeifers]] Herkunftswörterbuch, unter: &amp;#039;&amp;#039;[//DWDS.de/wb/etymwb/Gas Gas]&amp;#039;&amp;#039;; hier abgerufen am 21. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; „{{lang|la|ideo paradoxi licentia, in nominis egestate, halitum illum &amp;#039;&amp;#039;gas&amp;#039;&amp;#039; vocavi, non longe a &amp;#039;&amp;#039;chao&amp;#039;&amp;#039; veterum secretum}}“ („In Ermangelung eines Namens habe ich mir die Freiheit zum Ungewöhnlichen genommen, diesen Hauch &amp;#039;&amp;#039;Gas&amp;#039;&amp;#039; zu nennen, da er sich vom &amp;#039;&amp;#039;Chaos&amp;#039;&amp;#039; der Alten nur wenig unterscheidet.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Aggregatzustand &amp;#039;&amp;#039;gasförmig&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Der Aggregatzustand „gasförmig“ entsteht aus der „festen“ oder „flüssigen“ Form durch Energiezufuhr ([[Wärme]]). Für einige Elemente und Verbindungen genügen bereits die [[Standardbedingungen]] ([[Temperatur]] 20&amp;amp;nbsp;[[Grad Celsius|°C]], Druck 101325 [[Pascal (Einheit)|Pa]]), um als Gas vorzuliegen; bei ausreichend hohen Temperaturen wird jedoch jede Materie in den gasförmigen Zustand versetzt. Die dabei zugeführte Energie wird zur Bewegungsenergie der einzelnen Teilchen (je nach Temperatur mit Geschwindigkeiten im Bereich um 500&amp;amp;nbsp;m/s), was den gasförmigen Zustand mit vollständigem Ausfüllen des vorgegebenen Raumes mit statistischer Gleichverteilung der Gasteilchen bewirkt. Hierbei strebt das [[System|Gesamtsystem]] den Zustand höchster [[Entropie (Thermodynamik)|Entropie]] an (zweiter Hauptsatz der [[Thermodynamik]]). Dass dies der wahrscheinlichste Zustand ist, kann man auf folgende Weise anschaulich machen: Unterteilt man gedanklich das einem Gas zur Verfügung stehende Volumen in Raumzellen von etwa der Größe eines Moleküls, dann gibt es viel mehr Möglichkeiten, die Moleküle auf die vielen Zellen des ganzen Volumens zu verteilen als auf einen kleinen Bruchteil. Der [[Entropie (Thermodynamik)|Makrozustand]] der raumerfüllenden Verteilung weist die meisten Anordnungsmöglichkeiten (Mikrozustände) für die Teilchen auf und damit auch die höchste Entropie. Die Zahl der Mikrozustände, das statistische Gewicht, kann berechnet werden. Genaueres unter [[Entropie (Thermodynamik)]]/Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liquid nitrogen dsc04496.jpg|mini|Siedender [[Stickstoff]] in einem Metallbecher (−196&amp;amp;nbsp;°C)]]&lt;br /&gt;
Bei [[Ideales Gas|idealen Gasen]] ist die freie Beweglichkeit der einzelnen Teilchen entsprechend der [[Kinetische Gastheorie|kinetischen Gastheorie]] vollkommen; dieser Zustand wird erst bei hohen Temperaturen gegenüber dem Siedepunkt erreicht (was z.&amp;amp;nbsp;B. für Wasserstoff und Helium bereits bei Zimmertemperatur gilt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füllt man ein beliebiges ideales Gas in ein vorgegebenes Volumen, so befindet sich bei gleichem Druck und gleicher Temperatur darin immer die gleiche Anzahl Teilchen (Atome oder Moleküle), d.&amp;amp;nbsp;h. unabhängig von der Masse jedes Teilchens und somit unabhängig von der Art des Gases. Quantitativ ausgedrückt beansprucht bei [[Normalbedingungen]] ein Mol (das sind nach [[Avogadro-Konstante|Avogadro]] 6,022&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;10&amp;lt;sup&amp;gt;23&amp;lt;/sup&amp;gt; Teilchen) jedes beliebigen Gases einen Raum von 22,4&amp;amp;nbsp;Litern (siehe auch [[Ideales Gas#Molares Volumen eines idealen Gases|Molares Volumen]] und [[Loschmidt-Konstante]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Reales Gas|realen Gasen]] sind noch mehr oder weniger große Anziehungskräfte der Teilchen untereinander wirksam ([[Van-der-Waals-Kräfte]]). Der Unterschied ist beim Komprimieren bemerkbar: Gase sind [[Kompressionsmodul|kompressibel]], das [[Volumen]] idealer Gase ist umgekehrt proportional zum [[Druck (Physik)|Druck]] ([[Zustandsgleichung]]). Reale Gase weichen von den vorstehend beschriebenen Gesetzmäßigkeiten mehr oder weniger ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gase besitzen auch Eigenschaften von Flüssigkeiten: Sie fließen und widerstehen [[Kontinuumsmechanik|Deformationen]] nicht, obgleich sie [[Viskosität|viskos]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustandsübergänge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gaskessel gr.jpg|mini|Gaskessel der Stadtwerke Esslingen]]&lt;br /&gt;
Den Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand bezeichnet man als [[Verdampfung]] (oberhalb des [[Siedepunkt]]es) oder [[Verdunstung]] (unterhalb des Siedepunktes), den umgekehrten Übergang vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand als [[Kondensation]]. Der direkte Übergang vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand ist die [[Sublimation (Phasenübergang)|Sublimation]], der umgekehrte Übergang vom gasförmigen in den festen Aggregatzustand heißt [[Resublimation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Um eine möglichst große Menge an Gas in einem Behälter zu speichern, also eine hohe [[Dichte]] zu erhalten, wird das Gas stark [[Kompressionsmodul|komprimiert]] (siehe auch [[Druckgas]]). Zwecks hoher Druckbelastbarkeit der [[Gasbehälter]] werden meist [[Zylinder (Geometrie)|zylinderförmige]] oder [[kugel]]förmige [[Druckbehälter]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gasflasche]]n) eingesetzt. Gaskessel oder [[Gasbehälter|Gasometer]] sind Niederdruckspeicher mit großem geometrischen Volumen. Aufgrund des geringen Drucks (&amp;lt;&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;bar) ist die gespeicherte Menge aber unbedeutend. [[Gasversorger]] speichern das Gas üblicherweise im Leitungsnetz ([[Gasnetz]]), indem sie Hochdruckleitungen großer Nennweite einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
* [[Stoffreinheit (Gas)|Angabe der Stoffreinheit bei technischen Gasen]]&lt;br /&gt;
* [[Dampf]] ist ein historisch älterer Begriff und bezeichnet einen Stoff im gasförmigen [[Aggregatzustand]], der unter Normalbedingungen als [[Flüssigkeit]] vorhanden ist (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wasserdampf]]).&lt;br /&gt;
* Dampfbildung durch [[Kavitation]]&lt;br /&gt;
* [[Elektronengas]]&lt;br /&gt;
* [[Erdgas]] (Energieträger und Wirtschaftsfaktor)&lt;br /&gt;
* [[Flüssiggas]]&lt;br /&gt;
* [[Ideales Fermigas]]&lt;br /&gt;
* [[Gastransport (Technik)|Gastransport]]&lt;br /&gt;
* [[Gaswolke]]&lt;br /&gt;
* [[Linde-Verfahren]] zur Verflüssigung von Gasen&lt;br /&gt;
* [[Nachweis (Chemie)#Nachweise von Gasen|Nachweis von Gasen]]&lt;br /&gt;
* Physikalische Eigenschaften von Gasen, siehe [[Gasgesetze]]&lt;br /&gt;
* Spezielle Arten von Gasen und [[Gasgemisch]]en, siehe [[:Kategorie:Gas]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtgas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gases}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Tabellensammlung Chemie/ Dichte gasförmiger Stoffe}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4019320-2}}&lt;br /&gt;
* {{TIBAV |40349 |Linktext=Wie können wir Gase makroskopisch und mikroskopisch beschreiben?|Herausgeber=Lauth |Jahr=2019 |DOI=10.5446/40349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Aggregatzustände}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4019320-2|LCCN=sh/85/53380|NDL=00566025}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gas| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>